Not Vital

Not Vital

Not Vital (* 15. Februar 1948 in Sent GR) ist ein schweizerisch-US-amerikanischer Künstler in den Bereichen Grafik, Malerei, Bildhauerei und Architektur.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Not Vital wurde 1948 in Sent im schweizerischen Unterengadin geboren. Durch den dort ansässigen Kunsthistoriker Max Huggler kam er vertiefter mit Kunst in Berührung. 1968–1969 betrieb er Studien am Centre universitaire expérimental de Vincennes in Paris. In den 1980er Jahren entstanden erste dreidimensionale Arbeiten.

Vitals Werke – in verschiedenen Techniken und gattungsübergreifend – werden in bedeutenden Museen und Galerien wie auch im öffentlichen Raum weltweit gezeigt. In seinem Parkin Not dal mot in Sent sind zum Beispiel Eselsbrücke, Turm der Stille, Eishaus und anderes mehr installiert.

Seine „Stiftung Not Vital“ hat zum Ziel, im Rahmen einer rätoromanischen Bibliothek insbesondere Drucke aus dem 17. und 18. Jahrhundert in die Gegend ihres Ursprungs zurückzubringen.

2010 beteiligte er sich am Wettbewerb um die Neugestaltung des Altarraumes der Kathedrale Sankt Gallen.[1] Für das 2011 fertiggestellte Zürcher Hochhaus Mobimo Tower gewann er mit seiner No Problem Sculpture den Art-et-Architecture-Wettbewerb. [2]

Not Vital lebt im Unterengadin, in New York und in Agadez.

Auszeichnungen

  • 1991 Bündner Anerkennungspreis
  • 1998 Preis der Stiftung für Graphische Kunst in der Schweiz
  • 1998 Premi Cultural Paradies

Werke

Unter anderen haben folgende Institutionen einzelne oder mehrere Werke Not Vitals in ihrer Sammlung:

Ausstellungen (Auswahl)

Literatur

Monographien und Ausstellungskataloge

  • Christoph Doswald, Not Vital: Not Vital. Not Why. Selected Works 2008–2009. Galerie Urs Meile, Peking und Luzern, 2009. [14]
  • André von Grafenried, Mohamed Taha Hussien: Not Vital at Akhnaton.
  • Stephen Grahem, Cathy S. Cottong, Akhmed Haidera: Not Vital. Arts Club of Chicago 2006, ISBN 1-891925-20-2.
  • Akhmed Haidera: Not Vital. Sperone Westwater, New York 2004.
  • Anthony Jannacci, Bera Nordal: Not Vital. Kunsthalle Malmö 1998, ISBN 91-7704-083-X.
  • Thomas Kellein, Christiane Heuwinkel, Jochen Kopp: Not Vital. Agadez. Kunsthalle Bielefeld / Albion Gallery London. Walther König, Köln 2005, ISBN 3-88375-954-6.
  • Thomas Kellein: Not Vital. Distributed Art Publishers, New York 1996.
  • Thomas Kellein: Not Vital – Tongue. Galerie Urs Meile, Peking / Luzern 2008.
  • Martin Kunz, Matthias Frehner: Not Vital. Kunstmuseum Luzern, 1988.
  • Louise Neri: Not Vital. Paris Gallery, Thadaeus Ropac, Paris / Salzburg 2005, ISBN 2-910055-23-X.
  • Claude Ritschard: Not Vital. Musée Rath Genève 1990–1991. (Darin Text: „Le Veau d'or“ ou la sculpture conceptuelle de Not Vital. („Das Goldene Kalb“ oder die Konzeptkunst von Not Vital.)) Galerie Faust, Genf 1990, ISBN 2-8306-0075-4.
  • Claude Ritschard: Not Vital – P O [M]. Galerie Guy Bärtschi, Genf 2002, ISBN 2-940287-09-0.
  • Markus Stegmann (Hrsg.): Not Vital – Fat es fat. (Getan ist getan.) Druckgraphik und Multiples 1986–2002. Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen 2002, ISBN 3-9070-6646-4. / Verlag für moderne Kunst, Nürnberg 2002, ISBN 3-933096-90-1.
  • Beat Stutzer: Not Vital. Bündner Kunstmuseum, Chur 1991.
  • Not Vital: Voglio vedere le mie montagne. (Ich möchte meine Berge sehen.) Galleria Cardi, Mailand 2001.
  • Ziba de Weck: Not Vital – Works on Paper. (Werke auf Papier.) Swiss Institute, New York 1988.

Filme

  • Hercli Bundi: Not Vital, Half Man – Half Animal. (Not Vital, halb Mensch, halb Tier.) Televisiun Rumantscha, 1999 / Fama Film, Bern 2000. [15]
  • Thomas Kellein, Christiane Heuwinkel, Jochen Kopp: Not Vital. Agadez. Kunsthalle Bielefeld / Albion Gallery London 2005 (DVD, 30 Min.)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Mitteilung des Bistums Sankt Gallen vom 6. Juli 2010, abgerufen am 12. Januar 2011.
  2. Projektbeschrieb beim Zürcher Art Forum Ute Barth, abgerufen am 15. August 1011
  3. Not Vital auf der Website der Burger Collection. Abgerufen am 12. Januar 2011.
  4. Not Vital in der Sammlung des MOMA. Abgerufen am 12. Januar 2011.
  5. Not Vital: Schlafendes Haus. Im MdM Mönchsberg. Abgerufen am 12. Januar 2011.
  6. Not Vital: 1000 Tears. (1000 Tränen.) Pressemitteilung des Sponsors, abgerufen am 12. Januar 2011.
  7. Künstler auf der Website der Stiftung. Abgerufen am 12. Januar 2011.
  8. Not Vital: 1111 Knives. (1111 Messer.) Im Schauwerk Sindelfingen. Abgerufen am 12. Januar 2011.
  9. Not Vital – Haare, Hirsch und Mao. Ausstellungsbeschrieb der Galerie. (PDF-Datei, 76 KB.) Abgerufen am 18. März 2011.
  10. Not Vital – Agadez. Soziale Skulptur. Ausstellungsanzeige 2005, abgerufen am 12. Januar 2011.
  11. Urszula Usakowska-Wolf: Porträt Not Vital anlässlich der Bielefelder Ausstellung. Bei kunstdunst.de am 11. April 2005, abgerufen am 12. Januar 2011.
  12. Not Vital auf der Website der Galerie Sperone Westwater, New York, abgerufen am 18. März 2011.
  13. Ausstellung Not Why bei artnet.de, abgerufen am 12. Januar 2011.
  14. Christoph Doswald: Skulpturaler Reality Check. Über die Möglichkeitsformen von Not Vitals Skulpturen. Text auf der Website der Galerie, abgerufen am 12. Januar 2011.
  15. Filmbeschrieb bei der Fama Film AG. Abgerufen am 20. Januar 2011.

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