Liste der Brücken über den Teltowkanal


Liste der Brücken über den Teltowkanal

Die Liste der Brücken über den Teltowkanal führt alle vorhandenen und ehemaligen Brücken über den Teltowkanal auf. Die gut 38 Kilometer lange, künstliche Bundeswasserstraße[1] liegt in den deutschen Bundesländern Berlin und Brandenburg. Der Kanal verbindet die Untere Havel-Wasserstraße, abzweigend von der Potsdamer Havel mit der Dahme, die zur Spree-Oder-Wasserstraße gehört. Er wurde zwischen 1900 und 1906 erbaut.

Die Kaiser-Wilhelm-Brücke in Berlin-Köpenick 1906

Inhaltsverzeichnis

Die Brücken über den Kanal

Bau und Namensgebung

Der Bau des Kanals erforderte die Anlage von 9 Eisenbahnbrücken und 46 Straßen- und Wegebrücken. Hinzu kamen über 10 Leinpfadbrücken, die in der Treidelzeit des Kanals die Hafeneinfahrten und Stichkanäle überspannten.[2] Wie bei der Eisenbahnbrücke der zwischen 1877 und 1882 angelegten Wetzlarer Bahn (Nr. 5) bei Kohlhasenbrück ersetzten die neuen Teltowkanal-Brücken zum Teil bereits vorhandene Brücken, die insbesondere im ehemaligen Bäkelauf Verkehrswege über den Fluss, der weitgehend im Teltowkanal aufging, geführt hatten.[3]

Ehemalige Treidelbrücke am Hafen Lichterfelde um 1906

Mit Ausnahme der Chausseestraßenbrücke Britz (heute: Britzer Brücke, Nr. 41), die als massive Betonbrücke angelegt wurde, erhielten alle Brücken einen eisernen Überbau. Dabei kamen drei verschiedene Systeme zur Anwendung:

Aufgrund des morastigen Untergrundes vor allem in der Bäkeniederung erfolgte die Gründung der Betonwiderlager auf bis zu 20 Meter langen Pfählen. Als lichte Höhe der Brücken waren 4 Meter über dem höchsten Kanalwasserstand festgesetzt, ihre lichte Weite betrug mindestens 20 Meter.[2]

Die Südberliner Ortsteile, die der Kanal durchfließt, kamen erst 1920 zu Groß-Berlin. Zuvor waren sie Teil des Brandenburger Landkreises Teltow, dem Bauherrn des Kanals. Initiator des Baus war der Landrat Ernst von Stubenrauch. Eine Brücke wurde nach Stubenrauch und zahlreiche weitere Brücken wurden nach leitendenden Mitarbeitern der Kreis-Kanalkommission und der 1924 gegründeten Teltowkanal AG benannt.[4]

Sprengung 1945 und Folgebauten

Ernst-Keller Brücke in Berlin-Britz, moderne Stabbogenbrücke von 2004

Bis auf eine Ausnahme wurden sämtliche Brücken kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs bei Rückzugsgefechten vor der Roten Armee von der Deutschen Wehrmacht gesprengt. Lediglich die heute noch bestehende Späthstraßenbrücke (Nr. 44) in Berlin-Britz blieb unversehrt.[2] Die inzwischen funktionslose und von der Neuen Späthbrücke (Nr. 44a) abgelöste Brücke ist somit die einzige im Original erhaltene historische Brücke und steht entsprechend unter Denkmalschutz. Die übrigen Brücken wurden nach 1945 sukzessive durch Neubauten ersetzt. Nicht ersetzt wurden die gleichfalls zerstörten Treidelbrücken, da die Treidelzeit des Kanals 1945 endgültig endete. Erhalten blieben lediglich die Treidelbrücke über dem Zehlendorfer Stichkanal und das Mittelstück der Brücke über der Einfahrt zum Frachthafen Berlin-Steglitz, das als Edenkobener Steg (Nr. 24) eine neue Verwendung als Fußgängerbrücke fand.

In den 2000er-Jahren erforderte der Bau der Bundesautobahn 113, die im Ostteil parallel neben dem Kanal verläuft, zur Herstellung der Anschlussstellen den Ersatz sämtlicher Brücken in diesem Kanalbereich. Die Neubauten wurden einheitlich als moderne Stabbogenbrücken ausgeführt.

Aufbau der Liste

Neben den vorhandenen und ehemaligen Brücken fasst die Liste Rohrleitungsbrücken tabellarisch zusammen. Aufgenommen sind nur die in den Quellen (Literatur und Weblinks) dokumentierten Brücken. Die Nummerierung (Spalte 1) und Kilometrierung (Spalte 2) erfolgt von der Glienicker Lake zwischen Potsdam-Babelsberg und Berlin-Wannsee bis zur Dahme in Berlin-Grünau. Die Nummerierung folgt den Angaben der Schifffahrtskarten, wobei neu hinzugekommene Brücken oder Ersatzbrücken mit dem Zusatz des Kleinbuchstabens a gekennzeichnet sind. Ehemalige, nicht nummerierte Brücken sind unter dem Großbuchstaben X gelistet – mit Ausnahme der ehemaligen Rohrbrücke in Adlershof, die in den Schifffahrtskarten nach wie vor unter der Nr. 50 aufgeführt wird. In der Spalte 3 sind die meisten Brücken im Bild dokumentiert. Die vierte Spalte enthält die Brückennamen, wobei namenlose Brücken in Klammern und ehemalige Brücken kursiv gesetzt sind. Darunter sind die Orte beziehungsweise Berliner Ortsteile angegeben, in denen sie liegen. Die Textspalte „Anmerkungen“ nennt die wichtigsten Daten der Brücken und gegebenenfalls ihre ehemaligen Namen und gibt zudem Aufschluss über die Namensgebung. Die sechste und letzte Spalte verlinkt die Koordinaten der Bauwerke.

Liste der Brücken

Nummer km Fotografie Name der Brücke / Ort Anmerkungen Koordinaten
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten der Brücken: OSM, Google oder Bing
1
00,10 Die Parkbrücke 1906
Die Parkbrücke 1906
Parkbrücke zu Klein Glienicke von der Glienicker Lake
November 2009
Parkbrücke
Potsdam-Babelsberg
Die Parkbrücke, manchmal auch Parkwegbrücke zu Klein-Glienicke genannt, ist die erste Brücke über den „Durchstich zu Klein-Glienicke“ von der Potsdamer Havel kommend. Dieser kurze Kanalabschnitt verbindet die Glienicker Lake mit dem Griebnitzsee im Verlauf der künstlichen Wasserstraße nach Osten. 52° 24′ 30″ N, 13° 6′ 4″ O
2
00,25 Die Enver-Pascha-Brücke 1906
Die Enver-Pascha-Brücke 1906

Der Brückenzustand am 29. November 2009
Der Brückenzustand am 29. November 2009

Enver-Pascha-Brücke
Potsdam-Babelsberg
Die Enver-Pascha-Brücke, am 3. September 1901 fertiggestellt, führte zwischen Neubabelsberg und Klein-Glienicke in Potsdam-Babelsberg über den Teltowkanal. Benannt wurde die Brücke nach Enver Pascha, einem Politiker, General und Kriegsminister des Osmanischen Reichs. Er kam im Jahr 1909 als Militärattaché nach Berlin und wohnte drei Jahre in Klein-Glienicke. Die Enver-Pascha-Brücke war aufgeteilt in einen Fußgängerbereich und einen Teil für den Straßenverkehr. Während der Kampfhandlungen am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Brücke gesprengt und - auch wegen der Lage im Grenzgebiet während der Zeit der deutschen Teilung - nicht wieder aufgebaut. Stattdessen verläuft hier zur Zeit (2009) über den Kanal ein Stahlträger mit zwei Rohrleitungen. 52° 24′ 29″ N, 13° 6′ 12″ O
3
03,55 Die Böckmannbrücke 1906
Die Böckmannbrücke 1906
Böckmannbrücke
Böckmannbrücke
Böckmannbrücke
Berlin-Wannsee
Die Böckmannbrücke ist eine Straßenbrücke, die nach dem Architekten Wilhelm Böckmann benannt wurde. Die Brücke verbindet den Zehlendorfer Ortsteil Wannsee mit der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam, sowie die Ortsteile Steinstücken und Albrechts Teerofen. Sie ist die erste Brücke über den Kanal auf Berliner Gebiet von Westen kommend. Über die Brücke führt die Neue Kreisstraße. Der heutige Bau wurde 1976 errichtet. 52° 24′ 0″ N, 13° 8′ 32″ O
4
03,56 S-Bahnbrücke
S-Bahn-Brücke
(Eisenbahnbrücke)
Berlin-Wannsee
Die namenlose Brücke führt den Vorortverkehr der Wannseebahn (S-Bahn, derzeit Linie S7) bei Kohlhasenbrück über den Kanal. 52° 24′ 0″ N, 13° 8′ 33″ O
5
03,64 Brücke der Wetzlarer Bahn
Brücke der Wetzlarer Bahn
(Eisenbahnbrücke)
Berlin-Wannsee
Die namenlose Brücke führt den Fernverkehr (Regional-Express) der Wetzlarer Bahn (Kanonenbahn) bei Kohlhasenbrück über den Kanal. 52° 23′ 58″ N, 13° 8′ 37″ O
6
03,78 Nathanbrücke
Nathanbrücke
Nathanbrücke
Berlin-Wannsee
Die Nathanbrücke führt den Königsweg über den Kanal und verbindet den Forst Düppel mit der Siedlung Kohlhasenbrück. Früher hieß die Brücke „Königswegbrücke“. Den heutigen Namen trägt sie nach Louis Nathan, Mitglied der Baukommission des Teltowkanals und Abgeordneter des Landkreises Teltow.[4] 52° 23′ 56″ N, 13° 8′ 42″ O
X
Die Stammbahnbrücke 1906
Die Stammbahnbrücke 1906
Eisenbahnbrücke
Berlin-Wannsee
Die ehemals vorhandene Eisenbahnbrücke führte die Stammbahn über den Kanal. Von der ersten preußischen Eisenbahnstrecke ist ein hoher Bahndamm erhalten geblieben. In einer Brücke von 1929, welche die Machnower Straße durch den Bahndamm führt, wurde ein Jahresstein der ersten Brücke über die Bäke eingesetzt. 52° 23′ 52″ N, 13° 8′ 50″ O
X
Die Kremnitzbrücke 1906
Die Kremnitzbrücke 1906
Kremnitzbrücke
Berlin-Wannsee /
Kleinmachnow
Die Kremnitzbrücke verband Albrechts Teerofen mit dem Teerofenweg Richtung Wannsee und dem Stolper Weg Richtung Dreilinden. Nach ihrer Sprengung 1945 wurde sie 1948 provisorisch als Fußgängerbrücke wiederhergestellt. Die letzten Rudimente des Provisoriums wurden 1981 im Zuge der Ausbaumaßnahmen zur Wiedereröffnung des Kanals beseitigt.[5] Benannt war sie wie das heute noch bestehende Kremnitzufer nach dem Unternehmer und leitenden Mitarbeiter der Kanal-Baukommission Ernst Kremnitz (1859–1908).[6] 52° 23′ 48″ N, 13° 9′ 37″ O
7
05,45 Ehemalige Autobahnbrücke Dreilinden
Ehemalige Autobahnbrücke Dreilinden
(Autobahnbrücke)
Berlin-Wannsee /
Kleinmachnow
Die namenlose ehemalige Autobahnbrücke, manchmal nicht offiziell „Autobahnbrücke am alten Kontrollpunkt“ genannt, liegt zwischen Albrechts Teerofen und Dreilinden. Der Autobahn-Zubringer der Reichsautobahn 51 von der AVUS zum Berliner Ring und die Brücke wurden 1940 eingeweiht. Als verantwortlicher Bauleiter war Ingenieur Zühlke aus Niesky[7] tätig. Die Autobahn wird jetzt als A 115 bezeichnet. Sie führte früher kurz hinter dem Zehlendorfer Kleeblatt durch den Forst Dreilinden und die Parforceheide. Das Brückenbauwerk steht als Dokument der deutschen Teilung auf der Liste der Baudenkmale in Kleinmachnow im Land Brandenburg und wird als Fuß- und Radweg genutzt. Auf Berliner Seite gibt es wegen der Nutzung jedoch Bedenken, da die Brücke als Verkehrsweg längst entwidmet ist. Das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr. Die Landesgrenze zwischen Berlin und Brandenburg befindet sich genau in der Mitte der Brücke. 52° 23′ 50″ N, 13° 10′ 6″ O
X
05,73 Brücke der Grenzübergangstelle Dreilinden
Dreilinden/
Stahnsdorf
An dieser Stelle etwa befand sich im Kanal die Sperranlage der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Über diese Sperranlage führte eine Fußgängerbrücke den Kolonnenweg der DDR-Grenzsoldaten von der Kleinmachnower Seite auf die Stahnsdorfer Seite des Kanals. 52° 23′ 53″ N, 13° 10′ 22″ O
8
06,39 Brücke Friedhofsbahn
Brücke der Friedhofsbahn
(Eisenbahnbrücke)
Kleinmachnow/
Stahnsdorf
Die namenlose Brücke führte die Friedhofsbahn über den Kanal zum nahgelegenen Südwestkirchhof Stahnsdorf. Sie wurde zusammen mit der Friedhofsbahn 1913/14 errichtet. Ihr stählerner Überbau weist bei einer Stützweite von 62 Metern Fachwerkparallelträger mit vertikalen und eingeschaltetem Zwischenfachwerk auf.[8] Heute ist die Brücke funktionslos. 52° 23′ 58″ N, 13° 10′ 54″ O
9
06,52 Brücke der A 115
Autobahnbrücke der A 115
Bauarbeiten an der neuen Brücke 1997.Im Hintergrund noch das alte Bauwerk
Bauarbeiten an der Brücke. Im Hintergrund noch das alte Bauwerk
(Autobahnbrücken) A 115
Dreilinden/
Stahnsdorf
Die namenlosen Brücken führen die Bundesautobahn 115 zwischen Dreilinden und Stahnsdorf über den Kanal. Sie lösten die westlich am Kilometer 05,450 bei Albrechts Teerofen gelegene und noch vorhandene alte Autobahnbrücke ab. Die heutige 80 m lange Stabbogenbrücke ersetzte im Zuge des Ausbaus der A115 in den 1990er-Jahren einen Vorgängerbau. 52° 23′ 58″ N, 13° 11′ 3″ O
10
08,30 Die neue Schleusenbrücke
Die neue Schleusenbrücke im Jahr 2004
Feierliche Eröffnung für den Straßenverkehr am 20. Mai 2005
Feierliche Eröffnung für den Straßenverkehr am 20. Mai 2005
Schleusenbrücke
Schleuse Kleinmachnow
Kleinmachnow
Die Straßenbrücke am Unterhaupt der denkmalgeschützten Schleuse Kleinmachnow führt den Stahnsdorfer Damm über den Kanal und verbindet Kleinmachnow mit Stahnsdorf. Die 1904 errichtete historische Brücke hatte eine Länge von 77 m und eine Breite von 10 m, davon 6 m für die Fahrbahn und je 2 m für beidseitige Fußwege. Eine Aussichtsgalerie sollte laut Christian Havestadt vom bauausführenden Ingenieurbüro Havestadt & Contag „dem Publikum die Einzelheiten des Schleusenbetriebes sichtbar […] machen“. Aufgrund der Beschädigungen durch ein Tankschiff und Ermüdungserscheinungen an den Widerlagern wurde die Brücke 1994 für den Fahrzeugverkehr gesperrt und blieb nur noch für Fußgänger und Radfahrer passierbar. Im Zuge der geplanten Verlängerung der nördlichen Schleuse wurde für 6,7 Millionen Euro eine neue Balkenbrücke errichtet und am 20. Mai 2005 für den Straßenverkehr freigegeben. Die Länge der neuen Brücke beträgt 84,41 m, ihre Durchfahrtshöhe 5,25 m. Die Straßengradiente am Nordwiderlager wurde um rund 1,20 m, die Gradiente am Südwiderlager um rund 1,50 m angehoben.[9][10] 52° 23′ 45″ N, 13° 12′ 29″ O
10a
08,32 Die nicht sanierte Fußgängerbrücke
Die nicht sanierte Fußgängerbrücke
Schleusenbrücke
(Fußgängerbrücke)
Schleusengruppe Kleinmachnow
Kleinmachnow
Die nichtöffentliche Fußgängerbrücke verläuft unmittelbar über die Unterhäupter der drei Schleusen und durch das historische Schleusenbauwerk. 52° 23′ 46″ N, 13° 12′ 30″ O
11
09,64 Die Friedensbrücke 2009
Die Friedensbrücke 2009
Die Friedensbrücke 2009
Die Friedensbrücke 2009
Geländerteil der historischen Brücke. Im Hintergrund der Machnower See.
Geländerteil der historischen Badewitzbrücke. Im Hintergrund der Machnower See.
Friedensbrücke
(Badewitzbrücke)
Kleinmachnow
Die Brücke führt kurz vor dem Machnower See den Zehlendorfer Damm über den Kanal. Bei ihrer Fertigstellung „Badewitzbrücke“ genannt, wurde sie 1904 bis 1906 im Zuge des Kanalbaus als Treidelbahnbrücke mit einem Gleis errichtet, die auch eine Fahrbahn und einen Fußweg besaß. Sie diente unter anderem der Überquerung des Kanals durch Treidellokomotiven, da sich in der Nähe der Brücke einer der Lokschuppen für die Wartung der elektrischen Zugmaschinen befand. Ende April 1945 wurde die Badewitzbrücke durch zurückweichende deutsche Soldaten gesprengt. Über den Resten der nur teilweise eingestürzten Brücke errichteten Spezialisten eine Holzkonstruktion für Fußgänger, die 1950 durch eine stabilere Notbrücke östlich des bisherigen Bauwerkes ersetzt wurde. Die Notbrücke hatte einen Mittelpfeiler im Kanalbett und wurde auf Beschluss der Kleinmachnower Gemeindevertreter in „Friedensbrücke“ umbenannt. In Vorbereitung der Wiedereröffnung des Kanals 1981 wurde 1977 auf den Grundpfeilern der ehemaligen Badewitzbrücke eine neue stählerne fünf Meter breite Fußgängerbrücke gebaut. 1994 erfolgte der Bau einer neuen Balkenbrücke, die mit einer Tragfähigkeit von 60 Tonnen wieder für den Straßenverkehr zugelassen ist. Allerdings bestehen aufgrund der geringen Fahrbahnbreite Verkehrsprobleme.[11] Die Badewitzbrücke trug ihren Namen nach dem Juristen Gottfried von Badewitz (1866–1944), einem stellvertretenden Landrat im damaligen Kreis Teltow, der sich mit den Geländekäufen, den Finanzen und den Rechtsvorschriften beim Bau des Teltowkanals befasst hatte.[12] Bestrebungen im Jahr 2006, das Bauwerk in Badewitzbrücke rückzubenennen, scheiterten.[13] 52° 23′ 54″ N, 13° 13′ 40″ O
12
10,52 Die Rammrathbrücke 1906
Die Rammrathbrücke 1906


Die Rammrathbrücke 2009
Ersatzbau aus dem Jahr 1977, Zustand 2009
Rammrathbrücke
Teltow
Die Rammrathbrücke führt den Straßenzug Thomas-Müntzer-Damm/Warthestraße (L 77) über den Kanal und verbindet Teltow mit Kleinmachnow. Die gegenwärtige Brücke (Stand 2009) wurde 1977 als Einfeldträger mit einer Stützweite von 36,60 m und einer Gesamtbreite von 12,50 m errichtet. „Der Überbau wurde als Deckbrücke in Stahlbauweise aus korrosionsträgem Stahl (wetterfesten Stahl) KT 45-2 bzw. KT 45-3 hergestellt. Das Haupttragwerk des Überbaus besteht aus zwei torsionsweichen Hauptträgern mit einer orthotropen Fahrbahnplatte. Die flach gegründeten Unterbauten wurden in Stahlbetonbauweise errichtet. Die im Boden verbliebenen Holzpfähle der Tiefgründung der alten Rammrathbrücke wurden ca. 1,00 m unterhalb der neuen Gründungssohle abgeschnitten.“ Die Brücke wies 2006 bei einer Begutachtung durch das Ingenieurbüro Krebs und Kiefer „Korrosionsschäden am Überbau, Risse im Fahrbahn- und Gehwegbelag, defekte Dehnprofile der Fahrbahnübergangskonstruktion, korrodierte und beschädigte Lager“ auf. Dem auftraggebenden Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin wurde ein kompletter Neubau statt der Instandsetzung als wirtschaftlichere Variante empfohlen; die Kosten wurden auf rund 5,55 Millionen Euro veranschlagt.[14] Die Brücke ist nach dem Wilmersdorfer Kreistagsabgeordneten Franz Rammrath benannt, Mitglied in der Baukommission des Teltowkanals.[4] 52° 24′ 4″ N, 13° 14′ 22″ O
13
11,20 Die Rohrleitungsbrücke 2009
Die Rohrleitungsbrücke 2009
(Rohrbrücke)
Kleinmachnow/
Teltow
Die stählerne Rohrleitung führt am Wohnstift Augustinum Kleinmachnow, das 1997 westlich neben der ehemaligen Teltow-Werft eröffnet wurde, zum Teltower Industriegebiet am Südufer. 52° 24′ 16″ N, 13° 14′ 55″ O
X
11,40 Teltow-Werft mit Teltow-Werft-Brücke (rechts) und Treidelbrücke über der Einfahrt zum Bauhafen (links)
Teltow-Werft mit Teltow-Werft-Brücke (rechts) und Treidelbrücke über der Einfahrt zum Bauhafen (links)

Verbliebener Stumpf der Teltow-Werft-Brücke mit Schienen der Treidelbahn 2009
Verbliebener Brückenstumpf mit Schienen der Treidelbahn 2009
Teltow-Werft-Brücke
Berlin-Zehlendorf
Die Teltow-Werft-Brücke war eine Treidelbahnbrücke. Sie führte die Treidelbahnen über den Kanal, die vom Teltower Südufer zur Wartung in den 1906 beim Kanalbau angelegten Bauhof am Nordufer fuhren. Aus dem Bauhof und dem angegliederten Bauhafen ging die namengebende Teltow-Werft hervor. Die Brücke wurde auch von Fußgängern und Radfahrern genutzt. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wurde sie, wie nahezu alle Brücken über den Kanal und die Betriebseinrichtungen der Treidelbahn, zerstört. In der Zeit der deutschen Teilung wurde wenige Meter westlich der früheren Brücke eine Behelfsbrücke für den ehemaligen Kolonnenweg der Grenztruppen der DDR gebaut, die Anfang der 1990er-Jahre abgerissen wurde. Seit 2002 gibt es eine Interessenvertretung zum Wiederaufbau der Teltow-Werft-Brücke zur besseren Vernetzung des Umlandes und des angrenzenden Grünzugs Buschgraben. Zudem befand sich über der Einfahrt zum Bauhafen der Teltow-Werft (52° 24′ 19″ N, 13° 15′ 0″ O52.40534166666713.249908333333) eine weitere Treidelbrücke.[15][16] 52° 24′ 21″ N, 13° 15′ 10″ O
14
12,72 Knesebeckbrücke
Die während der deutschen Teilung gesperrte Brücke 1955

Knesebeckbrücke 2009
Die neue Knesebeckbrücke im Jahr 2009
Knesebeckbrücke
Berlin-Zehlendorf
Die Knesebeckbrücke, die den Teltower Damm von der Zehlendorfer Ortslage Schönow nach Teltow über den Kanal führt, wurde in der heutigen Form als einfeldrige Brücke 1990 errichtet. Der Teltowkanal bildet hier die Berliner Stadtgrenze zu Teltow im Bundesland Brandenburg. Die ursprüngliche Brücke von 1906 war eine Fachwerkbrücke mit parallelen Gurten und unten liegender Fahrbahn. Sie wurde nach der Grenzöffnung abgerissen und durch ein dauerhaftes Provisorium ersetzt. Benannt wurde die Brücke nach Leo Wilhelm Robert Karl von dem Knesebeck, der 1808 in Neuruppin geboren wurde und 1883 als Rittergutsbesitzer und Landrat starb. Knesebeck war zudem Mitglied der Kreis-Kanalkommission.[4] Durch die Familie wurde 2007 Knesebeck zu Ehren eine Bronzetafel an der Brücke enthüllt. 52° 24′ 15″ N, 13° 16′ 8″ O
X
13,16 Widerlager der ehemaligen Brücke am Kanalnordufer 2009
Widerlager der ehemaligen Brücke am Kanalnordufer 2009. Die Kirchturmspitze im Hintergrund gehört zur Teltower Stadtkirche St. Andreas.
Fritz-Schweitzer-Brücke
Berlin-Lichterfelde
Die Fritz-Schweitzer-Brücke, manchmal auch Wupperbrücke genannt, führte bis zu ihrer Sprengung durch die Deutsche Wehrmacht am Ende des Zweiten Weltkrieges die Wupperstraße von Schönow nach Teltow. Auf beiden Seiten des Kanals sind Pfeiler- und Widerlagerreste aus roten Ziegelsteinen erhalten geblieben. Nach dem Scheitern eines ersten Angriffs im Bereich Lichterfelde gelang der 1. Ukrainischen Front unter Marschall Konew am 24. April 1945 an der Fritz-Schweitzer-Brücke der erste Brückenschlag über den Kanal; mittags erreichten die sowjetischen Panzer Zehlendorf-Süd.[17] Ihren Namen trug die Brücke nach dem Zehlendorfer Gemeindevorstand Fritz Schweitzer, Mitglied der Kreis-Kanalkommission.[18] 52° 24′ 18″ N, 13° 16′ 31″ O
15
15,67 Die Eugen-Kleine-Brücke im Jahr 2009
Die Brücke im Jahr 2009
Eugen-Kleine-Brücke
Berlin-Lichterfelde
Die Einfeldträgerbrücke aus dem Jahr 1955 führt die Wismarer Straße über den Kanal. Ihre Stahlbetonfahrbahnplatte ruht auf dem Oberflansch von sechs stählernen Vollwandträgern, die auf der Ebene der Untergurte durch eine genietete fachwerkartige horizontale Aussteifung an den Unterflanschen befestigt sind. Benannt wurde die Brücke nach dem Unternehmer und Bergrat Eugen Kleine (* 7. Juli 1867; † 31. Juli 1928),[19] der auf dem Ostenfriedhof Dortmund bestattet wurde. Die Brücke war zeitweise Endpunkt der ehemaligen, 1925 in Betrieb genommenen Linie 71 der Straßenbahn (Weißensee, Rennbahnstraße – Lichterfelde-Süd, Eugen-Kleine-Brücke).[20] An der Brücke steht ein Gedenkstein mit einer Gedenktafel zur Erinnerung an die Gefangenen des Außenlagers Lichterfelde des KZ Sachsenhausen, das sich an der Wismarer Straße befand.[21] 52° 25′ 11″ N, 13° 18′ 10″ O
16
16,40 Die Rohrbrücke im Jahr 2009
Die Brücke im Jahr 2009
(Rohrbrücke Heizkraftwerk Lichterfelde)
Berlin-Lichterfelde
Namenlose Versorgungsbrücke des Heizkraftwerks Lichterfelde. Sie ist als zweihüttige Schrägseilbrücke ausgeführt,[22] bei der der Überbau an schräg von je zwei Pylonen gespannten Seilen aufgehängt ist. 52° 25′ 32″ N, 13° 18′ 26″ O
17
17,01 Die Emil-Schulz-Brücke im Jahr 2009
Die Brücke im Jahr 2009

Treidellok und Schiffsbug an der Emil-Schulz-Brücke
Treidellok und Bug der „Sanssouci“ an der Brücke

Emil-Schulz-Brücke
Berlin-Lichterfelde
Die Emil-Schulz-Brücke führt die Königsberger Straße über den Kanal. Gebaut wurde die heutige Brücke in den Jahren 1963 bis 1965 als Balkenbrücke in Stahlverbundbauweise. Sie hat eine Gesamtlänge von rund 65,0 m und eine Breite zwischen den Geländern von 27,61 m. Das Brückentragwerk überspannt eine Stützweite von 47,0 m. Ende 2007 wurde eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zur Frage „Instandsetzung oder Neubau“ der Brücke in Auftrag gegeben. Aus wirtschaftlicher und technischer Sicht entschieden sich die Behörden für die Instandsetzung des Brückenbauwerkes. An der Südseite der Brücke erinnern eine Treidellok in einem Glaspavillon und der Bug des 1932 gebauten Frachtkahns „Sanssouci“ an die 1945 endgültig beendete Treidelzeit des Kanals.[23][24] Die Brücke trägt den Namen von Emil Schulz, Amts- und Gemeindevorsteher von Groß-Lichterfelde und Mitglied der Kreis-Kanalkommission.[4] 52° 25′ 50″ N, 13° 18′ 40″ O
18
17,56 Die Bäkebrücke im Jahr 2009
Bäkebrücke
Bäkebrücke
Berlin-Lichterfelde
Die Bäkebrücke, die die Bäkestraße über den Kanal führt, wurde am 14. April 1960 eröffnet.[25] Sie ist eine genietete Stahlbrücke mit vier parallelgurtigen Fachwerkträgern. Die Stützweite beträgt 34,8 Meter und die Breite 13 Meter. Die Vorgängerbrücke wurde unter dem Namen Oskar-Lange-Brücke 1907 erbaut und im Zweiten Weltkrieg zerstört (benannt nach Oskar Lange (1851–1937), stellvertretender Amtsvorsteher der Gemeinde Lichterfelde und Berliner Stadtrat[26]). Den heutigen Namen trägt die Brücke nach dem Bäkefließ, das bis auf zwei kleinere Reste im Teltowkanal aufgegangen ist. 52° 26′ 4″ N, 13° 18′ 59″ O
19
17,93 Der Krahmersteg im Jahr 2009
Krahmersteg
Krahmersteg
Berlin-Lichterfelde
Der Krahmersteg, manchmal auch Kramersteg geschrieben, ist eine Fußgängerbrücke über den Kanal. Sie verbindet am Schlosspark Lichterfelde die beiden Teile der Krahmerstraße. Der 61,50 m lange und 8,44 m breite Steg wurde 1959 aus Spannbeton gebaut. Er besteht aus einem Einfeldträger mit Kragarm.[27] Wie die Straße trägt der Steg den Namen der Pädagogin Adelheid Krahmer (1841–1929), 1872 Gründerin der „Krahmerschen höheren Mädchenschule“, der heutigen Goethe-Oberschule.[28] 52° 26′ 14″ N, 13° 19′ 10″ O
20
18,87 Rohrbrücke im Jahr 2009
Rohrbrücke im Jahr 2009
(Rohrbrücke)
Berlin-Lichterfelde
Unmittelbar am stillgelegten Hafen Steglitz führt eine Stahlkonstruktion als Rohrträger eine ehemalige Fernwärmeleitung über den Kanal. 52° 26′ 39″ N, 13° 19′ 39″ O
21
19,11 Prinzregent-Ludwig-Brücke
Prinzregent-Ludwig-Brücke
Prinzregent-Ludwig-Brücke
Berlin-Lankwitz
Die Prinzregent-Ludwig-Brücke führt die Birkbuschstraße in Steglitz über den Kanal. Sie ist eine stählerne Balkenbrücke und als Ersatzneubau in der Zeit von 1998 bis 1999 entstanden. Benannt wurde sie nach dem Prinzregenten Ludwig. 52° 26′ 42″ N, 13° 19′ 50″ O
X
19,31 ehemalige Kirchnerbrücke
Widerlagerrest der ehemaligen Kirchnerbrücke am Nordufer
Kirchnerbrücke
Berlin-Lankwitz
Die Kirchnerbrücke war eine Brücke, über die die Nicolaistraße zur Johanna-Stegen-Straße verlief. Sie wurde am Kriegsende 1945 gesprengt, auf den Resten hatten amerikanische Soldaten Mitte 1945 eine Behelfsbrücke hergerichtet. 52° 26′ 43″ N, 13° 20′ 1″ O
22
19,56 Die Hannemannbrücke 1906
Die Hannemannbrücke 1906

Die Hannemannbrücke 1955/56
Die Hannemannbrücke 1955/56

Hannemannbrücke
Berlin-Lankwitz
Die Hannemannbrücke führt den Straßenzug Stinde-/Eleonorenstraße am Stadtpark Steglitz über den Kanal. Wiedererrichtet wurde sie in der heutigen Form 1955/56 als stählerne Balkenbrücke. Die ursprüngliche Brücke (siehe Foto oben) war eine Fachwerkkonstruktion aus Stahl. Sie wurde im April 1945 zerstört. Das Bauwerk trägt den Namen Adolf Hannemanns (1851–1936), Kämmerer des Kreises Teltow und langjähriger Mitarbeiter Ernst von Stubenrauchs.[29] 52° 26′ 43″ N, 13° 20′ 14″ O
23
19,73 Die Siemensbrücke im Jahr 2009
Die Siemensbrücke 2009
Siemensbrücke
Berlin-Lankwitz
Die Siemensbrücke ist eine stählerne Balkenbrücke. Erbaut wurde sie in dieser Form in den Jahren 1956/57. Sie führt die Siemensstraße zwischen Steglitz und Lankwitz über den Kanal.[30] 52° 26′ 42″ N, 13° 20′ 24″ O
24
20,18 Edenkobener Steg
Edenkobener Steg
Edenkobener Steg
Berlin-Lankwitz
Der Edenkobener Steg ist eine einfeldrige genietete Fachwerkkonstruktion und steht unter Denkmalschutz.[31] Die Fußgängerbrücke verbindet die Albrechtstraße mit dem Edenkobener Weg und die Steglitzer Villenkolonie Südende mit Lankwitz. Eine früher etwa an dieser Stelle vorhandene Straßenbrücke mit dem Namen Karl-Lange-Brücke wurde im April 1945 zerstört. Der heutige Edenkobener Steg überbrückte früher die Hafeneinfahrt vom Teltowkanal in den Frachthafen Steglitz und war eine Leinpfadbrücke für die Treidelbahn. An den Hafenanlagen wurden Brücken über die Hafeneinfahrt gebaut, damit die Loks die Schiffe am Hafen vorbei ziehen konnten. Nach der Sprengung der Leinpfadbrücke im April 1945 blieb ihr Mittelstück erhalten und fand als Edenkobener Steg eine neue Verwendung.[32] Den Namen trägt der Steg nach dem Luftkurort Edenkoben an der Deutschen Weinstraße.[33] 52° 26′ 40″ N, 13° 20′ 47″ O
25
20,42 Die Brücke 2009
Die Brücke 2009
(Eisenbahnbrücke)
Berlin-Lankwitz
Über die Brücke führt die Fernbahn der Anhalter Bahn. Die kriegszerstörte Brücke[34] besteht heute aus einem kompletten Neubau im Stahlverbund, der erstmals auf einer zweigleisigen deutschen DB-Hauptstrecke als hybrides-VFT®-Rahmenbauwerk[35] errichtet wurde. „Der Überbau [ist] als 4-stegiger offener Verbundquerschnitt mit einer Breite von 10,75 m und einer zu den Rahmenecken von 1,95 bis 2,95 m ansteigenden Konstruktionshöhe ausgeführt. Die Stützweite beträgt 42,6 m bei einer lichten Weite von 40 m und einem Kreuzungswinkel von 79 Gon. Die Brücke weist damit eine für Eisenbahnbrücken hohe Schlankheit von 22 auf. Die Ausbildung als Rahmen versteift den Überbau und lässt die hohen Bremskräfte bei Eisenbahnbrücken einfach abtragen.“[36] Der Fachwerkunterbau im Bild gehört zur nebenliegenden Brücke Nr. 25a. 52° 26′ 38″ N, 13° 20′ 58″ O
25a
20,43 Die Brücke 2009
Die Brücke 2009
(Eisenbahnbrücke)
Berlin-Lankwitz
Die Brücke führt die S-Bahntrasse der Anhalter Bahn (derzeit bedient durch Linie S25) über den Kanal. Während die nebenliegende Fernbahnbrücke (Nr. 25) komplett neu gebaut wurde, nutzt die eingleisige Vorortbahn nach wie vor das – inzwischen sanierte – untenliegende Tragwerk der Fachwerkkonstruktion aus dem Jahr 1905.[37] 52° 26′ 38″ N, 13° 20′ 59″ O
26
20,47 Die Sieversbrücke 2009
Die Brücke 2009
Sieversbrücke
Berlin-Lankwitz
Die Sieversbrücke ist eine Straßenbrücke in unmittelbarer Nähe des Hafens Lankwitz. Erbaut wurde sie 1955 als Balkenbrücke aus Beton. Die Bauform der Brücke wird auch als Voutenbrücke bezeichnet. Auf der Brücke treffen sich in Nord-Südrichtung die Attilastraße mit der aus Lankwitz kommenden Kaiser-Wilhelm-Straße. Sie trägt den Namen des Regierungs- und Baurats Hermann Sievers (1854–1930), leitender Direktor der Teltowkanal-Gesellschaft. 52° 26′ 40″ N, 13° 21′ 46″ O
27
21,40 Die Brücke im Jahr 2009
Die Brücke im Jahr 2009
(Eisenbahnbrücke)
Berlin-Tempelhof
Brücke der Dresdener Bahn kurz vor dem Hafen Mariendorf. Die Brücke liegt zwischen den S-Bahnhöfen Attilastraße und Marienfelde und wurde 1906 fertiggestellt. Nach der Sprengung der Brücke im Mai 1945 wurde eine eingleisige Holzkonstruktion als Notbrücke angelegt, die 1947 abbrannte. 1949 erfolgte die Erneuerung des östlichsten und 1954 des mittleren Überbaus. Zwischen 1988 und 1990 erfolgte eine weitere Erneuerung im Baustil der alten stählernen Fachwerkbrücke. Die Spannweite der Überbauten beträgt 42 m.[38] 52° 26′ 43″ N, 13° 20′ 1″ O
28
21,44 Die Brücke im Jahr 2009
Die Brücke im Jahr 2009
(Fußgängerbrücke)
Berlin-Tempelhof
Die namenlose Fuß-und Radfahrbrücke überquert den Kanal zwischen der Dresdener Bahnbrücke und dem ehemaligen Entladehafen der Berliner GASAG am Südufer des Kanals. Sie führt einen Weg über die Wasserstraße, der vom S-Bahnhof Attilastraße parallel zum Bahndamm durch Kleingartenkolonien bis zur Lankwitzer Straße verläuft. Die Stahlträger der Bogenbrücke sind mit der Inschrift „Königshütte“ gekennzeichnet. Die Brücke wurde 1905-06 errichtet und steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz.[39] 52° 26′ 41″ N, 13° 21′ 48″ O
29
21,70 Teubertbrücke
Teubertbrücke
Teubertbrücke
Berlin-Tempelhof
Die Teubertbrücke ist eine stählerne Fachwerkbrücke mit obenliegender Fahrbahn und steht unter Denkmalschutz.[40] Sie überquert den Kanal in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Kohlehafens der Berliner GASAG in Berlin-Mariendorf und dient zur Überführung der Ringstraße. Die Brücke wurde 1904-1905 errichtet und am Ende des 2. Weltkrieges gesprengt. Sie konnte nach Kriegsende aber gehoben und bis 1948 wiederhergestellt werden. 52° 26′ 46″ N, 13° 21′ 57″ O
30
22,04 Die Techowbrücke im Jahr 2009
Die Brücke im Jahr 2009
Techowbrücke
Berlin-Tempelhof
Die Techowbrücke ist eine Balkenbrücke aus Stahl. Erbaut wurde sie in dieser Form in den Jahren 1955/56. Sie führt die Gersdorfstraße über den Kanal. Benannt wurde die Brücke nach dem Landesbaurat Otto Techow, Mitglied in der Baukommission des Kanals.[4] 52° 26′ 54″ N, 13° 22′ 11″ O
31
22,76 Germelmannbrücke
Germelmannbrücke
Germelmannbrücke
Berlin-Tempelhof
Die Germelmannbrücke ist eine Straßenbrücke. Gebaut wurde sie 1989 bis 1991 als stählerne Bogenbrücke mit vierbogigem Überbau und aufgeständertem Hohlkastensystem und orthotroper Platte. Die Bögen liegen unter der Fahrbahn. Ihre Spannweite beträgt 42 Meter und ihre Gesamtlänge 52 Meter. Sie ist 19,5 Meter breit. Auf der Brücke treffen sich aus Berlin-Mariendorf kommend die Rathausstraße mit der Alarichstraße nördlich des Kanals in Berlin-Tempelhof. 52° 27′ 8″ N, 13° 22′ 41″ O
32
23,21 Stubenrauchbrücke
Stubenrauchbrücke

Schacht der U-Bahnlinie 6 unter der östlichen Fahrbahn
Schacht der U-Bahnlinie 6 unter der östlichen Fahrbahn
Stubenrauchbrücke
Berlin-Tempelhof
Die Tempelhofer Stubenrauchbrücke ist eine Balkenbrücke aus Spannbeton und überquert den Kanal am Hafen Tempelhof und am Ullsteinhaus. Der nördliche Teil der Straßenbrücke gehört zum Tempelhofer Damm, der südliche zum Mariendorfer Damm. Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Brücke wurde 1950 wiederaufgebaut. Die heutige Ausführung stammt aus den Jahren 1961/1964. Die Fahrbahnen des 35 m breiten Bauwerks sind geteilt. Unter dem hafenseitigen, östlichen Brückenteil – einer Doppelstockbrücke – befindet sich ein Schacht der U-Bahnlinie 6 zur Überquerung des Kanals. Zudem ist in die Brücke ein Teil des U-Bahnhofs Ullsteinstraße integriert. Wegen des tiefliegenden U-Bahn-Schachts soll dieser Brückenteil im Zuge des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit 17 angehoben werden.[41] Die Brücke trägt den Namen von Ernst von Stubenrauch, Teltower Landrat und Initiator des Teltowkanals. In Berlin-Oberschöneweide über der Spree gibt es eine zweite nach dem Landrat benannte Stubenrauchbrücke. 52° 27′ 13″ N, 13° 23′ 4″ O
33
23,68 Die Werkbrücke im Jahr 2007
Der „Lorenzsteg“ 2007
(Werkbrücke der Firma Lorenz)
Berlin-Tempelhof
Die namenlose Brücke, inoffiziell „Werkbrücke“ genannt, verbindet östlich des Hafens Tempelhof beidseitig des Kanals gelegene ehemalige Anlagen von Standard Elektrik Lorenz. Sie diente hauptsächlich dem innerbetrieblichen Warentransport und Verkehr. Heute trennt ein Tor am nördlichen Ende die inzwischen verschiedenen Eigentümern gehörenden Geländeteile. Die stählerne, um 1920 gebaute Balkenbrücke in der Bauform einer Voutenbrücke liegt 11,50 m über dem Kanal und verfügt über zwei Fahrspuren. Wie fast alle Teltowkanal-Brücken wurde auch die Werkbrücke, gelegentlich auch als „Lorenzsteg“ bezeichnet, vor dem Kriegsende 1945 von der Wehrmacht gesprengt. Die Wiedererrichtung erfolgte um 1950.[42] 52° 27′ 19″ N, 13° 23′ 26″ O
34
23,96 Colditzbrücke
Colditzbrücke
Colditzbrücke
Berlin-Tempelhof
Die Colditzbrücke ist eine Straßenbrücke aus Beton. Über die Brücke führt die Colditzstraße, die ihr auch den Namen gab. Die Straße wurde nach der Stadt Colditz in Sachsen benannt. Sie wurde nach Zerstörung der 1905 an dieser Stelle errichteten Achenbachbrücke Ende der 1950er-Jahre errichtet. Am 20. Oktober 1958 wurde die 12,66 Meter breite und 80 Meter lange Brücke (49 Meter Spannweite) eröffnet. Die Baukosten betrugen 520.000 DM.[43] 52° 27′ 23″ N, 13° 23′ 40″ O
35
24,38 Komturbrücke
Komturbrücke
Komturbrücke
Berlin-Tempelhof
Die Komturbrücke ist eine Straßenbrücke. Sie wurde 1976 als Balkenbrücke aus Stahl mit Hohlkästen und orthotroper Platte erbaut. Auf der Brücke treffen sich von Süden kommend die Schätzelbergstraße mit der von Norden kommenden Komturstraße. Als Komtur wurde bei den geistlichen Ritterorden der Obere einer Komturei bezeichnet. Die Brücke bildet eine wichtige Verbindung zwischen den Industriestandorten am Kanal in Berlin-Tempelhof. 52° 27′ 27″ N, 13° 24′ 0″ O
36
25,18 Gottlieb-Dunkel-Brücke
Gottlieb-Dunkel-Brücke
Gottlieb-Dunkel-Brücke
Berlin-Tempelhof
Die Gottlieb-Dunkel-Brücke aus dem Jahr 1980 führt die A100 (ehemals A102, Abzweig zur Gradestraße vom Autobahnkreuz Tempelhof) in mehreren Armen über den Kanal. Unterhalb der hoch erbauten und langgestreckten Autobahnbrücke quert die Brücke der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn (NME) den Kanal. Das Bauwerk trägt den Namen des Tempelhofer Gutsbesitzers und Kommunalpolitikers Gottlieb Dunkel (1839–1907), der von 1874 bis 1887 ehrenamtlicher Gemeindevorsteher der Landgemeinde Tempelhof war. (Siehe auch Nr. 38.) 52° 27′ 30″ N, 13° 24′ 42″ O
37
25,21 NME-Eisenbahnbrücke mit Namensschild und Graffiti
NME-Eisenbahnbrücke mit Namensschild und Graffiti NME-Eisenbahnbrücke
NME-Eisenbahnbrücke
NME-Eisenbahnbrücke
Berlin-Tempelhof
Die NME-Eisenbahnbrücke führt unterhalb der Gottlieb-Dunkel-Brücke über den Kanal. Die „Rixdorf-Mittenwalder Eisenbahn AG“, die nach der Umbenennung von Rixdorf in Neukölln als „Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn (NME)“ firmiert, baute 1899/1900 eine 27 Kilometer lange Strecke von Mittenwalde über Brusendorf, Groß Kienitz, Selchow, Schönefeld, Rudow, Buckow und Britz zum Bahnhof Hermannstraße. Am 28. September 1900 um 6.18 Uhr machte sich der erste Zug von Mittenwalde nach Rixdorf auf die Strecke. Am 22. April 1945 wurde die NME-Brücke von der Wehrmacht gesprengt. Die sowjetische Kommandantur sorgte dafür, dass am 17. Mai 1945 der Personen- und Güterverkehr zwischen Neukölln und Mittenwalde wieder aufgenommen werden konnte. 52° 27′ 30″ N, 13° 24′ 43″ O
38
25,23 Siehe vorstehendes Bild zu Nr. 37 (Autobahnbrücke) A 102
Berlin-Tempelhof
Teil der Gottlieb-Dunkel-Brücke (Nr. 36). Dieser Brückenarm der Anschlussstelle Gradestraße (A102) führt östlich der NME-Eisenbahnbrücke über den Kanal, während der Arm der Nr. 36 den Kanal westlich der NME-Brücke überspannt. 52° 27′ 30″ N, 13° 24′ 44″ O
39
25,31 Die Rixdorf-Mariendorfer Wegebrücke 1906
Die Rixdorf-Mariendorfer Wegebrücke 1906
Mussehlbrücke
Berlin-Tempelhof
Die Mussehlbrücke überquert nacheinander den Teltowkanal und die Bahntrasse der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn (NME). Über die Mussehlbrücke führt die Gottlieb-Dunkel-Straße. Hoch über der Mussehlbrücke verläuft die A 100 mit der Anschlussstelle Gradestraße und der Gottlieb-Dunkel-Brücke. Die erste Brücke entstand 1906 als Stahlfachwerkbrücke unter dem Namen Rixdorf-Mariendorfer Wegebrücke (siehe Bild). Die heutige Balkenbrücke wurde zwischen 1967 und 1970 gebaut. Benannt wurde sie nach Friedrich Mussehl (* 23. November 1855; † 24. Dezember 1912),[44] Amts- und Gemeindevorsteher von Tempelhof und Mitglied der Kreis-Kanalkommission.[45] 52° 27′ 29″ N, 13° 24′ 49″ O
40
26,26 Wilhelm-Borgmann-Brücke
Wilhelm-Borgmann-Brücke
Wilhelm-Borgmann-Brücke
Berlin-Britz
Die Wilhelm-Borgmann-Brücke ist eine Straßenbrücke und führt den Tempelhofer Weg über den Kanal zwischen dem Treseburger Ufer und dem Braunschweiger Ufer. Eine erste Brücke wurde im Zuge des Teltowkanalbaues 1905 dort errichtet. Die heutige stählerne Balkenbrücke entstand 1952 bis 1953. Benannt wurde sie nach Wilhelm Borgmann (* 16. September 1866; † 13. Januar 1927), Justizrat des Kreises Teltow, Bürgermeister von Köpenick und Mitglied der Kreis-Kanalkommission.[4] 52° 27′ 23″ N, 13° 25′ 38″ O
41
26,90 Die Chausseestraßenbrücke Britz 1906 oder früher
Die Chausseestraßenbrücke Britz 1906 oder früher
Britzer Brücke
Berlin-Britz
Die Straßenbrücke führt den Britzer Damm (bis 1950: Chausseestraße[46]) über den Kanal. Seit ihrem Neubau 1955/56 als stählerne Balkenbrücke trägt sie den Namen Britzer Brücke. Die Vorgängerbrücke von 1906 hieß zuerst „Chausseestraßenbrücke Britz“ und später nach dem Staatsmann Moltke Friedrich-von-Moltke-Brücke.[47][48] Sie war die einzige der historischen Teltowkanal-Brücken, die als Massivbrücke in Beton errichtet wurde; alle anderen Brücken hatten einen eisernen Überbau.[2] Sie wurde im April 1945 bei Rückzugsgefechten von der Deutschen Wehrmacht gesprengt, wobei acht junge Flakhelfer ihr Leben verloren.[49] 52° 27′ 29″ N, 13° 26′ 10″ O
42
27,26 Rungiusbrücke
Rungiusbrücke
Rungiusbrücke
Berlin-Britz
Die Rungiusbrücke ist eine Straßenbrücke. Erbaut wurde sie als Fachwerkbrücke aus Stahl mit obenliegender Fahrbahn. Benannt wurde die Brücke nach Heinrich Rungius (* 27. September 1833 in Luckenwalde; † 11. Mai 1922 in Berlin), einem evangelischen Theologen und Pfarrer in Rixdorf. 52° 27′ 31″ N, 13° 26′ 29″ O
43
27,67 Die Buschkrugbrücke im Jahr 2009
Die Brücke im Jahr 2009
Blick zum Hafen Britz Ost
Blick zum Hafen Britz Ost
Buschkrugbrücke
Berlin-Britz
Die heutige Buschkrugbrücke ist eine Straßenbrücke. Sie wurde als Balkenbrücke aus Beton errichtet. Die Brücke über den Kanal hieß bis 1950 „Schulenburgbrücke“ und trug den Namen nach dem Politiker Rudolf Wilhelm Graf von der Schulenburg auf Ramstedt. Am 24. April 1945 wurde das erste Brückenbauwerk von der SS gesprengt.[50] Nach dem Krieg entstand eine Behelfsbrücke. 1950/51 wurde sie in einfacher Bauweise wieder errichtet. Die Brücke wurde am 14. Februar 1950 umbenannt, weil es auch in Spandau über die Havel eine Schulenburgbrücke gibt. Ihr neuer Name Buschkrugbrücke stammt von einem historischen Gasthof, der bereits 1375 erwähnt wurde. Auf einer Karte von 1786 ist er an der Kreuzung des damaligen Britzer Dammes, der heutigen Grenzallee und der heutigen Buschkrugallee, eingezeichnet. Ihr aktuelles Aussehen erhielt die Brücke nach umfangreichen Umbauten zwischen 1959 und 1963, als die Linie U 7 der Berliner U-Bahn nach Berlin-Rudow[51] unter dem Kanal hindurch, genau unter der Brücke gebaut wurde. Bis 1964 fuhr die Straßenbahn über die Brücke. 52° 27′ 33″ N, 13° 26′ 51″ O
44a
28,80 Die Neue Späthbrücke im Jahr 2009
Die Brücke im Jahr 2009
Neue Späthbrücke
Berlin-Britz
Die Neue Späthbrücke führt die Späthstraße zwischen Britz und Baumschulenweg (Späthsfelde) über den Kanal. Die stählerne Stabbogenbrücke mit eingehängter Brückentafel wurde 2002 gebaut. Die Stützweite beträgt rund 57 m. Die Brücke erhielt den Namen „Neue Späthbrücke“ zur Unterscheidung von der 1906 gebauten Späthstraßenbrücke. Um die Späthstraße an die neue und parallel zum Kanal geführte A 113 anzuschließen, wurde die Späthstraße zwischen der Haarlemer Straße und dem Königsheideweg um rund 700 Meter nach Norden verlegt. Unmittelbar nordöstlich folgend führt die „Anna-Nemitz-Brücke“ über die Autobahn. Die historische Späthstraßenbrücke bleibt ohne verkehrliche Nutzung als denkmalgeschütztes Bauwerk erhalten (siehe, auch zur Namensgebung, nächsten Eintrag). 52° 27′ 15″ N, 13° 27′ 37″ O
44
29,24 Die Späthstraßenbrücke im Jahr 2009
Die Brücke im Jahr 2009
Die Späthstraßenbrücke im Jahr 2009
Die Brücke im Jahr 2009
Späthstraßenbrücke
Berlin-Britz
Die historische Späthstraßenbrücke wurde mit dem Bau des Teltowkanals als genietete Fachwerkbrücke aus Stahl errichtet und 1906 eröffnet. Ihre Spannweite beträgt 36,96 m. Die 48,56 m lange Brücke ist die einzige Teltowkanal-Brücke, die 1945 von der Deutschen Wehrmacht nicht gesprengt wurde[2] und damit die einzige weitgehend im Ursprungszustand erhaltene Brücke über die Wasserstraße. Die denkmalgeschützte Brücke[52] führte die alte Späthstraße (heute: „Neue Späthstraße“) über den Kanal und verband die nach der Teilung Berlins getrennten Ortsteile Britz und Baumschulenweg. Nach der Teilung der Stadt wurde die Verbindung unterbrochen und die Fahrbahnplatte demontiert. 1992 wurde sie wieder instandgsetzt. Mit dem Bau der A 113 wurde sie funktionslos und 2002 durch die „Neue Späthbrücke“ ersetzt (siehe Voreintrag). Die Brücke ist heute durch Stacheldraht abgesperrt, also auch nicht für Fußgänger passierbar. Von Westen führt die „Neue Späthstraße“ bis zu dem Bauwerk, auf der Ostseite fehlt jede Anbindung. Die Brücken wurden benannt nach Franz Ludwig Späth, der dem Ortsteil Baumschulenweg mit dem Bau der ersten Pflasterstraßen, der Haltestelle der Görlitzer-Bahn (1891), dem Anschluss zur Ringbahn nach Neukölln und der Ansiedlung der Späthschen Baumschule entscheidende Entwicklungsimpulse gab. 52° 27′ 4″ N, 13° 27′ 45″ O
45
30,68 Die Ernst-Keller-Brücke im Jahr 2009
Die Brücke im Jahr 2009
Ernst-Keller-Brücke
Berlin-Britz
Die Ernst-Keller-Brücke führt die Johannisthaler Chaussee zwischen Britz und Baumschulenweg (Späthsfelde) über den Kanal. Die heutige stählerne Stabbogenbrücke mit eingehängter Brückentafel wurde 2004 gebaut. Sie ersetzte eine erst 1993 für 2,7 Millionen DM errichtete Balkenbrücke mit Stahlüberbau und orthroper Platte.[53][54] Der Ersatz nach nur elf Jahren war notwendig aufgrund des Neubaus der parallel zum Kanal geführten A 113 und der Anschlussstelle Johannisthaler Chaussee direkt an der Brücke.[55] Unmittelbar nordöstlich anschließend führt die „Fanny-Zobel-Brücke“ über die Bundesautobahn. 52° 26′ 33″ N, 13° 28′ 42″ O
46
32,34 Die Massantebrücke 1906
Die Massantebrücke 1906

Die Massantebrücke 2005
Die Massantebrücke 2005
Massantebrücke
Berlin-Rudow
Die heutige Massantebrücke ist eine im Jahr 2003 neu gebaute Straßenbrücke am Hafen Rudow-West. Sie ist eine stählerne Stabbogenbrücke mit eingehängter Brückentafel und führt die Stubenrauchstraße zwischen Rudow und Johannisthal über den Kanal. Unmittelbar östlich anschließend überquert die Stubenrauchstraße mit der Herman-Gladenbeck-Brücke die A 113. Friedrich Karl Massante, Gemeindevorsteher von Rudow und Mitglied der Kreis-Kanalkommission, ist der Namensgeber der Brücke.[56][4] 52° 26′ 0″ N, 13° 29′ 51″ O
47
34,10 Die Brücke im Jahr 2009
Die Brücke im Jahr 2009

Integrierter Fußgänger- und Radfahrweg
Fußgänger- und Radfahrweg
(Autobahnbrücke) A 113
Berlin-Rudow/
Berlin-Adlershof
Die namenlose Brücke führt die A113 über die Wasserstraße. Die Bundesautobahn verläuft zuvor parallel zum Kanal nach Südosten und schwenkt auf der Brücke nach Süden in Richtung Schönefeld ab. Die zwischen 2002 und 2004 erbaute Balkenbrücke ist als zweifeldrige Trogbrücke in Stahlverbundbauweise ausgeführt. Die Balken bestehen aus Stahl, die Fahrbahnplatte aus Stahlbeton. Die Gesamtlänge beträgt 149,30 m, die Überbaubreite 31,70 m, die Brückenfläche 5240 m² und die Feldweiten liegen zwischen 66,50 und 82,80 m. Auf der Höhe der Trogunterseite ist ein Fußgänger- und Radfahrweg in die Westseite der Brücke integriert, der auf gesonderten Kragträgern liegt. Den Amtsentwurf besorgte das Ingenieurbüro Grassl GmbH – Beratende Ingenieure Bauwesen. Die Baukosten betrugen 12,2 Millionen Euro.[57] 52° 25′ 35″ N, 13° 31′ 13″ O
48
34,14 Wredebrücke
Berlin-Adlershof
Die Wredebrücke, lokal auch Rudower Brücke genannt,[58] war eine Straßenbrücke, die die Rudower Chaussee (bis 1959 Köpenicker Straße) über den Kanal führte. Heute befindet sich genau an dieser Stelle die Autobahnbrücke der A 113. Benannt wurde die Brücke nach dem Bankier und Fabrikanten Wilhelm August Julius Wrede (1822–1895), früherer Besitzer des Gutes Britz.[59] 52° 25′ 34″ N, 13° 31′ 12″ O
49
34,54 Die Brücke im Jahr 2009
Die Brücke im Jahr 2009

Die Rohrleitung
Die Rohrleitung
Wegedornbrücke
auch: Teltowkanal-Brücke
und
(Rohrleitungsbrücke)
Berlin-Adlershof
Die Wegedornbrücke, oft auch als Teltowkanalbrücke[60] bezeichnet, führt die Wegedornstraße über den Kanal. Die Balkenbrücke aus Spannbeton wurde 1989 erbaut und verbindet als Ersatz der entfallenen Wredebrücke (Nr. 48) Adlershof mit Altglienicke. Benannt ist die Brücke wie die Straße nach dem Wegedorn.[61] 2003 wurde für 50.000 Euro eine neue Rohrleitungsbrücke mit einer Stützweite von 40 m in die Wegedornbrücke integriert. Die Druckwasserleitung querte zuvor als Düker den Kanal. Die Konsolen der stählernen Fachwerkbrücke sind an den Widerlagern der Straßenbrücke befestigt. Ihre Ansichtsfläche ist mit Trapezblechen verkleidet.[62] 52° 25′ 34″ N, 13° 31′ 36″ O
50
35,10 Die Widerlager der ehemaligen Rohrbrücke im Jahr 2009
Die Widerlager der ehemaligen Rohrbrücke im Jahr 2009
Rohrbücke
Berlin-Adlershof
Am Havestadtplatz befand sich eine Rohrkonstruktion über den Kanal. Nach dem Abriss sind Widerlager der Rohrbrücke an beiden Ufern erhalten geblieben. Der Havestadtplatz liegt am Südausgang des WISTA am Ernst-Ruska-Ufer und erinnert an Christian Havestadt von Havestadt & Contag, dem bauausführenden Ingenieurbüro des Teltowkanals. 52° 25′ 31″ N, 13° 32′ 31″ O
51
35,78 Die Oppenbrücke 1906
Die Oppenbrücke 1906

Die Altglienicker Brücke im Jahr 2009
Die Altglienicker Brücke im Jahr 2009
Altglienicker Brücke
Berlin-Adlershof
Die Altglienicker Brücke wurde am 14. Oktober 1950 eingeweiht und führte die Köpenicker Straße über den Kanal. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges bestand hier die „Oppenbrücke“ aus dem Jahr 1906,[63] benannt nach dem Rittmeister a.D. von Oppen.[64] Nach Kriegszerstörungen wurde die stählerne Fachwerkbrücke wieder aufgebaut. 1993 wurde sie wegen Baufälligkeit gesperrt und ist seither funktionslos und abgesperrt. Sie wird seit 1995 von der nebenliegenden Altglienicker Behelfsbrücke (Nr. 51a) umgangen.[65] Auf der Brücke liegen noch die Schienen der ehemaligen Straßenbahnlinie 84, die vom Bahnhof Friedrichshagen zur Altglienicker Kirche führte.[66] 52° 25′ 30″ N, 13° 32′ 41″ O
51a
35,80 Die Altglienicker Behelfsbrücke im Jahr 2009
Die Altglienicker Behelfsbrücke (im Vordergrund) im Jahr 2009
Altglienicker Brücke (Behelfsbrücke USTH)
Berlin-Adlershof
Die Balkenbrücke wurde 1995 als sogenannte „Behelfsbrücke (USTH)“ (USTH = umsetzbare Stahlhochstraße) als Ersatz für die baufällige Altglienicker Brücke (Nr. 51) gebaut. Sie führt die Köpenicker Straße über den Kanal und verbindet Adlershof mit Altglienicke. Im Jahr 2003 musste auch die provisorische Brücke vorübergehend gesperrt werden, da sie nicht die erforderliche Mindesthöhe aufwies. Die Anhebung um rund 80 cm kostete rund 750.000 Euro.[67][68] Mit Stand 2009 gibt es keine Zeitangaben zu einer Beendigung des Provisoriums. 52° 25′ 30″ N, 13° 32′ 41″ O
52
36,45 Neubau der Fernverkehrsbrücke, Stand November 2009
Neubau der Fernverkehrsbrücke, Stand November 2009
(Eisenbahnbrücke)
Berlin-Adlershof
Die Brücke führt den Fernverkehr der 1866 in Betrieb genommenen Görlitzer Eisenbahn über den Kanal. Die ursprüngliche stählerne Fachwerkbrücke entstand um 1906. Mit der Grunderneuerung des Streckenabschnitts BaumschulenwegGrünau seit 2007 werden die beiden nebeneinanderliegenden Bahnbrücken (siehe Nr. 53) durch moderne Stabbogenbrücken ersetzt. Die Spannweite der neuen Brücken wird 50 m statt vorher 23 m, die lichte Höhe zwischen Wasserfläche und Brücken künftig 5,25 statt 4,70 m betragen. Die Bauarbeiten werden bei weitgehend laufendem Bahnbetrieb durchgeführt. Die Züge überqueren den Kanal mit Stand 2009 auf einer provisorischen Brücke direkt neben dem Adlergestell. Die neue Brücke ist bereits installiert und wird voraussichtlich 2010 eröffnet.[69][70] 52° 25′ 33″ N, 13° 33′ 15″ O
53
36,46 Das S-Bahn-Provisorium im November 2009
Das S-Bahn-Provisorium im November 2009, dahinter die Brücke Nr. 52. Blick vom Adlergestell.
(Eisenbahnbrücke)
Berlin-Adlershof
Die Brücke führt die Vorortgleise der S-Bahn auf der Strecke der Görlitzer Bahn über den Kanal. Die erste Brücke entstand 1928 als Fachwerkbrücke mit dem Ausbau der Vorortbahn nach Königs Wusterhausen. Aufgrund der Streckenerneuerung seit 2007 wurde die alte Brücke abgetragen. Die neue Stabbogenbrücke (wie vorstehende Nr. 52) steht mit Stand November 2009 bereits auf dem Baugelände und wird voraussichtlich 2010 installiert und eröffnet.[69][70] 52° 25′ 33″ N, 13° 33′ 17″ O
54
36,51 Gustav-Borgmann-Brücke 1906
Gustav-Borgmann-Brücke 1906
Stelling-Janitzky-Brücke
Berlin-Adlershof
Die Stelling-Janitzky-Brücke wurde 1963 als Balkenbrücke aus Stahl gebaut. Sie führt das Adlergestell (B 96a) über den Kanal. Sie ist benannt nach Johannes Stelling und Erich Janitzky, zwei Opfern der nationalsozialistischen Köpenicker Blutwoche. Zum Gedenken an die beiden Widerstandskämpfer befindet sich eine Gedenktafel im Brückengeländer. Vorgängerbrücke an dieser Stelle war die Gustav-Borgmann-Brücke, benannt nach Gustav Borgmann, einem ehemaligen Bürgermeister von Köpenick. 52° 25′ 34″ N, 13° 33′ 19″ O
55
37,00 Die Außenringbrücke im Jahr 2009
Die Brücke im Jahr 2009
(Eisenbahnbrücke)
Berlin-Adlershof
Die namenlose Brücke ist Teil des Außenrings. Sie wurde 1984 als Fachwerkbrücke aus Stahl erbaut. Die erste Brücke entstand an dieser Stelle 1941 als kriegsgbedingtes Provisorium, teils auf hölzernen Pfeilern, für den Güteraußenring. 1949 wurde die Brücke erneuert und bereits 1951 durch einen Neubau für den Außenring ersetzt. Dabei wurde – dieser Kanalabschnitt war aufgrund der Deutschen Teilung für den Schiffsverkehr gesperrt – ein massiver Stützpfeiler in der Kanalmitte errichtet. Wegen der Elektrifizierung der Bahnstrecke musste dieser Bau 1984 durch die heutige Brücke ersetzt werden. Der verbliebene, nun funktionslose Strompfeiler der Vorgängerbrücke wurde erst im Jahr 2000 nach der Sanierung des Kanalabschnitts gesprengt.[71][72] 52° 25′ 37″ N, 13° 33′ 44″ O
56
37,72 Die Kaiser-Wilhelm-Brücke 1906
Die Kaiser-Wilhelm-Brücke 1906
Grünauer Brücke
Berlin-Köpenick (Köllnische Vorstadt)
Die Grünauer Brücke führt als letzte Brücke über den Kanal kurz vor dem Erreichen der Dahme, die zur Spree-Oder-Wasserstraße (SOW) gehört. An dieser Stelle gab es mit der Eröffnung des Teltowkanals eine stählerne Fachwerkbrücke, die damals Kaiser-Wilhelm-Brücke genannt wurde[73] Diese Brücke wurde in den Jahren 1998 bis 2000 als Balkenbrücke völlig neu gebaut. Auf der Brücke trifft von Süden kommend die Regattastraße mit der nördlich des Kanals verlaufenden Grünauer Straße zusammen. 52° 25′ 42″ N, 13° 34′ 22″ O

Siehe auch


Liste der Brücken in Berlin   A B CD E F G H IJ K L M N O PQ R S T UV W XYZ

Literatur

  • 100 Jahre Teltowkanal 1906–2006 – Festschrift der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost (Hrsg.), Magdeburg 2006 (keine ISBN).
  • E. Thiemann, D. Desczyk, H. Metzing: Berlin und seine Brücken, Jaron-Verlag, 1.Auflage Berlin 2003 ISBN 3-89773-073-1
  • Jan Feustel, Horst Köhler: Lebensader durch Sumpf und Sand, 100 Jahre Teltowkanal, Hendrik Bäßler Verlag, 1. Auflage 2006, ISBN 3-930388-36-7
  • Hans-J. Uhlemann: Berlin und die Märkischen Wasserstraßen transpress Verlag Berlin div. Jahrgänge ISBN 3-344-00115-9
  • Schriften des Vereins für europäische Binnenschifffahrt und Wasserstraßen e. V. div. Jahrgänge. WESKA (Westeuropäischer Schifffahrts- und Hafenkalender), Binnenschifffahrts-Verlag GmbH Duisburg-Ruhrort, (keine ISBN)
  • Folke Stender: Redaktion Sportschifffahrtskarten Binnen 1 Nautische Veröffentlichung Verlagsgesellschaft ISBN 3-926376-10-4.
  • W. Ciesla, H. Czesienski, W. Schlomm, K. Senzel, D. Weidner (Autorenkollektiv): Schiffahrtskarten der Binnenwasserstraßen der Deutschen Demokratischen Republik 1:10.000, Band 4 Herausgeber: Wasserstraßenaufsichtsamt der DDR, Berlin 1988 (keine ISBN)

Einzelnachweise

  1. Verzeichnis der dem allgemeinen Verkehr dienenden Binnenwasserstraßen des Bundes gemäß Anlage 1 (zu § 1 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 5 und § 2 Abs. 2) des Bundeswasserstraßengesetzes (WaStrG) Siehe Nr. 57.
  2. a b c d e f 100 Jahre Teltowkanal 1906–2006 – Festschrift der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung …, S. 51
  3. Jan Feustel, Horst Köhler: Lebensader durch Sumpf und Sand, … S. 33.
  4. a b c d e f g h 100 Jahre Teltowkanal 1906–2006 – Festschrift der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung …, S. 52
  5. Jan Feustel, Horst Köhler: Lebensader durch Sumpf und Sand, … S. 37.
  6. Kremnitzufer. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim Kaupert)
  7. Ing.Zühlke aus Niesky
  8. Zentralblatt der Bauverwaltung, 34. Jahrgang, Nr. 83 (17. Oktober 1914), S. 588.
  9. Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin, Geschichte, Schleuse Kleinmachnow Dieser Quelle ist unter anderem das Havestadt-Zitat entnommen.
  10. Jan Feustel, Horst Köhler: Lebensader durch Sumpf und Sand, … S. 47.
  11. Erwähnung der Verkehrsprobleme an der Friedensbrücke
  12. TEK100 – Geschichte, Gegenwart und Zukunft Infos zur ehemaligen Badewitzbrücke, aufgestellt am 2. Juni 2006 anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Teltowkanals. Text des Heimatvereins Kleinmachnow für eine Informationstafel an der Brücke.
  13. Potsdamer Neueste Nachrichten, 22. Juni 2006 Zu Ehren des Kanal-Managers. Zum 100. Jubiläum des Teltowkanalbaus soll in Kleinmachnow die Friedensbrücke wieder in Badewitzbrücke umbenannt werden.
  14. Krebs und Kiefer, Beratende Ingenieure für das Bauwesen: Rammrathbrücke über den Teltowkanal (PDF)
  15. Jan Feustel, Horst Köhler: Lebensader durch Sumpf und Sand, … S. 57–60.
  16. Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin, Teltowkanal, Geschichte, Teltow-Werft
  17. Berlin.de Zehlendorf im Wandel der Geschichte.
  18. Kurt Trumpa: Zehlendorf Gestern und Heute. Verlag Elwert und Meurer, Berlin 1983. S. 44 (3. überarbeitete Auflage; Seitenangabe nach der 2. überarbeiteten Auflage 1979) ISBN 3-7669-0141-9.
  19. Der Unternehmer Eugen Kleine im Ehrungsverzeichnis des Luisenstädtischen Bildungsverein
  20. 11. Mai (Jahr 1925) in Tagesfakten des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim DHM)
  21. Eugen-Kleine-Brücke bei Ponton’s
  22. Versorgungsbrücke Kraftwerk Berlin-Lichterfelde bei structurae
  23. Jan Feustel, Horst Köhler: Lebensader durch Sumpf und Sand, … S. 71, 76
  24. Info zur Treidellok in Lichterfelde
  25. Tagesfakten für den 14. April (Jahr 1960) in Tagesfakten des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim DHM)
  26. berlin.de, Steglitz-Zehlendorf Benennung des Oskar-Lange-Platzes in Berlin-Lichterfelde am Donnerstag, dem 15. Februar 2007, Pressemitteilung Nr. 039 vom 5. Februar 2007
  27. Fußgängerbrücken in Berlin. Senator für Bau- und Wohnungswesen (Hrsg.), Berlin 1976, ohne ISBN, S. 43.
  28. Krahmerstraße. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim Kaupert)
  29. Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin, Landrat Ernst von Stubenrauch
  30. Bild der Siemensbrücke von 1906
  31. Edenkobener Steg & Leinpfadbrücke für Treidellokomotiven OBJ-Dok-Nr.: 09065397
  32. 100 Jahre Teltowkanal 1906–2006 – Festschrift der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung …, S. 10
  33. Edenkobener Weg. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim Kaupert)
  34. Trasse der Anhalter Bahn über den Teltowkanal
  35. SCHMITT STUMPF FRÜHAUF, UND PARTNER. Ingenieurgesellschaft im Bauwesen mbH. Downloads, siehe Informationen zur VFT®-Bauweise.
  36. Victor Schmitt: Eisenbahnbrücken kleiner und mittlerer Stützweite in Stahlverbund, S. 117, 119 (PDF)
  37. bsisb.de Über die Menuleiste „Neue Anhalter Bahn“ ansteuern.
  38. bsisb.de Die geplante neue Dresdener Bahn
  39. Lankwitz-Mariendorfer Fußgängerbrücke OBJ-Dok-Nr.: 09055074
  40. Teubertbrücke OBJ-Dok-Nr.: 09055114
  41. Anhebung der Stubenrauchbrücke Berlin-Tempelhof. (PDF) Krebs und Kiefer ,Planungsstudie, 1993.
  42. Michael Thiele, Die Firma C. Lorenz, in: Bezirksamt Tempelhof von Berlin (Hrsg.), Von Eisen bis Pralinen, Tempelhof und seine Industrie, Begleitbuch zur Ausstellung, S. 117. Keine Jahresangabe, keine ISBN-Nr.; die Ausstellung fand im November 2000 statt.
  43. Berlin-Chronik des Landesarchivs Berlin
  44. Mussehlstraße. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim Kaupert)
  45. 100 Jahre Teltowkanal 1906–2006 – Festschrift der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung …, S. 11, 52
  46. Chausseestraße. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins
  47. 100 Jahre Teltowkanal 1906–2006 – Festschrift der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung …, Karte im Anhang
  48. Bürgerverein Berlin-Britz Siehe Eintrag zur Britzer Brücke.
  49. Berlin.de, Neukölln, Pressemitteilung vom 23. Mai 2005 Sinnloser Tod junger Flak-Helfer in Neukölln - Sonnenblumenaktion erinnert an die tragischen Ereignisse der letzten Kriegstage am Teltowkanal.
  50. Berlins südliche Gestade / Stadtgeschichte an Neuköllner Kanälen. Berliner Geschichtswerkstatt e. V., Berlin 1988, S. 42.
  51. Die U-Bahn unter der Buschkrugbrücke
  52. Baudenkmal Späthstraßenbrücke
  53. Ernst-Keller-Brücke (1993) bei structurae
  54. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Ernst-Keller-Brücke (1993)
  55. Senatverwaltung für Stadtentwicklung, Pressebox November 2003 Verkehrseinschränkungen auf Grund des Verschubs der Ernst-Keller-Brücke im Zuge der Johannisthaler Chaussee.
  56. Friedrich Karl Massante im Ehrungsverzeichnis des Luisenstädtischen Bildungsverein
  57. A113-Teltowkanalbrücke bei Structurae
  58. Foto der Wredebrücke
  59. Geschichte des Schlosses Britz mit Erwähnung Wrede
  60. Karte K5 des Berliner Vermessungsamtes Beispielsweise bezeichnet die Karte K5 (1:5000) die Wegedornbrücke als Teltowkanalbrücke (Karte in der rechten Spalte aufrufen und Ausschnitt wählen). Der WESKA (siehe Literatur) spricht hingegen von der Wegedornbrücke.
  61. Wegedornstraße. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim Kaupert)
  62. Plass Ingenieure, Referenzseite Neubau einer Rohrleitungsbrücke.
  63. Die Oppenbrücke auf einer Karte aus den 1940er-Jahren
  64. Oppenstraße. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins
  65. Karte Altglienicker Brücke Teltowkanal
  66. Altglienicke24 Geschichte der Straßenbahn in Altglienicke.
  67. FDP-Fraktion Berlin Volker Thiel: Steuergeldverschwendung in Treptow-Köpenick. Kleine Anfrage im Abgeordnetenhaus von Berlin, 5. November 2004.
  68. Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin Altglienicker Behelfsbrücke.
  69. a b Berlin-Görlitzer Eisenbahn Neubau der Brücken über den Teltowkanal
  70. a b Die Brücken der Görlitzer Bahn. (PDF) S-Bahn Berlin, Bauinformationen, S. 2
  71. Jan Feustel, Horst Köhler: Lebensader durch Sumpf und Sand, … S. 121f.
  72. EÜ der Strecke BAR im SO Abschnitt / Teltowkanal im Brückenweb
  73. Grünauer Brücke 1908 in der Tageszeitung Märkische Allgemeine

Weblinks

 Commons: Brücken über den Teltowkanal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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