Die Aula (Roman)


Die Aula (Roman)

Die Aula ist ein Roman von Hermann Kant, der erstmals 1965 erschien und in den Biographien seiner Protagonisten die Geschichte der Arbeiter-und-Bauern-Fakultäten in der DDR nachzeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Ort und Zeit

Die erzählte Zeit erstreckt sich von der Gründung der DDR bis zur Schließung der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät an der Universität Greifswald, wobei sich die Gegenwart (1962) und die Vergangenheit (1949–1952) überlappen.

Gattung

Bildungsroman, Entwicklungsroman

Inhalt

Den erfolgreichen Journalisten und Literaturkritiker Robert Iswall ereilt telegraphisch die Bitte, anlässlich der Schließung seiner ehemaligen Lehranstalt, einer Arbeiter-und-Bauern-Fakultät (ABF), eine Festrede zu halten. Obgleich anderen Projekten verpflichtet, zieht ihn der Auftrag in den folgenden Monaten zusehends in seinen Bann und wird Anlass zu einer Rückschau auf die Anstrengungen der jungen DDR, nach Kriegsende Bildungsmöglichkeiten für die unterprivilegierten Schichten zu etablieren. Im Fokus der Betrachtungen stehen Iswalls Freunde und Zimmergenossen, die jungen Kriegsheimkehrer Gerd Trullesand, Jakob Filter und Karl-Heinz Riek. Allesamt proletarischen Berufsgruppen entstammend, werden sie - nach unbeholfenem Beginn - glänzende Absolventen der ABF. Möglich ist dieser Erfolg durch ihren starken Zusammenhalt und den unbedingten Willen, mit eisernem Fleiß und hingebungsvoller Lernbereitschaft die Schwierigkeiten zu überwinden, die sich einerseits aus dem Lehrstoff, andererseits der bestenfalls gönnerhaften, im Grunde jedoch verächtlichen Einstellung des etablierten Bildungsbürgertums (Dozenten ebensowohl wie Studenten) ergeben, das unverhohlen seinen akademischen Dünkel zur Schau stellt. Das Aufeinandertreffen der ungleichen Charaktere (Trullesand ist ein Frauenliebling, Filter ein betulicher Phlegmatiker, Riek ein geborener Organisator, Iswall ein notorischer Angeber) bewirkt jene Situationskomik, die wesentlich zum Erfolg des Romans beigetragen und den Kritiker Reich-Ranicki zu der Apostrophierung des Verfassers als „ganz großer Könner“[1] bewogen hat.

Ein weiteres Motiv, das den ganzen Roman durchzieht, ist das der persönlichen Schuld: Nach den Abiturprüfungen hat Iswall der Parteileitung in einem Kadergespräch aus (grundloser) Eifersucht vorgeschlagen, dass Gerd Trullesand - sein bester Freund, Lebensretter und vermeintlicher Rivale um die Gunst einer Frau - für sieben Jahre in die Volksrepublik China delegiert wird, um dort ein Studium der Sinologie aufzunehmen. Bedingung dafür ist Trullesands sofortige Eheschließung mit einer Kommilitonin. Der Parteidisziplin gehorchend, willigt der konsternierte Auserwählte ein. Am Ende des Romans kommt es zu einer klärenden Aussprache der Protagonisten, in deren Verlauf sich herausstellt, dass die Sinologie - ebenso wie die Gattin - „Haupttreffer“ waren. Zeitgleich erreicht Iswall die Nachricht, dass seine Rede aus dem Programm des Festakts in der Aula gestrichen worden ist: Man wünscht keine Rückschau mehr, sondern einen Blick nach vorn.

Der Roman vermittelt die selbstgewisse Überzeugung, dass die ABF ihren historischen Auftrag erfüllt hat, die Hochachtung vor den Absolventen sowie die Zustimmung zu einem Land, das ihnen ihre glänzenden Karrieren überhaupt erst ermöglicht hat.

Besonderheiten

Autobiographische Ausprägung

Ebenso wie sein Protagonist Robert Iswall ist Hermann Kant in Hamburg gebürtig, geriet gegen Kriegsende in polnische Kriegsgefangenschaft und besuchte die ABF Greifswald.

Das Motto

Das Heine-Zitat „Der heutige Tag ist ein Resultat des gestrigen. Was dieser gewollt hat, müssen wir erforschen, wenn wir zu wissen wünschen, was jener will“ entstammt Heines „Französischen Zuständen“.[2] Dieses Motto ist als Leitmotiv des bilanzierenden Protagonisten Robert Iswall zu sehen.

Der Titel

Der Titel des Romans steht für „die proletarische Enteignung eines bürgerlichen Bildungssymbols“ und somit „den Aufstieg einer ganzen Klasse“[3].

Karl-Heinz Riek

Eine Sonderstellung unter den handelnden Figuren nimmt Karl-Heinz Riek ein, einer sprachlichen Marotte halber „Quasi“ genannt. Während seine Kommilitonen im Anschluss an das Abitur ausnahmslos ein erfolgreiches Studium aufgenommen und ansehnliche Karrieren gemacht haben, setzt sich ausgerechnet der begabte Organisator, überzeugte Agitator und talentierte Mathematiker Riek „in den Westen“ nach Hamburg ab, wo er eine zweifelhafte Gastwirtschaft mit Wettbüro führt. Ein neugieriger Besuch im Verlauf einer Dienstreise, die Iswall anlässlich der großen Hamburger Flutkatastrophe von 1962 in seinen Geburtsort führt, lässt ihn ratlos.

Einige Indizien (wie etwa das Fehlen von Rieks Kaderakte im Archiv der Universität, die nach wie vor gültige Partei-Bürgschaft für Iswall, die beschwörenden Worte anlässlich der Begegnung in Hamburg und nicht zuletzt die komplette Unerklärlichkeit des Vorgangs) legen den Eindruck nahe, der linientreue Kommunist sei als Spion tätig und unterhalte seine Hamburger Gastwirtschaft nur zum Schein.[4] Nicht zuletzt ist darauf zu achten, worauf der Autor Rieks Spitznamen sich reimen lässt.

Kritische Wertung

Rezeption der Erstveröffentlichung

„Kants bekanntester und bester Roman“[5] wurde in beiden deutschen Staaten kontrovers diskutiert und machte den Autor schlagartig bekannt. Im Osten stieß insbesondere Kants Ironie bei einigen orthodoxen Kritikern auf Widerspruch. Andere lobten die „Heiterkeit, die von Überlegenheit zeugt“[6], das „parteiliche Bekenntnis“ der Kantschen Hauptfiguren zur „sozialistischen Entwicklung“ und erklärten das Buch zum Kunstwerk der sozialistischen Nationalliteratur.[7] Kants satirische Attacken auf die Bundesrepublik fanden in Ostkritiken Zustimmung,[8] erregten aber Widerspruch bei westdeutschen Rezensenten wie Günther Zehm oder Marcel Reich-Ranicki, der die „Unaufrichtigkeit des Buches“ beklagte und Kant vorwarf, er sei zu feige, die Wahrheit über die Verhältnisse in der DDR zu schreiben.[9]

Stil

Einmütig wird dem Verfasser ein großes erzählerisches Talent attestiert.[10] Er bedient sich souverän diverser Stilmittel, die bis dato in der sozialistischen Literatur verpönt waren: Wechsel der Zeit- und Stilebenen, Rückblenden, Perspektivenwechsel, innerer Monolog (Verschränkung von Reflexion und Handlung), sozialistischer Realismus, Scherz, Satire und ironische Brechung werden mühelos miteinander verbunden. In der DDR-Rezeption spielt die gedankliche Rede auf den Waldarbeiter Jakob Filter, der es bis zum Hauptabteilungsleiter im Ministerium für Land- und Fortstwesen gebracht hat, eine herausragende Rolle. Thematisch ist eine gewisse Verwandtschaft zu Dumas’ Musketieren unübersehbar: Eine verschworene Gemeinschaft setzt sich für ihre gemeinsame Überzeugung ein. Die oftmals heitere Interaktion der vier Hauptpersonen könnte das Werk in die Nähe des Schelmenromans rücken, wären die Protagonisten nicht so unerhört tüchtig.

Der Stolz auf das Erreichte verführt den Autor gelegentlich zu einer selbstgefälligen Diktion, wie sie in Kants späteren Werken immer deutlicher zutage treten soll. Im Bemühen, dem Leser das erworbene Wissen vorzuführen, gerät der Text mehrfach zu einem - nicht eben revolutionär anmutenden – Namedropping bildungsbürgerlicher Begrifflichkeiten. Das Ergebnis ist ein bisweilen recht affektierter, langatmiger Habitus auf Kosten der Kurzweil und seiner besonderen Stärke, der Anekdote. Nichtsdestoweniger hat der Roman sein Publikum gefunden und unterhalten, nicht zuletzt auch in der Bundesrepublik.

Es steht zu vermuten, dass sich der Autor bewusst des Stilmittels der Namenssymbolik bedient, „Iswall“ also für eine Mauer aus Eis oder gar Eisen stehen könnte, die sich, vergleichbar den eisernen Bändern im Märchen vom Froschkönig, um das Herz gelegt hat. Da der Protagonist als hochmütig, kaltherzig und unnahbar charakterisiert wird, jedoch versucht, sukzessive mit sich selbst und seiner Vergangenheit ins reine zu kommen (Besuche bei Riek, Filter und Trullesand), scheint eine solche Deutung nicht völlig von der Hand zu weisen (siehe dazu Thomaneck). Abschließend zu klären wäre diese Frage wohl nur mit Kenntnissen des Niederdeutschen beziehungsweise der Onomastik.

Umgang mit unbequemen Themen

Robert Iswall ist kein bruchlos positiver, stets politisch korrekter Held, sondern im Kontext der realsozialistischen Ideologie in mancherlei Beziehung geradezu unerhört: Er verehrt keinen sowjetischen Schriftsteller, sondern Ernest Hemingway und Gott bewahre, Karl May, lässt seiner Spottlust freien Lauf, hat die falschen Bücher gelesen und als Mensch versagt.[11] Zweifellos hat das zur Popularität des Buchs beigetragen. Es erreichte in der DDR hohe Auflagen, wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt, in ost- wie westdeutschen Schulen gelesen und gilt als „der DDR-Roman schlechthin“[12].

Das Werk reißt zahlreiche unbequeme Themen an (Versagen des einzelnen, Versagen des Kollektivs, Dogmatismus, Karrierismus, Eitelkeit, Borniertheit auf Funktionärsebene, „Republikflucht“, Zerwürfnis der Sowjetunion mit der Volksrepublik China), die sich indes geradezu märchenhaft auflösen (der positiv gezeichnete Parteisekretär Haiduck verliert zwar seinen Posten durch eine Intrige, bekommt am Ende aber einen höheren), mit einem Kalauer zur Seite gelegt oder als Kinderkrankheiten des neuen Systems bedauert werden. Die Parteilichkeit des Verfassers, sein grundsätzliches Bekenntnis zur DDR, legt seinen Figuren Fesseln an: Kant „weitet die Grenzen, in denen Kritik möglich ist, aus, doch sprengt er sie nirgends“[13].

Insbesondere die Republikflucht wird als persönliches Versagen mehrerer Beteiligter oder als völlig unerklärlicher Vorgang gesehen, nie jedoch als auch nur ansatzweise rational begründbare Handlung. Möglicherweise hat der Umstand, dass Robert Iswall seinen leiblichen Vater früh verlor, Anteil an seiner linientreuen Weltanschauung; die Vermutung liegt nahe, dass ihm die allwissende Partei nicht nur das familiäre Leitbild ersetzt, sondern auch das, was er emotional entbehrt.

Eine besondere Rolle spielt die Koketterie des Ich-Erzählers mit seiner Schuld: Sowohl die Sinologie als auch die Ehefrau haben sich nach Trullesands Bekenntnis als „Haupttreffer“ erwiesen; im Ergebnis war die - laut Selbstbekenntnis niemals irrende - Partei also auch in diesem Punkt unfehlbar. Mit dem Hintergrundwissen, dass dem Verfasser Hermann Kant angelastet wird, als Denunziant für die Verbannung eines ABF-Kommilitonen ans sowjetische Eismeer verantwortlich gewesen zu sein,[14] hinterlässt gerade diese Passage einen beklemmenden Nachgeschmack.

Seine nonchalante Behandlung solcher Themen hat Kant den Vorwurf eingetragen, „Widersprüche schick aufzurauhen, um sie anschließend um so zuverlässiger wieder zu glätten“[15]: „Aus Problemen macht Kant treuherzige Anekdoten“[16]; „seine Erinnerungs- und Reflexionsgänge brechen, nach verheißungsvollen Anfängen, regelmäßig dort ab, wo ein wirkliches Tabu gebrochen, eine festsitzende Verdrängung aufgehoben werden müßte“[17].

Leblose Protagonisten?

So ansteckend der Enthusiasmus der Romanfiguren gelegentlich wirkt, so sehr stellt sich die Frage nach ihrer Glaubwürdigkeit. Trotz allen Bemühens um Authentizität, die insbesondere durch die charakterlichen Brüche der Hauptperson suggeriert werden soll, besitzen sie einen reliefartigen Zuschnitt. Schwierigkeiten dienen lediglich dazu, die Protagonisten nach deren Überwindung noch glorioser erscheinen zu lassen. Hass, Verzweiflung, Rachedurst, Freude, Trauer, Glückseligkeit und Liebeshunger finden nicht statt. Es gibt keine erschütternden Sinnkrisen, keine großen Gefühle, weder im Verhältnis Iswall – Trullesand und erst recht nicht im Verhältnis zwischen Mann und Frau. Eingehüllt in eine vernunftdurchtränkte Atmosphäre, reden sich die Figuren ihre Probleme nicht von der Seele, sondern sagen sie allenfalls auf, um sie sogleich mit Hilfe des Kollektivs, der Parteidisziplin oder eines Deus ex machina zu lösen. Bei allen Arabesken sind die Protagonisten von mathematischer Kälte; idealtypisch modelliert wie ein Arbeiterdenkmal, hinterlassen sie trotz gegenteiliger Anstrengungen des Verfassers einen leblosen, synthetischen Eindruck.

Formal besitzt der Roman „einen geradezu westlichen Touch“[18]; inhaltlich hingegen entfaltet er ein sozialistisches Biedermeier: Die DDR richtet sich nach Überwindung ihrer Kinderkrankheiten selbstzufrieden im Erreichten ein. Die Revolution entlässt ihre Kinder in ein kleinbürgerliches Idyll; großartige Menschen leben in einem großartigen Land: brave Aktivisten, sorglos und ihrer Zukunft gewiss.

Diese Kritikpunkte können selbstverständlich nur unter der Prämisse des bürgerlichen Freiheitsbegriffs gelten, der den größtmöglichen Handlungsspielraum für das Individuum postuliert. Aus der marxistisch-leninistischen Perspektive, zu der sich der Autor nach wie vor bekennt,[19], wird Freiheit zuerst kollektivistisch, nämlich als die Abwesenheit des Diktats kapitalistischer Herrschafts- und Eigentumsverhältnisse, begriffen. Demzufolge wäre ein noch so großer Handlungsspielraum des Individuums allenfalls eine Narrenfreiheit. Inwieweit eine solche Auffassung – zumal nach dem Zusammenbruch des Realsozialismus und angesichts der Weltwirtschaftskrise von 2009 – als lebensfremd anzusehen ist, kann nicht Gegenstand dieser Betrachtung sein.

Auflagen

Printausgaben

  • Vorabdruck 1964 in der Zeitschrift „Forum“
  • Rütten & Loening, Berlin (Ost), 1965
  • Bertelsmann, München 1966
  • Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt/M. 1968, ISBN 3-596-20931-5
  • Reclam, Leipzig 1979
  • Rütten & Loening, Berlin (Ost) 1986, ISBN 3-352-00024-7
  • Aufbau-Taschenbuch-Verlag, Berlin 1993 ff., ISBN 978-3-7466-1190-7

Hörbücher

  • Audio-CD: Hermann Kant Liest aus „Die Aula“ und „Der Dritte Nagel“, Label: Sony BMG Wort (2001), ISBN 3-898-30223-7
  • Audio-Cassette: Hermann Kant Liest aus „Die Aula“ und „Der Dritte Nagel“, Label: Sony BMG Wort (2001), ISBN 3-898-30224-5

Übersetzungen

Der Roman wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und erschien bei insgesamt 22 Verlagen.

Dramatisierung

Erstmals dramatisiert wurde „Die Aula“ vom Landestheater Halle in der Spielzeit 1967/68. Nach einem Gastspiel des Ensembles mit Kurt Böwe als „Trullesand“ bei den „Berliner Festtagen“ im Oktober 1968 wurde die Hallenser Fassung vom Deutschen Theater Berlin übernommen, weiter bearbeitet und an den Kammerspielen mit Reimar Johannes Baur als „Iswall“, Dieter Franke als „Trullesand“, Dieter Mann als „Filter“, Gerhard Bienert als „Völschow“ und Peter Aust als „Quasi“ herausgebracht (Premiere am 18. Februar 1969).[20] Mit mehr als 297 Aufführungen gehört „Die Aula“ zu den am meisten aufgeführten Stücken des Deutschen Theaters.

Verfilmung

TV-Verfilmung BRD 1976 nach der Bühnenfassung des Landestheaters Halle, Regie: H. Flick

Literatur

  • Wolfgang Emmerich: Kleine Literaturgeschichte der DDR. Erweiterte Neuausgabe, 1. Auflage, Berlin: Aufbau, 2000
  • Werner Grau: Aspekte eines Romans. In: Kant, Hermann: Die Aula. Bertelsmann-Buchgemeinschaft. Gütersloh, o. J.
  • Jos Hoogeveen: Satire als Rezeptionskategorie. Hermann Kants ‚Aula’ in der Diskussion zwischen Ost und West. In: Ders./Gerd Labroisse (Hg.): DDR-Roman und Literaturgesellschaft. Amsterdam: Rodopi 1981. (Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik. 11-12), S. 163-216.
  • Walter Jens (Hrsg.): Kindlers neues Literaturlexikon. Kindler, München 1990. Bd. 9, S. 118. ISBN 3-463-43009-6
  • Hermann Kant: Abspann. Aufbau-Verlag, Berlin u. a. 1991. ISBN 3-351-02146-1
  • Marcel Reich-Ranicki: Ohne Rabatt. Über Literatur aus der DDR. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1991. ISBN 3-421-06611-6
  • J. K. A. Thomaneck: Zum Stellenwert der Internationalen Brigadisten bei Anna Seghers im Kontext der Ankunftliteratur der DDR. In: Berliner LeseZeichen 1/99
  • Gero von Wilpert (Hrsg.): Lexikon der Weltliteratur. Bd. 2, Hauptwerke der Weltliteratur, 2., erw. Aufl., Kröner, Stuttgart 1980, S. 84. ISBN 3-520-80802-1
  • Beschaulich im Roman geblättert. In: Neues Deutschland v. 15. Mai 1985

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Reich-Ranicki, S. 121
  2. vgl. Abspann, S. 320
  3. Emmerich, S. 203
  4. vgl. Emmerich, S. 64; Reich-Ranicki, S. 126
  5. Hermann Wiegmann: Die deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts. Würzburg 2005, S. 336
  6. Inge Diersen: Humor und Satire und die Kunst, vernünftig miteinander umzugehen. Zu Hermann Kants Roman ‚Die Aula“. In: Berliner Zeitung v. 21. Januar 1966
  7. Maria-Verena Leistner: Hermann Kants Roman ‚Die Aula’. In: Deutsch als Fremdsprache 2/1967, S. 108-113, hier S. 112f.
  8. Anneliese Große: Vom Wert der Geschichte. In: Weimarer Beiträge 18 (8), 1972, S. 65-91, hier S. 81: „Satire, ... die hart die völlige Verkümmerung des Menschen im Kapitalismus angreift“
  9. Marcel Reich-Ranicki: Ein Land des Lächelns. In: Zur Literatur der DDR. München 1974, S. 83-89 (zuerst in: Die Zeit v. 1. April 1966)
  10. vgl. Reich-Ranicki , S. 121 ff., Emmerich, S. 203 f., Grau S. 415 f.
  11. vgl. Reich-Ranicki, S. 124
  12. Emmerich, S. 203
  13. Jürgen Manthey, zitiert nach Emmerich, S. 204
  14. vgl. Emmerich, S. 204
  15. Wolfgang Emmerich, S. 204
  16. Reich-Ranicki, S. 125
  17. Wolfgang Emmerich, S. 204
  18. Emmerich, S. 203
  19. vgl. „Abspann“
  20. s. Ernst Schumacher: Berliner Kritiken. Berlin (Ost) 1975, Bd. 1, S. 308ff.

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