FC Porto


FC Porto
FC Porto
Emblem des FC Porto
Voller Name Futebol Clube do Porto
Ort Porto
Gegründet 28. September 1893
Vereinsfarben Blau-Weiß
Stadion Estádio do Dragão
Plätze 52.000
Präsident PortugalPortugal Pinto da Costa
Trainer PortugalPortugal Vítor Pereira
Homepage www.fcporto.pt
Liga Primeira Liga, Portugal
2010/11 1. Platz
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Auswärts


Der FC Porto (offiziell: Futebol Clube do Porto) ist ein Sportverein, dessen Profi-Fußballteam in der ersten portugiesischen Fußballliga spielt. Er wurde am 28. September 1893 von António Nicolau D'Almeida gegründet und ist in der Hafenstadt Porto in Portugal beheimatet. Das Heimstadion heißt Estádio do Dragão und wurde 2003 als Austragungsort für die Fußball-Europameisterschaft 2004 erbaut. Mit je zwei Siegen im Landesmeisterpokal bzw. der UEFA Champions League und im UEFA-Pokal bzw. in der Europa League gehört der Verein zu den erfolgreichsten Fußballmannschaften Europas.

Neben Fußball betreibt der Verein die weiteren Sportabteilungen Leichtathletik, Basketball, Billard, Boxen, Camping, Schach, Angeln, Handball, Karate, Motorsport, Rollhockey, Behindertensport, Schwimmen und Gewichtheben.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Anfänge

Gegründet wurde der Vereins am 28. September 1893 als Football Club do Porto. Maßgeblich an der Gründung beteiligt war António Nicolau d'Almeida, ein Weinhändler aus Porto, der diesen Sport bei seinen Reisen nach England kennengelernt hatte. Der neue Verein war sofort in Rivalität zu dem zuvor gegründeten Verein aus Lissabon, der vom damaligen portugiesischen König Dom Carlos gefördert und protegiert wurde. Das erste Spiel beider Vereine fand am 2. März 1894 bereits unter regem Medieninteresse in Porto statt. Das Spiel endete 0:1 aus Sicht von Porto und war der Anfangspunkt einer späteren regen Derby-Geschichte. Als Anekdote zu der Anfangszeit sollte noch erwähnt werden, das d'Almeida sein Engagement für den Verein kurz darauf zurückschraubte, da seine Verlobte und zukünftige Frau ihn darum bat. Ihrer Meinung nach war der Sport zu grob und gewalttätig. Aufgrund des Weggangs d'Aleida wurde es zunächst ruhig um den Verein.

Erst zwölf Jahre später, 1906, wurde durch José Monteiro da Costa und seine Helfer der Verein weiterentwickelt. Im August 1906 wurde der Verein in FC Porto umbenannt, zusätzlich aber um etliche Sportarten wie Leichtathletik, Cricket, Boxen und Schwimmen erweitert. Durch den Einsatz von Monteiro de Campo etablierte sich der FC Porto zu einer festen Größe in Portugal. Bereits im Jahr 1906 wurde das Spielfeld Campo da Rua da Rainha eingeweiht, der erste Rasenplatz in Portugal. Im Jahr 1907 wurde das erste Spiel gegen eine ausländische Mannschaft, den spanischen Verein Real Fortuna de Vigo, in Porto ausgetragen, und 1908 spielte der FC Porto sein erstes Spiel im Ausland, ebenso in Vigo. Der erste offizielle Titel als nordportugiesischer Meister wurde dann 1912 errungen. Eine nationale Liga existierte bis dato noch nicht.

Erste Erfolge

Im Jahr 1912 zog der Verein in das Stadion Campo da Constituição um, was eine wesentliche Verbesserung der Trainingsbedingungen mit sich brachte. Als Konsequenz stieg auch das sportliche Niveau des Vereins. Diese Entwicklung gipfelte im Gewinn der ersten ausgetragenen portugiesischen Meisterschaft im Jahr 1934. Im gleichen Jahr entwarf der Spieler Augusto Baptista Ferreira (genannt Simplício), der hauptberuflich Grafiker war, das ursprüngliche Vereinswappen. Dieses wurde seitdem im Wesentlichen nicht mehr verändert.

Parallel zum Fußball wurden aber auch andere Sportarten gefördert und neue Abteilungen gegründet, so 1910 Gymnastik, 1926 Basketball und Feldhockey, 1928 Rugby, 1932 Handball, 1932 Tischtennis, 1940 Billard und Sportangeln, 1943 Volleyball, 1945 Radrennsport, 1951 Klettern und 1955 Eishockey.

Der FC Porto hatte 1945 ca. 8000 zahlende Mitglieder, eine zu der damaligen Zeit für portugiesische Verhältnisse große Zahl. Die Anzahl der Mitglieder und Sportler stieg immer weiter an, und die Platzmöglichkeiten wurden immer knapper. Deswegen wurde mit der Planung eines neuen Stadions begonnen, das jedoch erst 15 Jahre später realisiert werden konnte. Deswegen wurde auf alternative Sportstätten befreundeter Verein wie Sport Progresso in Amial oder Académico (Estádio do Lima) ausgewichen. Das neue Stadion wurde 1952 als "Estádio do Futebol Clube do Porto" eingeweiht, aber bekannt geworden ist es als Estádio das Antas. Ursprünglich als reines Fußballstadion gebaut, entwickelte sich die Spielstätte zu einer echten Sportstätte, die auch von anderen Sportarten genutzt werden konnte.

Phase der Stagnation

Im Fußball lag die letzte (und einzige) Meisterschaft bereits einige Zeit zurück. Wesentlich erfolgreicher waren die Abteilungen Handball und Radrennsport, die reihenweise die nationalen Meisterschaften gewannen. Diese relative Trockenzeit wurde 1956 beendet, in dem neben der Meisterschaft auch der Pokal gewonnen wurde (und somit das erste Double erreicht wurde). Die Meisterschaft wurde erneut im Jahre 1959 gewonnen, an der sich jedoch 18 erfolglose Spielzeiten anschlossen. Wieder waren es die Abteilungen Handball und Radrennsport, die die Liste der gewonnen Titel erweiterten. Im Jahr 1960 wurde die Abteilung Motorsport und 1967 Schach gegründet.

Im Jahr 1978 konnte endlich wieder eine Meisterschaft gewonnen werden. Diese Erfolg ist eng mit zwei Namen verknüpft: zum einen der Trainer José Maria Pedroto (der „Meister“), der moderne Trainingsmethoden im portugiesischen Fußball einführte, und zum anderen Jorge Nuno Pinto da Costa, damaliger Vorstand der Fußballabteilung. Letztgenannter machte später noch von sich zu reden.

Das Jahr 1979 brachte einige Rückschritte mit sich: Nachdem die Abteilungen Tischtennis und Rugby aufgelöst worden waren, musste auch die Abteilung Handball schließen. In 40 Spielzeiten waren dieser Mannschaft 28 Meisterschaften gelungen, ein bis in die Gegenwart unübertroffener Rekord in Portugal.

Aufbruch zu neuen Ufern

Der Antritt von Jorge Nuno Pinto da Costa als Vereinspräsident beim FC Porto kann als Wendepunkt in der Vereinsgeschichte angesehen werden. Dies machte sich aber erst langsam bemerkbar. Im gleichen Jahr wurde der erste internationale Titel (Europapokal) im Feldhockey gewonnen. Dieses Kunststück wurde 1986 und 1990 wiederholt. Ebenso entwickelte sich die Leichtathletikabteilung (siehe Aurora Cunha oder Rosa Mota). Die Fußballmannschaft erreichte 1984 das Finale im Europapokal der Pokalsieger, musste sich aber Juventus Turin geschlagen geben. Drei Jahre darauf wurde der Europapokal der Landesmeister gegen den FC Bayern München in einem dramatischen Spiel gewonnen. Nachdem der FC Porto schon 0:1 zurückgelegen hatte, konnte Juary Filho erst ausgleichen, bevor der in Portugal legendäre Rabah Madjer durch einen Hackentrick den Siegtreffer erzielte. Das Spiel um den Weltpokal wurde gegen Peñarol Montevideo gewonnen. Abgerundet wurde die Saison mit dem Gewinn des UEFA Super Cups gegen den niederländischen Verein Ajax Amsterdam. Auf nationaler Ebene begann eine Zeit der Dominanz, die bis dato anhält. In den 1990ern wurde z. B. die Meisterschaft acht mal gewonnen, dabei fünf mal in Folge. Mitverantwortlich hierfür war unter anderem Bobby Robson, der von 1993 bis 1996 als Coach angestellt war.

Auf internationaler Ebene konnte der Erfolg jedoch lange nicht wiederholt werden. Wie so oft später auch, wurden gute Spieler von finanzkräftigeren Vereinen abgeworben und mussten durch unerfahrene Spieler ersetzt werden. So wechselte der Kapitän Paulo Futre bereits 1987 zu Atlético Madrid und ebenso Rabah Madjer zum FC Valencia. Andere namhafte Spieler wie Mario Jardel, Benni McCarthy oder Alenitschew wurden beim FC Porto während der 1990er einem größeren Publikum bekannt.

Erst durch José Mourinho konnte man sich wieder in der europäischen Oberklasse etablieren.

Ära Mourinho bis heute

Dieser begann sein Traineramt im Januar 2001, indem er radikale Neuerungen einführte. Er baute die damals unbekannten Spieler Deco und Ricardo Carvalho sowie den vom FC Barcelona zurückgekehrten Vítor Baía in die Mannschaft ein und formte so ein erfolgreiches Team, das 2003 neben der nationalen Meisterschaft den UEFA-Pokal gegen Celtic Glasgow gewann. Ein Jahr später wurde diese Leistung mit dem Sieg des Champions-League-Endspiels gegen den AS Monaco in Gelsenkirchen mit 3:0 übertroffen. Die Mannschaft überzeugte und gewann im gleichen Jahr die portugiesische Meisterschaft und den portugiesischen Supercup. Gekrönt wurde die Saison mit dem Gewinn des Weltpokals gegen den kolumbianischen Verein Once Caldas (8:7 n. E.).

Während dieser für den Verein äußerst erfolgreichen Zeit wurde mitten in der Stadt ein neues Stadion, das Estádio do Dragão, gebaut. Eingeweiht wurde es am 16. November 2003 bei einem Spiel gegen den FC Barcelona, welches mit 2:0 gewonnen werden konnte. Das Stadion wurde auch Austragungsort der Eröffnungsfeier zur Fußball-Europameisterschaft 2004 und wird neben den Heimspielen des FC Porto auch für Spiele der portugiesischen Fußballnationalmannschaft oder andere Großveranstaltungen genutzt. Das alte Estádio das Antas wurde 2004 abgerissen.

Das Estádio do Dragão bei Nacht.

Nach seinem Wechsel zum FC Chelsea konnte der Platz von Mourinho nicht gleichwertig besetzt werden. Auch die Abgänge von Schlüsselspielern wie Deco, Ricardo Carvalho und Ferreira konnten nicht aufgefangen werden. Mourinhos Nachfolger Luigi Delneri musste schon nach 22 Tagen wieder gehen, dessen Nachfolger Víctor Fernández konnte die hohen Erwartungen nur bedingt erfüllen und wurde am 19. Spieltag entlassen. Anschließend arbeitete José Couceiro bis zum Saisonende, konnte aber im Jahr nach dem Champions-League-Sieg weder diesen noch die Meisterschaft verteidigen. Im Mai 2005 wurde Co Adriaanse für die Saison 2005/06 als Trainer verpflichtet. Dieser verließ überraschenderweise bereits nach einem Jahr den Verein, nachdem er das portugiesische Double gewonnen hatte. Als Nachfolger wurde Jesualdo Ferreira angestellt, der vom Stadtrivalen Boavista Porto im August 2006 abgeworben wurde. Diesem gelang es in drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten, die Meisterschaft zu verteidigen, womit der FC Porto auch im neuen Jahrtausend die bestimmende Mannschaft in der Liga war (sechs Meisterschaften insgesamt zwischen 2000 und 2010). Dies ist umso erstaunlicher, als dass der Verein als einzige portugiesische Mannschaft immer auch in der Champions League vertreten war, über das Viertelfinale kam der FC Porto jedoch nicht hinaus. Als Folge des Schiedsrichterskandals 2003/04 wurde der Verein gemäß UEFA-Statuten für die Saison 2008/09 aus der Champions League ausgeschlossen. Zusätzlich wurden der Vereinspräsident Pinto da Costa von allen seinen Ämtern für mindestens zwei Jahre ausgeschlossen und eine Geldstrafe von 150.000 Euro verhängt.[1] In einem Berufungsverfahren wurde der Ausschluss aus der Champions League 2008/09 zuerst vorläufig[2] und später dann endgültig[3] revidiert. Die anderen Strafen bleiben jedoch bestehen. Die Zulassung zur Champions League 2009/10 wurde ebenso erteilt.[4]

Mannschaft des FC Portos und des FC Arsenals vor einem Champions League-Vorrundenspiel in der Saison 2008/09

Am 26. Mai 2010 entließ der Verein Jesualdo Ferreira[5], der den FC Porto zu drei Meisterschaften und zwei Pokalsiegen führte. In der Saison 2009/10 verfehlte der FC Porto jedoch den wichtigen zweiten Platz in der Liga, der die Qualifikation für die Champions League bedeutet hätte. Somit ist der Verein das erste Mal seit 2003 nicht mehr in der finanziell lukrativen Endrunde vertreten. Als neuer Trainer wurde André Villas-Boas verpflichtet, der als Co-Trainer unter José Mourinho bereits im Verein tätig war. Mit Villas-Boas gewann Porto die Meisterschaft mit 21 Punkten Vorsprung auf den Erzrivalen Benfica ohne dabei auch nur ein Spiel zu verlieren (zuletzt 1973 Benfica Lissabon), den Supercup, als auch den Pokal mit einem deutlichen 6:2 gegen Vitória Guimarães. Dazu gewann der FC Porto die Europa-League (vormals UEFA-Cup) am 18. Mai 2011 im ersten rein portugiesischen Finale. Gegner in Dublin war der Überraschungsfinalist Sporting Braga, welcher mit 1:0 besiegt wurde. Trotz der erfolgreichen Saison, gab Villas-Boas am 21. Juni 2011 seinen Rücktritt bei Porto bekannt, um zum FC Chelsea wechseln zu können.[6] Jedoch wurde am gleichen Tag noch sein Nachfolger ernannt. Der neue Trainer ist nun Vítor Pereira,der zuvor Co-Trainer unter Villas-Boas war.[7] Der FC Porto ist momentan in der Liga saisonübergreifend seit 48 Spielen in Folge nicht mehr geschlagen wurden. Die letzte Niederlage bescherrte am 28. Februar 2010 Sporting Lissabon mit einem 3:0.

Vereinswappen

Das Vereinswappen des FC Porto bestand zu Beginn aus nur einem Ball mit dem Schriftzug FCP. Im Oktober 1922 fügte der damalige Spieler des Vereines Augusto Baptista Ferreira (auch bekannt als Simplício) das damalige Stadtwappen der Stadt Porto hinzu.[8] Das neue Emblem besteht aus einem viergeteilten Schild und zeigt im oberen linken und im unteren rechten Viertel das ehemalige königliche Wappen der portugiesischen Monarchie und im oberen rechten und im unteren linken Viertel das ehemalige Wappen der Stadt. Im Mittelpunkt des viergeitelten Schildes befindet sich ein Herz, als Symbol für das Herz von Peter IV. simbolisiert, welches in einer Urne in der Igreja da Lapa liegt. Das Schild wird vom Großkreuz des Turm- und Schwertordens umgeben. Über dem Schild befindet sich die königliche Krone mit einem Drachen, der einen Band um den Hals trägt, auf dem das Wort Invicta steht. Der Titel Invicta wurde der Stadt durch Königin Maria II. verliehen. Im Jahr 2005 wurde das Logo etwas modernisiert.

Platzierung seit Gründung der Liga

Position Championship.png

Aktueller Kader 2011/12

Stand: 10. September 2011[9]

Nr. Name Geburtstag Nat. Letzter Verein bei Porto seit
Torwart
1 Helton Kapitän der Mannschaft 18.05.1978 BrasilienBrasilien União Leiria 2005
31 Bracalli 05.05.1981 BrasilienBrasilien Nacional Funchal 2011
41 Kadú 30.11.1994 AngolaAngola eigene Jugend 2011
Verteidigung
4 Maicon 14.09.1988 BrasilienBrasilien Nacional Funchal 2009
5 Álvaro Pereira 28.01.1985 UruguayUruguay CFR Cluj 2009
13 Jorge Fucile 19.11.1984 UruguayUruguay Liverpool Montevideo 2006
14 Rolando 31.08.1985 PortugalPortugal Belenenses Lissabon 2008
15 Rafa 14.01.1986 PortugalPortugal Académica Coimbra 2009
21 Cristian Săpunaru 05.04.1984 RumänienRumänien Rapid Bukarest 2008
22 Eliaquim Mangala 13.02.1991 FrankreichFrankreich Standard Lüttich 2011
26 Alex Sandro 26.01.1991 BrasilienBrasilien FC Santos 2011
30 Nicolás Otamendi 12.02.1988 ArgentinienArgentinien Vélez Sársfield 2010
Mittelfeld
6 Fredy Guarín 30.06.1986 KolumbienKolumbien AS Saint-Étienne 2008
7 Fernando Belluschi 10.09.1983 ArgentinienArgentinien Olympiakos Piräus 2009
8 João Moutinho 08.09.1986 PortugalPortugal Sporting Lissabon 2010
19 James Rodríguez 12.06.1991 KolumbienKolumbien Club Atlético Banfield 2011
23 Souza 11.02.1989 BrasilienBrasilien Vasco da Gama 2010
25 Fernando R. 25.07.1987 BrasilienBrasilien Estrela da Amadora 2007
35 Steven Defour 15.04.1988 BelgienBelgien Standard Lüttich 2011
Sturm
10 Cristián Rodríguez 30.09.1985 UruguayUruguay Benfica Lissabon 2007
11 Kléber 02.05.1990 BrasilienBrasilien Marítimo Funchal 2011
12 Hulk 25.07.1986 BrasilienBrasilien Tokyo Verdy 2008
17 Silvestre Varela 02.02.1985 PortugalPortugal Estrela da Amadora 2009
18 Walter 02.07.1989 BrasilienBrasilien SC Internacional 2010
20 Djalma 30.05.1987 AngolaAngola Marítimo Funchal 2011
27 Juan Manuel Iturbe 04.06.1993 ArgentinienArgentinien Club Cerro Porteño 2011

Daten und Fakten

Präsidentenhistorie

Zeitraum Präsident
1893 António Nicolau D'Almeida
1907–1910 José Monteiro da Costa
1911 Dr. Guilherme Carmos Pacheco
1912–1913 Joaquim Pereira da Silva
1914–1915 António Borges D'Avelar
1916 António Martins Ribeiro
1917–1919 Henrique Mesquita
1920–1921 António Pinto Faria
1922 Eurico Brites
1923–1925 Domingos Almeida Soares
1926 Afonso Freire Themudo
1927 Sebastião Ferreira Mendes
1928 Dr. Urgel Horta
 
Zeitraum Präsident
1929 Tenente Augusto Sequeira
1930 Eduardo Drumont Villares
1931 António Augusto Figueiredo
1932–1933 Sebastião Ferreira Mendes
1934–1935 Eduardo Drumont Villares
1936–1937 Dr. Carlos Teixeira Costa Júnior
1938–1939 Dr. Ângelo César
1940 Dr. Augusto Pires de Lima
1941–1942 José Sousa Barcellos
1943 Luís Ferreira Alves
1944–1947 Dr. Cesário Bonito
1948 Júlio Ribeiro Campos
1949 Dr. Miguel Pereira
 
Zeitraum Präsident
1950 Júlio Ribeiro Campos
1951–1953 Dr. Urgel Horta
1954 Dr. José Carvalho Moreira de Sousa
1955–1956 Dr. Cesário Bonito
1957–1958 Paulo Pombo
1959–1960 Luís Ferreira Alves
1961–1964 Nascimento Cordeiro
1965–1966 Dr. Cesário Bonito
1967–1971 Afonso Pinto Magalhães
1972–1982 Dr. Américo Gomes de Sá
seit 1982 Jorge Nuno Pinto da Costa

Liste der Trainer

Zeitraum Trainer
1906–1907 ItalienerItaliener Catullo Gadda
1907–1924 BelgierBelgier Adolf Cassaigne
1925–1927 UngarUngar Akos Tezler
1927–1928 PortugiesePortugiese Alexandre Cal
1928–1935 UngarUngar Josef Szabo
1935–1936 UngarUngar Maggyar
1936–1937 ÖsterreicherÖsterreicher François Gutkas
1937–1942 UngarUngar Mihaly Siska
1942–1945 UngarUngar Lippo Hertzka
1945–1947 UngarUngar Josef Szabo
1947–1948 PortugiesePortugiese Carlos Nunes
1947–1948 ArgentinierArgentinier Eladio Vaschetto
1948–1949 ArgentinierArgentinier Alejandro Scopelli
1949–1950 PortugiesePortugiese Augusto Silva
1949–1950 PortugiesePortugiese Artur de Sousa Pinga
1949–1950 ArgentinierArgentinier Francisco Reboredo
1950–1951 UngarUngar Anton Vogel
1950–1951 UngarUngar Gencsi
1951–1952 ArgentinierArgentinier Eladio Vaschetto
1951–1952 SpanierSpanier Luis Pasarín
1952–1953 ItalienerItaliener Lino Taioli
1952–1953 PortugiesePortugiese Fernando Vaz
1952–1953 PortugiesePortugiese Cândido de Oliveira
1954–1955 PortugiesePortugiese Fernando Vaz
1955–1956 BrasilianerBrasilianer Yustrich
 
Zeitraum Trainer
1956–1957 BrasilianerBrasilianer Flávio Costa
1957–1958 BrasilianerBrasilianer Yustrich
1957–1958 ArgentinierArgentinier José Vale
1957–1958 BrasilianerBrasilianer Pedro Otto Bumbel
1958–1959 UngarUngar Béla Guttmann
1959–1960 ItalienerItaliener Ettore Puricelli
1959–1960 SlowakeSlowake Ferdinand Daučík
1961–1962 UngarUngar György Orth
1961–1962 ArgentinierArgentinier Francisco Reboredo
1962–1963 UngarUngar Jenő Kalmár
1963–1964 PortugiesePortugiese Artur Baeta
1964–1965 BrasilianerBrasilianer Otto Glória
1965–1966 BrasilianerBrasilianer Flávio Costa
1966–1969 PortugiesePortugiese Pedroto
1969–1970 RumäneRumäne Elek Schwartz
1969–1970 PortugiesePortugiese Vileirinha
1970–1971 SchotteSchotte Tommy Docherty
1970–1971 PortugiesePortugiese António Teixeira
1970–1971 PortugiesePortugiese Artur Baeta
1970–1971 PortugiesePortugiese António Feliciano
1970–1971 PortugiesePortugiese António Morais
1971–1972 BrasilianerBrasilianer Paulo Amaral
1972–1973 ChileneChilene Fernando Riera
1972–1973 PortugiesePortugiese António Feliciano
1973–1974 UngarUngar Béla Guttmann
 
Zeitraum Trainer
1974–1975 BrasilianerBrasilianer Aymoré Moreira
1974–1975 PortugiesePortugiese Monteiro da Costa
1975–1976 JugoslaweJugoslawe Branko Stanković
1975–1976 PortugiesePortugiese Monteiro da Costa
1976–1980 PortugiesePortugiese Pedroto
1980–1982 ÖsterreicherÖsterreicher Hermann Stessl
1982–1984 PortugiesePortugiese Pedroto
1984–1987 PortugiesePortugiese Artur Jorge
1987–1988 JugoslaweJugoslawe Tomislav Ivić
1988–1989 PortugiesePortugiese Quinito
1989–1991 PortugiesePortugiese Artur Jorge
1991–1993 BrasilianerBrasilianer Carlos Alberto Silva
1993–1994 JugoslaweJugoslawe Tomislav Ivić
1994–1996 EngländerEngländer Bobby Robson
1996–1998 PortugiesePortugiese António Oliveira
1998–2001 PortugiesePortugiese Fernando Santos
2001–2002 PortugiesePortugiese Octávio Machado
2002–2004 PortugiesePortugiese José Mourinho
2004 ItalienerItaliener Luigi Delneri
2004–2005 SpanierSpanier Víctor Fernández
2005 PortugiesePortugiese José Couceiro
2005–2006 NiederländerNiederländer Co Adriaanse
2006–2010 PortugiesePortugiese Jesualdo Ferreira
2010–2011 PortugiesePortugiese André Villas-Boas
2011–0000 PortugiesePortugiese Vítor Pereira

Bekannte ehemalige Spieler

Torhüter

Abwehrspieler

Mittelfeldspieler

Stürmer

Erfolge

  • Ibérica Cup : 1
    • 1935
  • Portugiesische Erstliga-Meisterschaft: 25
    • 1935; 1939; 1940; 1956; 1959; 1978; 1979; 1985; 1986; 1988; 1990; 1992; 1993; 1995; 1996; 1997; 1998; 1999; 2003; 2004; 2006; 2007; 2008; 2009; 2011
  • Portugiesischer Pokal: 16
    • 1956; 1958; 1968; 1977; 1984; 1988; 1991; 1994; 1998; 2000; 2001; 2003; 2006; 2009; 2010; 2011
  • Portugiesischer Super-Cup: 18
    • 1980; 1982; 1983; 1985; 1989; 1990; 1992; 1993; 1995; 1997; 1998; 2000; 2002; 2003; 2005; 2009; 2010; 2011
  • Campeonato de Portugal: 4
    • 1922; 1925; 1932; 1937
  • Portugiesischer Liga-Intercalar: 1
    • 2009
  • Portugiesischer Super-Cup von Porto: 14 1915/1916, 1916/1917, 1947/1948, 1956/1957, 1957/1958, 1959/1960, 1960/1961, 1961/1962, 1962/1963, 1963/1964, 1964/1965, 1965/1966, 1980/1981, 1983/1984
  • Portugiesischer Pokal von Porto: 30 1914/1915, 1915/1916, 1916/1917, 1918/1919, 1919/1920, 1920/1921, 1921/1922, 1922/1923, 1923/1924, 1924/1925, 1925/1926, 1926/1927, 1927/1928, 1928/1929, 1929/1930, 1930/1931, 1931/1932, 1932/1933, 1933/1934, 1934/1935, 1935/1936, 1936/1937, 1937/1938, 1938/1939, 1940/1941, 1942/1943, 1943/1944, 1944/1945, 1945/1946, 1946/1947
  • Portugiesischer Pokal von Porto (Reserve): 32 1932/1933, 1933/1934, 1934/1935, 1935/1936, 1929/1938, 1939/1940, 1942/1943, 1944/1945, 1945/1946, 1946/1947, 1953/1954, 1954/1955, 1956/1957, 1959/1960, 1960/1961, 1961/1962, 1963/1964, 1964/1965, 1965/1966, 1968/1969, 1969/1970, 1970/1971, 1971/1972, 1972/1973, 1973/1974, 1989/1990, 1990/1991, 1991/1992, 1992/1993, 1993/1994

Andere Trophäen

  • Luis Otero Cup, Pontevedra, Spanien
    • 1962, 1964
  • La Coppa Mundialito de Cubes, Mailand
    • 1981
  • Tournier de Bergamo, Genova
    • 2006
  • Tournier Paris, Paris
    • 2002
  • Tournier International Toronto, Canada
    • 1985
  • Tournier Centenario Atalanta, Atlanta
    • 2007
  • Cup Thomas Cook, Manchester
    • 2006
  • Tournier international Braga, Portugal
    • 2008
  • Tournier Peru, Lima, Peru
    • 1975
  • Tournier Port of Rotterdam, Rotterdam
    • 2008
  • Tournier Luanda, Angola
    • 1969
  • Tournier Martini, Mailand
    • 1956
  • Seculo Cup, Portugal
    • 1939
  • Vitoria Cup, Portugal
    • 1913
  • Juan Acuna Cup, La Corunha
    • 2003
  • Estadio Luz Cup, Lissabon
    • 1954
  • Estadio Sporting Clube Braga, Braga
    • 1950
  • Tournier 3 Cidades, Vigo
    • 1913
  • Tournier Albufeira Anima, Portugal
    • 2010

Fans

Es gibt zwei offiziell anerkannte Ultragruppierungen, die den FC Porto unterstützen.

Super Dragões

Die größere der beiden Gruppierungen wurde am 30. November 1986 in Porto gegründet. Sie umfasst heute etwa 10.000 Mitglieder, aufgeteilt in 110 Zentren. Zahlenmäßig gehört sie also zu den weltweit größten organisierten Fangruppen. Momentaner Präsident ist Fernando Madureira (genannt „Macaco“). Die „Super Dragões“ sind nicht nur in zahlreichen portugiesischen Städten anzutreffen, sondern haben sich auch in europäischen Städten wie Zürich, Brüssel, Paris oder Luxemburg niedergelassen.

Colectivo Ultras 95

Diese Gruppe bildete sich am 6. Juni 1995 aus einem Zusammenschluss der Fans, die sich regelmäßig in der Nordkurve des Estádio das Antas trafen. Sie grenzen sich gegenüber der erstgenannten Gruppierung durch einen alternativeren Führungsstil ab. So verzichten sie z. B. auf einen Präsidenten, und es gibt eigene Frauengruppen (sog. Girls). Momentan bestehen diese Ultras aus 1000 Mitgliedern, verteilt in 21 Untergruppen. Wie auch bei den „Super Dragões“ findet man diese in mehreren europäischen Städten wie Luxemburg oder Paris.

Weblinks

 Commons: FC Porto – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. http://de.uefa.com/footballeurope/news/kind=2/newsid=693950.html
  2. http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/startseite/artikel/379706/
  3. http://de.uefa.com/uefa/keytopics/kind=512/newsid=732463.html
  4. http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/startseite/512467/artikel_Tor-zur-Koenigsklasse-fuer-Porto-offen.html
  5. http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/startseite/525641/artikel_Porto-schasst-Ferreira.html
  6. Villas-Boas kündigt beim FC Porto 21. Juni 2011 (portugiesisch)
  7. Vítor Pereira wird Trainer des FC Portos 21. Juni 2011 (portugiesisch)
  8. http://www.fcporto.pt/Clube/Historial/Emblema/emblema.asp Geschichte des Emblems (portugiesisch)
  9. http://www.fcporto.pt/JogadoresStaff/Plantel/plantelseniores.asp Kader FC Porto] (abgerufen am 10. September 2011)

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Porto — Wappen Karte …   Deutsch Wikipedia

  • Porto (ville) — Porto (Portugal) Pour les articles homonymes, voir Porto. Porto Cidade Invicta …   Wikipédia en Français

  • Porto (Portugal) — Porto Wappen Karte Basisdaten …   Deutsch Wikipedia

  • Porto Metro — Info Locale Porto Transit type Light rail Number of …   Wikipedia

  • Porto-Rico — Pour les articles homonymes, voir Porto Rico (homonymie) et Puerto Rico (homonymie). État libre associé de Porto Rico Estado Libre Asociado de Puerto Rico Commonwealth of Puerto Rico (en) …   Wikipédia en Français

  • Porto (alcool) — Porto (DOC) Pour les articles homonymes, voir Porto. Un verre de porto tawny Le porto est un vin muté portugais, produit uniquement …   Wikipédia en Français

  • Porto (vin) — Porto (DOC) Pour les articles homonymes, voir Porto. Un verre de porto tawny Le porto est un vin muté portugais, produit uniquement …   Wikipédia en Français

  • Porto (desambiguación) — Saltar a navegación, búsqueda Porto, en varias lenguas significan puerto , viene a referir las siguientes acepciones: Contenido 1 Geografía 1.1 Benin 1.2 Brasil …   Wikipedia Español

  • Porto Alegre — Saltar a navegación, búsqueda Si buscaba el artículo de la ciudad de Portugal, vea Portalegre. Porto Alegre País …   Wikipedia Español

  • PORTO — POR Ville du Portugal située à quelques kilomètres de l’Atlantique, sur le rebord du plateau qui domine au nord la profonde entaille de la vallée du Douro enjambée aujourd’hui par trois ponts. L’agglomération de Porto s’étend jusqu’à la mer, où… …   Encyclopédie Universelle

  • Porto Santo — Panorama von Porto Santo Gewässer Atlantischer Ozean Inselgruppe …   Deutsch Wikipedia