Célia Okoyino da Mbabi


Célia Okoyino da Mbabi
Célia Okoyino da Mbabi
Célia Okoyino da Mbabi, 2011

Informationen über die Spielerin
Geburtstag 27. Juni 1988
Geburtsort BonnDeutschland
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
1993–2000
2000–2001
2002–2003
2003–2004
TuS Germania Hersel
SC Widdig
TuS Pützchen 05
FC St. Augustin
Vereine als Aktive
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2004– SC 07 Bad Neuenahr 104 (78)
Nationalmannschaft2
2004
2004–2005
2006
2005–
Deutschland U-17
Deutschland U-19
Deutschland U-20
Deutschland
13 (15)
12 (11)
4 0(2)
60 (16)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 19. November 2011
2 Stand: 19. November 2011

Célia Okoyino da Mbabi (* 27. Juni 1988 in Bonn) ist eine deutsche Fußballspielerin. Die Mittelfeldspielerin spielt für den SC 07 Bad Neuenahr und seit 2005 in der deutschen Nationalmannschaft.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Vereinsfußball

Ihre Karriere begann Célia Okoyino da Mbabi im Alter von fünf Jahren beim TuS Germania Hersel. Ihr älterer Bruder hatte sie damals mit zum Training genommen. Über die Stationen SC Widdig, TuS Pützchen 05 und FC St. Augustin kam sie 2004 zum SC 07 Bad Neuenahr, wo sie auf Anhieb Stammspielerin wurde. Am 18. März 2007 erlitt sie beim Auswärtsspiel bei Bayern München einen Schienbeinbruch. Zu diesem Zeitpunkt führte sie die Torjägerliste der Bundesliga an.

Nationalmannschaft

Das Talent von Okoyino da Mbabi fiel den Spähern des DFB auf. Anfang 2004 nahm die Spielerin, die französische Staatsbürgerin war, die deutsche Staatsbürgerschaft an. In der U-17-Nationalmannschaft erzielte sie in 13 Einsätzen 15 Tore. Am 2. Juli 2004 erzielte sie beim 7:0-Sieg gegen Island fünf Tore. Ihr bisher größter Erfolg war der Sieg bei der U-19-Weltmeisterschaft 2004 in Thailand. Ein Jahr später erreichte sie bei der U-19-Europameisterschaft das Halbfinale.

Am 28. Januar 2005 gab Okoyino da Mbabi im chinesischen Quanzhou ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft. Im Spiel gegen Australien wurde sie für Navina Omilade eingewechselt. Ihr erstes Tor erzielte sie am 4. September 2006 bei einem Freundschaftsspiel gegen Kanada. Mit der Nationalmannschaft gewann sie im Frühjahr 2006 den Algarve Cup und im August 2008 die Bronze-Medaille bei den Olympischen Spielen sowie die Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2009 in Finnland.

Bei der WM 2011 in Deutschland gehörte sie zum Mannschaftskader und erzielte im Eröffnungsspiel beim 2:1-Sieg gegen Kanada vor fast 74.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion das vorentscheidende 2:0.

Privat

Im Frühjahr 2007 erwarb Célia Okoyino da Mbabi ihr Abitur am Friedrich-Ebert-Gymnasium in Bonn. Ihre Hauptfächer waren Sport und Französisch.[1] Am 1. August 2007 begann sie eine Lehre als Kauffrau für Marketing-Kommunikation. Seit Oktober 2009 studiert sie Kulturwissenschaft an der Universität Koblenz.

Ihr Name „da Mbabi“ bedeutet so viel wie „(Tochter) von Mbabi“. Der Name ihres kamerunischen Vaters lautet Elias Mbabi da Yombi. Der Name Okoyino stammt von ihrer Großmutter väterlicherseits.[2] Ihre Mutter ist Französin. Célia Okoyino da Mbabi ist die einzige Spielerin der Bundesliga, die aus Platzgründen nur ihren Vornamen auf dem Vereinstrikot trägt. Auf dem Trikot der Nationalmannschaft hingegen ist ihr vollständiger Nachname zu lesen.[3]

In dem aus Anlass der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 ausgestrahlten Tatort: Im Abseits (19. Juni 2011) hatte sie einen Gastauftritt, sie spielte sich selbst.

Erfolge

Soziales Engagement

Seit Oktober 2010 ist Okoyino da Mbabi zusammen mit den Nationalspielern Cacau und Serdar Taşçı sowie der Schiedsrichterin Sinem Turac als DFB-Integrationsbotschafterin tätig. Außerdem unterstützt sie auch die Theo-Zwanziger-Stiftung, die sich die Förderung des Sports, insbesondere die Förderung des Mädchen- und Frauenfußballs auf die Fahnen geschrieben hat.

Einzelnachweise

  1. kicker.de: Lingors Erbin
  2. Frauenfußballmagazin Nr. 21, Seite 29
  3. Die Integrationsbeauftragte im Mittelfeld auf focus.de, abgerufen am 21. Juni 2011

Weblinks

 Commons: Célia Okoyino da Mbabi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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