Fields Of The Nephilim


Fields Of The Nephilim
Fields of the Nephilim
Live auf dem WGT 2008
Live auf dem WGT 2008
Gründung 1983
Auflösung 1991
Wiedervereinigung 2005
Genre Gothic Rock, Gothic Metal
Website http://www.fields-of-the-nephilim.com/
Gründungsmitglieder
Gesang Carl McCoy
Gitarre Paul Wright (bis 1991)
Saxophon Gary Whisker (bis 1984)
Bass Tony Pettitt (bis 1991)
Schlagzeug Andrew „Nod“ Wright (bis 1991)
Aktuelle Besetzung
  • Carl McCoy
  • John „Capachino“ Carter (seit 2005)
  • Gizz Butt (seit 2007)
  • Gav King (seit 2007)
  • Lee Newell (seit 2007)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre Peter Yates (1984–1991)

Fields of the Nephilim ist eine einflussreiche Gothic-Rock-/Gothic-Metal-Band, die 1983 in Stevenage (Hertfordshire) gegründet wurde. Die Band verbindet optische Elemente aus den Bereichen Spaghetti-Western und postnuklearem Endzeitszenario, mit mythischen Elementen aus den Bereichen Schamanismus, Hermetische Magie, Chaosmagie und Nephilim-Legende.

Inhaltsverzeichnis

Bandgeschichte

Fields of the Nephilim wurden 1983 gegründet und bestanden von 1984 bis 1991 aus Carl McCoy (Gesang), Paul Wright (Gitarre), Peter Yates (Gitarre; Peter Yates ersetzte den bis 1984 in der Band spielenden Saxophonisten Gary Whisker), Nod Wright (Schlagzeug) und Tony Pettitt (Bass). Die Band orientierte sich seit der Mitte der 1980er Jahre vor allem bezüglich des Outfits an den Sisters of Mercy[1] und wurde daraufhin von der Musikpresse als deren 1:1-Kopie gebrandmarkt[2]. Tatsächlich hatten die Fields sämtliche Kleidungselemente, inklusive Carl McCoys Fliegerbrille (ursprünglich von Wayne Hussey zu Sisters-Zeiten getragen) von den Sisters of Mercy übernommen. Dennoch kreierte die Band im Laufe der Zeit einen eigenen musikalischen, hard-rock-beeinflussten Stil, auf den sich viele Bands der 1990er und 2000er als Einfluss berufen.

Carl McCoy (2008)

Nachdem sich Sänger McCoy 1991 vom Rest der Band getrennt hatte, machte er mit einem Soloprojekt namens Nefilim weiter. Die restlichen Musiker begründeten mit Sänger Andy Delany ein neues Projekt namens Rubicon.

Gegen Ende der 1990er Jahre fanden Gespräche zu einer Wiedervereinigung der Originalbesetzung der Fields of the Nephilim statt (allerdings ohne Gitarrist Peter Yates), effektiv brachten jedoch nur Sänger Carl McCoy und Bassist Tony Pettitt unter dem vom Label „Jungle Records“ erdachten Projektnamen „Fields of the Nephilim A.D.“ eine Single namens One More Nightmare (2000) heraus: moderne Remixe alter Fields-Songs, ursprünglich für ein Filmprojekt angefertigt. Ein echtes Album gab es nicht, und auch Carl McCoy und Tony Pettitt gingen musikalisch wieder getrennte Wege. Carl McCoy setzte das „Nephilim“-Projekt alleine fort. Im Jahr 2002 entschloss sich das Label, nicht länger auf die finalen Album-Aufnahmen von McCoy zu warten, und veröffentlichte kurzerhand das Album Fallen: eine Sammlung zwischenzeitlich eingereichter Demos und Proberaumaufnahmen. McCoy, selbst überrascht von dem Release, beendete daraufhin die Zusammenarbeit mit dem Label.

Die Wright-Brüder riefen nach dem Ende ihres Projektes Rubicon Ende der 1990er Jahre die neue Band The Last Rites ins Leben. Aus dem ehemaligen Projekt von McCoy – Nefilim – ging in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre noch eine weitere Formation hervor: Saints Of Eden. Im Jahre 2002 gründete sich eine weitere „Fields-of-the-Nephilim“-Absplitterung durch Peter White und Tony Pettitt: N.F.D. (Noise For Destruction).

Im November 2005 ist mit Mourning Sun ein neues Album von Carl McCoy erschienen, der sein Projekt nun wieder „Fields of the Nephilim“ nennt und dessen Musik nun eine Kombination und Weiterentwicklung des alten „Fields of the Nephilim“- und „Nefilim“-Stils darstellt.

Diskografie

Alben

  • 1987: Dawnrazor
  • 1988: The Nephilim
  • 1990: Elizium
  • 1991: Earth Inferno (Live)
  • 2002: Fallen (Sammlung von Demoaufnahmen, s. Text)
  • 2005: Mourning Sun

Singles/EPs

  • 1985: Burning the Fields (EP)
  • 1988: The Nephilim (BBC Radio Live in Concert)
  • 1990: Sumerland Maxi

Kompilationen

  • 1991: Laura
  • 1993: Revelations (Best Of, Raritäten)
  • 2001: From Gehenna to Here

Videografie

  • 1988: Forever Remain (Live)
  • 1989: Morphic Fields (Video Clips)
  • 1991: Visionary Heads (Live)
  • 1993: Revelations (Video Clips)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Dave Thompson, Kirsten Borchardt: Schattenwelt · Helden und Legenden des Gothic Rock. 2004, ISBN 3-85445-236-5, Seite 245
  2. Dave Thompson, Kirsten Borchardt: Schattenwelt · Helden und Legenden des Gothic Rock. 2004, ISBN 3-85445-236-5, Seite 101
  3. a b c PopSearch (Zugriff am 12. Februar 2008)
  4. a b Chartverfolgung auf musicline.de (Zugriff am 12. Februar 2008)
  5. a b c everyhit.com (Zugriff am 12. Februar 2008)

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