Liste der Baudenkmäler in Fürth


Liste der Baudenkmäler in Fürth
Denkmalstadt Fürth. Hinweisschild an der Autobahn A 73.

In der Liste der Baudenkmäler in Fürth sind die Baudenkmäler der mittelfränkischen kreisfreien Stadt Fürth aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Inhaltsverzeichnis

Nicht im Einzelnen ausgewiesen sind (entsprechend auch im BayernViewer-denkmal) bisher die Einzeldenkmäler des Ensembles Eigenes Heim (siehe dort) sowie teilweise noch nicht jene Denkmäler, denen im Rahmen der Konversion militärischer Anlagen neue Adressen zukamen bzw. noch zukommen werden, vgl. hierzu u.a. vorerst die Einträge unter Balbiererstraße 17 (ehem. Trainkaserne), Flößaustraße 64 (ehem. Artilleriekaserne) sowie Isaak-Loewi-Straße 1 (ehem. Infanteriekaserne) und zum ehem. Flugplatz im Ortsteil Atzenhof die Flugplatzstraße. Die Angaben im BayernViewer-denkmal sind derzeit im Bereich der Stadt Fürth (einschließlich der Ortsteile) ganz allgemein von erheblichen Mängeln gekennzeichnet.

Fürth beansprucht den Titel „Denkmalstadt“, da es entsprechend einer Erhebung aus dem Jahre 2004 die vierthöchste „Denkmaldichte“ (Denkmäler pro 1000 Einwohner) aller Großstädte in der Bundesrepublik aufweist: 17,74 pro 1000 Ew. – nach Leipzig (28,76), Heidelberg (19,38) und Dresden (18,55).[1]

Ensembles

Ensemble Alexanderstraße/Hallplatz

Hauptartikel: Ensemble Alexanderstraße/Hallplatz (Fürth)

Das Ensemble setzt sich zusammen aus der Alexanderstraße und dem Hallplatz. Der ältere Abschnitt der Alexanderstraße – zwischen Schwabacher und Hallstraße – wurde unter Markgraf Alexander 1763–67 planmäßig angelegt und war seinerzeit nach der gleichermaßen entstandenen Bäumenstraße die zweite geradlinige Straße Fürths und ist durch dreigeschossige Mansarddachhäuser im markgräflichen Barock (Quaderbauten) charakterisiert.

Die nordöstliche Häuserzeile mit den ungeraden Nummern wich in den 1980er Jahren fast vollständig dem Neubau des sogenannten „City-Centers“. Dieses Einkaufszentrum war zwar mittels Traufhöhe, Natursteinverkleidung und Verwendung einzelner Bauteile der vorherigen Bebauung um Einfügung ins Ortsbild bemüht, ist jedoch – von den Häusern Alexanderstraße Nr. 1 und 3 sowie Schwabacher Straße 5a an seiner Nordostecke abgesehen – kein Teil des Ensembles. Bereits zum Hallplatz gehört die klassizistische, zweigeschossige traufständige Häuserreihe Königstraße 107–131 (ungerade Nummern), die um 1800 entstand. Diese Hausreihe (bzw. die Königstraße) begrenzt den Hallplatz östlich und bildet einen Abschluss gegen die Pegnitzniederung.

Die Grundrissform des dreieckigen Hallplatzes entsteht aus den Straßenachsen Alexanderstraße, Bäumenstraße und Königstraße. Westlich schließt eine Gruppe palastartiger Wohnhäuser von ca. 1830 den Hallplatz ab (Alexanderstraße 24, 26, 28, 30, 32, Königstraße 128/130), nach Auffassung des Landesamtes für Denkmalpflege handelt es sich dabei um die „qualitätvollste klassizistische Hausgruppe Fürths“. An der östlichen Platzseite steht die klassizistische katholische Liebfrauenkirche, deren Pläne neuerdings Leo von Klenze zugeschrieben werden und ab 1824 von Bauinspektor Johann Brüger erbaut wurde. Den Nordabschluss des Hallplatzes bilden zwei neubarocke Monumentalbauten: das Amtsgericht von 1898/1900 und das Stadttheater, 1901/02 nach einem Entwurf des Büros Fellner & Helmer erbaut.

Ensemble Altstadt

Hauptartikel: Ensemble Altstadt (Fürth)

Das Ensemble umfasst in erster Linie den historischen Ortskern, wie er sich auf mittelalterlichem Grundriss von der vollständigen Zerstörung 1634 bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelt hat; ausgenommen ist der nach einer sogenannten „Flächensanierung“ (gleichbedeutend mit Totalabriss) nicht erhaltene und neu bebaute Südwestteil zwischen Königs- und Lilienstraße (mit dem ehem. israelitischen Schulhof um die im Pogrom 1938 zerstörte Hauptsynagoge). Den historischen und städtebaulichen Kernbereich bildet der im Grundriss noch ablesbare mittelalterliche Marktflecken, der bis zur Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg in der Hauptsache bäuerlich geprägt war.

Seit dem Wiederaufbau im 17. Jahrhundert erfuhr der Ort eine – v.a. durch starkes Bevölkerungswachstum begründete – Erweiterung nach Südosten und eine Verdichtung der Bebauung. Die Linie Waagstraße/Obere Fischerstraße dürfte eine ältere Siedlungsgrenze darstellen; doch schon auf der Ortsansicht von 1630 erstreckt sich die Bebauung etwa bis in den Bereich der Oberen Mühle und des Helmplatzes. Der mittelalterliche, erstmalig im Jahre 1007 belegte Marktort gruppierte sich um die zweimal abgeknickte Durchfahrtsachse Maxbrücke (ehem. Badbrücke) – (untere) Königstraße (ehem. Untere Frankfurter Straße) – Marktplatz – Gustavstraße (bis 1827: Bauerngasse).

Die Bauerngasse stand funktionsmäßig mit dem Marktplatz in Zusammenhang, in der Bauergasse stellten die Landwirte ihre Fuhrwerke ab und kehrten in den zahlreichen Gaststätten ein. Der Marktplatz wurde an der südlichen Seite im Zuge der sogenannten „ Altstadtsanierung“ – tatsächlich ein beispielloser Flächenabriss von 132 historischen Häusern in den 1970er Jahren – wieder neu bebaut. Ansonsten zeigen Marktplatz und Gustavstraße noch das typische Bild einer alten fränkischen Kleinstadt. An der unteren Königstraße (Ostteil der Königstraße bis Schwammbergerstraße) ist die Altbebauung nur an der Nordseite erhalten. Die Südseite (gerade Nummern) wurde im Zuge der sogenannten „Altstadtsanierung“ abgebrochen und neu bebaut. Teilweise wurden für die Fassaden durchnummerierte Originalsteine verwendet. Die auffallend kleinteiligen Strukturen im Ensemblegebiet entstanden wahrscheinlich durch „Zertrümmerung“ (Realteilung), Funktionswechsel (Handwerk, Manufakturen, Einzelhandel) sowie Umbauung und Aufsiedlung der ehemaligen Bauernhöfe, deren landwirtschaftliche Funktion vom 17. bis 19. Jahrhundert aufgegeben wurde.

Der vom Verkehr völlig abgesonderte Kirchenplatz um die Stadtpfarrkirche St. Michael war bis 1811 Friedhof. Den Nordostrand des Ensembles bilden Pegnitz-, Unteren Fischer- und Mühlstraße. Die schmale Helmstraße bildet einen abgerückten Bereich mit geschlossen erhaltener Altbausubstanz. Hauptachse des nachmittelalterlichen Erweiterungsgebietes wurde die Königstraße, die seit dem 18. Jahrhundert die Gustavstraße als Hauptverkehrsachse ablöste. An der nördlichen Seite der Königstraße zwischen Hausnummer 39 und 81 (ungerade Nummern) gibt ihr eine Reihe stattlicher Mansarddachhäuser des 18. Jahrhunderts ein einheitliches Gepräge. Als Verbindung zwischen der Königstraße und der Gustavstraße entstand seit dem späteren 17. Jahrhundert die noch weitgehend geschlossen erhaltene Schindelgasse, das markanteste Beispiel von Siedlungsverdichtung durch Bebauung von Hof- und Rückbereichen. Die weitere Verbindung Waagstraße war ursprünglich der Innenbereich eines großen landwirtschaftlichen Anwesens.

Mit der Anlage des Königsplatzes (ursprünglich Dreikönigsplatz) war vielleicht eine zweite Schwerpunktbildung neben dem alten Marktplatz beabsichtigt. Die Ortserweiterung im Bereich des heutigen Rathauses geht auf die Initiative der Markgrafen von Ansbach zurück. An der Stelle des heutigen Rathauses errichteten die Markgrafen das zunächst als Schloss gedachte Brandenburger Haus (in der Folge Gasthof). Zum Ensemble gehören weiterhin die großenteils erhaltenen Wohnhausreihe Königstraße 90–110 (gerade Nummern) und die parallele, geradlinige Bäumenstraße, die bis zum südlichen Ende der erhaltenen Altbebauung einbezogen ist. Die Nordzeile der Schirmstraße (ungerade Nummern 1–11) ist ebenfalls Bestandteil des Ensembles Altstadt. Das Ensemble umfasst zudem die Gruppe späthistoristischer und jugendstilzeitlicher öffentlicher Gebäude südlich und östlich des Helmplatzes (Eichamt, Schule, Feuerhaus und Gymnasium), die eine Vorgängerbebauung ersetzt hat. Der Helmplatz bildet den südlichen Abschluss des Ensembles.

Ensemble Burgfarrnbach

Der Ort entstand wohl schon im Zuge der frühkarolingischen Besiedlung der Regnitzfurche an strategisch wichtiger Stelle wenige Kilometer von der Einmündung der Farrnbach in die Regnitz. Er wurde 903 erstmals als Oberfarrnbach erwähnt. Der Ort wurde später nach den beiden vermutlich schon vor 1303 vorhandenen Adelssitzen Burgfarrnbach genannt.

Das Ensemble umfasst den engeren historischen Ortskern. Das Zentrum des Ortes bildet die langgestreckte Hauptstraße (Würzburger Straße) in der Ausdehnung von der Zufahrt zum Schloss bis zum Kapellenplatz. Die namensgebende Kapelle war von der Patrizierfamilie Volckamer 1478 errichtet worden und war bis 1897 in Teilen erhalten. Die leicht gekrümmt verlaufende Würzburger Straße wird durch freistehende, meist giebelständige Bauern- und Wohnhäuser charakterisiert. Südlich der Hauptstraße und westlich der Regelsbacher Straße liegt die gotische Pfarrkirche, umgeben vom Kirchhof und der ehemaligen Schule (Regelsbacher Straße 3/5) umgeben. Um die weithin sichtbar aufragende Kirche (Regelsbacher Straße 7), eine der ältesten Johanniskirchen der Gegend, schließt sich eine haufendorfartige Bebauung als alter Siedlungskern, in dessen Nähe sich auch ein abgegangenes Wasserschloss befand.

Dieser weitere Siedlungskern von Burgfarrnbach wird heute vom klassizistischen Schlossneubau der Grafen Pückler-Limpurg geprägt (heute Stadtarchiv). Der mächtige, 1830/34 errichtete Schlossbau begrenzt zusammen mit seinen Neben- und Wirtschaftsgebäuden sowie dem Schlosspark den Ort nach Süden. Hauptstraße (Würzburger Straße), Kirchberg und Schloss lassen Burgfarrnbach noch heute als typisch fränkischen Herrschaftsort erkennen.

Ensemble Eigenes Heim

Das Ensemble Eigenes Heim umfasst folgende – ausnahmslos nicht als Einzeldenkmäler ausgewiesene – Anwesen: Vacher Straße 87, 89, 91, 93, 95, 97, 99, 101, 103, 105, 107, 109, 109a – Feldstraße 1, 3, 5, 7, 9 – Heimgartenstraße 1 bis 33, 35, 37, 39, 41, 43, 45 – Damaschkestraße 26, 28, 30, 32, 34, 36, 38, 40, 42, 44, 46 bis 77, 79, 81 – Weinbergstraße 1 bis 50. Es besteht aus zwei historischen Teilen, einem älteren an der Vacher und Heimgartenstraße und einem jüngeren an der Damaschke- und Weinbergstraße. Die Baugenossenschaft Eigenes Heim gründete sich am 22. Oktober 1909 und machte sich den Bau, die Erwerbung und Betreuung von Kleinwohnungen zur Aufgabe.

Das Eigene Heim in Fürth gehört zu den frühen von der Gartenstadtbewegung beeinflussten Unternehmungen. Der ältere Teil wurde von den Fürther Architekten Peringer & Rogler im Bereich Vacher Straße, Heimgartenstraße und Feldstraße in den Jahren 1910/1911 errichtet. Die Doppelhäuser mit Fachwerkmotiven entsprechen den Haustypen, die auch in anderen Gartenstädten vor dem Ersten Weltkrieg charakteristisch waren. Auf das den Mietskasernen entgegengestellte Konzept von kleiner eigener Hauseinheit (=Heim) und Garten verweist auch der charakteristische Straßenname der 1909 benannten Heimgartenstraße. Oberhalb (westlich) dieses Siedlungsteiles wurde nach dem Ersten Weltkrieg die Siedlung fortgeschrieben. Hier planten und bauten die Architekten der Nürnberger Gartenstadt Lehr & Leubert. 1919 bis 1922 wurden an der Weingarten- und Damaschkestraße aus wirtschaftlichen Gründen strenger gestaltete Reihenhausgruppen errichtet, die mit Torbogenmotiv und platzartigen Aufweitungen dennoch versuchten, eine städtebaulich abwechslungsreiche Anlage zu schaffen. 1925 erfolgte die Umbenennung der ehem. Schwandstraße in Damaschkestraße. Der Bezug zum Bodenreformer Adolf Damaschke (1865–1935) bringt auch die reformerischen Intentionen dieser Siedlung zum Ausdruck.

Ensemble Friedrichstraße

Ensemble Friedrichstraße Ostseite.

Die Straße ist nach dem Fürther Kaufmann und Mitbegründer der Ludwigseisenbahn Johann Heinrich Friedrich Meyer (1787–1847) benannt, die Straße lag am ehem. Bahnhof der 1835 eröffneten ältesten deutschen Eisenbahn. Das stilistisch geschlossene Straßenbild besteht aus i.d.R. dreigeschossigen, v.a. 1840–1850 erbauten, breit proportionierten Traufhäusern mit Sandsteinfassaden. Nach Ansicht des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege dienten die Bauten Friedrich von Gärtners an der Münchener Ludwigstraße als Vorbild für die Friedrichstraße, das hier für die Bedürfnisse einer bürgerlichen, durch Gewerbefleiß und Handel geprägten Stadt abgewandelt wurde.

Ensemble Hornschuchpromenade/Königswarterstraße

Hauptartikel: Ensemble Hornschuchpromenade/Königswarterstraße (Fürth)
Hornschuchpromenade 1, 2, 3, 4 und 5.

Die Bebauung der Hornschuchpromenade und der Königswarterstraße mit den anschließenden Nebenstraßen und einer kleinen Parkanlage samt Allee bilden dieses Ensemble. An der hier seit 1835 verlaufenden ehem. Ludwigseisenbahn entstand ab 1838 eine schmale städtische Grünanlage, die „Promenade“. Die nördlich der Bahnlinie verlaufende „obere Weinstraße“ wurde 1890 in Promenade umbenannt, seit 1912 erinnert sie als Hornschuchpromenade an den Industriellen Christian Heinrich Hornschuch (1838–1912), einem Wohltäter der Stadt. Die südlich verlaufende ehem. Bahnhofstraße, seit 1875 Königswarterstraße, hatte ihren Namen nach dem vermögenden Wohltäter Wilhelm Königswarter (1809–1887) erhalten.

An diesen Straßen entstanden seit 1883 meist viergeschossige herrschaftliche Mietshäuser mit sehr aufwändig gestalteten Sandsteinfassaden, zumeist in den Formen des späten Historismus (Neorenaissance, Neobarock, Deutsche (Neo-)Renaissance), aber auch im Jugendstil sowie in Übergangsformen. Die Geschlossenheit der Anlage und der städtebaulichen Einheit wurde mit Pariser Boulevards verglichen. Der außergewöhnlich gut erhaltene Baubestand dehnt sich in vergleichbarer Architekturhaltung bis in die kleineren Nebenstraßen aus. „Bis heute ist hier der vornehmste Wohnbereich des wohlhabenden Bürgertums der Handels- und Industriestadt Fürth anschaulich, der in seiner fast lückenlos erhaltenen Geschlossenheit zudem eines der eindrucksvollsten gründerzeitlichen Stadtquartiere Bayerns und Deutschlands darstellt.“ (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege). Teilweise durch Bombenschäden verursachte Störungen des Erscheinungsbildes entstehen mit den Anwesen Hornschuchpromenade 11 und 19 und den Neubauten Königswarterstraße 82 / 84 anstelle der verloren gegangenen, hochwertigen Villa des innovativen Maschinenfabrikanten Johann Wilhelm Engelhardt (1816–1878).

Ensemble Karolinenstraße

Das Ensemble umfasst einen beidseitig bebauten östlichen Teilbereich der Karolinenstraße (zwischen Dambacher Straße und Schwabacher Straße), die nach Karoline Gieß, der Frau des Bauherren von Haus Nr. 64 (außerhalb des Ensembles), benannt ist. Die Straße steht für die z.T. planmäßige Stadterweiterung in die Südstadt, die mit der brückenkopfartigen Ecke an der Schwabacher Straße ihren Ausgang nahm. Wegen der Abtrennung durch die am 1. Oktober 1862 im Teilbereich Fürth-Nürnberg fertiggestellte Bahnstrecke Nürnberg–Würzburg verzögerte sich die Entwicklung der Südstadt im Vergleich zur westlichen Innenstadt und der Oststadt.

Das völlig geschlossene Straßenbild westlich der Schwabacher Straße ist mit vornehmen, fast ausschließlich dreigeschossigen Wohnhäusern ab 1873 (Nr. 2 u. 15) bebaut. An ihrer Südseite sind die für Fürth eher untypischen Vorgärten mit den historischen Zäunen erhalten. Die Architektur respräsentiert insbesondere die frühe Gründerzeit mit klassizisierenden Formen und Rundbogenfenstern, aber auch Spätformen der Deutschen Renaissance (hier: Sonderform der Neorenaissance). Am Westende gegen die Dambacher Straße zeigen die zweigeschossigen Eckhäuser Villencharakter, was der ursprünglichen und in gewisser Weise noch heute erhaltenen Stadtrandsituation entsprach. Am Ostende des beidseitig bebauten Bereichs leitet an der Nordseite die Zurücknahme der Fluchtlinie zur Bahnunterführung der Schwabacher Straße über. Das 1954–56 erbaute „Letra-Haus“ (Karolinenstraße 17/Schwabacher Straße 66) als einziges „modernes“ – gleichwohl denkmalgeschütztes – Bauwerk in der Straße schließt an dieser Stelle heute die Fluchtlinie gerade ab. Ihm gegenüber wurde bereits 1897/98 durch ein stattliches Eckhaus (Karolinenstraße 20) der Bezug zur an dieser Stelle städtebaulich exponierten Lage und zum städtebaulichen Kontext der Schwabacher Straße geschaffen.

Ensemble Poppenreuth

Das Ensemble umfasst ein- bis zweigeschossige Giebelhäuser mit ihren Hofmauern um die Hauptachse des Straßendorfes Poppenreuth. Das als Rodungsdorf entstandene Poppenreuth (Poppo als Personenname, -reuth als Rodungsname, also „Rodung des Poppo“) gehörte vermutlich zur Königsmark Fürth, im 12. Jahrhundert war es staufisches Haus- bzw. Königsgut. 1504 wird Poppenreuth als ein Pfarrdorf bezeichnet, in dem sowohl die Reichsstadt Nürnberg wie auch der Bamberger Dompropst (Vorstand des Domkapitels) Rechte bis zum Ende des 18. Jh. wahrnahmen. 1900 wurde Poppenreuth nach Fürth eingemeindet, das Dorf bewahrte dennoch bis heute weitgehend seinen Dorfcharakter. Mit der Kirche, dem Pfarrhaus und dem sog. Markthaus samt seinem stattlichen, massiven Scheunenbau und anderen Wohnstallhäusern ist im Ortskern ein dichter Bestand denkmalgeschützter Häuser erhalten. Die evang.-luth. Pfarrkirche St. Peter und Paul (ursprünglich nur St. Peter) ist als eine der ältesten Kirchen im sog. Knoblauchsland zugleich die ehemalige Mutterpfarrei der heute weit bekannteren Sebalduskirche in Nürnberg. Einer u.a. durch einen mittelalterlichen Wandteppich überlieferten Sage zufolge lebte Sebaldus von Nürnberg als Eremit bei Poppenreuth und wurde erst nach seinem Tod nach Nürnberg überführt. Seit 1070 sind Wallfahrten zu dessen Grab belegt, über dem Grab wurde im 13. Jh. die Sebalduskirche errichtet.

Ensemble ehemalige US-Offizierssiedlung Dambach

Das am Stadtrand gelegene Ensemble gilt als typisches Beispiel des Siedlungsbaus der fünfziger Jahre. Die Anwesen sind ausnahmslos nicht als Einzeldenkmäler ausgewiesen. Die Wohnanlage wurde im Auftrag der Regierung von Mittelfranken unter Aufsicht des Finanzbauamts Nürnberg als Siedlung für amerikanische Stabsoffiziere und Oberste von dem Frankfurter Architekten Franz C. Throll im Jahre 1954 entworfen und bis 1959 ausgeführt. Erschlossen wird sie von den geschwungenen Straßenzügen der Beethoven-, Haydn- und Brahmsstraße. Beethoven- und Haydnstraße bilden eine Schlaufe aus, an einem Rondell um ein ehemaliges Wasserbassin werden im Norden die Haydn- und Brahmsstraße zusammengeführt. Eingefasst von einer vergleichsweise weiträumigen, gemeinschaftlichen, parkartigen Grünfläche sind insgesamt 44 Wohnhäuser angeordnet. Es handelt sich durchgängig um zweigeschossige, traufständige Häuser mit giebelseitigem, außenliegendem Kamin und flachem Satteldach, die zwecks günstiger Belichtung oftmals schräg zueinander versetzt und größtenteils in Nord-Süd orientiert sind. Doppelhäuser (mit rückwärtigem Balkon und einer Autounterfahrt) waren für die Stabsoffiziere, die Einfamilienhäuser (mit einem Garagenanbau) für die Obersten vorgesehen. Die seitlich an den Doppelhäusern angebrachten Autounterfahrten werden aus einer flachen Betondecke gebildet, die von schlanken Rundstützen aus Stahl getragen wird.

Einzelbaudenkmäler nach Ortsteilen und Straßen

Fürth

Alexanderstraße

Eingangstür von Alexanderstraße 2 mit Hohenzollernwappen im Stil des Rokoko.
  • Alexanderstraße 2 – Dreigeschossiges Wohnhaus mit Mansarde, Sandstein, Hohenzollernwappen über dem Stichbogenportal mit in originaler Form erneuerter Füllungstür, 1764; zur Schwabacher Straße dreigeschossiger klassizistischer Anbau mit abgeschrägter Ecke, 1850/51 von Caspar Gran.
  • Alexanderstraße 3 – Dreigeschossiges Wohnhaus mit Mansarddach, Sandstein, am Schlussstein des Korbbogenportals bez. 1764.
  • Alexanderstraße 6 – Gasthaus zum Kavallerieheim, dreigeschossiges Wohnhaus mit Mansarddach, über dem Korbbogenportal reicher Rocailledekor mit Relieffigur eines „Wilden Mannes“, bez. 1764;
  • Alexanderstraße 10 – Gasthaus zum Peterskeller (ehem. zum Roten Ochsen), dreigeschossiges Wohnhaus mit Mansarddach, Sandstein, Obergeschosse verputzt, mit Korbbogenportal, 1763.
  • Alexanderstraße 12 – Stattliches dreigeschossiges Wohnhaus mit Mansarddach, Sandstein, reich gegliedert, am flachen Mittelrisalit Korbbogenportal mit Kartusche im Giebel und zwei liegenden Kriegerfiguren, 1763.
  • Alexanderstraße 13 – Gedenktafel an Jakob Wassermann (an dieser Stelle geboren 1873, Haus inzwischen abgebrochen).
  • Alexanderstraße 14 – Dreigeschossiges Wohnhaus mit profilierten Fenstersohlbänken, Korbbogentor und Mansarddach, Sandstein, 1763.
  • Alexanderstraße 18 – Dreigeschossiges Wohnhaus mit Mansarddach, verputzter Quaderbau mit Korbbogentor, 1764; Schnitztür samt Gittern Neurenaissance, Ende 19. Jh., Ausleger 19. Jh.
  • Alexanderstraße 20 – Dreigeschossiges Wohnhaus mit Mansarddach, Sandstein, rechts rustizierte Lisene, 1767; Gruppe mit Nr. 22, hierauf mit Fassadengestaltung bezogen.
  • Alexanderstraße 22 – Dreigeschossiges Wohnhaus in Ecklage, Sandstein mit betonter Portalachse und Mansarddach, seitlich zwei Rokoko-Schnitzerker, 1767; Gruppe mit Nr. 20.
  • Alexanderstraße 24 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus in Ecklage, Sandstein, mit Gurtgesimsen und Konsolgesims, 1845 von Johann Konrad Jordan.
  • Alexanderstraße 26 – Repräsentatives klassizistisches Wohnhaus, dreigeschossiger Sandsteinbau mit viersäuligem Portalbalkon an dem um ein Zwerchhaus mit Dreiecksgiebel erhöhten Mittelrisalit, 1834/35 von Johann Heinrich Jordan; symmetrische Gruppe mit Nr. 28 und 30.
  • Alexanderstraße 28 – Repräsentatives klassizistisches Wohnhaus, dreigeschossiger Sandsteinbau mit Gitterbalkon und Lisenengliederung an dem um ein Zwerchhaus mit Dreiecksgiebel erhöhten Mittelrisalit, 1834/35 von Johann Heinrich Jordan; Mittelteil der Gruppe mit Nr. 26 und 30.
  • Alexanderstraße 30 – Repräsentatives klassizistisches Wohnhaus, dreigeschossiger Sandsteinbau mit viersäuligem Portalbalkon am Mittelrisalit, mit Ausnahme von Details spiegelbildliches Pendant zu Nr. 26, 1834/35 von Johann Heinrich Jordan, das Zwerchhaus mit Dreiecksgiebel 1894 durch beiderseitige Aufstockung zum Vollgeschoss ergänzt; Gruppe mit Nr. 26 und 28.
  • Alexanderstraße 32 – Palaisartiges klassizistisches Wohnhaus, dreigeschossiger Quaderbau mit viersäuligem Balkon und Dreiecksgiebel am flachen Mittelrisalit, 1834 von Meyer und Friedrich Schmidt; Eckhaus in Anschluss an die Gruppe Nr. 26/28/30.

Alte Reutstraße

  • Alte Reutstraße – Grenzmarkstein der alten Stadtmarkung Fürth bzw. der ehemaligen Gemeinde Ronhof, 1858; hinter Laubenweg 23.

Amalienstraße

An der Martersäule

Angerstraßee

  • Angerstraße 1 – Viergeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandsteinfassade, 1901 von Johann Hertlein.
  • Angerstraße 1 a – Viergeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, mit Erker, Sandstein, um 1900 von Georg Kißkalt.
  • Angerstraße 2 – Zweigeschossiges Eckhaus am Markt, kleiner Sandsteinbau mit Mansarddach, 1889 in Anpassung an Heiligenstraße 3 (von 1783) erbaut.
  • Angerstraße 3, 5, 7 – Gruppe dreigeschossiger Neurenaissance-Mietshäuser mit Mansarddächern, Sandsteinfassaden, 1887/1900; Seitenfront von Nr. 7 an der Ammonstraße im Anschluss an die dortige Bebauung in Rohbackstein.
  • Angerstraße 4 – Malerischer, mehrteiliger Wohnhauskomplex mit verschieferten Obergeschossen: rechts (südlich) dreigeschossiger Mansarddachbau des mittleren 18. Jh., anschließend dreigeschossiger Trakt von Geringer Bautiefe mit Pultdach, 18. Jh., beide von der Straße zurückgesetzt; links im rechten Winkel vortretender, zweigeschossiger Satteldachbau mit Zwerchhaus, 18. Jh.
  • Angerstraße 5, 7 – Mietshäuser, um 1900; siehe Nr. 3.
  • Angerstraße 9 – Dreigeschossiges Neurenaissance-Mietshaus mit Mansarddach und großen Gauben, an der abgeschrägten Ecke ein Erker, Sandstein, 1901 von Georg Kißkalt.
  • Angerstraße 17 – Fünfgeschossiges historisierendes Mietshaus mit abgerundeter Ecke und zwei Erkern, Erdgeschoss Sandstein, sonst Putzbau, im 4. Geschoss und an den Giebeln Stuckdekor, 1907/08 von Adam Egerer.
  • Angerstraße 20 – Zweigeschossiges Wohnhaus, traufseitiger Neurenaissancebau in Sandstein, mit Erker und darauf hoher Zwerchhauslaube, 1895 von Fritz Walter.
  • Angerstraße 22 – Zweigeschossiges spätklassizistische Wohnhaus, Sandstein, gestalterische Einheit mit Schießplatz 16 (vgl. dort), 1867/68, aufgestockt 1883.

Austraße

  • Austraße 12 – Mietshaus in deutscher Renaissance, viergeschossig, Sandstein, mit Mittelerker und geschweiftem Zwerchgiebel, 1904/05 von Karl Schick und Carl Frank.
  • Austraße 14 – Neubarockes Mietshaus, viergeschossig, Obergeschosse verputzt mit Stuckdekor, geschweifter Zwerchgiebel, bez. 1904, von Carl Frank.
  • Austraße 16 – Mietshaus in deutscher Renaissance, dreigeschossig, Sandstein, mit Mittelerker und Zwerchhaus, 1903/04 von Karl Schick.
  • Austraße 18 – Mietshaus in deutscher Renaissance, dreigeschossig, Sandstein und Putz, an der Ecke holzgeschnitzter Turmaufsatz, an beiden Seiten Zwerchhäuser, 1903 von Karl Schick.

Badstraße

  • Badstraße 1 – Viergeschossiges Mietshaus, Neurenaissance, Fassade an der Badstraße in Sandstein, zur Bogenstraße in Rohbackstein mit Sandsteingliederungen, 1898 von Hans Horneber, Gruppe mit Bogenstraße 13.
  • Badstraße 1 a – Dreigeschossiges Mietshaus mit Neurenaissance-Sandsteinfassade und Mansarddach, 1890/91 von Hans Horneber.
  • Badstraße 3 – Mietshaus, ehem. „Herberge zur Heimat“, mit Neurenaissance-Sandsteinfassade, 1891 von Adam Egerer; drittes Obergeschoss später ausgebaut.
  • Badstraße 3 – Vom Hof aus zugänglich: Felsenkellersystem, umfangreiches Gangsystem, wohl 18./19. Jh., um 1940 zu Luftschutztiefbunker ausgebaut, modern gesichert; erstreckt sich zwischen Badstraße und Pfisterstraße bzw. unter Mathildenstraße; ehem. verbunden mit Felsenkellersystem mit Zugang vom Mariensteig.
  • Badstraße 5 – Dreigeschossiges Mietshaus mit Mansarddach, Sandsteinfassade in klassizistischer Tradition, 1890.
  • Badstraße 7 – Viergeschossiges Mietshaus mit ehem. Gaststätte Badeanstalt, Neurenaissance-Sandsteinfassade, 1894 von Adam Egerer.
  • Badstraße 13/15/18 – Industriebau, reduziert-historisierende Gebäudegruppe beiderseits der Straße durch Bogen mit skulptiertem Schlusssteinen verbunden, bez. 1925; vgl. Pfisterstraße 50/52.
  • Badstraße 28 – Büro- und Wohnhaus, stattlicher, freistehender Putzbau mit Sandstein-Erdgeschoss, zwei versetzte Flügel, im Winke Eingangsbau, allegorische Figur und Stufengiebel, bez. 1925, von Max Ebert.

Bäumenstraße

Amtsgericht Bäumenstraße 32, Seitenansicht vom Hallplatz.
  • Bäumenstraße 15 – Zweigeschossiger Wohnhaus, Sandsteinquaderbau mit Steilgiebel- Zwerchhaus, bez. 1743.
  • Bäumenstraße 17 – Zweigeschossiger Wohnhaus in Ecklage, Quaderbau mit Mansarddach, 1739.
  • Bäumenstraße 19 – Zweigeschossiger Wohnhaus in Ecklage, mit Satteldach, im Kern 1723, Hauptfassade in Sandsteinquadern mit erhöhtem Mittelrisalit 1867 von Johann Michael Zink.
  • Bäumenstraße 32 – Amtsgericht, freistehender, dreigeschossiger neubarocker Monumentalbau mit Risaliten, Sandstein, 1898–1900 von Landbauamtsassessor Roth; mit Hallstraße 1; vgl. dort.
Centaurenbrunnen am Bahnhofplatz.

Bahnhofplatz

  • Bahnhofplatz. Centaurenbrunnen. Schweifbecken, darin Felsen mit großer allegorischer Bronzefigurengruppe: von Herakles gebändigter Centaur nebst Triton zur Versinnbildlichung der Beherrschung der Naturkräfte durch den Menschen, insbesondere in Hinblick auf die Eisenbahn und die zentrale Wasserversorgung seit 1887.
  • Bahnhofplatz 1 – Viergeschossiges Mietshaus, Sandsteinbau mit spätklassizistischer, reich gegliederter Fassade, flache Seitenrisalite, Eisenbalkon auf Konsolen, 1868/69 von Leonhard Gran.
  • Bahnhofplatz 2 – Hotel Stern, ehem. Bahnhof-Hotel, viergeschossiger Sandsteinbau, reich gegliederte spätklassizistische Fassade mit Erker, 1868/70 von Leonhard Gran; Gruppe mit Nr. 3 (Mittelteil) und Gustav-Schickedanz-Straße 10.
  • Bahnhofplatz 3 – Viergeschossiges Mietshaus, spätklassizistischer Sandsteinbau, reich gegliedert, am leicht erhöhten Mittelteil Gitterbalkon auf Konsolen, 1868/70 von Leonhard Gran; Mittelteil der Gruppe mit Bahnhofplatz 2 und Gustav-Schickedanz-Straße 10.
  • Bahnhofplatz 7 – Dreigeschossiges Wohnhaus, spätklassizistischer Sandsteinbau mit Balusterbalkon und segmentgiebeligem Zwerchhaus, 1874 von Wilhelm Evora; mit Nr. 8 den Platz im Osten abschließende Gruppe.
  • Bahnhofplatz 8 – Dreigeschossiges Wohnhaus in Ecklage, spätklassizistische Sandsteinfassade mit Pilastern und segmentgiebeligem Zwerchhaus, Steinbalkon auf Gusseisenkonsolen, 1873/74 von Wilhelm Evora und Jakob Meyer; Gruppe mit Bahnhofplatz 7.
Hauptbahnhof Fürth, Bahnhofsplatz 9.
  • Bahnhofplatz 9 – Hauptbahnhof, dreigeschossiger spätklassizistischer Sandsteinbau mit Flachgiebeligem Mittelrisalit und niedrigen Flügelbauten, 1863/64 von Eduard Rüber; beiderseits 1902/04 angebaute Pavillons, der linke 1914 erweitert; stadtseitig in der Mitte dreibogige Vorhalle mit Stadtwappen im Giebel, 1914; gusseiserne Perrondachstützen der Firma Spaeth Dutzendteich, Ende 19. Jh. (und später).
  • Bahnhofplatz 11 – Wohn- und Geschäftshaus, Doppelhaus mit Sandsteinfassade; nördlich dreigeschossiges spätklassizistisches Eckgebäude an der Maxstraße, 1866/67; südlich durch niedrigen Zwischentrakt (mit gusseiserner Loggia als Obergeschoss) verbundenes Neurenaissance-Eckhaus, 1889/90 von Adam Egerer (modernes 4. Geschoss).

Balbiererstraße

  • Balbiererstraße 1 – Viergeschossiges Mietshaus, deutsche Renaissance, Sandstein, polygonaler Eckturm mit Schweifkuppel, malerische Dachzone mit Zwerchhäusern, Vorgartenzaun, 1903 von Bräutigam und Wiessner.
  • Balbiererstraße 2 – Mietshaus, vier- bis fünfgeschossiger Sandstein-Eckbau in deutscher Renaissance, mit malerischer Dachzone an der Südseite, 1903/04 von Bräutigam und Wiessner.
  • Balbiererstraße 3 – Viergeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit geschweiftem Zwerchhausgiebel, 1903 von Bräutigam und Wiessner.
  • Balbiererstraße 7 – Mietshaus, vier- bis fünfgeschossig, in deutscher Renaissance, Sandstein, in der Mitte dekorierter Bodenerker, 1907 von Peringer und Rogler.
  • Balbiererstraße 12 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Sandstein, mit hölzernen Dachgauben, 1902.
  • Balbiererstraße 14 – Viergeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, 1903 von Bräutigam und Wiessner.
  • Balbiererstraße 16 – Viergeschossiges Mietshaus, neubarock, Sandstein, bez. 1902, von Johann Dorner.
  • Balbiererstraße 17 – Ehem. Offiziersspeiseanstalt (Gebäude Nr. 90), ein- bis zweigeschossiger, dreiflügeliger Putzbau auf verputztem Ziegelsteinsockel mit Walmdach, Risaliten und Zwerchgiebel mit Sandsteinrelief, westlich anschließend Reste einer Einfriedung, verputzte Ziegelmauer und Sandsteinpfeiler, historisierend, um 1908/10, Umnutzung 2006. Ehem. Stabsgebäude (ehemalige militärische Bezeichnung: Gebäude Nr. 89), zwei- bis dreigeschossiger Putzbau mit Walmdach und Kaminköpfen, historisierend, um 1908/10, Umnutzung 2006; ehem. Familiengebäude (ehemals Gebäude Nr. 85), zweigeschossiger Putzbau mit Halbwalmdach, Schleppgauben und zwei Eingangsrisaliten, historisierend, um 1908/10, Umbau 2008; Teil der ehem. Trainkaserne und Artilleriedepot, Teil des ehem. Kasernenkomplexes in der Südstadt, Teil der ehem. William-O.-Darby-Barracks, ab 1900 errichtet, 1906/07 und 1908 erweitert; ehem. Kasernengebäude (Gebäude Nr. 82A und 83), dreiflügelige, ein- bis zweigeschossige Backsteinbauten mit rustizierten Sandsteinlisenen, Eckbauten mit Halbwalmdach, Mittelbau mit Satteldach, historisierend, um 1908/10, Umbau 2006/07; ehem. Wagenhaus, langgestreckter, zweigeschossiger und teils verputzter Backsteinbau mit Sandsteinsockel und Flachdach, 1900, Umbau wohl um 2003.
  • Balbiererstraße 18 – Viergeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit geschweiftem Zwerchhausgiebel und ausgebautem Dachgeschoss, bez. 1902, von Karl Schick.
  • Balbiererstraße 20 – Viergeschossiges Mietshaus, Neurenaissance, Sandstein, 1902 von G. Lampert; Gruppe mit Waldstraße 39.

Baldstraße

  • Baldstraße 1, 2, 3, 4, 5, 6 – Gruppe dreigeschossiger einheitlicher Neurenaissance-Mietshäuser mit Sandsteinfassaden und Mansarddächern, bez. 1886, 1886–89 von Georg Kißkalt, zugehörig Gustavstraße 12/14, Mühlstraße 1, 3, 5 und Untere Fischerstraße 1, 3.

Beethovenstraße

Beim Liershof

  • Beim Liershof 1 – Sog. „Frau van Lierds-Hof“, ehem. Bräuhaus, zweigeschossiger Quaderbau mit profilierten Sohlbänken und kugelbesetztem Giebel, Korbbogenportal mit Oberlichtgitter, 1679; rechts anschließend Rundbogenportal mit Zieraufsatz als Verbindung zu Nr. 3.
  • Beim Liershof 3/3a – Doppelwohnhaus, zweigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, Osthälfte in reichem Fachwerk, mit Aufzugsdächlein am Ost- und Zwerchhausgiebel, 17./18. Jh.; Westteil (Nr. 3a) wohl später massiv in Sandstein erneuert, mit Voluten am Giebelansatz; hofseitig stark erneuerte Lauben-Anbauten.

Billinganlage

  • Billinganlage 1a – Ehem. Kontrollhaus für Pflasterzoll, freistehender, zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Walmdach und erdgeschossigen Mansardwalmdachflügeln, Neubarock, von Otto Holzer, 1902.
  • Billinganlage 12 – Wohnhaus, freistehender, zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Walmdach und Gurtgesims, klassizistisch, von Johann Michael Zink, 1837.
  • Billinganlage 14/16 – Mietshaus in Ecklage, viergeschossiger Satteldachbau mit reich gegliederter Sandsteinfassade mit Erkern und polygonalem Eckerkerturm, im Neu-Nürnberger-Stil, von J. Bock, 1899/1900; bauliche Gruppe mit Vacher Straße 2–14 (gerade Nrn.).

Blumenstraße

Bogenstraße

  • Bogenstraße 2 – Traufseitiges Wohnhaus mit Mansardsatteldach, Obergeschoss verschiefert, 1866 von Paulus Müller hierher transferierter älterer Bau des 18./19. Jh.
  • Bogenstraße 13 – Mietshaus, viergeschossig, Neurenaissance, Rohbackstein mit Sandsteingliederungen, 1898/99 von Hans Horneber, in der Art des Nachbarhauses Badstraße 1.
  • Bogenstraße 14, 15, 16 – Viergeschossige Neurenaissance-Mietshäuser in verschiedenfarbigem Rohbackstein mit Sandsteingliederungen, 1898/99 von Georg Kißkalt; Nordreihe einer vier parallele Reihen umfassenden einheitlichen Arbeiter-Wohnanlage, vgl. Denglerstraße 2/4/6 und Erlenstraße 1–6, 8.
  • Bogenstraße 19 – Fünfgeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit schräg gestelltem Eckerker und geschweiften Zwerchgiebeln, bez. 1900 von J. K. Merkl.

Brahmsstraße

Cadolzburger Straße

  • Cadolzburger Straße 1/3 – Wohnhochhaus, acht- bzw. neungeschossiges Außenganghaus mit Maisonette-Wohnungen in sechs Wohnschichten, Treppen- und Aufzugsturm im Westen zur Erschließung der fünf Laubengänge, 1953/54 errichtet von der Arbeitsgemeinschaft Fürth Billingsanlage (Stadtverwaltung mit Stadtbaurat Fredrich Hirsch und Dipl.-Ing. Rolf Erdmannsdörfer; Architekten Fritz Freitag und Georg Wunschel); im Süden abgewinkelt angehängt über weiteres Treppenhaus viergeschossiger Seitenflügel mit Laubengängen im Osten.
  • Cadolzburger Straße 6 – Viergeschossiges Mietshaus, deutsche Renaissance, Sandstein, mit Mittelerker, 1903 von Carl Frank.
  • Cadolzburger Straße 14 a – Dreigeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, mit polygonalem Eckturmerker und seitlichem Zwerchhaus, bez. 1905, von Bräutigam und Wiessner.
  • Cadolzburger Straße 24 – Neurenaissance-Mietshaus, dreigeschossig, Sandstein, mit Mittelerker und geschweiftem Zwerchhausgiebel, 1903/04 von Carl Frank.
  • Cadolzburger Straße 30 – Mietshaus, in deutscher Renaissance, Sandstein, drei-, im Mittelteil viergeschossig, mit polygonalem Turmerker an der stumpfen Ecke und Mansarddach, 1899/1900 von Adam Egerer.
  • Cadolzburger Straße 32 – Dreigeschossiges Mietshaus, Neurenaissance, Sandstein mit Mansarddach und Schnitztor, 1885 von Johann Georg Weber.
  • Cadolzburger Straße 34 – Neurenaissance-Mietshaus, dreigeschossig, Sandstein, Mansarddach, 1888 von Johann Michael Horneber.
  • Cadolzburger Straße 48 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, mit Rustika-Erdgeschoss und -eckquadern, 1901/02 von Fritz Grünbauer.
  • Cadolzburger Straße 75 – Gaststätte Altes Forsthaus, freistehender zweigeschossiger Quaderbau mit Walmdach, gegen 1750.

Damaschkestraße

  • Damaschkestraße 14 – Ehem. Weinberghäuschen, kleiner Quaderbau mit Walmdach, wohl 18. Jh.; am Abhang oberhalb der Robert-Koch-Straße.
  • Damaschkestraße 26, 28, 30, 32, 34, 36, 38, 40, 42, 44, 46 bis 77, 79, 81 – Siehe Ensemble Eigenes Heim.

Dambacher Straße

  • Dambacher Straße 1 – Wohnhaus in Ecklage, Gruppe mit Karolinenstraße 2, zweigeschossiger Sandsteinbau mit Mansard- und Satteldach und erhöhtem Mittelrisalit mit Attika an der Nordseite, an der abgeschrägten Ecke dreigeschossig mit Attika und Halbrundgiebel, spätklassizistisch, vielleicht von Johann Michael Zink, 1873, Westflügel an der Dambacher Straße 1879; Vorgarten-Einfriedung; Pfeilgitterzaun und Sandsteinpfeiler, neugotisch, gleichzeitig.
  • Dambacher Straße 3, 5, 7 – Dreigeschossige spätklassizistische Mietshausgruppe, Sandstein, Gliederung jeweils variiert, 1877/78.
  • Dambacher Straße 11 – Logengebäude, in Garten freistehender, villenartiger Neurenaissancebau, Sandstein, sehr reich gegliedert, mit prächtigem ornamentalen und figürlichen Dekor, 1890/91 von Leonhard Bürger; prächtiger Pfeilergitterzaun, zuseiten der Torpfeiler halbrund einschwingend.
  • Dambacher Straße 35 – Asymmetrische Sandstein-Villa in deutscher Renaissance mit Giebelrisalit und seitlichem Turm, im Kern 1872, umgebaut 1897/98 von Adam Egerer.
  • Dambacher Straße 49 – Ehem. Humbser-Villa, Hauptbau abgebrochen; erhalten malerisches erdgeschossiges Nebengebäude beim Tor, deutsche Renaissance, Sand- und Backstein; rechts anschließend neubarocke Torpfeiler mit prächtigem Gitter, Gartenmauer aus Sandstein; 1897 von Ochsenmayer & Wißmüller.

Denglerstraße

  • Denglerstraße 2, 4, 6 – Viergeschossige Mietshäuser in verschiedenfarbigem Backstein mit Sandsteingliederungen, 1898 von Georg Kißkalt; Südreihe einer vier parallele Zeilen umfassenden einheitlichen Arbeiter-Wohnanlage, vgl. Bogenstraße 14/15/16 und Erlenstraße 1–6, 8.

Dr.-Mack-Straße

  • Dr.-Mack-Straße 31 – Gebäude des ehem. Humbser-Spielplatzes, erdgeschossiger Putzbau mit Sandsteinsockel, Mansarddach, Fußwalm und halbrundem Bodenerker sowie einseitigem Pavillon mit Schopfwalmdach und Blendfachwerk, an Nordgiebel mit Uhr, Heimatstil, von Otto Holzer, bez. 1904.

Dr.-Martin-Luther-Platz

Engelhardtstraße

  • Engelhardtstraße 4 – Mietshaus mit Mansarddach, viergeschossig in reichen barockisierenden Formen, 1897/98 von Fritz Walter.
  • Engelhardtstraße 6, 8 – Neurenaissance-Mietshausgruppe, 1885/86 von Leo Gran jr.

Erlanger Straße

Taharahaus am neuen Israelistischen Friedhof (Erlanger Straße 99).
  • Erlanger Straße 97 – Städt. Friedhof (keine Positionierung und kein Text im BayernViewer-denkmal), angelegt 1878/81, Ädikulaportal (1881), Versammlunghalle (1881), Leichenhalle (1881), Kruzifix, Alte Leichenhalle (1855, 1897 vom Alten Friedhof transferiert), Bedürfnisanstalt (1907), Evanglistenbrunnen (1905), zahlreiche Grabdenkmäler des 19./20. Jhs.
  • Erlanger Straße 99 – (Neuer) Israelitischer Friedhof, angelegt 1901/02, eröffnet 1906: Leichenhalle (Taharahaus) von Adam Egerer in klassizistischer Neurenaissance, erdgeschossiger Sandsteinbau mit Rundbogenfenstern, Mittelrisalit mit Blendportikus und Freitreppe; Mauer mit Pfeiler-Gitter-Tor (Ostseite); mit Grabdenkmälern, 1. Hälfte 20. Jh.

Erlenstraße

  • Erlenstraße 1, 2, 3, 4, 5, 6, 8 – Viergeschossige Neurenaissance-Mietshäuser in verschiedenfarbigem Backstein mit Sandsteingliederungen, 1898/99 von Georg Kißkalt; zwei Zeilen (südlich der Straße Nr. 1/3/5, nördlich Nr. 2/4/6/8); Mittelteil einer vier parallele Zeilen umfassenden, einheitlichen Arbeiter-Wohnanlage; vgl. Bogenstraße 14/15/16 und Denglerstraße 2/4/6.

Feldstraße

  • Feldstraße 1, 3, 5, 7, 9 – Siehe Ensemble Eigenes Heim.

Fichtenstraße

  • Fichtenstraße 9 – Städt. Berufsschule (Altbau), historisierender, dreigeschossiger Putzbau mit Risaliten, Westseite mit plastischem Dekor, 1909/10.
  • Fichtenstraße 23 – Viergeschossiges Mietshaus, deutsche Renaissance, mit reichem Maßwerkdekor am Mittelerker, bez. 1904, von Wilhelm Horneber.
  • Fichtenstraße 27, 29, 31, 33, 35, 37 – Fünfgeschossige Jugendstil-Mietshausgruppe (mit Ludwigstraße 30/32), Sandsteinfassaden, Nr. 27 mit Balkon-erker-Gruppe in der Mitte und flachem Dreiecksgiebel (wie Nr. 33), Nr. 29 und 31 flankieren symmetrisch als Eckhäuser die Schreiberstraße, mit Flacherkern an jeder Seite, Nr. 35 mit 2 Erkern und dazwischengespannten Balkonen (wie Ludwigstraße 30), Nr. 37 mit Mittelerker und Segmentgiebel, 1909–1911 von Ebert und Müller.
  • Fichtenstraße 36 – Viergeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, links großes Zwerchhaus, Schnitztür, 1897 von Leo Gran.
  • Fichtenstraße 37 – Siehe Nr. 27.
  • Fichtenstraße 57 – Viergeschossiges Jugendstil-Mietshaus, Sandstein, mit reicher, flächiger Gliederung, Erker und breitem, flachbogig schließendem Voluten-Zwerchhausgiebel, 1908 von Peringer und Rogler; Baugruppe mit Nr. 59 und 61.
  • Fichtenstraße 59 – Viergeschossiges Jugendstil-Mietshaus, Sandstein, mit bewegt geformtem Erker, Zwerchhaus und ausgebautem Dachgeschoss, 1910 von Peringer und Rogler; vgl. Nr. 57.
  • Fichtenstraße 61 – Vier- bis fünfgeschossiges Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, Sandstein, mit zwei Flacherkern und flachbogigen Zwerchgiebeln, bez. 1911, von Peringer und Rogler; vgl. Nr. 57.

Finkenstraße

Flexdorfer Straße

  • Flexdorfer Straße 30, 34 – Siehe unter Flexdorf.

Flößaustraße

  • Flößaustraße 5 – Zweigeschossige Neurenaissancevilla mit Mansarddach, Sandstein, 1884 von Wilhelm Horneber.
  • Flößaustraße 7 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Sandstein, zwischen seitlichen Zwerchhäusern Fachwerk-Dachgeschoss, 1902 von Martin Macher.
  • Flößaustraße 19, 21 – historisierende, viergeschossige Mietshaus-Gruppe, mit Putzgliederung und Stuckreliefs, 1909/10 von Ebert und Müller.
  • Flößaustraße 23 – Viergeschossiges Jugendstil-Mietshaus, Sandstein, reich gegliedert, mit zweiachsigem Mittelerker, Schnitztür, 1907 von Adam Egerer.
  • Flößaustraße 34 – Mietshaus mit Gaststätte Graf Zeppelin, viergeschossig im späten Jugendstil, Sandstein, mit Flacherker und niedrigem Zwerchhaus, bez. 1908, von Ebert und Müller.
  • Flößaustraße 45 – Fünfgeschossiges Mietshaus (mit Gaststätte Herrenchiemsee) in deutscher Renaissance mit Blendmaßwerkdekor, Sandstein, Büste Ludwigs II. bez. 1902, von Fritz Walter.
  • Flößaustraße 46 – Viergeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit ausgebautem Dachgeschoss, 1902.
  • Flößaustraße 47 – Schmales viergeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit ausgebautem Dachgeschoss, 1902/03 von Carl Frank.
  • Flößaustraße 48 – Schmales, viergeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit ausgebautem Dachgeschoss, 1902 von J. F. Mayr.
  • Flößaustraße 49 – Fünfgeschossiges Mietshaus, Eckbau in deutscher Renaissance, Sandstein und Putz, mit polygonalem Eckturmerker und reich skulptiertem Eingang, 1902 von Fritz Walter.
  • Flößaustraße 50 – Neurenaissance-Mietshaus, fünfgeschossig, Sandstein und Putz, mit Flacherker und Giebel an der abgeschrägten Ecke, 1902/03 von Fritz Walter.
  • Flößaustraße 57 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Erdgeschoss und Gliederung in Sandstein, sonst Putz, mit Fachwerk-Dachgeschoss, 1901 von Michael Renker.
  • Flößaustraße 59 – neubarockes Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, an Verdachungen reicher Dekor, Fachwerkdachgeschoss, 1900/01 von Michael Renker.
  • Flößaustraße 60 – Fünfgeschossiges Mietshaus, asymmetrisches Eckhaus im späten Jugendstil, mit Putzdekor, Erdgeschoss in Sandstein, Ostseite mit mittlerem Erker und Schweifgiebel, an der Ecke Steinfigur Ludwigs II. in Baldachinnische, bez. 1909, von Ebert und Müller.
  • Flößaustraße 61 – Neurenaissance-Mietshaus mit Gaststätte, viergeschossig, Sandstein, mit schräggestelltem Eckturmerker und Fachwerk-Dachgeschoss, 1902 von Martin Macher.
  • Flößaustraße 64, 86, 86a, 86b, 86c, 86d, 88, 88a, 88b, 88c, 88d, 90 – Mannschaftsgebäude (Gebäude Nr. 41), langgestreckter, vier- bis fünfgeschossiger Putzbau auf hohen Sandsteinsockel mit Risaliten, um 1892/93, Ausbau, Aufstockung und Erweiterung 1934 bzw. 1938/40, Umbau um 2003, Teil der Kaserne in der Südstadt (ehem. William O. Darby Barracks), vergleiche Steubenstraße 27, 32, 39, 43: Ehem. Artilleriekaserne mit Depot, Teil des ehem. Kasernenkomplexes in der Südstadt, Teil der ehem. William-O.-Darby-Barracks, ab 1890 errichtet; ehem. Mannschaftsgebäude (Gebäude Nr. 41), langgestreckter, vier- bis fünfgeschossiger Putzbau auf hohen Sandsteinsockel mit Risaliten, um 1892/93, Ausbau, Aufstockung und Erweiterung 1934 bzw. 1938/40, Umbau um 2003; ehem. Dienstgebäude (Gebäude Nr. 42), dreigeschossiger, polychrom gestalteter Backsteinbau mit Walmdach und Sandsteinsockel, an Westseite Reste der Einfriedung, Sandsteinpfeiler und Pfeilgitterzaun, um 1890/93, Umbau um 2003; ehem. Stallbaracke (Gebäude Nr. 44), erdgeschossiger traufseitiger Backsteinbau mit Satteldach, um 1892/93, Umbau 2002; ehem. Stallbaracke (Gebäude Nr. 45), langgestreckter, erdgeschossiger und traufseitiger Backsteinbau mit Satteldach, durch vier giebelständige, zweigeschossige Backstein-Pavillons gegliedert, 1892/93 nach Planung von 1890, Umbau 2002; ehem. Sporthalle (Gebäude Nr. 47), giebelständiger, dreifach getreppter Eisenbetonbau mit verglasten Seitenfronten, innen vier Rundbogenstützen, wohl nach 1945, Umbau 2003; ehem. Stallbaracke (Gebäude Nr. 50), langgestreckter, erdgeschossiger und traufseitiger Backsteinbau mit Satteldach, durch vier giebelständige, zweigeschossige Backstein-Pavillons gegliedert, 1892/93 nach Planung von 1890, Umbau 2004; ehem. Handwerkergebäude (Gebäude Nr. 53 und 54), zwei gleichartige, zweigeschossiger Backsteinbauten mit Mittelrisaliten und Sandstein-Gurtgesimsen, um 1890/93, Umbau und Anbau eines Verbindungsbaus 2005; ehem. Filial-Artilleriedepot (Gebäude Nr. 65A), langgestreckter, dreigeschossiger Backsteinbauau mit ausgeprägten Kopfteilen mit Putzgliederung, um 1895/96, Umbau um 2004; ehem. Stabs- bzw. Dienstgebäude des Filial-Artilleriedepots (Gebäude Nr. 65B), dreigeschossiger Backsteinbau mit verputzten Obergeschossen, reicher Putz- und Sandsteingliederung, Seitenrisaliten und Mezzaningeschoss, Neurenaissance, um 1895/96, Umbau mit Aufstockung um 2005; ehem. Dienstwohngebäude für sechs Unteroffiziere (Gebäude Nr. 67), ehem. sog. „Schickedanz-Villa“, dreiflügeliger, zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach, Risaliten, Erkern und Zwerchhaus mit Fachwerk-Halbwalmgiebel, reduziert historisierend, 1908/09, Umbau 2010/11.
  • Flößaustraße 84 – ehem. Dienstgebäude für Wärter, Verheiratete und Wachinspektor (Gebäude Nr. 39), dreigeschossiger, polychrom gestalteter Backsteinbau mit Sandsteinsockel, um 1890/93, Umbau mit Aufstockung 2005.
  • Flößaustraße 91 – Viergeschossiges historisierendes Mietshaus mit Gaststätte, mit einspringender Ecke und gestaffelten Giebeln, polygonalem Eckerker, Pilastergliederung und Stuckdekor, Giebel-Stuckrelief: Zeppelin über Fürth, bez. 1910, von Hans Scharff.
  • Flößaustraße 92 – Viergeschossiges Mietshaus, asymmetrisches historisierendes Eckhaus mit Sandstein-Erdgeschoss, sonst Putz, mit polygonalem Eckerker, zwei hohen Giebeln, Dachgauben und skulptiertem Portale, bez. 1914, von Melchior Kürzdörfer.
  • Flößaustraße 94 – historisierendes Mietshaus, viergeschossig, Erdgeschoss Rustika (Sandstein), sonst Putz, in der Mitte Breiterker und großes Zwerchhaus, 1912 von Melchior Kürzdörfer.
  • Flößaustraße 141 – Viergeschossiges historisierendes Mietshaus, Erdgeschoss Sandstein sonst Putz, mit Runderker an der Ecke, Flacherker und Segmenterker,1908.
  • Flößaustraße 143 – Neurenaissance-Mietshaus, dreigeschossig, Rohbackstein, mit reicher Sandsteingliederung, Mansarddach, 1890 von Otto Vornberg und Hans Scharff.
  • Flößaustraße 147 – Viergeschossiges historisierendes Mietshaus, Erdgeschoss Rustika (Sandstein), sonst Putz, Flacherker, am Zwerchhaus Stuckdekor, Fachwerk-Dachgeschoss mit Loggien, 1909 von Fritz Walter.
  • Flößaustraße 149 – historisierendes Mietshaus, vier- bis fünfgeschossig, Unterbau Sandstein, sonst Putz, mit Polygonalerker an der abgeschrägten Ecke, Erker und Zwerchgiebeln, 1910/11 von Fritz Walter.
  • Flößaustraße 153 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, 1889 von J. M. Horner.
  • Flößaustraße 155 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, mit gebauchten Gitterbalkonen, Schweifgiebel und Gauben, 1897 von Fritz Walter.
  • Flößaustraße 159 – Dreigeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Rohbackstein mit Sandsteingliederung, am Mittelrisalit Balustrade mit weiblicher Figur, Vorgarten, 1888/89 von Anton Mayer.
  • Flößaustraße 165 – Viergeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit Erker an der abgeschrägten Ecke, Balkonen und Zwerchhaus an der Südseite, Fachwerkdachgeschoss un polygonalem Eckturm, 1899 von Max Mayer.
  • Flößaustraße 167 – Viergeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, an der abgeschrägten Ecke Flacherker mit Zwiebelhaube, südlich Zwerchgiebel, bez. 1903, von Georg Schneider.
  • Flößaustraße 169 – Mietshaus in deutscher Renaissance, viergeschossig, mit gotisierendem Blendmaßwerkdekor und Schnitztür, 1904 von Georg Schneider.
  • Flößaustraße 171 – Viergeschossiges Mietshaus in Jugendstil, Sandstein, mit originellem Pilastern und geschweiftem Zwerchgiebel, 1905 von Georg Schneider.
  • Flößaustraße 173 – Mietshaus, viergeschossig, im spätem Jugendstil, Sandstein, mit Segmentgiebel, 1907 von Fritz Walter.

Flurstraße

Foerstemühle

  • Foerstermühle 1 – Zweigeschossiges Wohnhaus im Anschluss an Foerstermühle 3, malerischer barockisierender Sandsteinbau mit dekorativem Traufenfries am polygonalen Risalit, 1910/11 von Fritz Walter.
  • Foerstermühle 3 – Wohnhaus der ehem. Unteren Foersterschen Mühle, zweigeschossiges klassizistisches Traufhaus, Quaderbau mit Gurtgesims, am Ostgiebel eckige Voluten, 1827.

Forsthausstraße

  • Forsthausstraße – siehe Ortsteil Dambach.

Frankenstraße

Frauenstraße

  • Frauenstraße 11 – Kath. Pfarrkirche St. Heinrich, Putzbau mit Satteldach, Querhaus, Chorapsis, Westfassadenturm mit Schweifkuppel, Laterne und halbrunder Säulenvorhalle, Saalbau mit Abseiten, Tonnengewölbe mit Stichkappen, Vierung mit Pendentifkuppel und geschweifter Empore im Westen, neubarock, von Hans Schurr, 1908–10; mit Ausstattung.
  • Frauenstraße 13 – III. Städtisches Brause- und Wannenbad, historisierender Bau in Sandstein und Putz, um 1909 von Otto Holzer; durch Trakt mit vergitterter Bogendurchfahrt mit der Schule (Nr. 15) verbunden, zu deren Komplex gehörig.
  • Frauenstraße 15 – Schulhaus, dreigeschossiger, historisierender Monumentalbau mit Putzflächen und Rustikagliederungen (Sandstein), Segmentrisalite mit Bauplastik, bezogen 1909, von Otto Holzer; Pfeilergitterzaun; offener Achteckpavillon im Südosten mit plastischem Dekor.

Friedrich-Ebert-Straße

  • Friedrich-Ebert-Straße 5 – Kath. Pfarrkirche Christkönig, Stahlbeton- und Sichtziegelbau mit flachgeneigtem Satteldach, verglastem Querhaus und kleinen Fensteröffnungen an der Südseite und Fassadenrelief; mit Ausstattung; freistehender Glockenturm, Stahlbeton- und Sichtziegelbau; sämtlich von Friedrich Richter, 1960/61.
  • Nähe Friedrich-Ebert-Straße – Martersäule, sog. Rote Marter, Sandsteinpfeiler, spätgotisch, Ende 15. Jh.

Friedrichstraße

  • Friedrichstraße 1 – Dreigeschossiger Neurenaissance-Wohnhaus, Sandstein, mit Balkon und prächtigem Giebel am Mittelrisalit, 1878 von A. Paul.
  • Friedrichstraße 3 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus mit Flacherker an der abgeschrägten Ecke, mit Gurtgesimsen und Stichbogenfenstern, 1855 von Johann Michael Zink; Gruppe mit Moststraße 27.
  • Friedrichstraße 4 – Dreigeschossiges verputztes Eckhaus, mit Nr. 6 Vereinigte Blattgoldfabriken, im Kern 2. Viertel 19. Jh., 1862 aufgestockt, 1880 von Wilhelm Evora und Meyer, 1923/24 von Richard Kohler umgebaut, mit neuklassizistischer Fassade.
  • Friedrichstraße 5 – Dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus in Ecklage, Sandsteinbau mit rustiziertem Erdgeschoss, 1838/39 von Andreas Schulz und Friedrich Schmidt, Flügel an der Fürther Freiheit mit erhöhtem Mittelrisalit 1867 von Andreas Korn in gleichen Formen angebaut.
  • Friedrichstraße 6 – Dreigeschossiges verputztes Wohnhaus, mit Nr. 4 Vereinigte Blattgoldfabriken, im Kern 2. Viertel 19. Jh., 1845 aufgestockt, Fassade 1923/24 von Richard Kohler umgestaltet (vgl. Nr. 4).
  • Friedrichstraße 7 – Dreigeschossiges Wohnhaus mit Gaststätte Humbser-Bräu, im Kern 1843, neubarock umgebaut 1896 (bez.) mit Neugestaltung der Sandsteinfassade samt Zwerchhaus und Mansardgeschoss; in der Gaststätte Gusseisensäulen, Pilaster, Vertäfelung und reicher Deckenstuck in Neurokoko-Formen.
Friedrichstraße 8.
Friedrichstraße 14.

Fronmüller Straße

  • Fronmüller Straße 71 – Ehem. Trainkaserne und Artilleriedepot, vgl. Balbiererstraße 17.

Fuchsstraße

  • Fuchsstraße – Siehe Ortsteil Dambach.

Fürther Freiheit

Gartenstraße

  • Gartenstraße 3 – Dreigeschossiges Wohnhaus, traufseitiger Quaderbau mit Gurtgesimsen, 1834/35 von Johann Michael Zink.
  • Gartenstraße 4 – Dreigeschossiges Wohnhaus, traufseitiger Quaderbau mit Aufzugerker, bez. 1733.
  • Gartenstraße 6, 8, 10 – Gruppe von traufseitigen Wohnhäusern mit verschieferten Obergeschossen und Zwerchhäusern, Nr. 6, 8 zwei-, Nr. 10 dreigeschossig, frühes 18. Jh.; mit Nebengebäude im Hof, Fachwerk.
  • Gartenstraße 7 – Dreigeschossiges Wohnhaus, traufseitiger Quaderbau mit Gurtgesimsen, klassizistisch, 1837.
  • Gartenstraße 8 – Siehe Nr. 6.
  • Gartenstraße 9 – Dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, palastartiger Sandsteinquaderbau mit Gurtgesimsen und Portalbalkon, 1839 von Friedrich Schmidt und Meyer.
  • Gartenstraße 10 – Siehe Nr. 6.
  • Gartenstraße 11 – Ehem. Grüner-Bräu, am Westende Sudhaus in historisierenden Formen mit Reliefdekor, bez. 1928; westlich anschließend mit Figurengruppe bekrönte Torpfeiler (vgl. Gartenstraße 13 und 16/18).
  • Gartenstraße 12 – Dreigeschossiges Wohnhaus, traufseitiger Quaderbau, 18. Jh.; Rückgebäude, Fachwerk, 18. Jh.
  • Gartenstraße 13 – Ehem. Wohnhaus, dreigeschossiegr Qauderbau, 1845 von Andreas Korn, mit neuerem Dachgeschoss; zu Gartenstraße 11 gehörig.
  • Gartenstraße 15 – Dreigeschossige Wohnhaus, spätklassizistischer Quaderbau mit Flachgiebel am erhöhten Mittelrisalit und Stichbogenfenstern, 1868.
  • Gartenstraße 16/18 – Ehem. Braueei- und Wohngebäude, langgestreckter, zweigeschossiger Sandsteinbau, spätklassizistisch mit Lisenengliederung, 1879/80 von Paulus Müller.
  • Gartenstraße 17 – Gasthaus zum weißen Rößl, dreigeschossiges Eckhaus, Quaderbau mit Walmdach, 1817 von Friedrich Kopp.
  • Gartenstraße 18 – Siehe Nr. 16.

Gebhardtstraße

  • Gebhardtstraße 3 – Spätklassizistisches, dreigeschossiges Wohnahus, Quaderbau mit Balkongruppe mit Pfeilern, darüber Zwerchhausgeschoss, um 1873 von Johann Söhnlein.
  • Gebhardtstraße 5 – Viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus (Chem. Fabrik Dr. Hetterich), sehr reich gegliederte neubarocke Sandsteinfassade mit zwei Erkern und dazwischen eingespannten Balkonen, 1893/94.
  • Gebhardtstraße 7 – Spätklassizistisches Mietshaus, dreigeschossig, Sandstein, mit von Lisenen begrenztem Mittelteil, 1866 von Philipp Krieger.
  • Gebhardtstraße 9 – Spätklassizistisches Mietshaus, dreigeschossig, Sandstein, mit von Lisenen begrenzten Seitenachsen, Stichbogenfenster, 1864.
  • Gebhardtstraße 13 – Dreigeschossiges Mietshaus in Ecklage, Neurenaissance, Sandstein,1876 von Johann Söhnlein.
  • Gebhardtstraße 25 – Dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus, reich gegliederte Neurenaissance-Sandsteinfassade, mit Seitenrisalit links, Mansarddach, 1882 von Leonhard Gran.
  • Gebhardtstraße 49 – Viergeschossiges Jugendstil-Mietshaus (Gruppe mit Pickertstraße 1), Sandstein und Putz, reich und originell gegliedert und dekoriert, mit polygonalem Eckerkerturm und Flacherker im Süden, 1904/05 von Bräutigam und Wiessner; Teil des Ensembles Hornschuhpromenade.

Georgenstraße

  • Georgenstraße 41 – Mietshaus, dreigeschossiger Eckbau, Hauptfront Sandstein in deutscher Renaissance, viergeschossige Seitenfront Neurenaissance in Rohback- und Sandstein, 1899 von Konrad Eras.

Glückstraße

Goethestraße

  • Goethestraße 1 – Mietshaus, frühe Neurenaissance, dreigeschossig, mit Dachgauben, um 1880/81.
  • Goethestraße 2, 4 – Mietshäuser, mit Eckhaus Nürnberger Straße 27 dreigeschossige Neurenaissance-Gruppe, reich gegliedert, 1884/87 wohl von Ludwig Schmitz.
  • Goethestraße 5 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig mit Gurtgesimsen und Konsolgesims, 1885.
  • Goethestraße 6, 8, 10 – Mietshaus, dreigeschossiger Mansarddachbau mit reich gegliederter Sandsteinfassade, rustiziertem Erdgeschoss und Ladenfront, Neurenaissance, von Max Haubrich, bez. 1886, Jugendstil-Ladenfront um 1900; Rückgebäude, Wohn- und Waschhaus, winkelförmiger, zweigeschossiger Backsteinbau mit Pultdach, von Max Haubrich, 1886–88; bauliche Gruppe mit Goethestraße 8/10.
  • Goethestraße 7, 9 Rückgebäude – Ehem. Hopfenhandel; zweigeschossiges Kontor- und Wohngebäude, Sandsteinquaderbau mit einhüftigem Mansarddach; kleiner Verbindungsbau mit Pultdach; dreigeschossige Lagerhalle aus Ziegelsteinen und Sandsteinquadern, mit steilem Mansarddach und rückwärtigen Dörre- und Schwefelräumen; sämtlich von Leonhard Gran, 1883.
  • Goethestraße 8 – Siehe 6.
  • Goethestraße 9 – Siehe 7.
  • Goethestraße 10 – Siehe 6.
  • Goethestraße 11 – Mietshaus, ähnlich Nr. 5, viergeschossig, mit knappem Zahnschnitt-Traufgesims, 1889 von Johann Michael Horneber.
  • Goethestraße 12 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, mit Gurtgesimsen und Konsolgesims, 1885.
  • Goethestraße 16, 18 – Neurenaissance-Mietshausgruppe, Nr. 16 drei-, Nr. 18 viergeschossig, reich gegliedert, mit Dreiecks- und Segmentgiebeln im 1. Stock, Nr. 16 mit Mansarddach, 1891/92 von Fritz Walter.

Gustav-Schickedanz-Straße

Gustavstraße

  • Gustavstraße 1 – Wohnhaus mit Gastwirtschaft, zweigeschossiges verputztes Giebelhaus, um 1700.
  • Gustavstraße 3 – Zweigeschossiges Wohnhaus, verputzter Giebelbau mit seitlich vorkragendem Obergeschoss, 17./18. Jh.; mit dreigeschossigem verputztem Satteldachhaus als Rückgebäude.
  • Gustavstraße 4 – Klassizistisches, dreigeschossiges Wohnhaus, traufseitiger Sandsteinbau mit Gurtgesimsen und Konsolgesims, 1838 von Johann Michael Zink, mit spätklassizistischem Dekor.
  • Gustavstraße 6 – Neurenaissance-Zwerchhaus mit allegorischer Bronzestatuette, 1891.
  • Gustavstraße 7 – Gaststätte Gockerla, Satteldachhaus mit Fachwerkobergeschoss, 17./18. Jh., im späten 19. Jh. überformt.
  • Gustavstraße 9 – Zweigeschossiges Wohnhaus in Ecklage, Sandstein, frühes 18. Jh., Mansarddach und zwei Neurenaissance-Zwerchgiebel mit Voluten 1900/01.
  • Gustavstraße 10 – Dreiseitig freistehendes Walmdachhaus in Straßengabelung, schmaler Walmdachbau, Untergeschosse in Quadern 1798 (oder schon 1728?), 1806 nach NW erweitert, später in verputztem Fachwerk aufgestockt.
  • Gustavstraße 11 – Dreigeschossiger Wohnhaus, Quaderbau mit Walmdach, Zwerchhaus mit Volutengiebel, 1. Hälfte 18. Jh.
  • Gustavstraße 12, 14 – Symmetrische, sehr reich gegliederte Neurenaissance-Mietshausgruppe (mit Baldstraße 1–5), Sandstein, dreigeschossig, mit Zwerchgiebeln und Mansarddach, Nr. 12 mit Erker bez. 1888, von Georg Kißkalt.
  • Gustavstraße 13 – Dreigeschossiges Wohnhaus, Fachwerkbau mit verputztem Erdgeschoss, Mansardsatteldach und zweigeschossigen hölzernen Hofgalerien, 18. Jh.
  • Gustavstraße 14 – Siehe Nr. 12.
  • Gustavstraße 15 – Gasthaus Würzburger Fischhäusla, traufseitiges Satteldachhaus, Erdgeschoss und seitliche Giebelfront Sandstein, Obergeschoss und Zwerchhaus in Fachwerk, um 1700; mit dreigeschossigem Rückgebäude, 18. Jh.
  • Gustavstraße 16/18 – Dreigeschossiges Wohnhaus, langgestreckter Eckbau in Sandsteinquadern mit rustiziertem Erdgeschoss, 1. Hälfte 18. Jh., beiderseits des Zwerchhauses 1862 um verputztes bzw. verschiefertes drittes Geschoss aufgestockt.
  • Gustavstraße 17 – Wohnhaus in Hoflage, Traufseitbau mit zwei vorkragenden, verschieferten Fachwerk-Obergeschossen, 18. Jh.
  • Gustavstraße 18 – Siehe Gustavstraße 16.
  • Gustavstraße 23 – Zweigeschossiges hakenförmiges Wohnhaus in Hoflage, Quaderbau, z. T. Fachwerk verschiefert, mit Satteldach, 18. Jh.
  • Gustavstraße 24 – Kleines Wohnhaus in Hoflage mit Fachwerkobergeschoss, Satteldach und Aufzugserker, 1. Hälfte 18. Jh.
  • Gustavstraße 27 – Zweigeschossiges Wohnhaus, Sandstein, Giebel in Fachwerk, Obergeschoss seitlich verschiefert, 18. Jh.
  • Gustavstraße 28 – Dreigeschossiges Wohnhaus in Ecklage, reich gegliederter spätbarocker Quaderbau mit Mansarddach, mittleres 18. Jh.
  • Gustavstraße 29 – Zweigeschossiges Wohnhaus, Quaderbau mit Gurtgesimsen und hohem Schweifgiebel mit eckigen Voluten, Anfang 19. Jh.
  • Gustavstraße 30 – Dreigeschossiges Wohnhaus mit verputzter gequaderter Giebelfront, drei um 1827 von Johann Korn (im Kern vielleicht älter), im Erdgeschoss neugotische Spitzbogenöffnungen.
  • Gustavstraße 32 – Zweigeschossiges Wohnhaus in Ecklage, Quaderbau mit Volutengiebel, 1693.
  • Gustavstraße 33 – Zweigeschossiges Wohnhaus, Erdgeschoss Quader, Obergeschoss verputztes Fachwerk bzw. (Seitengiebel) verschiefert, mit Aufzugserker, 18. Jh.
  • Gustavstraße 34 – Gasthof Grüner Baum, zweigeschossiges Eckhaus, Quaderbau mit eckigen, vasenbesetzten Giebelvoluten, um 1800, Erdgeschoss wohl 17. Jh.; neuklassizistischer Ausleger und Gedenktafel für König Gustav Adolf von Schweden.
  • Gustavstraße 35 – Dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, Sandstein, mit rustiziertem Erdgeschoss und Portalverdachung, 1836 von Friedrich Schmidt.
  • Gustavstraße 36 – Zweigeschossiges verputztes Wohnhaus (jetzt Gasthaus Pfeifendurla) mit Konsolgesims und Zwerchhaus, im Kern späteres 18. Jh., umgebaut 1868, mit neuklassizistischen Stuckdekor des frühen 20. Jh.
  • Gustavstraße 37 – Kleines zweigeschossiges Wohnhaus, verputzt, 18. Jh., Volutengiebel 1890.
  • Gustavstraße 38 – Schmales, dreigeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein und Putz, mit Mansarddach, 1889 von Fritz Walter umgebaut und aufgestockt.
  • Gustavstraße 39 – Ehem. Gasthaus zur Sonnenblume, dreigeschossiges Giebelhaus in Sandstein, mit Sohlgesimsen und Volutengiebel, bez. 1762.
  • Gustavstraße 40 – Zweigeschossiges Wohnhaus (jetzt mit Gaststätte), Traufhaus mit Fachwerk-Obergeschoss und steilem Satteldach, Mitte 17. Jh.; Neurenaissance-Gauben 1876.
  • Gustavstraße (zwischen 40 u. 42) – Torpfeiler, siehe Pfarrhof 1.
  • Gustavstraße 42 – Gasthaus zur Krone, dreigeschossiger Quaderbau, Mansarddach, rechte Seitenfront verputzt, mittleres 18. Jh., Gauben 19. Jh.
  • Gustavstraße 43 – Viergeschossiges Wohnhaus, Erd- und 1. Obergeschoss Quaderbau, darüber doppelte Aufstockung in verschiefertem Fachwerk, 17./18. Jh.
  • Gustavstraße 44 – Zweigeschossiges Wohnhaus, traufseitiger Quaderbau, 1708; Rückgebäude im Hof (hinter Nr. 46), zweigeschossig, mit aufgedoppelter Rautentür, Oberlichtgitter bez. 1762.
  • Gustavstraße 46 – Zweigeschossiges Wohnhaus, traufseitiger Quaderbau, am linken Ende einfenstrige Fachwerkaufstockung, 1. Hälfte 18. Jh., Dachgauben spätes 19. Jh.
  • Gustavstraße 47 – Ehem. Wirtschaft zum Ofenloch, zweigeschossiges verputztes Satteldachhaus in Hoflage, 17./18. Jh., mit zwei neueren Zwerchhäusern.
  • Gustavstraße 48/50 – Dreigeschossiges Wohnhaus, stattlicher Satteldachbau am Zugang zum Kirchenplatz mit verschieferter Giebelfront und seitlichem Walmdach-Zwerchhaus, 2. Hälfte 17. Jh/um 1700.; östlich anschließend schmaler traufseitiger Anbau mit Mansarddach, Mitte 18. Jh.
  • Gustavstraße 49 – Malerisches Wohnhaus mit ehem. Schmiede in Hoflage, z.T. Sandstein, großenteils Fachwerk verputzt, 2. Obergeschoss verschiefert, 18. Jh., südlich holzverschalter Anbau mit Treppe 19. Jh.
  • Gustavstraße 50 – Siehe 48.
  • Gustavstraße 51/53 – Wohnhaus, traufseitiger Putzbau (darunter wohl Fachwerk) mit Zwerchgiebel, 18. Jh.; rückseitig anschließendes Wohnhaus (Nr. 53), zweigeschossiger Putzbau mit zwei Walmdach-Zwerchhäusern, 18. Jh.
  • Gustavstraße 52 – Schmales dreigeschossiges Satteldachhaus, im Kern Fachwerkbau 2. Hälfte 17. Jh., Obergeschosse und Giebel 2. Hälfte 19. Jh. verschiefert.
  • Gustavstraße 53 – siehe 51.
  • Gustavstraße 54 – Viergeschossiges Wohnhaus, verputztes Eckhaus am Zugang zum Kirchenplatz, im Kern wohl 18. Jh., mit reicher barockisierender Stuckdekoration von ca. 1900 und Balkonerker an der Ecke.
  • Gustavstraße 55 – Zweigeschossiges Wohnhaus, dreiseitig freistehender, verputzter Traufseitbau mit Giebel-Zwerchhaus, wohl 3. Viertel 18. Jh.
  • Gustavstraße 56 – Zweigeschossiges Wohnhaus, Quaderfront mit verschiefertem Fachwerkgiebel, 17./18. Jh.; rechts anschließend zweigeschossiger Traufseitbau, Sandstein, mit Mansarddach und verschiefertem Walmdach-Zwerchhaus, Mitte oder 2. Hälfte 18. Jh.; Neurenaissance-Ladenfronten in Gusseisen und Haustür Ende 19. Jh.; Rückgebäude mit Fachwerkfront zum Kirchenplatz, 17./18. Jh.
  • Gustavstraße 58 – Ehem. Gasthaus zum Blauen Schlüssel, dreigeschossiger Fachwerkbau von 1737, frühklassizistische Sandsteinfassade mit eckigen Voluten am Schweifgiebel um 1800; als nördlicher Abschluss des Marktplatzes.
  • Gustavstraße 61 – Gaststätte zum Alten Rentamt (zur Namensgebung vgl. Nr. 65), zweigeschossiger Quaderbau mit verputztem Fachwerkgiebel und seitlichem Fachwerk-Zwerchhaus, bez. 1724. Über seitl. Eingang Brauereizeichen (Brauerstern), Datum 1724 u. Initialen GB (Gabriel Beyl, Bierbrauer, Besitzer seit 1723). Gründungsstätte der Spielvereinigung (SpVgg) Fürth (am 23. September 1903).
  • Gustavstraße 65 – Ehem. bambergisch-dompropsteiliches Amtshaus (1682–1792), von 1806 bis 1900 Sitz des Kgl. Rentamtes, seitdem Privatbesitz, dreigeschossiger langgestreckter verputzter Massivbau mit Giebel zum Marktplatz, an der Längsseite zwei Zwerchhäuser und aufgedoppelte Korbbogentür mit Oberlichtgitter, geohrte Fensterrahmungen in Sandstein, 1681/82.

Gutenbergstraße

Hallemannstraße

Hallstraße

Haydnstraße

Heiligenstraße

  • Heiligenstraße 5 – Dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus in Ecklage am Vorplatz von Nr. 7, dreiflügeliger Sandsteinbau mit Mansarddach, straßenseitig viertes Geschoss mit Dreiecksgiebel vorgeblendet, Anfang 19. Jh.
  • Heiligenstraße 6 – Drei-, rückseitig zweigeschossiges Wohnhaus, kubischer Sandsteinbau mit Walmdach und Zwerchhäusern, um 1710/20; beiderseits Stützmauern des Hangs, Quadermauerwerk, gegen Nr. 8 17./18. Jh., auf der anderen Seite (unterhalb Kirchenplatz 2) niedriger 1836, von Treppenaufgang unterbrochen.
  • Heiligenstraße 7 – Gaststätte zur Mist’n, hinter Vorhof gelegenes zweigeschossiges verputztes Satteldachhaus mit Zwerchhaus, bez. 1767; links Scheune, Sandstein und Fachwerk, bez. 1751, mit Wappenrelief.
  • Heiligenstraße 10 – Zweigeschossiges verputztes Wohnhaus, langer Traufseitbau, wohl um 1706.
  • Heiligenstraße 11 – Zweigeschossiges giebelständiges Wohnhaus mit Satteldach, Obergeschoss verputzt, westliche Hofseite verschiefert mit Zwerchhaus, bez. 1769; links kleiner zweigeschossiger Traufseit-Anbau, Sandstein, 1864.
  • Heiligenstraße 13 – Dreigeschossiges Mietshaus, schmale spätklassizistische Sandsteinfassade, 1880 von Wilhelm Horneber und Conrad Gieß.
  • Heiligenstraße 17 – Dreigeschossiges traufseitiges Wohnhaus mit Walmdach, Obergeschosse Fachwerk verputzt, Mitte 18. Jh. (straßenseitig alt aufgestockt).
  • Heiligenstraße 19 – Dreigeschossiges Wohnhaus mit Walmdach, Obergeschosse verschiefert, aufgedoppelte Tür, Mitte 18. Jh.
  • Heiligenstraße 25 – Schmales dreigeschossiges Wohnhaus, traufseitiger Fachwerkbau, 1. Hälfte 18. Jh.

Heilstättenstraße

  • Heilstättenstraße – Siehe Ortsteil Oberfürberg.

Heimgartenstraße

  • Heimgartenstraße 1 bis 33, 35, 37, 39, 41, 43, 45 – Siehe Ensemble Eigenes Heim.

Helmplatz

  • Helmplatz 1 – Dreiseitig freistehendes, dreigeschossiges Wohnhaus in romantisch-klassizistischen Formen, mit Walmdach, 1851 von Friedrich Schmidt.
  • Helmplatz 2 – Teil von Königstraße 103 (siehe dort).
  • Helmplatz 3 – Kleines traufseitiges Wohnhaus, Erdgeschoss in Quadern, Obergeschoss und Zwerchhaus in Fachwerk, Ende 17. oder 1. Hälfte 18. Jh.(an die Rückseite von Helmplatz 1 anschließend).
  • Helmplatz 4 – Schule, dreigeschossiger Sandsteinbau in klassizistischen Neurenaissanceformen, bez. 1881, von Simon Vogel.
  • Helmplatz 6 – Städtisches Gebäude (ehem. Eichamt, Turnhalle), dreigeschossiger, reich gegliederter Sandsteinbau mit Reliefdekor, bez. 1907, von Otto Holzer.
  • Helmplatz 9 – Schmales, zweigeschossiges Wohnhaus, Sandstein, profilierte Fenstergewände, Voluten am Giebelansatz, Ende 17./18. Jh.

Helmstraße

  • Helmstraße 1 – Dreigeschossiges giebelständiges Wohnhaus, Sandstein, 18./19. Jh.
  • Helmstraße 2 – Gasthaus zum Öchsla (zum Weißen Ochsen), Eckhaus am Königsplatz mit Giebel zur Helmstraße, Sandstein, mit profilierten Sohlbänken, 18. Jh., das längsseitig verputzte 2. Obergeschoss 1852.
  • Helmstraße 3 – Dreigeschossiges Wohnhaus mit Gasthof zum Goldenen Frosch, giebelsständig, Obergeschosse Fachwerk verschiefert, Ende 17./18. Jh.
  • Helmstraße 4 – Zweigeschossiges traufseitiges Wohnhaus mit großem Aufzugs-Dacherker, Obergeschoss Fachwerk verputzt, Ende 17./18. Jh.
  • Helmstraße 5 – Gasthaus zum Silberfischla, verputztes dreigeschossiges Giebelhaus, samt Fachwerk-Rückgebäude, Ende 17./18. Jh.
  • Helmstraße 6 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus, traufseitiger Sandsteinbau mit verschiefertem Zwerchhaus, 1857.
  • Helmstraße 8 – Zweigeschossiges verputztes Wohnhaus mit Satteldach, in Ecklage, mit Zwerchhaus an der Traufseite, Ende 17./18. Jh.
  • Helmstraße 9 – Zweigeschossiger Wohnhaus, flächig gegliederter Quaderbau, mit steilem Walmdach und Zwerchhaus, 18. Jh.; Geburtshaus des Anatomen Jakob Henle (1809–1885); Gedenktafel.
  • Helmstraße 10 – Gaststätte Tannenbaum, dreiseitig freistehendes, dreigeschossiges Fachwerkhaus mit Walmdach und Zwerchhäusern, um 1700, Erdgeschoss Sandstein bez. 1803.
  • Helmstraße 11 – Dreigeschossiges giebelständiges Wohnhaus, Sandstein, mit Aufzugsdächlein, Ende 17. Jh., wohl 2. Hälfte 18. Jh. um traufseitigen Anbau mit Korbbogentor erweitert.

Henri-Dunant-Straße

  • Henri-Dunant-Straße 11 – Mosaikbild nach Entwurf von Hermann Schwabe, um 1911; aus dem alten Kolonnenhaus (Otto-Seeling-Promenade) in Vorhalle des Hauses des Roten Kreuzes (1974–76 erbaut) übertragen.

Herrnstraße

  • Herrnstraße 10, 12, 14 – Viergeschossige Mietshausgruppe (mit Schwabacher Straße 150) in deutscher Renaissance, Sandstein, jeweils mit Zwerchhaus und Fachwerk-Dachgeschoss, Nr. 10 mit Türmchen an der abgeschrägten Ecke, 1901–1903 von Georg Bauer.

Herzogenauracher Straße

  • Herzogenauracher Straße – Siehe Ortsteil Vach.

Hirschenstraße

Hochstraße

  • Hochstraße 14 – Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Martin, Putzbau mit Satteldach, eingezogenem Polygonalchor und Einturmfassade mit polygonalem Turmaufsatz mit Spitzhelm und Portalrelief, Saalbau mit flacher Holzdecke und dreiseitig umlaufenden Emporen, romanisierend, von Fritz Fronmüller, 1949/50; mit Ausstattung.

Höfener Straße

  • Höfener Straße 10 – Neuklassizistisches freistehendes Bürohaus, dreigeschossig, Sandsteinbau mit breitem Zwerchhaus, Erker an der nördlichen Schmalseite, 1923 von Max Ebert.
  • Höfener Straße 18 – Viergeschossiges Mietshaus, deutsche Renaissance, Rohbackstein und Sandstein, an der Ecke Erkerturm, Mansarddach, 1900 von Adam Egerer.
  • Höfener Straße 20 – Mietshaus, viergeschossig, in deutscher Renaissance, Sandstein, mit Erker und hohem, geschweiftem Zwerchgiebel, 1902 von Heinrich Walz.
  • Höfener Straße 22, 24, 26 – Viergeschossige, im einzelnen variierte Mietshausgruppe in deutscher Renaissance, Nr. 22 (bez. 1903) und 24 mit geschnitzten Gauben, Nr. 26 (bez. 1902) mit Schweifgiebel an der abgeschrägten Ecke und Erkerturm.

Holzstraße

  • Holzstraße 20, 22 – Viergeschossige Neurenaissance-Mietshausgruppe, Sandstein, 1889.
  • Holzstraße 21, 23 – Viergeschossige Neurenaissance-Mietshausgruppe, Sandstein, 1891.
  • Holzstraße 22 – Siehe Nr. 20.
  • Holzstraße 23 – Siehe Nr. 21.
  • Holzstraße 34 – Fünfgeschossiges Mietshaus, Neo-Louis-XVI-Sandsteinfassade, Breiterker, 1907/08 von Peringer und Rogler.
  • Holzstraße 41 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Sandstein, mit Erkerturm an der abgeschrägten Ecke, Erker und Zwerchhaus an jeder Seite, Mansarddach mit Gauben, Schnitztüren, 1903 von Adam Egerer.
  • Holzstraße 42, 44, 46 – Fünfgeschossige Jugendstil-Wohnhaus-Gruppe, Sandstein, 1908/09 von Ebert und Müller.
  • Holzstraße 43/45 – Fünfgeschossige Jugendstil-Mietshausgruppe, Sandstein, 1907/08 von Ebert und Müller (mit Ludwigstraße 47/49/51/53).
  • Holzstraße 44 – Siehe Nr. 42.
  • Holzstraße 45 – Siehe Nr. 43.
  • Holzstraße 46 – Siehe Nr. 42.

Hornschuchpromaenade

  • Hornschuchpromenade 1, 2 – Neurenaissance-Mietshausgruppe, sehr repräsentativ, reich gegliedert, viergeschossig, 1887/88, wohl von Georg Müller; zusammen mit den Mietshäusern Luisenstraße 1/3, Nürnberger Straße 38/40/42 drei symmetrische Fronten bildend.
  • Hornschuchpromenade 3/4 – Dreigeschossiges, symmetrisches Doppelwohnhaus in prächtiger Neurenaissance, Sandstein, mit zwei Erkertürmen, 1889/90 von Gottlob F. Hildenbrand; mit reicher Ausstattung, in Nr. 3 von 1920.
  • Hornschuchpromenade 5 – Mietshaus, viergeschossig mit neubarocker, sehr reich gegliederter und dekorierter Sandsteinfassade, Polygonalerker und Zwerchgiebel, 1892 von Fritz Walter; Rückseite zur Nürnberger Straße 50 in Rohbackstein mit Sandsteingliederungen, mit zweigeschossigem Jugendstil-Anbau von 1907 und Pfeilerzaun.
  • Hornschuchpromenade 6 – Dreigeschossiges Wohnhaus, reich gegliederter neubarockbau in Sandstein mit polygonalem Eckerker, Ädikulaportal und Balkonen, 1895/96 von Fritz Walter; symmetrische Baugruppe mit Nr. 7 beiderseits eines schmalen Vorhofes; Rückseite zur Nürnberger Straße Rohbackstein mit Sandsteingliederungen.
  • Hornschuchpromenade 7 – Mietshaus, dreigeschossig, Sandstein, reich gegliedert in deutscher Renaissance mit polygonalem Eckerker, Balkon-Erker-Gruppe und Zwerchgiebel darüber, 1898 (bez.) von Fritz Walter; Gruppe mit Nr. 6 und 8.
  • Hornschuchpromenade 8 – Dreigeschossiges Mietshaus mit sehr reich gegliederter neubarocker Sandsteinfassade mit Ädikulaportal, mittlerer Balkonerker-Gruppe und Zwerchgiebel darüber, 1896/97 von Fritz Walter; Gruppe mit Nr. 6.
  • Hornschuchpromenade 13 – Viergeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit prächtigem Mittelerker, Staffelgiebel und reichem Dekor, Ädikulaportal, hofseitig Loggien mit Maßwerkbrüstung, 1899/1900 von Fritz Walter.
  • Hornschuchpromenade 15 – Dreigeschossiges Neurenaissance-Mietshaus mit Balkonen und Mansardgeschoss, Sandstein, 1886/87 von Egerer und Richter.
  • Hornschuchpromenade 17 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, reich gegliedert, zwei Erker mit dazwischen gespannten Balkonen, Mittelzwerchhaus, 1903 von Wilhelm Schemm.
  • Hornschuchpromenade 18 – Herrschaftliches Wohn-und Geschäftshaus, dreigeschossiger Neurenaissance-Sandsteinbau, Sandstein, mit prächtigem Ädikulaportal, keilförmigem Erker, Loggien und Mansarddach, 1895/96 von Adam Egerer.
  • Hornschuchpromenade 20 – Fünfgeschossiges Mietshaus, schmale Sandsteinfassade mit Flacherker, Zwerchgiebel und reicher Dekoration in Mischformen aus deutscher Renaissance und Jugendstil, 1902 von J. Müller (Ebert und Müller).
  • Hornschuchpromenade 21 – Viergeschossiges Neurenaissancehaus in Sandstein mit flächiger, reicher Gliederung, Erker an der abgeschrägten Ecke, 1888 von Adam Egerer und Richter; städtebauliches Pendant zu Jakobinenstraße 6.
  • Hornschuchpromenade 22 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig (mit neuem 5. Geschoss), Sandstein, reich gegliedert, 1887 von Johann Gran.
  • Hornschuchpromenade 23 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Sandstein, mit prächtigem Mittelerker und -zwerchgiebel sowie Maßwerk- und Rollwerkdekor, 1899/1900 von Adam Egerer.
  • Hornschuchpromenade 24/25 – Sehr reich gegliederte und dekorierte Gruppe (mit Eckhaus Zähstraße 4) von Jugendstil-Mietshäusern, vier- bis fünfgeschossig, Fassaden Sandstein, mit zahlreichen Erkern, Balkonen und geschweiften Zwerchgiebeln, 1901–1904 von J. Müller, G. Müller sowie Karl Meier.
  • Hornschuchpromenade 28 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, reich gegliedert, mit Mittelerker und Zwerchgiebel, 1897/98 von Fritz Walter; schließt sich stilistisch der Gruppe Zähstraße 1/3 samt Nürnberger Straße 100 an.
  • Hornschuchpromenade 29 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Sandstein, mit zweiachsigem Mittelerker, breitem Zwerchhaus und ausgebautem Dachgeschoss, 1900/01 von J. Müller.
  • Hornschuchpromenade 30 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Sandstein, mit zweiachsigem, reich gegliedertem Mittelerker und hohem Schweifgiebel-Zwerchhaus, 1898/99 von J. Konrad Merkl.
  • Hornschuchpromenade 44 – Viergeschossiges asymmetrisches Jugendstil-Mietshaus, Sandstein und Putz, zwei Erker, 1911/12 von Peringer und Rogler (Gruppe mit Nürnberger Straße 132).
  • Hornschuchpromenade 46, 47 – Siehe Nürnberger Straße 134/136.
  • Hornschuchpromenade 49, 50 – Dreigeschossige Mietshausgruppe, deutsche Renaissance, 1904 von Fritz Walter; erdgeschossiger Anbau an Nr. 49 bez. 1916 (Gruppe mit Nürnberger Straße 158).

Isaak-Loewi-Straße

  • Isaak-Loewi-Straße 1, 3, 5, 7, 9 – Ehem. „neue“ Infanteriekaserne, gemeinsam mit der ehem. „alten“ Infanteriekaserne als Sedankaserne bezeichnet, Teil des ehem. Kasernenkomplexes in der Südstadt, Teil der ehem. William-O.-Darby-Barracks, 1914–16 errichtet; ehem. westliche bzw. 1. Halbbataillonskaserne (Gebäude Nr. 10), dreiflügeliger, zwei- bis dreigeschossiger Putzbau in Ecklage mit Mansarddach, rustizierten Lisenen, Eckpavillonen mit Mansardwalmdächern und Sandsteinerdgeschoss und mittigem Pavillon mit Mansardwalmdach, Zwerchgiebel und Sandsteinerdgeschoss, südlich anschließend Toreinfahrt, historisierend, um 1914/15 Toreinfahrt bez. 1914/16, Umbau um 2003; ehem. östliche bzw. 2. Halbbataillonskaserne (Gebäude Nr. 12), dreiflügeliger, zwei- bis dreigeschossiger Putzbau in Ecklage mit Mansarddach, rustizierten Lisenen, Eckpavillonen mit Mansardwalmdächern und Sandsteinerdgeschoss und mittigem Pavillon mit Mansardwalmdach, Zwerchgiebel und Sandsteinerdgeschoss, südlich anschließend Toreinfahrt, historisierend, um 1914/15, Toreinfahrt bez. 1914/16, Umbau um 2003; ehem. Wirtschaftsgebäude mit Unteroffiziers- und Mannschaftsspeisesälen (Gebäude Nr. 11), erdgeschossiger Putzbau auf Sandsteinsockel mit Walmdach, Mittelteil mit Mansardwalmdach, Zwerchgiebel und Uhrturm, historisierend, um 1914/15, Umbau 2007; ehem. Familiengebäude (Gebäude Nr. 4), dreigeschossiger Putzbau mit Walmdach, Dacherkern und flachen Seitenrisaliten, südlich anschließend Reste einer Einfriedung, verputzte Mauer mit Eisengitterdurchbrüchen und Sandsteinabdeckung, um 1914/15, Umbau um 2003; ehem. Familiengebäude (Gebäude Nr. 8), dreigeschossiger Putzbau mit Walmdach, Dacherkern und flachen Seitenrisaliten, südlich anschließend Reste einer Einfriedung, verputzte Mauer mit Eisengitterdurchbrüchen und Sandsteinabdeckung, um 1914/15, Umbau um 2003.

Jahnstraße

  • Jahnstraße 7 – Amt für Landwirtschaft und Gartenbau (ehem. Landwirtschaftliche Winterschule), zweigeschossiger, reduziert-historisierender Gruppenbau, reicher Skulpturenschmuck, Schnitztür, bez. 1919, von Theodor Fischer.

Jakob-Henle-Straße

  • Jakob-Henle-Straße 1 – Städt. Krankenhaus (Hauptbau), Neue Sachlichkeit, mit Gebäudegruppe am Eingang, kleiner Pfortenbau, durch Torgitter verbunden mit zwei einen Vorplatz flankierenden zweigeschossigen Walmdach-Pavillons, 1928–31 von Hermann Herrenberger; zugehörige Einfriedung, verputztes Ziegelmauerwerk mit Sandsteinabdeckung, um 1930; zugehörig ehem. Infektionskrankenhaus, zweigeschossiger langgestreckter Putzbau, um 1931/35; 1954/55 vom Hochbauamt Fürth errichtet. Zur Felsenkelleranlage siehe Robert-Koch-Straße 47.
  • Jakob-Henle-Straße 36 – Erdgeschossiges Nebengebäude von Nr. 38, mit zwei Giebeln, Rohbackstein und Fachwerk, 1898 von Fritz Walter.
  • Jakob-Henle-Straße 38 – Dreigeschossige Neurenaissance-Villa, Sandstein, Obergeschoss Rohbackstein und Fachwerk, Dach im Landhausstil, 1898 von Fritz Walter (vgl. Nr. 36).
  • Jakob-Henle-Straße 44 – Zweigeschossige Neurenaissance-Villa, Rohbackstein und Sandstein, Eisenbalkon, Walmdach, 1887 von Moritz Haubrich
  • Jakobinenstraße 1 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, 1887/88; vgl. Ensemble Hornschuchpromenade.

Jakobinenstraße

Detail Jakobinenstraße 3.
  • Jakobinenstraße 3 – Viergeschossiges Jugendstil-Mietshaus, Rotsandstein, reicher Dekor, mit Erker, Zwerchhaus und Schnitztor, 1904 von Bräutigam und Wiessner.
  • Jakobinenstraße 6 – Viergeschossig reich gegliedertes Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, Flacherker an der abgeschrägten Ecke, Gitterbalkone, Schnitztür, 1889 von Max Mayer; Gruppe mit Nr. 8; vgl. Ensemble Hornschuchpromenade.
  • Jakobinenstraße 8 – Viergeschossiges Mietshaus, sehr reich gegliederter neubarocker Eckbau, runder Eckerker, nördlich Polygonalerker, 1891/92 von Max Mayer; architektonische Einheit mit Nürnberger Straße 88; Gruppe mit Nr. 6; vgl. Ensemble Hornschuchpromenade.
  • Jakobinenstraße 10 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Sandstein mit Mittelerker und Dachgauben, 1898/99 von Max Mayer.
  • Jakobinenstraße 11 – Viergeschossiges Mietshaus im Jugendstil mit Gaststätte Prinzregent, Sandstein, sehr reich gegliedert, 1906/07 von Bräutigam und Wiessner.
  • Jakobinenstraße 14 – Geschäftshaus in Hoflage, langgestreckter, zweieinhalbgeschossiger Putzbau mit neuklassizistischer Blendengliederung, bez. 1912, von Ebert und Gross.
  • Jakobinenstraße 18 – Viergeschossiges Mietshaus, historisierender, asymmetrischer Eckbau, mit drei Erkern und zwei Zwerchgiebeln, 1909 von Bräutigam und Wiessner.
  • Jakobinenstraße 20 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Sandstein, reich gegliedert, mit Erker an der Schrägecke (Zwiebelhelm) und Fachwerkdachgeschoss, bez. 1900, von Max Mayer; Gruppe mit Lange Straße 31.
  • Jakobinenstraße 22 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Sandstein, mit Mittelerker und Mansarddach, 1901 von Max Mayer.
  • Jakobinenstraße 24 – Jugendstil-Mietshaus, viergeschossig, Mittelerker, am Zwerchhausgiebel Reliefgruppe, 1907/08 von Bräutigam und Wiessner.
  • Jakobinenstraße 28 – Fünfgeschosssiges Jugendstil-Mietshaus, mit Reliefdekor und zwischen zwei Erker eingespannten Gitterbalkonen, 1908 von Bräutigam und Wiessner; ehem. zugehöriges Rückgebäude, siehe Dr.-Mack-Straße 30; Gruppe mit Nr. 30, 32.
  • Jakobinenstraße 30 – Jugendstil-Mietshaus, viergeschossig mit Reliefdekor, Erkerbalkongruppe, 1907/08 von Bräutigam und Wiessner; Gruppe mit Nr. 28, 32.
  • Jakobinenstraße 32 – Jugendstil-Mietshaus, viergeschossiges Eckhaus mit Erker, Balkonen und prächtigem Giebel, 1908 von Bräutigam und Wiessner.; Gruppe mit Nr. 28, 30.
  • Johannisstraße 1 – Mietshaus mit Gaststätte, Neurenaissance-Eckhaus, viergeschossig, Sandstein, Erker und Gaube an der abgeschrägten Ecke, 1889/90 von Fritz Walter; Gruppe mit Nr. 3 und Schwabacher Straße 80/82/84.

Johannisstraße

Jupiterweg

Kaiserplatz

Kaiserstraße

Kapellenstraße

  • Kapellenstraße 9 – Zweigeschossiges verputztes Wohnhaus, Walmdach mit verschiefertem Zwerchhaus, heutige Form wohl Mitte oder 2. Hälfte 18. Jh.; Rückgebäude: langer, zweigeschossiger Quaderbau mit erhöhtem Mittelrisalit und Satteldach, 1830/32; anschließend niedriger Seitenflügel am Heckenweg.

Karlstraße

  • Karlstraße 7, 9, 11 – Symmetrische viergeschossige Mietshausgruppe mit Jugendstil-Stuckdekor, Anfang 20. Jh. von Bräutigam und Wiessner.
  • Karlstraße 13 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Mittelerker, 1903/04 von Bräutigam und Wiessner.
  • Karlstraße 14 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Mittelerker, 1903.
  • Karlstraße 15 – Mietshaus, deutsche Renaissance, fünfgeschossig, reich gegliedert, mit polygonalem Eckerker, beiderseits Erker und Zwerchgiebel, bez. 1902.
  • Karlstraße 30 – Mietshaus, historisierend, viergeschossig, mit zwischen zwei Flacherkern gespannten Gitterbalkonen, sehr reicher Dekor, um 1910.

Karolinenstraße

  • Karolinenstraße 1 – Dreiseitig freistehendes Wohnhaus in klassizistischer Neurenaissance, zweigeschossig mit Zwerchhaus an der Hauptfront und erhöhtem Mittelrisalit im Westen, 1876.
  • Karolinenstraße 2 – Wohnhaus, spätklassizistischer, zweigeschossiger Sandsteinbau mit erhöhtem Mittelrisalit, 1873; bauliche mit Eckhaus Dambacher Straße 1; neugotischer Vorgartenzaun.
  • Karolinenstraße 3 – Wohnhaus, spätklassizistischer dreigeschossiger Sandsteinbau, 1875 von Johann Michael Zink.
  • Karolinenstraße 4 – Wohnhaus, dreigeschossiger Neurenaissance-Sandsteinbau, 1879 (1950 aufgestockt).
  • Karolinenstraße 5 – Dreigeschossiges Wohnhaus, jetzt Landwirtschaftliche Krankenkasse, spätklassizistisch, Sandstein, palastartig proportioniert, mit Flachgiebel am erhöhten Mittelrisalit, 1875 von Johann Michael Zink.
  • Karolinenstraße 6, 8, 10 – Gruppe dreigeschossiger, reich gegliederter Neurenaissance-Wohnhäuser, Sandstein, jeweils mit Zwerchhaus und Mansarddach, 1881–85 von Egerer und Richter (vgl. Nr. 9, 11, 13 und 12, 14).
  • Karolinenstraße 7 – Wohnhaus, frühe Neurenaissance, dreigeschossig, Sandstein, reich gegliedert, mit Zwerchhaus am flachen Mittelrisalit, 1879.
  • Karolinenstraße 8 – Siehe Nr. 6.
  • Karolinenstraße 9, 11, 13 – Dreigeschossige Neurenaissance-Mietshausgruppe in der Art der Reihe Nr. 6, 8, 10, 12, 14 gegenüber, Sandstein, jeweils mit Zwerchgiebel und Mansarddach, prächtige Durchfahrten, 1878–80.
  • Karolinenstraße 10 – Siehe Nr. 6.
  • Karolinenstraße 11 – Siehe Nr. 9.
  • Karolinenstraße 12, 14 – Dreigeschossige Mietshäuser, reich gegliederte Neurenaissance-Sandsteinfassaden, jeweils mit Mansarddach, Zwerchhaus und Gauben, 1888 von Moritz Haubrich (in Fortsetzung von Nr. 6, 8, 10).
  • Karolinenstraße 13 – Siehe Nr. 9.
  • Karolinenstraße 14 – Siehe Nr. 12.
  • Karolinenstraße 15 – Zweigeschossiges Wohnhaus, reich gegliederte Neurenaissancefassade, Sandstein, mit Zwerchhaus, 1873/74, Mansarddach von 1898; Vorgarten.
  • Karolinenstraße 16 – Mietshaus, neubarock, viergeschossig, Sandstein, reich gegliedert, mit Bodenerker und Zwerchgiebel, 1895 von Moritz Haubrich.
  • Karolinenstraße 17 / Schwabacher Straße 66 – Letra-Haus, fünfgeschossiges Fabrikgebäude (Lederwaren Trautner) mit angebautem Café, Planung wurde den Architekten W. Hauck und W. Snowdon zugeschrieben, bis 1956 errichtet.
  • Karolinenstraße 18 – Viergeschossiges Mietshaus, deutsche Renaissance, Sandstein, am Mittelrisalit polygonaler Erker und geschweifter Zwerchgiebel, 1898/99 von Fritz Walter; Gruppe mit Nr. 20 und Schwabacher Straße 72.
  • Karolinenstraße 19 – Sog. Cadolzburger Bahnhof, zweigeschossiger Satteldachbau, Ziegelstein mit reicher Hausteingliederung, um 1892 für die Lokalbahn Fürth-Cadolzburg errichtet.
  • Karolinenstraße 20 – Malerisches, viergeschossiges Eckhaus in deutscher Renaissance, Erker, Eckturm mit Schweifkuppel, 1897/98 von Moritz Haubrich; Gruppe mit Nr. 18 und Schwabacher Straße 72.
  • Karolinenstraße 24 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Sandstein, mit Erker und Zwerchhaus, Fachwerk-Dachgeschoss, 1898 von Hans Scharff.
  • Karolinenstraße 26, 28, 30 – Dreigeschossige, im einzelnen variierte Neurenaissance-Mietshausgruppe, Sandstein, 1877–80 von Johann Schönlein.
  • Karolinenstraße 32 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, 1889 von Johann Michael Horneber.
  • Karolinenstraße 36, 38, 40 – Vier- bzw. fünfgeschossige Mietshaus-Gruppe in deutscher Renaissance, Sandstein, mehrere Erker, 1904/05 von Peringer und Rogler.
  • Karolinenstraße 42 – Wohnhaus, reich gegliedertes, viergeschossiges Neurenaissance-Eckhaus, Sandstein, mit Erker an der Nordseite, 1889 von Wilhelm Evora und Meyer; prächtiger eiserner Vorgartenzaun.
  • Karolinenstraße 46 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Sandstein, keilförmiger Erker, Schnitztür, 1898–1900 von Moritz Haubrich.
  • Karolinenstraße 46 a – Mietshaus, Neurenaissance, viergeschossig, Sandstein, Mittelerker, 1890/91 von Moritz Haubrich; Vorgartenzaun vgl. Nr. 46.
  • Karolinenstraße 50, 52 – Mietshäuser, malerische Gruppe viergeschossiger, durch Gittertore getrennter Eckhäuser in deutscher Renaissance, Sandstein, verschiedenartige Erker und Zwerchhäuser, reich gestaltete Fachwerk-Dachgeschosse, um 1900 von Adam Egerer; Vorgarten-Gitterzäune.
  • Karolinenstraße 52 b – Viergeschossiges Jugendstilhaus, Sandstein, mit Erkern, Zwerchhaus, 1905 von Adam Egerer.
  • Karolinenstraße 54 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, bez. 1895, von Hans Scharff.
  • Karolinenstraße 60 – Dreigeschossiges Mietshaus, kubischer Eckbau, spätklassizistisch, mit eleganter Gliederung und reichem Dekor, östlich Gusseisen-Balkonvorbau, 1877, 1902 aufgestockt; Vorgarten-Gitterzaun in klassizistischem Jugendstil, Anfang 20. Jh.
  • Karolinenstraße 64 – Dreigeschossiges Wohnhaus, Putzbau im Landhausstil mit Flachgiebeligen Seitenrisaliten, hölzerne Loggien, 1863 wohl von Konrad Gieß.
Karolinenstraße 91: Einer der ältesten noch erhaltenen Lokschuppen Deutschlands (rechter Teil, erbaut um 1862/65) verfällt zusehends (Lage: direkt hinter dem U-Bahnhof Stadtgrenze).
  • Karolinenstraße 91 – Lokschuppen, Satteldachbau mit Rundbogenöffnungen, um 1860; malerischer Wohn- bzw. Werkstättenanbau, 1911; zugehörig Geräteschuppen, 1911.
  • Karolinenstraße gegenüber (Einmündung Benditstraße) – Südlicher Kopfbau des Luisentunnels, langgestreckter, offener Pavillon auf Betonsäulen und geschweiftem Blechdach, 1913 eröffnet.
  • Karolinenstraße 114 – Mietshaus, Neurenaissance, viergeschossig, Mittelrisalit, Rohbackstein mit reicher Sandsteingliederung, 1890 von Vornberg und Hans Scharff.
  • Karolinenstraße 126, 128 – Dreigeschossige Neurenaissance-Wohnhausgruppe, Sandstein, mit Mansarddächern, Schnitztüren, 1888/89 von Johann Gran.

Katharinenstraße

  • Katharinenstraße 1 – Ehem. städt. Leihhaus, jetzt Schulamt und Wohnhaus, Eckbau, dreigeschossiger Sandsteinbau mit Satteldach, Lisenengliederung, Risaliten mit Flachgiebeln und Flachgiebel mit Uhr und Glockendachreiter an der abgeschrägten Ecke, spätklassizistisch-romanisierend, wohl von Eduard Philipp Otto, 1863–65.
  • Katharinenstraße 1 a – Städtische Turnhalle, zweigeschossiger spätklassizistischer Sandsteinquaderbau, 1876/77.
  • Katharinenstraße 7 – Neuklassizistisches Wohnhaus, drei- bis viergeschossig, Sandstein, 1911 von Peringer und Rogler (Erdgeschoss älter).
  • Katharinenstraße 9 – Mietshaus, reich gegliedertes, viergeschossiges Neurenaissance-Sandsteinfassade, 1891 von Adam Egerer.

Kirchenplatz

Stadtpfarrkirche St. Michael, Kirchenplatz 4.
  • Kirchenplatz 4 – Evang.-Luth. Stadtpfarrkirche St. Michael, spätgotischer Bau mit romanischem Kern, Westturm um 1400, Chor Ende 15. Jh., Langhaus im 17. Jh. mit Emporen versehen, Fenster vergrößert, weitere Veränderungen und Umbauten im 19. Jh., Ausstattung u.a. ein Sakramentshaus um 1507 aus dem Umfeld von Adam Kraft. Ursprüngliche reiche Innenausstattung ging im Rahmen einer „Purifizierung“ im 19. Jh. verloren, u.a. wurde der mittelalterliche Altar entfernt und befindet sich heute in der Pfarrkirche St. Salvator (Nördlingen).
  • Kirchenplatz 5 – Mädchenschule, dreigeschossige Neurenaissance-Sandsteinfassade mit betonter Eingangsachse, sonst Rohbackstein, 1889.
  • Kirchenplatz 6 – Kleiner zweigeschossiger Quaderbau (evang. Kindergarten), Walmdach, 1838 von Caspar Gran (mit modernen Anbauten).
  • Kirchenstraße 6 – Verwaltungsgebäude der Landeszentralbank, viergeschossiger Bau mit Attikageschoss, wohl von Architekt Friedrich Schalow der Bauabteilung Landeszentralbank, vom Fürther Architekten Hans Aigner betreut, Oktober 1952 bezogen; Bauplastik Merkur und Fortune von Erich Hoffmann, 1952.

Königsplatz

Königstraße

  • Königstraße 5 – Wohnhaus, ehem. mit Gastwirtschaft, Erdgeschoss Sandstein, Obergeschoss und Giebel in Fachwerk, 1. Hälfte 17. Jh., später verändert; traufseitiger Anbau mit reichem Fachwerk und Dacherker.
  • Königstraße 7 – Dreigeschossiges Wohnhaus, schmaler spätklassizistischer Giebelbau in Sandstein, 1870 von Leonhard Gran.
  • Königstraße 11 – Zweigeschossiges Wohnhaus, Quaderbau mit Volutengiebel, 2. Hälfte 17. Jh.
  • Königstraße 13 – Zweigeschossiges Wohnhaus, Quaderbau, am Volutengiebel bez. 1706; rückseitig am Traubenhof unregelmäßiger zweigeschossiger Anbau, 18. Jh.
  • Königstraße 15 – Zweigeschossiges Wohnhaus, traufseitiger Putzbau mit Zwerchhaus, 17./18. Jh.
  • Königstraße 17 – Breites, zweigeschossiges Wohnhaus, stark erneuerter, verputzter Giebelau mit polygonalem Holzerker im ersten Geschoss, im Kern 1680.
  • Königstraße 21 – Viergeschossiges Wohnhaus, traufseitige Quaderfront mit Dacherker, 18. Jh., Obergeschosse klassizistisch 19. Jh.; Gruppe mit Nr. 23 und 25.
  • Königstraße 23 – Dreigeschossiges Wohnhaus, traufseitiger Quaderbau mit Korbbogentür und breitem Walmdach-Zwerchhaus, bez. 1755 (vgl. Nr. 21).
  • Königstraße 25 – Viergeschossiges Wohnhaus, traufseitiger Quaderbau mit Aufzugerker, 18. Jh. (vgl. Nr. 21).
Königstraße 27, Geburtshaus von Wilhelm Löhe.
  • Königstraße 27 – Zweigeschossiges Wohnhaus in Ecklage, Quaderbau mit Mansardsatteldach, Walmdach-Zwerchhaus und Firstpalmette, 18. Jh.; Gedenktafel für den in diesem Haus geborenen Wilhelm Löhe.
  • Königstraße 31 – Dreigeschossiges Wohnhaus, Putzbau, im Kern 18. Jh. mit Neurenaissance-Gliederungen und Zwerchgiebel von 1883; Rückgebäude mit vorkragendem Fachwerkobergeschoss.
  • Königstraße 33 – Dreigeschossiges Wohnhaus, breit proportioniertes Traufhaus mit Fachwerk-Obergeschoss und -Zwerchhaus, 17./18. Jh., Zutaten und Veränderungen spätes 19. Jh.
  • Königstraße 35 – Gasthaus zum Alten Amtsgericht, dreigeschossiger Putzbau mit Zwerchhaus, 1864 aufgestockt, reiche Jugendstil-Putzgliederung 1906 von Anton Mayer.
  • Königstraße 36/38 – Sandsteingiebel, 18. Jh. und Erker, bez. 1904; an Neubau wiederverwendet.
  • Königstraße 37 – Zweigeschossiges Wohnhaus, im Kern wohl 17. Jh., Obergeschoss und Giebel in konstruktivem Fachwerk des 18./19. Jh., 1844 umgebaut; anschließend Sandstein-Torbau mit prächtigem Fachwerkobergeschoss samt Erker, 17. Jh.
  • Königstraße 38 – Siehe 36.
  • Königstraße 39 – Zweigeschossiges traufseitiges Wohnhaus, Obergeschoss verschiefertes Fachwerk, frühes 18. Jh.
  • Königstraße 40 – Dreigeschossiges Wohnhaus mit Sandstein Giebelfassade und Mansardsatteldach, Quaderbau, 2. Hälfte 18. Jh.; dreigeschossiges Rückgebäude vom gleichen Typus.
  • Königstraße 41 – Dreigeschossiges Wohnhaus, Obergeschosse und Walmdach-Zwerchhaus in verputztem Fachwerk, 18. Jh.
  • Königstraße 45 – Zweigeschossiges giebelständiges Wohnhaus, mit breiter Durchfahrt und Fachwerkfront, Mitte 18. Jh.
  • Königstraße 47 – Ehem. von Engelschall’sches Haus, dreigeschossiger Quaderbau mit Walmdach und Zwerchhaus, Gliederung durch Ecklisenen, Gurtgesimse und Fensterrahmungen, um 1700; zugehörig Rückgebäude, dreigeschossig mit weit vorkragenden Obergeschossen, massiv und Fachwerk, wohl 18. Jh. (westliches Nebengebäude dendrochronologisch auf 1701 datiert).
  • Königstraße 49 – Dreigeschossiges Wohnhaus in Ecklage mit Zwerchgiebeln, Fachwerk verputzt, um 1700.; Rückgebäude, hoher, viergeschossiger, verputzter Walmdachbau, 18. Jh.; westlich weiterer viergeschossiger Trakt, 18. Jh.
  • Königstraße 51 – Dreigeschossiges Wohnhaus, Eckbau mit verschieferten Obergeschossen und Walmdach, rückseitig zweigeschossiger Flügel mit Gaube, 18. Jh.
  • Königstraße 53 – Dreigeschossiges Wohnhaus in Hoflage, Fachwerk verschiefert mit vorkragendem Obergeschoss, 18. Jh.
  • Königstraße 55, 57, 59 – Gruppe von drei dreigeschossigen Traufhäusern mit Zwerchgiebel, Quaderbauten, z. T. verputzt und verschiefert, 18. Jh.; zu Nr. 57 verschiefertes Rückgebäude, wohl 18. Jh.
  • Königstraße 61 – klassizistisches dreigeschossiges Wohnhaus, verputzt, mit Sohlbänken, 1808.
  • Königstraße 63 – Dreigeschossiger Wohnhaus, Putzbau mit Zwerchhaus, Rückseite in Sandstein mit Zwerchhaus. im Kern 18. Jh., umgebaut und aufgestockt 1849 von Konrad Jordan, stark erneuert.
  • Königstraße 65 – Zweigeschossiges Wohnhaus, verputztes Traufhaus mit vierfenstrigem, übergiebelten Zwerchhaus, rückseitig Fachwerkgiebel, Tordurchfahrt, etwa 1720.
  • Königstraße 67 – Dreigeschossiges, giebelständiges Wohnhaus, Putzbau von ca. 1708, Ladeneinbau mit Ecksäule 1909 von Georg Böhner.
  • Königstraße 69 – Stattliches dreigeschossiges Wohnhaus, traufseitiger Quaderbau mit vierfenstrigem Walmdach-Zwerchhaus, um 1800 (im Kern wohl 18. Jh.); Hofhaus mit Lauben, 18. Jh.
Der Gasthof Weiße Rose in der Königstraße 70.
Fürther Rathaus, Königstraße 86/88.
  • Königstraße 86 – westlicher, angepasster Erweiterungsbau des Rathauses (Königstraße 86), viergeschossig, 1898–1901 von Friedrich Thiersch; Gedenktafel für Wilhelm Königswarter.
  • Königstraße 87 – Viergeschossiges traufseitiges Wohnhaus, Sandsteinfassade mit profilierten Fenstersohlbänken, Korbbogentür, 18. Jh.
  • Königstraße 88 – Rathaus, zweiflügeliger, dreigeschossiger Monumentalbau in romanisierenden Formen, Sandstein, in der Mitte des Ostflügels Turm nach Vorbild des Palazzo Vecchio in Florenz, 1840–50 von Georg Friedrich Christian Bürklein und Eduard Bürklein; mit Ausstattung.
Königstraße 89, heute Jüdisches Museum Franken.
Städtische Feuerwache Königstraße 103.
Heinrich-Schliemann-Gymnasium in der Königstraße 105.
  • Königstraße (vor Nr. 103) – Jugendbrunnen, 1908 von Johannes Götz.
  • Königstraße 105 – Heinrich-Schliemann-Gymnasium, viergeschossiger Sandsteinbau in strengen Neurenaissanceformen, 1895/96 von Wilhelm Horneber wohl nach Entwurf von Simon Vogel.
  • Königstraße 107 – Dreigeschossiges Wohnhaus, langgestreckter traufseitiger Quaderbau, schlicht klassizistisch, 1818 von Friedrich Kopp.
  • Königstraße 108 – Zweigeschossiges Wohnhaus, Quaderbau, Mansardsatteldach, 1805 von Georg Eckart, umgebaut 1888 und 1913/14.
  • Königstraße 109 – Langgestrecktes dreigeschossiges Wophnhaus, klassizistischer Quaderbau, im Kern 1767, nach Brand 1840 wiederaufgebaut.
  • Königstraße 110 – Ehem. Gasthaus zum Posthorn, zweigeschossiger traufseitiger Quaderbau, Zwerchhaus, 1701, später erneuert.
  • Königstraße 111 – Wohnhaus mit Theater-Gaststätten, dreigeschossiges Traufhaus, Putzbau, im Kern 1767, 1859 aufgestockt, Fassadengestaltung im klassizistischen Jugendstil 1907 von Fritz Walter.
  • Königstraße 113 – Ehem. kath. Pfarrhaus, zweigeschossiges Quaderbau mit Stichbogenfenstern und Ecklisenen, erbaut 1854 von Albert Frommel und Johann Michael Zink.
  • Königstraße 115 – Ehem. Posthaus, zweigeschossiger klassizistischer Quaderbau mit Girlanden- und zwei Sphinxreliefs, 1803; mit Nr. 117, 119, 121, 123 und 125 eine den Hallplatz östlich begrenzende Gruppe niedriger Traufhäuser (Quaderbauten).
Stadttheater Fürth, Königstraße 116.
Deckengemälde in der Kirche Unserer Lieben Frau, Königstraße 126.
  • Königstraße 126 – Katholische Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau, Sandsteinquaderbau mit Satteldach, Chorapsis, Fassadenturm mit Satteldächlein und Portikus am Hauptportal, Saalbau mit eingezogenem Altarraum, flach gewölbter Decke und Orgelempore, klassizistisch, erbaut von Johann Brüger (Pläne heute Leo von Klenze zugeschrieben), 1824–28; mit Ausstattung.
  • Königstraße 127/129/131 – Wohnhausgruppe, dreigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Walmdach und Zwerchgiebel, beidseitig mit erdgeschossigen Flügelbauten mit Mansarddach und Korbbogentoren, klassizistisch, 1798/1800, bez. 1800
  • Königstraße 128 – klassizistisches, stattliches Eckhaus, dreigeschossiger Quaderbau, 1826 von Johann Heinrich Jordan; Mansardsatteldach und neuklassizistische Zwerchgiebel, 1903 von Bräutigam und Wiessner.
  • Königstraße 129 – Siehe Nr. 127.
  • Königstraße 130 – Dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, Sandstein, mit flachem Mittelrisalit, 1826 von Johann Heinrich Jordan.
  • Königstraße 131 – Siehe Nr. 127.
  • Königstraße 137;Königstraße 137 a – Doppelmietshaus, fünfgeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit Sandsteinfassade mit zwei Segmenterkern, zwei Dreiecksgiebeln, eingezogenen Balkonen und Reliefdekor, hofseitig zwei dreigeschossige, verputzte Rückflügelbauten mit Mansarddach, Spätjugendstil, von Fritz Walter, 1908.
  • Königstraße 139 – Ehem. Wohnhaus jetzt Kath. Pfarrhaus Unsere Liebe Frau, zweigeschossiger sehr reich gegliederter Neurenaissance-Sandsteinbau, Portal- und Terrassenvorbau mit Gusseisensäulen, 1875 von Söhnlein und Paulus Müller; mit reicher Ausstattung des späten 19. Jh.
  • Königstraße (südl. 140) – König-Ludwig-II.-Brunnen, 1908, gestiftet von Alfred Nathan, Bronezrelief von Josef Köpf 1938 entfernt, Kopie in den 1980er angebracht.
  • Königstraße 147 – Ehem. Wilhelmsbad, viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus, deutsche Renaissance, Mittelerker und Zwerchhaus, 1898–1900 von Fritz Walter.

Königswarterstraße

Königswarterstraße 20 (östliche Fassade).
Königswarterstraße 22.
  • Königswarterstraße 20 – Stattliche, prächtige Villa im barockisierenden Jugendstil, Sandstein und Putz, sehr reich gegliedert, mit Bauplastik, bez. 1909/10, von Georg Gross.
  • Königswarterstraße 22 – Ehem. Villa Spiegelberger, jetzt Nordstern-Versicherung, Neurenaissance, Sandstein, reich gegliedert, mit Zwiebelturm, 1894 (bez.) von Adam Egerer.
  • Königswarterstraße 24 – kubische Villa, spätklassizistisch, Sandstein, 1860 von Johann Michael Zink.
  • Königswarterstraße 26 – kubische neuklassizistische Villa mit Säulenbalkon, 1860 von Johann Michael Zink, z. T. verändert 1899 von Fritz Walter.
  • Königswarterstraße 42 – Spätklassizistisches Mietshaus, Sandsteinfassade mit flachem Mittelrisalit und Gitterbalkon, 1864/65, 3. Obergeschoss von 1877.
  • Königswarterstraße 48 – Dreigeschossiges palaisartiges Neurenaissance-Wohnhaus, Sandstein, reich gegliedert, 1878 von Wilhelm Schmidt.
  • Königswarterstraße 52 – Ehem. Haus Evora, viergeschossiges neubarockes Mietshaus, Sandstein, überaus reich gegliedert, runder Erkerturm an der Ecke, 1893 von Fritz Walter; Auftakt der zum Ensemble Hornschuchpromenade (vgl. dort) gehörigen Reihe.
  • Königswarterstraße 54, 54 a – Viergeschossige Mietshausgruppe, Neurenaissance, Sandstein, reich gegliedert, jeweils mit Mittelerker und -giebel, prächtige Durchfahrten, 1897–99 von Fritz Walter.
  • Königswarterstraße 56 – Dreigeschossiges neubarockes Mietshaus, Sandstein, sehr reich gegliedert, mit breitem Zwerchhaus und prächtige Balkongruppe, 1883 von Max Mayer.
  • Königswarterstraße 58 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, reich gegliedert, mit Mittelerker und flachen Seitenrisaliten, 1887 wohl von Wolfgang Müller.
  • Königswarterstraße 60 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, mit Mittelerker, 1889/90 von Fritz Walter.
  • Königswarterstraße 62 – neubarockes Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, reich gegliedert, in der Mitte polygonalerker und Ziergiebel, 1891/92 von Theodor Eyrich.
  • Königswarterstraße 64 – neubarockes Mietshaus (jetzt städtisches Bürogebäude), viergeschossig, Sandstein, sehr reich gegliedert, mit Polygonalerker und Zwerchgiebel, steinernen und Gittebalkonen, 1891/92 von Adam Egerer.
  • Königswarterstraße 66 – neubarockes Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, sehr reich gegliedert, mit Erker-Balkon-Gruppe, 1895/96 von Fritz Walter.
  • Königswarterstraße 68 – neubarockes Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, sehr reich gegliedert, in der Mitte zweiachsiger Erker und kleiner Zwerchgiebel, 1893/94 wohl von Adam Egerer.
  • Königswarterstraße 70 – neubarockes Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, reich gegliedert, Erker mit beiderseits anschließendem Balkon, 1895 vielleicht von Adam Egerer.
  • Königswarterstraße 72 – Viergeschossiges Mietshaus, in Neurokokoformen reich gegliederte Sandsteinfassade, Mittelerker und Schweifgitterbalkonen, 1895/96 von Adam Egerer.
  • Königswarterstraße 74 – Viergeschossiges Mietshaus, in deutscher Renaissance, Sandstein, reich gegliedert, mit Gitterbalkonen am runden Eckturm, mehreren Erkern, hohem Zwerchgiebel, von 1896/97 von Max Meyer.
  • Königswarterstraße 76, 77, 78 – Symmetrische viergeschossige Mietshausgruppe, neubarock bzw. barockisierende Jugendstilformen, sehr reich gegliedert, die Eckhäuser Nr. 76 und 78 mit polygonalen Eckturmerkern, Nr. 77 Mittelteil der Gruppe mit Mittelerker und schweifgiebligem Zwerchhaus, 1902–04 wohl von Max Mayer sowie Bräutigam und Wiessner; Vorgartenzäune mit Pfeilern.

Kohlenmarkt

  • Kohlenmarkt 1, 2 – Langgestreckter zweigeschossiger Gebäudekomplex, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, Sandsteinquaderbau des 18. Jh., 1834 und 1857 umgebaut; Mittelteil der Gruppe um ein Geschoss erhöht; Eckhaus Nr. 2 mit Mansarddach.
  • Kohlenmarkt 3 – Städt. Amtshaus, stattlicher dreigeschossiger Eckbau, spätklassizistisch, Sandstein, reich gegliedert, mit polygonalem Eckerker und drei flachgiebeligen Risaliten, 1866 von Paulus Müller; Südflügel siehe Hirschenstraße 2.
  • Kohlenmarkt 4 – Dreigeschossiges Geschäftshaus, in barockisierenden Formen, Mansarddach, 1900 von Adam Egerer.

Kornstraße

  • Kornstraße 1–18 – Einheitliche historisierende Wohnanlage zu beiden Seiten der Straße, dem Heimatstil Theodor Fischers nahe stehend, dreigeschossig mit verschiedenartigen Dachausbauten, Mittelteil der Straße platzartig ausgeweitet, Nr. 5 und 9 mit Giebeln ausgezeichnet, 1908–10 von Ebert und Müller bzw. Ebert und Groß; die höheren Eckhäuser siehe Ludwigstraße 71/73 und Simonstraße 60/62.

Krautheimerstraße

  • Krautheimerstraße 11 – Sporthalle (Gebäude Nr. 47), giebelständiger, dreifach getreppter Eisenbetonbau mit verglasten Seitenfronten, innen vier Rundbogenstützen, wohl nach 1945, Umbau 2003, siehe Flößaustraße 64.

Kreuzstraße

Kronacher Straße

  • Kronacher Straße 22 – Hochbunker, dreigeschossiger Bunkerbau mit hohem Walmdach, Treppenturmanbau im Westen, gewissermaßen als Kirchenbau getarnt, 1941/42 städtisches Hochbauamt Fürth, 1968/71 für Zivilschutz umgerüstet.
  • Kronacher Straße 27 – Evang.-Luth. Wilhelm-Löhe-Gedächtniskirche (Pfarrkirche), Satteldachbau, seitlich über von dünnen Stützen getragenem Vordach angehängter Glockenturm, fast quadratischer Innenraum, 1959/60 nach Planung von Fritz Fronmüller errichtet; mit Ausstattung.

Kurgartenstraße

  • Kurgartenstraße 1 – Neuklassizistischer, viergeschossiger Block, mit Kolossallisenen und Felderung, Erdgeschoss Sandstein, sonst Putz, 1923/24 von Richard Kohler; Fortsetzung von Nürnberger Straße 129.
  • Kurgartenstraße 37 (laut BayernViewer-denkmal: 47), im Grundstück, unmittelbar am Rundfunkmuseum Fürth – Quellenpavillon der Ludwigsquelle (ehemaliges Heilbad, später Grundig-Stammwerk 1), neuklassizistischer Flachgiebelbau auf hohem Sockelgeschoss mit einhüftiger, doppelläufiger Freitreppe, um 1912/13; dahinter Rest des Kurgartens mit runder Brunnenanlage, umgeben von kreisförmiger Eichenbepflanzung.
  • Kurgartenstraße 42 – Mietshaus mit Gaststätte Kurgarten, viergeschossiges, reich gegliedertes Eckhaus, neuklassizistisch, 1911/12 von Peringer und Rogler.
  • Kurgartenstraße 47 – Siehe 37.

Kutzerstraße

Lange Straße

  • Lange Straße 20 – Dreigeschossiges Jugendstil-Mietshaus, Sandsteinfassade, 1905 von Bräutigam und Wiessner, 1952 aufgestockt.
  • Lange Straße 31 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Sandstein, mit Polygonalerker und Gauben, 1900 von Johann Hertlein (Gruppe mit Jakobinenstraße 20).
  • Lange Straße 41 – Viergeschossiges Mietshaus im späten Jugendstil, asymmetrische, reich gegliederte Sandsteinfassade, 1908/09 von Adam Egerer.
  • Lange Straße 71 – Neurenaissance-Mietshaus, dreigeschossig, Sandstein, mit Mansarddach, 1889 von Adam Egerer.
  • Lange Straße 80/82 – Mietshausgruppe (mit Lobitzstraße 2/4/6/8/10) in deutscher Renaissance, viergeschossig, Sandstein, 1903 von Johann Hertlein.
  • Lange Straße 86 – Jugendstil-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, mit geschweiftem Zwerchgiebel, 1906 von Bräutigam und Wiessner.
  • Lange Straße 88 – Dreigeschossiges Mietshaus in Ecklage (Gasthaus Zur Zukunft), mit reicher Putzgliederung im Jugendstil und malerischem Dachgeschoss, 1905/06 von Bräutigam und Wiessner.

Laubenweg

  • Laubenweg 60 – Zwei Kriegerdenkmäler für 1914–1918, Felsbrocken mit Inschrifttafel; kugelförmiges Monument von 1923; auf dem Sportgelände der Spielvereinigung Fürth.

Lehenstraße

  • Siehe Ortsteil Burgfarrnbach.

Lessingstraße

  • Lessingstraße 1, 3 – Viergeschossige Neurenaissance-Gruppe, in Einzelteilen variiert, Sandstein, 1889 von Adam Egerer.
  • Lessingstraße 2 – Jugendstil-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, reich dekorierter Zwerch-Halbgiebel, 1907 von Ebert und Müller.
  • Lessingstraße 3 – Siehe Nr. 1.
  • Lessingstraße 4, 6 – Gruppe gleichartiger viergeschossiger Mietshäuser, Neurenaissance, Sandstein, 1887.
  • Lessingstraße 7, 9, 11, 13 – Dreigeschossige Neurenaissance-Mietshausgruppe, Rohbackstein mit Sandsteingliederungen, Mansarddächer, 1886–1889.
  • Lessingstraße 8 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, 1889 von Adam Egerer.
  • Lessingstraße 9 – Siehe Nr. 7.
  • Lessingstraße 10 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, 1889.
  • Lessingstraße 11 – Siehe Nr. 7.
  • Lessingstraße 12 – Neurenaissance-Mietshaus, dreigeschossig, Sandstein, reich gegliedert, mit Mansarddach, 1894 von Adam Egerer.
  • Lessingstraße 13 – Siehe Nr. 7.
  • Lessingstraße 14 – Spätklassizistisches Mietshaus mit Gaststätte, dreigeschossiger Sandsteinbau, 1877 wohl von Konrad Gieß.
  • Lessingstraße 15, 17, 19 – Viergeschossige Mietshausgruppe im klassizistischen Jugendstil, Sandstein, flächig gegliedert, mit Erkern, 1905/06 von Peringer und Rogler.
  • Lessingstraße 16 – Spätklassizistisches Wohnhaus, dreigeschossiger Sandsteinbau mit Konsolgesims, 1876/77 von Konrad Gieß.
  • Lessingstraße 17 – Siehe Nr. 15.
  • Lessingstraße 18, 18 a – Reich gegliederte viergeschossige neubarocke Mietshausgruppe, Sandstein mit Erkern und gebauchten Gitterbalkonen, 1904/05 von Adam Egerer.
  • Lessingstraße 19 – Siehe Nr. 15.
  • Lessingstraße 23 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, 1898 von Karl Gran.

Leyher Straße

Liesl-Kießling-Straße

  • Liesl-Kießling-Straße 16 – Siehe Isaak-Loewi-Straße 1 ff.

Lindenstraße

  • Lindenstraße 9 – Neubarockes Schmiedeeisen-Gartentor, 1908/09.
  • Lindenstraße 17 – Zweigeschossige Neurenaissance-Villa, Sandstein und Putz, Dach im Landhausstil, prächtiger Eisengitterzaun, 1902 von Adam Egerer; prächtiger Gitterzaun mit Torpfeilern, Torgitter bez. 1900.
  • Lindenstraße 18 – Eingeschossige neubarocke Villa, reich gegliederter Putzbau mit Mansardsatteldach, an der Längsseite Eingangsloggia mit Balkon, 1902 von Fritz Walter.
  • Lindenstraße 22 – Vornehme neuklassizistische Villa, Putzbau mit Walmdach, Segmentbodenerker und Loggia, 1915/16 von Bräutigam und Wiessner.

Lobitzstraße

  • Lobitzstraße 2, 4, 6, 8, 10 – Viergeschossige Mietshausgruppe (mit Nürnberger Straße 113 und Lange Straße 80/82) in deutscher Renaissance, mit jeweils leicht variierte Sandsteinfassaden und Mansarddächern, 1901/02.

Lohstraße

  • Siehe Ortsteil Vach.

Ludwigstraße

  • Ludwigstraße 2 – Ehem. Hopfendarre, zweigeschossiges Sandstein-Eckhaus mit Mansarddach, 1878, umgebaut 1889.
  • Ludwigstraße 3, 3a – Fünfgeschossige Mietshausgruppe in deutscher Renaissance, Sandstein, jeweils mit Erker und Zwerchgiebel, reich gegliedert, 1904.
  • Ludwigstraße 4 – Mietshaus, Neurenaissance, dreigeschossig, Sandstein, mit flachen Seitenrisaliten, 1880/81 von Leonhard Gran sen.
  • Ludwigstraße 6 – Dreigeschossiges Wohnhaus in klassizistischer Tradition, mit Gurtgesims und geschnitztem Einfahrtstor, 1878 von Conrad Gieß.
  • Ludwigstraße 19 – Fünfgeschossiges Mietshaus im späten Jugendstil, Putzbau mit Sandstein-Erdgeschoss und breitem Mittelerker, bez. 1912, von Ebert und Groß.
  • Ludwigstraße 30, 32 – Fünfgeschossige Mietshausgruppe im späten Jugendstil, Sandstein, mit Erkern, Balkonen, Schweifgiebeln, 1911 von J. und M. Müller; mit Fichtenstraße 27, 29, 31, 33, 35, 37.
  • Ludwigstraße 42, 44 – Fünfgeschossige Mietshausgruppe in deutscher Renaissance, Sandstein mit reich dekoriertem, gotisierenden Mittelerkern und mit unterschiedlichen Zwerchgiebeln, 1905.
  • Ludwigstraße 47, 49, 51, 53 – Fünfgeschossige Mietshausgruppe in späten klassizisierenden Jugendstilformen, Sandstein, mit Erkern, Eckhaus Nr. 53 mit Kuppelturm über der Rundecke, 1906–1908 von Ebert und Müller.
  • Ludwigstraße 50 – Viergeschossiges Jugendstil-Mietshaus, Sandstein, in der Mitte Erker und hoher Schweifgiebel, 1906 von Ebert und Müller.
  • Ludwigstraße 51, 53 – Siehe Nr. 47.
  • Ludwigstraße 71/73 – Malerisch-asymmetrische historisierende Mietshäuser, viergeschossige Eckbauten mit Erkern, Zwerchgiebeln, Nr. 73 bez. 1910, von Ebert und Müller; das Westende der Wohnanlage Kornstraße, vgl. dort.
  • Ludwigstraße (vor 75) – Kriegerdenkmal für 1914–1918, Art-Déco-Ornamentik, Nachbildung des Eisernen Kreuzes aus Bronze, 1927 von Konrad Kohler.
  • Ludwigstraße 89 – Viergeschossiges Jugendstil-Mietshaus, Sandstein, mit reich dekoriertem Erker und geschweiftem Zwerchhausgiebel, bez. 1904, von Peter Knorz und Georg Beer.

Ludwig-Erhard-Straße

  • Ludwig-Erhard-Straße 1 – Viergeschossiges schmales Wohn- und Geschäftshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit Polygonalerker und Türmchen, 1903 von Fritz Walter.
  • Ludwig-Erhard-Straße 3 – Dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus, Neurenaissance, Sandstein, reich gegliedert, mit Mansarddach, 1886 durch Umbau entstanden (im Kern 18. Jh.).
  • Ludwig-Erhard-Straße 5 – Dreigeschossiges traufseitiges Wohn- und Geschäftshaus, Sandsteinfassade mit seitlichen Lisenen und Konsolgesims, 18. Jh., 1853 aufgestockt (Geburtshaus Ludwig Erhard); rückseitig zweigeschossiger Flügelbau in Fachwerk mit Mansarddach, 18. Jh.
  • Ludwig-Erhard-Straße 7 – Viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus in deutscher Renaissance, Putzbau mit prächtigem polygonalen Eckerker, 1900 von Fritz Walter.
  • Ludwig-Erhard-Straße 13 – Dreigeschossiges Wohnhaus, dreiseitig freistehend, Sandstein, reich gegliedert in romantisch-klassizistischen Formen, mit Treppengiebel, 1844 von Friedrich Weltrich.
  • Ludwig-Erhard-Straße 14 – Dreigeschossiges schmales Neurenaissance-Wohnhaus, Attika der Sandsteinfassade bez. 1886, von Konrad Weber (im Kern 18. Jh.).
  • Ludwig-Erhard-Straße 16 – Dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus mit 12 Achsen breiter Sandsteinfassade, 1825 von Meyer und Georg Eckart.
  • Ludwig-Erhard-Straße 19 – Dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, Quaderbau mit flachen Eckrisaliten und Mansarddach, 1825 von Georg E(c)kart; Gedenktafel (Geburtshaus Heinrich Berolzheimer).

Luisenstraße

  • Luisenstraße 1, 3 – Teil einer sehr repräsentativen, reich gegliederten, viergeschossigen Neurenaissance-Mietshausgruppe (siehe Hornschuchpromenade 1/2 und Nürnberger Straße 38/40/42) mit symmetrischen Sandsteinfronten an jeder der drei Straßen, 1887–89 von Georg Müller; zugehörig zur Westfront Eckhaus Nürnberger Straße 38; vgl. auch Ensemble Hornschuchpromenade.
  • Luisenstraße 2 – Viergeschossiges Mietshaus, spätklassizistischer Eckbau, Sandstein, 1874 von Leonhard Gran; zwei gusseiserne Ladenstöcke.
  • Luisenstraße 3 – Siehe Nr. 1.
  • Luisenstraße 4 – Viergeschossiges spätklassizistisches Mietshaus, Sandstein, mit flachen Seitenrisaliten und zartem Dekor, 1874 von Leonhard Gran; Gusseisenladenfront, Ende 19. Jh.
  • Luisenstraße 7 – Viergeschossiges Mietshaus, sehr reich neubarock gegliedert im Stil der anschließenden Häuser Königswarterstraße 52 ff., viergeschossiger Erker, bez. 1893, von Fritz Walter; Teil des Ensembles Hornschuchpromenade.
  • Luisenstraße 8 – Spätklassizistisches Mietshaus, dreigeschossig mit kräftigem Gurtgesims, 1877 von Leonhard Gran.
  • Luisenstraße 9 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, reich gegliedert, mit Flacherker undturmbekröntem Schweifgiebel, 1903/04 von Bräutigam und Wiessner; Teil des Ensembles Hornschuchpromenade.
  • Luisenstraße 10 – Spätklassizistisches Mietshaus, dreigeschossig, Sandstein, flache Seitenrisalite, Palmettenfries und Konsolgesims, 1877 von Leonhard Gran.
  • Luisenstraße 11 – Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, reich gegliedert, viergeschossig, Flacherker und Giebelaufsatz, 1889/90 von Moritz Haubrich.
  • Luisenstraße 12 – Viergeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, Gurtgesims, 1881/82 von Leonhard Gran, modern aufgestockt; Fortsetzung von Nr. 14.
  • Luisenstraße 14 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Flacherker an der abgeschrägten Ecke, 1881/82 von Leonhard Gran, 1899 aufgestockt (Gruppe mit Nr. 12).

Maistraße

  • Maistraße 1 – Siehe Nürnberger Straße 41.
  • Maistraße 2/4/6 – Dreigeschossige Mietshausgruppe (einschließlich Nürnberger Straße 43) mit reichen Neurenaissance-Sandsteinfassaden, Mansarddächern und Zwerchhäusern, Nr. 2 bez. 1887, 1887/88 von Leo Gran jr.
  • Maistraße 3, 5 – Malerisch-asymmetrisch gegliederte Mietshausgruppe im späten Jugendstil, drei- bis viergeschossig, Sandstein und Putz, jeweils mit Breiterker und Dachausbau, Nr. 3 bez. 1909, von Wilhelm Horneber bzw. Peringer und Rogler.
  • Maistraße 4 – Siehe Nr. 2.
  • Maistraße 5 – Siehe Nr. 3.
  • Maistraße 6 – Siehe Nr. 2.
  • Maistraße 7/9 – Dreigeschossige Mietshausgruppe mit reich gegliederten Neurenaissance-Sandsteinfassaden und breiten Zwerchhäusern, Gliederung jeweils variiert, Nr. 7 bez. 1891, von Leo Gran jr. (ähnlich der Gruppe Nr. 2/4/6).
  • Maistraße 10 – Dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus in reichen Neurenaissanceformen, Sandstein, mit abgeschrägter Ecke, Mansarddach mit Gauben und Zwerchhäusern, 1889/90 von Fritz Walter.
  • Maistraße 11, 11a – Symmetrische, viergeschossige Mietshausgruppe in deutscher Renaissance, Sandstein, Flacherker, Zwerchhaus und Fachwerkdachgeschoss, 1900/01 von Leo Gran jr.
  • Maistraße 17/19 – Volksschule, aus zwei gleichartig gegliederten Gebäuden von 1888 (Nr. 19) und 1893/94 (Nr. 17) zusammengesetzt, langgestreckter, dreigeschossiger Block in strengen Neurenaissanceformen, Nr. 19 mit kleinem Uhren-Zwerchgiebel (1888); hinter Nr. 19 Neurenaissance-Turnhalle, Sandsteinbau, bez. 1891.
  • Maistraße 18 – Ehem. Nebengebäude (Kleinkinderheim) des Nathanstifts (vgl. Tannenstraße 17), sog. Krautheimerkrippe, zweigeschossiges neuklassizistisches Walmdachhaus mit viersäuligem Eingangsvorbau und seitlichem Treppenturm mit Zwiebeldach, 1912 von Josef Zizler.
  • Maistraße 19 – Siehe Nr. 17.

Marienstraße

  • Marienstraße 1 – Dreigeschossiges Wohnhaus mit Mansarddach, Neurenaissance, Sandstein, 1888 von Wilhelm Horneber.
  • Marienstraße 3 – Dreigeschossiges Neurenaissance-Wohnhaus, Sandstein, am flachen Mittelrisalit ein Zwerchhaus mit Dreiecksgiebel, 1881 von Wilhelm Krämer (vgl. Nr. 5).
  • Marienstraße 4 – Dreigeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, reich gegliedert, mit Erker am viergeschossigen Mittelrisalit, Fachwerkdachgeschoss, bez. 1900, von Adam Egerer; Gruppe mit Marienstraße 46 und 8.
  • Marienstraße 5 – Dreigeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, mit flachem Mittelrisalit, 1882 von Wilhelm Krämer.
  • Marienstraße 6 – Dreigeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit Erker und Schweifgiebel am erhöhten Mittelteil, Fachwerk-Dachgeschoss, 1898/99 von Adam Egerer; Gruppe mit Marienstraße 4 und 8.
  • Marienstraße 7 – Breit proportioniertes spätklassizistisches Wohnhaus, dreigeschossig, Sandstein, reich gegliedert, mit flachem Mittelrisalit und Konsolgesims, 1862/63 von Simon Gieß.
  • Marienstraße 8 – Dreigeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit polygonalem Erker an der Ecke, Zwerchhaus mit Schweifgiebel an der Seite und Fachwerk-Dachgeschoss, 1897/98 von Adam Egerer; Gruppe mit Marienstraße 4 und 6.
  • Marienstraße 9 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus, Sandstein, mit Gurtgesimsen, 1869 von Johann Gran; Gruppe mit Ottostraße 11/13.
  • Marienstraße 10/12/14 – Gruppe dreigeschossiger spätklassizistischer Mietshäuser (mit Ottostraße 8), Sandstein, Nr. 10 mit Flachgiebel an der abgeschrägten Ecke, 1870/71 von Simon Gieß.
  • Marienstraße 11/13/15 – Spätklassizistische Wohnhausgruppe, dreigeschossig, Sandstein, mit leicht variierter Gliederung, Gurtgesims und Konsolgesims, 1872 von Konrad Weber (Nr. 19, 21, 23, 25 setzen die Gruppe fort).
  • Marienstraße 12 – Siehe Nr. 10.
  • Marienstraße 13 – Siehe Nr. 11.
  • Marienstraße 14 – Siehe Nr. 10.
  • Marienstraße 15 – Siehe Nr. 11.
  • Marienstraße 16 – Dreigeschossiges Mietshaus, Neurenaissance, Sandstein, reich gegliedert, mit Zwerchhaus und Mansarddach, 1880/81 von Wilhelm Krämer.
  • Marienstraße 17 – Dreigeschossiges Mietshaus, Neurenaissance, Sandstein, reich gegliedert, mit Zwerchhaus und Mansarddach, bez. 1891.
  • Marienstraße 19, 21, 23, 25 – Dreigeschossige spätklassizistische Mietshausgruppe, mit leicht variierten Sandsteinfassaden, Gurt- und Konsolgesimsen, im Erdgeschoss Stichbogen-, an Nr. 23 Rundbogenfenster, Nr. 25 mit abgeschrägter Ecke, 1871–1875 von Konrad Weber (ähnlich der Gruppe Nr. 11/13/15).
  • Marienstraße 20 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus, Sandstein, um 1868.
  • Marienstraße 21, 23 – Siehe Nr. 19.
  • Marienstraße 24 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus mit Gaststätte, Sandstein, mit erhöhtem, flachgiebeligem Mittelrisalit, Rundbogenfries an der Traufe und Konsolgesims, 1866.
  • Marienstraße 25 – Siehe Nr. 19.
  • Marienstraße 26/28 – Dreigeschossiges Doppelwohnhaus, Sandstein, mit Gurtgesimsen, um 1875 von Wilhelm Evora und Jakob Meyer; Gruppe mit Schillerstraße 9, 11.
  • Marienstraße 27 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus, Sandstein, mit Stichbogenfenstern und Gurtgesimsen, 1874 von Melchior Horneber.
  • Marienstraße 28 – Siehe 26.
  • Marienstraße 29/31/33 – Dreigeschossige spätklassizistische Wohnhausgruppe, Sandstein, mit Stichbogenfenstern im Erdgeschoss und Gurtgesims, 1869–1873 von Melchior Horneber.
  • Marienstraße 30 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus, Sandstein, mit Traufenfries und Flachgiebel an der abgeschrägten Ecke, 1875 von Jakob Meyer, Mansarddach von 1897; Gruppe mit Nr. 32 und Schillerstraße 14.
  • Marienstraße 31 – Siehe Nr. 29.
  • Marienstraße 32 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus, Sandstein, 1874/75 von Jakob Meyer; Gruppe mit dem Eckhaus Nr. 30.
  • Marienstraße 33 – Siehe Nr. 29.
  • Marienstraße 34 – Dreigeschossiges Wohnhaus mit Restauration zum alten Turko, spätklassizistisch, Sandstein, mit Stichbogenfenstern im Erdgeschoss und Schnitztor, 1869/70 von Johann Michael Zink.
  • Marienstraße 35, 37 – Dreigeschossige spätklassizistische Mietshausgruppe, Sandstein, mit Stichbogenfenstern im Erdgeschoss, Blendengliederung und Traufenfries,1869 von Simon Gieß.
  • Marienstraße 36 – Stattliches, reich gegliedertes spätklassizistisches Wohnhaus, Sandstein, mit Eisenbalkon und Flachgiebel am erhöhten Mittelrisalit, Konsolgesims, 1866.
  • Marienstraße 37 – Siehe Nr. 35.
  • Marienstraße 38 – Viergeschossiges Mietshaus, Eckbau mit Neurenaissance-Sandsteinfassade, an der abgeschrägten Ecke Erker, 1885 von Wilhelm Horneber; Pendant zu den Eckhäusern Nr. 39 und 41.
  • Marienstraße 39 – Viergeschossiges Mietshaus mit Neurenaissance-Sandsteinfassade und Erker an der abgeschrägten Ecke, 1883/84 wohl von Johann Christoph Kißkalt; Pendant zu Nr. 38 und 41.
  • Marienstraße 40, 42 – Dreigeschossige spätklassizistische Wohnhausgruppe, Sandstein, mit Traufenfries und Konsolgesims, 1877 von Johann Christoph Kißkalt.
  • Marienstraße 41, 43 – Viergeschossige Mietshäuser mit Neurenaissance-Sandsteinfassaden, Nr. 41 mit Erker an der abgeschrägten Ecke (städtebauliches Pendant zur Nr. 38 und 39), 1887–1890 von Wilhelm Horneber.
  • Marienstraße 42 – Siehe Nr. 40.
  • Marienstraße 43 – Siehe Nr. 41.
  • Marienstraße 44 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Mietshaus, Sandstein, mit Konsolgesims, 1878/79 von Johann Christoph Kißkalt. Zur Felsenkelleranlage siehe Badstraße 3.
  • Marienstraße 45, 47 – Dreigeschossige Mietshausgruppe mit Neurenaissance-Sandsteinfassaden, Mittelerkern und Mansarddächern, 1890–1895 von Wilhelm Horneber.
  • Marienstraße 46 – Dreigeschossiges Wohnhaus mit Gaststätte Panorama, reich gegliederte frühe Neurenaissance-Sandsteinfassade, an der abgeschrägten Ecke prächtiger Eisenbalkon, bez. 1879, von Johann Christoph Kißkalt. Zur Felsenkelleranlage siehe Badstraße 3.
  • Marienstraße 47 – Siehe Nr. 45.
  • Marienstraße 49 – Dreigeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, mit Erker an der abgeschrägten Ecke, 1899 von Wilhelm Horneber.

Marktplatz

Der Marktplatz: links Nr. 3, 5 ff., im Hintergrund halbrechts Gustavstraße 58, rechts Marktplatz 4 ff.
  • Marktplatz 1 – Stattliches dreigeschossiges Wohnhaus, mit Giebelfront, Putzbau, Hofflügel mit Galerien, um 1700.; mit Nr. 3 durch Rundbogentor verbunden.
  • Marktplatz 2 – Ehem. Gasthaus Goldener Schwan, stattliches zweigeschossiges Eckhaus in Sandsteinquadern mit durch Gesimse geteiltem Schweifgiebel mit Voluten und seitlichem Fachwerk-Obergeschoss, 1681, wohl um 1800 verändert; mit Nr. 4 durch Korbbogentor verbunden; Geburtshaus von Hermann Weigmann (Gedenktafel).
  • Marktplatz 3 – Freistehendes dreigeschossiges Wohnhaus, verputzter Walmdachbau mit Walmdach-Zwerchhaus, 18. Jh.
Von rechts nach links: Marktplatz 4, 6, 8 – im Hintergrund Turm der Stadtpfarrkirche St. Michael (Kirchenplatz 4) und links Gustavstraße 58.
  • Marktplatz 4 – Dreigeschossiges Wohnhaus mit Walmdach, Fachwerk, gegen oder um 1700, klassizistisch umgestaltet mit Dreiecksgiebel, Erdgeschoss 1911 umgebaut; im Hof Holzgalerie.
  • Marktplatz 5 – Zweigeschossiges Wohnhaus, Obergeschoss und Volutengiebel verputzt, wohl 2. Viertel 18. Jh., im Erdgeschoss angepasster Ladeneinbau von Bräutigam und Wiessner 1909; mit Nr. 7 durch Korbbogentor verbunden; im Hof sog. Stadlershof: malerische Baugruppe kleiner Fachwerkhäuser, mit Traufbau, Giebelhaus, zwei Satteldachhäuser, 17./18. Jh.
  • Marktplatz 6 – Schmales dreigeschossiges Wohnhaus mit Mansardsatteldach und hohem Schweifgiebel, Sandsteinfassade, im Kern 17./18. Jh., mit frühklassizistischer Fassade (und wohl Aufstockung) von etwa 1800; Gruppe mit Nr. 8.
  • Marktplatz 7/9 – Dreigeschossiges Fachwerk-Doppelwohnhaus mit Satteldach und zwei Walmdach-Zwerchhäusern, 17./18. Jh.; Rückgebäude kleines Giebelhaus, Fachwerk verputzt, 1695.
  • Marktplatz 8 – Schmales dreigeschossiges Wohnhaus mit Mansardsatteldach und hohem Schweifgiebel, Sandstein, im Kern 17. Jh., 1802 von Georg Eckart aufgestockt und umgestaltet; Gruppe mit Nr. 6; zweigeschossiges Rückgebäude, Sandstein, mit Mansarddach, bez. 1782.
  • Marktplatz 9 – Siehe Marktplatz 7
  • Marktplatz 10 – Ehem. Gasthaus zum (weißen) Engel, zweigeschossiger Quaderbau mit Volutengiebel, wohl mittleres 18. Jh., Erdgeschoss 1910 von Georg Böhner angepasst für Läden verändert (Mitteleingang original); zugehörig Scheune, stattlicher Fachwerkbau, 18. Jh.
  • Marktplatz 11 – Dreigeschossiges Wohnhaus, Traufseitbau, Fachwerkobergeschosse, am Erker bez. 1661/1961.
  • Marktplatz 12 – Zweigeschossiges Wohnhaus mit Fachwerk-Obergeschoss und -Giebel, 17./18. Jh., im Hof hinter Nr. 10. Umbau und Renovierung von Bräutigam und Wiessner, 1916.
  • Marktplatz 14 – (im BayernViewer-denkmal aufrufbar, aber ohne Beschreibung) – entsprechend 12.

Mathildenstraße

Mauerstraße

  • Mauerstraße 2 – Dreigeschossiges historisierendes Mietshaus mit Gaststätte, Sandstein, mit abgeschrägter Ecke, Mansarddach und Zwerchhäusern, 1905/06 von Bräutigam und Wiessner.

Max-Planck-Straße

  • Max-Planck-Straße 15 – Evang.-Luth. Heilig-Geist-Kirche (Pfarrkirche), Betonbau mit großflächiger Verglasung, Sichtziegelwänden und voll verglaster niedriger Eingangsfront, querrechteckiger Saalraum unter zur Altarwand ansteigendem Pultdach; mit Ausstattung; Campanile, Betonbau, sämtlich von Theo Steinhauser, Weihe 1963.
  • Max-Planck-Straße 19 (Soldnerstraße 60) – Hauptschule; mehrteiliger Gebäudekomplex um drei Innenhöfe mit zweigeschossigem Kopfbau mit Eingangshalle und Lehrerzimmer an der Nordseite, zweigeschossigen und versetzt angeordneten Schulsaalflügeln an der Ost- und Nordseite, erdgeschossigen Pavillonketten mit verbindenden Laubengängen an der Süd- und Westseite, Betonrasterbauten mit Ziegelausfachung und flachgeneigten Pultdächern, mit Kunst am Bau: Mosaiken in der Eingangshalle und zwei Steinbrunnen in den Innenhöfen von Gudrun Kunstmann; Turnhalle, westlich über Laubengang mit dem Schulgebäude verbunden, Betonrasterbau mit Ziegelausfachung und flach geneigtem Satteldach und angebautem, erdgeschossigem Umkleidetrakt, an der westlichen Giebelseite Steinrelief; sämtlich nach Planung des Städt. Hochbauamtes Fürth, 1959–61.

Maxstraße

Meckstraße

Merkurstraße

  • Merkurstraße 21 – ehem. Stabs- bzw. Dienstgebäude des Filial-Artilleriedepots (Gebäude Nr. 65B), dreigeschossiger Backsteinbau mit verputzten Obergeschossen, reicher Putz- und Sandsteingliederung, Seitenrisaliten und Mezzaningeschoss, Neurenaissance, um 1895/96, Umbau mit Aufstockung um 2005; Teil der Südstadtkaserne.
  • Merkurstraße 25, 27, 29, 31, 33, 35, 37, 39 – Ehem. Filial-Artilleriedepot (Gebäude Nr. 65A), langgestreckter, dreigeschossiger Backsteinbau mit ausgeprägten Kopfteilen und Putzgliederung, um 1895/96, Umbau um 2004; Teil der Südstadtkaserne.
  • Merkurstraße 41 – Ehem. Dienstwohngebäude für sechs Unteroffiziere (Gebäude Nr. 67), ehem. sog. „Schickedanz-Villa“ (von ca. 1934 bis 1945 Verwaltungsgebäude der Quelle AG von Gustav Schickedanz), dreiflügeliger, zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach, Risaliten, Erkern und Zwerchhaus mit Fachwerk-Halbwalmgiebel, reduziert historisierend, 1908/09, Umbau 2010/11, Teil der Südstadtkaserne.

Mohrenstraße

Mondstraße

  • Mondstraße 3 – Dreigeschossiges Mietshaus, freistehendes Jugendstilhaus mit Zwerchgiebel, 1906 von Ebert und Müller.
  • Mondstraße 6 – Dreigeschossiges Mietshaus, Neurenaissance, Sandstein, mit Mansarddach, 1899 von P. Scherpf.
  • Mondstraße 8 – Dreigeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit zwei Polygonalerkern und Mansarddach, 1897/98 von Adam Egerer; Gruppe mit Mondstraße 10.
  • Mondstraße 10 – Drei- bis viergeschossiges Mietshaus, malerischer Eckbau in deutscher Renaissance, Sandstein, mit rundem Eckerker zwischen Rollwerkgiebeln, reich gegliedert, 1898/99 von Adam Egerer, Gruppe mit Mondstraße 8.
  • Mondstraße 11 – Dreigeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, malerischer Eckbau mit Erkern, Giebeln, Eckturm und reicher Gliederung, 1902/03 von Bräutigam und Wiessner.

Moststraße

Mühlstraße

  • Mühlstraße 1, 3, 5 – Viergeschossige Neurenaissance-Mietshäuser, Sandstein und Rohbackstein, 1886 von Georg Kißkalt; Gruppe mit Baldstraße 1–6, Gustavstraße 12/14 und Untere Fischerstraße 1, 3.
  • Mühlstraße 2 – Weinstube „Duckla“ (fränkisch für Mikwe, abgeleitet von unter Wasser „ducken“), dreigeschossiger Quaderbau, 1826 von Biller, auf älteren Fundamenten (im Keller ursprünglich Mikwe, jüdische rituelle Badstube, wohl des späten 17. Jh.), Neurenaissance-Fensterrahmungen aus Stuck, Ende 19. Jh.
  • Mühlstraße – Stützmauer 18 Jh. entlang Mühlstraße 2 und hinter Gustavstraße 6.
  • Mühlstraße 3, 5 – Siehe Nr. 1.
  • Mühlstraße 18 – Langgestrecktes Wohnhaus, zur sog. Wolfsgrubermühle gehörig, Obergeschoss und zwei Dacherker Fachwerk, wohl spätes 17. Jh.
  • Mühlstraße 20 – Zweigeschossiges Wohnhaus, zur sog. Wolfsgrubermühle gehörig, Quaderbau mit Mansarddach, Korbbogentür mit Rokoko-Oberlicht, 2. Hälfte 18. Jh.
  • Mühlstraße 20(a) – Wohnhaus in Hang- und Ecklage, zweigeschossiger Walmdachbau mit verputztem Sandsteinerdgeschoss und Fachwerkobergeschoss und südlichem Erweiterungstrakt mit Satteldach, 18. Jh., Erweiterung 1901; Stütz- und Einfriedungsmauern, beiderseits des Wohnhauses, Sandstein, wohl 18./19. Jh.
  • Mühlstraße 22 – Zweigeschossiges verputztes Wohnhaus mit breiter Giebelfront (in Hoflage), 17./18. Jh.
  • Mühlstraße 23/25/27 – Wolfsgrubermühle; ehem. Untere Mühle, Erdgeschoss Quaderbau, Obergeschoss und Zwerchhaus Fachwerk, Ende 18. oder Anfang 19. Jh.; zugehörig Turbinenhaus, 1912/13 nach Planung von Georg Böhner; hoher Mühlenneubau, 1945/47 nach Plänen von Richard Kohler.
  • Mühlstraße 31 – Zur sog. Wolfsgrubermühle gehörendes ein- bis zweigeschossiges Wirtschaftsgebäude, Sandstein, mit Hauszeichen über Stichbogenportal bez. 1737.

Neumannstraße

Nürnberger Straße

  • Nürnberger Straße 2, 2a – Stattliche viergeschossige Mietshausgruppe in markanter Ecklage, aufwendig gegliederte Sandsteinfassaden im späten Jugendstil, reicher plastischer Dekor, asymmetrisch angeordneter Breiterker, Gitterbalkone, Zwerchgiebel, bez. 1910–11, von Fritz Walter.
  • Nürnberger Straße 2 a – Stattlicher später Jugendstilbau im Stil von Nr. 2 (vgl. dort) als dessen Fortsetzung, Breiterker, 1910/11.
  • Nürnberger Straße 3 – Stattliches viergeschossiges Mietshaus mit Gaststätte zum Kronprinzen von Preußen (Kino), neubarock, Eckturmerker, prächtige Gitterbalkone, geschweifter Zwerchgiebel, 1898 von Fritz Walter; dreigeschossiger Nebenflügel mit Zwerchgiebel, 1896 von Heinrich Bayer.
  • Nürnberger Straße 4 – klassizistisches, dreigeschossiges Wohnhaus, Sandstein, mit gotisierendem Gitterbalkon am flachen Mittelrisalit und Gurtgesimsen, 1834 von Johann Löhr.
  • Nürnberger Straße 6 – Dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus mit Gurtgesimsen, 1830 von Johann Heinrich Jordan.
  • Nürnberger Straße 8 – Dreigeschossiges Wohnhaus (jetzt Hotel) mit Sandsteinfassade, im Kern klassizistisch, 1829 von Johann Heinrich Jordan, 1893 von Adam Egerer aufgestockt und in Neurenaissanceformen z. T. verändert.
  • Nürnberger Straße 10 – Dreigeschossiges, klassizistisches Wohnhaus, Sandstein, mit Gurtgesimsen und flachem Mittelrisalit, um 1830, 2. Obergeschoss 1875.
  • Nürnberger Straße 14 – Zweigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, Sandstein, mit Gurtgesimsen und flachem, dreigeschossigen Mittelrisalit, bez. 1832, von Carl Hofmann.
Auferstehungskirche in der Nürnberger Straße 15.
  • Nürnberger Straße 15 – Evang.-Luth. Auferstehungskirche, klassizistischer Sandsteinbau mit Fassadenturm, 1825/26 von Bauinspektor Johann Brüger (Nürnberg); mit Ausstattung; freistehend auf dem ehem. Friedhof (jetzt Stadtpark, vgl. dort); an der Straße zwei Torpfeiler und konvexe Quaderbrüstungen mit Vasen.
  • Nürnberger Straße 18 – Städt. Polizeidirektion, dreigeschossiger Eckbau mit neuklassizistischer Sandsteinfassade, an der Kirchenstraße zweigeschossiger Flügel, mit plastischem Dekor, 1926/27 vom Landbauamt Nürnberg (Karl Hoepfel).
  • Nürnberger Straße 21 – Verwaltung der Deutschen Tafelglas AG, reduziert-historisierend, dreigeschossig, reich gegliederte Sandsteinfassade mit Kolossalpilastern, zwei Schnitzerkern und breitem Zwerchgeschoss, 1921/22 von Melchior Kürzdörfer (A. Egerers Nachf.).
  • Nürnberger Straße 23 (im BayernViewer-denkmal fälschlich ebenfalls als 21 verzeichnet) – Spätklassizistisches Wohnhaus, Sandstein 1853 von Konrad Jordan, das 2. Obergeschoss samt Zwerchhaus 1871.
  • Nürnberger Straße 25 – Dreigeschossiges Wohnhaus in früher Neurenaissance, Sandstein, mit Flachgiebel an der abgeschrägten Ecke, 1880 von Wolfgang Müller.
  • Nürnberger Straße 27 – Viergeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, reich gegliedert, mit polygonalem Eckturmerker und Schnitztor, 1883 von Ludwig Schmitz; Gruppe mit Goethestraße 2/4.
  • Nürnberger Straße 31 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, reich gegliedert, Flacherker auf Atlanten, 1883/84 von David Röhm.
  • Nürnberger Straße 38, 40, 42 – Sehr repräsentative, reich gegliederte, viergeschossige Neurenaissance-Mietshausgruppe (mit Luisenstraße 1/3 und Hornschuchpromenade 1/2), mit symmetrischen, von Eckrisaliten mit hohen Steildächern eingefassten Sandsteinfronten, Eckhaus Nr. 38 mit Flacherker auf zwei Säulen an der abgeschrägten Ecke, hier Apotheke mit Neurenaissanceeinrichtung, und (wie auch Nr. 42) mit hohem Dachaufsatz an der Ecke, Nr. 40 bildet erhöhten Mittelrisalit, 1886–1889 von Wolfgang Müller; vgl. Ensemble Hornschuchpromenade.
  • Nürnberger Straße 39 – Mietshaus, neubarock, viergeschossig, Sandstein, reich gegliedert, Mittelerker, Volutenzwerchgiebel, 1895–1897 von Wilhelm Horneber.
  • Nürnberger Straße 40 – Siehe Nr. 38.
  • Nürnberger Straße 41 – Viergeschossiges asymmetrisches Wohnhaus, Eckhaus im späten Jugendstil, Sandstein, mit polygonalem Eckerkerturm, Balkonerker-Gruppe im Süden und Breiterker, 1908/09 von Ebert und Müller; Einheit mit Maistraße 1.
  • Nürnberger Straße 42 – Siehe Nr. 38.
  • Nürnberger Straße 43 – Neurenaissance-Mietshaus, dreigeschossig, Sandstein, reich gegliedert, Flacherker und Attikageschoss, reiches Zwerchhaus, bez. 1887, von Leo Gran; Gruppe mit Nr. 45 und Maistraße 2/4/6.
  • Nürnberger Straße 45 – Neurenaissance-Mietshaus, dreigeschossig, Sandstein, reich gegliedert, mit Mansarddach und Zwerchgiebel, Schnitztor, 1886/87 von Leo Gran; Gruppe mit Nr. 43.
  • Nürnberger Straße 49 – Viergeschossiges Mietshaus im barockisierenden Jugendstil, Putzbau mit Sandstein, mit zwischen Flacherkern eingespannten Gitterbalkonen und drei Zwerchgiebeln, 1910 von Fritz Walter.
  • Nürnberger Straße 50 – Rückseite von Hornschuchpromenade 6 (vgl. dort): an der Straße Einfriedungsmauer mit neubarocken Pfeilern (ebenso hinter Hornschuchpromenade 5), um 1898.
  • Nürnberger Straße 51 – Viergeschossiges Mietshaus im barockisierenden Jugendstil, Sandstein, mit Flacherker und Gitterbalkon, Zwerchhaus über der rechten Hälfte, 1904/05 von Fritz Walter; Gruppe mit Tannenstraße 1.
  • Nürnberger Straße 56/58 – Ehemaliges Exporthaus Kohnstam, später Fa. Gustav Schickedanz, stattliches, viergeschossiges Geschäftshaus, langgestreckte neubarocke Sandsteinfront mit drei Risaliten, Mansarddach und Zwerchhäusern, bez. 1897, von Adam Egerer.
  • Nürnberger Straße 59 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Sandstein und Putz, mit Erker und geschnitzten Dachgauben, 1900/01 von Fritz Walter; Gruppe mit Tannenstraße 2/4/6.
  • Nürnberger Straße 61 – Repräsentatives viergeschossiges Mietshaus mit sehr reich gegliederter neubarocker Sandsteinfassade, Prunkerker, bez. 1890, von Adam Egerer.
  • Nürnberger Straße 63 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, reich gegliedert, 1889/90 von Wolfgang Müller.
  • Nürnberger Straße 64 – Viergeschossiges neuklassizistisches Mietshaus, Sandstein und Putz, mit Segmenterker und Zwerchhaus, 1910 von Julius Leonhardt.
  • Nürnberger Straße 65 – Neurenaissance-Mietshaus, dreigeschossig, Sandstein, reich gegliedert, Mansarddach, 1885/86 von Moritz Haubrich.
  • Nürnberger Straße 69, 71 – Viergeschossige neubarocke Mietshausgruppe, Sandstein, jeweils mit Erker und prächtigem Gitterbalkon, Nr. 69 mit polygonalem Eckturmerker, 1897/98 von Adam Egerer.
  • Nürnberger Straße 71 – Siehe Nr. 69.
  • Nürnberger Straße 73 – Mietshaus, viergeschossig, in deutscher Renaissance, Sandstein, mit reicher Gliederung und Ornamentik, Polygonalerker und hohem Zwerchhausgiebel, bez. 1903, von Gustav Hübler.
  • Nürnberger Straße 74 – Zweieinhalbgeschossiges villenartiges Wohnhaus, spätklassizistischer Sandsteinbau, reicher Dekor um die Bogenfenster im Mittelrisalit, 1878 von Wolfgang Müller; Gartengrundstück Teil des Ensembles Hornschuchpromenade.
Nürnberger Straße 75 mit stadtbildprägenden Eckloggien. Links anschließend Nürnberger Straße 73 und 71.
  • Nürnberger Straße 75 – Mietshaus, viergeschossig in deutscher Renaissance, Sandstein, an der Ecke Loggien und Holzturm, Flacherker und geschweiftes Zwerchhaus, 1903/04 von Gustav Hübler.
  • Nürnberger Straße 76 – Dreigeschossiges Mietshaus in früher Neurenaissance mit klassizistischen Nachklängen, Sandstein, mit Schnitztür und Zwerchhaus in der betonten Mittelachse, 1880 von Johann Christoph Kißkalt.
  • Nürnberger Straße 78 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, reich gegliederter Erker, 1889 von Georg Müller.
Nürnberger Straße 79, 81 und 83.
Detail am Giebel von Nürnberger Straße 83.
  • Nürnberger Straße 79 – Viergeschossiges Mietshaus im barockisierenden Jugendstil, Sandstein, reich gegliedert mit Erkern und Eckturm, 1906/07 von Bräutigam und Wiessner.
  • Nürnberger Straße 81 – Viergeschossiges Mietshaus mit vornehmer Jugendstil-Sandsteinfassade, breiter polygonaler Mittelerker, bez. 1905, von Bräutigam und Wiessner.
  • Nürnberger Straße 82 – Viergeschossiges Mietshaus mit Neurenaissance-Sandsteinfassade und Mansarddach, 1902 von Carl Frank.
  • Nürnberger Straße 83, 85 – Symmetrische viergeschossige Mietshausgruppe mit reichem Jugendstildekor, Sandstein, mit geschweiften Zwerchgiebeln und Erkern, 1905–1908 von Leo Gran nach Entwurf von Fritz Walter.
  • Nürnberger Straße 84 – Dreigeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, mit abgeschrägter Ecke und Mansarddach, 1882 von Johann Gran.
  • Nürnberger Straße 85 – Siehe Nr. 83.
  • Nürnberger Straße 87 – Mietshaus, deutsche Renaissance, Sandstein, viergeschossig mit Mittelerker, 1898/99 von Fritz Walter; Gruppe mit Nr. 89 und Spiegelstraße 1/3.
  • Nürnberger Straße 88 – Viergeschossiges Mietshaus, sehr reich gegliederte und dekorierte neubarocke Sandsteinfassade mit Polygonalerker, 1891/92 von Max Mayer; mit Jakobinenstraße 8 bauliche Einheit; Gruppe mit Jakobinenstraße 6; Teil des Ensembles Hornschuchpromenade.
  • Nürnberger Straße 89 – Mietshaus, deutsche Renaissance, Sandstein, viergeschossig mit polygonalem Eckturmerker, 1898/99 von Fritz Walter; Gruppe mit Nr. 87 und Spiegelstraße 1/3.
  • Nürnberger Straße 90 – Dreigeschossiges Mietshaus mit palaisartiger Neurenaissance-Sandsteinfassade, viergeschossiger Mittelrisalit und Mansarddach, 1883/84 von Wolfgang Müller.
  • Nürnberger Straße 91 – Geschäftshaus, ehem. Exporthaus Borgfeldt, später Verwaltung Fa. Quelle, viergeschossiger Monumentalbau mit Mittelgiebel und an Ecken Polygonalerker mit Schweifkuppeln, 1907/08 von Fritz Walter.
  • Nürnberger Straße 97, 99 – Malerische viergeschossige Mietshausgruppe in deutscher Renaissance, Sandstein, Nr. 97 mit rundem Eckerkerturm, Nr. 99 mit prächtigem Mittelerker, 1902/03.
  • Nürnberger Straße 100 – Neubarockes Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, Mittelerker, 1898/99 von Fritz Walter.
Nürnberger Straße 102 und Teil von 104 (links). Nr. 102 zeigt einen Übergangsstil vom Historismus zum Jugendstil.

Obere Fischerstraße

  • Obere Fischerstraße 1 – Saalbau beim Gasthof zum Grünen Baum, zweigeschossiger klassizistischer Quaderbau, Rundbogenfenster, 1847/48 von Friedrich Schmidt.
  • Obere Fischerstraße 2 – Dreigeschossiges Bürgerhaus, Erdgeschoss Sandstein, sonst verputzt, 18. Jh., nach Brand 1841 wiederhergestellt.
  • Obere Fischerstraße 3 – Schmales, malerisches Wohnhaus in Ecklage, Erdgeschoss Sandstein, die beiden z. T. vorkragenden Obergeschosse Fachwerk verschiefert, 18. Jh.
  • Obere Fischerstraße 4 – Dreigeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, Mansarddach, 1889 von Adam Egerer.
  • Obere Fischerstraße 5 – Schmales viergeschossiges Traufhaus, z. T. Fachwerk verschiefert, 18. Jh.
  • Obere Fischerstraße 6 – Dreigeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, 1889 von Adam Egerer.
  • Obere Fischerstraße 7 – Wohnhaus, Eckbau mit Satteldach, Obergeschoss Fachwerk teils verputzt, teils verschiefert, 18. Jh.; zweigeschossiger Anbau in Quadern, wohl 1. Hälfte 19. Jh.
  • Obere Fischerstraße 8 – Gaststätte zur Stadt Venedig (ehem. zum Goldenen Anker), dreigeschossiges verputztes Eckhaus, Untergeschosse um 1678; schmaler Anbau.

Obstmarkt

Ottostraße

Otto-Seeeling-Promenade

  • Otto-Seeling-Promenade 7 – Ehem. Sanitätswache, jetzt evang.-luth. Pfarramt der Auferstehungskirche, historisierender, asymmetrischer Putzbau, freistehend am Rand des Stadtparks, bez. 1911, von Stadtbaurat Josef Zizler.
  • Otto-Seeling-Promenade 22 – Viergeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, mit abgeschrägter Ecke, 1891 von Fritz Walter.
  • Otto-Seeling-Promenade 24, 26 – Viergeschossige Neurenaissance-Mietshausgruppe mit Gliederung in klassizistischer Tradition, 1889 von Wolfgang Müller; Nr. 26 Gaststätte zum Stadtpark, Einheit mit Sommerstraße 15, 1888 wohl von Wolfgang Müller.

Parkstraße

  • Parkstraße 12 – Pfeilerzaun mit Eisengitter, um 1886; ehem. Teil des Ludwigsbahnhofes (Neubau 1886); Ecke Bismarckstraße.
  • Parkstraße 17 – Villa Streng, zweigeschossiger malerischer Putzbau in Deutscher Renaissance, mit Eckturm und Fachwerkgiebeln, 1900 von Adam Egerer; mit im Osten vergelegter Terrasse und umgebendem Waldpark (sog. Strengpark).
  • Parkstraße 17 – Grenzmarkstein 1859, ehem. Grenze zu Dambach.
  • Parkstraße 46 – Barockisierende Villa, vornehmer zweigeschossiger Putzbau mit Mansarddach, segmentbogigem Mittelrisalit und Zwerchhäusern, 1924.
  • Parkstraße 49 – Zweigeschossige Neurenaissance-Villa, Erdgeschoss Sandstein, Obergeschoss Rohbackstein mit Sandsteingliederungen, im Landhausstil, Ende 19. Jh.

Pegnitzstraße

Pestalozzistraße

  • Pestalozzistraße 20 – Schulhaus, asymmetrischer, hochragender Gruppenbau in frei abgewandelter deutscher Renaissance, niedrigerer Turnhallentrakt, Vorgartenzaun mit gehäuseartigen Sandsteinpfeilern, 1905/06 von Otto Holzer.

Pfarrgasse

Pfarrhof

  • Pfarrhof 1 – Pfarrscheune, Fachwerkbau mit steilem Walmdach, 18. Jh.; südlich zwischen Gustavstraße 40 und 42 zwei barocke Torpfeiler als Zufahrt, 1947 erneuert; Teil des Ensembles Altstadt.
  • Pfarrhof 2 – Niedriges Nebengebäude; südlich von Nr. 4, erdgeschossig mit Satteldach, 18./19. Jh; Teil des Ensembles Altstadt.
  • Pfarrhof 3 – Evang. Pfarrhaus, stattlicher zweigeschossiger Satteldachbau mit Giebel zum Kirchenplatz, Rustikaportale und reiches Fachwerk, um 1700; mit Ausstattung; Teil des Ensembles Altstadt.
  • Pfarrhof 4 – Zweigeschossiges Wohnhaus für den zweiten Pfarrer, z. T. verputzter Quaderbau mit Satteldach, 18./19. Jh., nach Kriegsschäden 1946–1948 von Georg Böhner erneuert; vgl. Nr. 2; Teil des Ensembles Altstadt.
  • Pfarrhof 5 – Wohnhaus des dritten Pfarrers, nördlicher Anbau an Nr. 3, langgestrecktes Satteldachhaus, Obergeschoss Fachwerk, Nordhälfte gegen oder um 1700, Verbindung zur Nr. 3 18. Jh.; Teil des Ensembles Altstadt.

Pfisterstraße

  • Pfisterstraße 4, 6, 8, 10, 12, 14 – Reihe von dreigeschossigen Wohnhäusern mit schlichten Sandsteinfassaden in klassizistischer Tradition, 1862–1870 von Paulus Müller (Nr. 6 ehem. Blattgoldfabrik mit reicher innerer Ausstattung), Nr. 14 1865/66 von Johann Philipp Krieger.
  • Pfisterstraße 9 – Dreigeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Mansarddach, Sandstein, 1890 von Vornberg und Scharff.
  • Pfisterstraße 10 – Siehe Nr. 4.
  • Pfisterstraße 11 – Viergeschossiges Mietshaus mit Neurenaissance-Sandsteinfassade, 1884/85 von Georg Kißkalt.
  • Pfisterstraße 12, 14 – Wohnhäuser einer Wohnhausgruppe von 1862–1870, Nr. 14 von 1865/66, siehe Nr. 4.
  • Pfisterstraße 15 – Ehem. Lagerhaus, dreigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit Sandsteinfassade, rustiziertem Erdgeschoss mit Rundbogenfenstern und Fensterverdachungen mit Dreiecksgiebeln, Neurenaissance, von Adam Egerer, 1896.
  • Pfisterstraße 16 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Mietshaus, Sandstein, mit flach geschweiften Fensterverdachungen, 1874/75 von Christoph Kißkalt.
  • Pfisterstraße 18, 20 – Mietshausgruppe, dreigeschossige Mansarddachbauten mit Sandsteinfassaden, rustizierten Erdgeschossen und Dachgaubenn Neurenaissance, von Hans (Johann) Horneber, 1887/88; Rückgebäude von Haus Nr. 20, Werkstattgebäude, dreigeschossiger Sichtziegelbau mit Pultdach und Werksteingliederung, 1888, Um- und Anbau 1905.
  • Pfisterstraße 22 – Dreigeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Erker an der abgeschrägten Ecke und Mansarddach, 1891 von Hans Horneber.
  • Pfisterstraße 24 – Dreigeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Erker an der abgeschrägten Ecke und Mansarddach, 1889 von Hans Horneber.
  • Pfisterstraße 25 – Schulhaus, stattlicher, langgestreckter Eckbau mit Neurenaissance-Sandsteinfassade, Dachreiter, 1898/99.
  • Pfisterstraße 26 – Dreigeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, mit Mansarddach, 1887 wohl von Hans Horneber.
  • Pfisterstraße 27 – Viergeschossiges Mietshaus mit Neurenaissance-Sandsteinfassade, 1887 von Johann Christoph Kißkalt.
  • Pfisterstraße 28 – Ehem. Evang. Vereinshaus (Arbeiterverein), zweigeschossig mit eleganter Neurenaissance-Sandsteinfassade und kleinem Zwerchgiebel, bez. 1887, 1914/19 rückwärts erweitert.
  • Pfisterstraße 29 – Dreigeschossiges Mietshaus, frühe Neurenaissance, Sandstein, mit kleinem Zwerchhaus und Mansarddach, 1881/82 von Moritz Haubrich.
  • Pfisterstraße 30, 32, 34, 36, 38 – Gruppe dreigeschossiger Neurenaissance-Mietshäuser, Sandstein, mit Mansarddächern, 1884–1888 von Wilhelm Horneber.
  • Pfisterstraße 31 – Dreigeschossiges Mietshaus, spätklassizistisch am Übergang zur Neurenaissance, Sandstein, mit Mansarddächern, 1883 von Johann Christoph Kißkalt. Zur Felsenkelleranlage siehe Badstraße 3.
  • Pfisterstraße 32 – Siehe Nr. 30.
  • Pfisterstraße 33, 35 – Gruppe dreigeschossiger Neurenaissance-Mietshäuser mit Sandsteinfassaden und Mansarddächern, 1899/1900 von Wilhelm Horneber.
  • Pfisterstraße 34 – Siehe Nr. 30.
  • Pfisterstraße 35 – Siehe Nr. 33.
  • Pfisterstraße 36, 38 – Siehe Nr. 30. Zur Felsenkelleranlage siehe Badstraße 3.
  • Pfisterstraße 40, 42 – Mietshausgruppe, historisierende Sandsteinfassade, 1908–1911 von Conrad Egelseer; in Nr. 40 rechts Bogen zum Mariensteig; schließt sich mit Nr. 44, 46, 48 zu einer größeren Gruppe zusammen.
  • Pfisterstraße 41, 43 – Zwei- bis dreigeschossige Mietshausgruppe, historisierende Putzbauten mit Sandsteinerdgeschoss und Erkern, 1912 von Peringer und Rogler (Gruppe mit Theresienstraße 42).
  • Pfisterstraße 42 – Siehe Nr. 40.
  • Pfisterstraße 43 – Siehe Nr. 41.
  • Pfisterstraße 44, 46 – Dreigeschossige Mietshausgruppe im späten Jugendstil, Sandstein, mit rustiziertem Erdgeschoss und reichem Dekor, 1909/10 von Conrad Egelseer (vgl. 40/42).
  • Pfisterstraße 48 – Ehem. Frauenarbeitsschule, dreigeschossiger neuklassizistischer Rotsandsteinbau, mit zwei Zwerchhäusern, 1912 von Conrad Egelseer; Teileiner Häuserzeile, siehe Nr. 40/42.
  • Pfisterstraße 50/52 – Reduziert-historisierender Industriebau, dreigeschossiger Putzbau mit, um malerischer Dachzone, 1913 bzw. 1921 von Peringer und Rogler; zu Fa. Brünn gehörig, siehe Badstraße 13/15/18.

Pickertstraße

  • Pickertstraße 1 – Viergeschossiges Mietshaus im barockisierenden Jugendstil, Sandstein und Putz, mit reichem Dekor, rundem Erkerturm, 1904–1906 von Bräutigam und Wiessner; Gruppe mit Gebhardtstraße 49; Teil des Ensembles Hornschuchpromenade.
  • Pickertstraße 2 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, sehr reich gegliedert, polygonaler Erker, 1894/95 von Fritz Walter; Teil des Ensembles Hornschuchpromenade.
  • Pickertstraße 4 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, reich gegliedert mit Erkerturm an der abgeschrägten Ecke, 1894 von Adam Egerer; Teil des Ensembles Hornschuchpromenade.

Poppenreuther Straße

  • Poppenreuther Straße 25 – Gartenhaus, erdgeschossiger langgestreckter Walmdachbau, Fachwerk und Rohbackstein, spätes 19. Jh.
  • Poppenreuther Straße – Siehe Ortsteil Poppenreuth.

Rednitzhof

  • Rednitzhof 10 – Zweigeschossiges, langgestrecktes Wohnhaus mit Satteldach, verputzt, im Kern 1766, im 19. Jh. erweitert.
  • Rednitzhof 11 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhuas in Ecklage, Sandstein, mit Gurtgesims, 1847 von Caspar Gran.
  • Rednitzhof 15 – Klassizistisches zweigeschossiges Wohnhaus mit Satteldach, Quaderbau mit Gurtgesims, 1830.

Regelsbacher Straße

  • Siehe Ortsteil Burgfarrnbach.

Ritterstraße

  • Ritterstraße 2 – Fünfgeschossiges Mietshaus, deutsche Renaissance, reich gegliedert mit Erker und Schweifkuppel an der abgeschrägten Ecke, 1903/04 von Bräutigam und Wiessner; malerische Gruppe mit Nr. 4, 6.
  • Ritterstraße 4 – Viergeschossiges Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Gitterbalkon, Erker und Zwerchhaus am erhöhten Mittelrisalit, Mansarddach, 1904–1906 von Bräutigam und Wiessner; malerische Gruppe mit Nr. 2 und 6.
  • Ritterstraße 6 – Viergeschossiges Mietshaus, deutsche Renaissance mit Jugendstileinfluss, reich gegliedert, mit Flacherker, polygonalem Eckturmerker und malerischem Dachausbau, Hausfigur eines Handwerksmeisters, 1906–1908 von Ebert und Müller; malerische Gruppe mit Nr. 2, 4.

Ritzmannshoferstraße

  • – Siehe unter Ortsteil Ritzmannshof.

Ropert-Koch-Straße

  • Robert-Koch-Straße 47 – Felsenkellersystem, umfangreiches aus dem Fels gehauenes bzw. in Ziegelstein mit Entlastungsbögen ausgebautes Gangsystem, um 1872 als Eis- und Bierkeller der Grüner Brauerei angelegt und fortgebaut, um 1944 zu Luftschutztiefbunker ausgebaut, teilweise modern gesichert; erstreckt sich südlich Robert-Koch-Straße gegen Städtisches Krankenhaus (Jakob-Henle-Straße 1).
  • Robert-Koch-Straße – Weinberghäuschen („Hexenhäuschen“), siehe unter Damaschkestraße 14.

Romminggasse

  • Siehe unter Stadeln.

Ronhofer Hauptstraße

  • – Siehe Ortsteile Ronhof und Kronach.

Rosenstraße

Rotdornstraße

  • – Siehe Ortsteil Vach.

Rudolf-Breitscheidstraße

  • Rudolf-Breitscheid-Straße 1 – Viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus, spätklassizistischer Sandsteinbau, mit Erker an der abgeschrägten Ecke, Konsolgesims, 1862 von Johann Michael Zink.
  • Rudolf-Breitscheid-Straße 2 – Viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus, im Kern 1860, neuklassizistische Fassade und Zwerchgiebel vom Umbau 1908/09 durch Peringer und Rogler.
  • Rudolf-Breitscheid-Straße 3 – Dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, Sandstein, mit Gurtgesimsen und flachem Mittelrisalit, 1836 von Johann Michael Zink, 1880 umgebaut.
  • Rudolf-Breitscheid-Straße 4 – Spätklassizistisches dreigeschossiges Wohn- ud Geschäftshaus, Sandstein, mit Stichbogenfenstern, 1840 von Caspar Gran, Mansarddach und zwei Zwerchhäuser 1913/14 von Peringer und Rogler.
  • Rudolf-Breitscheid-Straße 5 – Spätklassizistisches dreigeschossige Wohnhaus, vornehme Sandsteinfassade mit Eisenbalkon, 1837 von Leonhard und Sebastian Schmidtner.
  • Rudolf-Breitscheid-Straße 6 – Dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus mit Gurtgesimsen, Sandstein, 1838 von Johann Michael Zink.
  • Rudolf-Breitscheid-Straße 8 – Dreigeschossiges klassizistischer Wohnhaus, Sandstein, 1838 von Johann Heinrich Jordan, in der Art von Nr. 10, doch vereinfacht.
  • Rudolf-Breitscheid-Straße 10 – Dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus mit Gurtgesimsen, Sandstein, 1838 von Johann Heinrich Jordan; vgl. Nr. 8.
  • Rudolf-Breitscheid-Straße 12 – Spätklassizistisches dreigeschossiges Wohnhaus, Sandstein, mit Lisenen und Stichbogenfenstern, 1861 von Johann Gran.
  • Rudolf-Breitscheid-Straße 15 – Rückgebäude (ehem. Saalbau) des Parkhotels an der Moststraße, Neurenaissance, Sandstein, 1888 von Georg Weidenbach und Anton Käppler.
  • Rudolf-Breitscheid-Straße 16 – Zugehörig zu Friedrichstraße 8; Teil des Ensembles Friedrichstraße.
  • Rudolf-Breitscheid-Straße 25 – Viergeschossiges neubarockes Mietshaus, prächtige Sandsteinfassade mit Gitterbalkonen und polygonalem Mittelerker, 1893 von Adam Egerer, nach Zerstörung im Krieg 1957 unter Erhaltung der Fassade wiederaufgebaut.
  • Rudolf-Breitscheid-Straße 29 – Dreigeschossiges Neurenaissance-Wohnhaus, Sandstein, mit Flacherker und Attika am Mittelrisalit, vor 1878.
  • Rudolf-Breitscheid-Straße 49 – Spätklassizistisches Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, flache Seitenrisalite, Konsolgesims, Balkon, 1872/73 von Leonhard Gran; Gruppe mit Nr.51.
  • Rudolf-Breitscheid-Straße 51 – Spätklassizistisches Mietshaus, viergeschossig, mit Konsolgesims, an der abgeschrägten Ecke Erker und Dreiecksgiebel, 1873/74 von Leonhard Gran; westlicher Abschluss des Ensembles Hornschuchpromenade (vgl. dort).

Sacker Hauptstraße

  • – Siehe unter Ortsteil Braunsbach,

Sacker Weg

  • – Siehe unter Ortsteil Ronhof.

Salzstraße

  • Salzstraße 1, 3, 5 – Gruppe fünfgeschossiger Neurenaissance-Mietshäuser, Sandstein, jeweils mit Mittelerker und Zwerchgiebel, 1902–1904.
  • Salzstraße 2 – Dreigeschossiges Mietshaus in früher Neurenaissance, Sandstein, an der abgeschrägten Ecke Erker und Giebelaufsatz, 1880/81; Gruppe mit Nr. 4; ähnlich Schwabacher Straße 115.
  • Salzstraße 3 – Siehe Nr. 1.
  • Salzstraße 4 – Mietshaus, in früher Neurenaissance, dreigeschossig, Sandstein, 1880/81, Gruppe mit Nr. 2.
  • Salzstraße 5 – Siehe Nr. 1.
  • Salzstraße 6, 8, 10, 12 – Dreigeschossige Neurenaissance-Mietshausgruppe, Mansarddächer, Rohbackstein und Sandstein, Nr. 10 mit Sandsteinfassade, 1887–1889, Nr. 6 1889–1891 von Johann Knab.
  • Salzstraße 14 – Mietshaus, fünfgeschossig, historisierend, mit dreigeschossigem Mittelerker, Erdgeschoss und 1. Stock Rustika (Sandstein), darüber Putz, 1911 von Karl Gran.
  • Salzstraße 24 – Viergeschossiges Mietshaus mit ehem. Restauration Ludwigskrone, deutsche Renaissance, mit Erkerturm an der abgeschrägten Ecke, Zwerchhäuser, 1903.

Schießplatz

Schillerstraße

Schindelgasse

  • Schindelgasse 2 – Wohnhaus, malerischer dreigeschossiger Eckbau, Erdgeschoss in verputzten Quadern, darüber verschiefert, 17./18. Jh.
  • Schindelgasse 4 – Dreigeschossiger Wohnahus, Quaderbau mit Korbbogentür, reich profilierten Sohlbänken und Volutengiebel, mittleres 18. Jh.
  • Schindelgasse 8 – Dreigeschossiges Wohnhaus, Traufseitbau mit profilierten Sohlbänken an der Quaderfront und Zwerchhaus, 17./18. Jh.
  • Schindelgasse 9 – Dreigeschossiges Wohnhaus in Ecklage mit großem Zwerchgiebel und zweigeschossigem seitlichem Annex, Erdgeschoss massiv und verputzt, darüber Fachwerk verschiefert, Ende 17. Jh.
  • Schindelgasse 10 – Wohnhaus, ehem. jüdische Druckerei, Erdgeschoss Sandstein, zwei Obergeschosse und Zwerchhaus verschiefert, 17./18. Jh.
  • Schindelgasse 11 – Dreigeschossiges Wohnhaus, Traufseitbau mit verputztem Erdgeschoss, Obergeschosse und Zwerchhaus verschiefert, Ende 17./18. Jh.
  • Schindelgasse 13 – Viergeschossiges Wohnhaus, traufseitiger Fachwerkbau mit Aufzugsgaube, 18. Jh., ehem. bez. 1708.
  • Schindelgasse 14 – Dreigeschossiges Traufhaus mit Zwerchhaus, im Kern spätes 17. Jh., Umbauten 18./19. Jh.
  • Schindelgasse 15 – Wohnhaus, Erdgeschoss verputzt, Obergeschoss und Zwerchhaus über der Nordhälfte verschiefert, 17./18. Jh.

Schirmstraße

Schlehenstraße

Grabstein des Oberrabbiners
Salomon Kohn (1739–1819)
auf dem Alten Jüdischen Friedhof.
  • Schlehenstraße (Eingang)/Bogenstraße/Weiherstraße/Rosenstraße – Alter Israelitischer Friedhof, Nordteil 1604 angelegt, um 1800 nach Süden zu erweitert, mit ca. 6000 Grabsteinen vom frühen 17. bis zum ersten Drittel des 20. Jhs.; Friedhofsmauer, z. T. verputzte Sandsteinquadermauer, frühes 17. Jh. und frühes 19. Jh.
  • Schlehenstraße 7 – Viergeschossiges Neurenaissance-Mietshaus mit reich gegliederter Sandsteinfassade, 1898 von Adam Egerer; Einheit mit Blumenstraße 48.

Schlosshof

  • – Siehe Ortsteil Burgfarrnbach.

Schlossweg

  • – Siehe Ortsteil Burgfarrnbach.

Schneegasse

  • – Siehe Ortsteil Poppenreuth.

Schreiberstraße

Schrödershof

  • Schrödershof 1 – Zweigeschossiges freistehendes Wohnhaus, Satteldachbau mit Zwerchhaus, verputzt, z. T. Fachwerk verschiefert, 18. Jh.
  • Schrödershof 2 – Wohngebäude, zweigeschossiges Giebelhaus, verputzt und z. T. verschiefert, 18./Anfang 19. Jh.
  • Schrödershof 3 – Wohnhaus mit Satteldach, Quaderbau in Hanglage, zwei- bzw. zum Kirchenplatz eingeschossig, 1867 von Anton Ackermann.

Schwabacher Straße

  • Schwabacher Straße 1 – Dreigeschossiger klassizistisches Wohnhaus in Sandstein, mit abgerundeter spitzwinkeliger Ecke und flächiger Gliederung, 1801/02.
  • Schwabacher Straße 2 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus, Sandsteinquaderbau mit Stichbogenfenstern im 1. Obergeschoss und Gurtgesims, 1842 von Konrad Jordan und Georg Cappeller.
  • Schwabacher Straße 3 – Dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, traufseitiger Quaderbau, 1803.
  • Schwabacher Straße 4 – Schmales dreigeschossiges Wohnhaus, Sandstein, mit spätklassizistischen Gliederungen und Konsolgesims, 1855 von Andreas Korn.
  • Schwabacher Straße 5 – Dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, Sandsteinquaderbau, 1798/99.
  • Schwabacher Straße 5 a – klassizistischer Seitentrakt des Eckhauses Alexanderstraße 1 (vgl. dort), dreigeschossig mit Mansarddach, 1853/54 von Caspar Gran; Teil des Ensembles Alexanderstraße/Bäumenstraße.
  • Schwabacher Straße 7 – Langgestrecktes Doppelwohnhaus, dreigeschossiger Quaderbau mit Gurtgesimsen und Stichbogenfenstern, 1850/51 von Caspar Gran; Neurenaissance-Ladenstöcke mit Gusseisen-Halbsäulen, 1889.
  • Schwabacher Straße 8 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus, Quaderbau mit Gurtgesimsen und Stichbogenfenstern, 1855 von Johann Philipp Krieger.
  • Schwabacher Straße 12 – Breites, dreigeschossiges Wohnhaus, spätklassizistischer Quaderbau mit Gurtgesimsen und Stichbogenfenstern, 1845 von Caspar Gran.
  • Schwabacher Straße 14 – Schmales spätklassizistisches Wohnhaus, dreigeschossiger Quaderbau mit Gurtgesimsen und reichem Konsolgesims, 1862 von Andreas Korn.
  • Schwabacher Straße 15 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus, Sandstein, mit dekorativem Traufgesims, 1860/61 von Andreas Korn.
  • Schwabacher Straße 16 – Ehem. Gasthof zur Reichskrone, dreigeschossiges klassizistisches Traufhaus in Sandsteinquadern, 1802.
  • Schwabacher Straße 17 – Schlicht klassizistisches, breites Wohnhaus, dreigeschossiger Quaderbau, Anfang 19. Jh., 1841 aufgestockt.
  • Schwabacher Straße 18 – Spätklassizistischer traufseitiger Quaderbau, dreigeschossig, reich gegliedert, mit Konsolgesims, 1862 von Andreas Korn.
  • Schwabacher Straße 19 – Wohn- und Geschäftshaus in Ecklage, viergeschossiger Satteldachbau mit Sandsteinfassade, Risalitgliederung und Erker an der abgeschrägten Ecke, spätklassizistisch, von Johann Michael Zink, 1863, im Kern älter, Aufstockung 1899 von Adam Egerer.
  • Schwabacher Straße 20 – Dreigeschossiges romanisierendes Wohnhaus, Quaderbau, sehr reich gegliedert mit Rundbogenfenstern, prächtigen Toroberlichtgitter und Balkon, 1847 von Friedrich Weltrich und Friedrich Schmidt, Neurenaissance-Zwerchhaus und Dachausbau 1886 von Moritz Haubrich.
  • Schwabacher Straße 22 – Dreigeschossiger traufseitiger Quaderbau, spätklassizistisch-quattrocenteske Formen mit Gurtgesimsen, Rundbogenfenstern und reichem Konsolgesims, 1844/45 von Georg Cappeller.
  • Schwabacher Straße 23 – klassizistisches zweigeschossiges Wohnhaus, traufseitiger Quaderbau, am flachen Mittelrisalit dreiachsiges Zwerchhaus mit Dreiecksgiebel, 1824/25 von Friedrich Müller.
  • Schwabacher Straße 27 – Dreigeschossiger traufseitiger Quaderbau mit Stichbogenfenstern, 1853 von Konrad Jordan, 2. Obergeschoss von 1862, Mansarddach von 1889
  • Schwabacher Straße 28 – Dreigeschossiges klassizistisches Kaufmanns-, jetzt Warenhaus, palastartiges Eckgebäude in Sandstein, mit Dreiecksgiebel am Mittelrisalit, 1836, vielleicht von Johann Heinrich Jordan.
  • Schwabacher Straße 29 – Dreigeschossiges Wohnhaus mit in romantisch-klassizistischen Formen reich gegliederter Sandsteinfassade, 1856, wohl von Friedrich Schmidt.
  • Schwabacher Straße 31 – Dreigeschossiges romantisch-spätklassizistisches Wohnhaus, Sandsteinbau mit Stichbogenfenstern, Maßwerkfries, 1847 von Johann Georg Ludwig Weithaas; 1929 aufgestockt.
  • Schwabacher Straße 32 – Dreigeschossiges Eckhaus (Quaderbau) im Stil eines Quattrocento-Palastes, mit dekorativ gerahmten Rundbogenöffnungen, dekorierten Gurtgesimsen, Konsolgesims, 1844/45 von Georg Cappeller und Wilhelm Ney (Neu).
  • Schwabacher Straße 33 – Dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, breite Sandsteinfassade, 1836 von Johann Michael Zink, 1851 aufgestockt; im Hof Rückgebäude von 1837 mit Fachwerkaufbau von 1875.
  • Schwabacher Straße 34 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, sehr reiche Sandsteinfassaden mit Erkern und Zwerchgiebeln, von Adam Egerer, bez. 1904; Gruppe mit Nr. 36 und Mathildenstraße 1.
  • Schwabacher Straße 35 – klassizistisches dreigeschossiges Wohnhaus, ehem. Gaststätte zur Stadt Ansbach, Sandstein, am Mittelrisalit Portal mit Verdachung, 1827 von Johann Heinrich Jordan, 1865 aufgestockt.
  • Schwabacher Straße 36 – Viergeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, recih gegliedert, mit Mittelerker und -giebel, bez. 1902, von Adam Egerer; Gruppe mit Nr. 34 und Mathildenstraße 1.
  • Schwabacher Straße 38 – klassizistisches, dreigeschossiges Eohnhaus, Sandstein, mit Mittelrisalit, 1824 von Johann Heinrich Jordan.
  • Schwabacher Straße 39 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus, Sandstein, mit Stichbogenfenstern, 1852 von Andreas Korn, Zwerchgeschoss mit Mittelerker und Reliefdekor 1914 von Georg Böhner; Rückgebäude in frühen sachlichen Formen, 1909 von Ludwig Sattler.
  • Schwabacher Straße 40, 42 – Mietshausgruppe, dreigeschossige palastartige Fassaden, Neurenaissance bzw. daran angepasster Jugendstil, reiche Gliederung, Mittelteil mit Prunkgiebel bez. 1891, im Kern wohl klassizistisch, 1909/10 umgebaut und um Nr. 40 erweitert.
  • Schwabacher Straße 41 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus, Sandstein, mit Stichbogenfenstern, 1853/54 von Andreas Korn.
  • Schwabacher Straße 42 – Siehe Nr. 40.
  • Schwabacher Straße 43 – Dreigeschossiges Wohnhaus, in romantischen Formen reich gegliedert, Sandstein, mit flachem Mittelrisalit, 1855/56 von Andreas Korn.
  • Schwabacher Straße 44 – Dreigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, Sandstein, mit geraden Fensterverdachungen, 1827 von Johann Heinrich Jordan, Fachwerkdachgeschoss mit Neurenaissacnce-Mittelzwerchhaus 1891 von Leo Gran jr.
  • Schwabacher Straße 45 – Spätklassizistisches dreigeschossiges Wohnhaus, Quaderbau, 1859/60 von Andreas Korn; Gruppe mit Maxstraße 25/Friedrichstraße 26.
  • Schwabacher Straße 48 – klassizistisches dreigeschossiges Wohnhaus, Eckhaus (Quaderbau), mit Mittelrisalit, 1824 von Johann Heinrich Jordan, mit Mansarddach von 1888.
  • Schwabacher Straße 53 – Zweigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, Sandsteinbau mit Walmdach, 1831, mit neuerem Eingangsvorbau im Norden.
  • Schwabacher Straße 56 – Viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus, reiche Neurenaissance-Sandsteinfassade mit Mittelerker, 1887 von Moritz Haubrich (Gruppe mit Maxstraße 30).
  • Schwabacher Straße 57 – historisierendes Mietshaus, viergeschossig, zwei Polygonalerker von Breiterker getragen, Mansarddach mit Zwerchgeschoss, 1914 von Carl Nadler.
  • Schwabacher Straße 59 – Viergeschossiges Mietshaus mit reich gegliederter und dekorierter Neurenaissance-Sandsteinfassade mit barockisierenden Anklängen, Mittelerker, 1890/91 von Wilhelm Krämer.
  • Schwabacher Straße 61 – Viergeschossiges Mietshaus mit reich gegliederter und dekorierter Sandsteinfassade, Neurenaissance mit barockisierendem Dekor, Erker an der abgeschrägten Ecke, 1889/90 von Wilhelm Krämer.
  • Schwabacher Straße 62 – Ehem. Villa Büchenbacher, zweigeschossiger Neurenaissance-Putzbau mit Runderkerturm an der Ecke und Doppelgauben, samt anschließender zweigeschossiger Spiegelglasfabrik, 1880 von David Röhm.
  • Schwabacher Straße 65 – Mietshaus, fünfgeschossig im späten Jugendstil, Sandstein, mit abgerundeter Ecke, Flacherker und geschweiftem Zwerchgiebel, 1907 von Ebert und Müller.
  • Schwabacher Straße 66 – Siehe Karolinenstraße 17.
  • Schwabacher Straße 67 – Viergeschossiges Mietshaus, Neurenaissance (in der Art von Nr. 71/711/2), reich gegliedert und dekoriert, Mittelerker, 1896/97 von Wilhelm Horneber.
  • Schwabacher Straße 69 – Viergeschossiges Mietshaus, in deutscher Renaissance, Mansarddach, Eckrisalit fünfgeschossig mit polygonalem Erkerturm, um 1900.
  • Schwabacher Straße 71, 71 a – Viergeschossige, sehr reich gegliederte und dekorierte Neurenaissance-Mietshausgruppe, mit Erkern und Balkonen, 1891/92 von Wilhelm Horneber.
  • Schwabacher Straße 72 – Viergeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit Polygonalerker, Zwerchhaus, Mansarddach und Schnitztür, 1896/97 von Moritz Haubrich; Gruppe mit Eckhaus Karolinenstraße 20.
  • Schwabacher Straße 73, 75 – Viergeschossige Mietshausgruppe in früher Neurenaissance, Sandstein, 1888/89 von Wilhelm Horneber.
  • Schwabacher Straße 74, 76, 78 – Stattliche fünfgeschossige Mietshausgruppe in strengen Formen des späten Jugendstils, asymmetrisch gegliedert, Nr. 78 mit Eckerker, 1907–1911 von Wilhelm Horneber.
  • Schwabacher Straße 75 – Siehe Nr. 73.
  • Schwabacher Straße 76 – Siehe Nr. 74.
  • Schwabacher Straße 77 – Viergeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, 1889 von Wilhelm Horneber.
  • Schwabacher Straße 78 – Siehe Nr. 74.
  • Schwabacher Straße 79 – Viergeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, reich gegliedert, mit Flacherker, 1889/90.
  • Schwabacher Straße 80, 82, 84 – Symmetrische viergeschossige Mietshausgruppe in reichen Neurenaissanceformen, Kolossalpilaster, Erker, Eckturm, 1889–1891 von Georg Kißkalt; zur Gruppe gehören Johannisstraße 1 und 3, vgl. dort.
  • Schwabacher Straße 81 – Fünfgeschossiges Mietshaus im späten Jugendstil, Sandstein, asymmetrisch mit versetzt angeordneten Erkern, 1910/11 von Wilhelm Horneber.
  • Schwabacher Straße 82/84 – Mittelteil einer Mietshausgruppe, mit Kolossalpilastern, siehe Nr. 80, 82, 84, Johannisstraße 1.
  • Schwabacher Straße 86/88 – Schulhaus, viergeschossiger Sandsteinbau mit Mansard-Walmdach, rustiziertem Erdgeschoss, mittigem Zwerchhaus mit Dreiecksgiebel und Uhrturmaufsatz an der südlichen Ecke, Neurenaissance, von Simon Vogel, 1884, Erweiterung um Südflügel von Wilhelm Horneber und Paul Hofmann nach Plänen Simon Vogels 1901/02, Aufstockung 1904, Wetterfahne an Uhrturm bez. 1901; Einfriedung des Schulhofes, Pfeilgitterzaun und Sandsteinpfeiler.
  • Schwabacher Straße 87, 89 – Fünfgeschossige Mietshausgruppe im barockisierenden Jugendstil, mit Erkern, Sandstein, 1906–1908 von Wilhelm Horneber.
  • Schwabacher Straße 88 – Siehe Nr. 86.
  • Schwabacher Straße 89 – Siehe Nr. 87.
  • Schwabacher Straße 99, 101, 103 – Viergeschossige Mietshausgruppe, Neurenaissance, jeweils mit Mittelerker und Mansarddach, Nr. 103 bez. 1905, 1900–1905 von Wilhelm Horneber.
  • Schwabacher Straße 106 – Ehem. Brauerei Johann Humbser, in Ecklage markant aufragendes Sudhaus im späten Jugendstil, mit kupferverkleidetem Zwiebelturm, bez. 1911, von Franz Rank; südlich anschließend langgestreckter viergeschossiger Trakt (altes Sudhaus), Rohbackstein mit Sandstein-Lisenen, 1887/88 von Leo Gran jr.
  • Schwabacher Straße 115 – Neurenaissance-Mietshaus, dreigeschossig, Sandstein, mit Schnitztor, 1880/81 von Christoph Schelter; Gruppe mit Salzstraße 2.
  • Schwabacher Straße 117/119 – Ehem. Fabrikgebäude, viergeschossiger Mansarddachbau mit repräsentativer Putz- und Stuckfassade mit Lisenengliederung und hohem Zwerchgiebel, barockisierender Jugendstil, von Adam Egerer, 1904/05; Rückgebäude, viergeschossiger, teils verputzter und geschlemmter Backsteinbau mit Pultdach, 1903, Aufstockung letztes Viertel 20. Jh.; Rückgebäude, zweigeschossiger geschlemmter Backsteinbau mit Pultdach, 1903; Rückgebäude, dreigeschossiger geschlemmter Backsteinbau mit Mansarddach, 1903; Rückgebäude, viergeschossiger geschlemmter Backsteinbau mit Mansarddach, 1903.
  • Schwabacher Straße 121 – Mietshaus, dreigeschossig, Neurenaissance, Sandstein, mit Dachgauben,1881/82 von Konrad Weber.
  • Schwabacher Straße 123, 125, 125 a – Viergeschossige, reich gegliederte Neurenaissance-Mietshausgruppe, Nr. 125 a mit Zwerchgiebel an der abgeschrägten, durch Pilaster gegliederten Ecke, 1888–1890 von Georg Kißkalt; östlich schließt sich die ähnliche Gruppe Holzstraße 21/23 an.
  • Schwabacher Straße 127 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, mit Erker und Flachgiebel an der abgeschrägten Ecke und langer Seitenfront an der Holzstraße, 1884 von Georg Kißkalt.
  • Schwabacher Straße 129 – Neurenaissance-Mietshaus, dreigeschossig mit breitem Zwerchhaus und Mansarddach, 1882 von Georg Kißkalt; Gruppe mit den ähnlich proportionierten Nrn. 131 und 133.
  • Schwabacher Straße 131 – Dreigeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, jetzt Hotel und Restaurant Baumann, Sandsteinfassade mit flachen Seitenrisaliten, Mansarddach mit großen Gauben, 1881/82 von Georg Kißkalt; Gruppe mit Nr. 129 und 133.
  • Schwabacher Straße 133 – Neurenaissance-Mietshaus, dreigeschossig mit sehr reicher Gliederung, flachem Mittelrisalit und breitem Zwerchhaus, Mansarddach, bez. 1883, von Georg Kißkalt; Gruppe mit Nr. 129 und 131.
  • Schwabacher Straße 147 – Stattliches, fünfgeschossiges Mietshaus, historisierend mit Erkern, 1912/13.
  • Schwabacher Straße 150 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, mit reich gegliederten Erkern, Fachwerkdachgeschoss, 1900/01; Gruppe mit Nr. 152 und Herrnstraße 10, 12, 14.
  • Schwabacher Straße 151 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Mittelerker, 1899/1900.
  • Schwabacher Straße 152 – Viergeschossiges Mietshaus, deutsche Renaissance, Sandstein mit Mittelerker, Zwerchhaus und Fachwerkdachgeschoss, 1899/1900; Gruppe mit Nr. 150.
  • Schwabacher Straße 153 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, 1899.
  • Schwabacher Straße 157 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Mittelerker, Fachwerkdachgeschoss mit Dacherkern, 1899 von Wilhelm Horneber.
  • Schwabacher Straße 158 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Mittelerker und -zwerchhaus, bez. 1901, von Heinrich Walz.
  • Schwabacher Straße 199 – Mietshaus mit Gaststätte, deutsche Renaissance, viergeschossig mit rundem Eckturmerker mit Zwiebeldach, 1903 von Fritz Walter.

Sigmund-Nathan-Straße

  • Sigmund-Nathan-Straße 10, 12 – Dreigeschossige Mietshausgruppe im späten Jugendstil, Nr. 10 mit Stuckrelief (Pan), Nr. 12 mit polygonalem Erker, 1909–1911 von Ebert und Gross.

Simonstraße

  • Simonstraße 1 – Neurenaissance-Mietshaus viergeschossig, reich gegliedert, in der Mittelachse Balkon, Erker und Zwerchhaus, 1896/97 von Adam Egerer.
  • Simonstraße 2 – Viergeschossiges Mietshaus, Neurenaissancebau in Ecklage, Sandstein, mit reicher Gliederung, 1890/91; Gruppe mit Nr. 4.
  • Simonstraße 3/5 – Viergeschossige Mietshausgruppe in deutscher Renaissance, Sandstein, mit Mittelerker und Zwerchhäusern, Nr. 3 bez. 1898, Nr. 5 bez. 1899, von Adam Egerer; Gruppe mit Nr. 1 und 7, 9, 11, 13.
  • Simonstraße 4 – Viergeschossiges Mietshaus, Neurenaissancebau, Sandstein, reich gegliedert, 1890/91 von Adam Egerer; Gruppe mit Nr. 2.
  • Simonstraße 5 – Miethaus, bez. 1899; siehe Nr. 3.
  • Simonstraße 7 – Viergeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit Mittelerker und -zwerchhaus, 1899/1900 von Adam Egerer; Gruppe mit Nr. 31, 3, 5 und 9, 11, 13.
  • Simonstraße 9 – Viergeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit Erker und Zwerchhaus, bez. 1900, von Johann Hertlein; Gruppe mit Nr. 1, 3, 5, 7 und 11, 13.
  • Simonstraße 11 – Viergeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit bis in das Dachgeschoss reichendem Mittelerker und Zwerchhaus, 1906/07 von Bräutigam und Wiessner sowie Carl Frank; Gruppe mit Nr. 1, 3, 5, 7, 9 und 13.
  • Simonstraße 13 – Viergeschossiges Miethaus in deutscher Renaissance mit Mittelerker und -zwerchhaus sowie ausgebautem Dachgeschoss, Sandstein, 1901 von Ludwig Hausl; Gruppe mit Simonstraße 3, 5, 7, 9 und 11.
  • Simonstraße 14 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Sandstein, mit breitem Zwerchhaus und Fachwerkdachgeschoss, 1901/02 von Martin Macher.
  • Simonstraße 16 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Sandstein, mit Erker, Zwerchhausgiebel und Fachwerkdachgeschoss, 1900/01 von Ludwig Hausl.
  • Simonstraße 16 a – Fünfgeschossiges Mietshaus, stattlicher neubarocker Eckbau am Dr.-Martin-Luther-Platz, Loggien und Turmaufsatz, Erker, bez. 1905, von Karl Bohn.
  • Simonstraße 17 – Viergeschossiges Jugendstil-Mietshaus, vornehm gegliederte Sandsteinfassade mit zwei Segmenterkern, Gitterbalkon, 1905/06 von Peringer und Rogler.
  • Simonstraße 18 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Sandstein, mit Mittelerker und -zwerchhaus, sowie Fachwerkdachgeschoss, 1899 von Fritz Walter.
  • Simonstraße 19 – Viergeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit polygonalem Erker an der Ecke, an jeder Seite Mittelerker Dachzone reduziert, 1904 von Carl Frank.
  • Simonstraße 21 – Jugendstil-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, mit zwei asymmetrisch angeordneten Erkern und Mittel-Schweifgiebel, 1911 von J. und M. Müller.
  • Simonstraße 30 – neubarockes Mietshaus, Sandstein, reich gegliedert und dekoriert, Erker, 1900/01 von Adam Egerer, 4. Obergeschoss 1948.
  • Simonstraße 32 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, mit Mittelerker, 1901 von J. Bock.
  • Simonstraße 34 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, Sandstein, reich gegliedert, polygonaler Erker, Turm und Polygonalerker, 1903/04 von Johann W. Ammon.
  • Simonstraße 60/62 – Viergeschossige, historisierende Mietshäuser in Sandstein (Sockel), Putz und Stuck, malerisch-asymmetrische, den Beginn der einheitlichen Kornstraße flankierende Eckhäuser mit Flacherkern, Giebeln und Fachwerkgauben, Nr. 60 bez. 1909, von Ebert und Müller.

Soldnerstraße

  • Soldnerstraße 60 (im BayernViewer-denkmal unter Max-Planck-Straße 19 verzeichnet, siehe auch dort) – Hauptschule; in drei Bauabschnitten errichteter Gebäudekomplex über langgezogenem unregelmäßigem Rechteck; im Kopfbau Eingangshalle und Lehrerzimmer; anschließend zweigeschossige Schulsaalflügel im Norden und Osten; erdgeschossige Pavillonketten schließen im Westen und Süden die Anlage mit zwei Querriegeln von ebenfalls erdgeschossigen Pavillonbauten; Betonrasterbauten mit Ziegelausfachung, flachgeneigte Pultdächer, nach Planung des Hochbauamtes der Stadt Fürth von 1959 und 1961 errichtet; schräg angehängt nach Westen Turnhallenbau; Kunst am Bau mit Mosaiken in der Eingangshalle, zwei Brunnen von Gudrun Kunstmann in den Innenhöfe und Relief an der Turnhalle.

Sommerstraße

  • Sommerstraße 1 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, reich gegliedert, 1883/84 von David Röhm.
  • Sommerstraße 2 – Mietshaus, Neurenaissance in spätklassizistischer Tradition, dreigeschossig, mit Dreiecksgiebel über der abgeschrägten Ecke, 1881 von Georg Müller.
  • Sommerstraße 3 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, reich gegliedert, mit flachen Seitenrisaliten, Erker, 1884/85 von Ludwig Schmitz.
  • Sommerstraße 4 – Neurenaissance-Mietshaus, dreigeschossig, Sandstein, mit Zwerchgiebel und Mansarddach, 1881 wohl von Georg Müller.
  • Sommerstraße 6 – Neurenaissance-Mietshaus mit Gaststätte, viergeschossig, Sandstein, reich gegliedert, 1882 von Georg Müller jr.
  • Sommerstraße 7 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, reich gegliedert, 1883 von Georg Müller.
  • Sommerstraße 8 – Neurenaissance-Mietshaus, dreigeschossig, reich gegliedert mit Kolossalpilaster und prächtig dekoriertem Zwerchhaus, 1885 wohl von Wolfgang Müller.
  • Sommerstraße 9 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, reich gegliedert, 1895 wohl von Georg Müller.
  • Sommerstraße 10 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, mit flachen Seitenrisaliten und betonter Mittelachse, 1882 wohl von Georg Müller.
  • Sommerstraße 11 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, mit Attika über breitem Mittelrisalit, sehr reich gegliedert, 1886 wohl von Georg Müller.
  • Sommerstraße 12/14 – Viergeschossige Doppel-Mietshausgruppe, Neurenaissance, Sandstein, jede Front mit flachen Seitenrisaliten, 1882–1884 von Georg Müller.
  • Sommerstraße 13 – Neurenaissance-Mietshaus, viergeschossig, Sandstein, 1886 wohl von Georg Müller.
  • Sommerstraße 14 – Siehe Nr. 12.
  • Sommerstraße 15 – Siehe Otto-Seeling-Promenade 26.
  • Sommerstraße 16/18 – Viergeschossiges Fabrikgebäude in Ecklage mit zwei langgestreckten Flügeln, Neurenaissance-Sandsteinfassaden, 1882 von Moritz Haubrich, aufgestockt und erweitert 1885 und 1898; rückwärts neuklassizistischer Fabrikbau, in Jugendstilkartusche bez. 1914.

Sonnenstraße

  • Sonnenstraße 35 – historisierendes Mietshaus, viergeschossig mit polygonalem Erkerturm, skulptiertes Portal, bez. 1913, von Bräutigam und Wiessner; Rückgebäude ehem. Fabrikgebäude für Spiegel- und Möbelschreinerei, 1912 von Bräutigam und Wiessner.
  • Sonnenstraße 36 – Ehem. Offizierskasino einer Artillerie-Kaserne, dreigeschossiger freistehender Neurenaissancebau mit erhöhtem Mittelrisalit, in dreifarbigem Rohbackstein mit reichen Sandsteingliederungen, 1892/93, Umbau mit Aufstockung 2006.
  • Sonnenstraße 37 – Mietshaus, viergeschossiger, historisierender Putzbau mit Sandstein-Erdgeschoss, mit zwei polygonalen Erkern und hohem Zwerchhausgiebel, 1910/11 von J. und M. Müller.
  • Sonnenstraße 50 bis 82 (gerade Nummern) – Ehem. Stallbaracke (ehemalige militärische Nummerierung: Gebäude Nr. 50), langgestreckter, erdgeschossiger und traufseitiger Backsteinbau mit Satteldach, durch vier giebelständige, zweigeschossige Backstein-Pavillons gegliedert, 1892/93 nach Planung von 1890, Umbau 2004; Teil der ehem. Artilleriekaserne mit Depot, Teil des ehem. Kasernenkomplexes in der Südstadt, Teil der ehem. William-O.-Darby-Barracks, ab 1890 errichtet.
  • Sonnenstraße 61, 63, 65, 67, 69 – Ehem. Trainkaserne und Artilleriedepot, siehe Balbiererstraße 17.

Spiegelstraße

  • Spiegelstraße 1, 3 – Viergeschossige Mietshausgruppe (mit Nürnberger Straße 87/89) in deutscher Renaissance, mit Erkern und malerischer Dachzone, 1899/1900 von Fritz Walter.

Stadelner Hauptstraße

  • – Siehe Ortsteile Stadeln und Mannhof.

Stadtpark

  • Stadtpark, im Bereich zwischen Nürnberger Straße bzw. Otto-Seeling-Promenade im Süden und der Pegnitz im Norden, angelegt ab 1867, mehrfach umgestaltet und erweitert, vor allem 1910/11 durch Einbeziehung des Friedhofs bei der Auferstehungskirche (siehe Nürnberger Straße 15) und 1951 durch Stadtgartendirektor Hans Schiller für die Gartenschau „Grünen und Blühen“, zuletzt infolge Pegnitzregulierung 1961 erweitert; mit ehem. Milchgaststätte, erdgeschossiger Bau mit Terrasse und Kunst am Bau; Fontänenhof mit Gittertrog; ehem. Insektarium, 1951; mit zahlreichen Denkmälern und Figuren: Kriegerdenkmal für 1914/18, Sandsteinobelisk mit Steinfigur eines stehenden, ein Kind schützendes Kriegers, 1922 von Georg Albertshofer; Sandsteingruppe eines sitzenden, lesenden Hirtenknaben mit Schafen von Leonhard Zeiher (um 1900?); Neugotisches Grabdenkmal Ulrich, 1. Hälfte 19. Jh.; Bronzebüste des Schauspielers Fritz Bernet (1885–1960), 1938 von Philipp Siebenkäß (1966 hier aufgestellt); Kriegerdenkmal für 1870/71.

Steubenstraße

  • Steubenstraße 13 – Ehem. Regimentswagenhaus, zweigeschossiger, langgezogener Gebäudeflügel mit stark gegliederten Dachausbauten, um 1912; Teil (Gebäude Nr. 36) der ehem. „alten“ Infanteriekaserne, vgl. dort (Steubenstraße 27 ff. bzw. Isaak-Loewi-Straße 1)
  • Steubenstraße 14 – Mietshaus, asymmetrisch gegliedert im späten Jugendstil, 1909/12 von Ebert und Müller; Gruppe mit Steubenstraße 16.
  • Steubenstraße 16 – Mietshaus, asymmetrisch gegliedert im späten Jugendstil, 1909/12 von Ebert und Müller; Gruppe mit Steubenstraße 14.
  • Steubenstraße 18 – Mietshaus im späten Jugendstil, 1909/14 von J. und M. Müller.
  • Steubenstraße 19 – Ehem. Mannschaftsgebäude, zweigeschossiger Mansarddachbau, barockisierend, mit kolossaler Pilastergliederung am Mittelrisalit zur Steubenstraße, um 1912: Teil (Gebäude Nr. 34) der ehem. „alten“ Infanteriekaserne, vgl. dort.
  • Steubenstraße 20 – Mietshaus im späten Jugendstil, 1909/12 von Ebert und Müller.
  • Steubenstraße 22 – Mietshaus in Ecklage, asymmetrisch gegliedert im späten Jugendstil, nach Baugesuch von 1908 von Ebert und Müller; Pendant zu Flößaustraße 60.
  • Steubenstraße 23, 27a, 31, 31a, 39, 41, 43 mit Dr. Meyer-Spreckels-Straße 7, 9, 80, Flößaustraße 64, 86, 88, 90, Fronmüllerstraße 71, Isaak-Loewi-Straße 1, 3, 5, 7, 9, 19, 21, 23, 25, 27, Jupiterweg 62 und weiteren Anwesen – Kasernenkomplex in der Südstadt, ehem. William O. Darby Barracks, bestehend aus ehem. Artilleriekaserne (ab 1890), ehem. „alte“ (ab 1893) und Neue Infanteriekaserne (ab 1913), ehem. Proviantamt (ab 1891 geplant) und ehem. Trainkaserne (ab 1900); im einzelnen sind zu benennen: ehem. „alte“ Infanteriekaserne: Gebäude Nr. 13, 14, 15, 16, vier gleichartige ehem. Kompaniekasernen, langgestreckte Sichtziegelbauten, ab 1893 (Kellermannstraße 1, 3, 5, 7, 9, 11, 13, 15, 17, 19, 21, 23, 25, 27, 29); 20, ehem. Exerzierhaus, ab 1893 (Ullsteinstraße 20, 22, 24, 26, 28, 30, 32, 34, 36, 38, 40); 21, ehem. Kompaniekaserne, ähnlich Gebäude 13–16, (Steubenstraße 31, 31a); 22, ehem. Offizierskasino, 1902–1903 von Jakob Schmeißner (Steubenstraße 27a); 24, ehem. Familienwohnhaus bzw. Verheirateten-Kaserne, Sichtziegelbau mit Lisenengliederung, 1893 (Dr. Meyer-Spreckels-Straße 7, 9); 26, ehem. Montierungsgebäude, Sichtziegelbau, ähnlich Gebäude 24, um 1893 (Ullsteinstraße 18); 31, ehem. Kompaniewagenhaus, um 1
  • Steubenstraße 27a – Ehem. Offizierskasino des Kgl. bayer. 21. Infanterie-Regiments (jetzt Club der W.O. Darby-Kaserne), Hauptwerk des Jugendstils in Fürth, freistehender Putzbau mit Rundturm auf dem erhöhten Mittelrisalit und Stuckdekor, 1902–04 von Jakob Schmeißner, Innengestaltung von Julius Mössel; Teil des Kasernenkomplex in der Südstadt (vgl. Isaak-Loewi-Straße 1).

Südstadtpark

  • Südstadtpark 1 – ehem. Handwerkergebäude (Gebäude Nr. 53 und 54), zwei gleichartige, zweigeschossiger Backsteinbauten mit Mittelrisaliten und Sandstein-Gurtgesimsen, um 1890/93, Umbau und Anbau eines Verbindungsbaus 2005. Teil der Südstadtkaserne.

Tannenstraße

  • Tannenstraße 1 – Viergeschossiges Mietshaus im barockisierenden Jugendstil, reich gegliedert, mit Eckerkerturm und Erker im Süden, 1904 von Fritz Walter; Gruppe mit Nürnberger Straße 51.
  • Tannenstraße 2 – Viergeschossiges Mietshaus, deutsche Renaissance, Sandstein und Putz, mit Eckturmerker, Flacherker im Westen und Dachgauben (zwei davon turmartig), 1900 von Fritz Walter; Gruppe mit Nr. 4 und 6 und Nürnberger Straße 59.
  • Tannenstraße 4 – Viergeschossiges Mietshaus, deutsche Renaissance, mit Mittelerker und geschnitzten Gauben, bez. 1901, von Fritz Walter; Gruppe mit Nr. 6.
  • Tannenstraße 6 – Mietshaus, deutsche Renaissance, mit polygonalem Erker, 1901 von Fritz Walter; Gruppe mit Nr. 4.
  • Tannenstraße 10 – Viergeschossiges, Neurenaissance-Mietshaus, zwei prächtige Balkone am breiten Mittelrisalit, 1898/99 von Fritz Walter.
  • Tannenstraße 12 – Dreigeschossiges Jugendstil-Mietshaus, viergeschossig mit abgeschrägter Ecke, Sandstein, viergeschossiger Mittelteil zur Sigmund-Nathan-Straße mit Erker und Zwerchgiebel, 1907/08 von Ebert und Müller.
Tannenstraße 17: Das ehemalige Nathanstift, jetzt Hans-Böckler-Schule (Südseite).

Theaterstraße

Das Lochnersche Gartenhaus in der Theaterstraße 33.
  • Theaterstraße 33 – Ehem. Lochnersches Gartenhaus, malerisches Wohnhaus mit Sockelgeschoss in Quadern, gegen oder um 1700 erbaut von Daniel Lochner (Pfarrer in Fürth 1697–1725), Obergeschosse und Zwerchhäuser verputzt (z. T. Fachwerk), mit klassizistischen Putzrahmen, wohl um 1800; polygonaler Turm, bez. 1750. Bedeutende Wandmalereien im 2. Obergeschoss. Ursprünglich umgeben von einer Gartenanlage ähnlich der Hesperidengärten im Nürnberger Stadtteil St. Johannis.
  • Theaterstraße 36 – Ehem. jüdisches Hospital (jetzt Wohnhaus), freistehender dreigeschossiger Quaderbau mit Stichbogenfenstern, 1846 von Wilhelm Ney und Konrad Jordan, 1864 aufgestockt; Vorgarten mit Pfeilergitterzaun.
  • Theaterstraße 37 – Viergeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, 1885 von Wilhelm Horneber; Gruppe mit Eckhaus Marienstraße 38.
  • Theaterstraße 38 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Mietshaus, Sandstein, mit Gurtgesimsen, Mansarddach, Zwerchhaus mit Dreiecksgiebel, Schnitztor, 1881 von Wilhelm Horneber; Gruppe mit Nr. 40.
  • Theaterstraße 39 – Viergeschossiges Mietshaus mit Neurenaissance-Sandsteinfassade, mit Konsolgesims, 1883/84 von Johann Christoph Kißkalt; Gruppe mit Eckhaus Marienstraße 39.
  • Theaterstraße 40 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Mietshaus, Sandstein, mit Gurtgesimsen, Mansarddach, breites Zwerchhaus mit Dreiecksgiebel, 1881 von Wolfgang Müller; Gruppe mit Nr. 38.
  • Theaterstraße 41 – Dreigeschossiges Neurenaissance-Wohnhaus, Sandstein, mit Mansarddach,1885/86 von Max Mayer.
  • Theaterstraße 42, 44 – Dreigeschossige spätklassizistische Mietshausgruppe, Sandstein, mit Stichbogenfenstern im Erdgeschoss und Konsolgesims, 1876/77 von Johann Christoph Kißkalt.
  • Theaterstraße 43 – Spätklassizistisches zweigeschossiges Wohnhaus, Quaderbau mit erhöhtem, flachgiebeligem Mittelrisalit, 1869 von Melchior Horneber.
  • Theaterstraße 44 – Siehe Nr. 42.
  • Theaterstraße 45 – Spätklassizistisches zweigeschossiges Wohnhaus, Quaderbau mit Gurtgesims und Konsolgesims, 1873 von Melchior Horneber.
  • Theaterstraße 46 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Mietshaus, Sandstein, mit Balkon an der abgeschrägten Ecke, 1878 von Johann Christoph Kißkalt.
  • Theaterstraße 47 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus, Sandstein, 1873/74 von Melchior Horneber; Gruppe mit Nr. 49.
  • Theaterstraße 48, 50, 52, 54, 56 – Gruppe gleichartiger viergeschossiger Mietshäuser mit Neurenaissance-Sandsteinfassaden, 1886–1890 von Wilhelm Horneber; mit Marienstraße 41/43.
  • Theaterstraße 49 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus, mit Gurtgesims, Stichbogenfenstern mit geschwungenen Verdachungen, 1873/74 von Melchior Horneber; Gruppe mit Nr. 47.
  • Theaterstraße 50, 52, 54, 56 – Siehe Nr. 48.

Theresienstraße

  • Theresienstraße 1 – Berolzheimerianum (Volksbildungshaus), reich gegliederter, malerisch gruppierter Jugendstil-Putzbau in Ecklage, 1904–06 von Otto Holzer (mit Alfred Ammon und Josef Zizler).
  • Theresienstraße 2 – Dreigeschossiger Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, mit Mansarddach, 1878/79 von Konrad Weber.
  • Theresienstraße 3 – Ehem. Bundesbahn-Betriebsamt, stattlicher dreigeschossiger Sandsteinbau in reduziert historisierenden Formen, bez. 1908, nach Entwurf von Hans Wicklein.
  • Theresienstraße 4, 6, 8, 10 – Gruppe viergeschossiger, reich gegliederter Neurenaissance-Mietshäuser, mit Erkern, darauf geschweifte Gitterbalkone, 1903/04 von Georg Müller; Gruppe mit Ottostraße 25.
  • Theresienstraße 9 – Siehe Ottostraße 27.
  • Theresienstraße 11/13 – Jahnhalle, städtische Turnhalle, dreigeschossiger Putzbau mit Walmdach, erhöhtem Mittelrisalit und Sandsteingliederung, in reduziert barockisierenden Formen, von Hermann Herrenberger, 1927/28; an Hoffassade zwei Steinfiguren, von Karl Bösecker und Theodor Linz, 1927/28.
  • Theresienstraße 12 – Viergeschossiges Wohnhaus, jetzt Bäckerinnung, z. T. vereinfachte Sandsteinfassade mit Mittelerker, 1885 von Max Mayer; im Vestibül Kriegergedächtnistafel der Bäckerinnung, um 1920.
  • Theresienstraße 16, 18, 20, 22, 24, 26 – Mietshausgruppe mit Neurenaissance-Sandsteinfassaden, Nr. 16–22 dreigeschossig mit Mansarddächer, Nr. 24/26 viergeschossig, Nr. 22 und 24 mit Erker an den abgeschrägten Ecken, 1883–1891 von Wilhelm Horneber; vgl. Hirschenstraße 53.
  • Theresienstraße 17 – Spätklassizistisches, zweigeschossiges Wohnhaus, Sandsteinbau in Ecklage, mit Lisenen und Satteldach, je zwei Büsten an den Giebeln, 1872.
  • Theresienstraße 18, 20, 22, 24 – Siehe Nr. 16.
  • Theresienstraße 25 – Gasthaus Bellevue, kleiner, freistehender, zweigeschossiger Quaderbau mit Walmdach, 1838, aufgestockt 1843.
  • Theresienstraße 26 – Siehe Nr. 16.
  • Theresienstraße 26a – Dreigeschossiger Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, mit Flacherker an der abgeschrägten Ecke und Mansarddach, 1891 von Wilhelm Horneber; Pendant zu Nr. 26 gegenüber, Gruppe mit Hirschenstraße 50.
  • Theresienstraße 28 – Dreigeschossiges Mietshaus mit Neurenaissance-Sandsteinfassade und Mansarddach, vor 1889 von Wilhelm Horneber.
  • Theresienstraße 30 – Ehem. Krippenanstalt und Kinderspital, dreigeschossiger Neurenaissance-Eckbau, hinter Vorgarten zurückgesetzt, mit durch Pilaster gegliederter Sandsteinfassade, 1873–1883, durch neue Balkonvorbauten entstellt.
  • Theresienstraße 31 – Viergeschossiges Mietshaus, deutsche Renaissance, Sandstein, reich gegliedert, Erker und Zwerchgiebel, 1900 von Adam Egerer; Gruppe mit Nr. 33.
  • Theresienstraße 33 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossige Sandsteinfassade mit Maßwerkdekor am Erker, Zwerchgiebel, 1900 wohl von Adam Egerer; Gruppe mit Nr. 31.
  • Theresienstraße 35 – Viereingeschossiges Mietshaus, Putzbau im späten Jugendstil mit Erker und Stuckdekor, 1909 von Peringer und Rogler.
  • Theresienstraße 37 – Stattliches viergeschossiges Mietshaus in Ecklage, im späten Jugendstil, mit Erker und Dachausbauten, 1909/10 von Peringer und Rogler; Gruppe mit Nr. 37.
  • Theresienstraße 42 – Viergeschossiges Mietshaus im späten Jugendstil mit Erkern, Stuckdekor und Mansarddach, 1911 von Peringer und Rogler; Gruppe mit Pfisterstraße 41/43.
  • Theresienstraße 44 – Dreiseitig freistehendes, viergeschossiges Mietshaus im späten Jugendstil, Putzbau mit Erkern, Stuckdekor, Zwerchhäuser und Mansarddach, 1910/11 von Peringer und Rogler.

Traubenhof

  • Traubenhof 1 – Wohnhaus mit Satteldach, Obergeschosse Fachwerk verkleidet, 17./18. Jh.
  • Traubenhof 3 – Langgestrecktes zweigeschossiges Wohnhaus, Traufseitbau in Quadern, Mansarddach und hoher Aufzugsgiebel, wohl um 1800.
  • Traubenhof 4 – Hakenförmiges, verputztes, zweigeschossiges Wohnhaus mit Satteldach, 18. Jh., mit neuklassizistische Putz-Fensterrahmungen; Gedenktafel für Johann Georg Schuh.

Turnstraße

Uhlandstraße

  • Uhlandstraße 3 – Malerische Neurenaissance-Villa, mit Turm, verputzt mit Sandstein- und Rohbacksteinglederung, 1902 von Adam Egerer.
  • Uhlandstraße 35 – Ehem. Villa Löwengart, zweigeschossiger barockisierender Mansarddachbau mit Stuckdekor, südlich Freitreppe und konvexer viersäuliger Balkon, 1912/13 von Ludwig Ruff.

Ullsteinstraße

  • Ullsteinstraße 3, 5, 7 – ehem. Stallbaracke (Gebäude Nr. 44), erdgeschossiger traufseitiger Backsteinbau mit Satteldach, um 1892/93, Umbau 2002. Teil der Südstadt-Kaserne.
  • Ullsteinstraße 6 – Dienstwohnhaus, Wachgebäude, vgl. Isaak-Loewi-Straße 1 ff.
  • Ullsteinstraße 7 – Siehe 3.
  • Ullsteinstraße 9, 11, 13, 15, 17, 19, 21, 23, 25, 27, 29, 31, 33, 35, 37, 39, 41, 43, 45 – ehem. Stallbaracke (Gebäude Nr. 45), langgestreckter, erdgeschossiger und traufseitiger Backsteinbau mit Satteldach, durch vier giebelständige, zweigeschossige Backstein-Pavillons gegliedert, 1892/93 nach Planung von 1890, Umbau 2002. Vgl. Flößaustraße 64.
  • Ullsteinstraße 12, 14, 16 – Ehem. Proviantamt, vgl. Isaak-Loewi-Straße 1 ff.

Untere Fischerstraße

  • Untere Fischerstraße 1, 3 – Viergeschossige Mietshäuser, Neurenaissance, Rohbackstein mit Sandsteingliederung, 1887/88 von Georg Kißkalt; zur Gruppe Baldstraße 1–6, Gustavstraße 12/14 und Mühlstraße 1/3/5 gehörig.
  • Untere Fischerstraße 6 – Dreigeschossiger Wohnhaus (Fischerei), Putzbau mit reich stuckierter Jugendstil-Portalumrahmung, bez. 1908, von Fritz Walter.
  • Untere Fischerstraße 7 – Dreigeschossiges Wohnhaus, traufseitig, Obergeschosse Fachwerk verputzt, Anfang 18. Jh.
  • Untere Fischerstraße 9 – Ehem. Fischer-Wohnhaus, schmales dreigeschossiges verputztes Fachwerk-Traufhaus, Aufzugerker, bez. 1676 und 1677.
  • Untere Fischerstraße 11/13 – Doppelwohnhaus, dreigeschossiger klassizistischer Traufbau in Sandstein mit Gurtgesimsen, Nr. 13 1831 von Johann Michael Zink, Nr. 11 1876 in gleichen Formen angebaut.
  • Untere Fischerstraße 16 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus, Sandstein, mit Stichbogenfenstern im Erdgeschoss und Zahnschnittfries, 1847 von Friedrich Weltrich; Doppelhaus mit Nr. 18.
  • Untere Fischerstraße 18 – Dreigeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus, in Eckage, markanter Quaderbau mit Ecklisenen, Stichbogenfenstern, Gurtgesims und Mittelzwerchhaus, 1847 von Friedrich Weltrich; Doppelhaus mit Nr. 16.
  • Untere Fischerstraße 20 – Ehem. Färberhaus, dreigeschossiger klassizistischer, freistehender Sandsteinquaderbau mit Gurtgesims, Walmdach, um 1835; Seitenflügel 1853 in Fachwerk aufgestockt.

Unterfarrnbacher Straße

  • – Siehe Ortsteil Unterfarrnbach.

Vacher Kirchenweg

  • Siehe Ortsteil Vach.

Vacher Straße

  • Vacher Straße 2 – Viergeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, auf dem Flacherker gebauchter, barockisierender Gitterbalkon, 1904/05 von Peringer und Rogler; Gruppe mit Nr. 4–14 (gerade Nrn.) und Billinganlage 14/16.
  • Vacher Straße 4, 6 – Dreigeschossige Mietshausgruppe in deutscher Renaissance, Sandsteinfassaden mit je zwei polygonalen Erkern, 1900–1902 wohl von Hans Horneber; vgl. Nr. 2.
  • Vacher Straße 8, 10, 12 – Viergeschossige Miteshausgruppe in deutscher Renaissance, Sandsteinfassaden jeweils mit Flacherker und Zwerchgiebel in der Mitte, 1902/03 von Max Ebert und Karl Mayer; vgl. Nr. 2.
  • Vacher Straße 13 – Reich gegliederte zweigeschossige Villa in deutscher Renaissance, Rohbacksteinbau mit Sandsteingliederung, am erhöhten Mittelrisalit flacher Erker, bez. 1900, von Adam Egerer; Pfeilergitterzaun.
  • Vacher Straße 14 – Viergeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandsteinfassade, mit zwei Flacherkern und Mittelgiebel, bez. 1903, von Bräutigam und Wiessner; siehe Nr. 2.
  • Vacher Straße 15 – Gaststätte zum Schlößla, zweigeschossiges, freistehendes Mansarddachhaus, Sandstein, mit hoher Freitreppe, Typus des mittleren 18. Jh., 1871/72 in der originalen Form erneuert.
  • Vacher Straße 66 – Freistehendes, hangseitig zweigeschossiges Wohnhaus mit Mansarddach in Quadern, um 1750.
  • Vacher Straße 81 – Zweigeschossiger freistehender Wohnhaus, in Sandsteinquadern mit Mansardsatteldach, 1857, aufgestockt 1902.
  • Vacher Straße 87, 89, 91, 93, 95, 97, 99, 101, 103, 105, 107, 109, 109a – Siehe Ensemble Eigenes Heim.

Venusweg

Waagstraße

  • Waagstraße 1 – Ehem. Gasthof Rotes Roß, zweigeschossiger Quaderbau mit Volutengiebel, traufseitig Fachwerkobergeschoss mit Aufzugsgaube, 1664, Giebelreiter von 1862.
  • Waagstraße 3 – Mehrteilige Baugruppe: Hauptgebäude, zweigeschossiges langgestrecktes Traufhaus, Fachwerk verputzt, 18. Jh.; südlich anschließend „das kleinste Haus von Fürth“, erdgeschossig mit Mansarddach und Zwerchhaus, Mitte 18. Jh.; davor freistehender erdgeschossiger Quaderbau mit Laden, romanisierend, 1843 von Georg Cappeller.
  • Waagstraße 4 – Dreigeschossiges Wohnhaus in Ecklage, Obergeschoss und Nordgiebel Fachwerk verschiefert, 1. Hälfte 18. Jh.
  • Waagstraße 5 – Mehrteilige Baugruppe: dreigeschossiges Wohnhaus, teils verputzt, teils Fachwerk verschiefert, 18. Jh., Mansarddach von 1890; nördlich im rechten Winkel anschließend zweigeschossiger Neurenaissance-Eckbau, 1889 von Johann Michael Horneber; davor freistehend parallel zum älteren Flügel Sandstein-Vorbau mit Portal und Laden, 1889.

Waldstraße

  • Waldstraße 7 – Mietshaus mit Gaststätte zum Bären und Laden, deutsche Renaissance, viergeschossig, mit Erker an der abgeschrägten Ecke, bez. 1903, von Bräutigam und Wiessner.
  • Waldstraße 9 – Mietshaus, deutsche Renaissance, viergeschossig, mit Breiterker, 1902/03, wohl von Max Mayer.
  • Waldstraße 10 – Viergeschossiges Mietshaus, Eckbau im barockisierenden Jugendstil, polygonaler Eckerker, breite Zwerchhäuser mit Schopfwalm, 1909 von Ebert und Müller.
  • Waldstraße 15, 17, 19, 21 – Dreigeschossige Neurenaissance-Mietshausgruppe in Rohbackstein mit Sandsteingliederungen und Mansarddächern, Nr. 15 bez. 1887, Nr. 17 bez. 1888, Nr. 19 erbaut 1888/89, Nr.21 1892 von Fritz Walter.
  • Waldstraße 23 – Viergeschossiges Mietshaus, Sandsteinfassade mit gotisierendem Blendmaßwerk, 1902/03 von Max Ebert.
  • Waldstraße 24, 26, 28, 30 – Viergeschossige Neurenaissance-Mietshausgruppe, im einzelnen variierte Sandsteinfassaden, 1887–89, Nr. 24 und 28 von Egerer und Richter.
  • Waldstraße 25 – Fünfgeschossiges Mietshaus, mit Erker samt Balkon an der abgerundeten Ecke und sparsamem neuklassizistischem Dekor, bez. 1908, von Bräutigam und Wiessner.
  • Waldstraße 26, 28, 30 – Siehe Nr. 24.
  • Waldstraße 37 – Viergeschossiges historisierendes Mietshaus, Sandstein, mit massivem Dachgeschoss und Zwerchgiebel, 1911/12 von Fritz Walter.
  • Waldstraße 39 – Neurenaissance-Mietshaus mit Gaststätte zum Waldheim, viergeschossig, 1901/02 von Fritz Walter und G. Lampert; Gruppe mit Eckhaus Balbiererstraße 20.
  • Waldstraße 49 – Viergeschossiges Jugendstil-Geschäftshaus, mit seitlichen Segmenterkern und Schweifgiebel, 1908/09 von Fritz Walter.
  • Waldstraße 51 – Fünfgeschossige Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, mit Flacherker und halbrundem Zwerchgiebel, bez. 1903, von Bräutigam und Wiessner.
  • Waldstraße 53 – Fünfgeschossiges Mietshaus in deutscher Renaissance, Sandstein, 1902/03 von Fritz Walter; Gruppe mit Nr. 51.

Wasserstraße

Weiherstraße

  • Weiherstraße 6, 7, 8, 9 – Gruppe viergeschossiger Mietshäuser in deutscher Renaissance, mit reich gegliederten Sandsteinfassaden, Nr. 6 mit Eckerkerturm und bez. 1901, 1901/02 von Carl Frank.

Weinbergstraße

  • Weinbergstraße 1 bis 50 – Siehe Ensemble Eigenes Heim.

Wiesenstraße

  • Wiesenstraße 35/37/39, 41/43 – Zwei Wohnblöcke, die ältesten der Siedlung „Kriegerheimstätte“, zweigeschossig, reduziert-barockisierend mit Mansarddächern, Nr. 39 bez. 1922, Nr. 41 bez. 1921, von Christian Ruck.

Wilhelm-Löhe-Straße

  • Wilhelm-Löhe-Straße 3 – Freistehendes zweigeschossiges Wohnhaus mit Satteldach, Fachwerk verputzt, Giebelzwerchhaus verschiefert, 18. Jh.
  • Wilhelm-Löhe-Straße 5 – Zweigeschossiges Wohnhaus (ehem. Gastwirtschaft), Erdgeschoss Quaderbau, Obergeschoss und Südgiebel Fachwerk verputzt, Aufzugserker, 1. Hälfte 18. Jh., der nördlich anschließende Giebelbau 1867 umgebaut.
  • Wilhelm-Löhe-Straße 8 – Dreigeschossiges langgestrecktes Wohngebäude mit Fachwerk 18.–19. Jh.
  • Wilhelm-Löhe-Straße 9 – Freistehendes zweigeschossiges Wohnahus mit Satteldach, Traufseitbau in Ecklage, Fachwerk verputzt, mit Aufzugsdächlein, um 1700.
  • Wilhelm-Löhe-Straße 14 – Zweigeschossiges Wohnhaus, Satteldachhaus, Erdgeschoss und Straßengiebelfront Quaderbau, Traufseitobergeschoss Fachwerk verputzt, 17./18. Jh.
  • Wilhelm-Löhe-Straße 16 – Zweigeschossiges Wohnhaus, traufseitiger Flügelbau, Erdgeschoss Quader, Fachwerkobergeschoss, 18. Jh.; vgl. Nr. 14
  • Wilhelm-Löhe-Straße 18 – Dreigeschossiger Wohnhaus mit abgeschrägter Ecke, Sandstein, 2. Obergeschoss und zwei Zwerchhäuser in verschiefertem Fachwerk, 1846/47 von Andreas Korn, 1864 umgebaut und aufgestockt von Johann Kiesel.

Winklerstraße

Würzburger Straße

  • Würzburger Straße 3 / Foerstermühle 3 – Wohnhaus der ehem. Unteren Foersterschen Mühle, zweigeschossiger traufseitiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach, Gurtgesims und eckigen Voluten am Ostgiebel, klassizistisch, 1827
  • Würzburger Straße 4 – Städt. Schlachthof, langgestreckter Komplex am Westufer der Rednitz in strengen Neurenaissanceformen, mit dreigeschossigem Sandsteinbau mit Gurtgesimsen und hohem Schlachthaus, 1878–81; Pferdeschlachthalle, 1893.
  • Würzburger Straße 5 / Foerstermühle 1– Zweigeschossiger malerischer villenartiger Bau im Anschluss an Nr. 3, Erweiterungsbau zum Wohnhaus der ehem. Foersterschen Mühle errichtet, barockisierend, mit polygonalem Risalit mit dekorativem Taufgesims und Dacherkern, von Fritz Walter, 1910/11.
  • (Würzburger Straße 9) – (abgerissen, aber noch im BayernViewer-denkmal) Gaststätte zur Blauen Glocke, freistehender, zweigeschossiger, klassizistischer Quaderbau, 1815 von Maurermeister Friedrich Kopp, Mansarddach mit Gauben 1892.
  • Würzburger Straße 36 – Ammsche Wirtschaft, zweigeschossiger spätklassizistischer Quaderbau mit Satteldach, in städtebaulich markanter Ecksituation, 1872.
  • Würzburger Straße 38 – Viergeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, 1891 von Johann Leonhard Weber.
  • Würzburger Straße 42 – Spätklassizistisches dreigeschossiges Mietshaus, mit Rosettenfries an der Traufe und Gauben, Sandstein, 1880/81 von Wilhelm Horneber.
  • Würzburger Straße 44 – Viergeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, 1899/1900 von Hans Horneber.
  • Würzburger Straße 46 – Viergeschossiges Neurenaissance-Mietshaus, Sandstein, reich gegliedert, 1894 von Adam Egerer.
  • Würzburger Straße 98/100 – Malerische, historisierende Doppelvilla, um 1910.
  • Würzburger Straße (unweit Nr. 150) – Luisenstein, Sandsteinpfeiler um 1800. Denkmal erinnert an den Besuch von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen, der hier in Begleitung seiner Fau Luise 1799 und 1803 die Parade der fränkischen Truppen abnahm.

Zähstraße

  • Zähstraße 1, 3 – Mietshausgruppe aus zwei viergeschossigen neubarocken Eckhäusern, reich gegliedert, mit Balkonen und Erkerbesetzten Schrägecken, 1896–98 von Fritz Walter; schließt sich an das ähnliche Haus Hornschuchpromenade 28; Teil des Ensembles Hornschuchpromenade.
  • Zähstraße 4 – Viergeschossiges Mietshaus, Jugendstil-Eckbau, sehr reich gegliedert und dekoriert, mit Erker an der abgeschrägten Ecke, 1903/04 von Georg Müller (Ebert und Müller); Gruppe mit Hornschuchpromenade 24/25; Teil des Ensembles Hornschuchpromenade.

Zehentweg

  • Siehe Ortsteil Burgfarrnbach.

Zeppelinstraße

Atzenhof

  • Atzenhofer Straße 48 – Bauernhaus, zweigeschossiges Wohnstallhaus mit Gurtgesims und Zahnschnitt-Traufgesims, bez. 1787.
  • Atzenhofer Straße – Kriegerdenkmal für 1914/18, 1923.
  • Charles-Lindbergh-Straße 1, 1a bis e, 3, 3 a bis d, 5, 5 a bis d; Flugplatzstraße 40, 70, 86, 86 a und b, 100; Vacher Straße 223, 225, 227; Hafenstraße als westliche Begrenzung des ehem. Flugfeldes – Ehemaliger Flugplatz und Flughafen Nürnberg-Fürth, 1916 als Militärstützpunkt errichtet, 1920–1933 bedeutendenter Flughafen (achthöchstes Flugaufkommen in Dtl.), 1933–1945 Fliegerhorst, 1945–1993 amerikanische Kaserne (Monteith Barracks), seitdem schrittweise Konversion (Gebäudenummern beziehen sich auf militärische Häusernummerierung): ehem. Empfangsgebäude und Flugwerft (Gebäude Nr. 254), zweigeschossiger, dreiflügeliger und verputzter Stahlbetonbau mit Walmdach, mittigem Eingangspavillon mit Freitreppe an der Ostseite und großer, zwischen den Gebäudeflügeln eingespannter Halle in Eisenbeton-Bogenträger-Konstruktion, barockisierend, 1917/18, erneuert, Flugwerft praktisch baugleich mit der Flugwerft Schleißheim; ehem. Kraftwagenhalle (Gebäude Nr. 279), langgestreckter, erdgeschossiger Satteldachbau, gleichzeitig; ehem. Materialienlager (Gebäude Nr. 280), langgestreckter, ein- bis zweigeschossiger und traufseitiger Satteldachbau mit rustiziertem Erdgeschoss, gleichzeitig; ehem. Normalflugzeughalle (Gebäude Nr. 257), langgestreckter Eisenbetonbau mit flachem Pultdach und vorstehenden Eisenträgern, nach Musterplänen des "K. Bauausschuss für Fliegerstationen – Berlin", um 1917, die vermutlich letzte erhaltene derartige „Normalflugzeughalle“ (kürzlich zu Lofts umgebaut); ehem. Flugzeughangar (Gebäude Nr. 259), Ziegelsteinbau mit breit gelagerter Gitterfachwerk-Dachträgerkonstruktion, um 1935/40, modern verändert; ehem. Flugzeughangar (Gebäude Nr. 261), Ziegelsteinbau mit breit gelagerter Gitterfachwerk-Dachträgerkonstruktion, um 1935/40, modern verändert; ehem. Flugwerft und Hangar (Gebäude Nr. 252), Ziegelsteinbau mit breit gelagerter Gitterfachwerk-Dachträgerkonstruktion, um 1935/40, modern verändert; ehem. Feuerwehrstation (Gebäude Nr. 258), zweigeschossiger, traufseitiger und geschlemmter Backsteinbau mit Satteldach, um 1934/35; ehem. Flugleitgebäude (Gebäude Nr. 260), zweigeschossiger, traufseitiger Satteldachbau mit dreigeschossigem Turmanbau an der Westseite und erdgeschossigen Anbauten an der Ostseite, um 1934/35, modern verändert.

Bislohe

  • Bisloher Hauptstraße 6 – Rest eines ehem. Herrensitzes, zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach und kurzem Nebenflügel, zum sonst abgegangenen Herrensitz gehörig, 17. Jh.

Braunsbach

  • Braunsbacher Straße 10 – Bauernhaus, eingeschossiges, massives Wohnstallhaus, bez. 1785.
  • Hofweg 5 – Eingeschossiges, verputztes Wohnstallhaus, Mitte 18. Jh.
  • Sacker Hauptstraße 60 – Hofmauer an der Straße mit profilierten Decksteinen, 18./19. Jh.

Burgfarrnbach

  • Bernbacher Straße 2 – Freistehendes zweigeschossiges Eckhaus, spätklassizistisch, mit Lisenen und Mittel-Flachgiebel, um 1870; zugehörig Scheune, Fachwerk und Sandstein, mit Fachwerkgiebeln, 18./19. Jh.
  • Bernbacher Straße 6 – Hofanlage; erdgeschossiges spätklassizistisches Wohnhaus mit großem Mittelzwerchhaus, Sandsteinquaderbau, um 1870; Nebengebäude und Backhaus, gotisierend, gleichzeitig; Pfeilergitterzaun.
  • Egersdorfer Straße 26 – Zweigeschossiges Bauernhaus mit Mansard-Walmdach und Ecklisenen, Mitte 18. Jh.
  • Hummelstraße – Sandsteinmauern, Reste der Ummauernung des sog. Hirschgarten., wohl 18. Jh. z.T. älter.
  • Hummelstraße 4 – Kath. Filialkirche St. Marien, schlichter Satteldachbau mit Dachreiter, nach Planung von Architekt Friedrich Richter-Langenzenn, geweiht 1954; mit Fassadensgrafitto und acht hohen Glasfenstern (Marienleben) von Hans Langhojer und Georg Weidenbacher und weiterer Ausstattung (Tabernakel mit Emailarbeit von Karl Dörrfuß; frühere Kanzelverkleidung); hierbei Teil der Reste der Ummauerung des sog. Hirschgarten, wohl 18. Jh.
  • Kapellenplatz 1 – Zweigeschossiges Wohnhaus mit Apotheke, Heimatstil, Anfang 20. Jh.
  • Kapellenplatz 4 – Zweigeschossiges verputztes Wohnhaus mit Walmdach, bez. 1784.
  • Lagerstraße 54 – Stattliches Wohnhaus und Kontor eines ehem. Sägewerks, zweigeschossiger Backsteinbau mit Werksteingliederung, Schopfwalmdach, Mittelrisalit, Giebelsprengwerken und reich verziertem Balkon, von Adam Egerer, 1900.
  • Lehenstraße 8/10 – Zweigeschossiges Wohnhaus, langgestreckter Traufseitbau, spätklassizistisch, mit Gurtgesims und profilierten Fenstergewänden, Mitte 19. Jh.
  • Lehenstraße 15 – Alte Schule, zweigeschossiger spätklassizistischer Sandsteinbau mit Gurtgesims, profilierten Fenstergewänden und Rosetten im Gebälkfries, 1878/79 von Wilhelm Kraemer.
  • Oberfarrnbacher Straße 12/14 – (im BayernViewer-denkmal nicht verzeichnet) Friedhof, 1826; Gruftkapelle der Grafen Pückler, neogotisch, 1860–62 von Bernhard Solger; Firedhofsgeäude, Grabmäler.
  • Regelsbacher Straße 3/5 – Ehem. Schule, dreigeschossiger klassizistischer Quaderbau, Schopfwalmdach, 1825, 3. Geschoss 1867; niedriger Vorbau, Sandstein, Obergeschoss Fachwerk; anschließend Rundbogentor; Nebengebäude an der Friedhof-Nordseite.
Pfarrkirche St. Johannes d.T., Regelsbacher Straße 7.
  • Regelsbacher Straße 7 – Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Johannes d.T., spätgotische Chorturmkirche, 2. Hälfte 15. Jh., Portalvorhalle 1517/18, Inneres im 18. Jh. barockisiert, spätmittelalterliche Friedhofsmauer.
  • Regelsbacher Straße 17 – Zweigeschossiges Wohnhaus, Korbbogenportal mit Freitreppe, Satteldach, 1724.
  • Schlosshof (neben 1) – Einfahrtstor zum Schlossbereich, ca. 1730 und damit ältestes erhaltenes Teil des Schlosses.
  • Schlosshof 1 – Zweigeschossiges Wohnhaus, Straßengiebel mit Eckvoluten, längsseitig Fachwerkobergeschoss, 1731.
  • Schlosshof 5 – Sog. Meierei, freistehender klassizistischer Quaderbau, zweigeschossig mit Gurtgesims, 1816, Mansarddach mit Neurenaissance-Gauben Ende 19. Jh.; zugehörig Nebengebäude im Hof, hakenförmig mit Pfeilerhalle (Pferdestall) im Erdgeschoss, 19. Jh.
  • Schlosshof (neben 5) – Brücke über die Farrnbach, 1833.
  • Schlosshof 12 – Schloss (ehemals der Grafen Pückler-Limpurg, jetzt Stadt Fürth/Stadtarchiv, Stadtbibliothek und Museum), langgestreckter klassizistischer Monumentalbau, Sandstein, dreigeschossig, mit kurzen Seitenflügeln an der Rückseite, 1830–34 von Leonhard Schmidtner; freistehende, zweiflügelige Nebengebäude; hinter den Seitenflügeln des Hauptbaues kubische kleine Pavillonbauten; sog. Schneidershäuschen, freistehender barocker Pavillon mit abgeschrägten Ecken und Walmdach, Mitte 18. Jh. (im Park); hölzerner Gartenpavillon, sog. Karolinenruh, 2. Hälfte 19. Jh.; Schlosspark, jetzige Gestaltung im englischen Stil (19. Jh.), begrenzt von (im Osten, z. T. beseitigter) Quadermauer.
  • Schlosshof 23 – Sog. Marstall oder Neuer Bau, schlossartiger, langgestreckter Sandsteinbau, zweigeschossig, mit Mansarddach und rundbogiger Durchfahrt, bez. 1734; zugehörig Schloßweg 9, siehe dort.
  • Schlossweg 1 – Zweigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, Satteldachbau, Gurtgesims und Giebel mit stilisierten Voluten, um 1800.
  • Schlossweg 6 – Zugehörig erdgeschossiger Walmdachbau, Sandstein, um 1800 (hinter Schlosshof 23).
  • Sperberstraße – Siehe Oberfürberg.
  • Würzburger Straße – Eisenbahnbrücke, 1863.
  • Würzburger Straße 465 – Zweigeschossiges Fachwerk-Wohnhaus mit Walmdach, bez. 1651.
  • Würzburger Straße 474 – Evang.-Luth. Pfarrhaus, zweigeschossiger Quaderbau mit Korbbogentor, Eckvoluten und Muschelbekrönung am Giebel, bez. 1700.
  • Würzburger Straße (vor 474) – Kriegerdenkmal für 1914/18, 1923 von Max Seufert.
  • Würzburger Straße 475 – Gasthaus zum Bären, zweigeschossiges Traufseithaus, Neurenaissance, mit Bärenrelief, bez. 1895.
  • Würzburger Straße 476 – Gasthof zur Goldnen Krone, stattliches zweigeschossiges Satteldachhaus, in reichem Fachwerk, Freitreppe, 17. Jh, im 19. Jh. z. T. verändert
  • Würzburger Straße 477 – Zweigeschossiges langgestrecktes Wohnhaus mit straßenseitiger Fachwerk-Giebelfront, 18. Jh.
  • Würzburger Straße 479 – Zweigeschossiges Wohnhaus, ehem. Gasthaus, mit breiter straßenseitiger Giebelfront in konstruktivem Fachwerk, westliche Längswand in Sandstein, 18. Jh.
  • Würzburger Straße 488 – Gasthaus zum Deutschen Haus, zweigeschossiger Quaderbau in Ecklage, mit geohrten Fensterrahmungen und Mansarddach, bez. 1718, Korbbogenportal mit Sandsteinfiguren bez. 1778.
  • Würzburger Straße 506 – Bauernhaus, erdgeschossiges Wohnstallhaus, Sandstein, straßenseitiger Giebel mit eckigen Eckvoluten, gegen oder um 1800.
  • Würzburger Straße 514 – Zweigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, Sandstein mit Sohlbänken auf Konsolen, Anfang 19. Jh.
  • Würzburger Straße 521 – Erdgeschossiges verputztes Wohnhaus mit Satteldach und seitlichem Fachwerk-Zwerchhaus, Rokoko-Stuckkartusche im Giebel, 3. Viertel 18. Jh.
  • Würzburger Straße 529 – Zweigeschossiges verputztes Wohnhaus, mit Gurtgesims und Satteldach, bez. 1791.
  • Würzburger Straße 538 – Gasthaus zum Roten Ochsen, zweigeschossiges klassizistisches Traufseithaus, Sandstein, bez. 1835, Fachwerk-Zwerchhaus jünger.
  • Zehentweg 5 – Ehem. Schule, jetzt Stadt Fürth/Amtsstelle Burgfarrnbach, zweigeschossiger freistehender Walmdachbau im Heimatstil, 1903/04.

Dambach

  • Aldringerstraße 2 – Villa im Heimatstil mit malerischem Dach, Putzbau, 1912 von Georg Böhner.
  • Aldringerstraße 20 – Wohnhaus, zweigeschossig, mit ehem. Gaststätte, Neurenaissance, Rohbackstein und Putz, mit Zwerchgiebel am Risalit, 1906/07 von Adam Egerer.
  • Forsthausstraße 40 – ehemalige Villa Brünn, historisierende, repräsentative, malerische Mansarddachvilla, 1906/07 von (Karl) Peringer und (Hans) Rogler; Erker und Freitreppengeländer (beide skulptiert) 1929 von Hans Rogler; großer (inzwischen bebauter) Garten mit Rustikapfeilerzaun mit Gittertor, 1911.
  • Forsthausstraße 43 – Historisierende, verputzte Mansarddachvilla mit Zwerchgiebel, 1912/13 von Georg Böhner.
  • Forsthausstraße 49 – Historisierende Villa mit Satteldach, zweigeschossiger Putzbau mit Hausteingliederungen und -reliefs, durch Bogen links mit zweigeschossigem Nebengebäude verbunden, Gitterzaun, 1925 von Hans Rogler.
  • Forsthausstraße 57 – Historisierende Villa, Putzbau mit Halbsäulen am Eingang, hohem Walmdach und Seitenfügel, 1916/17 von Ebert und Groß.
  • Fuchsstraße 38 – Ehem. gemeindliches Hirtenhaus, erdgeschossiger Quaderbau mit Satteldach und Fachwerk-Ostgiebel, um 1800.
  • Fuchsstraße 46 – Eingeschossiges Bauernhaus, Fachwerk-Ostgiebel, um 1800.
  • Fuchsstraße 60 – Ehem. Bauernhaus, eingeschossiges Wohnstallhaus, 18. Jh.
  • Fuchsstraße 67 – Ehem. Bauernhaus, eingeschossiges Wohnstallhaus, Sandstein, im Giebel bez. 1845.
  • Fuchsstraße 70 – Wohnstallhaus eines Bauernhofes, eingeschossiger Sandsteinbau mit Stichbogenfenstern und Satteldach, 2. Hälfte 19. Jh.
  • Weiherhofer Straße 31 – Gasthof Ludwigshöhe; erdgeschossiger Ostteil mit breitem Zwerchhaus spätklassizistisch, um 1870; zweigeschossiger Westteil Neurenaissance, 1901.
  • Weiherhofer Straße 50 – Bauernhof, Einfahrt mit zwei kugelbekrönten Sandsteinpfeilern, bez. 1764; nördlicher Scheunenteil mit Fachwerkgiebel, 18. Jh.; Wohnhaus Neurenaissance, zweigeschossiger Rohbacksteinbau mit Sandsteingliederungen, 1900/01 von Georg Wening.

Flexdorf

  • Flexdorfer Straße 30 – Bauernhof; eingeschossiges Wohnstallhaus, Straßengiebel mit Gesimsteilung, Eckvoluten und pflanzlichem Reliefdekor, bez. 1770; Sandsteinscheune.
  • Flexdorfer Straße 34 – bauernhaus, zweigeschossiger Quaderbau, bez. 1819 mit späterem Stallanbau; Hofeinfahrt, bez. 1888.

Mannhof

  • Stadelner Hauptstraße 181 – Gasthaus, Satteldachhaus mit Fachwerk-Obergeschoss, frühes 18. Jh.; zugehörige Fachwerkscheune, 18. Jh.

Oberfürberg

  • Fürther Stadtwald – Zahlreiche Grenzsteine, 18./19. Jh.
  • Heilstättenstraße 130 – Stadtförsterei, eingeschossiges Giebelhaus im Heimatstil, z. T. holzverschalt, 1924.
  • Heilstättenstraße 160 – Städt. Waldkrankenhaus (ehem. Lungenheilstätte), im Stadtwald gelegener Komplex in deutscher Renaissance, 1902/03 von Bernhard Mucke: Hauptbau viergeschossig mit drei Risaliten, Sandsteingliederungen und Fachwerkgiebel; Vorbau von 1951; beiderseits anschließend hölzerne Liegehallen; Wirtschaftsbau im Stil des Hauptgebäudes; Ärztewohnhaus (jetzt Augenstation), zweigeschossiger, historisierender Putzbau mit hohem Giebelrisalit, 1905 von Otto Holzer; Brunnen mit Bronzegruppe zweier Knaben, 1903 von Johann Gran gestiftet; zwei das Tor flankierende zweigeschossige Pavillongebäude, 1928 von Hermann Herrenberger (am nördlichen Steinfigur, bez. K. Muggenhöfer); Wasserhochbehälter, mit vorkragendem Fachwerkobergeschoss, 1907; Naturpark in Hanglage, rings um das Krankenhaus, um 1900.
  • Sperberstraße 199 – (im BayernViewer-denkmal verzeichnet, aber über Adresseingabe nicht ansprechbar) Waldschenke zum Felsenkeller, stattlicher Hopfenscheunenbau, Erdgeschoss Sandstein, Obergeschoss Fachwerkkonstruktion verschalt mit Lüftungsschlitzen, Dachreiter, bez. 1863; im Gewann Felsenkeller.

Poppenreuth

  • Poppenreuther Straße 120 – Bauernhof; erdgeschossiges Bauernhaus mit Wirtschaftstrakt, verputzt, mit Kugeln am Giebel, 18./19. Jh.
  • Poppenreuther Straße 126 – Bauernhof; erdgeschossiges massives Wohnstallhaus, Straßengiebel mit Eckvoluten und Vasenbekrönung, um 1800.
  • Poppenreuther Straße 130 – Erdgeschossiges massives Wohnstallhaus, um 1800, am Straßengiebel bez. 1857; Hofmauer mit profilierten Decksteinen, Gittertor um 1900.
  • Poppenreuther Straße 133 – Zweigeschossiges klassizistisches Wohnhaus, Sandstein, Gurtgesims und Walmdach, frühes 19. Jh.
  • Poppenreuther Straße 134/136 – Evang.-Luth. Pfarrhaus, freistehendes, zweigeschossiges Walmdachhaus, Fachwerk-Zwerchhaus, 1707, im Kern älter; Quadermauer mit profilierten Decksteinen, Eingang und Einfahrt mit Kugelbekrönungen, 1765; achteckiges Fachwerk-Gartenhaus mit Zeltdach, 1763; Gartenportal mit Voluten und Vasenbekrönung, Mitte 18. Jh.
  • Poppenreuther Straße 139 – Sog. Markthaus, kleiner, eingeschossiger Fachwerkbau, bez. 1738; östlich anschließend eingeschossiges Wohnstallhaus mit neugotischen Motiven am Giebel sowie ein 1858 bez. Eckhaus; westlich massive Scheune, mit Gesimsen und Eckvoluten, bez. 1837.
  • Poppenreuther Straße 141 (143?)– Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Peter und Paul, Langhaus im Kern spätmittelalterlich, nach 1522 erneuert, 1859/60 erhöht, Turm 15. Jh.; mit Ausstattung; Kirchhofmauer im Süden, Westen und z. T. an der Ostseite des Berings, spätmittelalterlich.
  • Poppenreuther Straße 144 – Gasthof Schwarzer Adler, zweigeschossiger Putzbau mit Ecklisenen, Mansarddach, 1. Hälfte 18. Jh.
  • Poppenreuther Straße 145 – Ehem. Gasthaus Rotes Roß, zweigeschossiges Satteldachhaus, Straßengiebel mit Eckvoluten und Kugelaufsatz, frühes 18. Jh.
  • Poppenreuther Straße, Einmündung Kreuzsteinweg – Steinkreuz mit Ruhstein, vermtulich 16. Jh.
  • Schneegasse 27 – Friedhof Poppenreuth, rechteckige Anlage mit ca. 1 m hoher Quadermauer, 1871; Friedhofsgebäude, erdgeschossiger Sandsteinbau mit Rundbogenfenstern, am Mittelrisalit, Zwerchhaus mit neugotischem Blendmaßwerk und Glockentürmchen, Vordach auf Gusseisensäulen, bez. 1891, von Friedrich Wilhelm Wanderer; mit Grabstätten des 19./20. Jh.

Ritzmannshof

  • Ritzmannshofer Straße 1 – Bauernhof; Wohnhaus und ehem. Gastwirtschaft, zweigeschossiger verputzter Bau mit Firstwälmchen und Aufzugsgaube, mit anschließender ehem. Mühle, Fachwerkbau, 17.–18. Jh. und 19. Jh.; Stallflügel, Massivbau, zweischiffiger gewölbter Stall, bez. 1868, wohl um 1800; stattliche Scheune, Fachwerk und Sandstein, um 1800, als westlicher Abschluss des Gehöfts.
  • Ritzmannshofer Straße 4 – Bauernhaus, eingeschossiges, verputztes Wohnstallhaus, 18./19. Jh.

Ronhof

  • Kronacher Straße (Gemarkung Ronhof) – Siehe Fürth.
  • Laubenweg (Gemarkung Ronhof) – Siehe Fürth.
  • Ronhofer Hauptstraße 192 – Bauernhof, eingeschossiges, massives Wohnstallhaus, Mitte 19. Jh.; Sandstein-Zaunpfosten.
  • Ronhofer Hauptstraße 200 – Bauernhof; eingeschossiges, massives Wohnstallhaus, Straßengiebel mit Eckvoluten und Zierpostament, bez. 1822; eingeschossiges Tagelöhnerhaus, bez. 1755; Umfassungsmauer und Hofeinfahrt mit profilierten Decksteinen.
  • Ronhofer Hauptstraße 213 – Zugehörig Scheune in konstruktivem Fachwerk mit Schrägstreben, wohl noch 18. Jh.

Sack

  • Blütenstraße 2 – Zugehörig eingeschossiges Wohnstallhaus, Altbau, 1. Hälfte 18. Jh.

Stadeln

  • (Fischerberg 1)/Romminggasse 1 – Ehem. Gemeindehaus, Erdgeschoss verputzt, Obergeschoss verschiefert, Satteldach, nördlich erdgeschossiger Annex (ehem. Schmiede), 1738–40. Laut BayernViewer-denkmal Fischerberg 1, eigentlich Romminggasse 1. Derzeit Leerstand, Renovierung und Umbau zur Krippe geplant.
  • Romminggasse 9 – Bauernhof; eingeschossiges Wohnstallhaus, verputzt, 1. Viertel 18. Jh.
  • Romminggasse 17a – Zugehöriges (zu 9) erdgeschossiges Nebengebäude, Fachwerk verputzt, mit straßenseitigem Fachwerkgiebel, 18. Jh.
  • Stadelner Hauptstraße 71 – Bauernhaus, eingeschossiges Wohnstallhaus, Sandstein, Straßengiebel in reichem Fachwerk mit Aufzugdächlein, um 1700, Westgiebel mit Gurtgesimsen bez. 1789; zugehörig Scheune, bez. 1769.
  • Stadelner Hauptstraße 79 – Gasthaus Kalb, zweigeschossiges verputztes Satteldachhaus, Westgiebel mit Eckvoluten und Muschelbekrönung, Anfang 18. Jh.
  • Theodor-Heuss-Straße (Ecke Alfred-Nobel-Straße) – Steinkreuz, vielleicht 16. Jh.

Steinach

  • Steinach 2 – Eingeschossiges Bauernhaus, Straßengiebel mit klassizistischen Eckvoluten und Urnenaufsätzen, bez. 1850.
  • Steinach 6 – Zweigeschossige Wohnhaus, Nebengebäude des ehem. Schlosses im Vorhof, langgestreckter Sandsteinbau mit Satteldach und Fachwerkgaube, 17./18. Jh.
  • Steinach 7 – Ehem. Schloss, zweigeschossiger Rechteckbau mit Satteldach, Treppenturm, 1659–1661; östlich Garten mit Umfassungsmauer mit gegiebelten Decksteinen und Portal, Gartenportal; zugehörig Fachwerkscheune, 18. Jh.
  • Steinach 10 – Ehem. Vogtshaus des Schlosses, zweigeschossiges Satteldachhaus, 17./18. Jh.

Unterfarrnbach

  • Am Kieselbühl – Steinkreuz, vielleicht Ende 16. Jh.
  • Heuweg – Grenzstein, wohl 19. Jh.
  • Ligusterweg 10 – Schule, Erdgeschoss in Sandstein bez. 1884, Aufstockung in Fachwerk mit Satteldach 1936/37; mit Fachwerk-Nebengebäude.
  • Unterfarrnbacher Straße 186 – Gasthaus, Satteldachhaus mit Fachwerk-Obergeschoss, 18. Jh.
  • Unterfarrnbacher Straße 193 – Zweigeschossiges, traufseitiges Wohnhaus mit Satteldach, Sandstein, mit Sohlbänken, bez. 1805.
  • Unterfarrnbacher Straße 196 – Eingeschossiges Bauernhaus, Sandstein, straßenseitiger Giebel und Aufstockung mit Quergiebel in Fachwerk, 17./18. Jh.
  • Unterfarrnbacher Straße 199 – Bauernhaus, jetzt Gasthaus zum Grimmgütlein, zweigeschossiges Satteldachhaus, mit Fachwerk, 18. Jh.
  • Unterfarrnbacher Straße 207 – (mit dem BayernViewer-denkmal ansprechbar, aber ohne Beschreibung) Bauernhaus 18. Jh.
  • Unterfarrnbacher Straße (vor 222) – Kriegerdenkmal für 1914/18, 1922.

Vach

Ehemaliges Wasserschloss in Vach (Lohstraße 27), Aufnahme 2011.
  • Am Vacher Markt 2/Brückenstraße 2 – Ehem. Hufschmiede, zweigeschossiges verputztes Walmdachhaus, 18. Jh., mit offenem Beschlagplatz im Erdgeschoss.
  • Am Vacher Markt 8 – Ehem. Gasthaus zur Goldenen Krone, stattliches zweigeschossiges Satteldachhaus, bez. 1906, von Johann Melchior Voit.
  • Brückenstraße 1 – Bauernhaus, eingeschossiges Wohnstallhaus, Giebel mit Eckvoluten und Bekrönung, um 1800, 1884 renoviert (bez.).
  • Brückenstraße 2 – Ehem. Hufschmiede, zweigeschossiges verputztes Walmdachhaus, 18. Jh., mit offenem Beschlagplatz im Erdgeschoss.
  • Brückenstraße 5 – Ehem. Schule, zweigeschossiger Sandsteinbau mit Satteldach, bez. 1852.
  • Brückenstraße (zw. 10 und 12) – Kriegerdenkmal für 1914/1918, um 1920.
  • Brückenstraße 11 – Gasthaus zur Linde, zweigeschossiges Satteldachhaus, Gurtgesims, Korbbogentüren, Westgiebel mit Eckvoluten und Bekrönung, um 1800.
  • Brückenstraße 12 – Ehem. Gasthaus zum Schwarzen Adler, Satteldachhaus mit Obergeschoss und Straßengiebel in Fachwerk, 18. Jh.; zugehörige Scheune, 18. Jh.
  • Brückenstraße 22 – Zu Mühle gehöriges stattliches, villenartiges Wohngebäude in deutscher Renaissance mit Eckturm und Fachwerkgiebel, bez. 1893; Torpfeiler mit Kugeln.
  • Brückenstraße – Barocke Steinbrücke (1761) über größtenteils trockenen Regnitz-Nebenarm, nahe heutiger Brücke
  • Herzogenauracher Straße 2 – Zugehörig Scheune, Fachwerk, frühes 18. Jh.
  • Herzogenauracher Straße 3 – Dornbräu, zweigeschossiger Neurenaissancebau, Rohbackstein mit reicher Sandsteingliederung, Mittelrisalit mit Zwerchhaus, bez. 1892; dahinter ehem. zugehöriges stilgleiches, hohes Brauereigebäude mit Ziergiebel, derzeit Umbau zu Wohnungen.
  • (Herzogenauracher Straße 5a/5b) – Wohnhaus, zweigeschossiger langgestreckter Satteldachbau, Sandstein verputzt, Obergeschoss z.T. Fachwerk, am Südgiebel Aufzugsdächlein, 18. Jh. Abgebrannt 2005.
  • Lohstraße 8 – Bauernhaus, eingeschossiges Wohnstallhaus, Giebel mit Eckvoluten und Bekrönung, um 1800.
  • Lohstraße 27 – Ehem. Wasserschloss, dreigeschossiger Satteldachbau, im Kern 16./17. Jh., um 1663 erneuert, im 18. Jh. nach Norden verlängert (Südgiebel 1990 erneuert); ringsum Graben, an der Ostseite Mauer aus Brockenwerk.
  • Rotdornstraße 7 – Erdgeschossiges Kleinhaus mit Fachwerkgiebel, 18. Jh.
  • Vacher Kirchenweg 5 – Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Matthäus, Saalkirche mit eingezogenem Rechteckchor, Anfang 15. Jh., Langhaus und Westturm Ende 16. Jh., Instandsetzungen Ende 17. Jh., 1735, 1755, Chorwinkeltreppen 1895; mit Ausstattung; Kirchhofsmauer.
  • Vacher Straße 443 – Erdgeschossiges Wohnstallhaus, Sandstein und Fachwerkgiebel verputzt, 1. Hälfte 19. Jh., bez. 1878 (Umbau).
  • Zedernstraße 5 – Friedhof Vach, angelegt 1813, mit Grabdenkmälern seit ca. 1800

Anmerkungen

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Diese ist nur über den unter Weblinks genannten BayernViewer-Denkmal im Internet einsehbar. Auch wenn dieser täglich aktualisiert wird, wird er erst nach Beendigung der Nachqualifizierung (vorauss. Ende 2013) überall den aktuellen Stand widerspiegeln. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Es können Denkmäler fehlen oder Objekte eingetragen sein, die nicht mehr in der Denkmalliste enthalten sind.
    Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste nur ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (DSchG) definiert und hängt nicht von der Eintragung in die Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein. Eine verbindliche Auskunft erteilt allein das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.

Einzelnachweise

  1. StadtZeitung Fürth, 60. Jg., 5. Mai 2004 (Nr. 9), S. 5, siehe PDF-Onlineausgabe.

Literatur

Weblinks

 Commons: Cultural heritage monuments in Fürth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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