Rabnitz (Donau)

Rabnitz (Donau)
Rabnitz

Die Rabnitz, ungarisch Répce ist ein Fluss in Österreich und Ungarn. Er entsteht bei Blumau in der Buckligen Welt (Niederösterreich) aus den Bächen Spratz und Thalbach.

Die Rabnitz durchfließt das mittlere Burgenland, sie ist auch der Namensgeber der Ortschaften Unterrabnitz und Oberrabnitz. Auch Mannersdorf an der Rabnitz ist nach ihr benannt. Zuflüsse sind der Stooberbach und der Raidingbach in Strebersdorf. Bei Lutzmannsburg verlässt die Rabnitz das österreichische Staatsgebiet. Als Zufluss mündet noch der Einserkanal in den Fluss. Dieser mündet bei Győr in den rechtsseitigen Seitenarm Mosoni Duna (Moson-Donau oder ‚Kleine Donau‘) der Donau, kurz bevor auch die Raab in diesen einmündet.

Fauna und Flora

Aland. (Weißfischart)

Kurz vor der ungarischen Grenze bei Lutzmannsburg zeigt sich die Rabnitz noch in der Form unberührter Natur, wie man sie durch die Flussregulierungen sonst nur selten findet. Aber auch in Ungarn findet man am Lauf Naturlandschaften, die unter Schutz gestellt wurden, und zum Nationalpark Fertő-Hanság gehören.

In und an der Rabnitz gibt es eine Vielzahl verschiedenster Tierarten, wie beispielsweise Bachforellen, Hechte, Barben, Nasen, Weißfische, Wildenten oder Graureiher, sowie verschiedene Libellenarten. Auch Bisamratten haben dort ihren Lebensraum.

Die früher noch häufig anzutreffenden Flusskrebse sind durch die Krebspest selten geworden.

Weblinks

 Commons: Répce/Rabnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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