Charles Berlitz


Charles Berlitz

Charles Frambach Berlitz (* 20. November 1914 in New York; † 18. Dezember 2003 in Tamarac, Florida) war ein US-amerikanischer Schriftsteller, der insbesondere mit Büchern über ungeklärte Phänomene bekannt wurde.

Leben

Berlitz war der Enkel von Maximilian Delphinius Berlitz, von dem er die Berlitz-Sprachenschule erbte, später aber verkaufte. Berlitz studierte an der Yale Universität und als brillanter Linguist (er sprach 32 verschiedene Sprachen) schrieb er auch Bücher über Sprachen. Berlitz war von 1950 bis zu seinem Tod mit Valerie Seary verheiratet und hatte ein Kind.

Viele von Berlitz in seinen Büchern als Fakten dargestellte Behauptungen wurden von Wissenschaftlern als höchst fragwürdig bewertet. Am bekanntesten ist Lawrence Kusche, der unter anderem herausfand, dass einige Schiffe, von denen Berlitz behauptete, sie seien im Bermudadreieck gesunken, tatsächlich woanders sanken; andere haben nie existiert, und in weiteren Fällen war das Wetter nicht so sonnig, wie Berlitz es darstellte.

Bei nicht wissenschaftlichen Sachbuchautoren wie dem Schweizer Schriftsteller Erich von Däniken fanden Berlitz' Vorstellungen jedoch Anklang.

Berlitz vermutete u. a. Platons Atlantis als achten Kontinent im Atlantik.

Werke (Auswahl)

Weblinks


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