Rallye Deutschland 2011


Rallye Deutschland 2011
Flag of Germany.svg Rallye Deutschland 2011
Renndaten
9. von 13 Läufen der Rallye-Weltmeisterschaft 2011
Name: ADAC Rallye Deutschland
Datum: 18.–21. August 2011
Start: Trier
Prüfungen: 19 Prüfungen über 359,59 km
Distanz: 1245,96 km
Belag: Asphalt
Podium
Erster: FrankreichFrankreich Sébastien Ogier
FrankreichFrankreich Citroën World Rally Team
Zweiter: FrankreichFrankreich Sébastien Loeb
FrankreichFrankreich Citroën World Rally Team
Dritter: SpanienSpanien Daniel Sordo
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mini WRC Team

Die Rallye Deutschland 2011 fand vom 18. bis 21. August 2011 in der Umgebung von Trier statt. Sie war die 29. Austragung der Rallye Deutschland und der neunte Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft 2011. Zusätzlich wurden die Klassen SWRC und WRC Academy ausgetragen. Auch die Deutsche Rallye-Meisterschaft 2011 richtete bei der Rallye Deutschland zwei Wertungsläufe aus.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Vor der Rallye Deutschland führte Sébastien Loeb die Fahrerwertung mit 31 Punkten Vorsprung vor seinem Teamkollegen Sébastien Ogier an. Loeb gewann alle acht Austragungen der Rallye Deutschland, die zuvor als Lauf der WRC veranstaltet wurden, und war seit 2004 bei Asphalt-Rallyes ungeschlagen.

Bei der Rallye Deutschland war die WRC zum ersten Mal im Jahr 2011 auf größtenteils asphaltierten Straßen zu Gast. Nach dem Shake down am 18. August folgten an den nächsten drei Tagen insgesamt 19 Wertungsprüfungen über 359,59 gewertete Kilometer. Die zurückgelegte Gesamtdistanz einschließlich Verbindungsetappen betrug 1245,96 Kilometer.

Das Mini-Werksteam setzte zum dritten Mal im Jahr 2011 seine Fahrzeuge ein. Unter den deutschen Teilnehmern befanden sich neben dem SWRC-Stammpiloten Hermann Gassner junior auch einige andere junge Fahrer, welche die Chance bekamen, sich auf internationalem Level zu präsentieren. Aaron Burkart, der Juniorenweltmeister des Jahres 2010, steuerte einen Ford Fiesta RS WRC des Ford-Kundenteams Stobart. Christian Riedemann bekam einen Platz in einem Škoda Fabia S2000 von Volkswagen Motorsport. Felix Herbold gab mit seinem privaten Ford Fiesta S2000 einen Gaststart in der WRC. In der Klasse WRC Academy startete Sepp Wiegand. Insgesamt 85 Teams nahmen im Feld der WRC teil.

Im Rahmen der Rallye Deutschland trug als zweite Serie neben der WRC auch die Deutsche Rallye-Meisterschaft zwei Wertungsläufe aus. Es wurde zur gleichen Zeit auf den gleichen Wertungsprüfung wie bei der WRC gefahren, jedoch war die Veranstaltung bereits nach dem zweiten Tag beendet. Da die DRM , anders als die WRC wo immer Etappenrennen ausgetragen werden, nach dem Modus einer Rennserie ausgeschrieben war, wurden nach jedem Tag getrennt voneinander Punkte vergeben. Einige Teams starteten sowohl in der Wertung der WRC als auch in der Wertung der DRM.

Verlauf

Shakedown

Im Shakedown setzte Sébastien Ogier die Bestzeit.[1]

Tag 1

Der größte Teil des Teilnehmerfeldes, darunter auch die Ford-Werkspiloten, wählte für die drei Wertungsprüfungen am Vormittag des ersten Tages die harten Reifen für trockene Bedingungen. Das Citroën-Werksteam rüstete seine Fahrzeuge hingegen mit weichen Reifen aus und setzte zum Teil auch auf die ungewöhnliche Strategie, unterschiedliche Reifenmischungen an beiden Fahrzeugseiten zu montieren. So startete Loeb mit je zwei harten und zwei weichen Reifen pro Fahrzeugseite in den Wettbewerb. Da er und Ogier die Möglichkeit nutzten je zwei weitere Reservereifen in den Fahrzeugen mitzuführen und diese zwischen den Wertungsprüfungen um zu montieren waren sie in der Lage auf Wetterveränderungen besser zu reagieren. [2] Auf WP1 erzielte Jari-Matti Latvala die Bestzeit und setzte sich damit auch an die Spitze in der Gesamtwertung. Da es aber auf WP2 regnete, konnten Loeb und Ogier den Vorteil ihrer weichen Reifen auf nasser Straße ausspielen. Sie distanzierten die Konkurrenz um über eine halbe Minute und sorgten somit schon für eine Vorentscheidung. In der Gesamtwertung lag nun Ogier knapp vor Loeb in Führung. Als auf WP3 wieder trockende Bedingungen herrschten, fuhr Loeb die schnellste Zeit und übernahm so die Gesamtführung. Etwa auf der Hälfte der Strecke ereilte Latvala ein Reifenschaden, der ihn über eine Minute kostete und ihn in der Gesamtwertung zurückwarf.[3]

Nach einer Servicepause standen am Nachmittag die letzten drei Prüfungen des ersten Tages an. An der Spitze lieferten sich Loeb und Ogier weiterhin ein enges Duell, wobei zunächst eine Bestzeit auf das Konto von Ogier und anschließend zwei auf das Konto von Loeb gingen. Loeb lag am Ende des Tages mit 7,4 Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen in Führung. Ford-Werkspilot Mikko Hirvonen verlor auf WP4 wegen eines Kontakts mit einer Mauer und eines daraus resultierenden Schadens an der Aufhängung erneut rund eine halbe Minute. Er lag nach dem ersten Tag auf Platz drei in der Gesamtwertung, allerdings schon mit knapp eineinhalb Minuten Rückstand auf die Spitze. Hinter ihm reihte sich das Mini-Duo Daniel Sordo und Kris Meeke ein, gefolgt von Citroën-Privatier Petter Solberg. Latvala wurde durch Motorprobleme an seinem Fiesta, der nur noch auf drei Zylindern lief, und einen weiteren Reifenschaden eingebremst. Er lag in der Gesamtwertung bereits über sechs Minuten zurück.[4]

Tag 2

Am Morgen des zweiten Tages fuhr Latvala die schnellste Zeit auf WP7. Ogier war auf der folgenden Wertungsprüfung der Schnellste und verkürzte seinen Rückstand auf Loeb in der Gesamtwertung auf 3,8 Sekunden. Zu diesem Zeitpunkt entstanden Spekulationen über eine Stallorder im Citroën-Lager, dass Ogier den Weltmeister wegen des großen Vorsprungs auf die Konkurrenz nicht attackieren solle, um nicht die Doppelführung zu gefährden.[5] Mit einer Bestzeit auf WP9 baute Loeb seinen Vorsprung wieder leicht aus. Im Verfolgerfeld verlor Petter Solberg wegen eines Reifenschadens rund 40 Sekunden. Dadurch fiel er wieder auf den sechsten Platz hinter Meeke zurück, an dem er auf WP7 nach dessen Fahrfehler vorbeigezogen war. Anschließend stand WP10, die berühmte „Panzerplatte“ und mit 34,18 Kilometern längste Prüfung dieser Rallye, auf dem Programm. Ogier absolvierte die Prüfung am schnellsten und schob sich wieder auf 4,8 Sekunden an Loeb heran. Hirvonen verlor wegen eines Reifenschadens über eine Minute und musste seinen dritten Platz in der Gesamtwertung an Sordo abgeben, der nun knapp 33 Sekunden vor Hirvonen lag.[6]

Am Nachmittag markierte zunächst Ogier die Bestzeit auf WP11. Auf WP12 konterte wieder Loeb, als Ogier die Anweisung bekam, nicht anzugreifen. Die beiden Teamkollegen trennten anschließend noch 3,4 Sekunden voneinander. Dahinter holte Hirvonen fünf Sekunden auf Sordo auf.[7] Auch WP13 entschied Loeb für sich. Im Verfolgerfeld waren gleich mehreren Fahrer von Reifenschäden betroffen, darunter erneut Latvala, der endgültig aus den Punkterängen fiel. Auf der anschließenden zweiten Überfahrt der „Panzerplatte“ erwischte es auch den bisherigen Spitzenreiter Loeb. Er verlor durch einen Reifenschaden 1:15 Minuten, was die entscheidende Wende in der Rallye brachte. Die Gesamtwertung führte am Ende des Tages nun sein Teamkollege Ogier mit 1:11,3 Minuten Vorsprung vor Loeb an.[8]

Tag 3

Sébastien Ogier, Sieger der Rallye Deutschland 2011

Am dritten und letzten Tag der Rallye verwaltete Ogier seinen komfortablen Vorsprung. Er schnitt nicht die Kurven, um sich keinen Reifenschaden einzufangen. Nach den beiden Prüfungen am Morgen hatte Loeb rund 10 Sekunden auf Ogier gutgemacht, sein Rückstand betrug aber immer noch über eine Minute. Die Bestzeiten sicherten sich Hirvonen auf WP15 und Latvala auf WP16. Hirvonen schaffte es aber nicht mehr, auf Schlagdistanz zum drittplatzierten Dani Sordo zu kommen. Kris Meeke fiel unterdessen wegen eines Fehlers im Aufschrieb wieder auf Rang sechs hinter Petter Solberg zurück.[9] In der Mittagspause setzte Regen ein. Auf den nassen Straßen der WP17 nahm Loeb dem führenden Ogier, der kein Risiko eingehen wollte, 15 Sekunden ab. Hirvonen gab nun seine Angriffe auf Sordo auf, da er ohne großes Risiko nicht genügend Zeit auf ihn gutmachen konnte. Loeb markierte auf WP18 erneut die Bestzeit und nahm Ogier weitere vier Sekunden ab. Nun hatte Loeb aber immer noch 41,8 Sekunden Rückstand in der Gesamtwertung. Der bisher sechstplatzierte Meeke war zur Aufgabe gezwungen, nachdem sein Mini die Bordnetztspannung verlor und kurz vor dem Ziel von WP18 stehenblieb.[10]

Die abschließende Power Stage, den sogenannte „Circus Maximus“ in Trier, gewann Loeb mit über zwei Sekunden Vorsprung vor Ogier und Petter Solberg. Ogier siegte in der Gesamtwertung mit 39,8 Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Loeb und erzielte damit auch seinen ersten Sieg bei einer Asphalt-Rallye. Zudem brach Ogier zwei seiner Siegesserien, denn Loeb war seit 2002 bei der Rallye Deutschland und seit 2004 bei Asphalt-Rallyes in der WRC generell ungeschlagen. Nach der Rallye führte Loeb noch mit 25 Punkten Vorsprung vor Ogier die Fahrerwertung an. Platz drei sicherte sich Sordo, der damit den ersten Podestplatz mit dem neuen Mini John Cooper Works WRC einfuhr. Die weiteren Punkteplatzierungen komplettierten Hirvonen, Petter Solberg, Kimi Räikkönen, Henning Solberg, Armindo Araújo, Peter van Merksteijn junior und Dennis Kuipers. Jari-Matti Latvala beendete die Rallye nach zahlreichen Problemen nur als 14. Bester Deutscher war Christian Riedemann auf Rang 15. Aaron Burkart erreichte das Ziel nur unter Superally-Bedingungen und wurde als 23. gewertet. Die SWRC-Wertung gewann Ott Tänak vor Nasser Al-Attiyah und Frigyes Turán. In dieser Klasse wurde Hermann Gassner junior als Siebter und Felix Herbold als Neunter gewertet.[11] Im Feld der WRC erreichten insgesamt 48 von 85 gestarteten Teams das Ziel. Der Wettkampf der WRC Academy war bereits nach dem zweiten Tag abgeschlossen, sodass deren Teilnehmer nicht bis zum Ende weiterfuhren. Da für den Rennverlauf der Rallye Deutschland eines der einflussreichsten Faktoren die vielen Reifenschäden waren, stellte Michelin-Rallye-Manager Jacques Morelli im Nachhinein klar: „In Deutschland gab es nur 14 Reifenschäden.“ - „Es gab aber 113 gebrochene Felgen und nur 14 Reifenschäden. Eigentlich gab es nur einen richtigen Reifenschaden. Das war jener von Loeb. Er hatte die Kurve nämlich nicht geschnitten. Deshalb erwischte er den Stein mitten auf der Straße. Die restlichen Fahrer nahmen volles Risiko, sind überall gefahren und haben sich 113 Felgen beschädigt. Die Leute müssen das verstehen.“[12]

Ergebnisse der WRC

Endergebnis

Pos. Fahrer Beifahrer Fahrzeug Gesamtzeit Rückstand Punkte
Gesamtwertung
1 FrankreichFrankreich Sébastien Ogier FrankreichFrankreich Julien Ingrassia Citroën DS3 WRC 3:32:15,9 25 + 2[# 1]
2 FrankreichFrankreich Sébastien Loeb MonacoMonaco Daniel Elena Citroën DS3 WRC 3:32:55,7 39,8 18 + 3[# 1]
3 SpanienSpanien Daniel Sordo SpanienSpanien Carlos Del Barrio Mini John Cooper Works WRC 3:34:11,5 1:55,6 15
4 FinnlandFinnland Mikko Hirvonen FinnlandFinnland Jarmo Lehtinen Ford Fiesta RS WRC 3:34:59,6 2:43,7 12
5 NorwegenNorwegen Petter Solberg Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chris Patterson Citroën DS3 WRC 3:36:03,9 3:48,0 10 + 1[# 1]
6 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen FinnlandFinnland Kaj Lindström Citroën DS3 WRC 3:39:40,5 7:24,6 8
7 NorwegenNorwegen Henning Solberg OsterreichÖsterreich Ilka Minor Ford Fiesta RS WRC 3:40:01,8 7:45,9 6
8 PortugalPortugal Armindo Araújo PortugalPortugal Miguel Ramalho Mini John Cooper Works WRC 3:41:45,7 9:29,8 4
9 NiederlandeNiederlande Peter van Merksteijn junior BelgienBelgien Erwin Mombaerts Citroën DS3 WRC 3:42:17,5 10:01,6 2
10 NiederlandeNiederlande Dennis Kuipers BelgienBelgien Frédéric Miclotte Ford Fiesta RS WRC 3:42:24,9 10:09,0 1
SWRC
1 (12) EstlandEstland Ott Tänak EstlandEstland Kuldar Sikk Ford Fiesta S2000 3:46:04,8 25
2 (16) KatarKatar Nasser Al-Attiyah ItalienItalien Giovanni Bernacchini Ford Fiesta S2000 3:51:43,4 5:38,6 18
3 (19) UngarnUngarn Frigyes Turán UngarnUngarn Gábor Zsiros Ford Fiesta S2000 3:54:08,1 8:03,3 15
4 (20) FinnlandFinnland Juho Hänninen FinnlandFinnland Mikko Markkula Škoda Fabia S2000 3:57:41,9 11:37,1 12
5 (22) EstlandEstland Karl Kruuda EstlandEstland Martin Järveoja Škoda Fabia S2000 4:00:56,6 14:51,8 10
6 (30) TschechienTschechien Martin Prokop TschechienTschechien Jan Tománek Ford Fiesta S2000 4:12:50,9 26:46,1 8
7 (32) DeutschlandDeutschland Hermann Gassner junior DeutschlandDeutschland Katharina Wüstenhagen Škoda Fabia S2000 4:19:04,2 32:59,4 6
8 (35) PortugalPortugal Bernardo Sousa PortugalPortugal António Costa Ford Fiesta S2000 4:20:56,7 34:51,9 4
9 (39) DeutschlandDeutschland Felix Herbold DeutschlandDeutschland Michael Kölbach Ford Fiesta S2000 4:27:00,5 40:55,7 2
WRC Academy[# 2]
1 IrlandIrland Craig Breen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Gareth Roberts Ford Fiesta R2 3:07:54,0 25 + 5[# 3]
2 SpanienSpanien Yeray Lemes SpanienSpanien Rogelio Peñate Ford Fiesta R2 3:08:09,1 15,1 18 + 7[# 3]
3 ItalienItalien Andrea Crugnola ItalienItalien Roberto Mometti Ford Fiesta R2 3:09:37,2 1:42,3 15
4 SpanienSpanien José Antonio Suárez SpanienSpanien Cándido Carrera Ford Fiesta R2 3:09:52,2 1:58,2 12
5 TschechienTschechien Jan Černý TschechienTschechien Pavel Kohout Ford Fiesta R2 3:10:20,0 2:26,0 10 + 1[# 3]
6 SchwedenSchweden Fredrik Åhlin SchwedenSchweden Bjorn Nilsson Ford Fiesta R2 3:11:02,5 3:08,5 8
7 DeutschlandDeutschland Sepp Wiegand DeutschlandDeutschland Claudia Harloff Ford Fiesta R2 3:11:49,8 3:55,8 [# 4]
8 EstlandEstland Egon Kaur EstlandEstland Erik Lepikson Ford Fiesta R2 3:12:21,7 4:27,7 4
9 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Alastair Fisher Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Daniel Barritt Ford Fiesta R2 3:14:04,3 6:10,3 2
10 NiederlandeNiederlande Timo van der Marel NiederlandeNiederlande Erwin Berkhof Ford Fiesta R2 3:14:27,8 6:33,8 1
  1. a b c Bonuspunkte für Platzierung auf der Power Stage.
  2. Für die Wertung der WRC Academy wurden nur die ersten zwei Tage der Rallye berücksichtigt. Die Fahrer platzierten sich daher nicht in der Gesamtwertung.
  3. a b c Bonuspunkte für WP-Bestzeiten innerhalb der Klasse WRC Academy.
  4. Nicht punkteberechtigt.

Wertungsprüfungen

Tag WP Uhrzeit Name Länge Sieger Zeit Ø-Tempo Gesamtführender
Tag 1
(19. August)
WP1 10:13 Ruwertal / Fell 1 24,18 km FinnlandFinnland Jari-Matti Latvala 13:57,4 103,95 km/h FinnlandFinnland Jari-Matti Latvala
WP2 11:26 Grafschaft Veldenz 1 22,47 km FrankreichFrankreich Sébastien Ogier 13:18,9 101,25 km/h FrankreichFrankreich Sébastien Ogier
WP3 12:14 Moselland 1 19,92 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 12:15,1 97,55 km/h FrankreichFrankreich Sébastien Loeb
WP4 15:07 Ruwertal / Fell 2 24,18 km FrankreichFrankreich Sébastien Ogier 13:50,3 104,84 km/h
WP5 16:20 Grafschaft Veldenz 2 22,47 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 12:51,5 104,85 km/h
WP6 17:08 Moselland 2 19,92 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 12:01,9 99,34 km/h
Tag 2
(20. August)
WP7 8:18 Hermeskeil / Gusenburg 1 11,37 km FinnlandFinnland Jari-Matti Latvala 6:12,9 109,77 km/h
WP8 9:31 Bosenberg 1 14,29 km FrankreichFrankreich Sébastien Ogier 8:25,5 101,77 km/h
WP9 10:29 Birkenfelder Land 1 15,23 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 8:35,5 106,36 km/h
WP10 11:02 Arena Panzerplatte 1 34,18 km FrankreichFrankreich Sébastien Ogier 19:55,3 102,94 km/h
WP11 15:18 Hermeskeil / Gusenburg 2 11,37 km FrankreichFrankreich Sébastien Ogier 6:09,1 110,90 km/h
WP12 16:31 Bosenberg 2 14,29 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 8:23,8 102,11 km/h
WP13 17:29 Birkenfelder Land 2 15,23 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 8:36,5 106,15 km/h
WP14 18:02 Arena Panzerplatte 2 34,18 km FrankreichFrankreich Sébastien Ogier 19:49,2 103,47 km/h FrankreichFrankreich Sébastien Ogier
Tag 3
(21. August)
WP15 8:13 Dhrontal 1 20,85 km FinnlandFinnland Mikko Hirvonen 12:17,2 101,82 km/h
WP16 8:56 Moselwein 1 15,12 km FinnlandFinnland Jari-Matti Latvala 9:16,5 97,81 km/h
WP17 11:29 Dhrontal 2 20,85 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 12:32,1 99,80 km/h
WP18 12:12 Moselwein 2 15,12 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 9:31,4 95,26 km/h
WP19 14:11 SSS Circus Maximus Trier 4,37 km FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 3:17,4 79,70 km/h

Power Stage

Die Wertungsprüfung SSS Circus Maximus Trier war die abschließende Power Stage der Rallye Deutschland 2011. Sie wurde auf einem 4,37 Kilometer langen Parcours in Trier ausgetragen. Die drei schnellsten Fahrer der fernsehübertragenen Power Stage erhielten Bonuspunkte.

Pos Fahrer Zeit Rückstand Ø-Tempo Punkte
1 FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 3:17,4 79,70 km/h 3
2 FrankreichFrankreich Sébastien Ogier 3:19,4 2,0 78,90 km/h 2
3 NorwegenNorwegen Petter Solberg 3:20,4 3,0 78,50 km/h 1

WM-Stände nach der Rallye

Fahrerwertung

Pos. Fahrer Punkte
1 FrankreichFrankreich Sébastien Loeb 192
2 FrankreichFrankreich Sébastien Ogier 167
3 FinnlandFinnland Mikko Hirvonen 156
4 FinnlandFinnland Jari-Matti Latvala 96
5 NorwegenNorwegen Petter Solberg 94
6 NorwegenNorwegen Mads Østberg 56
7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Matthew Wilson 40
8 FinnlandFinnland Kimi Räikkönen 34
9 NorwegenNorwegen Henning Solberg 32
10 SpanienSpanien Daniel Sordo 23
11 ArgentinienArgentinien Federico Villagra 20
Pos. Fahrer Punkte
12 FinnlandFinnland Juho Hänninen 13
13 TschechienTschechien Martin Prokop 7
14 EstlandEstland Ott Tänak 7
15 SchwedenSchweden Per-Gunnar Andersson 6
16 Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Khalid Al Qassimi 5
17 NiederlandeNiederlande Dennis Kuipers 5
18 PortugalPortugal Armindo Araújo 4
19 NeuseelandNeuseeland Hayden Paddon 2
20 NiederlandeNiederlande Peter van Merksteijn junior 2
21 PortugalPortugal Bernardo Sousa 1
22 SchwedenSchweden Patrik Flodin 1

Herstellerwertung

Pos. Hersteller Punkte
1 FrankreichFrankreich Citroën Total World Rally Team 333
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ford Abu Dhabi World Rally Team 242
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich M-Sport Stobart Ford World Rally Team 105
4 NorwegenNorwegen Petter Solberg World Rally Team 83
5 FinnlandFinnland ICE 1 Racing WRT 48
6 ArgentinienArgentinien Munchi's Ford World Rally Team 32
7 NiederlandeNiederlande FERM Power Tools World Rally Team 22
8 Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate M-Sport Team Abu Dhabi 20
9 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Monster World Rally Team 9
10 NiederlandeNiederlande Van Merksteijn Motorsport 8
11 BrasilienBrasilien Brazil World Rally Team 1

Ergebnisse der DRM (Tag 1)

Endergebnis

Pos. Fahrer Beifahrer Fahrzeug Gesamtzeit Rückstand Punkte
1 DeutschlandDeutschland Hermann Gassner senior DeutschlandDeutschland Karin Thannhäuser Mitsubishi Lancer Evo X 1:28:51,1 15 + 20
2 DeutschlandDeutschland Sandro Wallenwein DeutschlandDeutschland Marcus Poschner Subaru Impreza N15 1:29:31,3 40,2 12 + 15
3 DeutschlandDeutschland Timo Bernhard DeutschlandDeutschland Klaus Wicha Porsche 911 GT3 1:30:58,3 2:07,2 10 + 10
4 DeutschlandDeutschland Sepp Wiegand DeutschlandDeutschland Claudia Harloff Ford Fiesta R2 1:31:47,4 2:56,3 9 + 20
5 DeutschlandDeutschland Patrick Pusch DeutschlandDeutschland Meike Maulitz Citroën C2 R2 Max 1:32:42,8 3:51,7 8 + 15
6 DeutschlandDeutschland Lars Mysliwietz DeutschlandDeutschland Oliver Schumacher Citroën C2 R2 Max 1:32:58,6 4:07,5 7 + 12
7 DeutschlandDeutschland Eric Karlsson DeutschlandDeutschland Thomas Juchmes Audi TTS 1:33:39,0 4:47,9
8 DeutschlandDeutschland Carsten Mohe DeutschlandDeutschland Katrin Becker Renault Mégane RS 1:34:11,2 5:20,1 6 + 20
9 DeutschlandDeutschland Benjamin Scheller DeutschlandDeutschland Björn Röhm Citroën C2 R2 Max 1:34:20,1 5:29,0 5 + 10
10 DeutschlandDeutschland Raffael Sulzinger DeutschlandDeutschland Peter Spannbauer Ford Fiesta R2 1:35:06,9 6:15,8 4 + 8

Wertungsprüfungen

Tag WP Uhrzeit Name Länge Sieger Zeit Ø-Tempo Gesamtführender
19. August WP1 10:13 Ruwertal / Fell 1 24,18 km DeutschlandDeutschland Hermann Gassner senior 15:38,4 92,76 km/h DeutschlandDeutschland Hermann Gassner senior
WP2 11:26 Grafschaft Veldenz 1 22,47 km DeutschlandDeutschland Hermann Gassner senior 15:02,5 89,63 km/h
WP3 12:14 Moselland 1 19,92 km DeutschlandDeutschland Sandro Wallenwein 14:08,9 84,48 km/h
WP4 15:07 Ruwertal / Fell 2 24,18 km DeutschlandDeutschland Hermann Gassner senior 15:35,9 93,01 km/h
WP5 16:20 Grafschaft Veldenz 2 22,47 km DeutschlandDeutschland Hermann Gassner senior 14:25,1 93,51 km/h
WP6 17:08 Moselland 2 19,92 km DeutschlandDeutschland Sandro Wallenwein 13:54,3 85,95 km/h

Ergebnisse der DRM (Tag 2)

Endergebnis

Pos. Fahrer Beifahrer Fahrzeug Gesamtzeit Rückstand Punkte
1 DeutschlandDeutschland Hermann Gassner senior DeutschlandDeutschland Karin Thannhäuser Mitsubishi Lancer Evo X 1:36:50,3 15 + 20
2 DeutschlandDeutschland Sandro Wallenwein DeutschlandDeutschland Marcus Poschner Subaru Impreza N15 1:37:50,0 59,7 12 + 15
3 DeutschlandDeutschland Timo Bernhard DeutschlandDeutschland Klaus Wicha Porsche 911 GT3 1:38:46,5 1:56,2 10 + 10
4 DeutschlandDeutschland Carsten Mohe DeutschlandDeutschland Katrin Becker Renault Mégane RS 1:39:07,1 2:16,8 9 + 20
5 DeutschlandDeutschland Georg Berlandy DeutschlandDeutschland Peter Schaaf BMW M3 E30 1:39:40,9 2:50,6
6 DeutschlandDeutschland Sepp Wiegand DeutschlandDeutschland Claudia Harloff Ford Fiesta R2 1:40:02,4 3:12,1 8 + 20
7 DeutschlandDeutschland Horst Rotter DeutschlandDeutschland Volker Schmidt Opel Corsa OPC 1:40:06,2 3:15,9 7 + 12
8 DeutschlandDeutschland Robert Pritzl DeutschlandDeutschland Karina Hepperle Subaru Impreza N15 1:41:40,8 4:50,5 6 + 10
9 DeutschlandDeutschland Lars Mysliwietz DeutschlandDeutschland Oliver Schumacher Citroën C2 R2 Max 1:41:41,3 4:51,0 5 + 15
10 DeutschlandDeutschland Dirk Riebensahm DeutschlandDeutschland Kendra Stockmar-Reidenbach Mitsubishi Lancer Evo IX 1:44:35,5 7:45,2 4 + 8

Wertungsprüfungen

Tag WP Uhrzeit Name Länge Sieger Zeit Ø-Tempo Gesamtführender
20. August WP1 8:18 Hermeskeil / Gusenburg 1 11,37 km DeutschlandDeutschland Sandro Wallenwein 6:55,1 98,61 km/h DeutschlandDeutschland Sandro Wallenwein
WP2 9:31 Bosenberg 1 14,29 km DeutschlandDeutschland Hermann Gassner senior 9:40,3 88,65 km/h
WP3 10:29 Birkenfelder Land 1 15,23 km DeutschlandDeutschland Hermann Gassner senior 9:37,5 94,94 km/h DeutschlandDeutschland Hermann Gassner senior
WP4 11:02 Arena Panzerplatte 1 34,18 km DeutschlandDeutschland Hermann Gassner senior 22:13,8 92,25 km/h
WP5 15:18 Hermeskeil / Gusenburg 2 11,37 km DeutschlandDeutschland Hermann Gassner senior 6:50,9 99,62 km/h
WP6 16:31 Bosenberg 2 14,29 km DeutschlandDeutschland Timo Bernhard 9:21,3 91,65 km/h
WP7 17:29 Birkenfelder Land 2 15,23 km DeutschlandDeutschland Timo Bernhard 9:07,8 100,09 km/h
WP8 18:02 Arena Panzerplatte 2 34,18 km DeutschlandDeutschland Timo Bernhard 21:45,2 94,28 km/h

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Deutschland: Ogier im Shakedown voran (Motorsport-Total.com am 18. August 2011)
  2. Citroen schockt mit Reifenwahl die Konkurrenz (Motorsport-Total.com am 19. August 2011)
  3. SS1-3: Loeb führt bei Reifenschlacht (Motorsport-Total.com am 19. August 2011)
  4. SS4-6: Loeb führt, viele Schwierigkeiten bei Ford (Motorsport-Total.com am 19. August 2011)
  5. SS7-8: Citroen alleine auf weiter Flur (Motorsport-Total.com am 20. August 2011)
  6. SS9-10: Loeb weiterhin vorne, MINI auf Platz drei (Motorsport-Total.com am 20. August 2011)
  7. SS11-12: Sordo verteidigt Podestplatz (Motorsport-Total.com am 20. August 2011)
  8. SS13-14: Reifenschaden bei Loeb - Ogier führt! (Motorsport-Total.com am 20. August 2011)
  9. SS15-16: Hirvonen erhöht Druck auf Sordo (Motorsport-Total.com am 21. August 2011)
  10. SS17-18: Ogier auf dem Weg zum Sieg (Motorsport-Total.com am 21. August 2011)
  11. Ogier triumphiert in Deutschland (Motorsport-Total.com am 21. August 2011)
  12. Loeb macht sich Sorgen um die Reifen (Motorsport-Aktuell.com am 29. September 2011)

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