Ruth Behar


Ruth Behar

Ruth Behar (* 1956 in Havana, Kuba) ist eine kubanisch-US-amerikanische Anthropologin, Poetin und Schriftstellerin. Sie lehrt an der University of Michigan.[1][2][3]

Inhaltsverzeichnis

Leben

Mit vier Jahren verließ Behar Kuba und emigrierte in die Vereinigten Staaten. Nach ihrem Abschluss als Bachelor of Arts an der Wesleyan University 1977 studierte sie Kulturanthropologie an der Princeton University. Ihre Dissertation, die sie 1983 über ihre Feldforschung in Nordspanien schrieb, wurde die Grundlage ihres ersten Buches.[4]

Ihr zweites Buch Translated Woman von 1993 basierte auf ihrer zehnjährigen Forschung in einer ländlichen Kleinstadt in Mexiko.

Seit 1991 hat sich ihre Tätigkeit auf ihr Geburtsland Kuba fokussiert. Aus ihrer Forschung über die jüdische Gemeinschaft in Kuba entstand 2002 der Film Adio Kerida, bei dem ihr Sohn Gabriel Frye-Behar als Kameramann mitwirkte. Das jüdische Kuba ist auch Thema ihres letzten Buches An Island Called Home: Returning to Jewish Cuba (2007).

Auszeichnungen

Schriften

Filmografie

  • Adio Kerida (Goodbye Dear Love): A Cuban-American Woman's Search for Sephardic Memories (2002)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Women's Studies
  2. Ruth Behar Michigan Writers Collection
  3. A Public Lecture by Ruth Behar
  4. Writers of the Caribbean

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