Debbie Gibson


Debbie Gibson
Debbie Gibson

Deborah Ann Gibson (* 31. August 1970 in Brooklyn, New York City, USA) ist eine US-amerikanische Sängerin, Schauspielerin, Songschreiberin und Komponistin, die vor allem in den 1980er Jahren als Debbie Gibson einige weltweite Hits hatte.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Deborah Ann Marie Gibson wuchs in Long Island, New York, als dritte von vier Töchtern von Joseph und Diane Gibson auf. Mit ihrer Schwester stand sie schon im Alter von fünf Jahren auf der Bühne und schrieb ihre ersten Songs. In diesem Alter brachte sie sich auch selbst das Klavierspielen bei. Sie spielte laut ihrer Mutter nach Gehör und lernte erst später durch einen Klavierlehrer Noten lesen. Mit acht Jahren war sie ein Mitglied des Chors der Metropolitan Opera in New York und mit zwölf Jahren trat sie bereits in der Hauptrolle der „Annie“ im gleichnamigen Musical am Broadway auf.

Bereits mit 16 Jahren bekam sie ihren ersten Schallplattenvertrag bei Atlantic Records und konnte ihre ersten selbstgeschriebenen Hits weltweit in den Charts platzieren: Only In My Dreams und Shake Your Love. Es folgten weitere Hits, wie auch ihre US-amerikanischen Nummer-1-Hitsingles Foolish Beat und Lost in Your Eyes. Auch mit ihrem zweiten Album Electric Youth und der darausfolgenden gleichnamigen Hitsingle sowie den No.-1-Songs No more Rhyme und We could be together landete sie Erfolge. Vergleichbar mit den Erfolgen einer Britney Spears in den 1990er Jahren war Gibson zu jener Zeit ein Teen-Idol schlechthin neben den New Kids on the Block; sie war auch in Europa und Japan erfolgreich. Debbie Gibson ist bis heute die jüngste erfolgreiche US-Sängerin, die ihre Songs selbst schrieb und selbst produzierte.

1992 entflammte endgültig ihre Liebe zum Theater durch ein dreimonatiges Gastspiel in der Broadway-Produktion Les Misérables als Eponine. 1993 erfolgte dann ihr Durchbruch als Musical-Star in Grease im Londoner West End, wo sie in der Hauptrolle neben dem ehemaligen Neighbours -Darsteller Craig McLachlan die Rolle der Sandy übernahm. Danach folgten Hauptrollen in Funny Girl, The Beauty and the Beast, Gypsy, Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat, Cinderella, Chicago und Cabaret, welche allesamt Broadway Produktionen sind.

In der Zwischenzeit widmete sie sich immer wieder der Musik und veröffentlichte diverse Alben. Hinzu kommen mehrere Auftritte in einigen TV-Produktionen, unter anderem in der Serie Beverly Hills, 90210 sowie Rollen in Filmen My Girlfriend's Boyfriend und Teen Queen, für die sie ebenfalls die Filmmusik schrieb.

Deborah Gibson hat seit Mitte der 90er Jahre ihr eigenes Plattenlabel namens Golden Egg Productions, wo sie nicht nur andere (Nachwuchs-)Sänger produziert, sondern für sie auch Songs schreibt. Ihre Mutter Diane ist nach wie vor ihre Managerin.

Außerdem ist sie in der Trash-movie-Produktion „Mega shark versus giant Octopus“ (Director: Jack Perez) zu sehen, in der sie eine junge Forscherin spielt (Emma), welcher am 26 Mai 2009 veröffentlicht wurde.

2011 trat Gibson im Musikvideo Last Friday Night (T.G.I.F.) von Katy Perry als deren Mutter auf.

Diskografie

Alben

  • 1987: Out Of The Blue (als Debbie Gibson)
  • 1989: Electric Youth (als Debbie Gibson)
  • 1990: Anything Is Possible
  • 1992: Body Mind Soul
  • 1995: Think With Your Heart
  • 1997: Deborah
  • 2001: M.Y.O.B.
  • 2003: Colored Lights: The Broadway Album
  • 2010: Ms. Vocalist

Singles

Die erfolgreichsten Singles:

  • 1987: Only in My Dreams
  • 1987: Shake Your Love
  • 1988: Out of the Blue
  • 1988: Foolish Beat
  • 1988: Staying Together
  • 1989: Lost in Your Eyes
  • 1989: Electric Youth
  • 1989: No More Rhyme
  • 1990: Anything Is Possible

Filmografie

  • 2009: Mega Shark vs. Giant Octopus
  • 2011: Mega Python vs. Gatoroid

Weblinks

 Commons: Debbie Gibson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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