Dacia D6


Dacia D6
Renault Estafette

Der Renault Estafette ist ein in Frankreich sehr verbreiteter Kleintransporter von Renault. Bei der französischen Polizei fand die Estafette als Mannschaftswagen große Verbreitung. Er wurde von 1959 bis 1980 in drei Generationen mit insgesamt 530.000 Exemplaren gebaut. Nachfolger wurden 1981 der Renault Trafic und der Renault Master.

Inhaltsverzeichnis

Modelle

R 2130/31

Die erste Generation des Renault Estafette wurde vom Mai 1959 bis zum Mai 1962 gebaut und trug die Werksbezeichnung R 2130/31. Der Kleintransporter besaß einen Motor mit einem Hubraum von 845 cm³, der 32 PS leistete. Das Fahrzeug konnte eine Nutzlast von 600 kg befördern und wurde während seines Produktionszeitraums in einer Stückzahl von 58.201 Exemplaren gefertigt.

R 2132/33/34/35

Die zweite Generation des Renault Estafette erschien im Januar 1962. Die Fahrzeuge besaßen verbesserte Motoren mit einem Hubraum von 1.108 cm³ und 45 PS. Dadurch konnte die maximale Nutzlast um 200 kg auf 800 kg gesteigert werden. Der in verschiedenen Ausführungen erhältliche Estafette der zweiten Generation wurde bis zum November 1968 produziert. Vom Modell mit der Werksnummer R 2132 wurden insgesamt 121.981 Exemplare hergestellt, vom R 2134 liefen 19587 Einheiten vom Band.

R 2136/37

In der dritten Generation wurde der Renault Estafette weiter verbessert. Die Motoren erfuhren eine erneute Leistungssteigerung. So erweiterte Renault den Hubraum der Motoren auf 1289 cm³. Der Estafette der dritten Generation war in zwei verschiedenen Versionen lieferbar: Als R 2136 mit einer Nutzlast von 800 kg und als R 2137 mit einer nochmals erhöhten Nutzlast von 1000 kg. Im Produktionszeitraum von April 1968 bis zum Juni 1980 wurden vom R 2136 193.237 Einheiten gefertigt. Vom stärkeren Modell R 2137 verließen 140.202 Exemplare das Band.

Von diesem Modell gibt einige Fahrzeuge auch als Dacia D6 in Rumänien.

Prototyp R 4134

Im November 1968 stellte Renault einen Prototypen her, der mit verschiedenen Dieselmotoren erprobt wurde. Das Projekt wurde schließlich abgebrochen und der Prototyp verschrottet.

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