Don Quichotte


Don Quichotte

Don Quijote [doŋkiˈxote] (Don Quixote in alter Schreibweise; Don Quichotte [kiˈʃɔt] in französischer Orthografie, teilweise auch im deutschen Sprachraum üblich) ist die allgemeinsprachliche Bezeichnung für den Roman El ingenioso hidalgo Don Quixote de la Mancha von Miguel de Cervantes, übersetzt Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha, und gleichzeitig der Name des Protagonisten.

Der erste Teil wurde 1605, der zweite 1615 veröffentlicht. Beide Romane erschienen in spanischer Sprache. Die erste deutsche Übersetzung wurde 1621 (Don Kichote de la Mantzscha) von Pahsch Basteln von der Sohle angefertigt; allerdings ist die 1799–1801 herausgegebene Übersetzung von Ludwig Tieck heute die bekannteste deutsche Übersetzung, die von Ludwig Braunfels gefertigte galt lange als die sprachtreueste und kenntnisreichste. 2008 erschien das Werk in einer von Susanne Lange neu übersetzten, zweibändigen deutschen Fassung, welche von der Literaturkritik hoch gelobt wurde und deren sprachliche Dimension im Deutschen mit derjenigen des Originals verglichen wurde.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Grandville: Don Quijotes Kampf mit den Rotweinschläuchen (1848)
Grandville: Don Quijotes Abenteuer mit den Pilgern auf der Bußfahrt. 1848
Honoré Daumier: Don Quijote auf seinem Pferd Rosinante (um 1868)

Don Quijote ist ein kleiner Landadliger – dessen wahrer Name sogar dem Erzähler nicht genau bekannt ist (allerdings ist der Name des Adeligen im Buch als "Alonso Quijano" genannt) – und lebt „irgendwo“ in der Mancha in Spanien.

Dort verschlingt er einen Ritterroman nach dem anderen, bis er schließlich verrückt wird und glaubt, er selbst müsse sich als fahrender Ritter todesmutig in Gefahren stürzen, um das Unrecht zu bekämpfen. Seinem Pferd verleiht er nach vier Tagen intensivem Nachdenken den Namen Rosinante (Rocinante, span. Rocin „Gaul“, und antes „vorher“ bzw. „vorhergehend“) mit der Doppelbedeutung vorher ein gewöhnlicher Gaul, (jetzt) allen Gäulen vorangehend. Ein Bauernmädel macht er zur Gebieterin seines Herzens, die er nicht weniger wohlklingend Dulcinea von Toboso (von dulce „süß“) nennt.

So kommt es zu einem ersten Ausritt. Alles, was er sieht, bringt er mit dem Rittertum in Zusammenhang, obwohl dieses schon seit Generationen nicht mehr aktuell ist. Eine einfache Schenke wird in seinen Augen zu einer Burg, und die Dirnen, die davorstehen, werden zu Burgfräulein. Nach seinem ersten Ausritt wird er völlig zerschlagen nach Hause geschafft. Barbier und Dorfpfarrer veranstalten dann ein Autodafé (Bücherverbrennung), dem – mit Ausnahme des Amadis de Gaula und des Tirant lo Blanch – sämtliche seiner Ritterromane zum Opfer fallen. Don Quijote rekrutiert dann einen „Schildknappen“, der ihn während der folgenden Abenteuer begleiten wird. Dieser heißt Sancho Panza (oder „Pansa“, was man als „heiliger Bauch“ verstehen kann), wohnt im selben Dorf und ist (zunächst) nicht der Hellste. In Ermangelung eines Pferdes begleitet er seinen Herrn auf einem Esel, den er gelegentlich mit dem Namen Rucio anspricht, was in einigen Gegenden Spaniens nichts anderes als „Esel“ bedeutet. Sancho Panza spricht häufig in Sprichworten. Erst mit dieser Kontrastfigur bekam der hagere Don Quijote seine universelle Bedeutung.

Dulcinea ist die Angebetete von Don Quijote. Er hat sie zwar nie wirklich gesehen, aber da ein richtiger Ritter eine Angebetete braucht, braucht auch Don Quijote eine solche. Alles, was er tut, tut er für sie. Als er etwa einen Zug von Galeerensträflingen befreit, verlangt er als Dank, dass alle zu Dulcinea gehen und ihr von seinen Taten, die er ihretwegen vollbracht hat, berichten sollen.

Das bekannteste Abenteuer ist zweifellos das, in welchem der Held – trotz der eindringlichen Warnungen seines Knappen – anstelle von Windmühlen Riesen sieht und diese zu bekämpfen versucht, was natürlich nicht glücklich ausgeht. Dass er diesen Kampf verliert, schreibt er bösen Mächten zu. (Der Ausdruck gegen Windmühlen kämpfen geht auf diese Geschichte zurück.) Der in seine Fantasien vernarrte Idealist kämpft auch gegen staubumwölkte Hammelherden, liefert sich mit rotweingefüllten Schläuchen einen „blutigen“ Kampf und erobert noch den „Helm des Mambrin“ – eine Barbierschüssel. Don Quijote gibt sich auf Anregung seines Knappen den Übernamen Der Ritter von der traurigen Gestalt, und als solche kehrt er übel zugerichtet auf dem Ochsenkarren in sein Heim zurück.

Im zweiten Buch nennt er sich dann auch Löwenritter.

Eröffnungssatz

«En un lugar de la Mancha, de cuyo nombre no quiero acordarme, no ha mucho tiempo que vivía un hidalgo de los de lanza en astillero, adarga antigua, rocín flaco y galgo corredor.»

„An einem Orte der Mancha, an dessen Namen ich mich nicht erinnern will, lebte vor nicht langer Zeit ein Hidalgo, einer von jenen, die einen Speer im Lanzengestell, eine alte Tartsche, einen hagern Gaul und einen Windhund zum Jagen haben.“

Der Ausspruch de cuyo nombre no quiero acordarme wurde durch das Buch berühmt. Wie andere Fragmente des Buches auch, wurde er ein gebräuchliches Klischee im modernen Spanisch. Der Satzteil könnte auch "an dessen Namen mich zu erinnern ich nicht in der Lage bin" übersetzt werden.

Der Heimatort Don Quijotes

Einer verbreiteten Theorie nach spielt Cervantes im Eröffnungssatz auf den Ort Argamasilla de Alba in der Provinz Ciudad Real an, wo er einige Zeit im Gefängnis verbracht haben soll, was allerdings nicht belegt ist. Einer Studie der Universität Complutense in Madrid zufolge kommt jedoch aufgrund der geografischen Lage eher das gut 40 km weiter südlich gelegene Villanueva de los Infantes als Ausgangspunkt der Ausritte Don Quijotes in Frage.[1]

Im letzten Kapitel des zweiten Teils schreibt Cervantes, der im Roman auftretende fiktive Erzähler habe den Heimatort des Protagonisten nicht benannt,

«... por dejar que todas las villas y lugares de la Mancha contendiesen entre sí por ahijársele y tenérsele por suyo, como contendieron las siete ciudades de Grecia de Homero.»

„... um allen Städten und Dörfern der Mancha den Wettstreit darüber zu ermöglichen, welcher Ort ihn als seinen Sohn beanspruchen und unter die Seinigen zählen dürfe, so wie einst jene sieben Städte Griechenlands sich um Homer gestritten.“

Zwei Teile

Der Roman besteht aus zwei Büchern. Das Werk von Miguel de Cervantes wurde gleich nach der Erstveröffentlichung zu Beginn des Jahres 1605 ein Verkaufsschlager – schon wenige Wochen später liefen drei Raubdrucke um. Das Publikum empfand es als zeitkritischen und zugleich höchst ironischen Roman.

Nach dem Erfolg des ersten Buches schrieb ein anderer Schriftsteller unter dem Namen Alonso Fernández de Avellaneda eine inoffizielle und durch Cervantes nicht genehmigte Fortsetzung - Titel: Segundo tomo del ingenioso hidalgo Don Quixote de la Mancha – que contiene la tercera salida, y es la quinta parte de sus aventuras (1614). In Cervantes' späterer Fortsetzung (erschienen 1615 unter dem Titel Segunda parte del ingenioso cavallero Don Quixote de la Mancha) wird bei verschiedenen Gelegenheiten auf diese „unechte“ Fortsetzung angespielt.

Bedeutung

El ingenioso hidalgo Don Quixote de la Mancha ist zweifellos eines der wichtigsten Bücher der Weltliteratur, ganz zu schweigen von seiner Bedeutung im spanischsprachigen Raum. In der Literaturgeschichte des Abendlandes begründet das Werk die neue Gattung Roman. Der Ritter Don Quijote hat bald nach seiner Geburt ein eigenes Leben als literarische Figur entwickelt, die Cervantes, der wohl ursprünglich eine kurze, herbe Parodie auf die damals populären Rittergeschichten schreiben wollte, völlig mitgerissen hat. Jedoch nur vordergründig betrachtet ist der Don Quijote eine Parodie auf Ritterromane. (Das Autodafé-Kapitel ist ein Schnellverriss der zeitgenössischen romanischen Literatur.) Das zentrale Thema Cervantes' ist – wie bei seinem Zeitgenossen William Shakespeare – die Frage, was in unserer Umwelt Wirklichkeit ist und was Traum, der Konflikt zwischen Ideal und Realität. Nicht nur den Sinnen, auch den Worten kann man nicht vertrauen, selbst Namen werden zweideutig. Sogar der Leser bleibt im Zweifel, ob er seinen Helden als versponnenen Idealisten oder aber als lächerlichen Narren einordnen soll. Schließlich wird im zweiten Band aus dem Narren ein Weiser, während sich sein tumber Begleiter zu einem zweiten Salomo mausert.

Eine der verbreiteten Illustrationen von Gustave Doré

Don Quijote hat über die Jahrhunderte vielfältige Interpretationen erfahren: So wurde das Werk als Parodie auf die Ritterromane seiner Zeit gesehen, als Darstellung eines heroischen Idealismus, als Traktat über die Ausgrenzung des Autors selbst oder auch als Kritik am spanischen Imperialismus. Vladimir Nabokov und José Ortega y Gasset beispielsweise haben einiges Erhellendes zu dieser Figur und ihrer Geschichte geschrieben. Einige Literaturwissenschaftler – allen voran Leandro Rodriguez – erkannten in zahlreichen Details der Handlung auch Anspielungen auf die Probleme, denen Conversos, von getauften Juden abstammende Familien, in der spanischen Gesellschaft des 16. Jahrhunderts ausgesetzt waren. Deutliche Anspielungen sowie die Tatsache eines Talmudzitates im Don Quijote führten auch zu der – allerdings nicht gesicherten – These, dass Cervantes selbst aus einer Familie von Conversos gestammt haben mag. Die Schriftstellerin Dominique Aubier erforschte in mehreren Arbeiten Bezüge zur jüdischen Kabbalistik im Don Quijote.

Bis zum heutigen Tag besteht in der Literaturwissenschaft kein Konsens über die eigentliche Aussage und Zielgruppe des Romans.

Viele Künstler haben Gemälde oder Illustrationen zu Don Quijote und seinen Geschichten angefertigt, unter ihnen Grandville, Honoré Daumier, Vicente Blasco Ibáñez, Gustave Doré, Salvador Dalí, Pablo Picasso und Markus Vallazza. Salvador Dalí hat unter anderem die Illustrationen zu einer Don-Quijote-Ausgabe gezeichnet, die im Original im Pariser Dalí-Museum zu sehen sind.

Kampf gegen die Windmühlen

Heute ist Don Quijotes Kampf gegen die Windmühle(n) die bekannteste Episode des Romans. Sie spielt im Original nur eine untergeordnete Rolle, ist aber für die meisten modernen Bearbeitungen dieses Stoffs zentral. Einer häufigen Interpretation zufolge war das 17. Jahrhundert von diesem ausweglosen Kampf des gnädigen Herrn gegen die gnadenlose Maschine fasziniert, weil der rasante technische Fortschritt damals den Machtverlust der Aristokratie vorantrieb. Die lächerliche Auflehnung des Junkers gegen Windmühlen war dafür das ideale Symbol.

Rezeption

Literarisches

  • Friedrich Schlegel bezieht sich in der eher kurzen Vorrede zu seinem Roman Lucinde auf die Vorrede zu Cervantes' Don Quixote. Nicht nur, dass hier der Autor (neben Boccaz und Petrarca) als Vorbild für Vorreden benannt wird (Und selbst der hohe Cervantes, auch als Greis und in der Agonie noch freundlich und voll von zartem Witz, bekleidet das bunte Schauspiel der lebensvollen Werke mit dem kostbaren Teppich einer Vorrede, die selbst schon ein schönes romantisches Gemälde ist.), sondern Schlegel reflektiert wie dieser selbstreflexiv in seiner Vorrede über das Schreiben von Vorreden. Auch greift Schlegel das Motiv des Buches als der Sohn des Geistes des Autors auf, verwendet es jedoch, um das Thema seines eigenen Romans vorzustellen: Die erotische Liebe und das Dichten darüber.
Aber was soll mein Geist seinem Sohne geben, der gleich ihm so arm an Poesie ist als reich an Liebe?' [...] Nicht der königliche Adler allein [...][,] auch der Schwan ist stolz [...]. Er sinnt nur darauf, sich an den Schoß der Leda zu schmiegen, ohne ihn zu verletzen; und alles was sterblich ist an ihm, in Gesänge auszuhauchen. (F. Schlegel, Lucinde, Prolog)

Theaterstücke

  • Michail Bulgakow: Don Quijote – Bearbeitung des Don Quijote von Cervantes für die Bühne, 1937–38; erstmals veröffentlicht 1962

Filmografie

Der Roman wurde seit 1926 mehrfach verfilmt, jedoch mit unterschiedlichen Schwerpunkten in der Handlung.

  • 1926: Don Quijote, (Spanisch-dänische Koproduktion)
  • 1933: Don Quixote, Regie: Georg Wilhelm Pabst (Britischer Film aufgenommen in drei Sprachversionen (englisch, deutsch und französisch) mit Fjodor Schaljapin als Don Quijote)
  • 1947: Don Quijote de la Mancha, Regie: Rafael Gil (Spanischer Film mit Rafael Rivelles als Don Quijote)
  • 1957: Don Kichot, Regie: Grigori Kosinzew (Sowjet-russischer Film mit Nikolai Tscherkassow als Don Quijote)
  • 1961: Don Kihot, Regie Vlado Kristl (ein Animationsfilm aus Jugoslawien, der als Selbstporträt des Regisseurs verstanden werden kann.)
  • 1965: Don Quijote von der Mancha (4-teilige Fernsehfassung im Rahmen der Abenteuervierteiler im ZDF, mit Josef Meinrad als Don Quijote, Roger Carrel als Sancho Pansa und Fernando Rey als Herzog. Diese Fassung gilt als eine der werkgetreuesten Verfilmungen. Sie wurde 2006 als DVD herausgegeben.)
  • 1971: Don Kihot i Sanco Pansa, Regie: Zdravko Sotra (Jugoslawischer Fernsehfilm)
  • 1971: Don Kisot Sahte Sövalye (Türkischer Spielfilm, Regie: Semih Evin, Münir Özkul als Don Quijote und Sami Hazinses als Sancho Pansa)
  • 1972: Man of La Mancha, Regie: Arthur Hiller (Musicalversion mit Peter O’Toole als Don Quijote und Sophia Loren als Aldonza)
  • 1973: The Adventures of Don Quixote (britische Fernsehproduktion mit Rex Harrison als Don Quijote)
  • 1973: Don Quixote (Ballett-Film mit Robert Helpmann als Don Quijote und Rudolf Nurejew)
  • 1978: Don Quijote de la Mancha (Spanische Zeichentrick-Serie)
  • 1987: Dünki Schott (Schweizer Fassung von und mit Franz Hohler)
  • 1988: Tskhovreba Don Kikhotisa da Sancho Panchosi (Sowjetrussische Fernsehserie in georgischer Sprache mit Kachi Kawsadse als Don Quijote)
  • 1991: El Quijote de Miguel de Cervantes (Spanische Fernsehserie mit Fernando Rey als Don Quijote)
  • 1997: Don Quixote – Regie: Csaba Bollók (Ungarische Version)
  • 2000: Don Quixote, Regie: Peter Yates (US-amerikanischer Fernsehfilm mit John Lithgow als Don Quijote und Bob Hoskins als Sancho Panza)
  • 2002: El Caballero Don Quijote, Regie: Manuel Gutiérrez Aragón (Spanischer Kinofilm mit Juan Luis Galiardo als Don Quijote, gezeigt auf dem Filmfestival in Venedig)
  • 2005: Don Quichotte oder Die Missgeschicke eines zornigen Mannes (französisches Filmessay für das Fernsehen)
  • 2006: Honor de Cavalleria, Regie: Albert Serra (Katalanischer Spielfilm, umgesetzt mit Laienschauspielern, mehrfach ausgezeichnet, gezeigt auf mehreren internationalen Filmfestivals (u.a.: Cannes 2006, CineLatino 2007))
  • 2008: Don Quichote - Gib niemals auf!, (deutsche Fernsehverfilmung von Sat.1 mit Christoph Maria Herbst als Don Quijote und Johann Hillmann)

Auch Terry Gilliam und Orson Welles versuchten, den Stoff zu verfilmen, schafften es jedoch nicht. Lost in La Mancha ist ein Dokumentarfilm über Gilliams Versuch.

Vertonungen

Plakat zur Oper Don Quichotte von Jules Massenet

In der Musik gibt es unter anderen folgende wichtige Vertonungen:

Ballett

Sonstiges

  • Ein Asteroid (Don Quixote) wurde nach ihm benannt.
  • Eine deutsch-türkische monatliche Humorzeitschrift heißt Don Quichotte.
  • Der romantische Dichter Friedrich de la Motte Fouqué galt als ein versponnener Poet, der sich manchmal in seiner Dichtung verlor und Realität und Fiktion dann nicht auseinanderhalten konnte. Deshalb nannten ihn seine Zeitgenossen den märkischen Don Quixote.
  • 2005 widmete Spanien zum 400. „Geburtstag“ von Don Quixote eine 2-Euro-Gedenkmünze.
  • Der Schriftsteller Paul Auster zieht in seinem Werk Stadt aus Glas Parallelen zu Don Quixote.
  • Im Manga One Piece wurde ein Pirat „Don Quichotte de Flamingo“ genannt.
  • In Bill Bo und seine Kumpane, bekannt durch die Verfilmung der Augsburger Puppenkiste (1968)und zur Zeit des 30-jährigen Krieges spielt, ist die Figur „Don Josefo Spinoso von dela Weng“ durch den gerade erst erscheinenden Roman Don Quijote so inspiriert, dass er an jeder Ecke den „silbernen Ritter“ vermutet.
  • In "Asterix in Spanien" gibt es eine Anspielung auf Quixote

Literatur

Deutsche Ausgaben (Auswahl)

  • Don Kichote de la Mantzscha, d.i. Die abentheurliche Geschichte des scharpfsinnigen Lehns-und-Rittersassen/ Juncker Harnisch auss Fleckenland/ auss dem Spanischen ins Hochteutsche versetzt durch Pahsch Basteln von der Sohle. Franckfurt, gedruckt bey B. Ilssner, 1669.
  • Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha, Ludwig Tieck, 4 Bde., Berlin 1799–1801.
Heute erhältlich als:
  • Miguel de Cervantes Saavedra: Don Quixote von la Mancha. Übers. von Ludwig Tieck, Nachwort von Heinrich Heine, Diogenes, ISBN 3-257-21496-0
  • Miguel de Cervantes Saavedra: Don Quijote. Patmos, ISBN 3-491-96083-5
  • Miguel de Cervantes Saavedra: Don Quixote. Könemann, ISBN 3-8290-5374-6
  • Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha. Deutsch von Ludwig Braunfels. 1848 u. ö. (z. B.: Düsseldorf / Zürich: Artemis und Winkler, 2000. ISBN 3-538-06531-4)
  • Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha. Deutsch von Ludwig Braunfels. dtv. ISBN 3-423-12351-6
  • Der scharfsinnige Ritter Don Quijote von der Mancha. Übers. von Konrad Thorer unter Benutzung einer anonymen Ausgabe von 1837, Insel, 1955 (und andere Jahre)
  • Don Quijote von der Mancha Neuübersetzung von Susanne Lange, Hanser-Verlag, München 2008, ISBN 978-3-446-23076-7

Weiterführende Literatur

Für Einführungen zu Cervantes und Bibliographien, siehe auch Artikel „Miguel de Cervantes“.

  • Gisela Burkamp (Hrsg.): Spuren des Don Quijote. Eine Sammlung von Malerei, Zeichnung und Grafik, Skulptur, Büchern und Exlibris vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Kerber, Bielefeld 2003, ISBN 3-936646-21-X
  • Roberto González Echevarría (Hrsg.): Cervantes’ Don Quixote. A casebook. Oxford University Press, New York 2005, ISBN 0-19-516937-9 (Aufsatzsammlung)
  • Johannes Hartau: Don Quijote in der Kunst. Wandlungen einer Symbolfigur. Mann, Berlin 1987, ISBN 3-7861-1449-8
  • Hendrik Heisterberg: Don Quijote im unsichtbaren Kino. Eine Analyse fehlgeschlagener Verfilmungen von Cervantes' "Don Quijote de la Mancha" . Telos, Münster 2009, ISBN 978-3-933060-23-5
  • Louis A. Murillo: A critical introduction to Don Quixote. Lang, New York u. a. 1990, ISBN 0-8204-0516-7
  • Vladimir Nabokov: Die Kunst des Lesens. Cervantes' „Don Quijote“. S. Fischer, Frankfurt a. M. 1985, ISBN 3-10-051504-8
  • David Quint: Cervantes's novel of modern times. A new reading of Don Quijote. Princeton University Press, Princeton 2003, ISBN 0-691-11433-1
  • Edward C. Riley: Don Quixote. Allen & Unwin, London u. a. 1986, ISBN 0-04-800009-4 (Einführung)
  • Isabel Ruiz de Elvira Serra (Red.): Don Quijote. Ausgaben in vierhundert Jahren. Museum für Kunsthandwerk, Frankfurt am Main 1991, ISBN 84-7483-775-8
  • Javier Salazar Rincón: El mundo social del Quijote. Gredos, Madrid 1986. ISBN 84-249-1060-5
  • Javier Salazar Rincón: El escritor y su entorno. Cervantes y la corte de Valladolid en 1605. Junta de Castilla y León, Valladolid 2006. ISBN 84-9718-375-4
  • Christoph Strosetzki: Miguel de Cervantes’ Don Quijote.Explizite und implizite Diskurse im „Don Quijote“. (= Studienreihe Romania; 22). Schmidt, Berlin 2005, ISBN 3-503-07939-4 (Aufsatzsammlung, Inhalt)
  • Bernhard H.F. Taureck: Don Quijote als gelebte Metapher. Wilhelm Fink, München, 2008. ISBN 978-3-7705-4721-0
  • Miguel de Unamuno: Vida de don Quijote y Sancho, según Miguel de Cervantes Saavedra, explicada y comentada. [1905], Madrid, Alianza Editorial, 2005. ISBN 84-206-3614-2
  • Dominique Aubier: Don Quijote, profeta y cabalista, ediciones Obelisco, Barcelona 1981 ISBN 84-300-4527-9. Die Autorin vertritt ihre Thesen auch in dem preisgekrönten Fernseh-Dokumentarfilm von 2005: El Secreto de Don Quijote (span.)

Medien

  • Miguel de Cervantes Saavedra: Don Quixote de la Mancha. Hörbuch auf 6 CDs, Dhv, ISBN 3-89940-144-1
  • Abenteuerklassiker – Schatzinsel, Seewolf, Lederstrumpf ... 2CD, BSC Music, prudence 398.6619.2 (mit Musik aus dem ZDF-Vierteiler)
  • Original Broadway Cast der Musical-Version The Man of La Mancha CD 1965 (über den Fachhandel), Neuaufnahme von 2002 mit Brian Stokes Mitchell als Don Quijote, Marie Elizabeth Mastrantonio als Aldonza und Ernie Sabella als Sancho Panza auch per download im Web; deutschsprachige Version (Wien) mit Josef Meinrad ab Don Quijote sowie eine Aufnahme mit Plácido Domingo als Don Quixote und Julia Migenes als Aldonza ebenfalls über den Fachhandel und das Web
  • Miguel de Cervantes: Don Quixote de la Mancha. Romances y Músicas, Montserrat Figueras, Hespèrion XXI, La capella reial de catalunya, Jordi Savall. 2 CDs mit Musik der Epoche und thematisch auf den Roman bezogen. In einem aufwändig gestalteten Buch mit Übersetzungen in sieben Sprachen.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. [1]


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