Now… Us!


Now… Us!
Now… Us!
Studioalbum von No Angels
Veröffentlichung 2002
Label Cheyenne Records / Polydor
Format CD
Genre Pop
Anzahl der Titel 16
Laufzeit 47:18

Besetzung

Nadja Benaissa
Lucy Diakowska
Sandy Mölling
Vanessa Petruo
Jessica Wahls

Produktion Tim Brettschneider, Thorsten Brötzmann, Fahrenheit & Kelvin, Leslie Mandoki, Mousse T, Nick Nice, Peter Ries, Royal Garden Sound, Pontus Söderqvist, Sandi S., Syndicate, Daniel Troha
Studio Water-Edge-Studios, Stockholm
Peppermint Pavilion, Hannover
Chronologie
Elle’ments Now… Us! When the Angels Swing

Now… Us! (englisch für Jetzt… Wir!) ist das zweite Studioalbum der deutschen Popband No Angels. Das Album wurde am 24. Juni 2002 veröffentlicht und erreichte als Neueinsteiger Platz 1 in den deutschen Album-Charts.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Nach dem Verkaufserfolg des Debüt-Albums Elle’ments begannen die No Angels im Februar 2002 mit den Aufnahmen zu ihrem zweiten Studioalbum. Der Text und Teile der Musik zur Vorab-Single Something about Us wurden von Bandmitglied Vanessa Petruo geschrieben. Auf dem Album finden sich vier weitere Titel die erstmals jeweils von einem Mitglied der Band geschrieben wurde: Say Goodbye von Sandy Mölling, Stay von Lucy Diakowska, Shield against My Sorrow von Jessica Wahls und Come Back von Nadja Benaissa. Federführend bei der Produktion und Arrangement, waren wie bei der ersten Veröffentlichung, die Produzenten Thorsten Brötzmann, Peter Ries und Tim Brettschneider.[1]

Now… Us! war der Versuch der fünf Bandmitglieder ihr Castingshow-Star Image abzulegen, und ihre Musik in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses zu bringen. Durch den gewählten Album Namen „Jetzt… Wir!“ wurde diese Positionierung stark unterstrichen. Nach den Erfolgen und Auszeichnungen, wie Bravo Otto, Comet und ECHO, waren die No Angels in den Medien sehr präsent. Dazu kamen eine Reihe von Berichten und Meldungen aus dem privaten Umfeld der Sängerinnen. Die No Angels reflektierten und parodierten diese publizierten Gerüchte mit der Single Something about Us und dem Video zum Titel.[2]

Das Album und die veröffentlichten Singles waren erfolgreich, konnten jedoch nicht an die Verkaufszahlen der Veröffentlichungen aus 2001 aufschließen. Musikalisch und textlich sind die Titel des Albums nicht mehr so konventionell und eingängig wie auf ihrem ersten Album.[3]

Musik

Stilistisch umfasst das Album vorwiegend auf den Markt abgestimmte Titel mit Pop-Musik, die typische Elemente aus Soul und Rhythm and Blues enthält. Die Texte sind im Vergleich mit dem ersten Album Elle’ments weniger „Liebes“-lastig. Die musikalische Handschrift des Haupt-Produzenten Thorsten Brötzmann ist deutlich erkennbar, vergleichbar mit den Produktionen Brötzmanns für Bro’Sis oder Jeanette Biedermann.

Titelliste

# Titel Music/Lyrics
1. Anchor Your Love Oliver Dommaschk, Marco Quast, Kaidy-Ann Morgan 3:38
2. Something about Us Vanessa Petruo, Thorsten Brötzmann, Alexander Geringas 3:05
3. Still in Love with You Figge Boström, Johan Lindman 3:31
4. Push Me to the Limit Leslie Mandoki, Laszlo Bencker 3:23
5. Say Goodbye Sandy Mölling, Celitia Martin, Velroy Baily, Ian Pitter 3:37
6. Like Ice in the Sunshine Holger-Julian Copp, Hanno Haders 2:57
7. Lovestory Reed Vertelney, Anders Bagge, Par Astron 3:35
8. Shield against My Sorrow Jessica Wahls, Nik Hafemann, Leslie Mandoki, Laszlo Bencker 3:29
9. Autumn Breeze D. Dowlut 3:32
10. Now That We Found Love Ulrich Wehner, Thorsten Brötzmann 3:36
11. Stay Lucy Diakowska, Christian Geller 4:09
12. Let’s Go to Bed (in bed with Mousse T.) Mousse T., Eroll Rennals 3:32
13. 2 Get Over U Sandi S., Tim Brettschneider, Alan Glass 3:25
14. Lost in You Sandi S., Tim Brettschneider, Alan Glass 3:28
15. Come Back Nadja Benaissa, Daniel Troha, Cal Abate 4:02
16. Atlantis 2002 (mit Donovan) Donovan Leitch 4:01

Wie schon beim Vorgänger wurde auch dieses Album als Special Winter Edition modifiziert wiederveröffentlicht. Das Album in der neuen Version umfasst zusätzlich die Single All Cried Out, den Titel Three Words und den Song Daylight in Your Eyes in einer Big Band Version. Jedoch sind dafür die Songs Push Me to the Limit, Lost in You und Atlantis 2002 nicht vorhanden.

# Titel Music/Lyrics
1. All Cried Out (Pop Version) Alison Moyet, Swan, Jolley 3:27
2. Still in Love with You Figge Boström, Johan Lindman 3:31
3. Something about Us (Latin Radio Edit) Vanessa Petruo, Thorsten Brötzmann, Alexander Geringas 3:05
4. Three Words Peter Ries 3:48
5. Let’s Go to Bed (in bed with Mousse T.) Mousse T., Eroll Renalls 3:32
6. Say Goodbye Sandy Mölling, Celitia Martin, Velroy Baily, Ian Pitter 3:37
7. Lovestory Reed Vertelney, Anders Bagge, Par Astron 3:35
8. Stay Lucy Diakowska, Christian Geller 4:09
9. Autumn Breeze D. Dowlut 3:32
10. 2 Get Over U Sandi S., Tim Brettschneider, Alan Glass 3:25
11. Shield against My Sorrow Jessica Wahls, Nik Hafemann, Leslie Mandoki, Laszlo Bencker 3:29
12. Anchor Your Love Oliver Dommaschk, Marco Quast, Kaidy-Ann Morgan 3:38
13. Now That We Found Love Ulrich Wehner 3:36
14. Like Ice in the Sunshine Holger-Julian Copp, Hanno Haders 2:57
15. Come Back Nadja Benaissa, Daniel Troha, Cal Abate 4:02
16. Daylight in Your Eyes (Big Band Version) Tony Bruno, Tommy Byrnes 3:44

Singles

Kritiken

  • Joachim Gauger für laut.de: „Dabei ist allerorten die Handschrift des (Haupt-) Produzenten Thorsten Brötzmann hörbar [...] Während die Version von «Atlantis 2002» gegen Ende des Albums keines Kommentars bedarf, kann man die Neufassung von «Like Ice In The Sunshine» schon fast eine Unverschämtheit nennen. Vom ansonsten durchschnittlichen Niveau der Platte ist dieser Track so weit entfernt wie Mousse Ts rockiges «Let's Go To Bed». Das ist nämlich der einzige wirklich starke Song auf "Now... Us!".“[7]
  • Rezension auf brainstorms42.de: „Das größte Problem der No Angels könnte darin bestehen, dass die «Mädchen», wie sie immer noch öfter genannt werden, zu schnell erwachsen werden. Das Album hat mit «Something about us» lediglich eine sichere Single, die anderen Songs sind alles gute Nummern, die aber bei weitem nicht so eingängig sind wie die erste Auskopplung aus dem zweiten Album. [...] Daher könnte eintreten, was viele schon seit einiger Zeit vorhersagen: Ausbleibender Erfolg und die daraus resultierende Trennung.“[3]
  • ProSieben Kritik: „Apropos Masse: natürlich ist die Platte absolut massentauglich. In den großen Pop-Topf gebe man ein bisschen R´n´B, ein paar tanzfähige Einlagen und stimmengewaltige Chöre und fertig ist der bunte Pop-Kuchen, der unter der Bevölkerung weggeht wie warme Semmeln. Das kann man schwer kritisieren, so läuft das Musik-Business heutzutage nun mal ab.“[8]

Einzelnachweise

  1. Pressemitteilung: No Angels – Now … Us! auf austriancharts.at.
  2. Biographie: No Angels auf pooltrax.com.
  3. a b Rezension: No Angels: Now...us auf brainstorms42.de.
  4. musicline.de – Chartverfolgung für „Now … Us!“
  5. austriancharts.at – Chartwertung für „Now … Us!“
  6. hitparade.ch – Chartwertung für „Now … Us!“
  7. Joachim Gauger, CD Review: No Angels - Now...Us auf laut.de.
  8. ProSieben Kritik: No Angels - now...Us! auf prosieben.de.

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