Eisenbahnmuseum Dieringhausen


Eisenbahnmuseum Dieringhausen
Die Dampflok Waldbröl als Zuglok des "Bergischen Löwen" (Wiehltalbahn) im Eisenbahnmuseum Dieringhausen
Die P8 2455 Posen mit dem Zug der Erinnerung in Gießen
Die Dampflok Theodor Wuppermann 4 vor dem Rundlokschuppen des Museums

Das Eisenbahnmuseum Dieringhausen ist ein Museum zur Eisenbahngeschichte in Dieringhausen, einem Ortsteil von Gummersbach im Oberbergischen Land. Es befindet sich auf dem 11.000 m² umfassenden Areal des ehemaligen Bahnbetriebswerkes Dieringhausen und steht unter Denkmalschutz.

So ist im Museum u.a. die betriebsfähige Dampflokomotive P8 2455 Posen stationiert (derzeit in Hauptuntersuchung), sie war zeitweise Zuglok des Zugs der Erinnerung. Außerdem ist im Museum die letzte in Deutschland vorhandene Preußische T 14 sowie eine der letzten Preußischen G 10 (Aufarbeitung geplant) ausgestellt.

Das Museum befindet sich im Besitz der Hermann-Haeck-Stiftung und wird von der IG Bw Dieringhausen betrieben, welche das Museum gepachtet hat.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte des Bahnbetriebswerks

Bevor die vielen kleineren Eisenbahnstrecken rund um Dieringhausen errichtet wurden, war Dieringhausen nur ein recht unbedeutendes, kleines Dorf. Mit dem Bau der Bahnstrecke Siegburg–Olpe um 1890 gab es in Dieringhausen 1893 zuerst eine Lokstation. Diese wurde, als das Eisenbahnnetz im Oberbergischen Land immer größer wurde, zu klein. So wurde das Bahnbetriebswerk Dieringhausen im Jahre 1905 eröffnet und entwickelte sich in den Jahren danach zu einem immer größeren Gelände. Um das Bahnhofsgelände herum entstanden viele Dienstwohnungen, deren Gebäude zu einem großen Teil heute noch erhalten sind und den Ort Dieringhausen stark wachsen ließen. Bis zum Jahre 1920 fuhr die Bahn in Dieringhausen noch quer durch den Ort. Der Bahnhof befand sich auf dem heutigen Museumsgelände. Das Bahnbetriebswerk war anfangs dem Bahnhof angegliedert und viel kleiner als heute. Erst 1920, als die Bahnstrecke Siegburg–Olpe (Aggertalbahn) im Bereich Dieringhausen neu trassiert wurde, wurde die Bahnstrecke an den Hang verlegt und ein neuer Bahnhof Dieringhausen errichtet (ca. 500 m weiter nördlich). Das seitdem reine Bahnbetriebswerk ist über ein Stichgleis vom neuen Bahnhof Dieringhausen aus erreichbar. Heute ist dies allerdings verbunden mit umfangreichen Rangierarbeiten, da nach der Einstellung des Güterverkehrs die meisten Gleise im Bahnhofsgebiet zurückgebaut wurden. Das Bahnbetriebswerk wuchs von dann an zu seinem heutigen Gelände. Im Jahre 1941 wurden in Dieringhausen die ersten Einheitsdampflokomotiven der Baureihen 50 und 86 beheimatet. 1944 wurde das Bahnbetriebswerk dann im Krieg durch Luftangriffe zerstört. Der Lokbahnhof in Osberghausen wurde daraufhin zum Ausweich-Bahnbetriebswerk. Bereits 1945 wurde das Bahnbetriebswerk wieder aufgebaut, allerdings etwas anders als es vor dem Krieg gewesen war. 1956 wurden dem Bahnbetriebswerk Dieringhausen dann die ersten Schienenbusse zugeteilt, 1962 folgten dann die Dieselloks der Baureihe V 100. Im Jahre 1969 wurden in Dieringhausen die Dampfloks verabschiedet, von nun an waren in Dieringhausen nur noch Dieselloks und Schienenbusse beheimatet. Am 30. April 1982 wurde das Bahnbetriebswerk Dieringhausen von der Deutschen Bundesbahn geschlossen, nach den umfangreichen Stilllegungen im Eisenbahnnetz im Oberbergischen Land war der Bedarf für ein Bahnbetriebswerk hier nicht mehr vorhanden. Die Dieselloks der Baureihe V 100 aus Köln, welche über Nacht in Dieringhausen abgestellt wurden, standen von da an nachts im Bahnhofsbereich warm abgestellt. Dies ist mittlerweile aber auch Geschichte, anstelle der V 100 übernachten heute mehrere Talent-Garnituren über Nacht im Bahnhofsbereich Dieringhausen, dort befindet sich auch eine Tankstelle.

Geschichte des Eisenbahnmuseums

Nachdem am 30. April 1982 das Bahnbetriebswerk Dieringhausen geschlossen wurde, gründete sich der Verein „Eisenbahnfreunde Flügelrad Oberberg“ (EFO) mit dem Ziel, im alten Bahnbetriebswerk ein Eisenbahnmuseum zu errichten und zu betreiben. Es wurden viele historische Fahrzeuge angekauft (oft in sehr schlechtem Zustand) und aufwändig (zumindest äußerlich) wieder aufgearbeitet. Noch im selben Jahr wurde dann das erste Museumsfest gefeiert. Daraufhin erwarb Herr Hermann Haeck das Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes von der Deutschen Bundesbahn und mit der Etablierung eines Eisenbahnmuseums konnte begonnen werden. Anfangs befanden sich auch sehr viele Uerdinger Schienenbusse im Museumsbestand, welche unter anderem nach der Schließung des Bahnbetriebswerkes Dieringhausen übernommen wurden. Viele davon wurden der Reihe nach verkauft (wegen Platzmangel und aufgrund keines Bedarfs), sodass bis heute nur noch ein Uerdinger Schienenbus mit seinem Beiwagen im Museum verblieb.

Im Zuge einer Sammlungsbereinigung und Neuausrichtung auf im Bergischen heimische Fahrzeugtypen wurde zum Anfang des Jahres 2007 die betriebsfähige Schlepptenderdampflokomotive 52 8095 an die Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft mbH mit Sitz in Gerolstein verkauft, wo sie weiterhin Sonderzüge bespannt. Die nicht betriebsfähige DR-Dampflok 50 3610 (Rekolok) wurde kurz darauf an die Wedler & Franz Lokomotivdienstleistungen verkauft und kehrte nach betriebsfähiger Instandsetzung wieder in ihre alte Heimat in Ostdeutschland zurück.

Die früher im Museum vertretene Dampfbahn Rur-Wurm-Inde (DRWI) zog Anfang des Jahres 2007 mit einigen Wagen und der betriebsfähigen Dampflok 52 8148 aus dem Eisenbahnmuseum aus. Das neue Domizil der DRWI lag in Mönchengladbach. Anfang Juni 2008 war der Verein jedoch gezwungen, seinen Betrieb einzustellen und sich aufzulösen – die Fahrzeuge wurden verkauft.

2008 wurde nach jahrelanger, aufwändiger Aufarbeitung die Dampflok Waldbröl der nicht mehr existierenden Kleinbahn Bielstein–Waldbröl feierlich wieder in Betrieb genommen.[1] Sie hatte zuvor jahrelang auf einem Denkmalsockel gestanden und war sehr heruntergekommen.

Im September 2008 wurde dann auch die letzte verbliebene Dampflok der Baureihe 52, die Lok 52 8116 an die Eisenbahnfreunde Osnabrück abgegeben. Die Lok war nicht betriebsfähig, in einem schlechten Zustand und wurde nicht benötigt. Im Gegenzug erhielt das Eisenbahnmuseum von den Osnabrücker Eisenbahnfreunden eine fertig aufgearbeitete Donnerbüchse.

Ende Oktober 2008 wurde in der Presse bekannt, dass die Zukunft des Eisenbahnmuseums Dieringhausen gefährdet ist, da der wichtigste Mäzen und zugleich Museumseigentümer, Hermann Haeck, verstorben war und er das Eisenbahnmuseum nicht in seine Stiftung aufgenommen hatte. Eine nachträgliche Überführung in die Stiftung stand noch aus. Zudem entließen die Söhne Hermann Haecks sämtliche Museumsmitarbeiter, welche bisher für Hermann Haeck dessen Loks instand gehalten und sich um das Museum gekümmert hatten. Anfang Februar gab es erneut eine Pressemeldung, so könnten die jährlichen Kosten nicht mehr getragen werden, vom 1. Februar 2009 an war das Museum dann geschlossen. Die Stadt Gummersbach wollte es gerne erhalten, allerdings fehlten auch dort die finanziellen Mittel. Nun wurde gehofft, dass der Landschaftsverband Rheinland das Museum unterstützen würde.

Allerdings wurde das Museum dann Ende des Jahres 2009 Bestandteil der Hermann-Haeck-Stiftung. Im April 2009 wurde der Name des Museumsvereins von „Eisenbahnfreunde Flügelrad Oberberg“ in „Interessengemeinschaft und Förderverein des Eisenbahnmuseums Gummersbach Dieringhausen e. V.“, kurz „IG Bw Dieringhausen“ geändert. Es wurde ein neuer Vorstand gewählt und das von der Hermann-Haeck-Stiftung gepachtete Museum wurde wieder für Besucher geöffnet.

Im Jahre 2009 wurde im Zuge der Sammlungsbereinigung auch die nicht nach Dieringhausen passende DR-Dampflok 03 2155 (Rekolok) nach Nossen an Wedler & Franz Lokomotivdienstleistungen verkauft, sie befindet sich jedoch vorerst noch im Museum, da sie vor der Überführung nach Nossen noch betriebsfähig aufgearbeitet wird. Seit September 2010 befindet sich die letzte in Deutschland vorhandene Dampflok der preußischen Baureihe T 14, Lok 93 230 (Spitzname „Der Bulle“), im Eisenbahnmuseum Dieringhausen. Diese Lok ist eine Dauerleihgabe über 15 Jahre des Verkehrsmuseums Dresden. Die IG Bw Dieringhausen erarbeitet zur Zeit Konzepte, um die Lok wieder betriebsfähig aufzuarbeiten.

Im Jahr 2011 wurde dann auch die sehr schlecht erhaltene Dampflok 44 1681 (Ölfeuerung) verkauft.

Besonderheiten

Deutschlandweit einzigartig ist die Anlage durch ihre Anordnung über 3 Ebenen/Etagen. Auf der untersten Ebene befindet sich der Hauptteil der Anlage mit Rundlokschuppen, Drehscheibe, Stückgutabfertigung, Wasserkränen und Untersuchungsgruben. Auf der zweiten Ebene befinden sich Kohlenbunker und die ehemaligen Diensträume (heute Ausstellung über das Bahnbetriebswerk). Von dort wurde die Kohle über eine sog. Schüttbekohlungsanlage hinunter in die Dampflokomotiven gekippt, welche sich dazu direkt darunter in der untersten Ebene befanden. Über dieser folgt noch die dritte Ebene, wo sich eine großflächige Freiluft-Abstellanlage sowie die Streckengleise der Aggertalbahn befinden. In der ehem. Abstellanlage sind heute u.a. die Ersatzteilspender-Personenwagen abgestellt, diese Ebene ist für die Museumsbesucher allerdings nicht zugänglich.

Veranstaltungen

Neben den normalen Öffnungstagen gibt es folgende Sonderveranstaltungen mit meist überregionaler Bedeutung, welche sich großer Beliebtheit erfreuen. Dies sind:

  • Pfingstdampf-Tage (Museumsfest, Pfingstwochenende) und
  • Herbstdampf-Tage (Museumsfest, 4. Septemberwochenende)

mit besonderen Attraktionen, wie z.B. Führerstandsmitfahrten, Fahrzeugpräsentationen bzw. Rangierfahrten und Modellbahnausstellung.

  • Weihnachtsmarkt (1. Dezembersamstag)

mit Ständen von Ausstellern aus dem Oberbergischen.

  • Modellbahntage (3. Juniwochenende)

Ausstattung

Mittelpunkt des Museums sind der historische Lokschuppen von 1906 mit 11 Ständen und einem modernen Erweiterungsbau (Waschhalle) und die dazugehörigen Drehscheibe (22 Meter Durchmesser). An Lokbehandlungsanlagen sind die nicht mehr betriebene Schüttbekohlungsanlage, ein Ausschlackkanal, zwei Wasserkräne (einer in Betrieb), ein Hebebockkran, das ehemalige Sandhaus, Sozialgebäude sowie verschiedene Untersuchungsgruben und eine Achssenke vorhanden und zu besichtigen. Von dem achtständigen Erweiterungsbau des Ringlokschuppens aus dem Jahr 1920 sind noch die Rückwände und Teile der zentralen Rauchabzuganlage vorhanden. Ebenfalls vorhanden sind Teile der Bunkeranlagen aus dem Zweiten Weltkrieg, die jedoch nicht begehbar sind. Für Besucher wurde eine Cafeteria und ein Buchladen eingerichtet.

Im Museum zu besichtigen sind aktuell 11 Dampflokomotiven (3 betriebsfähige), 7 Diesellokomotiven (3 betriebsfähige), 1 Uerdinger Schienenbus (in Aufarbeitung) und eine Elektrolokomotive sowie eine umfangreiche Wagensammlung. Seit dem 2. November 2008 ist die Dampflok P8 2455 Posen der Fa. „Länderbahnreisen / Manuel Jußen“ aus Marburg im Museum stationiert, so dass nun zusammen mit der Dampflok Waldbröl und der Dampfspeicherlok Katrin seitdem wieder 3 betriebsfähige Dampflokomotiven zur Verfügung stehen. Allerdings befindet sich die P8 derzeit in Hauptuntersuchung, welche noch bis Ende des Jahres 2011 andauern wird. Die Dampfspeicherlok Katrin wird zudem sehr selten eingesetzt, da man sie zuvor mit Dampf speisen müsste. Deshalb ist momentan nur die Dampflok Waldbröl im Einsatz.

Auch die Wiehltalbahn GmbH nutzt das Museum als Stützpunkt für ihren MAN-Schienenbus und ihren Esslinger-Steuerwagen.

Die Fahrzeuge, welche früher Herrn Haeck gehörten, befinden sich im Besitz der Hermann-Haeck-Stiftung, welche Eigentümer des Museums ist, dies ist ein Großteil der Fahrzeugsammlung. Weitere Fahrzeuge gehörten aber auch dem Betreiberverein IG Bw Dieringhausen sowie einigen Privatleuten, welche ihre Fahrzeuge im Museum einstellen.

Im Museum sind u. a. die nachfolgend aufgeführten Fahrzeuge zu besichtigen.

Triebfahrzeuge

Loknummer Fahrzeugtyp Baujahr Zustand der Lok (Februar 2011) letzter Einsatzort Sonstiges
Dampflokomotiven:
03 2155 leichte Schnellzuglok 1934 an Wedler & Franz verkauft, derzeit betriebsfähige Aufarbeitung im Museum Deutsche Reichsbahn (DDR) Rekokessel
41 186 Güterzuglokomotive 1939 gut Deutsche Bundesbahn Neubaukessel und Ölfeuerung
93 230 Güterzugtenderlokomotive (Preußische T 14) 1917 sehr gut Deutsche Reichsbahn (DDR), ex. DR-Traditionslok letzte ihrer Art in Deutschland (Spitzname "Der Bulle"), 15-jährige Leihgabe des Verkehrsmuseums Dresden
95 009 schwere Tenderlok für den Steilrampenbetrieb (Preußische T 20) 1922 gut Deutsche Reichsbahn (DDR) Rekokessel und Ölfeuerung
Theodor Wuppermann 4 Industriedampflok Typ Knapsack 1949 gut Walzwerk Theodor Wuppermann, Leverkusen erste Dampflok des Museums
P8 2455 Posen Personenzuglok (Preußische P 8) 1919 sehr gut, derzeit Hauptuntersuchung Deutsche Reichsbahn (2455 Posen, ab 1920: 2566 Osten, ab 1923: 2600 Breslau, ab 1926: 38 2460), 1926 verkauft an CFR Rumänien (230 094) Privatbesitz Länderbahnreisen
Waldbröl Privatbahndampflok 1914 sehr gut, betriebsfähig Kleinbahn Bielstein-Waldbröl Zuglok Bergischer Löwe
57 1841 Güterzuglok (Preußische G 10) 1910 schlecht, teilzerlegt Deutsche Reichsbahn (57 1841), ab 1926 CFR Rumänien (Temeschwar) (50.259) Aufarbeitung geplant
Lok 21 Privatbahndampflok 1914 sehr schlecht (komplett durchgerostet) KFBE
Lok 43 Industriedampflok 1906 sehr gut Krauss, München älteste Lok des Museums
Dampfspeicherlok Katrin Dampfspeicherlok, Bauart Meiningen 1984 gut, betriebsfähig, allerdings kaum im Einsatz VEB Kaliwerke "Karl Liebknecht"
Dampfspeicherlok VVG Mohnheim Dampfspeicherlok, Bauart Hohenzollern 1914 sehr schlecht Vereinigte Verpackungs-GmbH, Monheim-Blee
Diesellokomotiven:
Zu den Diesellokomotiven ist zu erwähnen, dass nur die Loks aufgeführt sind, welche ständig im Museum zu besichtigen sind.
V 36 316 Strecken- und Rangierlok 1944 gut Wehrmacht ohne Glaskuppel
Kö 6020 Rangierlok 1937 gut F & G Nürnberg Blindwelle und Stangenantrieb, betriebsfähige Aufarbeitung geplant
323 133 (Köf II) Rangierlok 1959 sehr gut, betriebsfähig Deutsche Bundesbahn Privatbesitz (Lokvermietung Aggerbahn)
323 462 (Kö II) Rangierlok sehr gut, wegen Fristablauf abgestellt Deutsche Bundesbahn Privatbesitz
Köf II "Brandt" Rangierlok 1946 sehr gut Brandt F & G Nürnberg Kriegsbauart
Industrielok Bayer 104 Strecken- und Rangierlok im Werk 1958 schlecht Bayer AG, Leverkusen Doppellok, Umbau aus meterspurigen Werksloks 5+6
Diesellok RK 20 B Strecken- und Rangierlok 1952 mittel Vossloh Schienenfahrzeugtechnik GmbH Eigentum der WB Wiehltalbahn GmbH (Spende eines Privatmanns)
Breuer Lokomotor Rangierfahrzeug 1943 mittel F & G Dialektra, Köln sehr kurze Bauform mit Hubmechanik
Krufter Kleindiesellokomotive Rangierlok 1936 mittel Martin & Pagenstecher, Werk Kruft kleine Bauweise
Elektrolokomotiven:
E 41 006 leichte Personenzug- und Güterzuglok 1956 mittel Deutsche Bundesbahn Vorserienlok, Verkauf geplant (keine Verwendung, da keine Oberleitung)
Schienenbusse:
VT 95 Schienenbus 1954 sehr schlecht Deutsche Bundesbahn letzter Einsatzort Bw Dieringhausen
MAN-Schienenbus Schienenbus 1966 gut, derzeit Hauptuntersuchung Privatbesitz Wiehltalbahn GmbH (Triebfahrzeug Bergischer Löwe)

Sonstige Fahrzeuge

  • Akkufahrzeug ET 1 (Rangierfahrzeug, Bj. 1923, betriebsfähig)
  • Eisenbahndrehkran EDK 80/3 (Lastenträger und Kohlenkran, Bj. 1984, betriebsfähig)
  • Eisenbahndrehkran EDK 300 W der DR (betriebsfähig)
  • Arbeitsfahrzeug Klv 51 mit Anhänger

Personenwagen

  • 6 Donnerbüchsen, davon:
    • 3 einsatzfähig (1 Dauerleihgabe der Osnabrücker Eisenbahnfreunde)
    • 3 abgestellt
  • 1 Personenwagen D21B (ohne Inneneinrichtung)
  • 1 Plattformwagen (Dauerleihgabe der Osnabrücker Eisenbahnfreunde)
  • historischer Personenwagen (aus Holz, einsatzfähig)
  • 1 Packwagen Pwgs 41 (mit Fahrgastabteil, in Aufarbeitung, bei DB eingesetzt Dieringhausen - Olpe)
  • 1 Mitropa-Wagen der DR (ohne Inneneinrichtung, als Verkaufswagen bei Veranstaltungen)
  • 1 Beiwagen zum Uerdinger Schienenbus (sehr schlechter Zustand)
  • 1 Steuerwagen zum MAN-Schienenbus (WB Wiehltalbahn GmbH, Bj. 1959, betriebsfähig)

Güter- und Personalwagen

Das Eisenbahnmuseum Dieringhausen ist zudem im Besitz einer umfangreichen Sammlung verschiedenster Güter- und Personalwagen. Dazu gehören u.a.:

Außerdem existieren noch einige Personalwagen (ähnlich 3-achsiger Umbauwagen), welche jedoch größtenteils in einem schlechten Zustand sind.


Oberhalb des Museums sind auf den ehemaligen Güterbahnhofsgleisen noch 2 Kesselwagen abgestellt, in welchen das Wasser für die Dampfloks gelagert wird. Dort sind außerdem noch einige schrottreife Personen- und Güterwagen abgestellt (Ersatzteilspender).

Siehe auch

Literatur

  • Sascha Koch, Horst Kowalski u. a.: Eisenbahnen im Oberbergischen und die Geschichte des Bahnbetriebswerkes Dieringhausen. Galunder Verlag Nümbrecht 2005. ISBN 3-89909-050-0

Weblinks

 Commons: Eisenbahnmuseum Dieringhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Video: Wiederinbetriebnahme der Waldbröl
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