Delta 2


Delta 2
Eine Delta II 7925 mit der Raumsonde Deep Impact auf der Startrampe
Die erste Stufe einer Delta II wird aufgerichtet. Die Rakete startete die Raumsonde ACE.
Montage der GEM-40-Feststoffbooster an die erste Stufe.
Die zweite Stufe kurz vor ihrem Einbau.
Auf diesem Bild wird deutlich, wie klein die zweite Stufe gegenüber der ersten und den Boostern der Delta II Heavy ist.
In einem Reinraum: Links: Die dritte Stufe, rechts hinter den Ingenieuren die beiden eingepackten STEREO- Raumsonden.
Die Nutzlastverkleidung einer Delta II Heavy wird um die Merkursonde MESSENGER montiert, die bereits auf der dritten Stufe sitzt.

Die von McDonnell Douglas entwickelte und heute von Boeing IDS hergestellte Delta-II-Trägerraketenfamilie ist seit dem 26. November 1990 im Einsatz. Ursprünglich sollte der Space Shuttle alle amerikanischen Einwegträgerraketen ersetzen, doch nach der Challenger-Katastrophe wurde die Weiterentwicklung der Delta-Raketen wieder aufgenommen. Die Delta II ersetzte die vorher in aller Eile entwickelten Delta-6XXX-Raketen und hat gegenüber diesen nur eine leicht gesteigerte Nutzlastkapazität. Die Delta II wurde speziell auf die Nutzlastansprüche der GPS-Block-II-Satelliten zugeschnitten. Im alten numerischen Benennungssystem ist die Delta II die Delta 7XXX. Die Delta II wurde seit ihrem Erstflug bisher 134 mal (Dezember 2007) verwendet. Außer für GPS-Satelliten wurde sie in den 1990er Jahren auch dazu verwendet, um Nachrichtensatelliten zu starten. Diese sind jedoch heute normalerweise zu schwer für die Delta II, dafür starten nun neben den GPS-Satelliten vor allem Forschungssatelliten und Raumsonden der NASA mit Delta-II-Raketen.

Inhaltsverzeichnis

Die Stufen der Delta II

Delta-Raketen sind Wegwerfraketen, das bedeutet, dass sie nur einmal fliegen. Sie bestehen aus folgenden Komponenten:

  • Booster: Die Booster bestehen aus einem sehr leichten Kohlefasergehäuse (daher der Name Graphite-Epoxy Motor abk. GEM) zur Reduktion der Leermasse und sind mit Festtreibstoff aus HTPB (Hydroxiterminiertes Polybutadien), Aluminium, Ammoniumperchlorat und diversen Zusätzen gefüllt. Sie erhöhen den Schub während der anfänglichen zwei Minuten des Fluges. Die Standard Delta II hat neun GEM-40-Booster, die neueren kleineren Versionen jedoch nur drei oder vier dieser Booster. Die Delta II Heavy verwendet hingegen neun der größeren GEM-46-Booster, die von der inzwischen nicht mehr gebauten Delta III übernommen wurden. Die GEM 40 Booster haben 40 Zoll (1,016 m) Durchmesser und die von der Delta II Heavy verwendeten größeren, längeren und schwereren GEM 46 Booster haben 46 Zoll (1,1684 m) Durchmesser.
  • 1. Stufe: Eine Thor XLT (Extra Extended Long Tank) mit 8 Fuß (2,44 m) Durchmesser. Sie enthält Kerosin- und Flüssigsauerstofftanks, die das von Rocketdyne gebaute RS-27A-Triebwerk mit Treibstoff versorgen. Die Thor leistet den größten Anteil des Geschwindigkeitsgewinnes während des Aufstiegs.
  • 2. Stufe: Sie ist im Verhältnis zur ersten Stufe eigentlich zu klein. Ihre druckgeförderten Treibstoff- und Oxididatortanks versorgen ein wiederzündbares Aerojet-Triebwerk mit hypergolischem Treibstoff. Wenn der Flug in eine erdnahe Umlaufbahn geht, zündet diese Stufe relativ lange, schaltet dann ab und fliegt ohne Antrieb mit dem Satelliten in einer elliptischen Parkbahn fast um die halbe Erde. Dann zündet sie im Apogäum der Parkbahn zum zweiten Mal (kürzer), und bringt sich und den Satelliten in eine nahezu kreisförmige Umlaufbahn in dieser Höhe. Dann setzt sie den Satelliten aus. Zum Schluss entfernt sie sich von dem Satelliten und zündet nach einem weiteren halben Erdumlauf zum dritten Mal. Diese Zündung entgegen der Flugrichtung dient einerseits dazu, die zweite Stufe in eine elliptische Umlaufbahn mit möglichst niedrigem Perigäum zu bringen, um die Stufe bald darauf verglühen zu lassen, andererseits soll der gesamte Treibstoff verbraucht werden, damit die Stufe nicht durch die Treibstoffreste explodieren kann. Geht der Flug jedoch in eine hohe Erdumlaufbahn oder eine Fluchtbahn zu einem anderen Planeten, zündet die zweite Stufe relativ lange, schaltet dann ab, und fliegt dann ohne Antrieb mit dem Satelliten fast um die halbe Erde. Dann zündet sie zum zweiten Mal (kürzer), bis die für diesen Zeitpunkt geplante Fluggeschwindigkeit erreicht ist. Nun setzt sie die dritte Stufe mit der darauf sitzenden Nutzlast in der genau vorgegebenen räumlichen Ausrichtung aus. Die 2. Stufe enthält das Steuerungssystem der Delta II, eine Trägheitsnavigationsanlage und den Flugkontrollcomputer.
  • 3. Stufe: Ist ein optionaler Feststoffraketenmotor von ATK-Thiokol. Er erbringt den größten Teil der Geschwindigkeitsänderung auf, damit die Parkbahn um die Erde verlassen werden kann und die Nutzlast höhere Erdumlaufbahnen oder Fluchtbahnen erreichen kann. Danach wird die 3. Stufe abgetrennt. Die Stufe ist spinstabilisiert und hat keine Steuerungssysteme zur Kurs- oder Lageveränderung. Die Stufe wird wie oben beschrieben von der 2. Stufe vor dem Aussetzen ausgerichtet.

Die Mitglieder der Delta-II-Raketenfamilie und Bezeichnungssystem

Die einzelnen Mitglieder der Delta-II-Raketenfamilie werden durch einen vierstelligen Zahlencode gekennzeichnet:

  • Die erste Ziffer: 7 bezeichnet die 7000 Serie der Delta. Die 7000-Serie hat eine Extra-Extended-Long-Tank-Thor-Erststufe mit einem RS-27A-Triebwerk, mit einer längeren Schubdüse als das RS-27-Triebwerk der Delta 6000er Serie. Die längere Düse sorgt für eine höhere Expansion und einen höheren Schub in großer Höhe. Die GEM-40-Booster sind größer als die Castor-4A- und 4B-Booster der Delta-6000-Serie. Ihre Composite-Hülle ist außerdem leichter als die Stahlhülle der Castor-Booster.
  • Die zweite Ziffer: gibt die Anzahl der Booster an. Im Normalfall mit neun Boostern zünden sechs beim Abheben und drei nach einer Minute Flugzeit (wenn die ersten sechs bereits ausgebrannt sind). Bei Versionen mit nur drei oder vier Boostern zünden alle Booster beim Abheben.
  • Die dritte Ziffer: eine 2, bezeichnet die 2. Stufe mit einem Aerojet AJ10 Triebwerk. Das Triebwerk ist wiederzündbar.
  • Die vierte und letzte Ziffer: Steht für die 3. Stufe. 0 heißt keine dritte Stufe vorhanden, 5 steht für die PAM-D-Stufe (Payload Assist Module) mit einem Star-48-Feststoffmotor und 6 steht für einen Star-37-Feststoffmotor. Der Star-37-Motor ist kleiner und schwächer als der Star-48-Motor und wird nur für den Start besonders leichter Raumsonden verwendet, die wieder aus der Mode gekommen sind.
  • H: steht hinter dem vierstelligen Zahlencode, wenn es sich um eine Delta II Heavy handelt. Die Delta II Heavy verwendet anstelle der GEM-40-Booster größere GEM-46-Booster, die ursprünglich für die Delta III entwickelt wurden. Diese erhöhen das Startgewicht enorm, heben jedoch gleichzeitig die Nutzlast nur geringfügig an. Die Delta Heavy ist teurer als eine Standard Delta II und kommt nur dann zum Einsatz, wenn die Nutzlast für die normalen Delta II etwas zu schwer ist, sich aber ein größerer Raketentyp wirtschaftlich noch nicht lohnt. Es gibt Heavyversionen bisher (August 2005) nur mit neun Boostern, die Versionen sind 7925H und 7920H.

Beispiele: Eine Delta 7925 hat die Thor-XLT-Erststufe mit RS-27A-Triebwerk, neun GEM-40-Booster, und der PAM als 3. Stufe. Eine Delta 7320 ist eine kleine Version mit drei Boostern und ohne 3. Stufe.

Drei Nutzlastverkleidungen stehen momentan zur Auswahl. Ursprünglich gab es noch eine kleinere und eine andere sehr große Nutzlastverkleidung.

  • Die kleinste mit einem Durchmesser von 8 Fuß (2,44m) hatte denselben Durchmesser wie die Delta und wird nicht mehr verwendet. Mit ihr hatte die Delta II Rakete einen durchgehenden Durchmesser. Für sie wurde -8 an den Namen gehängt.
  • Die nächst größere Nutzlastverkleidung hat einen Durchmesser von 9,5 Fuß (2,9m). Sie besteht aus Aluminium. Sie wird am häufigsten verwendet und ist deshalb die Standard-Nutzlastverkleidung. Für sie wird entweder -9.5 an den Namen gehängt oder der Anhang weggelassen.
  • Dann gibt es noch drei Nutzlastverkleidungen mit 10 Fuß (3m) Durchmesser. Zwei davon bestehen aus einem Verbundwerkstoff. Je nach Nutzlast gibt es sie als Normal- und Langversion. Für sie wird -10C bei der Kurzversion und -10L bei der Langversion an den Namen gehängt. Anstatt den beiden verschieden langen Verbundwerksstoff Nutzlastverkleidungen benutzte die Delta II zuerst eine von der Delta 6XXX übernommene 10 Fuß Nutzlastverkleidung aus Metall. Diese wird heute nicht mehr verwendet. Für sie wurde einfach nur -10 an den Namen Angehängt.

Jede Delta-II-Version kann mit jeder der drei zur Verfügung stehenden Nutzlastverkleidungen ausgestattet werden.

Für Doppelstarts gibt es noch zwei unterschiedlich lange Doppelstartvorrichtungen in deren Innern ein Satellit Platz hat, während der andere auf ihr sitzt. Die Doppelstartvorrichtung befindet sich immer im Innern einer drei-Meter-Nutzlastverkleidung.

Ein Beispiel für eine vollständige Bezeichnung: Delta 7925H-9.5

Startrampen

Delta II Raketen, die Nutzlasten in Umlaufbahnen mit Inklinationen zwischen 28° und 57° bringen, starten in Cape Canaveral, Florida von Launch Complex 17. LC 17 hat zwei Startrampen, 17A und 17B. Jedoch ist nur Startplatz 17B für die Delta II Heavy geeignet[1], sodass alle Delta II Heavy von Startplatz 17B starten müssen. Delta II Raketen mit Nutzlasten, die Umlaufbahnen zwischen 56° bis 104° Inklination erreichen müssen, starten vom Space Launch Complex 2 West (kurz SLC 2W) der Vandenberg AFB in Kalifornien. Würde eine Rakete mit einer Inklination von über 57° von Cape Canaveral starten, müsste sie über besiedeltes Gebiet fliegen, weshalb es bei einem Absturz zu verheerenden Schäden führen könnte.

Einige bekannte Nutzlasten der Delta II

Startliste der Delta II (unvollständig)

Stand: 28. März 2009

Datum und Uhrzeit UTC Typ Ser.-Nr. Startplatz Nutzlast¹ Art der Nutzlast Umlaufbahn² Anmerkungen
... ... ... ... ... ... ...
3. Juli 2002 Delta II 7425-9.5 D-292 CC SLC-17A CONTOUR Kometensonde Fluchtbahn Erfolg (Sonde später im Weltraum explodiert)
12. Januar 2003 Delta II 7320-10C D-294 VAFB SLC-2W ICESat, CHIPSat Erdbeobachtungssatellit und Astronomiesatellit SSO Erfolg
29. Januar 2003 Delta II 7925-9.5 D-295 CC SLC-17B GPS IIR-8, XSS 10 Militärischer Navigationssatellit, Technologieerprobungssatellit Transferbahn zum GPS Orbit Erfolg
31. März 2003 Delta II 7925-9.5 D-297 CC SLC-17A GPS IIR-9 Militärischer Navigationssatellit Transferbahn zum GPS Orbit Erfolg
10. Juni 2003 Delta II 7925-9.5 D-298 CC SLC-17A Spirit (MER-A) Marsrover Fluchtbahn Erfolg
7. Juli 2003 Delta II 7925H-9.5 D-299 CC SLC-17B Opportunity (MER-B) Marsrover Fluchtbahn Erfolg
25. August 2003 Delta II 7920H-9.5 D-300 CC SLC-17B Spitzer-Weltraumteleskop (SIRTF) Weltraumteskop Sonnenumlaufbahn Erfolg
21. Dezember 2003 Delta II 7925-9.5 D-302 CC SLC-17A GPS IIR-10 Militärischer Navigationssatellit Transferbahn zum GPS Orbit Erfolg
20. März 2004 Delta II 7925-9.5 D-303 CC SLC-17B GPS IIR-11 Militärischer Navigationssatellit Transferbahn zum GPS Orbit Erfolg
20. April 2004 Delta II 7920-10C D-304 VAFB SLC-2W Gravity Probe B Forschungssatellit zur Überprüfung der Allgemeinen Relativitätstheorie Polare Umlaufbahn Erfolg
23. Juni 2004 Delta II 7925-9.5 D-305 CC SLC-17B GPS IIR-12 Militärischer Navigationssatellit Transferbahn zum GPS Orbit Erfolg
15. Juli 2004 Delta II 7920-10L D-306 VAFB SLC-2W Aura Erdbeobachtungssatellit zur Überwachung der Erdatmosphäre SSO Erfolg
3. August 2004 Delta II 7925H-9.5 D-307 CC SLC-17B MESSENGER Merkurorbiter Fluchtbahn Erfolg
6. November 2004 Delta II 7925-9.5 D-308 CC SLC-17B GPS IIR-13 Militärischer Navigationssatellit Transferbahn zum GPS Orbit Erfolg
20. November 2004 Delta II 7320-10C D-309 CC SLC-17A Swift Gammastrahlensatellit LEO Erfolg
12. Januar 2005 Delta II 7925-9.5 D-311 CC SLC-17B Deep Impact Kometensonde Fluchtbahn Erfolg
20. Mai 2005 Delta II 7320-10C D-312 VAFB SLC-2W NOAA-N Wettersatellit SSO Erfolg
26. September 2005 Delta II 7925-9.5 D-313 CC SLC-17A GPS IIR-M1 Militärischer Navigationssatellit Transferbahn zum GPS Orbit Erfolg
28. April 2006
10:02:16
Delta II 7420-10C D-314 VAFB SLC-2W CALIPSO, CloudSat Zwei Satelliten zur Erforschung der Erdatmosphäre SSO Erfolg beim 7. Startversuch
21. Juni 2006
22:15:00
Delta II 7925-9.5 D-316 CC SLC-17A MiTEx Zwei militärische Minisatelliten mit vierter Raketenstufe GTO Erfolg
25. September 2006
18:50
Delta II 7925-9.5 D-318 CC SLC-17A GPS IIR-M2 Militärischer Navigationssatellit Transferbahn zum GPS Orbit Erfolg
26. Oktober 2006
00:52
Delta II 7925-10L D-319 CC SLC-17B STEREO A und B Zwei Sonnenobservatorien HEO mit Apogäum in etwa 400.000 km Höhe Erfolg
17. November 2006
19:12
Delta II 7925-9.5 D-321 CC SLC-17A GPS IIR-M3 Militärischer Navigationssatellit Transferbahn zum GPS Orbit Erfolg
14. Dezember 2006
21:00
Delta II 7920-10C D-322 VAFB SLC-2W NRO-L 21 (USA 193) Geheimer Spionagesatellit LEO Erfolg
17. Februar  2007
23:01
Delta II 7925-10C D-323 CC SLC-17B THEMIS Fünf Magnetosphärensatelliten HEO, Perigäum in 64.000 km und Apogäum in 190.000 km Höhe Erfolg
8. Juni 2007
2:34
Delta II 7420-10C D-324 VAFB SLC-2W COSMO 1 Kommerziell. Militärischer Radarsatellit SSO Erfolg
4. August 2007
9:26
Delta II 7925-9.5 D-325 CC SLC-17A Phoenix Marslander Fluchtbahn Erfolg
18. September 2007
18:35
Delta II 7920-10C D-326 VAFB SLC-2W WorldView-1 Kommerzieller Erdbeobachtungssatellit SSO Erfolg
27. September 2007
11:34
Delta II 7925H-9.5 C-327 CC SLC-17B Dawn Sonde zur Vesta und Ceres Fluchtbahn Erfolg
17. Oktober 2007
12:23
Delta II 7925-9.5 D-328 CC SLC-17 GPS IIR-M4 Militärischer Navigationssatellit Transferbahn zum GPS Orbit Erfolg
9. Dezember 2007
02:31
Delta II 7420-10C D-330 VAFB SLC-2W COSMO 2 Italienischer X-Band Radarerdbeobachtungssatellit SSO Erfolg
20. Dezember 2007
20:04
Delta II 7925-9.5 D-331 CC SLC-17A GPS IIR-M5 Militärischer Navigationssatellit Transferbahn zum GPS Orbit Erfolg
15. März 2008
6:10
Delta II 7925-9.5 D-332 CC SLC-17A GPS IIR-M6 Militärischer Navigationssatellit Transferbahn zum GPS Orbit Erfolg
11. Juni 2008
16:05
Delta II 7920H-10C D-333 CC SLC-17B GLAST Gammastrahlenobservatorium 565 km hohe Kreisbahn mit 28,5° Inklination zum Äquator Erfolg
20. Juni 2008 Delta II 7420-10C D-334 VAFB SLC-2W Jason 2 Ozeanboden-Kartografierungssatellit SSO ? Erfolg
6. September 2008 Delta II 7420-10C D-335 VAFB SLC-2W GeoEye Erdbeobachtungssatellit SSO Erfolg
25. Oktober 2008 Delta II 7420-10C D-336 VAFB SLC-2„ COSMO 3 Erdbeobachtungssatellit SSO Erfolg[2].
6. Februar 2009 Delta II 7420-10C D-338 VAFB SLC-2W NOAA N' (NOAA 19) Wettersatellit SSO Erfolg
7. März 2009 Delta II 7925-10L D-339 CC SLC-17B Kepler Weltraumteleskop Sonnenumlaufbahn Erfolg
24. März 2009 Delta II 7925-9.5 D-340 CC SLC-17A GPS IIR-M7 Militärischer Navigationssatellit Transferbahn zum GPS Orbit Erfolg

¹ Die Nutzlasten sind so verzeichnet, wie sie übereinander oder (in seltenen Fällen) nebeneinander in der Nutzlastverkleidung untergebracht waren. Die oberste Nutzlast zuerst, dann die zweitoberste, usw.

² NICHT zwangsläufig der Zielorbit der Nutzlast - sondern die Bahn, auf der die Nutzlast von der Oberstufe ausgesetzt wurde.

Geplante Starts

Stand: 28. März 2009

Datum und Uhrzeit UTC Typ Ser.-Nr. Startplatz Nutzlast¹ Art der Nutzlast Umlaufbahn² Anmerkungen
5. Mai 2009 Delta II 7920-10C ? VAFB SLC-2W STSS-ATRR vormals Block 2010 Risk Reduction Spacecraft Technologiesatellit ? Geplant
Juni 2009 Delta II 7920-10C ? CC SLC-17A STSS Demo Test der Erfassung von Raketen zur Raketenabwehr ? Geplant
Juli 2009 Delta II 7920-10C ? VAFB SLC-2W WorldView 2 Kommerzieller Erdbeobachtungssatellit ? Geplant
Sommer 2009 Delta II 7925-9.5 ? CC SLC-17A GPS IIR-M8 Militärischer Navigationssatellit Transferbahn zum GPS Orbit Geplant

¹ Die Nutzlasten sind so verzeichnet, wie sie übereinander oder (in seltenen Fällen) nebeneinander in der Nutzlastverkleidung untergebracht werden sollen. Die oberste Nutzlast zuerst, dann die zweitoberste usw.

² NICHT zwangsläufig der Zielorbit der Nutzlast - sondern die Bahn, auf der die Nutzlast von der Oberstufe ausgesetzt werden soll.

Weblinks

Quellen

  1. http://marsrovers.jpl.nasa.gov/mission/launch_differences.html
  2. Chris Bergin: ULA Delta II launches with COSMO-3. NASAspaceflight, 24. Oktober 2008. Abgerufen am 25. Oktober 2008.
Dieser Artikel beruht auf einer Übersetzung des Artikels Delta_II aus der englischsprachigen Wikipedia in der Version vom 27. August 2005. Eine Liste der Hauptautoren (History) gemäß GNU FDL ist hier zu finden.

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