Liste der Kulturdenkmale der Lübecker Altstadt


Liste der Kulturdenkmale der Lübecker Altstadt
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Liste der Kulturdenkmale in der Lübecker Altstadt

Diese Liste umfasst Kulturdenkmale im Stadtteil Lübeck-Altstadt der Hansestadt Lübeck (Gemarkung Lübeck, Innere Stadt).

Die Hansestadt Lübeck hat bislang kein digitales, öffentlich zugängliches Verzeichnis ihrer Kulturdenkmale. Die Liste wurde daher anhand öffentlich zugänglicher Schriftquellen erstellt, die unter Beteiligung der Lübecker Denkmalpflege veröffentlicht wurden.[1] Sie ist also als Auswahl zu verstehen und nicht vollständig.

Inhaltsverzeichnis

Sakralbauten

Lübecker Dom

Lübecker Dom mit Ausstattung und den Resten des Klostergebäudes an der Südseite

Marienkirche

Lübecker Marienkirche mit Ausstattung und Wehde in der Mengstraße 8 sowie dem Marienwerkhaus am Marienkirchhof (Lübeck)[2]

Petrikirche

Petrikirche mit fragmentarischen Resten der Ausstattung

Jakobikirche

Jakobikirche mit Ausstattung und den Pastorenhäusern am Jakobikirchhof sowie dem Predigerwohnhaus, Königstraße 2

Aegidienkirche

Aegidienkirche mit Ausstattung und dem Pastorenhaus, Aegidienstraße 77, dem Predigerwohnhaus, Aegidienstraße 75 und dem ehem. Werkmeisterwohnhaus, Aegidienkirchhof 1-3

Katharinenkloster

Ehem. Katharinenkloster Lübeck der Franziskaner mit der Katharinenkirche (Lübeck) und deren Ausstattung sowie den weiteren Klosterräumlichkeiten im Katharineum zu Lübeck, der Stadtbibliothek (Lübeck) und dem ehem. Werkmeister-Haus der Lübecker Katharinenkirche, Glockengießerstraße 2

Burgkloster

Ehem. Burgkloster der Dominikaner mit den Resten der Burgkirche (Lübeck)

St. Annen Kloster

Ehem. St.-Annen-Kloster Lübeck der Augustinerinnen, heute Museum, mit den Resten der Klosterkirche und den Häusern An der Mauer 144, 144 a sowie der Düvekenstraße 1 - 19

St. Johannis Kloster

Ehem. St.-Johannis-Kloster, Refektorium heute vom Johanneum zu Lübeck genutzt

Heiligen-Geist-Hospital

Heiligen-Geist-Hospital mit Ausstattung und Inspektorhaus

Reformierte Kirche

Propsteikirche Herz Jesu

Propsteikirche Herz Jesu

Stadtbefestigung

Lübecker Stadtbefestigung mit Resten der Lübecker Stadtmauer beim Burgtor, unterhalb der Hundestraße sowie An der Mauer 49 und 51; das Holstentor nebst Puppenbrücke (Lübeck), das Burgtor und das Kaisertor.

Öffentliche Bauten

Rathaus

Lübecker Rathaus nebst Ausstattung und mit Ratskeller zu Lübeck

Kanzleigebäude

Kanzleigebäude

Zeughaus

Zeughaus

Marstall

Ehem. Marstall (Lübeck)

Salzspeicher

Salzspeicher

Rossmühle

Ehem. Rossmühle, An der Obertrave 43

Zöllnerhaus am Burgtor

Zöllnerhaus (Burgtor)

Schiffergesellschaft

Schiffergesellschaft mit Ausstattung

Altes Gerichtsgebäude in der Großen Burgstraße

Altes Gerichtsgebäude, Große Burgstraße (Lübeck) 4-14

Ehemalige Reichsbankfiliale

Reichsbankgebäude, später Katasteramt und heute Universitätsgebäude, Königstraße (Lübeck) 42

Stadttheater

Theater Lübeck, Beckergrube 10-14

Stadtbibliothek

Stadtbibliothek (Lübeck), Hundestraße 5-7

Prahl-Denkmal

Prahl-Denkmal in den Lübecker Wallanlagen

Lübecker Löwen

Zwei Löwen von Rauch vor dem Holstentor

Geibel-Denkmal

Geibel-Denkmal auf dem Geibelplatz

Konvente und Stiftshöfe

Gebäude nach Straßen

Aegidienstraße (Lübeck)

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Aegidienstraße 18 14. Jahrhundert klassizistisches Haus von 1875
Aegidienstraße 20 14. Jahrhundert klassizistisches Haus von 1803
Aegidienstraße 22 1779 Geverdeshof, barockes Stadtpalais von 1779, heute Sitz der Firma Hahn
GeverdeshofHL.JPG
Aegidienstraße 24 14. Jahrhundert 18. Jahrhundert barockes Haus des an der Gabelung zur Schildstraße
Germany Luebeck St Aegidien.jpg
Aegidienstraße 35 13. Jahrhundert 18. Jahrhundert frühklassizistisches Haus des späten 18. Jahrhunderts
Aegidienstraße 55-57 17. Jahrhundert Renaissance-Haus vermutlich aus dem 17. Jahrhundert
Aegidienstraße 59 1754 barockes Haus von 1754
Aegidienstraße 65 auf das frühe 17. Jahrhundert zurückgehendes ehemaliges Armenhaus 1872 1872 straßenseitig im Stil des Eklektizismus neu errichtet[3]
Aegidienstraße 67 14. Jahrhundert 19. Jahrhundert klassizistisches Haus des frühen 19. Jahrhunderts[4]
Aegidienstraße 75 14. Jahrhundert 1831 klassizistisches Haus von 1831[5]
Aegidienstraße 77 1828 klassizistisches Backstein-Pastorenhaus von St. Aegidien, erbaut 1826-1828[6]

Alfstraße

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Alfstraße 32 Giebelhaus im Stil der Backsteinrenaissance
Alfstraße 36 13. Jahrhundert 20. Jahrhundert Haus des 20. Jahrhunderts mit Kelleranlage des frühen 13. Jahrhunderts, Fassade im Jugendstil[7]
PortalAlfstr36.JPG
Alfstraße 38 12. Jahrhundert auf das 12. Jahrhundert zurückgehendes Renaissance-Giebelhaus mit reichem Portal
Gebaeude an der Untertrave Luebeck.jpg

Alsheide

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Alsheide 15 1600 1785 Backsteinrenaissance-Giebelhaus]von etwa 1600, 1785 klassizistisch umgestaltet
Alsheide 17 1600 Backsteinrenaissance-Giebelhaus von etwa 1600

An der Mauer

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
An der Mauer 8 1246 auf das Jahr 1246 zurückgehendes Traufenhaus[8]
An der Mauer 14 16. Jahrhundert 19. Jahrhundert auf das 16. Jahrhundert zurückgehendes Haus mit klassizistischer Fassade des 19. Jahrhunderts[9]
An der Mauer 16 auf das 16. Jahrhundert zurückgehendes Haus mit klassizistischer Fassade des 19. Jahrhunderts. Unter einem Dach mit Nr. 18[10]
An der Mauer 18 auf das 16. Jahrhundert zurückgehendes Haus mit klassizistischer Fassade des 19. Jahrhunderts. Unter einem Dach mit Nr. 16[11]
An der Mauer 47 13. Jahrhundert 1672 Fachwerkhaus von 1672, eingebaut in einen halbrunden Festungsturm des 13. Jahrhunderts
HLAnderMauer47.JPG
An der Mauer 49 13. Jahrhundert 1672 Fachwerkhaus von 1672, angelehnt an Reste der Stadtmauer des 13. Jahrhunderts
An der Mauer 51 13. Jahrhundert 1672 Fachwerkhaus von 1672, angelehnt an Reste der Stadtmauer des 13. Jahrhunderts
HLAnderMauer51.JPG
An der Mauer 118 etwa auf das Jahr 1300 zurückgehendes Renaissance-Haus des späten 16. Jahrhunderts[12]
An der Mauer 120 auf eine Bude des frühen 14. Jahrhunderts zurückgehendes, später mehrfach umgestaltetes Haus[13]
An der Mauer 142 a Wirtschaftsgebäude und Rückfront des St.-Annen-Klosters
St.-Annen-Kloster Lübeckrearfront.JPG
An der Mauer 154 1749 traufenständiges Kleinhaus von 1749. Unter einem Dach mit Nr. 156-152 und Nr. 156-160[14]
An der Mauer 156 traufenständiges Kleinhaus des späten 13. Jahrhunderts, später umgestaltet. Unter einem Dach mit Nr. 150-154 und Nr. 158-160[15]
An der Mauer 160 1978 nach Abbruch originalgetreu wiedererrichtetes klassizistisches Traufenhaus des späten 18. Jahrhunderts. Unter einem Dach mit Nr. 150-158[16]

An der Obertrave

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
An der Obertrave 6
HLAnderOtrave.JPG
An der Obertrave 7
AnderOtrave7HL.JPG
An der Obertrave 8
Obertrave8.JPG
An der Obertrave 11
An der Obertrave 12
An der Obertrave 13
An der Obertrave 14
HL An der Untertrave 13 – Ex-Steindruckerei.jpg
An der Obertrave 15
An der Obertrave 16 Musikhochschule Lübeck
Musikhochschule Lübeck.JPG
An der Obertrave 20 Ganghäuser im Gang Im Reinfeld
An der Obertrave 23
An der Obertrave 24
An der Obertrave 25
An der Obertrave 30
An der Obertrave 36
An der Obertrave 37 Ganghäuser in Rehhagens Gang
An der Obertrave 38
An der Obertrave 39
An der Obertrave 41
An der Obertrave 42
An der Obertrave 43
An der Obertrave 44
An der Obertrave 46 Ganghäuser in Stüwes Gang
An der Obertrave 47
An der Obertrave 48
An der Obertrave 49
An der Obertrave 51
An der Obertrave 52
An der Obertrave 53

Unter Denkmalschutz stehen die Gebäude An der Obertrave 6 bis 8, 11 bis 16, Nr. 20 (Ganghäuser im Gang Im Reinfeld), 23 bis 25, 30, 36, Nr. 37 (Ganghäuser in Rehhagens Gang) bis 39, 41 bis 44, Nr. 46 (Ganghäuser in Stüwes Gang) bis 49 sowie die Häuser 51 bis 53.[17]

An der Untertrave

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Lagerschuppen 6 1906 1906 errichtete einschiffige Lagerhalle in Ziegelbauweise[18]
Lagerschuppen 9 1906 1906 errichtete zweischiffige Lagerhalle in Ziegelbauweise[19]
An der Untertrave 21 1808 zwischen 1600 und 1649 errichtetes Renaissance-Haus mit klassizistischer Fassade von 1808[20]
An der Untertrave 27 1899 1899 errichtete Fassade des Historismus vor einem Neubau von 1981[21]
An der Untertrave 34, Die Eiche 1873 1873 errichteter Kornspeicher im Stil des Historismus, erbaut für Thomas Johann Heinrich Mann[22]
Auktionshaus Luebeck.jpg
An der Untertrave 39 zwischen 1600 und 1624 errichtetes Renaissance-Giebelhaus
An der Untertrave 42 zwischen 1550 und 1624 errichtetes Renaissance-Giebelhaus mit klassizistischer Fassade von 1797 und 1857[23]
An der Untertrave 52-53 zwischen 1525 und 1599 errichtetes Renaissance-Doppelhaus
An der Untertrave 60 spätbarockes Haus des 18. Jahrhunderts
An der Untertrave 61 im 16. Jahrhundert erbautes Renaissance-Giebelhaus
An der Untertrave 62 im 16. Jahrhundert erbautes Renaissance-Giebelhaus
An der Untertrave 70 1749 1749 errichtetes Eckhaus mit verputzter Fassade
An der Untertrave 86 Bürgerhaus der Renaissance
An der Untertrave 96 1569 1569 errichtetes dreistöckiges Renaissance-Fachwerkhaus, bereits ursprünglich als Mietshaus geplant und gebaut
An der Untertrave 97 1871 neogotischer Backstein-Speicher von 1871[24]
An der Untertrave 98 1870 neogotischer Backstein-Speicher von 1870[25]

Balauerfohr

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Balauerfohr 2 auf eine Bude von etwa 1300 zurückgehendes klassizistisches Haus[26]
Balauerfohr 3 klassizistisches Haus von 1811[27]
Balauerfohr 3 klassizistisch überformte Bude von etwa 1300[28]
Balauerfohr 35 auf das späte 13. Jahrhundert zurückgehendes Renaissance-Giebelhaus
Balauerfohr 37 auf das späte 13. Jahrhundert zurückgehendes Renaissance-Giebelhaus

Beckergrube

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Beckergrube 6
Beckergrube 8
Beckergrube 10
Beckergrube 12
Beckergrube 14
Beckergrube 16 1908 Stadttheater des Architekten Martin Dülfer im Jugendstil
Theater (Lübeck).JPG
Beckergrube 63
Beckergrube 65
Beckergrube 67
Beckergrube 69
Beckergrube 71 1298 1793 Restaurant Wullenwever
Restaurant Wullenwever.jpg
Beckergrube 73
Beckergrube 76 Backhaus
BackhausBeckergrube76.JPG
Beckergrube 79
Beckergrube 82
Beckergrube 83
Beckergrube 85
Beckergrube 86 (Historische Weinhandlung von Melle)
WeinhausvonMelle.JPG
Beckergrube 87
Beckergrube 88
Beckergrube 89
Beckergrube 95

Unter Denkmalschutz stehen im oberen Teil die Hausgrundstücke Beckergrube 6-16 gerade. Dabei ragt das Stadttheater des Architekten Martin Dülfer im Jugendstil dominant heraus.

In der unteren Beckergrube stehen die Häuser Nrn. 63-73, 79, 83-89 und 95 ungerade und die Grundstücke 76, 82, 86 (Historische Weinhandlung von Melle) und 88 unter Denkmalschutz. Nr. 71 Restaurant Wullenwever.

Bei St. Johannis

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Bei St. Johannis 1-3, Johanneum 1905 1903-1905 errichtetes Schulgebäude im Stil der Neorenaissance[29]
Johanneum zu Lübeck.jpg
Bei St. Johannis 5/Fleischhauerstraße 91-93 1905 1905 errichtete Hauptfeuerwache im Stil des Neobarock, heute Teil des Johanneums[30]
Bei St. Johannis 30 um 1700 errichtetes Renaissance-Haus
Bei St. Johannis 32 Renaissance-Wohnhaus des 17. Jahrhunderts
Bei St. Johannis 34 Renaissance-Wohnhaus des 17. Jahrhunderts
Bei St. Johannis 36 Renaissance-Traufenhaus des 17. Jahrhunderts, 1875 erheblich umgebaut
Bei St. Johannis 38 Renaissance-Traufenhaus des 17. Jahrhunderts mit verputzter Fassade von 1875

Blocksquerstraße

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Blocksquerstraße 6 1560 1800 1978 Spät-Rokoko-Haus
Blocksquerstraße 12, 1563 1600 1967 Speicher im Stil der Backsteingotik
Blocksquerstraße 16 18. Jahrhundert 1967 klassizistisch überformtes barockes Kleinhaus, Nr. 14-28 Ensemble unter einem Dach
Blocksquerstraße 18 18. Jahrhundert 1967 barockes Kleinhaus
Blocksquerstraße 20 18. Jahrhundert 1967 barockes Kleinhaus
Blocksquerstraße 22 18. Jahrhundert 1967 barockes Kleinhaus
Blocksquerstraße 22 18. Jahrhundert 1967 barockes Kleinhaus
Blocksquerstraße 24 18. Jahrhundert 1967 barockes Kleinhaus
Blocksquerstraße 26 18. Jahrhundert 1967 barockes Kleinhaus, Haustür mit Oberlicht von 1740
Blocksquerstraße 28 18. Jahrhundert 1967 barockes Kleinhaus, Rokoko-Haustür von 1740

Böttcherstraße (Lübeck)

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Böttcherstraße 8: 1741 1967 Barockes Giebelhaus
Boettcherstrasse 8.jpg
Böttcherstraße 12 1305 ca. 1800 1981 Im Kern älteres klassizistisches Kleinhaus von etwa 1800[31]
WP Böttcherstraße.jpg
Böttcherstraße 17 1289 zwischen 1790 und 1800 1967 Klassizistisches Haus
Böttcherstraße 20 1294 1606 1967 Renaissance-Treppengiebelhaus
MaxSchönBöttcherstraßeHL.JPG
Böttcherstraße 21 1561 1569 1991 Renaissance-Kleinhaus von 1569; Reihenhaus mit Nr. 23-25[32]
Böttcherstraße 22 1315 17. Jahrhundert 1967 Renaissance-Treppengiebelhaus, 1874 umgebaut
Böttcherstraße 23 1561 um 1600 1991 Verputztes Fachwerkwohnhaus

Braunstraße (Lübeck)

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Braunstraße 1-5 1905-1909 1967 Gebäude der Reichspost mit integriertem Sandsteinportal der Renaissance des Bildhauers Robert Coppens aus dem Jahr 1587. Darin Rokoko-Haustür von der Mitte des 18. Jahrhunderts. Das Portal wurde vom ehemaligen Schütting (Amtshaus) der Krämerkompagnie in Lübeck, Schüsselbuden 24, beim Abbruch des Hauses 1904 geborgen und in das 1905−09 errichtete neugotische Paketpostgebäude der Reichspost übernommen.[33]
PortalKraemeramtshaus.JPG
Braunstraße 6 1580 Wiederaufbau 1946-1975 1967 Wohnhaus mit Renaissancegiebel und -portal
GiebelhausBraunstrHL.JPG
Braunstraße 8 1599 1699/1946 1967 Renaissance-Giebelhaus
Braunstraße 10 1650 1715/1946 1967 barockes Giebelhaus
Braunstraße 12 1280 1599-1799 1967 backsteingotisches Giebelhaus
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Braunstraße 19 1330 1768 1967 barockes Dielenhaus mit Schweifgiebel und Rokoko-Portal und Haustür
FassadeBraunstr19HL.JPG
Braunstraße 23 1298 1877 1967 Treppengiebel der Renaissance
Braunstraße 27 1546 1909 1968 Neubau von 1904 mit eingelassener Denktafel aus Kalkstein in gotischer Minuskel
ErinnerungstafelUntereBraunstrHL.JPG

Breite Straße (Lübeck)

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Breite Straße 1-5 1290 1908 1968 Historistisches Wohn- und Geschäftshaus in Heimatschutzarchitektur
Breite Straße 2 1292 1535, Fassade 1880 erneuert 1966 Haus der Schiffergesellschaft
SchiffergesellschaftfromKoberg.JPG
Breite Straße 4 1450 1852-1885 1978/1996 aus zwei Häusern zusammengesetztes Gebäude mit einheitlicher klassizistischer Fassade
Breite Straße 6-8 1583 1838/39 1967 Haus der Kaufmannschaft zu Lübeck mit Fredenhagen-Zimmer und Diele aus dem Haus der Krämer-Kompanie
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Breite Straße 9 1550 1800-1825 1967 Klassizistisch überformtes Reanissance-Haus, vorher von 1479 bis 1517 Wohnhaus und Werkstatt von Bernt Notke
Breite Straße 27 1830 1967 Empire-Fassade
Breite Straße 28 1880-1902 1990 Wohn- und Geschäftshaus des Historismus mit spätmittelalterlicher Kelleranlage
Breite Straße 30 1300 1880 1994 Wohn- und Geschäftshaus des 19. Jahrhunderts auf frühmittelalterlicher Kelleranlage
Breite Straße 32-34 1908 1994 Eckhaus zur Beckergrube, früher Café Opera, Café Fauth
Breite Straße 62 Kanzleigebäude
Lübeck-Kanzleigebäude.01.jpg
Breite Straße 75 Mitte 19. Jahrhundert 1994 Wohn- und Geschäftshaus
Breite Straße 77 1820/30 1994 Klassizistisches Geschäftshaus, früher Amtshaus der Fischer

Dankwartsgrube

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung

Unter Denkmalschutz stehen die Gebäude Dankwartsgrube Nr. 3, 5, 7, 11, 13, 15, 21, 25, 26, 30, 32, 39-41, 42, 52, 54, 56, 60, 62, 68, 70 (Haus 5 des Wohngangs Torweg), 72-74.

Depenau (Lübeck)

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
  • Depenau 10-12, Zöllner's Hof. 1616-1622 als Wohnsitz für unverheiratete Frauen errichteter Renaissance-Stiftungshof
  • Depenau 14-16, traufständiger Backsteinspeicher mit Mansarddach des 18. Jahrhunderts
  • Depenau 18, 1767 errichteter Speicher, heute zur Musikhochschule Lübeck gehörend
  • Depenau 31, etwa auf das Jahr 1300 zurückgehendes Renaissance-Giebelhaus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts mit Fassadenterrakotten aus der Werkstatt des Statius von Düren
  • Depenau 33, auf die 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts zurückgehendes gotisches Giebelhaus von 1472
  • Depenau 35, auf die 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts zurückgehendes Renaissance-Mietshaus von 1612
  • Depenau 37, auf die 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts zurückgehendes Dielenhaus des 15. Jahrhunderts mit Renaissancefassade des 16. Jahrhunderts, die im 18. Jahrhundert barock umgestaltet wurde

Domkirchhof (Lübeck)

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung

Dr.-Julius-Leber-Straße

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung

Unter Denkmalschutz stehen die Gebäude mit den Hausnummern 13, 21, Hermberg'sches Haus, 25, 27, 31-41, 49-55, 65-71 ungerade und den Hausnummern 22, 32-42, 48, 58, 64, 68 und 76-78 gerade. Hervorzuheben ist der Stiftungshof Haasenhof (Nr. 37-39) als einer der typischen Lübecker Gänge und Höfe

Düstere Querstraße

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung

Düvekenstraße

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
  • Düvekenstraße 1-3, gotisches Traufenhaus von 1491, unter einem gemeinsamen Dach mit den Gebäuden Düvekenstraße 5-9 sowie St.-Annen-Straße 17
  • Düvekenstraße 5, gotisches Traufenhaus, unter einem gemeinsamen Dach mit den Gebäuden Düvekenstraße 1-3 und 9 sowie St.-Annen-Straße 17
  • Düvekenstraße 6, auf die 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts zurückgehender Speicher des 18. Jahrhunderts
  • Düvekenstraße 7, gotisches Traufenhaus, unter einem gemeinsamen Dach mit den Gebäuden Düvekenstraße 1-3, 5 und 9 sowie St.-Annen-Straße 17
  • Düvekenstraße 9, gotisches Traufenhaus, unter einem gemeinsamen Dach mit den Gebäuden Düvekenstraße 1-7 und St.-Annen-Straße 17
  • Düvekenstraße 11, Backstein-Traufenhaus des späten 18. Jahrhunderts, unter einem gemeinsamen Dach mit dem Gebäude Düvekenstraße 13 und dem 1614 errichteten Krankenhaus des St.-Annen-Klosters
  • Düvekenstraße 13, Backsteinrenaissance-Traufenhaus des 16. Jahrhunderts, unter einem gemeinsamen Dach mit dem Gebäude Düvekenstraße 11 und dem 1614 errichteten Krankenhaus des St.-Annen-Klosters
  • Düvekenstraße 15, 1973/74 unter Verwendung von Fassadenelementen des 15./16. Jahrhunderts neu errichtetes Backstein-Traufenhaus
  • Düvekenstraße 17-19, 1973/74 unter Verwendung von Fassadenelementen des 15./16. Jahrhunderts neu errichtetes Backstein-Traufenhaus
  • Düvekenstraße 21, Eckhaus des 18. Jahrhunderts, heute einbezogen in die Anlage des St.-Annen-Museums

Effengrube

  • Effengrube 2: Auf die Jahre 1300-1322 zurückgehendes Giebelhaus von etwa 1500
  • Effengrube 10: Im 17. oder 18. Jahrhundert errichtetes Traufenhaus[35]
  • Effengrube 12: Auf das frühe 14. Jahrhundert zurückgehendes Traufenhaus des 16. Jahrhunderts mit klassizistischer Putzfassade der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts[36]
  • Effengrube 16: Auf das frühe 14. Jahrhundert zurückgehendes Traufenhaus des 15. Jahrhunderts[37]
  • Effengrube 18: Auf die Jahre 1290-1304 zurückgehendes Reihen-Wohnhaus von 1454, im 16. Jahrhundert erheblich umgebaut[38]
  • Effengrube 22: Auf die Jahre 1290-1304 zurückgehendes Reihen-Wohnhaus von 1454
  • Effengrube 24: Auf die Jahre 1290-1304 zurückgehendes Reihen-Wohnhaus von 1454

Engelsgrube

  • Engelsgrube 6: Renaissance-Haus des 16. Jahrhunderts mit klassizistischer Putzfassade des 19. Jahrhunderts
  • Engelsgrube 8: Renaissance-Haus des 16. Jahrhunderts mit vorkragendem Obergeschoss, in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts barock überformt
  • Engelsgrube 10: Backsteinrenaissance-Wohnhaus des 16. Jahrhunderts, unter einem Dach mit Nr. 12
  • Engelsgrube 11-17, Schiffer Hof: 1908 errichteter Gebäudekomplex mit Vorderhaus im Stil des Historismus, klassizistischen Hintergebäuden (1860–1880) sowie in den Seitenflügeln (1530–1580) Elementen aus der Renaissance
  • Engelsgrube 12: Backsteinrenaissance-Wohnhaus des 16. Jahrhunderts, unter einem Dach mit Nr. 10
  • Engelsgrube 14: Renaissance-Haus des 16. Jahrhunderts mit klassizistischer Fassade
  • Engelsgrube 16: Renaissance-Haus des 16. Jahrhunderts mit klassizistischer Fassade
  • Engelsgrube 18: Zwischen 1500 und 1574 errichtetes Renaissance-Haus mit klassizistischer Fassade, zwischen 1850 und 1874
  • Engelsgrube 21, Spinnrademacher Gang Haus 6: Zwischen 1540 und 1560 erbautes Ganghaus, im 18. Jahrhundert barock umgebaut
  • Engelsgrube 23: Auf die Jahre zwischen 1350 und 1450 zurückgehendes gotisches Giebelhaus mit klassizistischer Fassade aus dem 2. Viertel des 19. Jahrhunderts
  • Engelsgrube 24: Treppengiebel-Haus der Backsteingotik, errichtet zwischen 1300 und 1349
  • Engelsgrube 26, Krusenhof Haus 1-5: 1545 errichtete Renaissance-Ganghäuser
  • Engelsgrube 27: 1308 errichtetes gotisches Wohnhaus mit Backsteinrenaissance-Treppengiebel von 1530
  • Engelsgrube 28: In der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtetes Renaissance-Haus, klassizistisch umgebaut zwischen 1780 und 1824
  • Engelsgrube 31, Sievers Torweg Haus 13, 19 und 20: 1543 erbaute Renaissance-Ganghäuser
  • Engelsgrube 32, Qualmanns Gang Haus 5, 7, 8 und 9: 1606 erbaute Renaissance-Ganghäuser
  • Engelsgrube 38-42: Auf das 16. Jahrhundert zurückgehendes, 1911 errichtetes Gebäude des Historismus mit doppeltem Backstein-Treppengiebel
  • Engelsgrube 41: Auf das Jahr 1551 zurückgehendes spätklassizistisches Haus, erbaut zwischen 1857 und 1876
  • Engelsgrube 43, Bäcker Gang Haus 12-16: 1551 erbaute Renaissance-Ganghäuser
  • Engelsgrube 45: Renaissance-Treppengiebelhaus von 1551
  • Engelsgrube 47: Zwischen 1580 und 1610 errichtetes Haus der Backsteinrenaissance mit Dreiecksgiebel
  • Engelsgrube 53: Wohn- und Geschäftshaus des späten 19. Jahrhunderts im Stil des Historismus
  • Engelsgrube 55: Zwischen 1700 und 1724 errichtetes Eckhaus, 1874/76 neoklassiztisch umgebaut
  • Engelsgrube 56: Um 1500 errichtetes spätgotisches Treppengiebel-Haus
  • Engelsgrube 58: Im 16. Jahrhundert errichtetes Renaissance-Giebelhaus mit klassizistischer Fassade, erbaut zwischen 1818 und 1830
  • Engelsgrube 60: Im 16. Jahrhundert errichtetes Renaissancehaus mit klassizistischer Fassade von 1817
  • Engelsgrube 62: Auf die Zeit zwischen 1550 und 1624 zurückgehendes Haus mit klassizistischer Fassade, errichtet zwischen 1848 und 1857
  • Engelsgrube 64: Renaissance-Treppengiebelhaus, errichtet zwischen 1525 und 1599
  • Engelsgrube 65: 1596 errichtetes Renaissance-Haus mit klassizistischer Putzfassade von 1876/77
  • Engelsgrube 66: 1599 errichteter Renaissance-Speicher, 1926–1964 Kino Luxor, heute Museum Haus Hansestadt Danzig
  • Engelsgrube 68: Renaissance-Treppengiebelhaus des 16. Jahrhunderts
  • Engelsgrube 69: 1596 errichtetes Renaissance-Gebäude mit klassizistischer Fassade von 1876/77
  • Engelsgrube 71: 1596 errichtetes Renaissance-Traufenhaus, Vorderhaus zu Zerrahns Gang
  • Engelsgrube 74: Zwischen 1550 und 1624 errichtetes Renaissance-Giebelhaus, in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts barock überformt
  • Engelsgrube 76: 1822 errichtetes klassizistisches Haus
  • Engelsgrube 81: Renaissance-Treppengiebelhaus von 1566
  • Engelsgrube 83: Renaissance-Treppengiebelhaus von 1566
  • Engelsgrube 85: Renaissance-Treppengiebelhaus von 1566, im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts klassizistisch umgebaut

Engelswisch

Unter Denkmalschutz stehen folgende Gebäude: Nr. 1, 3, 9, 10-12, 13a, 14, 16-19, Haus 1 von Nr. 20 (Dunkelgrüner Gang), 21, 22, 24, 26, 30, 31, 47, 48, 50, 59 und 65.

Fegefeuer (Lübeck)

  • Fegefeuer 4: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts klassizistisch umgestaltetes Traufenhaus, das auf die Jahre zwischen 1375 und 1449 zurückgeht; unter einem Dach mit Nr. 6-10
  • Fegefeuer 6: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts klassizistisch umgestaltetes Traufenhaus, das auf die Jahre zwischen 1375 und 1449 zurückgeht; unter einem Dach mit Nr. 4-10
  • Fegefeuer 8: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts klassizistisch umgestaltetes Traufenhaus, das auf die Jahre zwischen 1375 und 1449 zurückgeht; unter einem Dach mit Nr. 4-10
  • Fegefeuer 10: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts klassizistisch umgestaltetes Traufenhaus, das auf die Jahre zwischen 1375 und 1449 zurückgeht; unter einem Dach mit Nr. 4-8
  • Fegefeuer 21: 1804 auf einer ehemaligen Domherren-Kurie errichtetes klassizistisches Wohnhaus
  • Fegefeuer 23: 1804 auf einer ehemaligen Domherren-Kurie errichtetes klassizistisches Eck-Wohnhaus
  • Fegefeuer 25: 1804 auf einer ehemaligen Domherren-Kurie errichtetes klassizistisches Wohnhaus
  • Fegefeuer 27: 1804 auf einer ehemaligen Domherren-Kurie errichtetes klassizistisches Wohnhaus
  • Fegefeuer 29: 1804 auf einer ehemaligen Domherren-Kurie errichtetes klassizistisches Wohnhaus

Fischergrube

  • Fischergrube 10: Klassizistisches Haus mit Putzfassade des späten 18. Jahrhunderts
  • Fischergrube 14: Zwischen 1590 und 1624 errichteter Renaissance-Speicher, 1827 zum Wohnhaus umgebaut
  • Fischergrube 16: Gotisches Treppengiebelhaus des 15. Jahrhunderts
  • Fischergrube 18: Auf das Jahr 1326 zurückgehendes, zwischen 1590 und 1624 errichtetes Renaissance-Treppengiebelhaus
  • Fischergrube 20: Auf das Jahr 1330 zurückgehendes barockes Giebelhaus des 17. Jahrhunderts
  • Fischergrube 22: In der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtetes Renaissance-Treppengiebelhaus, 1976 erheblich umgebaut
  • Fischergrube 27: Zwischen 1550 und 1650 errichtetes Renaissancehaus mit Barock-Fassade der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • Fischergrube 29: Zwischen 1550 und 1649 errichtetes Renaissancehaus mit klassizistischer Putzfassade
  • Fischergrube 37: Traufenhaus des 17. Jahrhunderts, zwischen 1830 und 1850 klassizistisch umgebaut
  • Fischergrube 38, Lüngreens Gang, Haus 5-9: Zwischen 1600 und 1675 errichtete Ganghäuser
  • Fischergrube 40: In der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtetes Renaissance-Giebelhaus mit frühklassizistischer Putzfassade
  • Fischergrube 46: In der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtetes Renaissancehaus, im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts klassizistisch umgebaut
  • Fischergrube 47: Im Jahre 1700 errichtetes barockes Eckhaus
  • Fischergrube 49: Frühklassizistisches Haus von 1750, im Kern gotisch
  • Fischergrube 51: 1599 errichtetes Renaissancehaus, im späten 18. Jahrhundert klassizistisch umgebaut
  • Fischergrube 79, Drei-Giebel-Haus: Eckhaus mit drei Backsteingiebeln. Zur Fischergrube zwei barocke Volutengiebel von 1730, zur Böttcherstraße ein schlichter Renaissance-Treppengiebel von etwa 1600
  • Fischergrube 82: Zwischen 1563 und 1573 errichteter zweistöckiger Renaissance-Hofflügel
  • Fischergrube 83: 1754 errichteter Rokoko-Speicher
  • Fischergrube 84: Auf das Jahr 1651 zurückgehendes klassizistisches Haus, erbaut in den Jahren 1868-1875

Fleischhauerstraße (Lübeck)

Unter Denkmalschutz stehen fast alle Häuser der Fleischhauerstraße. Im oberen Teil allerdings nur Häuser auf der rechten Seite, die Nr. 6, 14, 16, 18. In der mittleren Fleischhauerstraße rechts die Nr. 20 - 36, 40 - 44, 48 - 62, 74 - 82; links die Nr. 25 - 37, 41 - 47, 61 - 67, 71 - 89. Im unteren Teil steht nur das Haus 100/102 unter Schutz.

Glockengießerstraße

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Glockengießerstraße Nr. 1 1250/75 1750/90 1996
WP Königstr 25.JPG
Glockengießerstraße 2 15. Jahrhundert 1750-1774 1967/76 Werkmeister-Haus der Lübecker Katharinenkirche
Glockengiesserstrasse 2.jpg
  •  :
  • Glockengießerstraße 4: Attendorn- oder Katharinen-Konvent
  • Glockengießerstraße 6:
  • Glockengießerstraße 8: Wickede-Stift, Fassade von 1783
  • Glockengießerstraße 10:
  • Glockengießerstraße 12:
  • Glockengießerstraße 18:
  • Glockengießerstraße 20:
  • Glockengießerstraße 21: Günter-Grass-Haus (DMS?)
  • Glockengießerstraße 22:
  • Glockengießerstraße 23-27: Füchtingshof
  • Glockengießerstraße 24
  • Glockengießerstraße 26
  • Glockengießerstraße 28
  • Glockengießerstraße 29
  • Glockengießerstraße 31
  • Glockengießerstraße 33
  • Glockengießerstraße 35
  • Glockengießerstraße 36
  • Glockengießerstraße 39: Illhorns Armenhaus
  • Glockengießerstraße 40
  • Glockengießerstraße 41-43: Glandorps Gang[39]
  • Glockengießerstraße 42
  • Glockengießerstraße 44
  • Glockengießerstraße 45-53: Glandorps Hof
  • Glockengießerstraße 46
  • Glockengießerstraße 48
  • Glockengießerstraße 50
  • Glockengießerstraße 55
  • Glockengießerstraße 57
  • Glockengießerstraße 62
  • Glockengießerstraße 69-71
  • Glockengießerstraße 72
  • Glockengießerstraße 73
  • Glockengießerstraße 74
  • Glockengießerstraße 75
  • Glockengießerstraße 87
  • Glockengießerstraße 91-95

Große Altefähre

Große Burgstraße (Lübeck)

  • Große Burgstraße 2: Ehemaliger Marstall
  • Große Burgstraße 4: Ehemaliges Gerichtsgebäude, dahinter Burgkloster (Lübeck)
  • Große Burgstraße 5: Zöllnerhaus (Burgtor)
  • Große Burgstraße 7: Sandsteinportal zur Kaiserstraße
  • Große Burgstraße 11: Bischofsherberge
  • Große Burgstraße 17:
  • Große Burgstraße 22:
  • Große Burgstraße 24:
  • Große Burgstraße 26:
  • Große Burgstraße 35:
  • Große Burgstraße 38
  • Große Burgstraße 42
  • Große Burgstraße 53

Große Gröpelgrube

  • Große Gröpelgrube 4: Renaissance-Treppengiebelhaus des frühen 17. Jahrhunderts
  • Gertrudenherberge, Große Gröpelgrube 8
  • Große Gröpelgrube 14: Auf die 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts zurückgehendes Haus, 1795 klassizistisch umgebaut
  • Große Gröpelgrube 16: Auf die 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts zurückgehendes Renaissance-Traufenhaus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts, ehemals Gloxins Armenhaus
  • Große Gröpelgrube 18: Auf das 1. Viertel des 15. Jahrhunderts zurückgehendes Renaissance-Bürgerhaus des 16. Jahrhunderts, um 1800 klassizistisch umgebaut
  • Große Gröpelgrube 31: Zwerchhaus des 15. Jahrhunderts mit Putzfassade aus der Mitte des 18. Jahrhunderts
  • Große Gröpelgrube 33-35: Auf das 15. Jahrhundert zurückgehendes klasszistisches Fachwerkhaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, 1975 aus zwei Gebäuden zusammengefasst
  • Große Gröpelgrube 36: Auf die Jahre 1440-1460 zurückgehendes Renaissance-Dielenhaus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, 1843 klassizistisch umgebaut
  • Große Gröpelgrube 39: Auf die 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts zurückgehendes klassizistisches Haus des frühen 19. Jahrhunderts, unter einem Dach mit Nr. 41 und 43
  • Große Gröpelgrube 43: Zwischen 1550 und 1574 errichtetes Renaissancehaus, um 1800 klassizistisch umgebaut; unter einem Dach mit Nr. 39 und 41, Vorderhaus zum Adlergang
  • Große Gröpelgrube 49: Im Kern aus dem 14. Jahrhundert stammendes Haus, im 16. Jahrhundert im Renaissance-Stil umgebaut und um 1800 klassizistisch überformt
  • Große Gröpelgrube 55: Im Kern aus dem 14. Jahrhundert stammendes Haus, Mitte des 19. Jahrhunderts spätklassizistisch umgestaltet

Große Kiesau

Unter Denkmalschutz stehen die Häuser 1, 3, 5 (die Gebäude des Kreuz-Gangs), 8-12, 14-15, 18, 28, 40, 42, 44, 46 und 48.

Große Petersgrube

Die Straße gilt als eines der bedeutenden Ensembles der Lübecker Altstadt. Die Fassaden der durchweg repräsentativen Bürgerhäuser spiegeln die gesamte Baugeschichte Lübecks von der Backsteingotik über Backsteinrenaissance, das Barock und Rokoko bis zum Klassizismus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wider. Die notwendige städtebauliche Sanierung der Großen Petersgrube wurde Mitte der 1970er Jahre begonnen und um 1985 weitgehend abgeschlossen. Der Baublock 61 zur Depenau hin wurde im westlichen Bereich zur Trave hin zur Musikhochschule Lübeck ausgebaut, die damit heute etwa zwei Drittel des Blocks 61 für ihre Zwecke als Hochschule nutzt. 2008 diente die Große Petersgrube als einer der wichtigen Außendrehorte für die Neuverfilmung der Buddenbrooks (2008).

Nr. 7 und 9

Das backsteingotische Dielenhaus Nr. 7 mit seinem Treppengiebel ist seit der Sanierung 1982 gemeinsam mit dem verputzten barocken Nachbargebäude Nr. 9 ein Studentenwohnheim.

Nr. 11

Das backsteingotische Giebelhaus an der Ecke zur Kleinen Kiesau war seit dem 15. Jahrhundert nachweislich ein Backhaus. Solche Gebäude durften in Lübeck aus Gründen des Brandschutzes nur auf Eckgrundstücken errichtet werden. Im 19. Jahrhundert gehörte es dem Bäckermeister Schabbel auf den die Stiftung des Schabbelhauses in der Mengstraße zurückgeht. Heute wird das alte Backhaus vom CVJM als Hostel genutzt.

Nrn. 17 und 19

Portal Gr. Petersgrube 19

Johann Daniel Jacobj[40] wuchs als Sohn des Lübecker Kaufmanns Daniel Jacobi in der Großen Petersgrube[41] der Lübecker Altstadt auf.[42] Sein Geburtshaus ließ er 1825 abbrechen und von dem dänischen Architekten Joseph Christian Lillie im Stil des Klassizismus neu aufbauen.[43] Mit der modernen Hausnummer 19 steht es heute als Teil des historischen Gebäudekomplexes der Musikhochschule unter Denkmalschutz. Jacobj stellte vor seinem Haus auch die gusseisernen Lübecker Löwen auf, die heute vor dem Holstentor ruhen.

Nr. 23

Der Vorgängerbau dieses 1730 gebauten Hauses mit seiner Rokokofassade fiel den Röderschen Unruhen vom 2. August 1727 zum Opfer. Die Proteste der einfachen Leute richteten sich gegen den rechtzeitig geflüchteten Juristen Joachim Röder (* 1672), der wegen angeblicher Münzmanipulationen in Arrest genommen werden sollte.[44] Das Haus wurde von 1729 bis 1876 als Packhaus genutzt und erst dann wieder als Wohnhaus genutzt.

Nr. 27

Erinnerungstafel an die Gründung der Gesellschaft an Suhls Wohnhaus in der Großen Petersgrube 27

Das klassizistische Gebäude wurde von 1783 bis 1912 als Wohnhaus für den zweiten Pastor der Petrikirche genutzt. Das Grundstück wurde 1294 erstmals als bebaut erwähnt. Die Bausubstanz geht auf bis auf die Zeit der Renaissance zurück. Im Inneren befindet sich eine bemalte Holzbalkendecke aus dem Jahr 1760. Die Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit ist Lübecks älteste Bürgerinitiative und wurde von dem Prediger an der Petrikirche und späteren Advokaten Ludwig Suhl (1752-1819) in diesem Hause mit seinen Freunden Christian Adolph Overbeck, Johann Julius Walbaum, Anton Diedrich Gütschow, Gottlieb Nicolaus Stolterfoth, Johann Friedrich Petersen und Nicolaus Heinrich Brehmer am 27. Januar 1789 ins Leben gerufen, zunächst als Literärische Gesellschaft zur wissenschaftlichen Unterhaltung und gegenseitiger Unterrichtung.

Nr. 29

Große Petersgrube 29 (links)

Das repräsentative klassizistische Gebäude Große Petersgrube 29 nimmt fast die ganze Front des Blocks 61 zur Trave hin ein, nur rechts zur Ecke An der Obertrave/Depenau wurde in moderner Architektur das neue Konzertsaalgebäude der Hochschule ergänzt. Dies ist die Fundstelle des Lübecker Münzschatzes, der hier bei den Bauarbeiten gefunden wurde. Die Bebauung geht bis auf das Jahr 1301 zurück, als das Grundstück als Salzhaus genutzt wurde, weil hier die Boote von den Salinen aus Lüneburg und Oldesloe anlegten. Das Gebäude enthält heute noch bemalte Holzbalken aus der Zeit der Renaissance, ist aber ein 1804/05 entstandener Neubau des dänischen Architekten Joseph Christian Lillie. Ab 1865 befand sich hier die Redaktion der Eisenbahn-Zeitung.[45], deren Schriftzug noch bis zur Übernahme durch die Musikhochschule zur Trave hin zu lesen war. Heute steht an dieser Stelle Musikhochschule. Die Dichterin Ida Boy-Ed verlebte in diesem Haus ihre Jugend.

Weiter unter Denkmalschutz: Nrn. 4, 10, 12, 13, 15, 21, 25

Großer Bauhof

Hartengrube

  • Hartengrube 5: Renaissance-Haus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts mit spätklassizistischen Elementen von 1891
  • Hartengrube 6-8: Auf die Jahre zwischen 1290 und 1316 zurückgehendes, 1579 errichtetes Renaissance-Treppengiebelhaus, einst Besitz des Domkapitels (Wappen von 1579), heute der Domgemeinde
  • Hartengrube 9, Rademacher Gang, Haus 10-15: Auf die Jahre zwischen 1312 und 1370 zurückgehende Reihe von Fachwerk-Ganghäusern, errichtet 1660-1668
  • Hartengrube 11: 1765 errichtete Rokoko-Fassade vor einem Renaissancehaus von 1660
  • Hartengrube 12: Um 1500 errichtetes Renaissancehaus
  • Hartengrube 14: Stietens Gang (siehe: Stiten (Adelsgeschlecht))
  • Hartengrube 18, Schwans Hof, Haus 2-12: 1550 erbaute Reihe von 11 Renaissance-Ganghäusern unter einem gemeinsamen Dach
  • Hartengrube 19: Auf die Jahre zwischen 1300 und 1312 zurückgehendes Barockhaus der Mitte des 18. Jahrhunderts
  • Hartengrube 20: Auf das späte 13. Jahrhundert zurückgehendes Renaissance-Fachwerkhaus von 1551, Vorderhaus zu Schwans Hof
  • Hartengrube 23: Etwa auf das Jahr 1300 zurückgehendes Barockhaus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • Hartengrube 25: Haus des Historismus, Amtshaus der Stecknitzfahrer
  • Hartengrube 28: Renaissance-Treppengiebelhaus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, gemeinsamer Doppelgiebel mit Nr. 30
  • Hartengrube 30: Etwa auf das Jahr 1300 zurückgehendes Renaissance-Treppengiebelhaus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, gemeinsamer Doppelgiebel mit Nr. 28
  • Hartengrube 39: Auf das dritte Viertel des 14. Jahrhunderts zurückgehendes Renaissance-Treppengiebelhaus von 1590
Heinrich Eduard Linde-Walther: Blick in die Lübecker "Hartengrube" von der Straße "An der Obertrave", um 1903. Links vorn die Hartengrube 54, hinter dem Eingang zum "Kalandsgang" die geraden Hausnummern mit den Nrn. 50-28.
  • Hartengrube 40: Auf das späte 13. Jahrhundert zurückgehendes Renaissance-Treppengiebelhaus, errichtet im 1. Viertel des 17. Jahrhunderts
  • Hartengrube 44, Heynats Gang, Haus 1-2: Fachwerk-Ganghäuser der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts
  • Hartengrube 50: Auf die Jahre zwischen 1290 und 1320 zurückgehendes klassizistisches Haus, erbaut zwischen 1820 und 1830
  • Hartengrube 52, Kalands Gang, Haus 2-5 und 9-12: Ganghäuser mehrerer Jahrhunderte
  • Hartengrube 54: Auf die Jahre 1290-1352 zurückgehendes Renaissance-Treppengiebelhaus, errichtet zwischen 1580 und 1620; Eckhaus zu Kalands Gang

Hinter der Burg

  • Hinter der Burg 2, Burgschule. Neugotischer Doppelbau einer Knaben- und einer Mädchengrundschule von 1874, errichtet am ehemaligen Standort der Burgkirche. In das Schulgebäude sind zahlreiche Reste des ehemaligen Burgklosters integriert, die bis ins frühe 14. Jahrhundert zurückreichen. Heute wird der Komplex nicht mehr als Schule genutzt, sondern ist Teil des Kulturforums Burgkloster
  • Hinter der Burg 6, Kulturforum Burgkloster. Die noch erhaltenen Teile der Klosteranlage, deren älteste vorhandene Elemente etwa aus dem Jahr 1250 stammen, bilden zusammen mit dem zur Großen Burgstraße orientierten neugotischen Gerichtsgebäude von 1894, das den größten Teil des früheren Klosters einnimmt, und der ehemaligen Burgschule das Museum Kulturforum Burgkloster

Holstentorplatz

Hundestraße

Unter Denkmalschutz stehen die Häuser Hundestraße Nr. 4, 8-12 gerade, 17-23 ungerade, 18, 22-26 gerade, 33 und 35, 38 und 40, 46-68 gerade, 47-77 ungerade, 74-80 gerade, 83, 84, 88 und 90, 94, 98, 103-109 ungerade.

Von der Hundestraße gehen einige bedeutende Lübecker Gänge und Höfe ab:

  • Nr. 50: Schornsteinfeger-Gang
  • Nr. 57: v. Höveln-Gang, benannt nach dem Verwalter der Stiftung, dem Lübecker Bürgermeister Gotthard von Höveln
  • Nr. 83: Schillingshof

Hüxstraße

Unter Denkmalschutz stehen die Hausgrundstücke Hüxstraße Nr. 21-41, 45, 69, 73-79, 111, 115, 119, 121 ungerade und 18, 32, 38, 42-50, 58, 60, 66, 96 und 128 gerade.

Kaiserstraße (Lübeck)

  • Kaiserstraße 6-8, 1575 errichtetes Renaissance-Doppelhaus

Kapitelstraße

Kapitelstraße 8 um 1890, beim Bombenangriff 1942 zerstört

Kleine Altefähre

  • Kleine Altefähre 1: Auf das 13. Jahrhundert zurückgehendes Giebelhaus mit spätbarocker Fassade von 1777
  • Kleine Altefähre 2: klassizistisches Haus von 1797
  • Kleine Altefähre 8: Auf die 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts zurückgehendes Haus mit klassizistischer Putzfassade von etwa 1800
  • Kleine Altefähre 10: 1339-1341 erbautes backsteingotisches Giebelhaus, mit Umbauten im Rokoko-Stil von 1782
  • Kleine Altefähre 12: Zwei zusammengehörende Häuser mit unterschiedlichen Fassaden, beide auf die 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts zurückgehend. Linkes Haus mit Renaissancefassade der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts, rechtes Haus mit klassizistischer Putzfassade von etwa 1800
  • Kleine Altefähre 15: Auf die Jahre zwischen 1250 und 1349 zurückgehendes Haus mit klassizistischer Putzfassade, zwischen 1800 und 1824
  • Kleine Altefähre 17: Auf die 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts zurückgehendes klassizistisches Haus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts
  • Kleine Altefähre 19: Gotisches Traufenhaus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts, im 1. Viertel des 19. Jahrhunderts klassizistisch überformt
  • Kleine Altefähre 21: Renaissance-Treppengiebelhaus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts

Kleine Burgstraße

Kleine Gröpelgrube

  • Kleine Gröpelgrube 11: Auf das letzte Viertel des 14. Jahrhunderts zurückgehendes Renaissance-Traufenhaus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts
  • Kleine Gröpelgrube 17: Auf die 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts zurückgehendes Renaissance-Treppengiebelhaus, errichtet zwischen 1590 und 1610
  • Kleine Gröpelgrube 24/26/28/30: Auf das 14. Jahrhundert zurückgehende Renaissance-Reihenhausanlage der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts mit gemeinsamem Dachstuhl. Nr. 24, 26 und 30 um 1800 klassizistisch umgestaltet

Kleine Kiesau

  • Kleine Kiesau 8, zwischen 1560 und 1600 errichtetes Renaissance-Giebelhaus

Kleine Petersgrube

  • Kleine Petersgrube 4, St.-Jürgen-Gang des späten 16. Jahrhunderts
  • Kleine Petersgrube 5, auf das Jahr 1600 zurückgehendes Traufenhaus von 1862
  • Kleine Petersgrube 6, Renaissance-Traufenhaus des späten 16. Jahrhunderts
  • Kleine Petersgrube 7, Speicher der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • Kleine Petersgrube 8, Renaissance-Wohnhaus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts
  • Kleine Petersgrube 9, auf das Jahr 1500 zurückgehendes spätklassizistisches Haus von 1875
  • Kleine Petersgrube 10, Renaissance-Wohnhaus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts
  • Kleine Petersgrube 11, Renaissance-Giebelhaus der Mitte des 16. Jahrhunderts
  • Kleine Petersgrube 12, Renaissance-Wohnhaus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts
  • Kleine Petersgrube 13-15, klassizistischer Speicher von 1830
  • Kleine Petersgrube 14, spätklassizistisches Haus von 1880

Koberg (Lübeck)

Unter Denkmalschutz stehen die Nrn. 1, 2 (Hoghehus), 3, 4, 5, 6, 12, 13-15 (Traufhaus), 16, 18, 20, 21 und das Heiligen-Geist-Hospital (Lübeck)

Kolk (Lübeck)

Königstraße (Lübeck)

Unter Denkmalschutz stehen die Gebäude 5–31 (darunter das Gebäude Königstraße 25), 43, 47–57, 79–85 (darunter das Wolpmannsche Haus Nr. 81) und 93 ungerade und die Häuser 2–8, 12, 16, 18–20, 28–30, 42, 60, 74, 80, 110–112 und 118 gerade.

Krähenstraße

  • Krähenstraße 14, etwa auf das Jahr 1300 zurückgehendes klassizistisches Haus von 1841
  • Krähenstraße 16, auf die 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts zurückgehendes Giebelhaus des 18. Jahrhunderts
  • Krähenstraße 20, Zerrenthiens Armenhaus. 1437 errichtetes gotisches Traufenhaus, 1869 spätklassizistisch umgestaltet
  • Krähenstraße 22: Vereinsstraße, trotz des Namens ein Lübecker Wohngang

Langer Lohberg

  • Langer Lohberg 3: Auf die Jahre 1450-1550 zurückgehendes barockes Kleinhaus des 18. Jahrhunderts
  • Langer Lohberg 6-8: 1880 errichtetes Backstein-Gebäude der Marien-Schule in den Formen des Historismus
  • Langer Lohberg 20: Auf das 14. Jahrhundert zurückgehendes Renaissance-Treppengiebelhaus, erbaut um 1600
  • Langer Lohberg 21, Spönkenhof, Haus 1-9: Zum Teil auf das letzte Viertel des 16. Jahrhunderts zurückgehende klassizistische Ganghäuser des 19. Jahrhunderts
  • Langer Lohberg 27-31: Auf das 1. Viertel des 14. Jahrhunderts zurückgehende Reihenhausanlage der Renaissance, errichtet in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts
  • Langer Lohberg 38-40: Auf die 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts zurückgehendes Renaissance-Doppeltreppengiebelhaus, errichtet zwischen 1600 und 1632
  • Langer Lohberg 41: Auf das 1. Viertel des 14. Jahrhunderts zurückgehendes Haus des Historismus, errichtet 1890
  • Langer Lohberg 42-44: Auf das 14. Jahrhundert zurückgehendes Renaissance-Treppengiebelhaus, errichtet um 1600
  • Langer Lohberg 43: Im Kern aus den Jahren 1340 bis 1360 stammendes Haus mit Fassade des Historismus aus dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts
  • Langer Lohberg 46: Auf das 14. Jahrhundert zurückgehendes Renaissance-Treppengiebelhaus, errichtet um 1600
  • Langer Lohberg 47: Auf das letzte Viertel des 13. Jahrhunderts zurückgehendes Renaissance-Treppengiebelhaus, errichtet in den Jahren 1530-1538
  • Langer Lohberg 49: Etwa auf das Jahr 1300 zurückgehendes Renaissance-Treppengiebelhaus, errichtet um 1600
  • Langer Lohberg 51: Auf die 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts zurückgehendes Haus, um 1800 klassizistisch umgebaut
  • Langer Lohberg 53: Auf die 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts zurückgehendes Haus, um 1800 klassizistisch umgebaut
  • Langer Lohberg 61: Auf die 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts zurückgehendes Haus, um 1800 klassizistisch umgebaut

Lichte Querstraße

  • Lichte Querstraße 12: im Kern etwa von 1300 stammendes Haus, das 1499 neu errichtet und 1832 klassizistisch umgebaut wurde

Marienkirchhof

Markt (Lübeck)

Marlesgrube

Mengstraße

  • Mengstraße 4: Buddenbrookhaus
  • Mengstraße 6: Haus von 1955; backsteingotische Fassade mit Treppengiebel (um 1400) vom 1942 vernichteten Haus Fischstraße 19
  • Mengstraße 8 a-d: Wehde
  • Mengstraße 19: in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (1830-1850) klassizistisch überformtes mittelalterliches Haus mit Seitenflügel
  • Mengstraße 21: 1830 Klassizistisch überformtes mittelalterliches Haus
  • Mengstraße 25: Im goldenen Hirschen Gotisches Dielenhaus, um 1500 umgestaltet, Rokoko-Tür mit Oberlicht von 1750
  • Mengstraße 27: Haus der Backstein-Renaissance, Statius von Düren-Terrakotten, Rokoko-Tür mit Oberlicht von um 1750
  • Mengstraße 29: Backsteingotisches Dielenhaus aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts; Umbauten im 16. Jahrhundert und 1935
  • Mengstraße 31: Fassade von 1612, reiche Innenausstattung von Renaissance bis Biedermeier; im Seitenfügle großer Saal; über mehrere Generationen im 19./20 Jahrhundert Glaswerkstatt Berkentien
  • Mengstraße 33: Ehemaliger Speicher (für Nr. 35); Umbau von 1761
  • Mengstraße 35: Spätklassizistische Fassade von 1870/90
  • Mengstraße 36: Reste eines Sandtseinportals von 1595
  • Mengstraße 38: 1876 klassizistisch überformtes mittelalterliches Haus mit erhaltenem gotischem Rückgiebel; im 19./20. Jahrhundert Sitz der Weinhandlung Lorenz Harms & Söhne
  • Mengstraße 40: Zwei zusammengelegte Häuser an der Ecke zur Blocksquerstraße; Rokoko-Tür mit Oberlicht; über dem Portal eine Weintraube
  • Mengstraße 41-43: Dielenhaus der Backsteinrenaissance von um 1590 mit Speicher; seit 1975 Jugendzentrum
  • Mengstraße 42: Klassizistisch überformtes (um 1850) mittelalterliches Haus; Deckenmalerei des 15. Jahrhunderts
  • Mengstraße 44: Dielenhaus der Renaissance von 1565; reiche Ausstattung aus dem 18. Jahrhundert
  • Mengstraße 45: 1876 klassizistisch überformtes mittelalterliches Haus mit verändert erhaltenem gotischen Giebel
  • Mengstraße 48: Schabbelhaus (Lübeck)
  • Mengstraße 50: Schabbelhaus (Lübeck)
  • Mengstraße 52: Haus der Backstein-Renaissance, Haustür und Verputzung der Fassade von um 1800
  • Mengstraße 54: Eckhaus mit auf 1471 datierbarem Dachwerk und Treppengiebel der Renaissance, unterer Teil der Fassade klassizistisch verändert
  • Mengstraße 56: 1829 erneuertes Haus mit barockem Schweifgiebel, Schwibbögen über die Siebente Querstraße
  • Mengstraße 60: Fassade von 1891 vor gotischem Haus, im Saal des Seitenflügels Wandbild von um 1500
  • Mengstraße 62: 1866 klassizistisch überformtes Haus, wohl aus dem 16. Jahrhundert (Rückgiebel) mit Seitenflügel des 18. Jahrhunderts
  • Mengstraße 64: Ehemaliger Speicher mit Treppengiebel der Renaissance von 1544; Diele von um 1700 mit reichem Schnitzwerk
  • Mengstraße 68-70: Hausteinportal aus dem frühen 17. Jahrhundert mit Rokoko-Tür, 1907 integriert in den Bau der Weinhandlung Carl Tesdorpf

Mühlenbrücke

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Mühlentorbrücke 1898/99 1898/99 Laut Brückenzustandsbericht, doch ohne Jahresangabe
WP Mühlentorbrücke.jpg
Mühlenbrücke 5b 1880 1880 1992
WP Mühlenbrücke 5b.jpg
Mühlenbrücke 7 1889 1889 1992 Errichtet anstelle eines Wachhauses von 1742
WP Mühlenbrücke 7.jpg

Mühlendamm

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Mühlendamm 20 1550-1559 1825 1976 Ursprünglich zwei nebeneinander befindliche Häuser für städtische Bedienstete, die 1825 mit einer klassizistischen Putzfassade zusammengefasst wurden. Hinter der Fassade wurde anstelle der zwei alten Häuser 1895 ein neues Gebäude errichtet.
WP Mühlendamm 2.jpg

Mühlenstraße (Lübeck)

Unter Denkmalschutz stehen die Gebäude Mühlenstraße 1-3, 7-9, 15-17, 51, 55, 65, 71, 75, 79 (Brandes-Hof), 91 (Römisches Reich), 93-95 (Alter Zolln) ungerade und 8, 12-16, 26-28, 50, 56, 60, 72 gerade.

Musterbahn

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Musterbahn 3, Statius-von-Düren-Haus 1878/79 1878/79 1967 Die Fassade ist mit Terrakotten des 16. Jahrhunderts aus der Werkstatt des Statius von Düren versehen, die man dem 1878 abgebrochenen Haus Braunstraße 4 entnommen hatte.
WP Musterbahn 3.jpg
Musterbahn 6, Museum für Natur und Umwelt Lübeck 1173-1247 1959-1961 1967 Reste des ehemaligen Domklosters - Teile des spätromanischen Domkreuzgangs aus der Mitte des 13. Jahrhunderts sowie die Schaufassade des um 1460 errichteten spätgotischen Predigerhauses - wurden in den Museumsneubau integriert und genießen Denkmalschutz.
WP Innenhof des Museums für Natur und Umwelt Lübeck.jpg
Musterbahn 19 1887 1887/1907 1989 Senator Emil Possehl ließ das neoklassizistisches Stadtpalais 1907/08 umbauen und erweitern.
WP Musterbahn 19.jpg

Parade

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Parade 1, Schloss Rantzau 1300-1400 1858 1967 Der Kern und die Rückfassade des neugotischen Palais sind mittelalterlich; erhaltene Teile des Dachstuhls datieren von 1317.
Germany Luebeck Schloss Rantzau.jpg
Parade 4, Propsteikirche Herz Jesu 1888-1891 1888-1891
ParadeHL09.JPG

Petersilienstraße

  • Petersilienstraße 4, zwischen 1475 und 1549 errichtetes Renaissancehaus mit Elementen des 18., 19. und 20. Jahrhunderts.

Petrikirchhof (Lübeck)

Pferdemarkt

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Pferdemarkt 7 1250-1291 1791-1797 1966 auf das 13. Jahrhundert zurückgehendes klassizistisches Haus; in den Jahren 1791 bis 1797 durch den Kaufmann Daniel Christian Lehmann neu erbaut.
WP Pferdemarkt 7.jpg
Pferdemarkt 11 1250-1305 1909 1990 1909 errichtetes neobiedermeierliches Mietshaus; der tonnengewölbte Keller des Gebäudes stammt aus dem Mittelalter.
WP Pferdemarkt 11.jpg
Pferdemarkt 17 1300-1318 1857 1976 auf das frühe 14. Jahrhundert zurückgehendes neugotisches Haus von 1857
WP Pferdemarkt 17.jpg

Rehderbrücke

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Rehderbrücke 1935/36 1935/36 Laut Brückenzustandsbericht, doch ohne Jahresangabe Ursprünglich benannt nach Horst Wessel.
Lübeck Rehderbrücke.jpg

Rosengarten (Lübeck)

  • Rosengarten 1-3, Doppelhaus des 17. Jahrhundert mit Fachwerkobergeschoss
  • Rosengarten 2, im Kern aus dem 14. Jahrhundert stammendes Haus mit klassizistischem Äußeren von 1800
  • Rosengarten 4, auf das 14. Jahrhundert zurückgehendes Rokoko-Bürgerhaus von 1781
  • Rosengarten 5, Giebelhaus der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts mit 1983 rekonstruiertem Treppengiebel, der 1954 abgetragen worden war

Rosenstraße (Lübeck)

  • Rosenstraße 4: Auf die 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts zurückgehendes Haus, 1800 mit klassizistischer Putzfassade versehen und 1884 aufgestockt
  • Rosenstraße 7: In der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtetes Renaissancehaus mit klassizistischer Putzfassade des 18. Jahrhunderts
  • Rosenstraße 17, Rosengang: Haus 2-15, 1803 errichtete klassizistische Kleinhäuser in einem seit 1669 bestehenden Gang
  • Rosenstraße 21: Auf das 14. Jahrhundert zurückgehendes klassizistisches Haus, um 1800
  • Rosenstraße 31: Auf die 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts zurückgehendes klassizistisches Haus des späten 18. Jahrhunderts

Sandstraße

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Sandstraße 24-28, Kaufhaus am Klingenberg' 1928/30 1928/30 1989 Als Konsumvereins-Kaufhaus anstelle dreier älterer Häuser errichtet.
WP Lübeck - Sandstraße 24-28.jpg

Schildstraße (Lübeck)

Schlumacherstraße

  • Schlumacherstraße 3, 1806 errichtetes klassizistisches Haus
  • Schlumacherstraße 4, auf das 17. Jahrhundert zurückgehendes Giebelhaus
  • Schlumacherstraße 5, 6 Häuser des 17. Jahrhundert in Zobels Hof
  • Schlumacherstraße 7, 1806 errichtetes klassizistisches Haus
  • Schlumacherstraße 9, auf das 14. Jahrhundert zurückgehendes Haus
  • Schlumacherstraße 10, auf das Jahr 1700 zurückgehendes Haus
  • Schlumacherstraße 12, auf das Jahr 1500 zurückgehendes gotisches Giebelhaus
  • Schlumacherstraße 15-23, auf das 15. Jahrhundert zurückgehender ehemaliger Von-Dornes-Hof

Schüsselbuden

  • Das Marienwerkhaus (Schüsselbuden 13), 1903/04 von dem Architekten Willy Glogner errichtet
  • Der Posthof (Schüsselbuden 30-32), 1904 in neugotischem Stil als Paketpostamt hinter dem eigentlichen Kaiserlichen Reichspostamt am Markt errichtet

Schwönekenquerstraße

  • Schwönekenquerstraße 1: Im Stil des Historismus errichtetes Gewerbe- und Lagerhaus von 1904
  • Schwönekenquerstraße 3: Renaissance-Kleinbürgerhaus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit klassizistischer Fassade von etwa 1865
  • Schwönekenquerstraße 5: Zwischen 1550 und 1650 errichtetes Renaissance-Kleinbürgerhaus mit klassizistischer Fassade der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts
  • Schwönekenquerstraße 10: Auf das Jahr 1496 zurückgehendes barockes Kleinhaus, errichtet zwischen 1730 und 1760
  • Schwönekenquerstraße 12: Auf das Jahr 1567 zurückgehendes frühklassizistisches Haus von 1774
  • Schwönekenquerstraße 14: Renaissance-Treppengiebelhaus von 1579
  • Schwönekenquerstraße 15: Auf die Jahre zwischen 1550 und 1650 zurückgehendes barockes Kleinhaus des 18. Jahrhunderts, im 19. Jahrhundert klassizistisch umgestaltet
  • Schwönekenquerstraße 16: Auf die Jahre zwischen 1600 und 1674 zurückgehendes barock-frühklassizistisches Haus von 1780
  • Schwönekenquerstraße 17: Auf die Jahre zwischen 1550 und 1650 zurückgehendes klassizistisches Haus von etwa 1845
  • Schwönekenquerstraße 18: Zwischen 1600 und 1649 errichtetes Renaissance-Treppengiebelhaus
  • Schwönekenquerstraße 20: Zwischen 1755 und 1790 errichtetes frühklassizistisches Haus

Siebente Querstraße

  • Siebente Querstraße 3, um 1600 erbautes verputztes Renaissance-Fachwerkhaus, gemeinsam mit Nr. 5 und 7 errichtet
  • Siebente Querstraße 5, um 1600 erbautes verputztes Renaissance-Fachwerkhaus, gemeinsam mit Nr. 3 und 7 errichtet
  • Siebente Querstraße 7, um 1600 erbautes verputztes Renaissance-Fachwerkhaus, gemeinsam mit Nr. 3 und 5 errichtet
  • Siebente Querstraße 8, im Kern etwa auf das Jahr 1550 zurückkgehendes barockes Giebelhaus von 1750
  • Siebente Querstraße 9, um 1700 errichtetes Renaissance-Traufenhaus
  • Siebente Querstraße 13-15, im Kern auf das Jahr 1458 zurückgehender Speicher von 1500 im Stil der Backsteingotik

St.-Annen-Straße

Tünkenhagen

  • Tünkenhagen 2: Extrem schmales barockes Eckhaus des 18. Jahrhunderts, das auf weitaus ältere Vorgänger von 1400 zurückgeht und ursprünglich zum angrenzenden großen Haus Glockengießerstraße Nr. 42 zählte
  • Tünkenhagen 8: Um 1800 errichtetes klassizistisches Kleinhaus in Nachfolge der seit 1429 belegten Traufenhäuser
  • Tünkenhagen 9: In der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtetes Renaissancehaus mit klassizistischer Putzfassade von etwa 1800
  • Tünkenhagen 11: Auf die Mitte des 14. Jahrhunderts zurückgehendes Renaissance-Treppengiebelhaus, errichtet zwischen 1590 und 1610
  • Tünkenhagen 15: Zwischen 1540 und 1560 errichtetes Renaissancehaus mit vorkragendem Fachwerkobergeschoss
  • Tünkenhagen 17: Auf das 14. Jahrhundert zurückgehendes Renaissance-Treppengiebelhaus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts
  • Tünkenhagen 18: Auf ältere Vorgänger zurückgehendes ehemaliges Schmiedehaus der Renaissance, in wesentlichen Teile errichtet zwischen 1590 und 1610
  • Tünkenhagen 28: Im Kern gotisches Giebelhaus des 15. Jahrhunderts mit Renaissance-Treppengiebel von etwa 1600
  • Tünkenhagen 32: Auf einen kleineren gotischen Vorgängerbau zurückgehendes spätbarockes Giebelhaus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts

Wahmstraße

Unter Denkmalschutz stehen die Gebäude der unteren Wahmstraße 28, 34, 46 (Durchgang, siehe Lübecker Gänge und Höfe), 54 - 62, 70, 74 - 86 gerade (Birgittenhof) und 29 - 37, 49 - 55, 69 - 77 ungerade.

Wakenitzmauer

Unter Denkmalschutz stehen die Gebäude Nr. 4, 42, 46, 48-50, 52, 54, 56, 58, 60, 62, 64, 66, 68, 72, 74, 76, 78, 80, 118, 130, 132 (Kattundrucker-Gang, Haus 5-8), 140, 142, 204 und 206.

Die historische Bebauung besteht größtenteils aus bescheidenen Kleinhäusern des 14. bis 19. Jahrhunderts, wobei zahlreiche Häuser nach 1800 klassizistische Fassaden erhielten.

Weberstraße (Lübeck)

  • Weberstraße 6, auf das Jahr 1494 zurückgehendes klassizistisches Haus von 1804
  • Weberstraße 7, auf die 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts zurückgehendes Renaissance-Haus
  • Weberstraße 8, auf das 15. Jahrhundert zurückgehendes klassizistisches Haus
  • Weberstraße 9, Fachwerkhaus des 17. Jahrhunderts
  • Weberstraße 11, etwa auf das Jahr 1300 zurückgehendes Haus des Historismus von 1859
  • Weberstraße 12, auf das 15. Jahrhundert zurückgehendes frühklassizistisches Haus von 1792
  • Weberstraße 14, auf das 15. Jahrhundert zurückgehendes klassizistisches Haus von 1800
  • Weberstraße 16, auf das 15. Jahrhundert zurückgehendes klassizistisches Haus
  • Weberstraße 18, auf das 15. Jahrhundert zurückgehendes klassizistisches Haus von 1790
  • Weberstraße 24, auf das 15. Jahrhundert zurückgehendes klassizistisches Haus von 1798
  • Weberstraße 30, auf das 15. Jahrhundert zurückgehendes klassizistisches Haus

Weiter Lohberg

Adresse und/oder Bezeichnung Älteste nachweisbare Bebauung Prägende Bebauung Denkmalschutz Besonderheiten und Anmerkungen Abbildung
Weiter Lohberg 2 1308 1750-1799 1967 Im Kern etwa auf das Jahr 1300 zurückgehendes barockes Eckhaus des 18. Jahrhunderts
Weiter Lohberg 13-15 1392 1700-1749 1967 Auf den Grundmauern einer um 1400 erbauten Bude um 1600 errichtetes und im 18. Jahrhundert barock umgebautes Kleinhaus

Siehe auch

Literatur

  • Hartwig Beseler (Hrsg.): Kunst-Topographie Schleswig-Holstein. Neumünster: Wachholtz 1974. 5. Auflage 1982 ISBN 3-529-02627-1
  • Klaus J. Groth: Weltkulturerbe Lübeck - Denkmalgeschützte Häuser. Lübeck: Schmidt-Römhild 1999 ISBN 3-7950-1231-7

Weblinks

 Commons: Cultural heritage monuments in Lübeck-Altstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Siehe Literatur
  2. DMS laut WP-artikel
  3. Groth (1999)
  4. Groth (1999)
  5. Groth (1999)
  6. Groth (1999)
  7. Groth (1999)
  8. Groth (1999)
  9. Groth (1999)
  10. Groth (1999)
  11. Groth (1999)
  12. Groth (1999)
  13. Groth (1999)
  14. Groth (1999)
  15. Groth (1999)
  16. Groth (1999)
  17. Groth (1999)
  18. Groth (1999)
  19. Groth (1999)
  20. Groth (1999)
  21. Groth (1999)
  22. Groth (1999)
  23. Groth (1999)
  24. Groth (1999)
  25. Groth (1999)
  26. Groth (1999)
  27. Groth (1999)
  28. Groth (1999)
  29. Groth (1999)
  30. Groth (1999)
  31. Groth (1999)
  32. Groth (1999), S. 63f
  33. Beseler (1974), S. 115.
  34. DMS seit 1990 laut Groth (1999)
  35. Groth (1999)
  36. Groth (1999)
  37. Groth (1999)
  38. Groth (1999)
  39. Gestiftet durch den Kaufmann und Ratsherrn Johann Glandorp († 1612)
  40. Namensschreibweise nach Klaus Bernhard: Plastik in Lübeck – Dokumentation der Kunst im öffentlichen Raum (1436–1985), Lübeck 1986, Nr. 7
  41. Lübeckisches Addreß-Buch 1798: Große Petersgrube Nr. 416 im Marienquartier
  42. Bruns: Szenen aus dem Reisebuch S. 199
  43. Klaus J. Groth: Weltkulturerbe Lübeck – Denkmalgeschützte Häuser. Lübeck 1999, S. 216 ff., ISBN 3795012317
  44. Jan Lokers: Als sich der "gemeine Pöbel" Luft machte.
  45. Eisenbahn-Zeitung
  46. Everhard Illigens: Geschichte der Lübeckischen Kirche von 1530 bis 1896, das ist Geschichte des ehemaligen katholischen Bistums und der nunmehrigen katholischen Gemeinde sowie der katholischen Bischöfe, Domherren und Seelsorger zu Lübeck von 1530 bis 1896. Paderborn 1896, S. 86f, dort auch Abdruck des Pachtvertrags

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