Denkmalpflege


Denkmalpflege
Baudenkmalpflege an den Propyläen der Athener Akropolis
Schale mit Ergänzung fehlender Bruchstücke, Louvre, Paris

Als Denkmalpflege bezeichnet man die geistigen, technischen, handwerklichen und künstlerischen Maßnahmen, die zur Er- und Unterhaltung von Kulturdenkmälern erforderlich sind. Denkmalschutz dagegen sind die rechtlichen Anordnungen, Verfügungen, Genehmigungen und Auflagen, die Denkmalpflege sicherstellen.

Zentrale Aufgabe ist die Bestandsaufnahme, Sichtung und Katalogisierung von Denkmalen, geschützten, und schützungswürdigen Objekten. Dazu führen die Denkmalbehörden Denkmallisten oder Denkmalverzeichnisse, die einschlägig Denkmal- bzw. Kunsttopographie genannt werden.

Baudenkmale, Ensembles, archäologische Stätten und Parks, mit denen die Menschen ihre Umwelt gestaltet und reflektiert haben, gehören zum kulturellen Erbe der Gesellschaft. Ebenso wie künstlerische Schöpfungen, Erfindungen und wissenschaftliche Entdeckungen sind Denkmale Gegenstände gemeinschaftlicher Erinnerung. Besonders an ihnen werden die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen der Vergangenheit anschaulich und in unserer Lebensumwelt unmittelbar erfahrbar. Die Aussagekraft des Denkmals ist dabei an seine materielle Substanz gebunden. Die Bausubstanz in ihrem überkommenen Zustand zu erhalten, mitsamt der historischen Nutzungsspuren und Veränderungen, ist deshalb das erste Ziel der Denkmalpflege. Als geschichtliche Hinterlassenschaften menschlichen Wirkens spielen Denkmale eine Identität stiftende Rolle in unserer Gesellschaft. Die Denkmalpflege widmet sich der Aufgabe, dieses der Gemeinschaft übertragene Erbe an Bau-, Boden- und Gartendenkmalen für kommende Generationen zu bewahren und es vor Beschädigung oder Zerstörung zu schützen.[1] Eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt von Baudenkmalen ist, dass sie kontinuierlich genutzt werden. Steht ein Gebäude längere Zeit leer, stellen sich Schäden ein und machen es schwer, den Bau in die Nutzung zurückzuholen. Die Denkmalpflege setzt sich für solche Nutzungen und eventuell dazu nötige zeitgenössische bauliche Ergänzungen ein, die ohne Beeinträchtigung der historischen Substanz erreichbar sind.

Inhaltsverzeichnis

Maßnahmen

Denkmalpflege beurteilt den Zustand von Kulturdenkmälern und entscheidet über gegebenenfalls zu ergreifende Maßnahmen des Unter- oder Erhalts. In der Regel ist behördlicherseits die entsprechende wissenschaftliche und technische Kompetenz, und die finanzielle Förderung bei der zuständigen Denkmalbehörde konzentriert. Rechtliche Rahmenbedingung sind die Denkmalschutzgesetze der Bundesländer.

Von Kulturdenkmal zu Kulturdenkmal ist individuell zu entscheiden, wie es dauerhaft erhalten werden kann. Die wesentlichen Vorgehensweisen sind in der Charta von Venedig festgehalten. Allerdings gibt es weite Interpretationsspielräume. „Der in diesem Zusammenhang auch verwendete Begriff „Sanierung“ hat mit Denkmalpflege meistens gar nichts zu tun.“ (Prof. Dr. phil. habil. Dr.- Ing. Hermann Wirth, Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Architektur, Lehrstuhl für Bauaufnahme und Baudenkmalpflege: Denkmalpflegerische Grundbegriffe - Informationsschriften der Deutschen Burgenvereinigung e.V. BEIRAT FÜR DENKMALERHALTUNG; 2003)[2]Sanierung“ ist kein denkmalspezifischer Begriff und wird in keinem der Denkmalschutzgesetze erwähnt.[3] Mit Sanierung ist keine spezifische Maßnahme gemeint. Der Begriff wurde einem grundlegenden Wandel unterzogen[4] und steht heute im allgemeinen für Modernisierung, die über die denkmalpflegerische Instandsetzung hinausgeht.[5] Die wesentlichen Maßnahmen der Denkmalpflege sind:

Altern lassen

Keine oder nur sehr geringe Eingriffe. Um 1800 und um 1900 vor allem bei Burgruinen ein gängiges Konzept, gegenwärtig vor allem bei großen Industrieanlagen angewandt als kontrollierter Verfall.

Instandhaltung

Reinigungs- und Pflegearbeiten am Denkmal. Dieses Pflege-Konzept gab der Denkmalpflege ihren Namen.

Konservierung

Erhaltung und Sicherung des historisch-materiellen Bestandes. Das Ziel einer Konservierung ist die Bewahrung des originalen Zustandes und Erscheinungsbildes zum Zeitpunkt der Maßnahme und wird durch Reinigung, Pflege oder behutsame Festigung des historischen Materials (siehe beispielsweise Steinkonservierung) erreicht. Eine weitere Möglichkeit, die Konservierung von Kulturdenkmälern zu erreichen, besteht darin, Bodendenkmäler oder Baudenkmäler mittels Schutzbauten vor dem Verfall zu schützen. Ein Beispiel dafür ist der Schutzbau über der Goldenen Pforte des Freiberger Doms in Sachsen.

Instandsetzung

Maßnahmen, die dazu dienen, originale Substanz zu sichern und zu erhalten und seinen ursprünglichen Zustand und Gebrauchswert wieder herzustellen oder ein ursprüngliches Erscheinungsbild zu erneuern:

  • Restaurierung

Wiederherstellung der ursprünglichen Gebrauchsfähigkeit unter Bewahrung der originalen Substanz. Die Rückführung auf einen „Originalzustand" ist nicht das Ziel einer Restaurierung.[6]

  • Renovierung

Wiederherstellung eines einst vorhandenen Erscheinungsbildes, ausgehend vom originalen Befund.

Rekonstruktion

Rekonstruktion aus dem 19. Jahrhundert: Das antike Athener Panathinaiko-Stadion wurde zu den Olympische Sommerspielen 1896 wiederaufgebaut

Wiederherstellen eines verloren gegangenen Erscheinungsbildes von Bauteilen oder ganzer Bauten ohne Originalbefund auf der Grundlage schriftlicher und bildlicher Quellen und Ergebnissen der Bauforschung. Rekonstruierte Objekte gelten als Neuschöpfungen und stellen für die Denkmalpflege eine absolute Ausnahmesituation dar.[7] Sie sind keine Kulturdenkmäler, doch kann ihnen mit der Zeit ein Denkmalwert zuwachsen. Im Sprachgebrauch der DDR wurde unter Rekonstruktion die Instandsetzung oder Modernisierung (unabhängig vom Denkmalwert) verstanden.

Anastilosis

Zusammensetzen eingestürzter Bauten, wird beispielsweise bei antiken Tempelanlagen angewandt

Translozierung

Versetzung eines Denkmals vom ursprünglichen an einen anderen Standort. Notmaßnahme bei drohendem Totalverlust. Da ein Kulturdenkmal seinen Denkmalwert in der Regel in erheblichem Maß durch den – auch örtlichen – historischen Kontext, in dem es entstanden ist, bezieht, verliert das translozierte Objekt in der Regel seine Denkmalseigenschaft und damit auch den Denkmalschutz.

In einigen Ländern liegt auch der laufende Unterhalt einiger ausgesuchter Kulturdenkmäler – zumeist in öffentlichem Besitz – der Denkmalbehörde. Dazu kann auch eine langfristige Planung zur Wiederherstellung eines angenäherten historischen Bestands gehören.

Denkmalpflege belastet in der Regel den Denkmaleigentümer und kann eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen. Die Sonderbelastung des Denkmaleigentümers beruht etwa in Deutschland auf Art. 14 Abs. 2 Satz 2 Grundgesetz, der Sozialbindung des Eigentums. Dies ist eine Beschränkung seines Eigentums und nur im Rahmen des Zumutbaren rechtlich zulässig. Auch Denkmalpflege ist also nur in diesen Grenzen zulässig.

Bodendenkmalpflege

Ausgrabung im Archäologischen Park Xanten, 2005

Die Bodendenkmalpflege befasst sich mit Bodendenkmälern, also unbeweglichen oder beweglichen Denkmälern, die sich im Boden befinden oder befanden. Sie bedient sie sich spezieller Methoden. Bodendenkmalpflege wird unterteilt in archäologische Denkmalpflege und paläontologische Denkmalpflege.

Die Aufgaben der Bodendenkmalpflege reichen von der systematischen Bestandserfassung und Inventarisation (mittels Begehungen, Luftbildinterpretation, Bauaufnahme usw.), Überprüfung geplanter Baumaßnahmen auf bodendenkmalpflegerische Relevanz, Voruntersuchung (Prospektion), Ausgrabungen (planmäßig oder als Notgrabung bei Zerstörung durch Baumaßnahmen), Restaurierung und Katalogisierung geborgener Objekte, der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Veröffentlichung der gefundenen Ergebnisse bis zu deren Präsentation.

Bau- und Kunstdenkmalpflege

Fresko von Masaccio: „Vertreibung aus dem Paradies“, vor und nach der Restaurierung

Die Bau- und Kunstdenkmalpflege basiert auf Kunstgeschichte und Architekturwissenschaften. Sie nimmt innerhalb der Denkmalpflege einen sehr breiten Raum ein.

Der Architekt Karl Friedrich Schinkel forderte bereits im frühen 19. Jahrhundert Schutzbehörden für Kunstdenkmäler. In Frankreich gilt Viollet-le-Duc als Begründer der stilistischen Restauration, die um 1830 einsetzte. In Preußen gab es 1843 den ersten Kurator, auch Denkmalpfleger genannt. 1850 wurde die österreichische K.k. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale gegründet. Sie war dem Ministerium für Handel und Gewerbe unterstellt.

Baron Charles de Graimberg (1774–1864/65?), der „Retter“ des Heidelberger Schlosses, gilt zumindest in Deutschland als der erste offiziell beauftragte Denkmalpfleger. U. a. Dank seiner Bild-Veröffentlichungen setzten weitere staatliche Bemühungen in Baden ein, die Ruine vor weiterem Raubbau zu schützen.

Das erste moderne deutsche Denkmalschutz- und pflegegesetz wurde 1902 im Großherzogtum Hessen erlassen. 1911 wurde in Preußen die Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmäler zum Staatsdenkmalamt umgewandelt. Dieses wurde in zwei Bereiche unterteilt: einen kunsthistorisch-technischen Bereich, der sich mit Denkmalpflege beschäftigte und einen juristisch-administrativen Bereich, der für die rechtlichen Grundlagen zuständig war.

Gartendenkmalpflege

Gartendenkmalpflege: Wiederhergestellter Rosengarten der Neuen Residenz, Bamberg

Die Gartendenkmalpflege ist erst seit wenigen Jahrzehnten als ein eigenes Fachgebiet der Denkmalpflege etabliert. Sie wird rechtlich – wie die Landschaftsarchitektur zum Bauwesen – zur Baudenkmalpflege gezählt.

Städtebauliche Denkmalpflege

Baudenkmal und umstrittener Neubau in Fürth.[8]

Das Baudenkmal oder das Denkmalensemble steht in einem räumlichen Kontext. Die städtebauliche Entwicklung soll Rücksicht auf Baudenkmäler und deren Umgebung nehmen, um deren Wert und Wirkung nicht zu beeinträchtigen. Deshalb haben Städte mit großen historischen Baubeständen häufig Satzungen und Pläne zum Schutz der Silhouette, der Dach- und Fassadengestaltung entwickelt. Dazu kann auch der Erhalt historischer Platz- und Straßenzüge gehören. Die Festschreibung des Verlaufs der Gebäudefronten sichert zugleich auch die historischen Straßenräume. Eines der Instrumente zur historischen Analyse des Stadtgrundrisses ist die Stadtmorphologie. Bei besonders wichtigen historischen Gebäuden und Ensembles sind Schutzzonen erforderlich, die das Bauen in der Umgebung begrenzen und regeln. So hat z. B. die UNESCO von der Stadt Köln Schutzzonen für das Weltkulturerbe Kölner Dom gefordert, oder erkennt Dresden den Status wegen gewisser Bautätigkeiten wieder ab.

Historische Bauforschung

Restaurierungsarbeiten am Dom in Speyer

Die Bauforschung dient der Erforschung der Bau- und Nutzungsgeschichte und der Substanz eines Bauwerks. Darüber hinaus liefert sie Daten für die von der Substanz unabhängige Dokumentation. Ihre Ziele sind die Einschätzung des historischen Wertes und das Erlangen von Erkenntnissen für angemessene Maßnahmen der Denkmalpflege, auch im Falle einer Sanierung.

Bei der Bauforschung geht man schrittweise vor, meist steht am Anfang eine maßstabsgerechte, meist sogar verformungsgenaue Zeichnung, die sogenannte Bauaufnahme. Diese vermittelt Erkenntnisse über die Morphologie des Bauwerks und konservatorische Probleme. Ein weiterer Schritt ist das Raumbuch, eine zeichnerische, photographische und beschreibende Dokumentation des Bauwerks und seiner Teile. Wichtig ist die systematische Gliederung, die von einer einmal festgelegten -oder zeitlich erzwungenen- Genauigkeitsstufe nicht mehr abweicht, also nicht mehr weiter subjektiv auswählt. Zusammen mit der Auswertung von Archivmaterialien erreicht die Bauforschung so eine präzise Erkenntnis des historischen Wertes eines Bauwerks, die für anstehende Maßnahmen und für die reine Dokumentation von Daten im Archiv dienen.

Aktuelle Lage der Denkmalpflege in Deutschland

Tag des offenen Denkmals”, hier 2005 in Berlin: Führung durch die Zwischenebene des U-Bahnhofs Moritzplatz

Derzeit stoßen die Landesdenkmalämter aufgrund der finanziell angespannten Finanzsituation und ihrer personellen Ausstattung an Grenzen ihrer Handlungsfähigkeit und Belastbarkeit. Zahlreiche Fachbehörden verloren in den letzten Jahren ihre wissenschaftliche Eigenständigkeit und ihre damit verbundene unabhängige Position, einige Fachämter wurden aufgelöst. Umsomehr gefordert sind und gefördert werden bürgerschaftliches Engagement.[9].

Seit den 1990er Jahren scheint auch die Ökonomisierung Eingang in die Denkmalpflege gefunden zu haben und damit möglicherweise ein Paradigmenwechsel[10]. Dies spiegelt sich unter anderem in der öffentlichen Meinung und besonders in der Politik wider. Dabei kommt der qualitativen Diskussion des archäologischen und bauhistorischen Erbes kaum mehr eine Bedeutung zu.

26 Resolutionen des Europarats befassen sich mit verschiedenen Aspekten der Denkmalpflege. Die Umsetzung der Resolutionen gestaltet sich schwierig. Derzeit wird an einer gemeinsamen europäischen Plattform gearbeitet, da die grenzüberschreitende fachliche Zusammenarbeit noch zu wünschen übriglässt. Im April 2006 wurde in London auf Einladung von English Heritage von Leitern von Denkmalämtern aus 23 europäischen Staaten ein European Heritage Heads Forum (kurz EHHF) gebildet. Es soll jährlich als gemeinsame Lobby zu einem Gedankenaustausch tagen, gemeinsame Workshops und Aktionen organisieren und bestehende Netzwerke zwischen Denkmalpflege und Tourismus stärken und ausbauen.

Ausbildung, Forschung und Lehre im deutschsprachigen Raum

Denkmalpflege ist Gegenstand verschiedener Handwerksberufe, so der Steinmetze und speziell in Bayern der so genannten Kirchenmaler. Der Beruf des Restaurators ist nicht in allen Bundesländern geschützt, mittlerweile wurde in München ein eigenständiger Lehrstuhl dazu eingerichtet. Der Beruf des selbständigen Fensterhandwerkers ist auf die denkmalgerechte Fensterinstandsetzung spezialisiert und erst Ende der 1990er Jahre von Schweden nach Deutschland gelangt.[11] Dieses noch junge Berufsbild ist in Deutschland nicht gesetzlich geschützt und wird von Fensterhandwerkern an selbständige Handwerker angrenzender Berufsbilder weitervermittelt.[12] Speziell für Denkmalpflege sind etliche fächerübergreifende Aufbaustudiengänge eingerichtet worden, so in Bamberg und Hildesheim, der in München wurde nach der Emeritierung von Otto Meitinger aufgegeben.

Ausbildungsstätten

Siehe auch

Literatur

Bücher und Aufsätze
  • Adrian von Buttlar, Christoph Heuter (Hrsg.): denkmal!moderne-Architektur der 60er Jahre – Wiederentdeckung einer Epoche. JOVIS, Berlin 2007, ISBN 978-3-939633-40-2
  • Adrian von Buttlar et al. (Hrsg.): Denkmalpflege statt Attrappenkult. Gegen die Rekonstruktion von Baudenkmälern – eine Anthologie. Herausgegeben und kommentiert von Adrian von Buttlar, Gabi Dolff-Bonekämper, Michael S. Falser, Achim Hubel, Georg Mörsch / Einführung und Redaktion: Johannes Habich. Bauverlag, Birkhäuser, Gütersloh / Berlin / Basel 2010, ISBN 978-3-0346-0705-6 (S. 146).
  • Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz (Hrsg.): Denkmäler in Deutschland – Substanzerhaltung und Restaurierung von unbeweglichen Kulturdenkmälern von nationaler Bedeutung durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, 1. limitierte Auflage Dezember 2003, ISBN 3-922153-14-3
  • Hannes Eckert, Joachim Kleinmanns, Holger Reimers: Denkmalpflege und Bauforschung. Aufgaben, Ziele, Methoden; Karlsruhe 2000
  • Michael Falser: Zwischen Identität und Authentizität. Zur politischen Geschichte der Denkmalpflege in Deutschland. Thelem Verlag, Dresden 2008, ISBN 978-3-939888-41-3
  • August Gebeßler, Wolfgang Eberl: Schutz und Pflege von Baudenkmälern in der Bundesrepublik Deutschland. Köln 1980
  • Wolfgang Götz: Beiträge zur Vorgeschichte der Denkmalpflege (Die Entwicklung der Denkmalpflege in Deutschland vor 1800). Dissertation, Leipzig 1956
  • Michael Hecker/Ulrich Krings (Hg.): Bauten und Anlagen der 1960er und 1970er Jahre – ein ungeliebtes Erbe? Klartext Verlag, Essen 2011, ISBN 978-3-8375-0679-2
  • Norbert Huse (Hrsg.): Denkmalpflege. Deutsche Texte aus drei Jahrhunderten . 3. Auflage. Verlag C. H. Beck, München 2006, ISBN 3-406-40544-4
  • Gottfried Kiesow: Denkmalpflege in Deutschland. Eine Einführung. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2000. 4., überarbeitete Auflage (1. Auflage 1982; 2., verbesserte Auflage 1989; 3., gegenüber der 2. unveränderte Auflage 1995)
  • Gert Th. Mader, Michael Petzet: Praktische Denkmalpflege, Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart, Berlin, Köln 1993.
  • Dieter J. Martin, Michael Krautzberger (Hrsg.): Handbuch Denkmalschutz und Denkmalpflege - einschließlich Archäologie, Recht, fachliche Grundsätze, Verfahren, Finanzierung, hrsg. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, C. H. Beck Verlag, München 2004, 750 S., ISBN 3-406-51778-1; ausführliche Rezension von Jürgen Klebs in: Die Denkmalpflege Band 63, 2005, Heft 1, S. 91–95 "Rezensionen"
  • Hans-Rudolf Meier und Ingrid Scheurmann (Hrsg.): DENKmalWERTE. Beiträge zur Theorie und Aktualität der Denkmalpflege. Georg Mörsch zum 70. Geburtstag. Deutscher Kunstverlag, Berlin, München 2010, ISBN 978-3-422-06903-9.
  • Guenther Ruffert: Sanieren von Baudenkmälern, Beton-Verlag, 1981
  • Ingrid Scheurmann, Hans-Rudolf Meier (Hrsg.): Echt - alt - schön - wahr. Zeitschichten der Denkmalpflege. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2006, ISBN 978-3-422-06653-3
  • Schriftenreihe Stadtentwicklung und Denkmalpflege. JOVIS Verlag Berlin:
    • Band 10: Stadt Raum Zeit, Stadtentwicklung zwischen Kontinuität und Wandel. 2008, ISBN 978-3-939633-72-3
    • Band 11: Stadtbild und Denkmalpflege, Konstruktion und Rezeption von Bildern der Stadt. 2008, ISBN 978-3-939633-73-0
    • Band 12: Stadtgestalten – Visionen Allianzen Wege. ISBN 978-3-939633-74-7
    • Band 14: Leerräume – Der Umgang mit Denkmalen als Sinnstiftungsprozess am Beispiel der Schlösser und Herrensitze in Brandenburg. ISBN 978-3-86859-081-4
  • Gerd Weiß: Denkmalpflege zwischen gesetzlichem Auftrag und öffentlicher Akzeptanz. In: Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): 100 Jahre Denkmalschutzgesetz in Hessen. Geschichte – Bedeutung – Wirkung. Stuttgart 2003, S. 42-47. ISBN 3-8062-1855-2
Zeitschriften
  • Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Esslingen (Hrsg.): Denkmalpflege in Baden-Württemberg
  • Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.): Die Denkmalpflege, Wissenschaftliche Zeitschrift
  • Geschäftsstelle des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (Hrsg.): DENKMALSCHUTZ Informationen, ISSN 0723-2314
  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege. 1947ff, ISSN 0029-9626 (vierteljährlich, verlag-berger.at).
  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Restauratorenblätter. (jährlich).
  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Studien zu Denkmalschutz und Denkmalpflege. (unregelmäßig).
  • VDR-Beiträge zur Erhaltung von Kunst und Kulturgut: Die Fachzeitschrift des VDR, hrsg. vom Verband der Restauratoren (VDR) – erscheint zweimal jährlich, wie auch weitere Monographien zu Spezialthemen, restauratoren.de.
  • Restauro – Fachpublikation für Restauratoren, Konservatoren und Denkmalpfleger, Callwey Verlag München, ISSN 0933-4017, restauro.de
  • ZKK – Zeitschrift für Kunsttechnologie und Konservierung erscheint seit 1987, 2 Hefte pro Jahr, Wernersche Verlagsgesellschaft, ISSN 0931-7198, wernersche.de
  • Restaurierung und Archäologie. Konservierung, Restaurierung, Technologie, Archäometrie (mehrsprachig), erscheint jährlich, Band 1 erschien 2008, Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums – Forschungsinstitut für Vor- und Frühgeschichte Mainz.

Weblinks

 Commons: Denkmalpflege – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Leitbild Denkmalpflege
  2. http://www.deutsche-burgen.org/pdf/nr10.pdf
  3. Karl-Jürgen Krause: Lexikon Denkmalschutz und Denkmalpflege, Essen 2011, S. 289
  4. Karl-Jürgen Krause: Lexikon Denkmalschutz und Denkmalpflege, Essen 2011, S. 290
  5. Michael Petzet: Grundsätze der Denkmalpflege, ICOMOS, Hefte des Deutschen Nationalkomitees Bd. X, München 1992, S. 3
  6. www.denkmalpflege-forum.de
  7. Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege: Baumaßnahmen an Baudenkmälern. In: Denkmalpflege Informationen. München 2008, S. 7. ISSN 1863-7590
  8. Volker Dittmar: Rote Karte für modernen Neubau. In: Fürther Nachrichten vom 1. November 2006 (Online); Volker Dittmar: Andere Sicht aufs Haus. In: Fürther Nachrichten vom 17. November 2006 (Online); „Beton-benebelte Bau-Banausen?“ (Blogdiskussion); Alexander Mayer: Rundbrief des Stadtheimatpflegers Nr. 15 v. 18. Januar 2007, S. 5 f. Online-PDF
  9. Themenspecial Denkmalpflege der Zeitschrift „Das Parlament”
  10. Diskussion über die Ökonomisierung der Denkmalpflege (PDF; 0,2 MB)
  11. Landesamt für Denkmalpflege Hessen: Bauberater-Fenster in Hessen. Arbeitsblatt I-Erhaltung und Ergänzung. Wiesbaden 2001/2005
  12. www.die-fensterhandwerker.de



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