Dragster

Dragster

Dragster sind Fahrzeuge, die speziell für das Drag Racing (Beschleunigungsrennen) konstruiert oder modifiziert wurden. Dragster werden von großvolumigen, meist aufgeladenen Motoren mit bis zu einigen tausend PS Leistung angetrieben, die über sehr breite Antriebsräder auf den Drag Strip gebracht werden. Im engeren Sinn werden nur Rennwagen als Dragster, Motorräder hingegen als Drag Bikes bezeichnet. Die klassische Renndistanz beträgt eine viertel Meile, was 402,34 Metern entspricht.

Scott Kalittas (†) Top Fuel Dragster am Start (2007)
Top Fuel Funny Cars, Rennen in den USA

Inhaltsverzeichnis

Amateurklassen

Generelle Regelungen

Die Amateurklassen bzw. Sportsman-Klassen umfassen ein breites Spektrum, vom straßenzugelassenen Serienfahrzeug bis hin zum speziell für das Drag Racing konstruierten Rennwagen. Um einer immer stärkeren Aufrüstung der Fahrzeuge entgegenzuwirken und um die Kosten zu begrenzen, wird in den meisten Klassen nach einem Zeitindex gefahren. Die Fahrer müssen versuchen, möglichst nahe an die vorgegebene Zeit heran zu kommen. Eine Unterschreitung des Indexes führt zur Disqualifikation.

Public Race, Modified Public, Street Eliminator

Rennwagen auf Basis eines VW Käfer

In der Klasse Public Race können die Teilnehmer mit Serienfahrzeugen antreten, die auf der Viertelmeile schneller als 16,50 s aber langsamer als 11,99 s sind. An der Ziellinie erreichen die Fahrer Geschwindigkeiten bis zu 180 km/h. In dieser Klasse können auch Zuschauer mit ihren Wagen antreten. Die Klasse Modified Public ist reserviert für modifizierte Serienfahrzeuge, die schneller als 12,00 s, aber langsamer als 10,90 s sind. Motor und Fahrwerk dürfen in beiden Klassen modifiziert werden, die Änderungen müssen jedoch im Fahrzeugschein dokumentiert sein. Im Rennen sind Rennreifen erlaubt, deren ungewohnte Haftung auf der griffigen Piste bei manchen eine Schwachstelle in der Kraftübertragung offenlegt. Der Klassiker im Amateurbereich ist das Duell von großvolumigen US-amerikanischen Muscle Cars gegen den leichten, mit Porsche-Teilen und Turbolader aufgerüsteten VW Käfer. Fahrzeuge mit Frontantrieb haben konstruktionsbedingt Nachteile beim Start, können dies bis zum Ziel aber oft wettmachen. Die 10 Sekunden-Klasse für Wagen mit über 1.000 PS wird bei den NitrolympX auf dem Hockenheimring seit einigen Jahren nicht mehr ausgetragen. In Deutschland haben sich Fahrer in einer selbst organisierten Street Eliminator-Serie[1] zusammengeschlossen.

Super Street, Super Gas, Super Comp

In den Klassen Super Street, Super Gas und Super Comp sind weitreichende Modifikationen an Motor und Karosserie erlaubt. Auch reine Rennwagen kommen zum Einsatz. Für diese Klassen werden Zeitindizes von 10,90 s (Super Street), 9,90 s (Super Gas) und 8,90 s (Super Comp) für die Viertelmeile vorgegeben. Die Fahrer müssen im Rennen versuchen, möglichst nahe an die vorgegebene Zeit heranzukommen. Eine Unterschreitung des Zeitindexes führt zur Disqualifikation, wodurch ein Wettrüsten verhindert wird. Jeder Automotor ist als Antrieb erlaubt, zwecks Aufladung können Turbolader und Roots-Typ-Kompressoren eingesetzt werden. Die Motoren dürfen mit Benzin, Benzin-Alkohol-Gemisch, Methanol oder Lachgas betrieben werden. Das Mindestgewicht der Rennwagen ist abhängig von der Klasse und von der Zylinderzahl. Je höher die Klasse, desto geringer das Mindestgewicht, je höher die Zylinderzahl, desto höher das Mindestgewicht. In den Klassen Super Street und Super Gas treten die Fahrer mit modifizierten Straßenfahrzeugen oder Roadstern an, in der Klasse Super Comp mit speziell konstruierten Dragstern.

Competition Eliminator

Top Methanol Dragster (vorn) und Competition Car (hinten)

Die höchste Amateurklasse ist die der Competition Cars, in der ohne Zeitindex gefahren wird. Die Sektion Competition Eliminator ist in mehrere Klassen unterteilt. Die Dragster, die mit ihrem langen Radstand den Dragstern der Profi-Teams ähneln und die sogenannten Altereds mit einer speziell angefertigten oder stark modifizierten Karosserie. Weitere Klassenkriterien sind die Motorisierung, die Aufladung und der verwendete Kraftstoff. Das Mindestgewicht der Dragster beträgt für V8-Motoren 612 kg, für 6-Zylinder-Motoren 454 kg und für 4-Zylinder-Motoren 386 kg. Die Mindestgewichte der Altereds sind um einige hundert Kilogramm höher. Eine typische Motorisierung ist etwa ein aufgeladener V8-Motor mit 4,6 l Hubraum. Die stärksten Competition Cars leisten bis zu 1500 PS. Aufgrund des vergleichsweise geringen Gewichtes sind in dieser Klasse Viertelmeilenzeiten unter sieben Sekunden möglich, wobei über 300 km/h erreicht werden.

Pro Stock

Pro Stock von Warren Johnson auf der Waage

Die Klasse Pro Stock (PRO) ist reserviert für zweitürige Coupes, deren Karrosserieform höchstens 15 Jahre alten Fahrzeugen aus der Serienproduktion nachempfunden ist. Es handelt sich um reine Rennfahrzeuge auf Gitterrohrrahmen, die Türen müssen aber wie bei dem entsprechenden Serienfahrzeug funktionstüchtig sein. In der Pro-Stock-Klasse müssen Karosserieform und Benzinmotor aus demselben Herstellerkonzern stammen, es sind konventionelle Achtzylinder-OHV-Saugmotoren mit untenliegender Nockenwelle und zwei Ventilen pro Zylinder erlaubt. Somit sind besondere Treibstoffe oder Aufladungen nicht erlaubt. Der maximale Hubraum beträgt 500 cui (8193 cm³), das Mindestgewicht 1.066 kg inklusive Fahrer. Nach den Regeln der IHRA in den USA sind bis zu 800  cui bzw. über 13 Liter Hubraum erlaubt. Bei Drehzahlen von etwa 8.000/min leisten die Motoren bis zu 1.400 PS und ermöglichen Viertelmeilenzeiten unter 7 Sekunden bei Endgeschwindigkiten von über 320 km/h.

Pro Modified

Die Klasse Pro Mod (PM) stellt die schnellste und spektakulärste Klasse von Fahrzeugen mit funktionstüchtigen Türen (Doorslammer) dar. Der Name für die Klasse wurde erst Anfang der 1990er Jahre geprägt, die Karrosserieformen basieren jedoch zum Teil auf Fahrzeugen aus den 1930ern oder auch auf Pick-Up-Trucks. Zudem werden auch ältere Pro-Stock-Rennwagen aufgerüstet, wenn etwa deren Zulassung ausläuft oder ein noch leistungsstärkeres Fahrzeug aufgebaut werden soll. An der Karosserie sind weitestgehende Modifikationen wie Absenkung des Daches, Verlängerung oder Verbreiterung sowie Spoiler erlaubt. Das zugrundeliegende Original muss jedoch erkennbar bleiben. In Verbindung mit fantasievollen Lackierungen entstehen so spektakuläre Rennwagen[2], die zudem über eine enorme Leistung verfügen. Bei der Verwendung von Saugmotoren sind ein maximaler Hubraum von 14.748 cm³ (900 cui) sowie Lachgaseinspritzung zugelassen. Das Mindestgewicht beträgt 1.065,9 kg (minus 11,3 kg für Fahrzeugmodelle älter als Jahrgang 1959, plus 11,3 kg für Fahrzeugmodelle jünger als Jahrgang 2000). Werden durch Kompressoren aufgeladene Methanol-Motoren verwendet, zu erkennen an dem aus der Motorhaube ragenden Lufteinlass, ist der Hubraum auf 8.636 cm³ (527 cui) begrenzt. Bei der Verwendung von Turboaufladung beträgt der maximale Hubraum 10.651,5 cm³ (650 cui). Das Mindestgewicht für aufgeladene Fahrzeuge beträgt 1.224,4 kg. In jedem Fall müssen die Motoren traditioneller US-amerikanischer Bauweise entsprechen, V8 mit unten liegender Nockenwelle und zwei Ventilen pro Zylinder. Die in der Pro Mod-Klasse zum Einsatz kommenden Motoren leisten über 2.500 PS. Auf der Viertelmeile werden nach gut 6 Sekunden Endgeschwindigkeiten von über 350 km/h erreicht.

Top Methanol Funny Car

Top Methanol Funny Car am Start
Top Methanol Funny Car mit hochgeklappter Karosserie

Die Fahrgestelle der Top Methanol-Klasse, der zweithöchsten Klasse, sind Spezialanfertigungen aus Gitterrohr. Top Methanol Funny Cars (TMFC) sind Rennwagen mit Normallänge und aufgesetzter Kohlefaserkarosserie, deren Design meist an das amerikanischer Sportwagen angelehnt ist. Die Motoren werden mit Methanol betrieben und leisten etwa 2.500 bis 3.000 PS. Der maximal zulässige Hubraum sowie das Mindestgewicht hängen von dem verwendeten Kompressortyp ab und betragen 9.258,7 cm³ (565 cui) bzw. 998 kg für Fahrzeuge mit Roots-Typ-Kompressor und 8.652,3 cm³ (528 cui) bzw. 1.043,3 kg für Fahrzeuge mit Schraubenkompressor.

Top Methanol Dragster

Fahrzeuge mit langem Radstand werden als Top Methanol Dragster (TMD) bezeichnet. Der Hubraum von Dragstern ohne Kompressor ist auf 7.472,5 cm³ (456 cui) begrenzt, das Mindestgewicht auf 963,6 kg. Allerdings können diese Rennwagen mit Nitromethan betrieben werden. Für Fahrzeuge mit Roots-Kompressor ist der Hubraum auf 8.652,3 cm³ (528 cui), das Mindestgewicht auf 895,6 kg begrenzt. Für Fahrzeuge mit Schraubenkompressor lauten die Werte 7.636,3 cm³ (466 cui) respektive 929,6 kg. Aufgeladene Motoren müssen mit Methanol betrieben werden. Als Antrieb kommen ausschließlich konventionelle Achtzylinder-OHV-Viertaktmotoren mit untenliegender Nockenwelle und zwei Ventilen pro Zylinder zum Einsatz, deren Design meist auf dem des Chrysler Hemi basiert. Mit den erlaubten Modifikationen leisten die V8-Motoren 2.500 bis 3.000  PS. Top Methanol Funny Cars und Dragster legen die Viertelmeile in weniger als sechs Sekunden zurück und erreichen bei der Zieldurchfahrt Geschwindigkeiten von 350 bis 400 km/h.

Funny Car

Chassis und Karosserie

Unbestrittene Königsklasse sind die Dragster der Top Fuel-Klasse, die Funny Cars (FC) und die Top Fuel Dragster (TF). Die Fahrgestelle sind Spezialanfertigungen aus Gitterrohr. Funny Cars und Top Fuel Dragster unterscheiden sich im Prinzip nur durch die Konstruktion des Fahrgestells und die Form der Karosserie. Funny Cars haben Normallänge, der Motor sitzt vor dem Fahrer. Das Design der aufgesetzten Kohlefaserkarosserie ist meist an das US-amerikanischer Sportwagen angelehnt, das Mindestgewicht beträgt 1.168 kg. Funny Cars haben aufgrund des kurzen Radstandes ein besonders kritisches Fahrverhalten. Auch für Funny Cars ist die obligatorische Wheeliebar am Fahrzeugheck vorgeschrieben. Die Dimension der Antriebsräder ist reglementiert: die maximale Breite beträgt 47 cm, der maximale Durchmesser 95 cm. Die Top Fueler sind noch wesentlich stärker auf Abtrieb ausgelegt als die Dragster der Top Methanol-Klasse, was an den entsprechend groß dimensionierten Spoilern zu erkennen ist.

Motor und Leistungsdaten

Als Motoren kommen, ebenso wie bei den Top Fuel Dragstern, ausschließlich Stockblock-Motoren mit einem Hubraum von 8.193,5 cm³ (500 cui) zum Einsatz, die kurzzeitig 6.000 bis 8.000 PS leisten. Die technischen Spezifikationen sowie die Leistungsdaten sind die gleichen. Aufgrund des etwas höheren Fahrzeuggewichtes liegen die Zeiten der Funny Cars geringfügig über denen der Top Fuel Dragster.

Top Fuel Dragster

Burnout eines Top Fuel Dragsters am Hockenheimring
Hinterräder, Wheeliebar und Bremsschirme eines Top Fuel Dragsters

Chassis

Die Fahrgestelle der Top Fuel Dragster (TF) sind Spezialanfertigungen aus Gitterrohr mit einem Radstand von etwa 7,60 m. Das Mindestgewicht beträgt 1.043,3 kg. Die Abmessungen der profillosen Antriebsräder sind auf eine Breite von 47 cm sowie auf einen Umfang von 300 cm bzw. einen Durchmesser von 95 cm begrenzt. Nachdem sich mehrfach Dragster bei hohen Geschwindigkeiten nach hinten überschlagen hatten, wurde auch hier die bei den anderen Klassen bereits übliche Wheeliebar am Fahrzeugheck vorgeschrieben.

Motor

Die Motoren werden mit Nitromethan betrieben. Der Hubraum ist auf 8.193,5 cm³ (500 cui) begrenzt. Zum Einsatz kommen ausschließlich Stockblock-Motoren, konventionelle Achtzylinder-OHV-Viertaktmotoren mit untenliegender Nockenwelle und zwei Ventilen pro Zylinder. Die meisten Teams verwenden die Aluminium-Replika des bewährten 426 Chrysler Hemi aus den 1960er Jahren. Der Motorblock hat im Gegensatz zum Serienpendant jedoch keine Kanäle für Kühlflüssigkeit, da die Verdunstungskälte des Kraftstoffes während der kurzen Betriebsdauer zur Kühlung ausreicht. Zudem erhöht dies die Festigkeit des Motorblocks. Zylinderköpfe, Pleuel und die Kurbelwelle sind Spezialteile aus hochfesten Werkstoffen wie Titan. Zwei oder drei Zündkerzen pro Zylinder werden von einer Hochleistungszündanlage mit Spannung versorgt. Bereits zur Hälfte des Laufes sind die Zündkerzen komplett abgeschmolzen. Aufgrund der extrem heißen Auslassventile dieselt der Motor dann jedoch bereits, d.h. das Gemisch entzündet sich von selbst. Nach jedem Lauf wird der Motor komplett zerlegt und untersucht. Schadhafte Teile wie Lager, Pleuel oder Kolben werden ausgetauscht. Der Kompressor verdichtet pro Sekunde mehr als einen m³ Luft und presst das Kraftstoff-Luft-Gemisch mit einem Überdruck von bis zu 5 bar in die Brennräume. Das Gemisch wird beim Verdichten so stark komprimiert, dass es sich fast wieder verflüssigt. Allein zum Antrieb des Kompressors sind mehrere Hundert PS nötig. Im Leerlauf ist ein Top Fuel-Motor an dem trockenen, harten Auspuffgeräusch zu erkennen. Ein mit Vollgas startender Nitro Burner erzeugt ein so infernalisches Getöse, dass ein Aufenthalt in unmittelbarer Nähe ohne Gehörschutz unmöglich ist. Bei Vollgas verbraucht der Motor eines Top Fuelers etwa 5,7 l Kraftstoff pro Sekunde, in einem kompletten Lauf inklusive Burn Out etwa 40 bis 45 l. Bei Höchstdrehzahl erzeugen die aus den offenen Auslasskrümmern ausgestoßenen Abgase bis zu 3,6 kN Anpressdruck, was einem Gewicht von etwa 360 kg entspricht.

Leistungsdaten

Durch den energiereichen Kraftstoff Nitromethan und den enormen Ladedruck sind die Motoren in der Lage, kurzzeitig mehrere tausend PS zu mobilisieren. Die Dragster der europäischen Teams leisten etwa 6.000 PS, die der US-amerikanischen Top-Teams 8.000 PS und mehr. Die stärksten Top-Fuel-Dragster beschleunigen in weniger als fünf Sekunden auf über 500 km/h. Die 100-mph-Marke (161 km/h) wird bereits nach etwa 0,8 Sekunden durchbrochen. Während eines Laufs wirken Beschleunigungskräfte von 4 g auf die Fahrer, beim Start 5 bis 6 g. Sofort nach dem Durchfahren der Ziellinie werden Bremsschirme geöffnet, die die Fahrzeuge mit bis zu 6 g verzögern und zudem in der Längsachse stabilisieren.

Rekorde

Die schnellsten Zeiten und Geschwindigkeiten werden mit Top-Fuel-Dragstern erzielt, die TF Funny Cars sind etwa drei Zehntel und 10 mph langsamer. Eine Leistung wird nur als Rekord anerkannt, wenn sie noch in der gleichen Veranstaltung innerhalb von 1% Abweichung bestätigt wird.

Viertelmeile

Am 12. November 2006 verbesserte NHRA-Pilot Tony Schumacher auf dem Auto Club Raceway in Pomona den ET-Rekord über die Viertelmeile auf 4,428 s und erreichte dabei eine Endgeschwindigkeit von 527,83 km/h.[3] Darüber hinaus stellte Tony Schumacher am 13. August 2005 auf dem Brainerd International Raceway mit seinem Top Fuel Dragster auch den Geschwindigkeitsrekord über die Viertelmeile auf. Er erreichte 337,58 mph (543,28 km/h) nach einer Zeit von 4,446 s.[4] Die Rekorde der US-amerikanischen International Hot Rod Association (IHRA)[5] sind etwas langsamer. Die Rekorde in Australien[6] werden teils von US-Amerikanern gehalten. In Europa erzielten Europäer die Bestleistungen mit 4,572 Sekunden (Andy Carter, Santa Pod, September 2010) sowie 510,26 km/h (Risto Poutiainen, Santa Pod, Mai 2011).[7]

Tausend Fuß

Nach dem tödlichen Unfall von Scott Kalitta 2008 verkürzte die NHRA die Renndistanz der Top-Fuel-Klassen auf 1.000 Fuß (304,80 m). Der ET-Rekord wurde am 3. Oktober 2011 von Del Worsham auf 3,735 s[8] verbessert, wobei er 323.81 mph erreichte, und zudem die Marke für die beste 660-foot-Zwischenzeit (Achtelmeile, 201,168 m) auf 2,989 s[9] senkte. Die höchste Endgeschwindigkeit wurde von Tony Schumacher am 18. September 2011 erreicht und beträgt 327,90 mph (527,7 km/h).[10] Am 17. September 2011 unterbot erstmals ein Top Fuel Funny Car die Vier-Sekunden-Marke.[11]

Achtelmeile

Die IHRA trägt auch Top-Fuel-Rennen auf Achtelmeilen-Strecken aus. Bestwerte sind 3,106 Sekunden und 275,22 mph (442,9 km/h). [12]

Jet Dragster

Zu Showzwecken werden oft Jet-Dragster vorgeführt, die von Strahltriebwerken aus ausrangierten Kampfjets oder Gasturbinen aus Hubschraubern angetrieben werden. Die Umrechnung der Schubkraft in Leistungen von 10.000 oder 20.000 PS ist bei stehendem Start jedoch wenig aussagekräftig. Jet-Dragster passen in keine Motorsportklasse und sind nicht von der FIA reglementiert. Auch aus Sicherheitsgründen werden mit ihnen keine Wettrennen veranstaltet.

Einzelnachweise

  1. http://www.street-eliminator.com/
  2. Golden Vette Drag Race Team Switzerland [1]
  3. No WAY! Tony Schumacher Takes it All. fastmachines.com, 12. November 2006, abgerufen am 14. Juni 2011 (englisch).
  4. Schumacher, Medlen, Warren Johnson and Tonglet are Qualifying Leaders. dragracecentral.com, 25. August 2005, abgerufen am 12. Juni 2011 (englisch).
  5. http://www.ihra.com/QuarterMile/ TOP FUEL DRAGSTER CLAY MILLICAN ROCKINGHAM Oct-05 4.484 - TOP FUEL DRAGSTER CLAY MILLICAN BUDDS CREEK Sep-07 328.14
  6. http://www.andra.com.au/images/stories/ANDRA/PDF/records/natrec300511pdf.pdf
  7. http://www.eurodragster.com/timing/europeanbests/europe_2011.htm
  8. http://nhra.com/points/national-records.aspx TF 3.735 10/03/11 Del Worsham - Chino Hills, CA Mohnton, PA
  9. http://www.nhra.com/blog/crewchief/2011/10/3/sorting-out-the-bevy-of-record-performances-in-reading/
  10. TF 327.90 09/18/11 Tony Schumacher - Long Grove, IL Concord, NC
  11. FC 3.995 09/17/11 Matt Hagan - Christiansburg, VA Concord, NC
  12. http://www.ihra.com/EighthMile/ TOP FUEL DRAGSTER TERRY MCMILLEN TORONTO Sep-07 3.106 - TOP FUEL DRAGSTER T.J. ZIZZO TORONTO Sep-07 275.22

Weblinks


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См. также в других словарях:

  • Dragster — may refer to Dragster, a rock band of the New Wave of British Heavy Metal era. Dragster, a video game released in 1980. Dragster, a term referring to a custom built vehicle used in drag racing. Top Thrill Dragster, a roller coaster at Cedar Point …   Wikipedia

  • dragster — drágster s. n. Trimis de siveco, 10.08.2004. Sursa: Dicţionar ortografic  DRÁGSTER s.n. Cursă automobilistică la care preocuparea principală este atingerea unei viteze cât mai mari pe o distanţă scurtă, de obicei 400 m sau un sfert de milă, cu… …   Dicționar Român

  • dragster — [ dragstɛr ] n. m. • 1966; mot angl., de drag « herse » ♦ Anglic. Véhicule de course doté d un moteur surpuissant, destiné aux compétitions de vitesse sur une très courte distance. Des dragsters à deux, à quatre roues. ● dragster nom masculin… …   Encyclopédie Universelle

  • dragster — 1954, from DRAG (Cf. drag) (n.) in the racing sense + STER (Cf. ster), perhaps abstracted from roadster …   Etymology dictionary

  • dragster — [drag′stər] n. 1. a vehicle used in a drag race 2. a person who drives such a vehicle …   English World dictionary

  • Dragster — Un « Top Fuel » Drag …   Wikipédia en Français

  • Dragster — Drags|ter 〈[dræ̣gstə(r)] m. 3〉 Rennwagen für Autorennen, die auf einer glatten Asphaltbahn mit stehendem Start über die Distanz einer Viertelmeile (402 m) ausgetragen werden [engl. amerikan., (umg.) „frisiertes Auto“] * * * Drag|s|ter [ drægstɐ] …   Universal-Lexikon

  • dragster — UK [ˈdræɡstə(r)] / US [ˈdræɡstər] noun [countable] Word forms dragster : singular dragster plural dragsters a car used in a drag race …   English dictionary

  • Dragster — Drag|ster* [ drægstɐ] der; s, <aus engl. dragster »frisiertes Auto« zu drag, vgl. ↑Dragracing> beim Dragracing gefahrenes Spezialfahrzeug …   Das große Fremdwörterbuch

  • dragster — noun Date: circa 1954 1. a vehicle built or modified for use in a drag race 2. one who participates in a drag race …   New Collegiate Dictionary


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