Cohn-Bendit

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Daniel Cohn-Bendit (2007)

Marc Daniel Cohn-Bendit (* 4. April 1945 in Montauban, Frankreich) ist ein deutsch-französischer Politiker (Bündnis 90/Die Grünen und Les Verts) und Publizist. Er ist Mitglied des Europäischen Parlaments.

1968 wurde er der prominenteste Sprecher der Pariser Mai-Revolution. Nach seiner Ausweisung aus Frankreich war er in Deutschland in der Außerparlamentarischen Opposition aktiv. In der Sponti-Szene von Frankfurt am Main spielte er in den 70er Jahren eine führende politische Rolle und war Herausgeber des Stadtmagazins Pflasterstrand. Gemeinsam mit Joschka Fischer engagierte er sich von Beginn an in der alternativen Bewegung, 1984 wurde er Mitglied der Grünen und vertrat den Realo-Flügel. Oberbürgermeister Volker Hauff macht ihn 1989 im ersten rot-grünen Magistrat der Stadt Frankfurt zum ehrenamtlichen Dezernenten für multikulturelle Angelegenheiten. 1994 wurde er in das Europäische Parlament gewählt, wo er seit 2002 zusammen mit Monica Frassoni als Co-Vorsitzender die Grünen-Fraktion leitet. Er kandidierte abwechselnd für die deutschen und die französischen Grünen. Cohn-Bendit schrieb zahlreiche politische Bücher und ist Moderator in verschiedenen Fernsehsendungen. Er lebt in Frankfurt-Westend, ist deutscher Staatsbürger, hat einen Sohn und ist seit 1997 mit seiner vormals langjährigen Freundin Ingrid Apel verheiratet.

Inhaltsverzeichnis

Kindheit und Jugend

Daniel Cohn-Bendit wurde als Kind jüdischer Eltern geboren. Sein Vater Erich, ein Berliner Rechtsanwalt und engagierter Anhänger Trotzkis, war Deutscher, seine Mutter Französin. 1933 mussten sie vor den Nationalsozialisten aus Deutschland fliehen. Seine frühe Kindheit verbrachte er in der Normandie und in Paris. 1952 kehrte sein Vater nach Deutschland zurück und ließ sich als Anwalt in Frankfurt nieder, 1958 folgte ihm seine Frau mit Daniel. In Deutschland besuchte Cohn-Bendit ein Internat, die Odenwaldschule im hessischen Ober-Hambach bei Heppenheim, wo er 1965 Abitur machte. In dieser Schule wurde ihm kritisches Bewusstsein und politische Bildung vermittelt; einer seiner Lehrer, der Franzose Ernest Jouhy, war bis zum Ungarnaufstand 1956 Mitglied der KP Frankreichs. Der Direktor der Schule beschrieb ihn als progressiv eingestellten, einfallsreichen und ungewöhnlich temperamentvollen Jungen.

Nach dem Abitur kehrte Cohn-Bendit, dessen Eltern inzwischen verstorben waren, nach Frankreich zurück. In seiner französischen Wahlheimat begann er ein Studium der Soziologie in Nanterre, einem Pariser Vorort, das er mit einer Wiedergutmachungshilfe des Landes Hessen finanzierte. Seine Bewerbung um die französische Staatsbürgerschaft wurde abgewiesen, obwohl sein neun Jahre älterer Bruder Gabriel, der Lehrer an einem Gymnasium in Saint-Nazaire ist, sie erhalten hatte.

Zwar ist jeder ein Franzose, der in Frankreich geboren ist, Cohn-Bendit hatte jedoch im Alter von 16 Jahren für die deutsche Staatsbürgerschaft optiert. In späteren Jahren tauchte ein weiteres Hindernis auf: Nach Artikel 68 des französischen Staatsangehörigkeitsgesetzes kann niemand eingebürgert werden, dessen Lebensführung nicht den „guten Sitten“ entspricht. Cohn-Bendit hat die französische Staatsbürgerschaft nie wieder beantragt.

1968, Nanterre

Mitte der 60er Jahre begannen sich in vielen europäischen Ländern die Studenten zu politisieren. Während in Deutschland die Außerparlamentarische Opposition das links vom etablierten Parteienspektrum entstandene Vakuum ausfüllte, gab es in Frankreich eine starke kommunistische Partei und mit der CGT einen kommunistischen Gewerkschaftsbund. Die Pariser Studenten waren in ihrer Mehrheit linkssozialistisch gesinnt und in Studentenvereinigungen mit verschiedenen politischen Ausrichtungen zusammengeschlossen. An der Universität Nanterre gingen unorganisierte und marxistisch-anarchistisch orientierte Studenten 1968 zu direkten Aktionen über. Sie hielten sich nicht mehr an die Hausordnungen der Studentenwohnheime, die keine Besuche nach 23:00 Uhr mehr gestatteten und ihnen den Zutritt zu den Pavillons ihrer Kommilitoninnen verboten.

Nachdem etliche Studenten bei einer Demonstration gegen den Vietnamkrieg verhaftet worden waren, besetzten sie den Sitzungssaal der philosophischen Fakultät, schlossen sich in einem „Ausschuss für herrschaftsfreie Kreativität“ zusammen und versahen die Mauern der Universität mit Wandzeitungen und meterhohen Breton-Zitaten. Cohn-Bendit gehörte zu den Aktivsten und wurde folgerichtig im Januar 1968 vor die Disziplinarkommission der Universität zitiert. „Ich bin ein anarchistischer Marxist. Für mich ist die grundlegende Analyse von Marx richtig, die Analyse der kapitalistischen Gesellschaft. Aber die Organisationsformen, die sich die kommunistische Bewegung gegeben hat, lehne ich vollkommen ab. Sie bringen keine neue Gesellschaft zustande, sondern nur neue autoritäre Herrschaft. Hier gibt es einen Bruch zwischen marxistischer Theorie und kommunistischer Praxis. Wir wollen diesen Bruch wieder aufheben...“[1]

Er hielt Kontakt zu linken Freunden in der Bundesrepublik und wurde einer der führenden Redner der Studentenbewegung und einem größeren Publikum als „Dany le Rouge“ bekannt, als er vorschlug, die französische Trikolore durch eine Rote Fahne zu ersetzen. Nach dem Tod von Benno Ohnesorg in Berlin (2. Juni 1967) erklärte er: „Man soll nach diesem ersten Toten in Deutschland nicht glauben, dass das Gewaltpotential in anderen Ländern kleiner ist.“

Auf dem Anti-Vietnam-Kongress im Februar 1968 in Berlin lernte er den Aktivisten der westdeutschen APO, Rudi Dutschke, kennen. Das Attentat auf Dutschke wenige Wochen später war Anlass für Cohn-Bendit, die französischen Studenten zu mobilisieren: er lud den SDS-Vorsitzenden Karl Dietrich Wolff nach Nanterre ein. Nach den Mai-Unruhen in Paris, bei denen die Boulevard-Presse zu ihrer Berichterstattung eine Symbolfigur brauchte und ihn als prominenten Anführer darstellte, wurde er am 21. Oktober 1968 aus Frankreich ausgewiesen und ihm wegen angeblich revolutionärer Aktionen zeitweilig eine Rückreise von Deutschland nach Frankreich verweigert.

Die Sponti-Jahre

Cohn-Bendit ließ sich in Frankfurt am Main nieder. Er wurde zunächst wie sein späterer WG-Genosse Joschka Fischer Mitglied der Gruppe „Revolutionärer Kampf“, die erfolglos die sozialistische Revolution zu erreichen versuchte, indem einige als Arbeiter in den Fabriken von Hoechst AG und Adam Opel AG tätig wurden, um die Arbeiterschaft zu agitieren und zu mobilisieren. Anfangs der 70er Jahre entwickelte sich die Sponti-Szene, lose verbundene undogmatische Gruppen im Umfeld der Universitäten, die im Gegensatz zu den marxistisch-leninistischen nicht auf die Organisation des Klassenkampf setzten, sondern auf den „spontanen Widerstand der Massen“: „kommt Zeit, kommt Rat, kommt Attentat“. Ein neuer Subjektivismus entstand, das Sozialistische Büro erklärte auf dem „Anti-Repressionskongreß“ zu Pfingsten 1976: „Uns treibt nicht mehr der Hunger nach Essen, uns treibt der Hunger nach Freiheit, Liebe, Zärtlichkeit, nach anderen Arbeits- und Verkehrsformen“[2]. Cohn-Bendit eröffnete mit Freunden die „Karl-Marx-Buchhandlung“, in deren Keller Joschka Fischers Bücher antiquarisch zu erstehen waren, und engagierte sich als Erzieher in einem antiautoritären Kinderladen der Universität Frankfurt.

Am 4. Dezember 1974 besuchte Cohn-Bendit als Dolmetscher zusammen mit Jean-Paul Sartre den RAF-Terroristen Baader in Stuttgart-Stammheim und arbeitete auch in der darauffolgenden Pressekonferenz als Sartres Dolmetscher. In der Ablehnung dieses Besuchsantrags durch den späteren von der RAF ermordeten Generalbundesanwalt Siegfried Buback wird Cohn-Bendit als „Anarchist“ bezeichnet.[3]

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Als im Jahre 2001 eine politische Kampagne gegen Joschka Fischer, der inzwischen zum deutschen Außenminister avanciert war, gegen das kulturelle Erbe des Mai 1968 inszeniert wurde, wies die Journalistin Bettina Röhl darauf hin, dass eine Passage aus Cohn-Bendits Buch Der große Basar als Sexueller Missbrauch von Kindern gedeutet werden könnte. Cohn-Bendit gab zu, dass der Text schlampig formuliert war und bat darum, ihn im Kontext der sexuellen Revolution der 70er Jahre und der Provokationen dieser Zeit zu verstehen. Weder Eltern noch Kinder des Kinderladens erhoben Beschwerden gegen ihn, und es bildete sich eine Gruppe zu seiner Verteidigung.

Ab 1978 fungierte er als Herausgeber sowie als Chefredakteur des Alternativ-Magazins Pflasterstrand, des Organs der linken Sponti-Szene. Seine Ausweisung wurde aufgehoben, dennoch blieb Cohn-Bendit in Frankfurt. Die Auseinandersetzung zwischen Fundis und Realos um den richtigen Weg, der lange Zeit die Grünen prägte, fand schon vor deren Gründung statt. Cohn-Bendit war der Lieblingsgegner fundamentalistischer neomarxistischer Organisationen, die sich gegen die realistischen Spontis wandten. Als sein Buch Der große Basar erschienen war, war darüber im theoretischen Organ des KBW zu lesen: „Klar ist aber auch, daß die Arbeiterklasse sich solche Gestalten merken wird. Cohn-Bendits größter Wunsch ist es, der Tour de France mit dem Motorrad hinterherzufahren, und sein zweitgrößter Wunsch ist es, ‚nach der Revolution Sportreporter zu werden‘. Nun, die Revolution wird da anderer Meinung sein. Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder er wird von der Arbeiterklasse eine nützliche Arbeit zugewiesen bekommen, etwa in einer Fischmehlfabrik in Cuxhaven, oder er wird während der Revolution durch die Massen an den nächsten Baum befördert.“ [4]

Cohn-Bendit distanziert sich heute von seinen früheren Ansichten. So kritisierte er im Mai 2005 die kapitalismuskritische Heuschreckendebatte, die Franz Müntefering angestoßen hatte, als Sprache von Gestern und fordert schnellere Reformen.

1998 nahm die Frankfurter Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen Strafvereitelung gegen Cohn-Bendit auf. Cohn-Bendit hatte Hans-Joachim Klein, der sich bereits 1975 vom Terrorismus gelöst hatte und in Frankreich lebte, beim Untertauchen geholfen und sich vergeblich bei den deutschen Behörden dafür eingesetzt, ihn nicht zu bestrafen. Im April 2007 wurde das Verfahren eingestellt, da die nachgewiesene Schuld Cohn-Bendits gering ausgefallen sei und er sich sehr kooperativ bei den Ermittlungen verhalten habe.[5]

Realpolitiker bei den Grünen und Stellung zum Kommunismus

Daniel Cohn-Bendit bei einer kämpferischen Rede in Göttingen (2007)

Bei den hessischen Landtagswahlen 1978 wurde Cohn-Bendit auf den siebten Platz der Grünen Liste Hessen (GLH) gewählt, einem Vorläufer von Bündnis90/Die Grünen, gelangte jedoch nicht in den Landtag, weil die GLH an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte. Spätestens seit diesem Zeitpunkt wurde Cohn-Bendit zu denjenigen Vertretern in der Sponti-Szene gerechnet, die sich zur parlamentarischen Demokratie bekannten.

1984 trat er den Grünen bei, wo er von Anfang an dem Realo-Flügel angehörte. Während der Amtszeit von Joschka Fischer als hessischer Umweltminister 1985–87 war er dessen enger Berater. Als Realo-Politiker trat er schon früh für rot-grüne Bündnisse ein. 1989 äußerte er sogar scherzhaft den Wunsch, nach der Bundestagswahl 1990 deutscher Außenminister unter Oskar Lafontaine werden zu wollen, um so als persona non grata, die Jahre zuvor noch aus Frankreich ausgewiesen wurde, in Frankreich einen Staatsempfang zu erhalten.

Seine Ablehnung des Kommunismus begründete er auch mit den autoritären Strukturen des real existierenden Sozialismus. 1986 erläuterte er seine antikommunistische Haltung folgendermaßen: „Ich glaube, man muß die Rechten im Antikommunismus links überholen und zeigen, daß wir die besseren Antikommunisten sind, weil wir eigentlich die wahren Antitotalitären sind, daß der Ursprung von Totalitarismus der autoritäre Charakter ist, sei es nationalsozialistischer Prägung, sei es bolschewistischer Prägung.“

Film, Funk und Fernsehen

Cohn-Bendit beim Kölner Literaturfestival lit.COLOGNE 2006

Mitte der 1980er Jahre kontaktierte Cohn-Bendit die Schauspielerin Claude Jade. Er plante, den Doinel-Zyklus von François Truffaut mit ihr und Jean-Pierre Léaud fortzusetzen. Das Projekt zerschlug sich. 1991 realisierte er in Co-Regie mit Peter F. Steinbach und mit Unterstützung der Filmförderung Hamburg den Film C'est la vie mit Jean-Pierre Léaud, eine Erinnerung an die wilden 60er Jahre, in dem er eine Nebenrolle als erfolgloser Kleinkrimineller spielt. Beim französischen Hörfunksender Europe 1 moderierte er Anfang der 80er Jahre die Sendung Freies Wort für alle, die weniger verdienen wollen, um besser leben zu können. Als Nachfolger von Elke Heidenreich moderierte Cohn-Bendit von 1994 bis 2003 den Literatur-Club des Schweizer Fernsehens.

Seit 2005 moderierte er die 14-tägliche Diskussionssendung Cohn-Bendit trifft... beim (inzwischen eingestellten) Fernsehsender terranova.

Dezernent für Multikulturelles in Frankfurt am Main

Oberbürgermeister Volker Hauff ernannte wenige Monate nach seiner Wahl im Juli 1989 Daniel Cohn-Bendit zum Dezernenten für Multikulturelle Angelegenheiten. Etwa ein Viertel der Frankfurter Bevölkerung hat keinen deutschen Pass und deswegen kein kommunales Wahlrecht. Die Einrichtung der Kommunalen Ausländervertretung, ein von den in Frankfurt lebenden Ausländern gewähltes Parlament, war eines der wichtigsten Projekte Cohn-Bendits. Deren Wirkungsmöglichkeiten sind allerdings durch die Beschränkungen der Hessischen Gemeindeordnung auf Anfrage- und Anhörungsrechte begrenzt. Sein Dezernentenamt legte Cohn-Bendit zur Kommunalwahl 1997 nieder. Für herausragende Leistungen zur Entwicklung und zum Verständnis von Multikulturalität und Integration von Minderheiten verlieh ihm die Katholische Universität Brabant in Tilburg (Niederlande) die Ehrendoktorwürde.

„Bellizist“

Noch Anfang 1991 hatte Cohn-Bendit vor dem Zweiten Golfkrieg die Friedensbewegung unterstützt und gefordert, nach friedlichen Lösungen zu suchen. Während der Jugoslawienkriege war Cohn-Bendit aber einer der ersten, die ein militärisches Eingreifen der westeuropäischen Staaten forderten.

Auf dem Sonderparteitag der Grünen in Aachen 1993 gehörte er zur Minderheit der etwa 30 Köpfe umfassenden „Bellizisten“. Als 1998 ein Kriegseinsatz im Kosovo akut wurde, der erste Einsatz der NATO „out of area“, forderte er statt der beschlossenen Luftangriffe den Einsatz von Bodentruppen. Der damalige Außenminister Joschka Fischer wollte so weit nicht gehen.

Arbeit im Europäischen Parlament

Daniel Cohn Bendit in seinem Brüssler Büro 2006

1994 zog Cohn-Bendit ins Europäische Parlament ein. In Frankfurt holte er 17,8 Prozent der Stimmen für die Grünen, die deutschlandweit gut zehn Prozent der Wählerstimmen erhielten. Im Juni 1999 zog er nach einem dreimonatigen Wahlkampf in der französischen Provinz als Spitzenkandidat der französischen Grünen (Les Verts) in das Europaparlament ein. In Paris stimmten 17 Prozent der Wähler für „Dany le Vert“, landesweit 9,7 Prozent. 2001 unterstützt er die französischen Grünen in ihren Kommunalwahlkampf. Seit 2002 ist er zusammen mit Monica Frassoni Co-Vorsitzender der Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament. 2003 erregte er durch seine Zuwendung zu Themen der Informationsgesellschaft (Software-Patente) große Aufmerksamkeit und initiierte die Gründung der Europäischen Grünen Partei, die 32 einzelne Mitgliedsparteien vereint.

2004 ging er wieder als Kandidat der deutschen Grünen bei der Europawahl ins Rennen, nachdem er auf dem Bundesparteitag in Dresden auf den zweiten Listenplatz und damit zum männlichen Spitzenkandidaten gewählt wurde. Mit Beginn der 6. Wahlperiode des europäischen Parlaments arbeitete Cohn-Bendit im Ausschuss für Wirtschaft und Währung und im Ausschuss für konstitutionelle Fragen. Als Co-Fraktionsvorsitzender der europäischen Grünen ist er außerdem Mitglied der Präsidentenkonferenz des Europaparlaments.

Werke (Auswahl)

  • Agitationsmodell für eine Revolution (1968)
  • Der große Basar. Gespräche mit Michel Lévy, Jean-Marc Salmon, Maron Sell. Trikont-Verlag, München 1975
  • Euro für alle. Das Währungs-Wörterbuch. Dumont, Köln 1998, ISBN 3-7701-4589-5 (mit Olivier Duhamel)
  • Heimat Babylon. Das Wagnis der multikulturellen Demokratie. Hoffmann & Campe, Hamburg 2003, ISBN 3-455-10307-3 (mit Thomas Schmid)
  • Linksradikalismus. Gewaltkur für die Alterskrankheit des Kommunismus. Rowohlt, Hamburg 1968 (mit Gabriel Cohn-Bendit, zuerst als Le gauchisme – remède à la maladie sénile du communisme, übersetzt von Wolfgang Brokmeier u.a.)
  • Quand tu seras président. Laffont, Paris 2004, ISBN 2-221-09952-4 (mit Bernard Kouchner)
  • 1968 Die letzte Revolution die noch nichts vom Ozonloch wußte. Wagenbachs Taschenbücherei, Berlin 1988, ISBN 3-8031-2161-2 (mit Reinhard Mohr)
  • Wir haben sie so geliebt, die Revolution. Philo-Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-8257-0249-9
  • Xénophobies. Histoires d'Europes. Grasset, Paris 1998, ISBN 2-246-57611-3 (mit Thomas Schmid)

Filme

  • C'est la vie (1991)
  • Juden in Frankfurt (1993)

Auszeichnungen

Literatur

  • Emil-Maria Claassen/Louis-Ferdinand Peters: Rebellion in Frankreich, München 1968
  • Walter Kreipe: Studenten in Frankreich, Hintergrund und Potential einer politischen Bewegung in Kursbuch 13, Juni 1968
  • Malte J. Rauch/Samuel H. Schirmbeck: Die Barrikaden von Paris. Der Aufstand der französischen Arbeiter und Studenten. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt/M. 1968
  • Sabine Stamer: Cohn-Bendit - Die Biographie, Europa, Hamburg/Wien 2001 ISBN 3-203-82075-7

Weblinks

Quellen

  1. zitiert nach Claassen/Peters, a.a.O., S.47
  2. zitiert nach Manfred Görtemaker, Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, München 1999, ISBN 3-596-16043-X
  3. http://www.bundesarchiv.de/aktuelles/aus_dem_archiv/galerie/00166/index.html?index=0&id=4&nr=1#
  4. aus der Zeitschrift Kommunismus und Klassenkampf Nr.6, September 1976, S. 286-8, hier: S. 288
  5. Focus 16/2007



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