Wölpe (Aller)


Wölpe (Aller)
Wölpe
Die Wölpe nahe der Brunsburg bei Heemsen

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DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Deutschland, Niedersachsen
Flusssystem Weser
Abfluss über Aller → Weser → Nordsee
Quelle Östlich von Nienburg/Weser
52° 39′ 25,7″ N, 9° 14′ 57,9″ O52.6571444444449.249419444444426
Quellhöhe 26 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Bei Rethem in die Aller
52.7944277777789.362563888888918

52° 47′ 40″ N, 9° 21′ 45″ O52.7944277777789.362563888888918
Mündungshöhe 18 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 8 m
Länge 22 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlenVorlage:Infobox Fluss/EINZUGSGEBIET_fehlt

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Rechte Nebenflüsse Schwarze Riede, Weißer Graben
Linke Nebenflüsse Schipsegraben (wieder abzweigend)
Kleinstädte Nienburg/Weser, Rethem (Aller)
Gemeinden Anderten (Heemsen), Stöcken

Die Wölpe ist ein linker Nebenfluss der Aller und etwa 22 km lang. Sie entspringt in einem Niederungsgebiet südöstlich von Erichshagen-Wölpe, einem Ortsteil der Stadt Nienburg/Weser und fließt in Richtung Nordosten. Vor Rethem verbindet der „Weiße Graben“ die Wölpe mit der Alpe. Danach mündet sie bei Wohlendorf, einem Ortsteil der Stadt Rethem in die Aller. Das Gewässer ist stark begradigt worden. Es durchfließt Wald-, Grünland- und Ackerflächen. Das Gewässer gilt laut der Gewässergütekarte 2000 des NLWKN als durchgehend kritisch belastet (Güteklasse II−III).[1]

Geschichte

Gemälde von Schloss Wölpe 1823, davor die zur Graft verbreiterte Wölpe

Etwa bei Flusskilometer 0,8 beim Nienburger Ortsteil Erichshagen-Wölpe fließt die Wölpe am Burghügel des früheren Schlosses der Grafen von Wölpe vorbei. Das Gewässer wurde im Mittelalter zur Graft für die Sicherung der Befestigungsanlage verbreitert und umfloss die im 12. Jahrhundert entstandene Burg- und spätere Schlossanlage. Nach der Zerstörung der Anlage im 17. Jahrhundert wurden Burggraben und Wölpe mit dem Schutt verfüllt.

Etwa 4 km weiter bei Heemsen fließt die Wölpe im Wald an der Burgstelle der im 9. Jahrhundert entstandenen Brunsburg vorbei. Wahrscheinlich wurde das Gewässer ebenfalls zur Sicherung der Wehranlage eingesetzt.

Weblink

  1. Gewässergütekarte des NLWKN

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