Colin Foale


Colin Foale
Michael Foale
Michael Foale


Land (Behörde): USA (NASA)
Datum der Auswahl: 5. Juni 1987
(12. NASA-Gruppe)
Anzahl der Raumflüge: 6
Start erster Raumflug: 24. März 1992
Landung letzter Raumflug: 30. April 2004
Gesamtdauer: 373d 18h 18min
EVA-Einsätze: 4
EVA-Gesamtdauer: 22h 44min
Ausgeschieden: aktiv
Raumflüge

Colin Michael Foale (* 6. Januar 1957 in Louth, Lincolnshire, Großbritannien) ist ein US-amerikanischer Astronaut, der ebenfalls britischer Staatsbürger ist. Er ist der US-Amerikaner mit dem längsten Gesamtaufenthalt im All: 373 Tage, 18 Stunden und 18 Minuten. Außerdem war Foale der erste Brite, der eine Außenbordtätigkeit absolvierte.

Foale erhielt an der Kings School in Canterbury eine humanistische Ausbildung. Sein Abschlusszeugnis erhielt er 1975. Danach besuchte er die berühmte Universität Cambridge. An deren Queens’ College studierte er zunächst Physik und erwarb 1978 einen Bachelor Vier Jahre später promovierte er im Fach Astrophysik. Als begeisterter Sporttaucher nahm er während seiner Studienzeit an mehreren wissenschaftlichen Tauchprojekten teil, die er teilweise selbst organisierte.

Anfang der 1980er Jahre siedelte Foale in die USA über und nahm für kurze Zeit eine Tätigkeit bei McDonnell Douglas im texanischen Houston an, bevor er im Sommer 1983 im Johnson Space Center anfing. Er war im Flugkontrollzentrum bis zum Frühjahr 1986 für den Nutzlastbetrieb bei Shuttle-Missionen zuständig.

2003 wurde Foale der Kommandant der ISS-Expedition 8 (zusammen mit dem Kosmonauten Alexander Kaleri). Sein sechsmonatiger Aufenthalt endete am 29. April 2004.

Mit diesem Flug zog er mit den Astronauten John Young, Story Musgrave, Jerry Ross, Franklin Chang-Diaz, Curtis Brown, Jim Wetherbee, gleich, die vor ihm sechs Raumflüge absolvieren durften.

Er wurde im Dezember 2004 zum Commander of the British Empire ernannt.

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