Digitale Medien


Digitale Medien

Unter digitalen Medien versteht man elektronische Medien, die mit digitalen Codes arbeiten. Den Gegensatz bilden analoge Medien. Der Begriff „digitale Medien“ wird auch als Synonym für die „Neuen Medien“ verwendet.[1]

Digitale Medien sind zum einen Kommunikationsmedien, die auf der Grundlage digitaler Informations- und Kommunikationstechnologie funktionieren (z. B. Internet).[2] Als digitale Medien werden zum anderen technische Geräte zur Digitalisierung, Berechnung, Aufzeichnung, Speicherung, Verarbeitung, Distribution und Darstellung von digitalen Inhalten (Content) bezeichnet. Die Digitalisierung der Medien setzte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein. Digitale Medien stellen sowohl von der Produktion als auch von der Nutzung her eine tiefgreifende Veränderung gegenüber früheren, analogen Medien dar.

Die Computertechnik stellt die Basis für digitale Medien dar. Computersysteme basieren in erster Linie auf der Grundlage des binären Zahlensystems. In diesem Fall bezieht sich "digital" auf die diskreten Zustände von "0" und "1" für die Darstellung beliebiger Daten. Computer sind Maschinen, die binäre Daten als digitale Information interpretieren.

Beispiele

Die folgende Liste für Beispiele digitaler Medien basiert auf einer eher technischen Sicht:

Bildschirmbezogene Anwendungen:

Interaktive Objekte und Installationen:

Interaktive Environments (durch Medien definierte Räume):

  • Showroom
  • Multimedialer Ausstellungsraum

Interaktive Architektur (vor allem Kommunikation im öffentlichen Raum):

Und weitere interaktive Medien.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Schlagwortnormdatei: „Neue Medien“, abgefragt am 3. August 2011.
  2. "Digitale Medien. Alle Medien, die auf der Grundlage digitaler Informations- und Kommunikationstechnologie funktionieren (z. B. Internet)." (Quelle: Gabi Reinmann/Martin Eppler: Wissenswege, Bern 2008).

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