Der Brandner Kasper

Der Brandner Kasper

Der Brandner Kaspar ist eine literarische Figur aus einer Kurzgeschichte Franz von Kobells in altbairischer Mundart, die 1871 in den Fliegenden Blättern veröffentlicht wurde. Die Handlung wurde mehrmals für das Theater adaptiert und ebenso mehrfach verfilmt. In München gibt es darüber hinaus eine Kneipe, die mit Versatzstücken aus dem Theaterstück dekoriert ist.

Inhaltsverzeichnis

Stoff

Der 72-jährige, verwitwete Brandner Kaspar wird geschildert als schlitzohriger Schlosser vom Tegernsee. Als sein Lebensende naht und der „Boandlkramer“ kommt, ihn in den Himmel zu holen, macht der schlaue Kaspar den Tod mit Kerschgeist betrunken und ringt ihm mit falschem Kartenspiel weitere 18 Lebensjahre ab.

Nachdem eine Bekannte (in der Bühnenfassung seine Enkelin) Kaspars in frühen Jahren verunglückt, kommt der Schwindel im Himmel heraus. Der Boandlkramer wird verpflichtet, den Tunichtgut zurückzuholen, fühlt sich aber an sein Versprechen gebunden. Kaspar geht auf das Angebot ein, sich das Leben im Himmel eine Stunde lang anzuschauen. Petrus leitet ihn in den Himmel, Brandner wird von seiner Familie und Freunden herzlichst begrüßt und beschließt, einfach „oben“ zu bleiben.

Die Bühnenfassungen arbeiten insbesondere diesen „Himmel der Bayern“ weiter aus, eine Anregung für Ludwig Thomas Ein Münchner im Himmel von 1911.

Handlung

(Nach dem Bühnenstück „Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben“ von Kurt Wilhelm)

1. Akt

Kaspar Brandner, ein verarmter und über beide Ohren verschuldeter und verwitweter Schlosser, arbeitet als Jagdhelfer nahe dem Tegernsee. Mit 72 Jahren bei einer Jagd, die für den Herzog veranstaltet wird, verfehlt ihn nur knapp ein Schuss des herzöglichen Jägers Simmerl. Im selben Augenblick meint Kasper, eine unbekannte schwarze Gestalt zwischen den Büschen zu erkennen, die aber sofort wieder verschwindet. Flori, der Geliebte von Brandners Enkelin Marei, verbindet den Alten, dabei verabreden sie sogleich, den Simmerl gehörig auf den Arm zu nehmen. Als Simmerl auftaucht, spielt Brandner einen Schwächeanfall und bedient sich ordentlich am „Kerschgeist“, den Simmerl ihm zur Stärkung verabreicht, während Flori den Jäger wegen seiner Zielsicherheit gehörig aufzieht und provoziert. Schließlich lässt sich Kaspar noch vom Jäger huckepack den Berg hinunter tragen, wo sie auf die Jagdgesellschaft treffen. Dort taucht auch Marei auf, die sich als Bursche verkleidet ebenfalls als Jagdhelfer betätigt. Simmerl und der Bürgermeister Senftl schäumen vor Wut, der erstere über Kaspars Schabernack, der zweite, weil die Marei ihn mit ihrer Verkleidung getäuscht hat. Auf dem Heimweg berichtet Flori von einem kapitalen Hirsch, der oben am Berg angeschossen wurde, aber noch fliehen konnte. Er schlägt Kaspar vor, den Hirsch zu suchen und herunter zu holen, um das Fleisch gewinnbringend zu verkaufen. Der Brandner lehnt aber ab aus Angst vor Strafe.

Daheim in seiner Hütte steckt sich Kaspar erst mal ein Pfeifchen an, als plötzlich jemand unheilvoll klopft. In der Tür steht eine dürre, bleiche, schwarzegekleidete Gestalt. Brandner braucht erst mal eine Weile, bis er erkennt, dass er den „Boandlkramer“ vor sich hat - den Tod. Der verkündet dem alten Schlosser, dass dies heute sein Tag sei, und dass der Schuss auf der Jagd ihn hätte zu Tode erschrecken sollen. Brandner hängt aber am Leben und versucht, dem Zugriff des Boandlkramers auszuweichen. Da fällt ihm ein Schnapsglas in die Hände. Schlitzohrig zieht er die Flasche vom Jäger Simmerl hervor und lädt den Boandlkramer auf ein Gläschen ein, und noch eins, und noch eins. Der Alkohol macht den Boandlkramer redselig, und er klagt dem Brandner sein Leid, weil die Menschen nie freiwillig mit ihm gehen wollen und es ihm immer nur schwer machen, obwohl er sie doch ins Paradies geleiten soll. Kaspar spielt den verständnisvollen Freund und schafft es schließlich sogar, den Tod zu einem Kartenspiel zu überreden. Der Boandlkramer ist aber schon so betrunken, dass er einige Karten fallen lässt. Den unbeobachteten Moment nutzt Brandner aus, um sich die wichtigste Karte- den Gras-Ober (altdeutsches Blatt)- in den Ärmel zu stecken. Natürlich verliert der Boandlkramer das Spiel. Der Preis dafür sind weitere 18 Jahre, die Kaspar weiterleben darf. Der Boandlkramer macht sich torkelnd davon. Kurz darauf erscheinen Marei und Flori, der den Brandner noch einmal auf den angeschossenen Hirsch anspricht. Voll Übermut macht sich der Alte auf, das edle Wildbret in seine Hütte zu holen.

2. Akt

Drei weitere Jahre gehen ins Land. Auf seinem 75. Geburtstag versammelt Brandner eine erstaunlich große Festgemeinde um sich, während am Horizont ein Unwetter heraufzieht. Dabei kursieren wilde Gerüchte: Mit dem Brandner stimmt irgendwas nicht. Er hat es in den letzten Jahren geschafft, durch Tollkühnheit einen Großteil seiner Schulden loszuwerden. Dass er das mit Wilderei und dem Verkauf des ergaunerten Wildbrets geschafft hat, ist ein offenes Geheimnis, aber bisher konnte ihm niemand etwas nachweisen. Mit geradezu teuflischem Glück konnte er immer wieder den verfolgenden Jägern entkommen. Trotzdem will Flori ausgerechnet an diesem Festtag noch einmal hinauf ins Gebirge, um eine Gams zu schießen, für die ihm ein reicher, unbekannter Städter viel Geld geboten hat. Marei ist damit gar nicht glücklich, sie hat dunkle Vorahnungen.

Bürgermeister Senftl hält widerwillig eine Glückwunschrede auf Kaspar und erwähnt dabei auch, wie ihm der alte Schlosser im Weg steht: Als Hauptgläubiger des Brandners wollte er dessen Hütte an einen adligen Preußen verkaufen, doch er konnte die Hütte nicht pfänden, weil Kaspar seine Schulden bezahlt hatte. Versöhnlich lobt er den Eifer und Fleiß seines Rivalen. Kaspar beantwortet die Rede mit einer eigenartigen Predigt über das Leben und den Tod. Am Ende stellen sich die tiefsinnigen Gedanken jedoch wieder nur als Schabernack heraus. Marei erfährt von der Vroni, einem Bauernmädchen, dass die Jäger mit ihren Waffen ins Gebirge gezogen sind.Während eines Geburtstagsständchens wechseln Jäger Simmerl und Bürgermeister Senftl mit einigen Jägern aus der Umgebung vielsagende Blicke. Simmerl fordert Marei zum Tanz auf und macht dabei einige Andeutungen, die Mareis Misstrauen noch verstärken. Schließlich wird Simmerl aufdringlich und erhält von dem Mädchen eine heftige Abfuhr. Dafür muss er sich den Spott der Festgäste gefallen lassen.

Marei erkennt, dass sich Unheil zusammenbraut, und alarmiert den Brandner: Senftl will ihren Liebsten in eine Falle locken, um ihn beim Wildern zu ertappen. Der von Flori erwähnte Städter war der vom Simmerl ausgeworfene Köder. Danach rennt sie dem Flori nach. Das Gewitter bricht los, Brandner hört plötzlich die Totenglocke, die den Boandlkramer ankündigt, und ahnt Fürchterliches. Voller Entsetzen läuft er den beiden hinterher.

3. Akt

Im Himmel sitzen Erzengel Michael, der alte Thurmair (einst Stadtrat in Wolfrathshausen) und der jung verstorbene Pilger Nantwein bei Bier und Kartenspiel vor der Himmelstür, als sich ein Neuankömmling ankündigt. Marei kommt schüchtern herein und muss sich erst mal umschauen. Nachdem aber alle sie freundlich begrüß haben, fasst sie Mut und bittet die Himmlischen um Hilfe für ihren Flori. Die beiden Verstorbenen lassen sie durch einen Feldstecher schauen, und Marei sieht sich selbst tot dort unten liegen, abgestürzt in der Wolfsschlucht und begraben von einem Steinschlag. Der heilige Petrus kommt dazu und versucht, sie zu beruhigen: Schließlich sei dies das Paradies, und wenn der Flori auch herauf käme, wäre das doch so schlimm nicht. Dann geht er zum amtlichen Teil über, doch etwas verwundert ihn: In der himmlischen Buchführung ist Mareis Todesalter falsch angegeben: 18 Jahre zu früh. Dann eröffnet ihm Marei auch noch, dass ihr Großvater, der Brandner Kaspar, entgegen den Eintragungen noch lebt. Davon muss sich Petrus erst mal selbst überzeugen, indem er durch das Fernglas schaut. Obendrein stellt er fest, dass ein „Schornai“ (Journal) - ein Verzeichnis aus der Buchhaltung- fehlt. Er klingelt sofort nach Nantwein und befiehlt, den Boandlkramer zu suchen. Während der Wartezeit wird erst mal ordentlich über den bairischen Dickschädel, die Kirche und die Preußen schwadroniert. Dabei kündigt sich ein Bote aus dem Preußenhimmel an. Er bringt einen Beschwerdebrief: Ein Preuße hätte am Tegernsee eine Hütte kaufen sollen, die aber vom Brandner besetzt war. Der Lauf der Weltgeschichte droht aus den Fugen zu geraten. Petrus hat Mühe, seine himmlische Sanftmut zu bewahren. Schließlich wird Marei eingeladen, sich einen Begleiter für den Einzug ins Paradies auszusuchen. Sie wählt einen aus ihrer Verwandtschaft und kehrt heim ins ewige Leben.

Von drei jungen Engeln wird der Boandlkramer in den Vorraum des Himmels geführt. Er ahnt, was ihm jetzt blüht, und versucht, das gestohlene Verzeichnis wieder zurückzubringen, wird aber dabei vom Pförtner überrascht. Tief zerknirscht, aber immer noch wortgewandt, beichtet der Tod dem erbosten Petrus das Problem: Zitternd vor Kälte hatte er damals den Schuss auf den Brandner fehl gelenkt und konnte den alten Schlosser doch nicht mit Gewalt in den Himmel holen. Am Ende rückt er auch mit der Geschichte um den Schnaps und das Kartenspiel heraus. Petrus schwankt zwischen heiligem Zorn, Mitleid mit dem Tod und amüsiertem Lachen. Schließlich wird der Boandlkramer verdonnert, seinen Fehler zu korrigieren und unverzüglich den Brandner heraufzuholen. Der Boandlkramer ist ratlos, schließlich hat er dem Brandner noch 15 weitere Jahre versprochen und ist an sein Wort gebunden. Doch er wird mit Spott und Schimpf aus dem Paradies gejagt.

4. Akt

Brandner sitzt einsam und gebrochen in seiner Hütte. Er versucht, beim Lesen der Bibel ein wenig Trost zu finden. Simmerl kommt herein und möchte dem Brandner sein Herz ausschütten: Eine Ordnung wollte er herbeiführen, die Wilderei in seinem Revier bekämpfen. Obendrein war er eifersüchtig auf den Flori, weil er selbst ein Auge auf die Marei geworfen hatte. Doch nun fühlt er sich schuldig an Mareis Tod. Auch Kaspar überschüttet ihn mit bitteren Vorwürfen: Mit der Marei starb Kaspars ganzer Lebensinhalt. Kurz darauf wird Flori hereingeführt- von einem Gendarm, gefesselt. Simmerl hat gerade noch Zeit, sich zu verstecken. Auch Flori macht sich schwere Vorwürfe, dass er Schuld an Mareis Tod sei, dann entdeckt er Simmerl und gerät beinahe mit ihm aneinander. Kaspar fährt dazwischen. Simmerl schafft es voll Reue, über seinen Schatten zu springen. Er will die Anzeige gegen den Flori zurücknehmen und sich mit ihm versöhnen. In diesem Moment hört der Alte wieder die Totenglocke. Nervös schickt er die beiden Streithähne hinaus, um mit dem Boandlkramer alleine zu sein.

Der Tod führt ihm als erstes vor, wie viel klüger es gewesen wäre, wenn Brandner schon damals mit ihm gekommen wäre, anstatt sich gegen die göttliche Vorsehung aufzulehnen. All dieses Leid wäre ihm erspart geblieben. Doch auch diesmal, trotz vielem Hin und Her, bleibt Kaspar stur: Er besteht auf seinen 15 verbleibenden Jahren und erklärt dem Boandlkramer, er glaube ihm nur das, was er mit eigenen Augen sähe. Frustriert will der Boandlkramer schon aufgeben, da wittert er eine letzte Chance: Er bietet dem Brandner an, für eine Stunde ins Paradies schauen zu dürfen und danach wieder zurückzukehren. Kaspar ist misstrauisch, willigt jedoch ein.

5. Akt

Erzengel Michael ist ziemlich übel gelaunt. Sein Erzengelstolz ist angeknackst, weil er den Betrug des Boandlkramers nicht bemerkt hatte, und weil ihm deshalb jetzt das Biertrinken und Kartenspielen verboten wurde. Obendrein muss er sich Nantweins und Thurmairs Spott anhören. Kaspar und der Tod erreichen den Vorplatz der Himmelspforte, dort kann man einen Blick ins Paradies werfen. Brandner sieht alles, was er auf der Erde schon kannte, nur viel größer und schöner. Seine Frau und seine Enkelin stehen dort bei seiner Hütte, und eine unendliche Sehnsucht ergreift ihn.

Da taucht der Portner auf. Kaspar gesteht, dass er wohl noch einige Sünden abzubüßen hätte, und die Verhandlung beginnt: Michael als Ankläger trägt unerbittlich das gesamte Sündenregister vor und will endlich die Ordnung wieder herstellen. Der Boandlkramer als Verteidiger, der auch um seinen eigenen Ruf fürchtet, versucht, das Beste für Kaspar herauszuholen. Dabei bekommt er unerwartet Hilfe von einigen Himmelsbewohnern, was Michael ziemlich ärgert. Der Erzengel will ein Exempel statuieren und versteht da keinen Spaß. Und Petrus als gutmütiger Richter hält Kaspars irdische Streiche für harmlos und will zunächst ein Auge zudrücken. Da weist ihm Michael aber auf ein schweres Verbrechen Kaspars hin. Petrus nimmt das Sündenregister, um den Fall direkt vor höchster Instanz vorzutragen. Der Boandlkramer wird nervös. Es stellt sich heraus, dass dieses Verbrechen ausgerechnet ihn betrifft: Betrug der himmlischen Mächte beim Kartenspiel. Zudem ist mittlerweile die Stunde abgelaufen, Kaspar soll wieder zurückkehren zur Erde. Aber der will jetzt gar nicht mehr. Die Sehnsucht nach der Geborgenheit im Paradies gibt ihm so viel Kraft, dass er das Fegefeuer auf sich nehmen will. Michael macht sich auf, Kaspar abzuführen, wird aber von Petrus und den Himmelsbewohnern gerade noch zurückgehalten: Die ewige Trinität hat dem Brandner verziehen. Sie alle haben über den Schalk und die Schlitzohrigkeit des Brandners herzhaft gelacht. Und so darf der Brandner Kaspar ungeschoren an der Seite seiner Enkelin und seiner Eltern in das ewige Leben heimkehren. Dem Boandlkramer will er heimlich den restlichen Kerschgeist schenken, doch hat dieser sich die Flasche längst heimlich angeeignet.-

Fassungen

Joseph Maria Lutz

Auf Kobells Geschichte basierend, schrieb 1934 der Pfaffenhofener Autor Joseph Maria Lutz ein volkstümliches Theaterstück mit dem Titel „Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies“. Nach seiner Dresdner Uraufführung wurde das Stück auf über 100 Bühnen gespielt. Lutz’ Fassung setzt nicht auf überhitzte dramatische Knalleffekte, wie er selbst schrieb, sondern auf echte Gemütstiefe.

Kurt Wilhelm

Kobells Ururgroßneffe Kurt Wilhelm bearbeitete und inszenierte 1975 das Werk seines Vorfahren für das Residenztheater in München. Die Fassung „Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben“, 1975 uraufgeführt, wurde seitdem von über 60 Bühnen übernommen. Wilhelm fügte auch die „himmlischen Szenen“ hinzu.

Film, Funk und Fernsehen

  • Auf der Basis der Lutz-Fassung bearbeiteten Erna Fentsch und Carl Wery den Stoff für den Film „Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies“. Der 1949 mit Carl Wery und Paul Hörbiger in den Hauptrollen produzierte Spielfilm ist auch unter dem Titel „Das Tor zum Paradies“ bekannt.
  • Im Jahr 1954 sendete der Bayerische Rundfunk ein ebenfalls auf der Fassung von J.M. Lutz basierendes Hörspiel unter dem Titel „Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies“. Sprecher und Sänger waren unter anderem der Roider Jackl und Rudolf Vogel, Regie führte Alois Johannes Lippl.
  • Die Inszenierung von Kurt Wilhelm wurde 1975 unter dem Titel „Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben“ mit Fritz Straßner und Toni Berger in den Hauptrollen für das Fernsehen des BR produziert. Diese Fassung wird jährlich an Allerheiligen vom Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt, lediglich in 2006 wurde eine Aufnahme der Neuinszenierung des Münchner Volkstheaters von 2005 ausgestrahlt. Aufgrund zahlreicher Zuschauerreaktionen entschloss man sich ab 2007 wieder die Aufzeichnung von 1975 zu senden.
  • Die Inszenierung von Christian Stückl, dem Intendanten des Münchner Volkstheaters, steht seit April 2005 auf dem Spielplan des Münchner Volkstheaters und wurde an Allerheiligen 2006 erstmals durch das Bayerische Fernsehen ausgestrahlt. Maximilian Brückner spielt den Boandlkramer, Alexander Duda den Brandner Kaspar.
  • Eine Kinoadaption unter der Regie- und Kameraarbeit von Joseph Vilsmaier, der sich neben Markus Zimmer auch als Produzent des Filmes auszeichnet, startete im Oktober 2008 in den deutschen Kinos. In den Hauptrollen stehen Michael Bully Herbig als Boandlkramer sowie Franz Xaver Kroetz als Brandner Kasper. Siehe: Die Geschichte vom Brandner Kaspar

Theater

Kurt Wilhelms Fassung „Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben“ steht seit der Uraufführung im Residenztheater immer wieder auf dem Spielplan der großen Münchner Theater.

Sonstiges

Die Geschichte des Tegernseer Büchsenmachers war auch Grundlage für einen Roman von Anton Maly, den er 1953 unter dem Titel „Der Brandner Kasper“ veröffentlichte.

Von der Bayrischen Mundart Rockband Gsindl gibt es ein Lied über den Brandner Kaspar.

Weblinks


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