Christie's


Christie's

Christie’s ist eines der traditionsreichsten Auktionshäuser der Welt mit Sitz in London.

Die erste Auktion führte James Christie am 5. Dezember 1766 durch. Er arbeitete für die Aristokratie und für die königliche Familie. Im 18. und 19. Jahrhundert stand das Auktionshaus u. a. in Verbindung mit Katharina II. und verkaufte ihr die Gemäldesammlung Robert Walpoles, die einen wichtigen Beitrag für die Eremitage in Sankt Petersburg bedeutete.

Heute operiert Christie’s weltweit und hat einen jährlichen Umsatz von 6,3 Milliarden US-Dollar (2007). Die wichtigsten Auktionsorte sind London, New York, Paris und Hongkong.

In letzter Zeit verkaufte Christie’s u. a. Werke und persönlichen Besitz von Pablo Picasso, Rembrandt, Leonardo da Vinci, Vincent van Gogh und Napoléon Bonaparte.

Christie's steht im Besitz des französischen Milliardärs Pinault (Gucci, Puma, PPR, Château Latour), das Unternehmen könnte jedoch aufgrund erheblicher Wertverluste von Pinaults Beteilungen im Laufe des Jahres 2008 nun verkauft werden: laut einem Artikel der "Times" vom Ende Dezember 2008 sind mehrere Investorengruppen daran interessiert, Christie's zu erwerben.

Rekordauktionen

  • 2005 erreichte das Bild Untitled (Cowboy) von Richard Prince bei Christie’s New York den Rekordpreis von über 1 Million US$, und erzielte damit den bis dato höchsten Preis für ein einziges Foto.
  • Am 8. November 2006 wurden vier Bilder von Gustav Klimt in New York versteigert. Das Gemälde Adele Bloch-Bauer II erzielte 87,936 Mio. US$ und damit den fünfthöchsten Preis, der jemals für ein Gemälde bezahlt wurde. Apfelbaum I erzielte 40,336 Mio. US$, Buchenwald/Birkenwald 33,056 Mio. US$, Häuser in Unterach am Attersee 31,376 Mio. US$. Die Käufer blieben anonym.

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