Festspiel der Deutschen Sprache


Festspiel der Deutschen Sprache

Das Festspiel der Deutschen Sprache wurde 2006 von der Kammersängerin Edda Moser ins Leben gerufen. Sie ist bis heute die künstlerische Leiterin des Festspiels. Die Ursula-Luebbe-Stiftung übernimmt seit dem Gründungsjahr zu großen Teilen die Finanzierung und Durchführung der Veranstaltung.

Die Gründungsveranstaltung fand in Rudolstadt statt. Seit 2007 ist das Goethe-Theater Bad Lauchstädt der Veranstaltungsort.

Einmal im Jahr werden Schauspieler und Autoren eingeladen. In dem bestehenden Konzept werden in Lesungen die deutsche Sprache präsentiert, mit dem Ziel, die sprachliche Eigenart und Ästhetik einem Publikum näherzubringen. Seitens der Veranstalter wird Kritik an einer negativen Entwicklung, d.h. „Vereinfachung“ und „Verschluderung“ der deutschen Sprache geübt, der man mit dem Festspielprogramm öffentlichkeitswirksam entgegenwirken möchte.

Einzelveranstaltungen

9. Oktober 2006: Im Gründungsjahr stand das Festspiel unter der thematischen Überschrift Schönheit und Kraft der deutschen Sprache und Weimar als Wiege der deutschen Klassik.

19. Oktober 2007: Lesung mit Corinna Harfouch , den Schauspielern Otto Schenk und Axel Milberg sowie Peer Roggendorf. Es wurden Texte von Johann Wolfgang von Goethe, Hans Magnus Enzensberger, Rainer Maria Rilke, Erich Kästner, Heiner Müller, Gottfried Benn, PeterLicht und Alfred Polgar gelesen.

17. Oktober 2008: Lesung mit Katharina Thalbach, Axel Milberg, Udo Samel, Otto Schenk und Maximilian Schell. Es wurden Gedichte und Texte von Erich Kästner, Friedrich Schiller, Theodor Fontane, Hermann Hesse, Reiner Kunze u.v.a. rezitiert.

11. September 2009: Lesungen durch Renan Demirkan, Gudrun Landgrebe und Sebastian Koch.[1]

12. September 2010: Lesungen von Gudrun Landgrebe, Sebastian Koch, Dominique Horwitz, Ernst Jacobi und Pauline Knof. Schirmherr ist erneut der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt.[2]

9. September 2011: Die Rezitierung von Goethes "Faust. Eine Tragödie" übernahmen Burghart Klaußner, Ulrich Matthes und Pauline Knof. [3] [4]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Berichterstattung des MDR
  2. Eintrag auf der Website des MDR
  3. Eintrag auf der Website des MDR
  4. Eintrag auf der Website des ARD

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