Das große Basketball-Kidnapping


Das große Basketball-Kidnapping
Filmdaten
Deutscher Titel Das große Basketball-Kidnapping
Originaltitel Celtic Pride
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1996
Länge 87 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Tom DeCerchio
Drehbuch Judd Apatow
Produktion Judd Apatow,
Roger Birnbaum
Musik Basil Poledouris
Kamera Oliver Wood
Schnitt Hubert C. de la Bouillerie
Besetzung

Das große Basketball-Kidnapping (Celtic Pride) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1996. Regie führte Tom DeCerchio, das Drehbuch schrieb Judd Apatow.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Jimmy Flaherty und Mike O'Hara sind Fans der Basketballmannschaft Boston Celtics. Die gegnerische Mannschaft Utah Jazz verdankt ihre Erfolge vor allem dem Spieler Lewis Scott. Die beiden Fans hassen Scott und beschließen, ihn betrunken zu machen, damit er am Training nicht teilnehmen kann. Sie geben sich als Fans von Utah Jazz aus und trinken gemeinsam mit Scott viel Alkohol.

Jimmy Flaherty und Mike O'Hara wachen am nächsten Tag neben Scott auf. Sie überwältigen ihn und wollen ihn gefangen halten, damit Scott nicht am Spiel im Finale teilnehmen kann.

Kritiken

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film zeige beim näheren Betrachten mehr Intelligenz als man von seiner „wiederverwendeten“ Handlung erwarten könne, was er vor allem dem Gespür der Drehbuchautoren für Parodie verdanke. Er habe einige Schwächen wie das „übermäßig fröhliche“ Ende. Keiner der drei Hauptdarsteller biete eine „einprägsame“ Leistung, doch alle drei würden angemessen spielen.[1]

Jack Mathews schrieb in der Los Angeles Times vom 19. April 1996, die Grundidee des Films sei nicht schlecht, aber weder Tom DeCerchio noch Judd Apatow setzten sie so um, dass sie funktioniere. Daniel Stern und Dan Aykroyd seien nicht witzig genug, um die Schwächen der gespielten stereotypen Charaktere zu überwinden. Damon Wayans wirke witziger als die Beiden, aber der von ihm gespielte, „arrogante, selbstsüchtige“ Charakter wirke genauso „unsympathisch“ wie jene seiner Entführer.[2]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei ein „Versuch einer Komödie im Sportmilieu, der in allen Belangen als gescheitert angesehen werden muss und einfach nur noch lächerlich wirkt, ohne komisch zu sein“.[3]

Hintergründe

Der Film wurde in Boston gedreht.[4] Er spielte in den Kinos der USA ca. 9,26 Millionen US-Dollar ein.[5]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Filmkritik von James Berardinelli, abgerufen am 24. September 2007
  2. Filmkritik von Jack Mathews, abgerufen am 24. September 2007
  3. Lexikon des internationalen Films, abgerufen am 24. September 2007
  4. Filming locations für Celtic Pride, abgerufen am 24. September 2007
  5. Box office / business für Celtic Pride, abgerufen am 24. September 2007

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Celtic Pride — In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Wie endet der Film? Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst …   Deutsch Wikipedia

  • Daniel Edward Aykroyd — Dan Aykroyd beim Toronto International Film Festival 2005 Daniel Edward Aykroyd, CM (* 1. Juli 1952 in Ottawa) ist ein kanadischer Filmschauspieler. Aykroyd studierte an der Carleton University von Ottawa Kriminologie und Soziologie. Hier trat er …   Deutsch Wikipedia

  • Poledouris — Basil Poledouris (* 21. August 1945 in Kansas City, Missouri; † 8. November 2006 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US amerikanischer Filmkomponist. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Werk …   Deutsch Wikipedia

  • Judd Apatow — (2007) Judd Apatow (* 6. Dezember 1967 in Syosset, Long Island, New York) ist ein US amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent, der seit 2004 mit Komödien kommerziell sehr erfolgreich ist …   Deutsch Wikipedia

  • Apatow — Judd Apatow auf der Verleihung der Hollywood Life Magazine’s 7th Annual Breakthrough Awards im Dezember 2007 Judd Apatow (* 6. Dezember 1967 in Syosset, New York) ist ein US amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent, der seit 2004 mit …   Deutsch Wikipedia

  • Dan Aykroyd — beim Toronto International Film Festival (2005) Daniel Edward Aykroyd, CM (* 1. Juli 1952 in Ottawa) ist ein kanadischer Filmschauspieler und Sänger. Inhaltsverzeichnis …   Deutsch Wikipedia

  • Basil Poledouris — (* 21. August 1945 in Kansas City, Missouri; † 8. November 2006 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US amerikanischer Filmkomponist und Filmregisseur. Inhaltsverzeichnis 1 Leben 2 Werk …   Deutsch Wikipedia

  • Christopher McDonald — auf dem Tribeca Film Festival 2011 Christopher McDonald (* 15. Februar 1955 in New York City, New York) ist ein US amerikanischer Schauspieler. Leben und Karriere Er studierte am Hobart College in Gen …   Deutsch Wikipedia

  • Daniel Stern (Schauspieler) — Daniel Stern Daniel Jacob Stern (* 28. August 1957 in Bethesda, Maryland) ist ein US amerikanischer Schauspieler. Berühmtheit erlangte er vor allem als Einbrecher Marv in Kevin allein zu Haus (1990). Stern kam zum Schauspielgeschäft, als er sich… …   Deutsch Wikipedia

  • Paul Guilfoyle — (* 28. April 1949 in Boston, Massachusetts) ist ein US amerikanischer Schauspieler. Inhaltsverzeichnis 1 …   Deutsch Wikipedia