Daniel Kandlbauer

Daniel Kandlbauer
Daniel Kandlbauer am OpenAir Hochybrig, 2006

Daniel Kandlbauer (* 16. Juni 1983) aus Grindelwald wurde Zweiter bei der zweiten Staffel der Schweizer Castingshow Music Star und behauptet sich seither in der Schweizer Musikszene als Rockmusiker.

Inhaltsverzeichnis

Biographie

Kandlbauer wuchs, abgesehen von drei Jahren, die er in Amerika verbrachte, in Grindelwald auf. Daniels Mutter Debbie und sein Bruder Freddie wohnen in Interlaken. Daniel Kandlbauer absolvierte die Handelsmittelschule Thun-Schadau mit kaufmännischer Berufsmaturität und war nebenbei Frontmann der Hard-Rock-Band Crossfade aus Grindelwald. Dort sammelte er erste Studioerfahrungen und nahm seine ersten beiden Alben, «Through the tunnel to the light» und «Shame?», auf. Nach seinem Erfolg bei Music Star löste sich Crossfade auf, unter dem Namen «Nortody» spielen Danis alte Bandgenossen inzwischen wieder.

Karriere

Mit der Absicht, einen Plattenvertrag zu bekommen und somit endlich von seiner Musik leben zu können, meldete sich Daniel Kandelbauer für die zweite Staffel von Music Star an. Er kam bis ins Finale am 26. Februar 2005, welches dann aber die Walliserin Salome Clausen gewann.

Am 23. Juli 2005 veröffentlichte Daniel Kandlbauer seine erste Single "Maybe in Heaven", die sich auf Platz drei der Schweizer Charts platzieren konnte. Am 20. August folgte sein Album "Home", dieses stieg direkt auf dem ersten Platz der Schweizer Hitparade ein.

Daniel Kandlbauer startete im Sommer 2005 seine Home-Tour gemeinsam mit der Band "Burrell" von Reto Burrell, dem Produzent von «Home». Für das zweite Album «inside out» suchte Daniel Musiker für eine eigene Kandlbauer-Band. Gemeinsam mit Pele Loriano (Lead- guitar), Christian «Chrigu» Kyburz (Drums) und Patrik «Kiss» Meyer (Bass) tourte er im Herbst 2006 durch die Schweiz.

Nebenbei wirkte Daniel Kandlbauer auch bei diversen anderen Musikprojekten mit. Er spielte «Children of Columbus» für die Reber-Rock-CD, eine Hommage an Peter Reber. Er sang zusammen mit Marc Sway, Kisha und Tanja Dankner den offiziellen Olympia-Song der Schweiz «We are on fire» für Torino 06 und nahm gemeinsam mit Polo Hofer, Sina und Sandee den «grössten Schweizer Hit aller Zeiten», «Alperose», neu auf. Für die Eishockeysaison 07/08 schrieb Daniel Kandlbauer den offiziellen Song für die Eishockey National League A «Power on Ice» der jeweils beim Einlaufen der Topscorers in den Stadien eingespielt wurde.

Am 4. Januar 2008 erschien das dritte Kandlbauer-Album mit dem Titel «The shades of light». Es ist ruhiger und melancholischer als die vorherigen beiden Kandlbauer-Scheiben. Mit von der Partie sind auch wieder die ehemaligen «Burrell»-Bandmitglieder Toby Bachmann und Cyrill Camenzind. Auf diesem Album ist unter anderem auch eine neue Version vom Uriah Heep-Klassiker «Lady in Black» zu hören. Ken Hensley, Gründungsmitglied, Gitarrist und Keyboarder von Uriah Heep, sang diesen Song 1971. Trotz mehrerer Anfragen von verschiedenen, teilweise auch berühmten Künstlern, stimmte er erst Daniel Kandlbauers Vorschlag zu, «Lady in Black» gemeinsam neu aufzunehmen. Hensley erklärte, er habe bei diesem Projekt zum ersten Mal das Gefühl, es zähle die Musik und nicht bloss der finanzielle Erfolg. 37 Jahre nach der ersten Veröffentlichung von «Lady in Black» sagte Hensley: «Wenn ich sterbe, dann trägt er die Lady weiter!»

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. a b c d e f g h [1]

Weblinks


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