Czeslaw Panek

Czeslaw Panek

Czesław „Jesse“ Panek (* 23. Juli 1954 in Bydgoszcz) ist ein ehemaliger polnischer Eishockey-Nationalspieler. Auf Vereinsebene spielte er unter anderem für die Düsseldorfer EG und die BSC Preussen Berlin.

Karriere

Panek begann seine Karriere in der Polnischen Ekstraliga bei Polonia Bytom, wo der gelernte Verteidiger mehrere Jahre spielte. Nachdem er 1976 den Sprung in den Auswahlkader für die Weltmeisterschaft im gleichen Jahr in seiner polnischen Heimat knapp verpasst hatte, nahm er mit der polnischen Nationalmannschaft an den B-Weltmeisterschaften in den Jahren 1980 und 1981 in Österreich und Italien teil. Insgesamt absolvierte Panek 59 Länderspiele für Polen.

Jesse Panek

Im Sommer 1981 unterschrieb der damals 27-jährige einen Vertrag bei der Düsseldorfer EG. Dort blieb er nur zwei Spielzeiten und schloss sich zur Saison 1983/84 den BSC Preussen an. Hier entwickelte sich Panek zu einen der Leistungsträger und Publikumslieblingen. Zudem gehörte er zu den punktbesten Verteidigern im Team. In seiner ersten Spielzeit für die Preussen erzielte er in 42 Spielen 39 Punkte. Im Jahr 1987 konnte er mit den Preussen nach mehreren gescheiterten Anläufen in die 1. Bundesliga aufsteigen. Nach Ablauf der Saison 1990/91 beendete er seine Eishockeykarriere und betreute fortan die erste Mannschaft des BSC Preussen als Assistenztrainer. Des Weiteren übernahm er das Amt des Trainers der Junioren, mit denen er zweimal Deutscher Meister wurde.

Nach weiteren Engagements in Düsseldorf und Berlin, arbeitete Panek zweimal beim italienischen Erstligisten HC Bozen. In der Saison 1997/98 wurde er mit den Südtirolern italienischer Meister. Später kehrte er noch einmal zurück zu den DEG Metro Stars, wo er als Trainer der zweiten Mannschaft agierte. In dieser Zeit führte er die Zweitvertretung der Düsseldorfer EG von der Landesliga-NRW bis in die Regionalliga-NRW. Schließlich bemühte sich die Vereinsführung des EHC Dortmund im Jahr 2007 um den damals 53-jährigen und konnte ihn von einem Engagement bei den Elchen überzeugen. Er wechselte daraufhin zusammen mit seinem Sohn, Sascha Panek, in die Ruhrgebietsmetropole. Panek wurde mit dem EHC auf Anhieb Regionalligameister 2007 und verpasste den Aufstieg in die Oberliga am Ende im Penaltyschießen gegen den Herner EV 2007 nur knapp. Im November 2008 trennte sich das Management der Elche von Jesse Panek.

Seit 2009 ist Panek zudem als Bundestrainer der Inlinehockeynationalmannschaft (DRIV) tätig.

Weblinks


Wikimedia Foundation.

См. также в других словарях:

  • Czesław Panek — Polen Czesław Panek Personenbezogene Informationen Geburtsdatum 23. Juli …   Deutsch Wikipedia

  • Czesław — ist ein alter slawischer Vorname, der sich aus den beiden Wörtern „cześć“ (Ehre) und „sława“ (Ruhm) zusammensetzt.[1] Varianten umfassen: Ceslaus (Deutsch), Česlav, Časlav. Die Namenstage von Czesław sind der 12. Januar, 19. April, 20. April, 20 …   Deutsch Wikipedia

  • Panek — ist der Familienname folgender Personen: Czesław Panek (* 1954), polnischer Eishockeyspieler Jaroslav Pánek (* 1947), tschechischer Historiker Kazimierz Panek (1873–1935), polnischer Hygieniker, Physiologe und Veterinärmediziner Diese Seite ist …   Deutsch Wikipedia

  • EHC Westfalen Dortmund — EHC Dortmund Größte Erfolge Oberliga Aufstieg 2009 Regionalliga Meister 2007, 2008 Vereinsinfos …   Deutsch Wikipedia

  • ERC Westfalen Dortmund — EHC Dortmund Größte Erfolge Oberliga Aufstieg 2009 Regionalliga Meister 2007, 2008 Vereinsinfos …   Deutsch Wikipedia

  • Ehc dortmund — Größte Erfolge Oberliga Aufstieg 2009 Regionalliga Meister 2007, 2008 Vereinsinfos …   Deutsch Wikipedia

  • Elche Dortmund — EHC Dortmund Größte Erfolge Oberliga Aufstieg 2009 Regionalliga Meister 2007, 2008 Vereinsinfos …   Deutsch Wikipedia

  • Westfalen Dortmund — EHC Dortmund Größte Erfolge Oberliga Aufstieg 2009 Regionalliga Meister 2007, 2008 Vereinsinfos …   Deutsch Wikipedia

  • EHC Dortmund — Größte Erfolge Oberliga Aufstieg 2009 Regionalliga Meister 2007, 2008 Vereinsinfos …   Deutsch Wikipedia

  • DEG Eishockey — DEG Metro Stars Größte Erfolge Deutscher Meister 1967, 1972, 1975, 1990 …   Deutsch Wikipedia


Поделиться ссылкой на выделенное

Прямая ссылка:
Нажмите правой клавишей мыши и выберите «Копировать ссылку»