Eislauf-Marathon

Eislauf-Marathon

Die Elf-Städte-Tour (Niederländisch: Elfstedentocht, Friesisch: Alvestêdetocht) ist ein in der niederländischen Provinz Friesland in strengen Wintern veranstaltetes, volksfestartiges Eisschnelllaufereignis.

Über zugefrorene Kanäle und kleine Seen führt die 200 km lange Strecke vom Kanal Bonkevaart in Leeuwarden über zehn weitere friesische Städte und Städtchen und das Dorf Bartlehiem zum Wendepunkt bei Dokkum und wieder zurück nach Leeuwarden. Die elf Städte, nach denen das Ereignis benannt ist, sind die traditionellen elf friesischen Orte mit Stadtrechten:

Städte  (Friesisch)  Distanz
ab Start
in km
Leeuwarden (Start) Ljouwert 0
Sneek Snits 22
IJlst Drylts 26
Sloten Sleat 40
Stavoren Starum 66
Hindeloopen Hylpen 77
Workum Warkum 86
Bolsward Boalsert 99
Harlingen Harns 116
Franeker Frjentsjer 129
Dokkum Dokkum 174
Leeuwarden (Ziel) Ljouwert 199

Veranstalterin des Ereignisses ist der Verein „Die friesischen 11 Städte“ (niederländisch, in der Rechtschreibung von 1910: Vereeniging „De Friesche Elf Steden“).

Es gibt wie bei vielen Marathonläufen in der Leichtathletik zwei Kategorien der Teilnehmer: Liebhaber (recreanten, „toertocht“) und Wettkampfläufer („wedstrijdtocht“). Gestartet wird meistens schon morgens sehr früh.

Inoffizielle Touren gab es schon im 18. und 19. Jahrhundert. Offizielle Elf-Städte-Touren gab es bisher in den Jahren 1909, 1912, 1917, 1929, 1933, 1940, 1941, 1942, 1947, 1954, 1956, 1963, 1985, 1986 und 1997. Wer die „Elfstedentocht“ absolviert, bekommt eine Medaille in Form eines Kreuzes als Andenken. 1986 nahm Prinz Willem-Alexander, der älteste Sohn von Königin Beatrix, an der Elfstedentocht teil, und zwar unter dem Pseudonym W.A. van Buren.

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