Eberhard I. von der Mark


Eberhard I. von der Mark

Eberhard I. Graf von der Mark († 4. Juli 1308 in Fröndenberg), Vogt zu Essen, war der erstgeborene Sohn von Graf Engelbert I. von der Mark († 1277) aus dessen erster Ehe mit Kunigunde von Blieskastel, einer Tochter von Graf Heinrich.

In der Zählung des "Lexikons des Mittelalters" Eberhard II., Graf von Mark, Graf von Altena. In ursprünglicher Schreibung des Namens: Everhard.

Die erste Heirat fand um 1273 mit Irmgard von Berg, Tochter von Herzog Adolf IV. (Berg) und Margarete von Hochstaden statt. Aus dieser Ehe ging unter anderem Graf Engelbert II. von der Mark († 1328) hervor. Die zweite Heirat erfolgte dann mit Marie von Looz.

Graf Eberhard kämpfte zeit seines Lebens gegen die Macht Kurkölns, stand 1288 bei der Schlacht von Worringen gegen den Kölner Erzbischof[1] und eroberte im Anschluss die Stadt Werl, die Neuen Isenburg in Essen sowie die Raffenburg und die Hohenlimburg bei Hagen.

Sein Vasall Sobbo de Svirte machte Eberhard später die Hohenlimburg streitig.

Eberhard legte erste Ansätze einer Verwaltungsgliederung der Grafschaft Mark und gründete im Jahre 1301 die heutige Stadt Bergneustadt.

Das Hochgrab des Grafen Eberhard II. von der Mark und seiner Ehefrau Irmgard gehört zu den bedeutenden Kunstwerken der Kirche in Fröndenberg.

Einzelnachweise

  1. Zur Machtkonstellation vor der Schlacht bei Worringen siehe: Irmgard Hantsche: Atlas zur Geschichte des Niederrheins. Kartographie von Harald Krähe. Bottrop / Essen: Verlag Peter Pomp, 1999 (Schriftenreihe der Niederrhein-Akademie, Bd. 4), S. 32f

Literatur


Vorgänger Amt Nachfolger
Engelbert I. Graf von der Mark
12771308
Engelbert II.

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