Sundhausen (Nordhausen)

Sundhausen (Nordhausen)
Sundhausen
Ortswappen
Koordinaten: 51° 28′ N, 10° 48′ O51.469252510.807979166667170Koordinaten: 51° 28′ 9″ N, 10° 48′ 29″ O
Höhe: 170 m ü. NN
Postleitzahl: 99734
Vorwahl: 03631
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Lage von Sundhausen in Nordhausen

Sundhausen ist ein ländlich geprägter Ortsteil am Ufer der Helme im Süden der Stadt Nordhausen in Thüringen.[1]

Geschichte

Sundhausen wurde am 31. Januar 983 erstmals urkundlich erwähnt.[2]

Eine kleine mittelalterliche Niederungsburg stand an der Stelle des jetzigen Herrenhauses. Die Burg war Sitz der Reichsministerialen von Sundhausen. Die Mehrzahl der Wirtschaftsgebäude bildeten den Bereich einer Vorburg. Spärliche Reste der einstigen Befestigung sind noch erkennbar. Westlich vom Stadtteil Sundhausen befindet sich der Kesselberg, eine markante Erhebung, etwa einen Kilometer vom Ort entfernt am Rande der Helmeniederung. Von dort stammen archäologische Funde aus verschiedenen Perioden der Jungsteinzeit und des frühen Mittelalters. Ein nachgewiesener Wall, der den spornartigen Geländerücken schützte, stammt aus der Urnenfelderzeit.[3]

In der Umgebung der Ortschaft wurden nach dem Krieg im Talgrund der Helme Kiese und Sande für den Bedarf der regionalen Bauindustrie abgebaut, zurück blieben mehrere Baggerseen, die heute u.a. als Tauchgewässer genutzt werden.[1] In einem weiten Bogen führt die BAB 38 im Süden um den Ort herum.

Einzelnachweise

  1. a b Thüringer Landesvermessungsamt (Hrsg.): Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Eichsfeldkreis, LK Nordhausen, Kyffhäuserkreis, Unstrut-Hainich-Kreis. In: CD-ROM Reihe Top10. CD 1, Erfurt 1999.
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer - Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 279.
  3. Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze. Jenzig-Verlag, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 79, 155.

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