Shout


Shout
Chartplatzierungen Erklärung der Daten
Singles[1]
Shout
  DE 1 07.01.1985 (20 Wo.)
  AT 6 01.03.1985 (10 Wo.)
  CH 1 03.02.1985 (17 Wo.)
  UK 4 01.12.1984 (20 Wo.)
  US 1 03.08.1985 (19 Wo.)

Shout ist ein Song der Band Tears for Fears aus dem Jahr 1984, den Roland Orzabal und Ian Stanley schrieben. Gesungen wurde er von Roland Orzabal, beim Refrain zusammen mit Curt Smith.

„Das Lied wurde in meiner Stube auf einem kleinen Synthesizer und mit einem Drumcomputer gespielt. Anfangs wiederholte ich den Refrain, wie ein Mantra. Ich spielte es Ian Stanley, unserem Keyboarder, und Chris Hughes, unserem Produzenten, vor. Ich sah es als einen guten Album-Track an, aber die anderen waren überzeugt, dass es ein Nummer-Eins-Hit werden könne – und hatten damit recht.“

Roland Orzabal

„Wir waren in Mitte der Aufnahme von Mothers Talk, als Roland uns eine grobe Version des Liedes vorspielte. Es war sehr langsam und sehr einfach. Ich erinnere mich, dass ich mal sagte: ‚Das ist so einfach, das haben wir in fünf Minuten aufgenommen.‘“

Chris Hughes

Inhaltsverzeichnis

Bedeutungen des Liedes

„Eine Menge Leute denken, dass Shout vom Urschrei handelt, als Fortsetzung der Themen unseres ersten Albums. Es hängt eher mit politischem Protest zusammen. Das Lied erschien im Jahr 1984, als viele Leute aufgrund des Kalten Krieges besorgt waren, und es diente zur Ermutigung zum Protestieren.“

Roland Orzabal

„Es geht um Leute, die gedankenlos protestieren. Gedankenlose Menschen gehören auch zur Art und Weise der Gesellschaft. Man könnte also sagen, dass es ein allgemeiner Song ist über eine alte Trauer, die über die Art und Weise der Gesellschaft geworfen wurde.“

Curt Smith

Singleversion

Shout ist von allen Songs von Tears for Fears der mit den meisten Remixes. Mindestens fünfzehn verschiedene Versionen wurden unter dem Bandnamen veröffentlicht.

Wie üblich in den 1980er Jahren wurden die Remixe auf Schallplatte aufgenommen. Drei davon wurden von Steve Thompson und Michael Barbiero zu A-cappella-Versionen überarbeitet. In jüngerer Zeit erschien auch Remixe des Liedes von Künstlern wie Jakatta, Fergie, Skylark und Beatchuggers.

Neuveröffentlichung

Zusätzlich zu den Schallplatten und CDs wurde Shout in Form von Sammelprodukten veröffentlicht: Eine 10"-Single und 7"-Box mit einem Tears-for-Fears-Kalender aus dem Jahr 1985. Eine ähnliche Box erschien auch mit einer 12-seitigen Broschüre mit Fotos der Band.

Die B-Seite der Single

Die B-Seite der Single ist das Instrumentalstück The Big Chair. In diesem Stück werden Dialog-Samples aus dem Film Sybil aus dem Jahr 1976 verwendet, von dem sich (wie auch bei den anderen Stücke des Albums Songs from the Big Chair) sein Namen ableitet. Dies ist einer der wenigen Songs von Tears for Fears, bei denen Curt Smith als Autor mitgewirkt hat.

„Dieser Track war sehr inspiriert durch den Film Sybil über eine Frau mit großem Leidensdruck in einer Psychiatrie. Das Therapeutenbüro, in dem die Vorsitzende sitzt, war für die Hauptcharaktere des Filmes der sicherste Ort, um von den schrecklichen Erlebnissen zu erzählen.“

Roland Orzabal

Musikvideo

Das Musikvideo zu Shout wurde im Spätsommer 1984 in Durdle Door, England gedreht und erneut von Nigel Dick produziert. Ebenso wie Everybody Wants to Rule the World hatte Shout auch aufgrund der Beliebtheit des Clips bei MTV großen Erfolg in den USA.

Coverversionen

Einzelnachweise

  1. Quellen Chartplatzierungen: DE / AT / CH / UK / US, abgerufen am 28. März 2010.

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Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Shout — may refer to: * Screaming * Shout, or ring shout, a religious dance originating among African slaves in the Americas * Shout outor Films and television * The Shout , a 1978 film by Jerzy Skolimowski based on a short story by Robert Graves * Shout …   Wikipedia

  • shout — vb Shout, yell, shriek, scream, screech, squeal, holler, whoop are comparable when they mean as verbs to make or utter a loud and penetrating sound that tends or is intended to attract attention and, as nouns, a sound or utterance of this… …   New Dictionary of Synonyms

  • shout — ► VERB 1) speak or call out very loudly. 2) (shout at) reprimand loudly. 3) (shout down) prevent (someone) from speaking or being heard by shouting. 4) Austral./NZ informal treat (someone) to (something, especially a drink). ► NOUN …   English terms dictionary

  • shout — [shout] n. [ME schoute, prob. < an OE cognate of ON skūta, a taunt, prob. < IE * (s)kud , to cry out > SCOUT2] 1. a loud cry or call 2. any sudden, loud outburst or uproar 3. [orig. uncert.] [Austral. & N.Z. Informal] Austral. N.Z.… …   English World dictionary

  • Shout — Shout, v. t. 1. To utter with a shout; to cry; sometimes with out; as, to shout, or to shout out, a man s name. [1913 Webster] 2. To treat with shouts or clamor. Bp. Hall. [1913 Webster] 3. To treat (one) to something; also, to give (something)… …   The Collaborative International Dictionary of English

  • Shout — (shout), v. i. [imp. & p. p. {Shouted}; p. pr. & vb. n. {Shouting}.] [OE. shouten, of unknown origin; perhaps akin to shoot; cf. Icel. sk[=u]ta, sk[=u]ti, a taunt.] 1. To utter a sudden and loud outcry, as in joy, triumph, or exultation, or to… …   The Collaborative International Dictionary of English

  • Shout — Shout, n. 1. A loud burst of voice or voices; a vehement and sudden outcry, especially of a multitudes expressing joy, triumph, exultation, or animated courage. [1913 Webster] The Rhodians, seeing the enemy turn their backs, gave a great shout in …   The Collaborative International Dictionary of English

  • Shout —   [englisch/amerikanisch, ʃaʊt; auch Shouting], rhythmisierter musikalischer Ruf auf einem Hauptton und einem oder mehreren Nebentönen, der seinen Ursprung im afrikanischen Kultgesang hat; begründete einen Gesangsstil fast schreienden Charakters …   Universal-Lexikon

  • Shout — [ʃaut] der; s <aus engl. amerik. shout »Schrei« zu to shout, vgl. ↑shouting> svw. ↑Shouting …   Das große Fremdwörterbuch

  • shout — shout·er; shout·ing·ly; shout; …   English syllables

  • Shout NY — was a thought and culture magazine that covered New York arts, music, film and politics from 1998 through 2003. In its early days (1998 2000), it was fairly obscure and predominantly focused on New York City nightlife. Re launched in 2000, it… …   Wikipedia