Essener Bürger Bündnis


Essener Bürger Bündnis
Essener Bürger Bündnis
Vorsitzende Logo
(Brigitte Wawrowsky)
 
LOGO EBB.gif
Basisdaten
Art: Wählergruppe
Gründungsdatum: 3. März 2004
Vorsitzende: Brigitte Wawrowsky
Stellvertreter: Michael Schwamborn
Schatzmeister: Ulrich Schwier
Adressen
Adresse: Fraktion im Rat der Stadt Essen
Bäuminghausstraße 11
45326 Essen
Website: www.buergerwaehlen.de
Struktur
Mitglieder: „knapp unter 100“ (April 2008)

Das Essener Bürger Bündnis (kurz: „EBB“, laut Satzung Eigenschreibung „Freie Wähler - ESSENER BÜRGER BÜNDNIS“) ist eine Wählergruppe in der Stadt Essen in Nordrhein-Westfalen. Die Wählergruppe wurde am 3. März 2004 in Essen gegründet. In ihr finden sich ehemalige Sozialdemokraten, ehemalige Christdemokraten und ehemalige Bündnisgrüne.[1]

Inhaltsverzeichnis

Stärke

Bei den XIV. nordrhein-westfälischen Kommunalwahlen am 26. September 2004 wurde das Essener Bürger Bündnis mit 4 Mitgliedern in den Essener Rat gewählt und erreichte Fraktionsstärke. Im Verlauf der 14. Amtsperiode traten zwei Ratsmitglieder zur Essener FDP über, so dass das EBB seinen Fraktionsstatus verlor und nur noch eine Ratsgruppe bildet.

An der Wahl zum 16. Bundestag am 18. September 2005 nahm das Essener Bürgerbündnis nicht teil.

Wahl Wähler Anteil Sitze
Kommunalwahl 2004
- Ratswahl 10.526 4,7 % 4 von 82
- Bezirksvertretungen 11 von 169
Kommunalwahl in Essen 2009

→ Siehe auch: Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 2009

Inhalte

Das Essener Bürger Bündnis setzt sich für die Konsolidierung der hoch-verschuldeten Stadtkasse ein. Dafür sollen städtische Dienstleistungen an die rückläufige Bevölkerung der Stadt Essen angepasst (eingespart) werden. Das EBB ist für eine stärkere Zusammenarbeit der Städte im Ruhrgebiet.

Das EBB nimmt eine zurückhaltende bis kritische Haltung zu Moschee-Bauplänen ein.

Gemeinsamer Auftritt der Wählergruppen

Im Hinblick auf die Kommunalwahlen am 30. August 2009 rücken die verschiedene Wählergruppen in NRW auch graphisch näher zusammen. Dies zeigt sich auch im neuen EBB Logo, das sich am Logo des Kölner Bürger-Bündnis orientiert.[2]

Neben dem gemeinsamen Logo streben einige freie Wählergruppen auch an, sich in einem Landesverband zusammenzuschließen, um auch in den Landschaftsversammlungen Sitze gewinnen zu können.

Quellen

Verweise

  1. (woki): Der "Bürgerschreck" ist verpufft. Neue Ruhr Zeitung, 10. April 2008, abgerufen am 15. April 2009: „Immerhin, vor dreieinhalb Jahren war die Truppe, die Ex-Sozialdemokraten, Ex-CDUler und Ex-Grüne ebenso wie pol[i]tische Neulinge in ihren Reihen weiß, der "Bürgerschreck" auf politischem Parkett: Respektable 10 526 Stimmen sammelte man zur Kommunalwahl stadtweit ein, das reichte für vier Ratsleute, für mindestens einen Posten in jeder der neun Bezirksvertretungen und für den Fraktionsstatus, der die Arbeit auch finanziell unterfüttern half. "Wir mussten erstmal mit uns selber klar kommen." Doch wie gewonnen, so zerronnen: Der interne Streit und der folgende Aus- und Übertritt zweier EBB-Ratsherren zur FDP bescherte den Absturz nach dem Höhenflug. "Wir mussten erstmal mit uns selber klar kommen", sagt Brigitte Wawrowsky, selbst einst Sozialdemokratin, die wegen eines Umzugs ins nahe Langenberg ihr Ratsmandat aufgeben musste.“
  2. Kölner Bürger-Bündnis führt Namenszusatz ein. In: Köln Nachrichten - Das Online-Nachrichtenmagazin für Köln. Ralph Kruppa, 16. Februar 2009, abgerufen am 15. April 2009: „„Im Rheinland streben wir an, dass auch die teilweise Jahrzehnte alten Wählergemeinschaften in Gemeinden und Krisen den Zusatz „Freie Wähler“ in ihre traditionsreichen Bezeichnungen aufnehmen – der erste Schritt zu einem gemeinsamen Auftritt“, erklärte Müser. So hat das Essener Bürger-Bündnis die grafischen Vorgaben aus Köln in ihr eigenes Logo übernommen. Landesweit erreichten die Wählergemeinschaften bei den vergangenen Kommunalwahlen rund acht Prozent der Stimmen. Insgesamt stellen die landesweit rund 400 Wählergemeinschaften rund 1500 Mandatsträger in Kreistagen sowie den Stadt- und Gemeinderäten.“

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