Deutscher Olympischer Sportbund


Deutscher Olympischer Sportbund
Deutscher Olympischer Sportbund
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Gründung: 20. Mai 2006
Gründungsort: Frankfurt am Main
Vereine (ca.): Mehr als 91.000
Mitglieder (ca.): 27.000.000
Homepage: http://www.dosb.de

Der Deutsche Olympische Sportbund (Akronym: DOSB), die Dachorganisation des deutschen Sports, entstand am 20. Mai 2006 durch den Zusammenschluss des Deutschen Sportbundes und des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland. Der DOSB zählt mehr als 27,5 Millionen Mitgliedschaften in mehr als 91.000 Sportvereinen. Mitgliedsorganisationen des DOSB sind 16 Landessportbünde, 60 Spitzenverbände sowie 20 Sportverbände mit besonderen Aufgaben. Präsident ist seit dem 20. Mai 2006 Thomas Bach. Der DOSB ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Frankfurt am Main.[1]

Inhaltsverzeichnis

Präsidium

Präsident des DOSB ist der Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) Thomas Bach. Weitere Mitglieder des DOSB-Präsidiums: Christa Thiel (Vize-Präsidentin Leistungssport), Walter Schneeloch (Vizepräsident Breitensport/Sportentwicklung)), Hans-Peter Krämer (Vize-Präsident Wirtschaft und Finanzen), Gudrun Doll-Tepper (Vize-Präsidentin Bildung und Olympische Erziehung) und Ilse Ridder-Melchers (Vize-Präsidentin Frauen und Gleichstellung), Ingo-Rolf Weiss (Vorsitzender der Deutschen Sportjugend), Michael Vesper (DOSB-Generaldirektor), Christian Breuer (Vertreter der Athletinnen und Athleten), Claudia Bokel (Ständiger Gast des Präsidiums, IOC-Mitglied).

Gründungsgeschichte

Historische Entwicklung deutscher Sportdachverbände und Nationaler Olympischer Komitees

Der DOSB entstand aus dem Zusammenschluss von Deutschem Sportbund (DSB) und Nationalem Olympischen Komitee für Deutschland (NOK). Ziel war die einheitliche Vertretung eines der größten gesellschaftlichen Bereiche der Bundesrepublik Deutschland und die bessere Durchsetzung der Interessen der den DOSB tragenden Verbände und Vereine.

Die Satzung des DOSB wurde in den beiden Hauptgremien von NOK und DSB in einer gemeinsamen Sitzung am 10. Dezember 2005 in Köln verabschiedet. Gemäß diesen Beschlüssen wurde die Fusion der beiden Verbände über eine Neugründung des DOSB erreicht. Die beiden bisherigen Verbände beschlossen im Rahmen der Sitzungen am 10. Dezember 2005 sich selbst aufzulösen.

Um eine tragfähige Führungsriege für den DOSB zu finden, wurde eine fünfköpfige Findungskommission gebildet, der die Verbandspräsidenten Theo Zwanziger (Fußball), Clemens Prokop (Leichtathletik), Klaus Schormann (Moderner Fünfkampf) und Wolfgang Rittmann (Billard) sowie als Vertreter der Landessportbünde Ekkehard Wienholtz (Schleswig-Holstein) angehörten. Die Kommission sprach sich im März 2006 einstimmig für Thomas Bach als DOSB-Präsidenten aus. Der frühere nordrhein-westfälische Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport Michael Vesper (Bündnis 90/Die Grünen) erhielt im September 2006 einen Fünfjahresvertrag als Generaldirektor des DOSB.

Ehrungen

Seit 2008 vergibt der Verband die Ehrenmedaille des deutschen Sports. Preisträger: Bundespräsident a.D. Horst Köhler (2008), Bundesinnenminister a.D. Wolfgang Schäuble (2009).[2]

Mitgliedsverbände

16 Landessportbünde

Mitgliedschaften

Der Deutsche Olympische Sportbund ist Mitglied im Netzwerk Europäische Bewegung.

62 Spitzenverbände

(33 olympische (Olympic Rings Icon.svg) und 29 nichtolympische)

20 Verbände mit besonderer Aufgabenstellung

Individualmitglieder

  • 2 IOC-Mitglieder
  • 15 Persönliche Mitglieder

Mitgliedschaften und internationale Mitwirkung bei Dritten

Der DOSB wirkt in folgenden Gremien mit:

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Impressum des DOSB
  2. Ehrenmedaille für Wolfgang Schäuble, 5. Dezember 2009

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