Ogunquit


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Ogunquit
Ogunquit (Maine)
Ogunquit
Ogunquit
Lage in Maine
Basisdaten
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Maine
County:

York County

Koordinaten: 43° 15′ N, 70° 36′ W43.248888888889-70.59916666666743Koordinaten: 43° 15′ N, 70° 36′ W
Zeitzone: Eastern Standard Time (UTC−5)
Einwohner: 1226 (Stand: 2000)
Bevölkerungsdichte: 115,7 Einwohner je km²
Fläche: 11,1 km² (ca. 4 mi²)
davon 10,6 km² (ca. 4 mi²) Land
Höhe: 43 m
Postleitzahl: 03907
Vorwahl: +1 207
FIPS: 23-54980
GNIS-ID: 0582646
Webpräsenz: www.townofogunquit.org
Perkins Cove
Ogunquit Beach
Beachmere Inn

Ogunquit ist eine Stadt im York County (Maine) in den Vereinigten Staaten. 2000 zählte sie 1.226 Einwohner. Mit dem Wahlspruch "Beautiful Place by the Sea" ist Ogunquit eine beliebte Sommerfrische mit einer überdurchschnittlichen Konzentration an lesbischen und schwulen Gästen.[1] Ogunquit bildet ein Teil der Metropolregion von Portland.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Nach Angaben des United States Census Bureaus hat die Stadt eine Gesamtfläche von 11,1 km²), wovon 10,6 km² auf Land und 0,5 km² (= 4,43 %) auf Gewässer entfallen. Der Ort liegt direkt am Atlantischen Ozean. Der U.S. Highway 1 führt als Main Street in Nord-Süd-Richtung durch das Stadtgebiet. Etwas weiter von der Küste entfernt verläuft der mautpflichtige Maine Turnpike (Interstate 95).

Der Norden Ogunquits und seiner Umgebung werden durch den Ogunquit River entwässert. Im Süden des Stadtgebiets mündet der Josias River.

Geschichte

Ogunquit, dessen Name in der Sprache der Abenaki-Ureinwohner etwa „Küstenlagune“ bedeutet, war zuerst eine Siedlung innerhalb der Dorfgemeindegrenzen von Wells, das 1641 besiedelt wurde. Die erste Sägemühle wurde 1686 erbaut und entlang des von Ebbe und Flut beeinflussten Ogunquit River betrieben. Schiffbau. Abgesehen von Schonern und Briggen bauten einheimische Schiffbauer den berühmten "Ogunquit dory".

Im Gebiet, das damals Fish Cove genannt wurde, in der Nähe des nicht schiffbaren Josias River, war die Fischerei die Haupteinkommensquelle. Jedoch war die Bucht nicht geschützt durch Landzungen oder Wellenbrecher vor atlantischen Stürmen, so dass die Fischer ihre Boote schützen mussten, indem sie sie jeden Abend ans Land trugen. Um einen sicheren Ankerplatz zu schaffen, bildeten sie die Fish Cove Harbor Association und gruben einen Kanal über Land, um Fish Cove mit dem Josias River zu verbinden. Als der Graben fertig war, drang Meereswasser ein und die Erosion half mit, die Passage zu verbreitern. Das von Ebbe und Flut beeinflusste Bassin, das sich daraus ergab, erhielt den Namen Perkins Cove. Eine handbetriebene Zugbrücke für Fußgänger überspannt die Mündung des Bassins, die zu den am häufigsten fotografierten Attraktionen des Bundesstaats Maine gehört. Wegen seines etwa fünf km langen, aus hellem Sand gebildeten Strands und Dünen, die eine Barrierenhalbinsel bilden, die wiederum mit dem Festland durch eine 1888 erbaute Brücke über den Ogunquit River verbunden ist, wurde das alte Dorf von Künstlern entdeckt. Es wurde eine beliebte Künstlerkolonie und Fremdenverkehrsziel. Insbesondere nach 1898, als die Ogunquit Art Colony gegründet wurde, war es keinesfalls ungewöhnlich, Künstler und Fischer zu sehen, wie sie ihre jeweiligen Berufe rund um Perkins Cove ausübten. Um den Besucherandrang im Sommer aufnehmen zu können, wurden einige große Seehotels erbaut. Ogunquit ist darüber hinaus für seinen Wanderweg, der den Namen "Marginal Way" trägt, bekannt. Dieser erstreckt sich etwa zweieinhalb km entlang der felsigen Küste vom südlich gelegenen Perkins Cove, einem Touristeneinkaufsgebiet, bis nach Ogunquit Beach in der Nähe der Ortsmitte und ist landschaftlich reizvoll.[2].

Heute ist Ogunquit ein lebendiger Ferienort. Er erlangte 1980 die Unabhängigkeit von Wells. Besucher kommen aus großer Entfernung, manche sogar aus Kanada.

Kulturelle Plätze & Museen

  • Historical Society of Wells and Ogunquit (1862) (in Wells)
  • Ogunquit Museum of American Art
  • Ogunquit Playhouse
  • Captain James Winn House (c. 1785)

Bekannte Einwohner

Einzelnachweise

  1. Gay Ogunquit. Abgerufen am 17. Juli 2008
  2. "Marginal Way". Abgerufen am 22. März 2008

Weblinks


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