Le Sirupier de Berne


Le Sirupier de Berne
Sirup des Sirupier de Berne

Le Sirupier de Berne ist eine Sirupmarke und -unternehmung aus Bern.

Der "Sirupier", Mathias Wirth, begann 1980 mit der Herstellung von Sirup in Handarbeit, um Holunderblüten zu verarbeiten, die in seinem Beruf als Förster anfielen.[1][2] Sein gleichnamiger Sohn erweiterte das Hobby ab 2011 zum Berner Kleinunternehmen, das 2007 mit zwei Angestellten 40.000 Liter Sirup herstellte.[3]

Das Sortiment besteht im Januar 2011 aus 27 Siruparten. Es setzt sich zusammen aus gängigen wie auch aus ausgefalleneren Geschmacksrichtungen, beispielsweise «Troll», die den Geschmack einer Waldlichtung vermitteln soll und aus Holunderblüten, Waldmeisterkraut, Äpfeln, Johannisbeeren und Tannentrieben hergestellt wird.[3] Die erfolgreichste Geschmacksrichtung war 2009 «besser aus Ystee» (Berndeutsch: besser als Eistee), bestehend aus Lindenblüten, roten Johannisbeeren und Eukalyptus.[3]

Die Sirups werden samstags am Berner Markt in der Münstergasse, in Schweizer Restaurants und Lebensmittelgeschäften sowie im Online-Versandhandel abgesetzt. Im Jahr 2006 umfasste die Kundenliste rund 100 Unternehmen sowie ein Pferdegestüt, das jährlich 300 Liter Hustensirup für Pferde bezieht.[2]

Einzelnachweise

  1. Betty Bossi: Aromen des Monats. (http://www.bettybossi.ch/de/geschmackstrends/4354_iwb_aromen.aspx, abgerufen am 30. Januar 2011).
  2. a b Die Berner Sirup-Oase in der Cola-Wüste. In: Berner Zeitung. 2006 (http://www.sirupierdeberne.ch/presse/sirupier_bz_2006.pdf, abgerufen am 30. Januar 2011).
  3. a b c Regula Bättig: Kinderkram für die Trendbars. In: brand eins. Nr. 9, 2009 (http://www.brandeins.de/archiv/magazin/-4ccec607a0/artikel/das-geht-kinderkram-fuer-die-trendbars.html, abgerufen am 30. Januar 2011).

Weblinks


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