Dienstleder

Dienstleder

Alois Dienstleder (* 17. Juni 1885 in Graz; † 31. Jänner 1946 ebenda) war ein österreichischer Politiker (CS und ab 1945 ÖVP) und ein Landeshauptmann der Steiermark.

Leben und Karriere

Nach der Volksschule besuchte Dienstleder die Bürgerschule, danach die Handelsschule. Er erlernte den Beruf des Buchhändler. Die Matura holte er nach um daraufhin Rechtswissenschaften an der Universität Graz zu studieren. 1920 promovierter er zum Dr. jur..

Anschließend absolvierte der Grazer die Gerichts- und Verwaltungspraxis. Kurz darauf wurde er Landesrat der Steiermärkischen Landesregierung. 1934 wurde er Dozent für Verwaltungs- und Kirchenrecht, ein Jahr später wurde er zum Universitätsprofessor ernannt. Zwischen 1938 und 1945 wurde er von den Nationalsozialisten außer Dienst gestellt. Nach dem Krieg wurde er allerdings wieder eingesetzt.

Zwischen 1934 und 1938 war Dienstleder Mitglied des österreichischen Staatsrates und vom 19. Dezember 1945 bis zu seinem Tod Mitglied des Bundesrates der Nachfolgerpartei der CS, der ÖVP.

In seiner Zeit als Bundesrat war er auch dessen stellvertretender Vorsitzender.

Vom 13. November 1933 bis zum 2. November 1934 war Alois Dienstleder Landeshauptmann der Steiermark und vom 20. Mai 1945 bis zum 28. Dezember 1945 war er Landeshauptmann-Stellvertereter[1].

Einzelnachweise

  1. Quelle auf verwaltung.steiermark.at

Wikimedia Foundation.

См. также в других словарях:

  • Alois Dienstleder — (* 17. Juni 1885 in Graz; † 31. Jänner 1946 ebenda) war ein österreichischer Politiker (CS und ab 1945 ÖVP) und ein Landeshauptmann der Steiermark. Leben und Karriere Nach der Volksschule besuchte Dienstleder die Bürgerschule, danach die… …   Deutsch Wikipedia

  • Steiermärkische Landesregierung — Logo des Landes Steiermark Aktuelle Sitzverteilung im Steirischen Landtag Diese Liste der Landesregierungen der Steiermark listet alle Landesregierungen des zweitgrößten österreichische …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Landesregierungen der Steiermark — Logo des Landes Steiermark Aktuelle Sitzverteilung im steirischen Landtag Die Liste der Landesregierungen der Ste …   Deutsch Wikipedia

  • Josef Krainer (Sohn) — Josef Krainer (* 26. August 1930 in Graz, Steiermark) ist ein österreichischer Politiker (ÖVP) und ehemaliger Landeshauptmann der Steiermark. Er ist der Sohn von Josef Krainer senior. Josef Krainer wurde in eine politisch sehr aktive Familie… …   Deutsch Wikipedia

  • Josef Krainer jun. — Josef Krainer (* 26. August 1930 in Graz, Steiermark) ist ein österreichischer Politiker (ÖVP) und ehemaliger Landeshauptmann der Steiermark. Er ist der Sohn von Josef Krainer senior. Josef Krainer wurde in eine politisch sehr aktive Familie… …   Deutsch Wikipedia

  • Josef Krainer sen. — Josef Krainer senior (* 16. Februar 1903 in Sankt Lorenzen bei Scheifling; † 28. November 1971 in Allerheiligen bei Wildon) war ein österreichischer Politiker (ÖVP) und langjähriger Landeshauptmann der Steiermark. Er ist der Vater von Josef… …   Deutsch Wikipedia

  • Landeshauptmann von Kärnten — Die Liste der österreichischen Landeshauptleute zeigt alle Landeshauptleute der österreichischen Bundesländer. Die Gauleiter während der Zeit des Nationalsozialismus wurden aus Gründen der Zeitgeschichtsforschung chronologisch integriert:… …   Deutsch Wikipedia

  • Landeshauptmann von Salzburg — Die Liste der österreichischen Landeshauptleute zeigt alle Landeshauptleute der österreichischen Bundesländer. Die Gauleiter während der Zeit des Nationalsozialismus wurden aus Gründen der Zeitgeschichtsforschung chronologisch integriert:… …   Deutsch Wikipedia

  • Landeshauptmänner in Österreich — Die Liste der österreichischen Landeshauptleute zeigt alle Landeshauptleute der österreichischen Bundesländer. Die Gauleiter während der Zeit des Nationalsozialismus wurden aus Gründen der Zeitgeschichtsforschung chronologisch integriert:… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Biografien/Di — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia


Поделиться ссылкой на выделенное

Прямая ссылка:
Нажмите правой клавишей мыши и выберите «Копировать ссылку»