Delphine de Vigan


Delphine de Vigan

Delphine de Vigan (* 1966 in Paris) ist eine französische Schriftstellerin.

Delphine de Vigan ist Mutter eines Sohnes und einer Tochter und lebt mit ihren beiden Kindern in Paris. Während sie tagsüber in einem soziologischen Forschungsinstitut arbeitet und ihre Mutterrolle erfüllt, schreibt sie spät abends und nachts ihre Manuskripte.[1]

Delphine de Vigan hat bisher vier Romane veröffentlicht, den ersten - Jours sans faim - jedoch unter dem Pseudonym Lou Delvig. Für ihren 2006 veröffentlichten dritten Roman Un soir de décembre erhielt sie den Literaturpreis Saint-Valentin. Ihren endgültigen Durchbruch als Autorin erreichte sie mit ihrem Roman No et moi, in dem sie das Leben einer jungen Obdachlosen aus Sicht eines dreizehnjährigen Mädchens schildert. Der Roman wurde mit dem Prix des Libraires 2008 und dem Prix Rotary International 2008 ausgezeichnet.

Werke

  • Jours sans faim. Grasset, 2001, ISBN 2246611717 (veröffentlicht unter dem Pseudonym Lou Delvig).
  • Les jolis garçons. JC Lattès, 2005, ISBN 978-2-709-62624-8.
  • Un soir de décembre. JC Lattès, 2005, ISBN 978-2-709-62725-2.
  • No & ich. Aus dem Französischen von Doris Heinemann. Droemer, München 2008, ISBN 978-3-426-19831-5.
  • Sous le manteau. 2008 (gesammelte Werke, éditions Flammiron)
  • Les Heures souterraines. 2009 (éditions Jean-Claude Lattès)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Interview - www.evene.fr (französisch)

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