Figuren aus dem Marvel-Universum


Figuren aus dem Marvel-Universum

Die Liste Figuren aus dem Marvel-Universum beschreibt bekannte Superhelden und Schurken aus dem Marvel-Universum. Es handelt sich um fiktive Personen, die in Comics des amerikanischen Comicverlages Marvel Comics auftreten.

Inhaltsverzeichnis

Superhelden

Black Panther

Der junge T’Challa übernahm nach der Ermordung seines Vaters T’Chaka durch den Elfenbeinjäger Ulysses Klaw dessen Stellung als König Wakandas, eines fiktiven hochentwickelten afrikanischen Staates. Nach seiner Ausbildung in verschiedenartigsten Kampftechniken in den USA kehrte er in seine Heimat zurück und erwarb vom Schamanen seines Stammes ein heiliges Kraut, das seine Kraft und Sinne stärkte. Darüber hinaus erhielt er einen zeremoniellen schwarzen Katzenanzug, der ihn fortan als Anführer des Pantherklans auswies. Der Black Panther besitzt keinerlei Superkräfte im eigentlichen Sinne, sondern greift lediglich auf angelernte Stärke und Beweglichkeit ähnlich derer eines Panthers und auf die Kräfte des Krautes zurück. Der Black Panther ist zeitweise Mitglied bei den Rächern, denen er aufgrund seiner königlichen Verpflichtungen in Wakanda jedoch nur als Reservemitglied dient. Im Verlauf des Marvel-Events „Civil War“ heiratet er Ororo Munroe (Storm) von den X-Men.

Black Widow

Die Black Widow (dt. „Schwarze Witwe“) ist eine Spezialagentin des ehemaligen sowjetischen Geheimdienstes. Die Original-Black Widow, Natalia Romanoff (zuerst erschienen in Tales of Suspense #52 (April 1964)) wurde in die USA geschickt, um dort Iron Man zu bekämpfen, lief letztendlich jedoch über und wurde schließlich eine Hilfsagentin von S.H.I.E.L.D. und Mitglied der Avengers. Ihre Spezialausbildung machte sie zu einer meisterhaften Kämpferin und Spionin. Ihre Hauptwaffen sind zwei Armreifen, welche miniaturisierte Elektroblaster, Tränengaswerfer und Kletterseile enthalten, und ein Gürtel aus Metallscheiben, welche Sprengstoff enthalten und damit als Granaten herhalten können.

Neben Romanoff gibt es noch eine andere Black Widow namens Yelena Belova, die von denselben Spionagemeistern trainiert wurde. Zuerst eine unabhängige Attentäterin, wurde sie von HYDRA mit Superkräften ausgestattet, im Anschluß an ihre Niederlage gegen die New Avengers jedoch von einem Selbstmordmechanismus anscheinend getötet (es gibt jedoch Anzeichen, dass sie überlebt haben könnte).

Die Black Widow Natalia Romanova wird im Film Iron Man 2 von Scarlett Johansson gespielt.

Blade

Blade ist halb Vampir und halb Mensch, da seine Mutter, während sie mit Blade schwanger war, von dem Vampir Deacon Frost gebissen wurde. Im Mutterleib wurde Blade jedoch nicht gänzlich in einen Vampir umgewandelt, weil seine im Sterben liegende Mutter ihn zuvor noch zur Welt brachte. So besitzt Blade die Stärken beider Rassen, jedoch keine ihrer Schwächen, abgesehen von dem Blutdurst, den Blade mit einem Heilserum unterdrückt. Bei seinem Feldzug gegen Vampire, welche er als Mörder seiner Mutter betrachtet, kämpft er mit unterschiedlichen Messern (daher der Name „Blade“, zu Deutsch: „Klinge“), Pistolen oder Schrotflinten.

Hauptartikel: Blade (Comic) und Blade

Captain America

Steven Rogers, ein schwächlicher junger Mann aus der Ära des Zweiten Weltkriegs, meldete sich freiwillig zum Krieg, wurde aber ausgemustert. Um seinem Land trotzdem zu dienen, stellt er sich für das Experiment eines Professors zur Verfügung. Dieser will mittels eines „Supersoldatenserums“ eine Armee unbesiegbarer Männer erschaffen. Der Versuch glückt, und aus Rogers wird Captain America. Er hat keine Superkräfte im eigentlichen Sinn, sondern die körperlichen Fähigkeiten eines perfekt trainierten Athleten.

Hauptartikel: Captain America

Cloak

Cloak erlangte seine außergewöhnlichen Fähigkeiten wie Dagger durch ein Drogenexperiment eines Gangster-Syndikats, die ihre tödliche Wirkung dank Cloaks und Daggers latenten Mutantengene nicht entfalten konnte. Er kann innerhalb seines Blickfeldes einen Dimensionsdurchgang erschaffen, den er jedoch meistens durch die Abmessungen seines langen Mantels begrenzt. Die Zone hat für diejenigen, die in sie eintauchen starke psychologische Auswirkungen wie Kälte und Einsamkeit, scheint jedoch auf Süchtige eine heilende Wirkung im Sinne eines schnellen Entzuges zu haben. Cloak ist außerdem in der Lage sich durch den Durchgang ohne Zeitverlust fast einen Kilometer weit von einem Ort zum anderen zu bewegen. Da ihrer beider Kräfte sich gegenseitig in einer Art Symbiose ergänzen, sind Cloak und Dagger in ihrem Zusammenleben sehr voneinander abhängig.

Daimon Hellstorm

Daimon Hellstorm ist der leibhaftige Sohn des Satans, steht jedoch auf der Seite des Guten und ist loses Mitglied der Verteidiger (Original: Defenders). Er lebt als normaler Mensch unter den Sterblichen, kann sich jedoch jederzeit in sein „teuflisches Ich“ verwandeln. Er bekommt spitze Ohren und sein feuerrotes Haar formt sich zu stilisierten Hörnern. Neben seiner Stärke und Unverwundbarkeit gegenüber menschlichen Waffen verfügt er über die Fähigkeit, Menschen Dämonen austreiben zu können - zudem kann er mit Toten kommunizieren und in die Vergangenheit von Menschen blicken. Er kann außerdem Feuerstrahlen aus seinen Händen abfeuern und mit seiner Waffe, einem Dreizack, magische Attacken abwehren.

Daredevil

Hinter der Maske des Daredevil steckt der Anwalt Matthew Michael „Matt“ Murdock. Murdock ist seit einem Unfall in der Kindheit blind, als er mit radioaktiv verseuchter Flüssigkeit übergossen wurde. Seine vier übrigen Sinne hingegen arbeiten übermenschlich empfindlich – ebenfalls dank der radioaktiven Verstrahlung. Besonders seine Ohren gleichen die Blindheit aus. Ähnlich einer Fledermaus kann er anhand von Schallwellen seine Umgebung wahrnehmen.

Hauptartikel: Daredevil (Comic)

Dagger

Dagger ist eine junge Amerikanerin, die von einer Verbrecherorganisation für Drogenexperiemente missbraucht wurde. Aufgrund ihrer latenten Mutantengene überlebte sie als eine von zwei Personen die Torturen und erlangte dadurch die Fähigkeit, keilförmige Energieprojektile aus ihren Fingerspitzen abzufeuern, die betäubende und verletzende Wirkung haben. Gemeinsam mit „Cloak“, dem anderen Überlebenden der Experimente bildet Dagger ein Team, das überwiegend in New York auf Verbrecherjagd geht. Da ihrer beider Kräfte sich gegenseitig in einer Art Symbiose ergänzen, sind sie in ihrem Zusammenleben sehr voneinander abhängig.

Elektra

Der Tod ihres Vaters zerstört Elektra Nachios Weltbild. Voller Wut und Trauer ist ihr einziges Ziel die Beherrschung der Kampfkünste. Das verfolgt sie zunächst bei dem Orden „The Chaste“, um dann in Japan bei der Ninja-Organisation „Die Hand“ weiter ausgebildet zu werden. Nach ihrer Rückkehr in die Vereinigten Staaten arbeitet sie als Auftragsmörderin Elektra für jeden Schurken, der sie ausreichend bezahlt.

Hauptartikel: Elektra (Comicfigur) und Elektra (2005)

Ghost Rider

Der „Anti-Held“ Ghost Rider entsteht, wenn eine Person einen Vertrag mit dem Teufel schließt und ihm seine Seele verkauft. Der Ghost Rider ist der Kopfgeldjäger des Teufels. Die Comicserie erscheint seit September 1973.

Hauptartikel: Ghost Rider

Hawkeye

Hawkeye, mit richtigem Namen Clint Barton, erster Comicauftritt 1964, zeitweise auch als Goliath oder Ronin, Mitglied der Rächer. Hawkeye hat keine Superkräfte, wurde aber von der Army und von Captain America zu einem Ausnahmeathleten trainiert. Hawkeyes bevorzugte Waffe sind Pfeil und Bogen. Er verfügt über eine Reihe von Spezialpfeilen mit verschiedensten Wirkungen. In der 2011er Verfilmung von Thor (Film) und in der für 2012 geplanten Verfilmung der Rächer wird Hawkeye von Jeremy Renner gespielt.

Howard the Duck

Eine der bizarrsten Figuren im Marvel-Universum. Howard ist eine humanoide Ente von einem Planeten, in dem sich Enten zur vorherrschenden Spezies entwickelt haben, wurde aber vom Dämonen Thog entführt und in den Everglades abgesetzt, einem interdimensionalen Knotenpunkt auf der Erde, wo er sich mit dem Man-Thing, Dakimh dem Zauberer und dessen Schülerin Jennifer Kale anfreundete. Er taucht nur gelegentlich in den Marvel Comics auf, wo er mit seinem Temperament und seinem Aussehen meist die Rolle einer Satirefigur spielt, obwohl er auch gewisse heldenhafte Qualitäten beweist.

Die Figur und die Geschichte von Howard wurde 1986 von Lucasfilm in dem von den Kritikern niedergeschmetterten Live Action-Film Howard the Duck auf die Kinoleinwand gebracht.

Hulk

Hulk ist das Alter ego von Dr. Bruce Banner, einem Genie und Nuklearphysiker. Aufgrund einer übermäßigen Aussetzung von Gammastrahlung verwandelt sich Banner durch Wut oder Schmerz unkontrolliert zu einer großen, übermenschlich starken grünen Kreatur. Er arbeitete im Auftrag der US-Army, unter der Leitung von General Ross am wieder aufgenommenen „Supersoldatenprojekt“ mit dem auch Captain America geschaffen wurde.

Hauptartikel: Hulk (Comic)

Iron Man

Iron Man ist das Alter Ego von Tony Stark, des Multimilliardärs und Besitzers des Rüstungskonzerns Stark Industries. Als Stark in Vietnam (im Film Iron Man in Afghanistan) gefangen genommen wurde, entwickelte er mit einem Mithäftling das Iron-Man-Exoskelett. Dieses gab Stark eine enorm gesteigerte Kraft und erlaubte ihm, trotz einer Verletzung am Herzen zu fliehen. Iron Man hat also keine Superkräfte im eigentlichen Sinn, sondern verfügt über technische Hilfsmittel.

Hauptartikel: Iron Man

Namor the Sub-Mariner

Prinz Namor, allgemein auch als Sub-Mariner (etwa: "Unterseebewohner") bekannt, ist einer der ersten Comic-Superhelden (und einer der ersten Comic-Antihelden) überhaupt; er erschien erstmals 1939 in Marvel Comics #1. Namor ist der derzeitige Herrscher von Atlantis im Marvel-Universum, und ein Hybrid zwischen einem Menschen (seinem Vater) und einer atlantäischen Prinzessin; diese ungewöhnliche Genmischung erlaubt ihm eine quasi-amphibische Existenz (obwohl er immer noch stark vom Wasser abhängig ist), übermenschliche Stärke, und Flugfähigkeit dank zweier winziger Flügel an seinen Fußknöcheln. Sein Sinn für Ehre und seine Hitzköpfigkeit machen ihn wechselhaft zum Freund und zum Feind der Menschheit; generell aber besitzt er gute Kontakte zu den bekannten Superhelden der Marvel Comics.

Nova

Nova, früher auch bekannt als Kid Nova, Nova #11249-44396, Quasar und die Menschliche Rakete (bürgerlicher Name: Richard Rider), erhielt als Highschoolschüler die Kräfte vom Außerirdischen Rhomann Dey, dem letzten überlebenden Hauptmann des Nova Corps, der Verteidigungsstreitmacht des Planeten Xandar, welche von Raumpiraten verwüstet worden war. Nachdem er eine kurze Karriere als Verbrechensbekämpfer verfolgt hatte, verlor er für einige Zeit seine Kräfte, nachdem er feststellte, dass er sich mehr an die Erde als an Xandar gebunden sah. Seine Kräfte wurden dann aber vom jungen Vigilanten Night Thrasher wiedererweckt; daraufhin schloss sich Rider den New Warriors als Gründungsmitglied an. Nachdem das Team bei einem verpatzten Einsatz aufgelöst wurde, schloss sich Nova auf Umwegen über die Geheime Invasion der Skrulls und Norman Osborns Krieg gegen die Superhelden (Civil War) den Secret Avengers von Captain America an.

Punisher

Angetrieben durch den Mord an seiner Frau und seinen Kindern führt Frank Castle als Punisher (deutsch etwa: Bestrafer, Vollstrecker) einen Rachefeldzug gegen alle Verbrecher. Er ist ein Verbrechensjäger, der Selbstjustiz ausübt und dabei auch vor gewalttätigen Praktiken wie Tötung, Entführung, Erpressung, Nötigung und Folter nicht zurückschreckt. Castle verfügt zwar über keinerlei Superkräfte, ist als Kriegsveteran jedoch ein Meister in Nahkampf, Tarnung, strategischer Planung und im Benutzen verschiedener Waffen.

Hauptartikel: Punisher

Silver Sable

Silver Sable ist eine Söldnerin, die für das Gute kämpft. Auffällig ist ihr langes weißes Haar sowie die Tatsache, dass sie fast immer eine Schusswaffe und/oder ein Schwert bei sich trägt.

Hauptartikel: Silver Sable

Silver Surfer

Der als Silver Surfer (kurz: Surfer) bekannte Charakter war ursprünglich ein humanoider, männlicher Außerirdischer namens Norin Radd. Als sein Heimatplanet Zenn-La von dem mächtigen Wesen Galactus aufgesucht wurde, das den Planeten zerstören würde, bot sich Norin Radd als Herold an, um Zenn-La zu retten. Ausgestattet mit kosmischer Kraft wurde er zum Silver Surfer. Als der Silver Surfer in der Stadt der Fantastischen Vier mit der Fackel kämpft und die beiden sich dabei berühren, kann die Fackel mit einem anderen Superhelden die Kräfte tauschen. Später rebelliert er mit Hilfe der Fantastischen Vier erfolgreich gegen Galactus.

Der Silver Surfer ist psionisch mit einem Board (einem silbernen Surfbrett) verbunden und kann es mental steuern. Nur wenige Mächte sind in der Lage, den Silver Surfer von seinem Board zu trennen oder es zu beeinflussen.

Hauptartikel: Silver Surfer

Speedball/Penance

Robbie Baldwin erhielt als Jugendlicher die Gabe, ein kontra-kinetisches Energiefeld zu erzeugen, nachdem er bei einem geheimen Laborexperiment, dem er heimlich beiwohnte, versehentlich mit einer extradimensionalen Energie bestrahlt wurde. Dieses Feld ermöglichte es ihm am Anfang lediglich, kinetische Energie abzufangen und in eine unkontrollierte Gegenbewegung umzusetzen; daher wurde Robbie am Anfang Speedball genannt. Nach einer kurzen Solokarriere wurde er ein Gründungsmitglied der New Warriors. Nachdem jedoch das Team bei einem verpatzten Einsatz mehrere Mitglieder verlor, veränderte sich Robbie, der die Katastrophe als Einziger überlebt hatte, und begann als düsterer, sich selbst geißelnder Penance („Buße“) einen Anzug zu tragen, der ihm ständig die Haut aufschnitt. Vor Kurzem erst hat Robbie begonnen, sich aus seiner Depression zu lösen und wieder ein normaleres Leben zu führen.

Spider-Man

Spider-Man (Die Spinne) entstand, als der schüchterne Student Peter Parker beim Besuch in einem Forschungsinstitut von einer radioaktiven Spinne gebissen wurde. Sein Körper entwickelte danach verschiedene Superkräfte: Proportional vergrößerte Kraft, Geschwindigkeit und Wendigkeit einer Spinne, die Fähigkeit, Wände zu erklettern und einen besonderen Gefahrensinn, den „Spinnensinn“. Zusätzlich erfindet Parker einen Netzsprüher mit der dazugehörenden Netzflüssigkeit (in neuen Comics hat er Netzdrüsen). Diese erlauben ihm, Netze zu spinnen, mittels derer er durch die Wolkenkratzerschluchten Manhattans schwingt und Verbrecher einschnürt. Seine größten Feinde sind: Der grüne Kobold (Norman Osborn), Doc Ock (kurz für Doctor Octopus), Harry Osborn (Normans Sohn und Peter Parkers' ehemaliger bester Freund), Sandman (Flint Marko), Venom (Eddie Brock) und die Echse (Prof. Curt Connors), die aber bis jetzt nur in Comics vorkommt.

Hauptartikel: Spider-Man

Squirrel Girl

Ursprünglich ein Comic Relief-Charakter und trotz ihrer Kräfte - die allesamt auf den Fähigkeiten von Eichhörnchen (squirrels) basieren - ist Squirrel Girl (mit bürgerlichem Namen Doreen Green) eine sehr kompetente junge Superheldin, die es selbst mit so mächtigen Superschurken wie Doctor Doom und Modok aufnehmen konnte.

Squirrel Girl trat zum ersten Mal in Marvel Super-Heroes (vol. 2) #8 (Jan. 1992) auf und wurde für eine Zeitlang tragendes Mitglied der Great Lake Avengers, ebenfalls einer Comic Relief-Serie bei den Marvel Comics. Nachdem sie die GLA verlassen hatte, wurde Squirrel Girl Kindermädchen bei Luke Cage und seiner Frau Jessica Jones für ihren neugeborenen Sohn. Es wurde auch angedeutet, dass sie und der ehemalige X-Man Wolverine eine Beziehung unterhielten, die anscheinend nicht besonders gut endete.

Thor

Logo des Marvel Comics Thor

Das erste Auftreten von Thor war 1962 in Journey Into Mystery #83. Er ist der nordische Donnergott Thor und Mitglied der Rächer (Avengers). Seine Heimat ist Asgaard.

Der Charakter der Figur basiert auf dem Donnergott Thor. Viele seiner Charakteristika und seine Geschichte wurden aus der nordischen Mythologie übernommen. Wie der Gott der nordischen Mythologie ist er auch im Comic der Sohn von Göttervater Odin und Forjgyn, die ihm seine Kräfte als Asathor schenkt. Er besitzt auch als Waffe den Hammer Mjolnir. Thor ist ein Hüne, mit seiner Größe von 1,98 m und einem Gewicht von 290 kg besitzt er eine außergewöhnliche Stärke. Der Donnergott wurde als Strafe für das Missachten des Nichteinmischungspaktes der irdischen Götter in der Marvelrealität von seinem Vater Odin auf die Erde verbannt. Hier musste er viele Jahre ohne Gedächtnis als der gehbehinderte Arzt Dr. Don Blake arbeiten, bis er den als Stock getarnten Hammer fand und sein Geheimnis entdeckte. Fortan führte er das Doppelleben Thor/Blake, bis Odin die Gabe der Verwandlung auf Beta Ray Bill übergehen ließ, einem Champion des außerirdischen Volkes der Korbiten, der die heldenhaften Werte aufwies, die ihn des Gebrauchs von Mjolnir würdig machten. Kurzfristig führte Thor dann die Doppelidentität Sigurd Jarlson, der die körperlichen Attribute Thors behielt (scherzhafterweise ließen die Zeichner Jarlson direkt bei seinem ersten Auftreten mit Clark Kent zusammenrempeln). Als Thor eines Tages dem Tode nahe war, erhielt er von dem mysteriösen Marnot die Chance zu einem Weiterleben. Als Auflage dafür musste Thor das Leben des Rettungssanitäters Jake Olsen weiterführen. Dieser arbeitet im selben Krankenhaus wie Dr. Jane Foster, die ehemalige Assistentin von Dr. Don Blake und seine erste Liebe.

Am 28. April 2011 kam die Verfilmung Thor in die deutschen Kinos. Die Regie des in 3D konvertierten Films führte Kenneth Branagh. Chris Hemsworth übernahm die Rolle Thors.[1][2]

Superschurken

Bullseye

Bullseye ist ein Feind von Daredevil. Seine Identität ist unbekannt. Er besitzt keine herkömmlichen Superkräfte, jedoch ist er ein hervorragender Werfer und Kämpfer, der wirklich jeden Gegenstand als tödliche Waffe einsetzen kann. Außerdem ist sein Skelett wie bei Wolverine mit Adamantium überzogen.

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2003 tauchte Bullseye als Gegenspieler von Daredevil im Kino auf, gespielt von dem irischen Schauspieler Colin Farrell. Während Bullseye im Comic ein schwarzblaues Kostüm mit weißem Zielkreuz auf der Brust und einer Maske trägt, hat er in der Filmversion nur ein Branding in Form eines Fadenkreuzes auf der Stirn. In jüngster Zeit wandelt sich die Darstellung vieler Comicfiguren näher zu den Gegenstücken aus den Filmen. So trägt inzwischen auch die Comicversion von Bullseye dieses Branding.

Chamäleon

Chamäleon ist ein Feind von Spiderman. Sein richtiger Name ist Dimitri Smerdyakov und er ist der Halbbruder von Sergei Kravinoff, der später zu Kraven dem Jäger wird. Als Kind haben Dimitri's Eltern und Sergei ihn gehasst, weshalb er sich mit ihnen durch kleine Theatervorführungen aussöhnen wollte. Dabei endeckte er sein Talent für Kostüme und Masken. Weil jedoch seine Versöhnungsversuche keine Wirkung zeigten, unterdrückte Dimitri seine wahre Identität mit Masken und Schminke und wurde zum Verwandlungskünstler Chamäleon. Später legte er seinen Streit mit Sergei bei, um Spiderman zu bekämpfen und wurde einer seiner Erzfeinde.

In der Zeichentrickserie New Spiderman trägt er keine Masken, sondern verwendet einen Projektionsgürtel. Ab der Folge "Die schwarze Katze- Teil 1" besitzt er nach einer Laserbehandlung die Fähigkeit, sich ohne Gürtel zu verwandeln. Hier ist er nicht der Bruder von Kraven, sondern von Electro und der Sohn von Red Skull.

Carnage

Carnage ist Cletus Kasady, ein psychopathischer Serienkiller, der New York unsicher machte, bis er von Spider-Man geschnappt wurde und ins Gefängnis kam. Sein Zellengenosse war Eddie Brock, auch bekannt als Venom. Als Brock sich wieder mit seinem Symbionten verband und aus dem Gefängnis ausbrach, ließ der Symbiont einen Teil von sich selbst in der Zelle zurück. Dieser kleine Tropfen vereinigte sich mit Kasadys Blutkreislauf, und er wurde zum mörderischen Carnage. Anders als Venom, der durchaus edle Hintergrundmotive hatte, war Carnage ein blutrünstiger Killer, der seiner Mordlust freien Lauf ließ. Wann immer Carnage aus dem Gefängnis ausbrach, begann er einen blutigen Amoklauf, und es waren Spider-Man und oft auch Venom nötig, um diesen zu beenden. Anders als Venom spricht Carnage von sich selbst in der ersten Person. Auch scheint er Spider-Mans geheime Identität nicht zu kennen und hegt auch keinen persönlichen Groll gegen ihn, sondern will ihn nur töten, weil er ihn bei seiner Arbeit stört. Gelegentlich bezeichnet er Venom höhnisch als „Dad“.

Während des letzten Kampfes zwischen Venom und Carnage „fraß“ Venom seinen Nachkommen einfach auf. Gerade als man glaubte, man sei Carnage für alle Zeiten los, floh Kasady aus dem Gefängnis – angelockt von einem fernen Ruf aus der „Negativzone“. Die Stimme gehörte einem anderen Symbionten. Dieser war zwar nicht sein Originalsymbiont, aber genauso blutrünstig und gefährlich.

Dr. Doom

Victor von Doom alias Dr. Doom (in Deutschland auch als Dr. Unheil und vereinzelt als Dr. Untergang bekannt) ist ein glänzender Wissenschaftler und im späteren Verlauf seiner Geschichte auch Magier, der aufgrund eines schrecklichen Unfalls sein Gesicht und seinen Körper unter einer eisernen Rüstung verbirgt, die mit technischen „Spielereien“ ausgestattet ist. Außerdem ist er der Herrscher über den fiktiven osteuropäischen Staat Latveria.

Hauptartikel: Doctor Doom (Comic)

Dr. Octopus

Dr. Octopus (Spitzname „Doc Ock“) ist ein Erzfeind Spider-Mans. Otto Octavius wuchs als Sohn einer selbstgefälligen Mutter und eines brutalen Vaters auf und wurde ein zurückgezogen lebender, aber brillanter Atomwissenschaftler. Um mit radioaktiven Materialien gefahrlos hantieren zu können, entwickelte er den Brustharnisch mit den Tentakeln, was ihm den Spitznamen Dr. Octopus einbrachte. Bei einer Explosion im Labor wurde der Forscher radioaktiv verstrahlt. In der Folge war er fähig, seine Tentakel telepathisch zu kontrollieren. Leider hatte die Explosion noch weitere Folgen: Aus dem respektierten Wissenschaftler wurde der größenwahnsinnige Dr. Octopus.

Doc Ock tauchte in regelmäßigen Abständen immer wieder auf, bis er von Kane, einem von Peter Parkers Klonen, getötet wurde. Später wurde Dr. Octopus mit Hilfe seiner früheren Assistentin und eines geheimen Kults des Wahren Glaubens mittels Magie ins Leben zurückgeholt. Seitdem ist er wieder einer von Spider-Mans größten Feinden.

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Im zweiten Spider-Man-Kinofilm ist Doc Ock Spider-Mans Hauptgegenspieler und wird dargestellt von Alfred Molina.

Die Echse

Dr. Curt Connors ist ein erfolgreicher Wissenschaftler und ein guter Freund von Peter Parker. Nachdem er einst einen Arm verlor, experimentierte er an Reptilien, die ihre verlorenen Gliedmaßen regenerieren können. Sein Ziel war es, ein Mittel zu entwickeln, das auch bei Menschen Gliedmaßen nachwachsen lässt. Auf diesen Forschungen basierend schuf er ein Mittel, das er sich injizierte. Sein Arm wuchs tatsächlich nach, doch Dr. Connors veränderte sich weiter: Er mutierte zu einer humanoiden Riesenechse. Die Echse ist nicht bloß Dr. Connors in anderer körperlicher Gestalt, sondern hat ähnlich wie der (graue) Hulk ein eigenes (böses) Bewusstsein. Connors war ein guter Freund von Dr. Octavius.

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Dr. Curt Connors kommt im zweiten und dritten Spider-Man-Film vor. Er wird dort stets von Dylan Baker verkörpert. Sein Alter Ego, die Echse, und der Vorfall, der ihn dazu machte, wurden in den bisherigen drei Filmen jedoch (noch) nicht thematisiert.

Electro

Als der Elektriker Max Dillon während der Arbeit vom Blitz getroffen wurde, erhielt er die Fähigkeit, nahezu unbegrenzte Mengen Elektrizität aufzunehmen, zu erzeugen und in Form von Blitzen zu verschleudern. Er ist ein Hauptgegner von Spider-Man und Daredevil, war aber auch Mitglied der Furchtbaren Vier, ein Bündnis von Superschurken gegen die Fantastischen Vier.

Galactus

Galactus (manchmal auch Weltenzerstörer oder Planetenfresser genannt) ist ein kosmisches Wesen im Universum. Er reist durch die Galaxis und ernährt sich von der Energie geeigneter Planeten, die er mit Hilfe seiner Herolde aufspürt. Der bekannteste dieser Herolde ist der Silver Surfer.

Hauptartikel: Galactus

General Ryker

John Ryker ist ein General und hat das gleiche Ziel wie General „Thunderbolt“ Ross: den Hulk zu vernichten. Allerdings geht er dabei deutlich skrupelloser ans Werk und ist für mehrere illegale Gammaexperimente an seinen Soldaten verantwortlich (siehe: Flux). Er ist auch verantwortlich für die Kreation des Gamma Corps, einer Elite aus Antihelden, die den Hulk verabscheuen.

Graviton

Bei einem Laborunfall erhielt der Wissenschaftler Franklin Hall die Fähigkeit, die Gravitation zu kontrollieren und Gravitationsstrahlen zu verschießen. Er kämpfte des Öfteren gegen die Die Rächer (Avengers) und einige Male gegen Spider-Man.

Der Geier

Der Geier (eng. the Vulture) ist einer von Spider-Mans ersten und ältesten Gegnern. Der brillante Elektronik-Ingenieur Adrian Toomes entwickelte eine Vorrichtung mit einem Anti-polarisiertem Magnetfeld, die es einem Menschen erlaubte, wie ein Vogel, mit minimalem Kraftaufwand zu gleiten. Der Grund und die Motivation für seine kriminelle Karriere ist in den verschiedenen Auflagen sehr vielschichtig und wechselhaft dargestellt worden: mal will sich sein Assistent seine Erfindung unter den Nagel reißen, mal wurde er vom Projekt ausgeschlossen, mal hat man ihn wegen Veruntreuung von Forschungsgeldern rausgeworfen. Jedenfalls beschließt Toomes Rache zu nehmen und verwendet seinen Anzug mit Flügeln als Mittel, um eine Bank auszurauben. Spider-Man gelang es schnell, ihn durch eine polarisierende Funkstörung zum Absturz zu bringen, wodurch der Geier ins Gefängnis kam.
Später wurde der Geier ein wiederkehrender Bösewicht, dem jedoch nie mehr Erfolg vergönnt war als allen seinen Mitverbrechern. Wiederkehrende Beleidigungen und Witze von Spider-Man beim Kampf gegen den fiesen Kauz drehen sich häufig um sein hohes Alter („Aber Geier, was sollen denn deine Enkelkinder von dir denken?“). Toomes ist ein treues, wiederkehrendes Mitglied der Sinister Six. Häufig arbeit er mit Shocker oder Elektro zusammen.

Für die ultimative Spider-Man-Serie wurden das Design und die Motive vom Geier nur wenig verändert: sein Anzug ist jetzt nicht mehr grün, sondern schwarz und er muss nicht mehr mit den Flügeln schlagen, um oben zu bleiben.

Grüner Kobold

Der grüne Kobold (eng. Green Goblin) ist ein Erzfeind Spider-Mans. Er trat zum ersten Mal in The Amazing Spider-Man #14 auf. Der skrupellose Geschäftsmann Norman Osborn, der Vater von Harry Osborn, dem besten Freund Peter Parkers, fand in den Unterlagen eines Kollegen die Formel für ein experimentelles Serum, das Körperkraft und Reflexe steigern sollte. In seiner Machtgier wollte er es an sich selbst testen, aber die instabile Flüssigkeit explodierte in der Nähe seines Gesichtes. Er erhielt zwar die besagten Fähigkeiten, doch das Serum kostete ihn auch den Verstand. Er wurde von dem Gedanken beseelt, die New Yorker Unterwelt anzuführen, und entwarf ein Kostüm, das stark an einen Kobold erinnerte, sowie einen Gleiter, der es ihm ermöglichte, zu fliegen. Zusätzlich entwickelte er Granaten, die das Aussehen von brennenden Kürbissen hatten, und Wurfmesser in Form von Fledermäusen. Sein Hauptwunsch war es jedoch immer, den berühmten Spider-Man zu besiegen. Wie zu erwarten war, wurde er jedoch immer vom Netzspinner besiegt, was ihn in seinem Wahn aber nicht hinderte, es erneut zu versuchen.

Schließlich entwickelte Osborn ein Gas, das Spider-Mans „Spinnensinn“ dämpfte, folgte ihm unerkannt zu dessen Wohnung und demaskierte ihn. Anschließend offenbarte er dem verwirrten Peter seine Geheimidentität. Im folgenden Kampf erlitt der Kobold eine Teilamnesie und vergaß sein Alter Ego. Später kehrte die Erinnerung zurück, und Osborn sann auf Rache. Er entführte die Geliebte Peters, Gwen Stacy, und brachte sie zur Brooklyn Bridge. Als Peter die Brücke erreichte, ließ Osborn Gwen in die Tiefe stürzen. Trotz des Rettungsversuches Spider-Mans starb sie. Im folgenden Kampf starb Osborn, durchbohrt von seinem eigenen Gleiter. Später übernahm sein Sohn Harry die Identität des Grünen Kobolds, starb aber an einer neuen Version des „Kobold-Serums“, das ihn vergiftete.

Zwischenzeitlich erschien auch ein guter Kobold. Phil Urich fand die Ausrüstung Harrys und kämpfte mit Spider-Man Seite an Seite. Seine Waffen wurden schließlich von den Sentinels zerstört. Nach mehr als fünf Jahren kehrte Norman zurück. Das Serum hatte in ihm eine unglaublich schnelle Wundheilung hervorgerufen. Im Laufe der fünf Jahre seiner Abwesenheit hatte sich Osborn zum Anführer eines finsteren Kults, den Scrier, aufgeschwungen, doch sein Hass auf Peter war ungebrochen. Und so schmiedete er einen Plan, um Peter psychologisch zu vernichten. Mit Hilfe des Schakals erschuf Osborn einen Klon von Peter und ließ ihn gegen Spider-Man antreten. Nach einem Kampf mit ihm dachte Peter, sein Klon sei tot. Aber der Klon lebte, nahm den Namen „Ben Reilly“ (Vorname von Peters Onkel und Tante Mays Geburtsname) an, lebte einige Zeit als Weltenbummler und kehrte anschließend nach New York zurück.

Osborn begann, Peter so lange zu manipulieren, bis Peter glaubte, er selbst sei der Klon und Ben sei der echte Peter Parker. Doch Osborns Plan ging nicht auf. Im Glauben, nur ein Klon Spider-Mans zu sein, wollte Peter wieder ein „normales“ Leben führen. Peter gab die Bürde, Spider-Man zu sein, an Ben weiter und zog mit seiner Frau Mary Jane nach Portland. Erbost darüber, dass sein Plan nicht erfolgreich war, beendete Osborn seine psychologischen Winkelzüge und gab sich zu erkennen. Der Kobold griff Ben und Peter an. Ein Kampf entbrannte und Peter musste die Hoffnung aufgeben, dass sein schlimmster Feind tot und begraben sei. Sowohl der Schakal als auch Ben starben während des Kampfes, als dieser versuchte, Peter zu beschützen. Als Bens Leiche in kürzester Zeit zu Staub zerfiel, war dies der Beweis, dass Ben der Klon war und nicht Peter. Peter selbst kam knapp mit dem Leben davon – aber er wusste, sein Erzfeind, der Kobold, war zurück.

Osborn übernahm wieder die Kontrolle über sein industrielles Imperium, und nach kurzer Zeit arrangierte Norman eine feindliche Übernahme des Daily Bugle. Sofort benutzte er die Zeitung, um eine Hetzkampagne gegen Spider-Man zu starten mit dem Ziel, dessen guten Ruf zu ruinieren. Schließlich kam es zum Treffen der Fünf, einem uralten Ritual, bei dem die Teilnehmer per Zufall mit fünf Gaben versehen werden: Macht, Wissen, Unsterblichkeit, Wahnsinn oder Tod. Osborn spekulierte auf die Macht, erhielt aber den Wahnsinn. Spider-Man konnte den Größenwahnsinnigen in einem Kampf besiegen, jedoch fiel diesem das Gebäude des Daily Bugle zum Opfer. Mit Hilfe seiner Scriers entkam Norman dem zusammenstürzenden Gebäude. Mit medizinischen und psychiatrischen Mitteln erreichte Norman wieder eine gewisse Vernunft. Während Osborn sich langsam erholte, schaffte es J. Jonah Jameson wieder, die Kontrolle über den Bugle an sich zu ziehen.

Später gelang es Osborn in der Civil War-Reihe, nachdem die Superhelden durch einen mißlungenen Einsatz der New Warriors in das Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik geraten waren, sich als Wohltäter der Menschheit zu zeigen, und versuchte die amerikanischen Superhelden durch geschickte Manipulation der öffentlichen Meinung und eines eigenen Superteams (das aus bekannten Superschurken bestand) systematisch auszurotten, was auch zur Gründung des neuesten Avenger-Teams führte. Schließlich aber verlor Osborn diesen Krieg und verfiel wieder in den Wahnsinn, jedoch nicht bevor Asgard vollständig in Trümmer gelegt worden war.

andere Medien
Im Kinofilm Spider-Man (2002) wird der Grüne Kobold von Willem Dafoe gespielt und stirbt bereits am Ende des Films. Sein Sohn Harry Osborn gibt Spider-Man die Schuld für den Tod seines Vaters. In der Fortsetzung Spider-Man 2 (2004) findet Harry die hinterbliebene Ausrüstung seines Vaters und tritt in Spider-Man 3 (2007) in die Fußstapfen seines Vaters. In den Comics wird Osborn's Charakter teils sehr widersprüchlich dargestellt; in einigen Versionen handelt er als Geschäftsmann fast genauso gefühllos wie der Kingpin, in anderen wiederum ist er nur das Opfer seiner gespaltenen Persönlichkeit, die sich an all jenen rächen will, die ihm Schmerzen zugefügt haben.

Hobgoblin

Der skrupellose Mode-Designer Roderick Kingsley war von dem Gedanken besessen, Superkräfte zu haben. Eines Tages fand er ein altes Versteck des Grünen Kobolds, angefüllt mit Waffen. Als Hobgoblin hielt Kingsley Einzug in die kriminelle Szene New Yorks. Aber bald ergaben sich natürlich Probleme mit Spider-Man und als Hobgoblin gezwungen war direkt mit Spider-Man zu kämpfen erwies sich, dass er kein Gegner für diesen war, weil ihm das kraftverstärkende Kobold-Serum fehlte. Nur mit Mühe entkam Kingsley. Nachdem Hobgoblin den Rest von Norman Osborns alten Tagebüchern finden konnte, war er in der Lage das Serum herzustellen. Er benutzte den Kleinkriminellen Lefty Donovan als Versuchskaninchen und verbesserte das Serum solange, bis er den Teil der Norman Osborn den Verstand kostete, entfernt hatte. Nach einem Kampf zwischen dem Grünen Kobold und Hobgoblin, der unentschieden endete, zog sich Kingsley in die Karibik zurück.

andere Medien
In der Zeichentrickserie New Spider-Man wurde der Hobgoblin vor dem Grünen Kobold eingeführt. Der Hobgoblin wird vom Star-Wars-Star und Joker-Sprecher Mark Hamill gesprochen. In der Serie endet es für ihn zum Schluss mit dem Gefängnis.

Hydro-Man

Morrie Bench arbeitete auf einem Forschungsschiff, das einen neuartigen Generator testen sollte. Während der Arbeiten fiel er über Bord und wurde durch vulkanische Gase in eine wasserartige Form versetzt. Er gab Spider-Man, der sich zufällig ebenfalls an Bord des Schiffes befand, die Schuld daran und versuchte mehrmals (erfolglos), sich zu rächen.

andere Medien
In der Zeichentrickserie New Spider-Man starb Hydro-Man bei einem erneuten Versuch sich an Spider-Man zu rächen. Er wurde aber von einem Wissenschaftler geklont. Der Klon erwies sich als instabil und löste sich nach einiger Zeit wieder auf.

Kang der Eroberer / Rama-Tut / Scarlet Centurion / Immortus

Kang der Eroberer war ursprünglich ein Zeitreisender, der aus der fernen Zukunft in das alte Ägypten reiste und sich dort zum Pharao Rama-Tut aufschwang. Nachdem die Fantastischen Vier ihn das erste Mal besiegt hatten, floh Rama-Tut durch die Zeit und erweiterte seine Macht, doch durch die Einflüsse des Zeitstroms entstanden mehrere alternative Versionen von Rama-Tut, unter anderem Immortus, der über eine alternative Dimension herrscht.

Kingpin

Wilson Fisk, der größte Verbrecherboss von New York ist als Kingpin Daredevils größter Feind. Ursprünglich eingeführt als Gegner von Spider-Man, entwickelte er sich rasch zu einer Nemesis von Daredevil. Als Kingpins Markenzeichen dient seine massige, klotzig erscheinende Figur, die allerdings täuscht: Der Kingpin ist ein wahrer Muskelberg, der sich täglich im unbewaffneten Kampf und Ringen übt.
Kingpin ist nach außen hin ein respektabler Geschäftsmann und versteht es, seine Verbindungen zur Unterwelt geschickt von seiner öffentlichen Fassade zu trennen, und selbst wenn er mal im Gefängnis sitzt, hindert es ihn nicht daran, seinen Machenschaften weiter nachzugehen. Kingpin ist mit einer Frau namens Vanessa verheiratet, vor der er lange Zeit versuchte, seine Verbrechen zu verheimlichen. Sein einziger Sohn Richard täuschte seinen Tod vor, wurde der Schemer und bekämpfte rücksichtslos das Verbrecherimperium seines Vaters.

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2003 tauchte Kingpin als Gegenspieler von Daredevil im Kino auf. Obwohl Kingpin in den Comics als Weißer dargestellt wird, wird er in dem Film vom schwarzen Michael Clarke Duncan verkörpert. Im Film ist sein Markenzeichen, dass er oder seine Handlanger eine rote Rose bei den Toten zurücklassen, eine mögliche Anspielung an einen seiner vielen Comic-Handlanger, The Rose (eigentlich sein Sohn Richard). In der Serie New Spider-Man ist Kingpin einer der Hauptgegner von Spider-Man. Gesprochen wird er von dem Schauspieler Roscoe Lee Browne.

Außerdem taucht er im PC-Spiel von Spider-Man 3 als Retter der Gangbosse auf, die vor dem Gericht verklagt werden sollten.

Kraven the Hunter

Sergei Kravinoff ist ein russischer Jäger, der es sich zum Lebensziel gemacht hat, Spider-Man zur Strecke zu bringen. Er verachtet Schusswaffen und bekämpft wilde Tiere am liebsten mit bloßen Händen. Um seine bereits überdurchschnittliche Körperstärke noch zu steigern, verwendet er in der Regel exotische Dschungeltränke und Drogen, die seine Leistungen noch steigern. Außerdem trainiert er unerbittlich auf die Perfektion hin. Kraven der Jäger, wie er von der Öffentlichkeit genannt wird, gilt als einer von Spider-Mans wiederkehrendsten Gegnern. Kraven ist der Halbbruder des Chamäleons, eines anderen Feindes Spider-Mans.

Loki

Loki basiert lose auf dem gleichnamigen Gott Loki der germanischen Mythologie. Demnach ist Loki der Gott der Lügen und der Streiche und Odins Blutsbruder (Im Comic Thors Bruder). In den Comicgeschichten ist Loki aufgrund seiner Machtgier einer der mächtigsten Feinde Thors. Loki versuchte mehrmals, Thor und die Götter von Asgard zu vernichten. Trotz seiner starken magischen Fähigkeiten kämpft Loki selten selbst, sondern agiert lieber im Hintergrund. Loki ist zum großen Teil für die Gründung der Rächer (Thor, Iron Man (Tony Stark), The Wasp (Janet Van Dyne), Ant-Man (Hank Pym) und Hulk (Dr. Robert Bruce Banner)) verantwortlich, obwohl er genau diese Zusammenkunft verhindern wollte.

Im 2011 erschienenen Kinofilm Thor trat Loki als Gegenspieler des Titelhelden auf. Die Rolle des Loki übernahm der britische Schauspieler Tom Hiddleston.

Leader

Der Leader (der deutsche Begriff Führer wird vermieden) ist neben Thunderbolt Ross der größte Feind des Hulks. Er ist ein kriminelles, wahnsinniges Supergenie und versucht sowohl den Hulk zu töten, als auch dessen Kraft für seine Zwecke zu missbrauchen. Sein richtiger Name lautet Samuel Sterns. In der zweiten aktuellen Hulk-Verfilmung mit Edward Norton als Dr. Banner wird kurz die Entstehung des Leaders gezeigt.

In der deutschen Fassung der jüngsten Zeichentrickadaption der Serie Der unglaubliche Hulk wird der Leader das „Mega-Hirn“ genannt.

Mandarin

Der Mandarin ist einer der ältesten und mächtigsten Erzfeinde von Iron Man. Er stammt aus einer alten und reichen chinesischen Familie, die angeblich von Dschingis Khan selbst abstammt. Durch die Kulturrevolution verlor die Familie ihren Reichtum. Besessen von dem Gedanken, die Macht seiner Familie wiederherzustellen, erforschte der Mandarin alte Schriften, um hinter das Geheimnis von Dschingis Khans Macht zu kommen. Sein Weg führte ihn schließlich ins Tal der Geister; dort entdeckte er das Grab eines alten Mongolenfürsten. In diesem Grab fand er ein altes außerirdisches Schiff und darin zehn magische Ringe. Er studierte viele Jahre lang die Technologie des Schiffes und lernte, die Macht der Ringe zu nutzen. Der Mandarin sieht sich selbst als Erbe des Dschingis Khan und will das fortsetzen, was sein Vorfahr begann: die Eroberung der Welt.

Morbius

Michael Morbius, the Living Vampire ist einer von Spider-Mans tragischsten Feinden. Dr. Michael Morbius war ein berühmter aber schwerkranker Forscher, der sich auf Fledermäuse und Blutbehandlung spezialisiert hatte. Um sein Leben zu verlängern, flößte er sich durch ein radioaktives Experiment Vampirfledermausblut ein, in der Hoffnung, bald zu genesen. Er mutierte zu einem lebenden Vampir, der nur dadurch überlebt, dass er Menschen das Blut aussaugt. Dabei ist Spider-Man hin und her gerissen zwischen Mitleid für den armen Wissenschaftler und Abscheu für das, was er anderen Menschen antut.

Morbius und Spider-Man haben sowohl gegen- als auch miteinander gekämpft. Einmal unterstützte Morbius Spider-Man sogar gegen Carnage. Dennoch kann Morbius seinen mörderischen Durst nicht überwinden und es verlangt ihn nach wie vor nach dem radioaktiven Blut von Spider-Man.

Mysterio

Mysterio ist einer der Hauptwidersacher von Spider-Man und hatte seinen ersten Auftritt bereits in der 2. Ausgabe von Amazing Spider-Man. Dort wurde er jedoch als Außerirdischer eingefügt, im Heft Amazing Spider-Man #13 kommt er erstmals unter dem Namen Mysterio vor.
Mysterio heißt mit bürgerlichem Namen Quentin Beck und ist von Beruf Stuntman und Entwickler für Spezial-Effekte für Filme. Durch seine beruflichen Tätigkeiten ist Mysterio ein Experte im Bereich von Illusionen, Hologrammen, Hypnose, Chemie und Nahkampftechniken; besondere übernatürliche Fähigkeiten besitzt Quentin Beck nicht.
Mysterio besitzt einen grünen Kampfanzug und einen Helm aus Plexiglas (der sehr oft Hauptziel für Spider-Mans Witze oder Beleidigungen ist) mit einem eingebauten holografischen Projektor. Außerdem steht ihm eine Reihe von anderen technischen Gimmicks zu Verfügung.

In einer von Kevin Smith geschriebenen Geschichte der ersten Marvel-Knight-Reihe erkrankt Mysterio an einem Gehirntumor und an Leberkrebs. Beide Krankheiten wurden durch das Tragen seiner Ausrüstung und besonders durch den für seine Auftritte genutzten Nebel ausgelöst. Mysterio plante daraufhin seine finale Rache gegen Spider-Man. Als er jedoch entdeckte, dass der gegenwärtige Spider-Man ein Klon ist, verwirft er seinen Plan und beschließt stattdessen gegen Daredevil anzutreten, mit dem er kurz zuvor zusammengestoßen war. Hierbei bedient er sich sowohl der Dienste Kingpins als auch der Bullseyes, die beide zu den Erzfeinden Daredevils zählen. Als Mysterios Versuch scheitert, nimmt er sich in Daredevil volume 2 #7 das Leben.

In späteren Comics tritt Mysterio jedoch erneut auf. Dieser neue Auftritt in Spider-Man: The Mysterio Manifesto wird dadurch aufgeklärt, dass Daniel Berkhart, ein alter Freund von Quentin Beck, hinter der Maskerade steckt.

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Mysterio taucht im Spiel „Spider-Man“ (für PlayStation, Dreamcast und PC) auf und auch in dem Spiel „Spider-Man the Movie Game 2“ für Playstation 2, Nintendo Game Cube, Xbox und PC auf, wo er Spider-Man zum Kampf herausfordert.

Red Skull

Red Skull I (Johann Schmidt)

Der originale Red Skull hieß Johann Schmidt und war ein Agent der Nazis. Er war Adolf Hitler persönlich unterstellt und ein Erzfeind Captain Americas und der Rächer

Wie Captain America hatte dieser Red Skull den 2. Weltkrieg überlebt. Der ehemalige, skrupellose Nazi-Befehlshaber, dessen Bekämpfung der eigentliche Grund für die „Geburt“ Captain Americas gewesen war, strebt noch immer nach der Weltherrschaft. Er ist ein hochintelligenter, manipulativer und gewissenloser Taktiker, der meistens im Hintergrund agiert, überall seine Finger im Spiel und einflussreiche Freunde in aller Welt hat. Anfangs trug er eine rote Totenkopfmaske, daher sein Name Red Skull (von englisch „red“, deutsch „rot“ und englisch „Skull“, deutsch „Schädel“, „Totenkopf)“. In einer späteren Geschichte wurde Red Skulls Gesicht jedoch bei einem Kampf mit Captain America durch einen von Red Skull selbst entwickelten „Todesstaub“ zu einem Totenschädel entstellt.

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Der Johann-Schmidt-Red-Skull tauchte in der Fernsehserie New Spider-Man in der mehrteiligen Folge Die Fünf Vergessenen Krieger auf. Im dem Film Captain America – The First Avenger wird Red Skull von dem Schauspieler Hugo Weaving gespielt.

Red Skull II (Albert Malik)

Der zweite Red Skull war Albert Malik. Als Agent der kommunistischen UdSSR der 1950er Jahre nahm Albert Malik die Identität des original Red Skulls an und geriet mehrfach mit einem Nachfolger Captain Americas aneinander.

Jahre später war Malik für den Tod der US-Agenten Richard und Mary Parker (Eltern von Peter Parker alias Spider-Man) verantwortlich. Malik stellte sie als Verräter hin, aber Spider-Man konnte ihre Unschuld beweisen.

Scourge of Underworld brachte unter Anleitung Johann Schmidts (des originalen Red Skull) Malik um – Schmidt hasste Malik, weil dieser seine Identität gestohlen hatte.

Sandman

Sandman, auch bekannt als William Baker, ist einer der vielen Feinde von Spider-Man. Er hatte sein Debüt in Amazing Spider-Man #4 im Jahre 1963. Sein Zweitname ist Flint Marko. Als William Baker aus dem Gefängnis ausgebrochen war, suchte er in einer Militärbasis am Strand Unterschlupf. Als ein Nuklearreaktor explodierte, wurde er ohne jeglichen Schutz verstrahlt. Als er wieder zu sich kam, musste er feststellen, dass sich sein Körper drastisch geändert hatte. Der Sandman besitzt übermenschliche Kräfte und kann seinen gesamten Körper in Sand verwandeln. Durch diese Fähigkeit kann er praktisch jede Schlagwaffe aus seinem Arm formen und seine Dichte so erhöhen, dass er physischen Schaden ohne weiteres übersteht. Die einzigen Schwächen, die er seitdem hat, sind Wasser, Staubsauger und Zement.

Er trat den Furchtbaren Vier bei, um gegen die Fantastischen Vier zu kämpfen, und war später auch ein Mitglied der Sinister Six, deren erklärtes Ziel es war, Spider-Man zu vernichten.

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Der Sandman wird im Film Spider-Man 3, der am 1. Mai 2007 in den Kinos startete, zu Spider-Mans Gegenspieler. Verkörpert wird er von dem amerikanischen Schauspieler Thomas Haden Church. In der Filmversion wird er auch in Verbindung gebracht mit der Ermordung von Peters Onkel Ben. Im Film heißt er, wie seine (in den Comics) Zweitidentität, Flint Marko.

Schwarze Katze (Black Cat)

Die Schwarze Katze (im englischen Original: „Black Cat“.) alias Felicia Hardy tauchte ursprünglich als Begleitfigur in den Spider-Man-Comics auf. Sie ist keine Superschurkin im engeren Sinn, sondern „nur“ eine Fassadenkletterin und Diebin. Durch ihr Interesse an Spider-Man wechselte sie jedoch auch mal auf die gute Seite und könnte daher genau so gut bei Superhelden stehen.

Ursprünglich hatte die Schwarze Katze keine Superkräfte, sondern bekam diese erst durch den Kingpin in einem Versuch.

Die Schwarze Katze wandte sich an ihn, da sie in Spider-Man verliebt war und dachte, dass er sie nicht respektieren würde, wenn sie keine Superkräfte besäße. Nach dem Versuch an ihr erwarb sie die Fähigkeit, „Unglück“ zu verbreiten, so dass jeder ihrer Angreifer automatisch verlor, wenn er sie angriff. Leider übertrug sich diese „Fähigkeit“ auch auf ihre Begleiter. Auf Bitten Spider-Mans befreite der Magier Doktor Strange ohne ihr Wissen Felica von dieser Fähigkeit. Aufgrund ihres Kontaktes zum Kingpin und ihres Bestrebens, zwar mit Spider-Man, jedoch nicht mit Peter Parker zusammen sein zu wollen, beendete Spider-Man ihre Beziehung und ihre Partnerschaft als Superhelden. Trotzdem hat Felicia immer noch großes Interesse an Spider-Man, daran ändert auch dessen Hochzeit mit Mary Jane nichts.

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In der Zeichentrickserie „New Spider-Man“ wurde Felicia dadurch zur Schwarzen Katze, dass der Kingpin an ihr eine verbesserte Version des Serums, das auch Captain America seine Fähigkeiten verlieh, ausprobierte. Anschließend hatte sie dieselben Fähigkeiten wie Captain America, mit dem Zusatz, dass sie zwischen ihren Normalzustand mit untrainiertem Körper und blonden Haaren und dem Schwarzen-Katzen-Zustand mit perfekt trainiertem Körper und weißem Haar nach Belieben hin und her wechseln kann.

Der Punkt

Doktor Ohnn, ein Wissenschaftler im Dienste des Kingpin erhielt von diesem den Auftrag, ein Duplikat des Superhelden Mantel zu schaffen, und erschuf während seiner Experimente unbeabsichtigt ein schwarzes Loch, in das er hineinstieg und somit in eine andere Dimension überging. Als Ohnn die Dimension (weißer Raum mit schwarzen Punkten) wieder verließ, war der Punkt geboren. Der Punkt ist ein Wesen, das mit dutzenden schwarzen Punkten oder Dimensionslöchern versehen ist, und besitzt die Fähigkeit, diese von seinem Körper zu lösen und an anderen Stellen zu platzieren. Ihm ist es also möglich, sich entweder vollständig in ein Loch zu begeben und durch eine Reise durch die Dimensionen wieder aus einem anderen hervorzutreten, sich also quasi zu teleportieren oder auch nur Körperteile wie Arme oder Beine durch die Löcher zu transferieren, so dass er beispielsweise die Möglichkeit besitzt, einen Gegner, den mehrere seiner Löcher umgeben, aus diesen Löchern heraus gleichzeitig anzugreifen. Der Punkt besitzt darüber hinaus die Kraft, sich wieder in sein eigenes Ich zurückzuverwandeln und hält dadurch seine zweite Identität vor seinem Chef, dem Kingpin geheim. Der Punkt tritt erstmals im Die-Spinne-Taschenbuch Nr. 26 auf, in dem er seinen ersten Kampf gegen Spider-Man bestreitet.

Venom

Venom (alias Eddie Brock) ist ein Erzfeind Spider-Mans und gilt in manchen Versionen als sein schlimmster Alptraum. Er ist ein außerirdischer Symbiont und extrem stark. Er wirkt wie ein größeres, stärkeres Ebenbild von Spider-Man in schwarzer Gestalt. Spider-Man hatte den Symbionten ursprünglich von der Welt des Beyonder als vermeintliches Spidersuit mit einigen beachtlichen Vorteilen mitgebracht und erst später gemerkt, dass der Anzug Intelligenz besitzt und mit ihm verschmelzen wollte, um das Adrenalin, das Spider-Man bei Benutzung seiner Superkräfte freisetzt, als Nahrung aufzunehmen.

Nachdem Spider-Man den Symbionten über einen Glockenturm ziemlich grob zurückgewiesen hatte, verschmolz dieser mit dem erfolglosen Foto-Reporter Eddie Brock zu Venom. Brock war in die Kirche gegangen, um dort für seine Sünden um Vergebung zu bitten. Venoms höchstes Ziel ist die Rache an Spider-Man. Im Gegensatz dazu versucht er, die Unschuldigen zu beschützen, denn er sieht sich selbst als einen Unschuldigen, der sowohl durch Peter Parker (der ihn den Job kostete und sein Leben ruinierte) als auch durch Spider-Man (der den Symbionten ablehnte) geschädigt wurde. Allerdings schließt das nicht aus, dass er den Sinister Six beitritt, um sich zu rächen.

Der Symbiont ist schwarz bis auf ein weißes Spinnensymbol und zwei Markierungen am Kopf, die Augen ähneln; er verstärkt die Kraft seines Trägers, kann begrenzt Tentakel bilden, Netze verschießen, ermöglicht es, an Wänden zu haften, kann die Form von Kleidung nachahmen und den Träger fast unsichtbar machen. Er hat spitze Zähne und eine lange glitschige Zunge. Zudem ist er für Spider-Mans Spinnensinn nicht wahrnehmbar. Er reagiert überempfindlich auf Feuer, Strom und Schall, eine Eigenart seiner Symbionten-Rasse. Ebenfalls aus dem Symbionten entstand der Abkömmling Carnage, die schwarz-rote Ausgabe von Venom (allerdings ohne dessen Fähigkeit, Netze zu erzeugen; er kann aber neben den Tentakeln auch Schlag- und Hiebwaffen aus seinem Körper formen), die sich den psychopathischen Massenmörder Cletus Kasady als Wirt aussuchte.

Obwohl oft genug Feinde, haben sich Venom und Spider-Man auch oft verbündet, um gegen die Bedrohung durch Carnage oder andere Gefahren anzutreten. Später kommt Eddie Brock doch noch zur Vernunft und verkauft den Symbionten im Internet an Mac Gargan, dem Skorpion, der weiterhin gegen Spider-Man kämpft.

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Venom ist einer der Bösewichte in Sam Raimis Spider-Man 3, der am Schluss in den Wirren einer von Spider-Man ausgelösten Bombenexplosion spurlos verschwindet. Hier schließt er sich mit dem Sandman zusammen, der der wirkliche Mörder Onkel Bens war, um seinen Feind zu töten. Gespielt wird er von dem US-amerikanischen Schauspieler Topher Grace. Der Name „Venom“ fällt kein einziges Mal im Film. Die Presse nennt ihn offiziell „Black Spider-Man“.

Charaktere bei den X-Men

Angel/Archangel

Angel gehört zu den X-Men und heißt mit richtigem Namen Warren Kenneth Worthington III. Er verfügt über Flügel, die ihn fliegen lassen. Sie begannen zu wachsen, als er in die Pubertät kam. Nach anfänglicher Ablehnung und der Tatsache, dass er sie immer unter einem Korsett aus Gürteln versteckte, beginnt er als Jüngling die Vorteile zu entdecken und nutzt seitdem seine Flügel. Seine Knochen sind hohl, wie die eines Vogels, was ihm das Fliegen erleichtert. Nach einer Amputation seiner Flügel machte Apocalypse Angel zu einem seiner apokalyptischen Reiter (Tod). Apocalypse veränderte Angel, so dass dieser neue Flügel aus biologischem Metall erhielt. Nachdem Worthington sich von der Gehirnwäsche durch Apocalypse befreien konnte, nennt er sich aufgrund seines veränderten Körpers Archangel. Er erhielt seine „richtigen Flügel“ von Apocalypse wieder.

Neben den X-Men gehörte er auch zu den Champions (Hercules, Black Widow, Beast und Ghost Rider) und X-Factor.

Apokalypse

Als einer der gefährlichsten Gegner der X-Men war Apokalypse der Anführer der Four Horsemen – der vier Reiter der Apokalypse (siehe auch Apokalyptische Reiter).

Sein richtiger Name ist En Sabah Nur. Sein erster Auftritt war in X-Factor #5. Er wurde vor ca. 5000 Jahren in Ägypten geboren. Er soll der erste Mutant sein. Er hat Mutantenkräfte, die durch Alientechnologie verstärkt wurden. Dadurch hat er die Möglichkeit, seine Molekularstruktur zu verändern, was ihm nicht nur erlaubt, seine Gestalt nach Belieben zu verändern, sondern sich auch jede Art von Mutantenkraft zu verleihen. Apokalypse ist bei weitem der mächtigste aller Mutanten, die jemals in den X-Men-Comics erschienen sind, abgesehen von Marvel Girl /Dark Phoenix und der Scarlet Witch.

Beast

Der richtige Name des blaufelligen Beasts ist Dr. Henry „Hank“ McCoy. Er ist ein begnadeter Wissenschaftler und übermenschlich stark. Schon als Kind hänselten ihn die anderen Kinder wegen seiner riesigen Hände und Füße. Er war von klein auf sehr wissbegierig und wollte von allem die Ursache erforschen. Sein Wissensdurst ist auch Schuld an seiner Verwandlung in das Beast durch einen Selbstversuch. Zu seinen Mutantenkräften gehören außer der übermenschlichen Stärke (er kann über eine Tonne heben) auch enorme Beweglichkeit. Er ist für die X-Men ein wichtiger Freund, Arzt, Biochemiker und Kämpfer für die gerechte Sache und er verfügt über enormes Wissen über die Handhabung des Internets, das den X-Men zugute kommt.

Caliban

Caliban ist ein nach dem Charakter aus Shakespeares Der Sturm benannter Mutant, der der ursprüngliche Anführer der Morlocks war. Er hat die Fähigkeit, andere Mutanten aufzuspüren, außerdem verfügt er über übermenschliche Kraft. Seine geistigen Fähigkeiten wurden stark eingeschränkt, als er sich von dem Superschurken Apocalypse, dem er eine Zeit lang diente, abwandte. Die Figur existiert seit 1981.

Colossus

Colossus heißt mit vollem Namen Piotr Nikolaievitch Rasputin (meistens wird aber die amerikanische Form seines Namens „Peter“ benutzt). Geboren in einer Bauernkolchose in Russland, wird er von Professor Xavier für sein zweites X-Men-Team rekrutiert. Colossus ist ein direkter Nachfahre von Rasputin und trägt einen Teil seiner Seele in sich selbst (Bloodline Saga).
Colossus verfügt über übernatürliche Kraft und vermag seinen gesamten Körper in eine organische Stahlmasse zu verwandeln, das ihn gegenüber allen physischen Angriffen nahezu unverwundbar macht. Im verwandelten Zustand kann er beliebig lang verweilen und ist genauso agil wie ohne seinen Panzer, zudem benötigt er in Stahlform keinen Sauerstoff. Außerdem ist Colossus ein begnadeter Maler und Zeichner. Sein Bruder ist Mikhail, ein früherer Kosmonaut und Feind der X-Men, und seine Schwester ist Illyana (Darkchilde), als Magik ein Mitglied der New Mutants. Er ist mit Kitty Pryde romantisch liiert.

Cyclops

Cyclops ist Scott Summers, der Anführer der X-Men. Er kann optische Strahlen aus kinetischer Energie aus seinen Augen schießen und zeichnet sich als strategisches Genie aus. Aufgrund einer Kopfverletzung, die er sich in seiner Kindheit zugezogen hat, kann er seine Fähigkeit nur mit Hilfe seiner Augenlider und einer Spezialbrille aus Rubinglas bändigen, die verhindern, dass die Strahlen alles, was sich in seinem Blickfeld befindet, zerstören.

Seine Kräfte beruhen, wie bei seinem Bruder Alex (auch bekannt als Havok), darauf, dass er die Energie absorbiert und diese umwandelt. Damit seine Fähigkeit aktiv ist, benötigt er Sonnenenergie, die dann ähnlich kalter Laserstrahlen aus seinen Augen wieder abgegeben wird. Sein optischer Strahl ist ein reiner Kraftstrahl, der ein Luftkissen mit enormem Druck vor sich herschiebt. Die Strahlen verursachen keinerlei Verbrennungen an seinen Augen.

Scott und Alex wurden sehr früh Waisen, als ihre Eltern von den außerirdischen Shi’ar entführt wurden (sein Vater Christopher überlebte die Entführung und kehrte erst nach langer Zeit als Weltraumpirat Corsair wieder zur Erde zurück). Nach einer kurzen Zeit der Desorientierung wurde Scott von Professor Xavier als einer seiner ersten Schüler aufgenommen.
Schon sehr früh übernahm Scott unter der Leitung des Professors eine Führerrolle unter den X-Men, die er auch mit der Erschaffung der neuen Teams bekleidete. Bei seiner Zeit mit den X-Men verliebte er sich in seine Kameradin Jean Grey, hielt sich aber aufgrund seiner zerstörerischen Kraft zunächst zurück, und erst spät kommen die beiden offen zusammen. Nach vielen Missständen – unter anderem Jeans „Tod“ als Dark Phoenix und Wiedererscheinen – heiraten die beiden zwar, doch nachdem Scott sich mehr und mehr zu Emma Frost hingezogen fühlte und Jean hinter ihre Affäre kam, trennten sich die beiden im freundlichen Einvernehmen. Zur Zeit leitet Scott nun anstelle Professor Xaviers ein Lehrinstitut für junge Mutanten.

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Am Anfang des Films X-Men: Der letzte Widerstand wird Scott Summers von Jean/Dark Phoenix ausgelöscht.

Emma Frost

Emma Frost ist auch bekannt als White Queen. Ihren ersten Auftritt hatte sie in Uncanny X-Men Nr. 129. Sie wurde als Emma Grace Frost in Boston, Massachusetts geboren. Emma Frost hat starke telepathische und leichte telekinetische Kräfte. In einem Crossover entdeckt sie ihre Fähigkeit, ihren Körper mit organischem Diamant zu überziehen. Diese Fähigkeit ist jedoch nicht angeboren, sondern wurde ihr von Xaviers Zwillingsschwester, Cassandra Nova, verliehen, damit niemand es merkwürdig findet, dass Emma die Katastrophe von Genosha (fast alle Bewohner wurden durch einen Angriff von Sentinels getötet) überlebte.

Als Emma noch ein kleines Kind war, haben sich ihre Kräfte das erste Mal gezeigt. Da ihre Eltern nicht wussten, wie sie mit den Kräften umgehen sollten, steckten sie sie in eine Nervenheilanstalt. In dieser Anstalt lernte sie auch ihre Kräfte zu beherrschen. Mit ihren telepathischen Fähigkeiten beeinflusste sie die Mitarbeiter der Anstalt und konnte so fliehen.

Nach ihrer Flucht zieht Emma Frost nach New York und wird Mitglied des Hellfire Clubs. Dort wird sie später Anführerin der Hellions (eine Alternative zu den New Mutants). Nachdem alle Hellions getötet werden, wird auch Emma zeitweise für tot gehalten. Später wird sie kurzzeitig die Anführerin der Generation X, bevor sie anschließend von ihrer Schwester abgelöst wird. Als diese wiederum später Synch tötet, stellt sich Emma gegen Adrienne und tötet sie und übernimmt wiederum die Führung. Doch auch hier verlassen alle Mitglieder, nachdem Emma einen Polizisten telepathisch angriff, Generation X und sie muss sich erneut umorientieren. Da Professor Xaviers Schule geschlossen war, übernahm sie einen Lehrstuhl in Genosha, bis dort alle Einwohner von Cassandra Novas’ Wilden Sentinels getötet wurden. Nur Polaris und sie überlebten und konnten von den X-Men aus den Trümmern gerettet werden. Daraufhin kehrte Sie zu den X-Men zurück und kümmert sich seitdem als Lehrerin in Professor Xaviers Schule um Schüler mit telepathischen Fähigkeiten. Während dieser Zeit hatte sie eine kurze telepathische Affäre mit Cyclops. Erst nach Jean Greys Tod kamen die beiden zusammen und leiten nun gemeinsam die Schule.

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Im Film X-Men Origins: Wolverine war Emma die Schwester von Kayla Silverfox.

In X-Men: Erste Entscheidung ist sie zusammen mit Sebastian Shaw und Azazel Mitglied im Hellfire Club.

Firestar

Firestar, mit bürgerlichem Namen Angelica Jones, ist eine junge Mutantin mit der Gabe, Mikrowellenenergie auszustrahlen. Ihre Kräfte traten an jenem Tag in Erscheinung, an dem ihre Großmutter starb; sie wurde von Emma Frost (damals noch die White Queen des Hellfire Clubs) in ihre Schule aufgenommen, um ihr als Attentäterin gegen ihre Rivalin Selene, die Black Queen, zu dienen. Nachdem Angelica jedoch hinter die Machenschaften Frosts kam, rebellierte sie und kehrte zu ihrem Vater zurück. Einige Zeit später wurde sie vom jungen Vigilanten Night Thrasher in die Reihen der New Warriors rekrutiert, wo sie sich in ihren Teamkameraden Vance Astrovik (Marvel Boy, später Justice) verliebte. Schließlich traten die beiden aus den Rängen der Warriors aus und wurden für eine Zeitlang Mitglieder der Avengers.
Die Figur von Firestar wurde ursprünglich für die Zeichentrickserie Spider-Man and his Amazing Friends entworfen und retroaktiv mit einer eigenen Miniserie in den Marvel-Mainstream eingeführt. Obwohl sie in ihrer Comicinkarnation (anders als in der TV-Serie) ursprünglich keine Affiliation mit den X-Men hat, unterhält sie doch freundschaftlichen Kontakt zu ihnen.

Gambit

Gambit ist Remy LeBeau, ehemaliges Mitglied und Anführer der Diebesgilde von New Orleans, ein hervorragender Athlet und Nahkämpfer. Er benutzt Pokerkarten als Wurfgeschosse, die er durch seine Mutantenkraft bei Berührung energetisch aufladen kann (oder die kinetische Energie der Objekte freisetzen, je nach Quelle). Sie explodieren beim Aufprall. Seine Kräfte funktionieren nur bei nicht-biologischen Objekten. Sein Geist ist für Telepathen nur schwer zu erfassen. Er wurde eigentlich als Verräter der X-Men erschaffen, da er aber so beliebt wurde, entschloss man sich, diesen Teil auszusparen, auch wenn es immer wieder Andeutungen gibt, dass er mitschuldig am Mutanten-Massaker an den Morlocks ist, da er für Sinister (Essex) die Mauraders zusammensucht, die die hilflosen Morlocks bis auf wenige abschlachten. Er erkennt schon damals seinen Fehler und rettet das kleine Mädchen Sarah (Marrow). Er lebt ewig mit dieser Schuld und stellt sich einem Tribunal unter Erik dem Roten (Magneto), mit dem Ergebnis, dass sich seine Freunde von ihm abwenden.

Außerdem leidet er sehr unter seiner Beziehung mit Rogue, da er diese nicht berühren kann. Dies führte zu vielen Spannungen, doch Emma Frost ist dem Problem auf der Spur.

In X-Men Origins: Wolverine taucht der Frauenheld Gambit zum ersten Mal auf. Gespielt wird er von Taylor Kitsch aus der bekannten Fernsehserie Friday Night Lights.

Iceman

Bobby Drake alias Iceman kann Eis erzeugen, jede Flüssigkeit gefrieren lassen und sich auch selbst in Eis verwandeln, außerdem ist er in den X-Men Filmen 2 und 3 der Freund von Rogue. Iceman hat die Fähigkeit, seinen Körper bis auf Molekularebene zu verändern, was ihn fast unsterblich werden lässt. Er hat nicht nur eine Gastrolle in der X-Men TAS aus dem Jahr 1992, sondern auch eine eigene Serie namens Spider-Man und seine außergewöhnlichen Freunde. Im Comic hat er eine Halbschwester namens Lightwave, in den Filmen einen Bruder namens Ronny.

In der X-Men-Serie ist Bobby fest mit Lorna (Polaris) zusammen, was zu Spannungen mit Havok, ihrem früheren Freund führt.

Juggernaut

Juggernaut (Cain Marko) ist der übermenschlich starke Stiefbruder von Professor X. Seine Kraft und seine Rüstung wurden ihm vom mystischen „Stein von Cyttorak“ verliehen. Zudem besitzt er die Eigenart, sich von nichts auf seinem Weg aufhalten zu lassen; sowohl physische Hindernisse als auch Kraftfelder sind dabei wirkungslos. Solange er seinen Helm trägt, ist er zudem gegen telepathische Beeinflussung immun.

Zuerst als ein erbitterter Gegner von Xavier und damit der X-Men eingeführt, arbeitete Marko für einige Zeit mit Xavier und den X-Men zusammen, bis er schließlich doch wieder in ein Leben als Verbrecher zurückfällt.

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In X-Men: Der letzte Widerstand wird Marko von Vinnie Jones gespielt.

Jean Grey/Marvel Girl/Phoenix/Dark Phoenix

Jean Grey/Marvel Girl

Jean Grey (in frühen Comics auch Marvel Girl genannt) gehört zur ersten X-Men-Generation und ist eine Telekinetin mit telepathischen Kräften. Sie ist in ihrer Normalform fast genauso mächtig wie Professor X. Als Tochter von Dr. John Grey und Elaine Grey geboren, entdeckt sie ihre telekinetischen Fähigkeiten im Alter von 13 Jahren. Als ihre Freundin, Annie Richards, von einem Auto angefahren wird und im Sterben liegt, dringt Jean instinktiv in ihren Geist und erlebt den Unfall noch einmal. Dabei wird sie fast selbst getötet, fällt aber nur in ein Koma. Professor X lokalisiert sie und fängt an, ihre Kräfte zu blockieren, weil er erkennt, dass Jeans junger Körper noch nicht in der Lage ist, mit den unglaublichen Kräften umzugehen.

Als sie von Xavier eingeladen wird, die Schule für Mutanten zu besuchen, bekommt sie den Codenamen „Marvel Girl“ und wird das erste weibliche X-Men-Mitglied. Im Laufe der Jahre lehrt Professor X sie, mit den Kräften umzugehen, und gibt diese teilweise wieder frei. An seiner Seite entwickelt sich Jean zu einem der psychisch stärksten Mutanten.

Jean heiratete in einer alternativen Zeitlinie Scott (Scott Summers /Cyclops) und hat mit ihm zusammen eine Tochter (Rachel Anne Summers), die ähnliche Fähigkeiten wie die Mutter besitzt. Diese Ehe wird später aufgegeben, nachdem Scott sich mit Emma Frost einlässt.

Zur Zeit ist Jean Grey tot. Sie wurde von einem Mutanten namens Xorn getötet, der sich einbildete, Magneto zu sein. In der Mini-Serie Phoenix Endsong sollte sie jedoch noch einmal durch den Phoenix wiederbelebt werden, doch dies war nur von kurzer Dauer. Der Geist von Jean und dem Phoenix sucht im weißglühenden Raum nach den Splittern ihrer Seele, in der Form von White Phoenix of the Crown. Eine Rückkehr von Jean wurde von Marvel Comics angekündigt, allerdings nicht für die nächste Zukunft.

Sie war unter anderem ein „Omega-Mutant“, also die höchste Stufe. Deshalb besaß sie auch schon ohne die Phoenix-Kraft großes Potential. Nach dem Suizid von Phoenix wurde Jeans wahrer Körper wiedergefunden, dieser sollte aber bald wieder mit der Phoenix-Kraft verschmelzen.

Phoenix, Dark Phoenix

Phoenix ist ein sogenannter „Klasse-5-Mutant“ und eine nahezu gottgleiche Wesenheit. Sie entstand aus den sterblichen Resten von Jean Grey-Summers, nachdem diese sich mit der kosmischen Phoenixforce verband (zu den genaueren Umständen gab es über die Jahre und in verschiedenen X-Men-Serien unterschiedliche Versionen).

Als Phoenix ist sie anfangs noch auf Seiten der X-Men (obschon von ihrer Macht geblendet), wird jedoch durch den Inner Circle des Hellfire-Clubs von ihren Skrupeln und Sympathien für Xaviers Ideen „befreit“, was eine Machtübernahme der Phoenixforce zur Folge hat. Fortan ist sie, aufgrund ihrer Skrupellosigkeit, Dark Phoenix (sozusagen das böse Alter Ego von Phoenix). Ihre telepathischen Kräfte gehen nun weit über das übliche Maß hinaus.

Sie kann mittels der Kraft ihrer Gedanken alles in ihrer Nähe zerstören, bis nur noch Staub davon übrig ist. In den späteren Folgen spricht man sogar davon, dass sie ein ganzes Sonnensystem auf dem Gewissen habe. Jean Grey ist zu diesem Zeitpunkt der mächtigste Mutant/Charakter im Marveluniversum und weitaus mächtiger als alles bisher Dagewesene. Selbst Professor X (der glaubt, dass ihre Macht als Phoenix fast grenzenlos ist) und Magneto können sie nicht besiegen. In den späteren Folgen tötet sie Professor X (kein statisches Ereignis in den verschiedenen Versionen der X-Men). Als eine außerirdische Rasse, die Shi’ar, sie zur Verantwortung ziehen will, kommt es zum alles entscheidenden Kampf zwischen ihr, den Aliens und den X-Men, in dem sie kurzzeitig zur Vernunft kommt und sich selbst tötet. Dies stellt den ersten Suizid im Marveluniversum und einen der ersten Tode eines Hauptcharakters bei den X-Men dar.

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Im Gegensatz zur Comic-Geschichte stehen die Geschehnisse im Film X-Men 3 (X-Men: Der letzte Widerstand), in dem die totgeglaubte Jean bereits als Dark Phoenix aus dem Alkali Lake aufersteht und von Anfang an „böse“ ist. Der Grund ist, dass der komplexe Handlungsstrang der Phoenix- und Dark-Phoenix-Sagen für den Film gekürzt werden musste. Gegen Ende des Films wird sie von Wolverine getötet.

Magneto

Magneto (alias Erik Lensherr), der „Meister des Magnetismus“, ist der Erzfeind der X-Men und einer der mächtigsten Mutanten. Er kann alle Arten von Metall bis auf die atomare Ebene manipulieren, elektromagnetische Kraftfelder und Energiestöße erzeugen und ist in der Lage zu fliegen. Ursprünglich konzipiert als ein „klassischer“ Superschurke mit megalomanen Herrschaftsidealen und ohne Gnade entwickelte sich Magneto immer mehr zu einer gebrochenen, sehr menschlichen Gestalt.

Erik Lensherr war als Junge Insasse eines Konzentrationslagers im Zweiten Weltkrieg; seine Magnetkräfte entwickelten sich in seiner Erwachsenenzeit. Von den Misshandlungen und späteren schlechten Erfahrungen mit normalen Menschen verbittert und gezeichnet, versucht er nun, die Welt für die Mutanten zu verbessern, indem die Übermacht des homo sapiens gebrochen werden soll. Diese Radikalität machte ihn zum Gegenpart zu seinem alten Freund Charles Xavier und dessen auf dem Prinzip des Pazifismus geschaffenen X-Men. Magneto gründete seinerseits die „Bruderschaft der Mutanten“, um gegen Professor Xavier und die restliche Menschheit zu kämpfen; dennoch sind Charles und Erik nie richtige Feinde geworden, da beide im Grunde das Wohl ihrer Spezies im Sinne haben. Es sind im Laufe der Zeit unterschiedliche Versionen von Magneto und Professor X im Umlauf gekommen, angefangen vom Antiheld, Neben-Schurken bis hin zum missverstandenen Helden.

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In den drei ersten X-Men-Kinofilmen taucht er, dargestellt von Ian McKellen, als Hauptgegenspieler der X-Men auf. In X-Men: Erste Entscheidung wird er von Michael Fassbender dargestellt.

Mystique

Raven Darkholme ist als Mystique eine Gestaltwandlerin mit verlangsamter Alterung und erhöhter Regenerationsfähigkeit bekannt. Mystique kann jeden Menschen in Aussehen und Sprache imitieren. Ihre eigentliche Hautfarbe ist blau. Sie ist eine hervorragende Nahkämpferin, die mit diversen Waffen umzugehen weiß, außerdem ist sie eine brillante Hackerin. Sie taucht meist im Konflikt mit den X-Men auf, gehört allerdings nicht zu den klassischen Schurken, dazu sind ihr Charakter und ihre Interessen zu komplex.
Mystique ist die Ziehmutter von Rogue und die leibliche Mutter von Nightcrawler; auch der Präsidentschaftskandidat Graydon Creed ist ihr Sohn. Sie war Führerin der zweiten Inkarnation der Bruderschaft der bösen Mutanten (Brotherhood of Evil Mutants), die später eine Zeit lang als Spezialeingreiftruppe unter dem Namen Freedom Force für die US-Regierung arbeitete.

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In den Filmen ist sie die treueste Gefährtin Magnetos, wird aber im dritten Kinofilm (X-Men: Der letzte Widerstand) durch ein Antimutationsserum ein normaler Mensch und verliert ihre besonderen Kräfte. Das Serum verliert jedoch bei Magneto zumindest einen Teil seiner Wirkung.

Nightcrawler

Kurt Wagner ist Nightcrawler, ein Teleporter, der sich in Sekundenbruchteilen durch eine Zwischendimension von einem Ort zum nächsten bewegen kann. Seine blaue Haut (in der Comic-Serie durch blaues Fell ersetzt), seine spitzen Zähne und sein Schwanz verleihen ihm ein dämonenähnliches Aussehen. Trotz seines Aussehens ist er streng-gläubiger Christ.

Aufgewachsen ist er in Bayern als Teil einer Zirkusfamilie unter Margali Szardos, einer mächtigen Zauberin, und ihrer Tochter Jimaine, die für lange Zeit unter dem Namen Amanda Sefton Kurts Freundin wurde. Er ist viele Jahre als Akrobat im Zirkus aufgetreten, wo er auch den Namen Nightcrawler erhielt. Er ist der leibliche Sohn von Mystique und einem ihm ähnlich sehenden Mutanten namens Azazel; dieser stammt aus der Dimension, die Kurt durchquert, wenn er teleportiert. Zusätzlich wurde 2006 bekannt, dass einige andere Mutanten existieren, die zumindest Nightcrawlers Halbbrüder sind: der neuseeländische Mutant Kiwi Black und ein auf Genosha ansässiger, junger Mutant namens Abyss.

Er ist auch Mitglied bei Excalibur, einer in England basierten Superheldengruppe. In einer anderen Zeitlinie hat er mit Scarlet Witch eine Tochter, die sein Aussehen geerbt hat; ihr Name ist T.J. Wagner alias Nocturne.

Die Band Weezer zollte der Figur in dem Song In The Garage Tribut, in dem das lyrische Ich neben einem Poster von Ace Frehley und Kitty Pryde (Shadowcat) auch ein Poster des Nightcrawlers an der Wand hängen hat. Die Textzeilen lauten: „I’ve got Kitty Pryde / and Nightcrawler too / Waiting there for me …“.

Phoenix, Dark Phoenix

Professor X

Professor X ist die Kurzform von Professor Charles Francis Xavier, dem Direktor der Schule für Mutanten. Er ist selbst ein Mutant und Telepath, der zwar an den Rollstuhl gefesselt ist, aber über außerordentliche psionische Kräfte verfügt. Mit dem von ihm und Magneto entwickelten Cerebro-Gerät ist er in der Lage, andere Mutanten auf weite Distanzen zu orten. Mit seinen telepathischen Fähigkeiten kann Professor X nicht nur Gedanken lesen, sondern auch andere lenken und ihren Willen manipulieren. Früher waren Professor X und Magneto enge Freunde, doch als sich Magneto auf radikalere Weise für Mutanten einsetzen wollte, gingen sie getrennte Wege. Allerdings verbünden sie sich (wenn auch selten) gegen stärkere Gegner. Professor X wird in den späteren Folgen von seiner ersten Schülerin Jean Grey alias Dark Phoenix umgebracht – oder besser gesagt in Staub verwandelt. Jedoch kann er durch seine übermutantischen Kräfte dem Tod entgehen, indem er in einem neuen Körper wiedererwacht.

In den späteren Folgen löscht er den Geist von Magneto aus und übertritt damit eine Schwelle zum Bösen, wodurch er sich in das Wesen Onslaught verwandelt. Somit ist er mit Schuld am Tod fast aller Helden. Er stellt sich dieser Verantwortung und lässt sich von Val Copper gefangen nehmen.

In den Ereignissen des „House of M“-Crossovers wurde das Mutantengen von Professor X ausgelöscht und er damit menschlich. Aufgrund der Tatsache, dass er den X-Men zu oft etwas verschweigt (die Existenz des dritten Summers-Bruders), wurde er von Scott Summers des Instituts verwiesen. Zum Ende der „Messiah“-Saga wird Professor X versehentlich von Bishop erschossen. Sein Leichnam wird von Exodus entführt und am Leben erhalten. Nach einer Weile erwacht er wieder, durch Hilfe von Exodus und Amiliah Voght.

Pyro

John Allerdyce, besser bekannt als Pyro, besitzt die Fähigkeit, Feuer zu manipulieren, kann es jedoch nicht erschaffen. Er war zuerst als Journalist einer australischen Zeitung tätig, bevor er sich Mystiques Bruderschaft der bösen Mutanten (und später Freedom Force) anschloss.

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Anfangs ist Pyro ein Schüler in Xaviers Mutantenschule, doch schließlich wechselt er die Seiten und schließt sich Magneto an. In X-Men: Der letzte Widerstand wird Pyro von seinem früheren Freund Iceman durch einen Kopfschlag ausgeschaltet. Ob dieser die Attacke überlebt, wird jedoch nicht offensichtlich.

Psylocke

Eine englische Mutantin aus gutem Hause und die Schwester des britischen Superhelden Captain Britain, die zunächst für den britischen Geheimdienst arbeitete und sich später den X-Men anschloss. Zum Verlauf ihrer Abenteuer wurde ihr Geist in den Körper der japanischen Attentäterin Revanche versetzt. Nach deren Tod durch den Legacy-Virus konnte Betsy nun nicht mehr in ihren alten Körper zurückkehren.

Betsy verfügt über mittelstarke telepathische und schwache telekinetische Fähigkeiten. Durch ihren neuen Körper ist sie eine meisterhafte Kämpferin, sowohl mit dem Schwert, als auch unbewaffnet. Weiterhin ist sie im Stande, eine Art Psi-Klinge zu erzeugen, deren Stiche ihre Gegner betäuben.

Rogue

Rogue, deren richtiger Name Mary D’Arcanto ist, verfügt über die Fähigkeit, durch Körperkontakt mit anderen Menschen und Mutanten kurzzeitig deren Erinnerungen und Fähigkeiten zu übernehmen. Für Rogue ist diese Fähigkeit oft mehr Fluch als Segen, denn da sie ihre Fähigkeit nicht bewusst kontrollieren kann, kann sie andere Personen nicht berühren, ohne ihnen zu schaden.

Sie taucht zuerst im Konflikt mit den X-Men als Mitglied der Bruderschaft der bösen Mutanten (Brotherhood of Evil Mutants) auf, bei denen sie zusammen mit ihrer Ziehmutter Mystique für die Interessen der Bruderschaft kämpft. Nachdem sie die Kräfte und Erinnerungen der Heldin Ms. Marvel dauerhaft absorbierte, wandte sie sich hilfesuchend an Professor Xavier und die X-Men und wurde von ihnen nach anfänglichem Misstrauen ins Team aufgenommen. Auch sie leidet sehr unter der Beziehung mit Gambit, doch versuchen beide, das Beste daraus zu machen.

Ungewöhnlich ist ihre Erstellungsgeschichte: Bereits für Ms. Marvel #25 (1979) wurde ein Auftritt geplant, fiel jedoch der Einstellung des Projekts zum Opfer. Ihr erstes Auftreten fand dann in Uncanny X-Men #158 statt, aber erst 20 Jahre nach ihrem ersten Auftreten wurden ihr echter Name und ihre frühen Handlungen erklärt. Von Rogue wurden auch zwei Mini-Serien veröffentlicht und sie war in allen animierten X-Men-Folgen zu sehen.

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Im Kinofilm wurde Rogue der bürgerliche Name „Anne-Marie“ gegeben. Ebenfalls zeigen die Kinofilme eine zarte Bindung zu „Iceman“ Bobby, die darin gipfelt, sich die „Heilung“ zu spritzen, um ihn so endlich gefahrlos berühren zu können.

Sabretooth

Sabretooths („Säbelzahn“) richtiger Name ist Victor Creed; er ist der Vater von Graydon Creed.

Seine Fähigkeiten sind mit denen von Wolverine zu vergleichen. Seine Sinne sind extrem scharf wie die eines wilden Tieres. Er besitzt übermenschliche Kräfte. Er ist auch wie Wolverine im Besitz einer Selbstheilungskraft, die es ihm erlaubt, mit jeder Art von Verletzung spielend fertig zu werden. Er ist wohl einer der gefährlichsten Feinde von Logan (Wolverine). Durch einen Angriff Logans (dieser rammte ihm seine Krallen in den Kopf) wird er fast unempfindlich gegen psychische Angriffe. Im Gegensatz zu ihm versucht Sabretooth nicht, seine animalische Seite zu unterdrücken, sondern lebt sie aus. Das macht ihn zu einem wilden Tier.

In den späteren Ausgaben der X-Men-Comics tritt er wieder mit dem Waffe-X-Projekt in Kontakt und lässt an sich den gleichen Eingriff vornehmen wie an seinem Feind Wolverine. Sein komplettes Skelett wird dabei mit dem nahezu unzerstörbaren Metall Adamantium überzogen, was ihn noch gefährlicher macht. Victor Creed ist der Vater von Präsidentschaftskandidat Graydon Creed, der über keinerlei Superkräfte verfügt; Graydon Creeds Mutter ist Mystique.

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Wie im Film X-Men Origins: Wolverine zu sehen ist, ist er außerdem noch der Halbbruder von Wolverine, was jedoch bisher in keinem Buch erwähnt wurde. Im vor einigen Jahren erschienenen Comic Wolverine: Origins (auf dem die Anfangssequenz des Filmes beruht) ist Dog jedenfalls nicht Victor Creed. Victor und James (alias Logan) treffen sich laut Marvel zum allerersten Mal im Waffe-X-Projekt und stehen in keiner familiären Beziehung zueinander. Allerdings wird immer wieder angedeutet, dass die beiden in ihrer Militärzeit „wie Brüder“ waren, weshalb die Ambivalenz zwischen beiden Charakteren im Film ziemlich glaubwürdig dargestellt wird.

Im ersten X-Men-Film wird er von Tyler Mane verkörpert. In diesem Film wird ein dummer, animalischer Sabretooth dargestellt.

Shadowcat

Shadowcat, die mit richtigem Namen Katherine „Kitty“ Pryde heißt, besitzt die Fähigkeit, Gegenstände und Menschen zu durchdringen, was ihr unter anderem ermöglicht, durch Wände zu gehen (diese Fähigkeit wird als „Phasen“ bezeichnet). Dabei kann sie auch andere Personen mitnehmen, wenn sie diese festhält. Jedoch ist es ihr nur unter Schmerzen und mit Folgeschäden möglich, das hochverdichtete Metall Adamantium (Wolverines Skelett ist mit dieser Legierung überzogen) zu durchdringen.

Kitty ist anfangs eine Schülerin in der Mutantenschule und steigt dann zum jüngsten Mitglied der X-Men auf. Sie ist in den gegenwärtigen Comics Lehrerin an Professor Xaviers Schule und gehört zu den aktivsten Mutantenrechtlern unter den X-Men. Bis zu Colossus’ Tod und nach dessen folgender Wiederauferstehung war sie mit ihm romantisch verbunden. Vor kurzem ist sie in den US-Comics bei einer Mission verschollen, als sie sich in eine Rakete phaste und mit ihr in das Weltall geschossen wurde. Allerdings blieb sie innerhalb des Projektils am Leben und kehrte mit Magnetos Hilfe wieder auf die Erde zurück.

Der Name Kitty Pryde wurde von einer früheren Schulkameradin von Uncanny X-Men-Zeichner John Byrne inspiriert.

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In den drei bisherigen X-Men-Filmen wurde sie von drei unterschiedlichen Darstellerinnen verkörpert. Im dritten Teil, in dem sie erstmals eine größere Rolle einnimmt, wird Shadowcat von Ellen Page gespielt.

Die Band Weezer zollte der Figur in dem Song In The Garage Tribut, in dem das lyrische Ich neben einem Poster von Ace Frehley und Nightcrawler auch ein Poster von Kitty Pryde an der Wand hängen hat. Die Textzeilen lauten: „I’ve got Kitty Pryde / and Nightcrawler too / Waiting there for me …“.

Mr. Sinister

In der zweiten Hälfte der 19. Jahrhunderts lebte in London ein angesehener Biologe namens Nathaniel Essex. Dieser war von Theorien Charles Darwins begeistert und glaubte, dass Moral jeder Art die Menschheit in ihrer Entwicklung nur aufhalten würde. Bei seinen Experimenten an missgestalteten Menschen entdeckte Essex in ihrem Blut etwas, das er den Essex-Faktor nannte. Heute kennt man diesen Faktor als X-Gen. Dr. Essex Theorien über die Mutanten und ihre Zukunft als nächste Stufe der Menschheit wurden verlacht und der verbitterte Wissenschaftler stürzte sich immer tiefer in seiner Forschung. Dabei schreckte er nicht davor zurück, Experimente an entführten Menschen durchzuführen oder seinen im Alter von vier Jahren an einem Geburtsfehler verstorbenen Sohn für eine Untersuchung zu exhumieren. Damit brachte er auch seine Frau ins Grab. Essex Schaffen fiel bald einem Geistesverwandten auf: dem uralten Mutanten Apocalypse.

Nachdem Essex dem Tyrannen die Treue geschworen hatte, wurde er durch Apocalypse einem Mutationsprozess unterzogen, der ihm enorme Langlebigkeit, gesteigerte Kraft und einen immensen Heilfaktor verlieh. Ab diesem Moment starb Nathaniel Essex und Mister Sinister wurde geboren.

Apocalpyse verlangte von seinem Diener eine Seuche zu erschaffen, welche die „Schwachen“ auf der Welt ausmerzen sollte. Sinister hatte indessen kein Interesse daran, so viele „Forschungsobjekte“ zu verschwenden und infizierte seinen Meister mit einer Krankheit, die ihn zwang, für viele Jahre wieder in Stasis zu gehen.

Im Jahr 1891 emigrierte Sinister unter dem Decknamen Nathan Milbury in die USA, wo er als Kinderarzt reichlich Zellproben für seine Experimente sammelte. In dieser Zeit traf er auch auf Daniel Summers (Vorfahre von Scott Summers) und Jacob Shaw (Vater von Sebastian Shaw). Um 1930 traf er in Kalifornien eine Frau namens Faye Livingstone, in die er sich verliebte. Als er jedoch herausfand, dass Faye den X-Factor in sich trug und ihre Kinder Mutanten sein würden, wurde sie ebenfalls eines seiner „Versuchsobjekte“. Völlig gebrochen wurde sie eines Nachts plötzlich von Sinister freigelassen. Faye sollte niemals Kinder bekommen oder heiraten und verbrachte den Rest ihres Lebens in einem Pflegeheim, wo Sinister sie einmal im Jahr heimlich besuchte. Als sie schließlich an Krebs starb, tat sie dies in Sinisters Armen, während er ihr durch Telepathie Angst und Schmerzen nahm. Der skurpellose Genetiker sollte sein Leben lang abstreiten, dass die Beziehung zu dieser Frau ihm jemals etwas bedeutet hatte.

In den 1940er Jahren arbeitete Sinister als Wissenschaftler in den Diensten der Nazis. Dabei war er auch im Konzentrationslager Auschwitz tätig, wo er den jungen Magneto traf. Auch mit Captain Amerika hatte er einige Zusammenstöße. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden Sinisters Forschungsaufzeichnungen von US-Truppen konfisziert. Die Erkenntnisse aus Sinisters Menschenversuchen sollten wegweisend für das amerikanische Weapon Plus-Projekt sein, unter dem Wolverine, Deadpool und so viele andere Menschen und Mutanten leiden würden. Um 1946 war Sinister, zusammen mit Brian Xavier (Vater von Charles Xavier) offenbar am amerikanischen Forschungsprojekt Black Womb beteiligt, bei dem Versuche mit Mutantenbabies unternommen wurden.

Über die kommenden Dekaden hielt Sinister sich im Hintergrund. Er beobachtete und manipulierte aus den Schatten heraus junge Mutanten, an denen er Interesse hatte. So beobachtete er vor allem den Waisenjungen Scott Summers und brachte den jungen Dieb Gambit dazu, in seine Dienste zu treten. Gambits erste Aufgabe bestand darin, Sinisters Untergebenen, die Marauders, bei einem Angriff auf die Morlocks anzuführen, eine Gruppe von Mutanten, die im New Yorker Untergrund lebte. Dieses Unternehmen endete im berüchtigten Morlock Massaker. Grund dafür war, dass Sinisters Schüler, Dark Beast, zuvor an vielen dieser Mutanten experimentiert hatte und nicht wollte, dass seine „Produkte“ länger frei herumliefen. Obwohl dabei auch einige der Marauders starben war das für Sinister nicht wichtig, da er sie durch Klonierung neu erschuf.

Später erschuf Sinister einen Klon von Jean Grey, namens Madelyne Pryor. Zu seinem Entzücken wurde Madelyne, nach Jeans „Tod“ zum neuen Wirtskörper der Phoenix Force. Um seine Versuche mit einer Summers-Grey-Blutlinie durchführen zu können, verpasste er Madelyne falsche Erinnerungen und schickte sie zu Scott. Seine Pläne waren erfolgreich da die beiden heirateten und eine Sohn namens Nathan Christopher Charles Summers, später bekannt als Cabel, bekamen. Doch bevor Sinister nähere Experimente durchführen konnte flog der ganze Schwindel auf und dann mischte sich auch noch Apocalyse ein, als dessen späterer Vernichter Cabel galt. Der Junge wurde mit dem Techno-Organic-Virus infiziert und musste für eine Behandlung in die Zukunft geschickt werden. Scott Summers wurde seinen Sohn erst als erwachsenen Mann wieder sehen.

Einige Zeit nach diesem Rückschlag, setzte Sinister versehentlich den Legacy-Virus frei, der gezielt Mutanten infizierte und tötete. Da Sinister ebenso wenig wie die X-Men ein Interesse an der Ausrottung der Mutanten hatte schloss er einen zeitweiligen Waffenstillstand mit den X-Men. Er fing viele Legacy-Infizierte ein, um durch Versuche mit ihnen ein Gegenmittel zu finden. Am Ende sollte jedoch nicht der skrupellose Wissenschaftler sondern die schottische Genetikerin Moira MacTaggert das Heilmittel entwickeln, auch wenn sie dabei ihr Leben verlor. Aus Dankbarkeit für X-Men bot Sinister an, den an Legacy verstorbenen Colossus zu klonen, was diese jedoch ablehnten.

Einige Jahre danach sollte es der wiederauferstandene Colossus sein, der in Russland Sinister konfrontierte, als dieser versuchte durch das genetische Erbe von Colossus Vorfahren, Grigori Rasputin, seine immer schwächer werdenden Kräfte neu zu beleben Colossus und sein Bruder Mikhail verhinderten dies und Sinister musste sich wütend zurückziehen.

Sinister tauchte erneut nach dem M-Day auf, als über 90 % aller Mutanten ihre Kräfte verloren hatten. Mit dem Versprechen, eine Lösung gegen diese Dezimierung zu finden, scharte er viele Mutanten um sich. Sinister Armee war eine Hauptfraktion in den Ereignissen des Messiah Complex. Tatsächlich schaffte Sinister es auch, das als Mutantenmessias vorhergesagte Kind in die Finger zu bekommen, doch das nützte ihm nichts, da er durch seine scheinbare Verbündete Mystique verraten und (mithilfe der komatösen Rogue) seiner gesamten Lebenskraft beraubt wurde. Nach diesem Tod und dem gescheiterten Versuch, seine vorher gespeicherte Persönlichkeit in Charles Xavier zu übertragen, ist Sinister vorläufig von der Bildfläche verschwunden.

Allerdings tauchte unlängst ein weiblicher Klon von ihm auf. Obwohl diese Frau behauptet, eine eigenständige Person und keine bloße Kopie ihres „Vaters“ zu sein, bleibt abzuwarten, ob dies nicht einer von Sinisters Plänen ist.

Sinister war ursprünglich ein Mensch, der von Apocalypse genetisch verändert wurde. Dadurch besitzt er eine enorm gesteigerte Kraft, Heilung und Lebensspanne. Durch spätere Selbstversuche mit der DNS anderer Mutanten hat Sinister sich außerdem Telekinese, Telepathie, Gestaltwandlung und die Fähigkeit, Energiestrahlen aus seinen Händen zu schießen, angeeignet. Tatsächlich gehört er offenbar zu den sechs mächtigsten Telepathen der Welt. Mit einer eigenen Version von Cerebro kann er Mutanten überall auf der Welt aufspüren. Vor allem ist Sinister jedoch der größte Genetiker des Marvel Universums. Unter Zuhilfenahme modernster Technologie vermag er, sich und anderen Personen neue bzw. verbesserte Mutantenkräfte zu verleihen und Verstorbene zu klonen. Zusammen mit seiner absoluten Gewissenlosigkeit macht das Sinister zu einem sehr vielseitigen und schwer einschätzbaren Feind für die X-Men.

Storm

Storm, mit bürgerlichem Namen Ororo Munroe, ist eine der ersten X-Men. Ihre Kräfte ermöglichen es ihr, das Wetter zu kontrollieren und Stürme, Nebel und Blitze zielgenau heraufzubeschwören. Sie reist oft in ihr Heimatland in Afrika, um den dort lebenden Menschen zu helfen. Zudem ist sie Führerin der Morlocks (einer Mutanten-Gruppe, die in den Tunnels unter New York lebt). Im Laufe der Zeit wachsen ihre Kräfte immens. Storm ist eine von Professor X’ Lieblingsschülerinnen. Außerdem hat sie in Afrika einen Adoptivsohn (Mitshnari), der die Fähigkeit hat, Überschallgeschwindigkeit zu erreichen und Dimensionslöcher zu sehen.

Storms größte Schwäche ist ihre Klaustrophobie, unter der sie seit ihrer Kindheit leidet. Dies geht zeitweise soweit, dass sie auch ihre Kräfte unkontrolliert einsetzt. Während des Civil-War-Erzählstrangs (2006/2007) heiratet sie den ebenfalls aus Afrika stammenden Superhelden Black Panther, den sie schon seit ihrer Jugend kannte, und wird dadurch Königin des Zwergstaates Wakanda. Die Bedeutung dieses Ereignisses wird dadurch unterstrichen, dass das ganze Pantheon der Superhelden anwesend ist. Selbst Uatu, der Beobachter, ist dabei.

Wolverine

Wolverine ist der Kanadier James „Logan“ Howlett, der durch seine Mutation außergewöhnliche Selbstheilungskräfte, übermenschlich ausgeprägte Sinne, längeres Leben, Ausdauer und Kraft besitzt. Er kann je Hand drei Knochenkrallen zwischen den Fingerknöcheln ausfahren. Während des „Waffe-X“-Projekts wurden alle seine Knochen – auch die ausfahrbaren Krallen – mit der fiktiven Legierung Adamantium überzogen, wodurch sie nahezu unzerstörbar wurden.

Hauptartikel: Wolverine (Comicfigur)

X-23

Laura Kinney entstammt einem Klonversuch Wolverines aus dem Waffe-X-Nachfolgeprojekt und besitzt ähnliche Fähigkeiten. Anders als bei Wolverine wurden nur ihre Klauen und Extremitäten mit Adamantium verstärkt. Als Waffen besitzt sie zwei Krallen an jeder Hand und zusätzlich noch Krallen an den Füßen. Durch ein von ihr produziertes Enzym ist sie in der Lage, Wolverines Selbstheilungskräfte zu unterdrücken. X-23 schafft es, dem Waffe-X-Projekt zu entkommen, und schließt sich nach einem Kampf mit Wolverine den X-Men an. Zwischen ihr und Wolverine entwickelt sich im Laufe der Zeit ein Vater-Tochter-Verhältnis.

Die Figur von X-23 wurde ursprünglich für die X-Men: Evolution Zeichentrickserie konzipiert, doch ihre Popularität führte dazu, dass sie retroaktiv in die Mainstream-Comicserie eingeführt wurde.

Gruppierungen

Dieser Abschnitt behandelt einzelne Gruppierungen, zu denen sich Superhelden oder Superschurken zusammengeschlossen haben.

Alpha Flight

Alpha Flight kann man wohl als das mächtigste Superheldenteam Kanadas bezeichnen. Es besteht aus seinem Anführer Guardian, der gewandten Aurora, dem Druiden Shaman, dem hartgesottenen Puck, der Gestaltwandlerin Snowbird und Sasquatch, der der Rasse der Großen Bestien angehört.

Es gibt zwei Alpha-Flight-Serien, die erste, zunächst geschaffen von John Byrne, später dann weitergeführt von Bill Mantlo, erstreckt sich ca. über 100 Ausgaben. Die zweite Serie besteht lediglich aus 15 Ausgaben von Steve Seagle.

Die Fantastischen Vier

Die Fantastischen Vier sind ein Team von vier Superhelden: Mr. Fantastic (Dr. Reed Richards), Das Ding (Ben Grimm, engl. the Thing), Die Unsichtbare (Susan „Sue“ Storm, später Susan Richards, engl. the Invisible Girl, ab den frühen 1980er Jahren the Invisible Woman) und Sues Bruder, die Menschliche Fackel (Jonathan „Johnny“ Storm, engl. the Human Torch). Ihre Kräfte erhielten die Fantastischen Vier durch kosmische Strahlung, die ihre Moleküle veränderte, als sie in einem von Reed entwickelten Raumschiff ins All flogen.

Hauptartikel: Die Fantastischen Vier

Die Rächer (The Avengers)

Die Rächer (Im Original: The Avengers) ist ein Superheldenteam, das einige der bekannteren Helden des Marvel-Universums zusammenführt, die so gemeinsame Abenteuer erleben. Gründungsmitglieder der Rächer waren Iron Man, Thor, Ant-Man, die Wasp und der Hulk, der das Team jedoch schon nach der ersten Ausgabe wieder verließ. In Heft #4 stieß Captain America zu den Rächern. Derzeit treten die Rächer nach diversen Neustarts in der Serie New Avengers auf. Den New Avengers treten auch Spider-Man und Wolverine bei.

Hauptartikel: Die Rächer

Hydra

Die terroristische Organisation Hydra wurde von Nazi-Kriegsverbrechern wie unter anderem Baron Wolfgang von Strucker gegründet. Seit mehr als einem halben Jahrhundert verbreitet Hydra Angst und Schrecken – auch durch Splittergruppen wie Advanced Idea Mechanics. Der Gegenpol zur Hydra ist die Organisation SHIELD. Inzwischen wurde von Strucker vom Hydra-Mitglied Gorgon getötet, da er versagt hatte. Zu den bekanntesten Mitgliedern gehören Kingpin und Red Skull. Außerdem ist Hydra der Drahtzieher hinter dem X-Waffen-Programm, das schreckliche Experimente an dem Mutanten Wolverine und später an der Mutantin X-23 durchführte.

H.A.M.M.E.R.

In Folge der Ereignisse der Secret Invasion wurde die Organisation S.H.I.E.L.D. aufgelöst und durch H.A.M.M.E.R. ersetzt. Durch einen weltweit verbreiteten Virus versagte die Stark-Technologie und damit auch S.H.I.E.L.D., da deren gesamtes Waffenarsenal und Computertechnik auf Stark Industries basierte. Der Leiter von H.A.M.M.E.R. wurde Norman Osborn, da er im entscheidenden Moment die Königin der Skrulls vor den Augen der Welt erschossen hat. Nach der Aufdeckung von Osborns Machenschaften wird H.A.M.M.E.R aufgelöst, und wieder durch S.H.I.E.L.D. ersetzt.

Inhumans

Der Anführer der Inhumans, Black Bolt, war einst König auf einem weit entfernten Planeten namens Attilan. Sein Volk verbannte ihn und so suchte er gemeinsam mit seiner Ehefrau Medusa, der naturverbundenen Crystal, dem Karatemeister Karnak, dem grobschlächtigen Gorgon, dem Echsenmenschen Triton und dem gemeinsamen Hund Lockjaw, der Teleportierkräfte besitzt, Zuflucht auf der Erde.

1998 erschien eine zwölfteilige Miniserie, gezeichnet und geschrieben von Jae Lee und Paul Jenkins.

Die Neuen Mutanten (New Mutants)

Die Neuen Mutanten sind eine Gruppe von jungen Mutanten, die ihre Kräfte erst gerade entdecken und zu kontrollieren trainieren und die unter der Schirmschaft der X-Men steht. Ursprünglich war die Gruppe gegründet worden, als die X-Men beim Kampf gegen die parasitäre Alienrasse der Brood augenscheinlich im Weltall verschollen ging und Professor Xavier unter dem Einfluss eines in ihn eingesetzten Broodembryos die ersten Neuen Mutanten versammelte, damit diese als Wirte für zukünftige Broodköniginnen dienen sollten. Zusammen mit den X-Men wurde dieser Plan vereitelt, und die Neuen Mutanten wurden damit nun offiziell zu Xaviers Schülern. Ihre Mitglieder wechselten nach ihrem Abschluss teilweise zu den X-Men und anderen Mutanten-Gruppierungen, einige gingen auch eigene Wege.

Die erste New Mutants-Serie erschien mit der Marvel Graphics Novel #4 und wurde von 1982 bis 1991 herausgegeben. Eine zweite Serie lief von 2003 bis 2005; in 2009 erschien eine dritte Serie (in Deutschland erschien die Debütserie 2010), in der die meisten Mitglieder des ursprünglichen Teams sich wieder vereinen.

The New Warriors

Eine Gruppe jugendlicher bis jungerwachsener Superhelden, die ab den 1990igern in bisher vier Serien auftraten und die sich als Alternative zu den etablierten Heldengruppen anbot. Zu ihren Gründungsmitgliedern gehörten unter anderem diverse Charaktere, die schon vorher Gastauftritte in den Marvel Comics hatten, wie Namorita, die Cousine des Submariners Namor; Richard Ryder, bekannt als Kid Nova (oder nur Nova); Vance Astrovik, Marvel Boy (später Justice); Angelica Jones, Firestar; und Robbie Baldwin, bekannt als Speedball, später als der sich selbst bestrafende Penance.

Im Deutschen eher wenig bekannt, zeichnen die New Warriors sich indirekt für die Civil War-Storyreihe verantwortlich, nachdem ein verpatzter Einsatz, bei dem ein Teil des Teams ums Leben kam, die Kontroverse über Superhelden neu anfachte, welche Norman Osborn ausnutzte, um an die Macht zu kommen.


Power Pack

Power Pack ist eine Gruppe von vier Kindern, die Geschwister Alex (12 Jahre alt; Schwerkraftmanipulation), Julie (10; Flugfähigkeit), Jack (7-8; Kontrolle der molekularen Dichte seines Körpers) und Katie (5; Konvertierung von Materie in Energie) Power. Diese erhielten ihre Superkräfte von einem sterbenden Außerirdischen, als sie zusammen die außerirdischen Entführer der Power-Eltern verfolgten. Franklin Richards, der Sohn von Reed und Susan Richards von den Fantastischen Vier, hat gelegentliche Gastauftritte in der Serie als fünftes Mitglied (mit Namen „Tattletale“) des Power Packs.

Power Pack erschien seit 1984 in mehreren Serien und befasst sich neben den gelegentlichen Kämpfen mit Außerirdischen auch mit realen Themen wie Kriminalität, Drogenkonsum und Gewalt gegen Kinder. Die Serie selbst ist in Deutschland unbekannt, obwohl in bisherigen Veröffentlichungen anderer Serien (die X-Men) gelegentliche Gastauftritte oder Erwähnungen von ihnen existieren.

Sentinels

Eine Klasse von riesenhaften Robotern (deutscher Name: Wächter), die ursprünglich vom Wissenschaftler Bolivar Trask speziell zum Aufspüren und Eliminieren von Mutanten konstruiert wurden. Die Sentinels der ersten Klasse (und Modelle aus der Parallel-Storyline Days of Future Past ab Uncanny X-Men #141) waren allerdings viel zu eigenständig und rebellierten gegen ihre Schöpfer. In den 70er Jahren wurden die Sentinels als illegales Regierungsprojekt unter dem Namen Wideawake („Hellwach“) reaktiviert.

Alle Sentinels sind mit hochentwickelten Waffen und Sensoren speziell zum Aufspüren von Mutanten ausgestattet und können mit zusätzlicher Bewaffnung für spezielle Gegner bestückt werden. Obwohl ursprünglich anorganisch, sind im Verlauf auch Sentinels mit menschlichen Komponenten erschaffen worden, wie die Mark VIII-Serie (die von menschlichen Piloten gesteuert wird) und die Bio-Sentinels (mit einem Nanovirus infizierte Menschen).

andere Medien
Im Film X-Men 3 haben die Sentinels und die Ereignisse aus Days of Future Past ein Cameo als Kampfsimulation im Gefahrenraum des Xavier-Instituts.

S.H.I.E.L.D.

S.H.I.E.L.D. (Supreme Headquarters International Espionage Law-enforcement Division, dt. Übersetzung im Film Iron Man: Strategische Heimat-Interventions-, Einsatz- und Logistik-Division) ist eine Organisation, die weltweit Bedrohungen wie Hydra oder Advanced Idea Mechanics (A.I.M.) bekämpft. Mobile Operationsbasis und Hauptquartier ist der Helicarrier, eine Art fliegender Flugzeugträger. Unter der Führung Nick Furys war S.H.I.E.L.D. sowohl ein verlässlicher Partner der Superhelden als auch ihr schlimmster Feind. Durch die Konsequenzen seines Secret War war Fury zum Untertauchen gezwungen. Als seine Nachfolgerin leitete Commander Maria Hill S.H.I.E.L.D. Nach dem Civil War stand Tony Stark alias Iron Man an der Spitze von S.H.I.E.L.D. Doch nach den Ereignissen der Secret Invasion wurde Tony Stark seines Amtes enthoben, S.H.I.E.L.D. aufgelöst und durch die Organisation H.A.M.M.E.R. mit Norman Osborn als Leiter ersetzt.

Andere Medien

Eine Andeutung auf S.H.I.E.L.D findet sich auch in der Iron Man-Verfilmung. In diesem Film tritt (nach dem Abspann) zum ersten Mal Samuel L. Jackson als Nick Fury auf. In der zweiten Hulk-Verfilmung findet sich eine weitere Andeutung, indem dort die S.H.I.E.L.D-Datenbank durchsucht wird. S.H.I.E.L.D wird zudem im Film Thor erwähnt: Dort gehören die Agenten, welche Thors Hammer zu bergen oder zu sichern versuchen, dieser Organisation an. In der Captain-America-Verfilmung ist es S.H.I.E.L.D, die den Captain zu Beginn aus dem Eis befreit und am Ende wieder „erweckt“. Der Film endet damit, dass Samuel L. Jackson als Nick Fury Steve Rogers erklärt, dass er knapp 70 Jahre „geschlafen“ hat.

Sinister Six/Seven

Die Sinistren Sechs waren eine Allianz von Superschurken, die ein Ziel gemeinsam hatten: Rache an Spider-Man. Ursprünglich unter der Führung Doc Ocks (Dr. Octopus) waren bei der „Urbesetzung“ Electro, Kraven, Mysterio, Sandman und der Geier.

Alle Mitglieder der Sinister Six waren zuvor von Spider-Man besiegt worden und hofften nun, mit vereinten Kräften diese Schmach wettmachen zu können. Ocks Plan war: Die Sechs sollten Betty Brent kidnappen, die Spider-Man schon einmal gerettet hatte. Dann sollte Spider-Man von jedem der sechs Schurken nacheinander angegriffen werden, wobei jeder eine Karte mit dem Schauplatz des nächsten Kampfes bei sich trug. Ock spekulierte, dass selbst wenn seine Kameraden verlieren sollten, Spider-Man so geschwächt würde, dass er den Kampf gegen ihn nicht mehr bestehen könnte. Sandman und Electro entführten Betty bei May Parker – und nahmen letztere als zweite Geisel mit. Da nun auch noch das Leben seiner geliebten Tante auf dem Spiel stand, blieb Spider-Man nichts übrig, als auf das Spiel einzugehen.

Obwohl die Schurken jeweils den Schauplatz ihres Kampfes sorgfältig zu ihrem Vorteil wählten, konnten sie Spider-Man nicht überwinden. Nach dieser Demütigung lösten sie die Gruppe auf – alle kamen ins Gefängnis. Doc Ock reformierte die Gruppe Jahre später; allerdings nahm nun Hobgoblin den Platz des inzwischen verstorben Kraven ein. Ock wollte eine Rakete entführen und die Menschheit erpressen, nachdem er die Ladung gegen seine eigene ausgetauscht hatte. Mit Hilfe des Donnergottes Thor und des damals für das Gesetz kämpfenden Sandman konnte Spider-Man den Plan vereiteln. Während des Kampfes stellte sich außerdem heraus, dass Octopus geplant hatte, seine Kameraden um das Geld zu betrügen, was Ock den ewigen Hass seiner ehemaligen Teamkollegen einbrachte. Die wütenden fünf Mitglieder taten sich zusammen, um sich an ihrem Ex-Anführer zu rächen. Als Spider-Man und der Hulk zu dem Kampf stießen, formierten sie sich wieder alle gegen ihre gemeinsamen Feinde. Mit Hilfe von Waffen und Robotern aus einer anderen Dimension und einem außerirdischen Verbündeten namens Gog waren die Sinistren Six mächtiger denn je. Nur den gemeinsamen Anstrengungen von Dethlok, Solo, Ghost Rider, Nova von den New Warriors, Sleepwalker, Spider-Man, Hulk und den Fantastic Four ist es zu verdanken, dass die Gefahr abgewendet werden konnte.

Nach dem Mord Kaines an Doc Ock übernahm Mysterio die Führungsrolle und reformierte die Gruppe. Mysterio wollte mit Hilfe des Teams an Doc Ocks wertvolle Dateien kommen. Gemeinsam mit Scarlet Spider (Ben Reilly) konnte Spider-Man das verhindern und den Plan aufdecken. Zu dieser Zeit begann Kaine einen blutigen Kreuzzug gegen die Feinde Spider-Mans. Ock und Grim Hunter hatte er bereits getötet, und viele Feinde Spider-Mans fürchteten um ihr Leben. Um mit vereinten Kräften Kaine zu vernichten, bevor er sie einen nach dem anderen tötet, bildeten einige Schurken die Sinister Seven, eine Gruppe bestehend aus Beetle, Electro, Hobgoblin, Mysterio, Scorpia, Shocker und dem Geier. Spider-Mans Eingreifen verhinderte weiteres Blutvergießen, und die Sieben gingen wieder getrennte Wege.

Nach seiner Wiederbelebung durch den Kult des Wahren Glaubens übernahm Doc Ock den Job, Senator Stewarnd Ward zu beschützen, der in eine großangelegte Verschwörung Außerirdischer verwickelt war. Die restlichen Mitglieder der Sechs ergriffen die Möglichkeit, Rache an ihrem Ex-Anführer zu nehmen, zumal die Feinde Wards eine hohe Belohnung für dessen Entführung versprachen. Zusammen mit dem überraschend zu ihren Reihen hinzugestoßenen Venom konnten sie Ward in die Enge treiben, bis der eine Explosion mysteriöser Energie auslöste. Die Schurken flohen, aber Electro und Mysterio arbeiten weiter zusammen, um Ward zu erwischen.

andere Medien
In der Serie New Spider-Man wurden die Sinister Six vom Kingpin zusammen gebracht. Das Team bestand aus Doktor Octopus, der Schocker, Chameleon, Rhino, der Skorpion und Mysterio (später wurde er von dem Geier ersetzt). In einer jüngeren Serie (The spectacular Spider-Man) werden die Sinister Six aus Doc Ock, dem Geier, Sandman, Rhino, Electro und dem Shocker gebildet.

X-Men

Die X-Men bilden eine Superheldengruppe von Mutanten, die um Anerkennung kämpfen. Die Comicserie erschien zum ersten Mal 1963. Die Mitglieder der X-Men wurden häufig von den verschiedenen Autoren ausgewechselt. Auch wechselten einige Mitglieder zum Bösen oder ehemalige Gegner wurden ins Team aufgenommen. Dies macht eine Einstufung der Charaktere zu gut und böse zum Teil sehr schwierig, weshalb die einzelnen X-Men oben in separaten Punkten aufgeführt werden.

andere Medien
Auf der Vorlage des Comics erschienen bereits drei Verfilmungen und zwei in Form eines Wolverine-Ablegers.

Es gibt drei Zeichentrickserien zu X-Men und einige Charaktere tauchen als Crossover in den Serien anderer Marvelfiguren auf, beispielsweise Storm und Wolverine in New Spider-Man.

Geplant sind außerdem Spin-Offs von bekannten Charakteren aus dem X-Men-Universum. Bestätigt sind bis jetzt nur Wolverine und Magneto sowie Deadpool, aber unbestätigten Gerüchten zufolge ist auch ein weiterer Ableger über den Bösewicht Juggernaut geplant.

Figuren ohne Superkräfte

Tante May

May Reilly Parker ist die Tante von Peter Parker. Nach dem Tod seiner Eltern nahmen sie und ihr Mann Ben Peter bei sich auf, und seit Bens Tod kümmert sich Peter um sie. Für lange Zeit weiß sie nicht, dass er Spider-Man ist, da Peter wegen ihres hohen Alter sehr darauf bedacht war, sie nicht aufzuregen. Erst nachdem sie von Peter aus der Gewalt von einigen seiner Feinde befreit wurde, erfuhr sie von dessen Geheimnis, welches sie mit mehr Stärke aufnahm, als Peter befürchtet hatte. Schließlich heiratet sie ausgerechnet den Vater von Peters vielleicht fanatischsten Feind, John Jonah Jameson, Sr.

In den Spider-Man-Filmen wird May Parker von Rosemary Harris gespielt.

J. Jonah Jameson

John Jonah Jameson ist der Herausgeber des Daily Bugle. Er ist sehr cholerisch und versucht ständig zu beweisen, dass Spider-Man ein Verbrecher ist. In seinen Bemühungen, Spider-Man zur Strecke zu bringen, zeichnet sich Jameson auch für die Erschaffung diverser Superschurken, wie Scorpion, und die Spiderslayer-Roboter verantwortlich. Ironischerweise arbeitete Spider-Man in seinem Alter Ego Peter Parker jahrelang als Fotograf für ihn.

In den Spider-Man-Filmen wird Jameson von J. K. Simmons verkörpert.

Mary Jane „MJ“ Watson

Schauspielerin und Model. Freundin, später Frau von Peter Parker. Sie war eine Nachbarin von Peters Tante May und weiß schon seit seinem ersten Erscheinen von Peters Identität als Spider-Man. Im Comic Ein neuer Tag von Spider-Man, tritt sie als verkleidete Superheldin Jackpot auf.

In den Spider-Man-Filmen wird Mary Jane von Kirsten Dunst dargestellt.

Jane Foster

Zunächst Assistentin von Dr. Donald Blake, später Vertraute von Thor.

Edmund Jarvis

Ein Butler, ursprünglich im Diensten Tony Starks, der schließlich aber zum offiziellen Haushelfer der Avengers wurde und ihnen treu zu Diensten ist.

Rick Jones

Ein junger Mann, dessen Leichtsinn für die Verwandlung Dr. Bruce Banners in den Hulk verantwortlich war. Durch einen Notruf, den er eigentlich an die Fantastischen Vier ausgesandt hatte, wurde die erste Inkarnation der Avengers geboren. Rick erlebte seitdem mit ihnen, dem Hulk und dem verstorbenen außerirdischen Superhelden Captain Mar-Vell zahlreiche Abenteuer.

Ben Urich

Reporter beim Daily Bugle. Es gelang ihm, die Identität von Daredevil aufzudecken. Da er diese aber nicht veröffentlichte, ist er jetzt Daredevils Vertrauter und Informant.

Pepper Potts

Vertraute von Tony Stark alias Iron Man und lange Zeit seine heimliche Liebe, bis sie schließlich doch noch zusammenfinden.

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Weblinks

Einzelnachweise

  1. Imdb
  2. Thor auf moviepilot.de, abgerufen am 3. November 2010.

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