Egmont Ehapa Verlag


Egmont Ehapa Verlag
Egmont Ehapa Verlag GmbH
Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 1951
Sitz Berlin
Leitung Ulrich Buser
Branche Verlag
Website www.ehapa.de
Früheres Logo

Die Egmont Ehapa Verlag GmbH in Berlin, 1951 gegründet unter dem Namen Ehapa-Verlag, ist einer der führenden deutschen Comicverlage.

Im Jahre 1878 öffnete Egmont Harald Petersen in Kopenhagen eine eigene Druckerei, die den Grundstock für den Verlag bilden sollte. Der erste große Erfolg war die Familienzeitschrift Hjemmet 1904, die noch heute in Skandinavien existiert. 1914, zur Einweihung eines großen Druckereigebäudes, dem Gutenberghus, erhielt Egmont den Titel der königlichen Hofdruckerei.

1948 gelang es dem Verlag, sich die Rechte an den Disney-Comics für viele europäische Länder zu sichern. 1951 wurde mit Ehapa ein deutscher Ableger gegründet. Der Name Ehapa leitet sich aus den Initialen des Firmengründers Egmont Harald Petersen (E Ha Pa) ab. Der Verlagssitz war über Jahrzehnte in Leinfelden-Echterdingen, wurde aber 2001 nach Berlin verlegt. Geschäftsführer 1972 bis 1988 war Adolf Kabatek, der auch als Comic-Autor hervorgetreten ist. Unter Kabatek und seinem Nachfolger Klaus M. Mrositzki (1989 bis 2003) avancierte Egmont Ehapa zu einem der großen Comic-Buchverlage in Deutschland. Früh erkannte Mrositzki das Potenzial der japanischen Manga.

Zu den bekanntesten von Ehapa vertriebenen Comicserien gehören Disney-Comics wie Micky Maus (seit 1951) und Lustiges Taschenbuch (seit 1967), Asterix (seit 1968), Lucky Luke (seit 1977, zuvor bei Koralle-Verlag) und Werner (seit 2004, zuvor bei Achterbahn).

1991 wurde der Reiner Feest Verlag aufgekauft. Unter diesem Label erschien im Februar 1994 mit Appleseed der erste Manga des Verlagshauses. Weitere Manga folgten, doch der große Durchbruch gelang erst 1997 mit Sailor Moon.

Auch der Remus-Verlag wurde von Egmont übernommen.

Während diese Serien einen Großteil der Außenwirkung des Verlages ausmachen, wird ein Großteil der Umsätze anderswo generiert: Ehapa verlegt diverse Kinder- und Jugendzeitschriften (meist in Lizenz), so etwa Micky Maus Magazin, Winnie Pooh, Prinzessin, Postbote Pat, Kim Possible, Wendy, Sponge Bob, Witch, Bibi Blocksberg, Benjamin Blümchen, Hotze, Toy Story Magazin sowie, nach Kauf des Attic Futura Verlags in München, Go Girl, Sugar, FHM, K-Club, Kick Club.

Mehrmals wurden Publikationen des Verlags mit dem Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet.

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