Floorball Köniz


Floorball Köniz
FBK
Logo von Floorball Köniz
Voller Name Floorball Köniz
Gegründet 27. März 1998
Vereinsfarben Rot und Weiss
Stadion Sporthalle Lerbermatt, Köniz
Plätze 450
Präsident Schweiz Martin Messerli & Kurt Bill
Trainer Schweden David Jansson
Liga Swiss Mobiliar League
Saison 2008/2009 3. Rang (ohne Playoff)
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Auswärts

Floorball Köniz ist ein Schweizer Unihockeyverein, der in der höchsten Schweizer Spielklasse der Männer, der Swiss Mobiliar League, mitspielt. Floorball Köniz wurde 1998 durch eine Vereinsfusion gegründet und ist zweifacher Cupsieger (1999 und 2008).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

UHC Köniz (Vorgängerverein)

Aus einer Kollegentruppe, die vor der Klubgründung in den elterlichen Hinterhöfen Strassenhockey spielte, entstand auf Initiative von Vater Othmar und Sohn Beat Gross am 18. Oktober 1984 der UHC TLS Köniz. Nachdem die 1. Mannschaft seit Bestehen des Vereins in der NLB sowie in der NLA spielte, richteten die Clubverantwortlichen ihr Augenmerk auf die Nachwuchsförderung als Grundstein für einen Wiederaufstieg in die NLA. Die Teilnahme an internationalen Turnieren sollte dem Verein weitere Erfahrungen im Unihockeysport bringen. Bei der Chronologie kommt die Konstanz des UHC Köniz zum Vorschein. Die 1. Mannschaft gehörte seit der Gründung des Clubs zu den Spitzenteams im Schweizer Unihockey.

Floorball Köniz

Am 27. März 1998 wurde die Fusion zwischen den beiden Vereinen UHC Köniz und UHC Lerbermatt Köniz zum neuen, während zwei Jahren vorbereiteten Verein Floorball Köniz vollzogen. Zur optimalen Vorbereitung wurde zwischenzeitlich ein dritter Verein (UFG Köniz; Unihockey Fusionsgemeinschaft) zur Auslagerung der Junioren gegründet. Der Verein wurde durch die ehemaligen Präsidenten Walter Gerber und Fabian Trees geführt. Am 20. März 1999 gewann Floorball Köniz als erste NLB-Mannschaft den Cupfinal in der Zürcher Saalsporthalle gegen die Hornets Bülach (NLA) und wurde Cupsieger bei den Herren. Am 17. April 1999 entschied die Mannschaft auch das zweite Aufstiegs-Play-off-Spiel für sich und stieg in die NLA auf. Floorball Köniz verlor während der Saison 1998/99 kein Pflichtspiel.

In der Saison 1999/2000 bestritt der Verein seine erste NLA-Saison. Diese begann mit einem Auswärtsspiel gegen das UHT Zäziwil (4:0) und endete mit einem Sieg gegen Torpedo Chur. Der angestrebte Ligaerhalt wurde mit dem siebten Schlussrang erreicht. Die Elite-Junioren stiegen in die höchste Spielklasse auf. In der darauffolgenden Spielzeit erreichte Floorball Köniz zum ersten Mal die Play-offs der besten vier und schied gegen den Meister UHC Rot-Weiss Chur aus dem Titelrennen aus. Die B-Junioren wurden Vize-Schweizermeister und die C-Junioren Schweizermeister.

In der Saison 2001/02 gelang es der Mannschaft nicht die Konstanz der vorhergehenden Saison zu erlangen und beendete die Spielzeit nach der Zwischenrunde auf dem sechsten Rang. Die Ära René Berliat ging mit seinem Engagement in Schweden zu Ende. Johan Östman wurde sein Nachfolger. Die Damen stiegen dank einem Tor in drei Spielen in die NLB auf. Die B-Junioren gewannen die Bronzemedaille. Eine Saison später erreichte die erste Mannschaft der Herren den Play-off Halbfinal sowie die Cupfinals (Floorball Köniz - UHC Rot Weiss Chur 5:6 n.V.), die Elite-Junioren gewannen die Meisterschaft, die B-Inter ebenfalls und die C1-Junioren nahmen an der Endrunde teil. Die Damen schafften den Ligaerhalt in der NLB.

In der Saison 2003/04 erreichte die Mannschaft unter Trainer Johan Östman den Play-off Halbfinal und schied gegen den Meister SV Wiler-Ersigen in drei Partien mit 6:4/7:2/5:4 aus. Die Elite-Junioren gewannen die Meisterschaft. Die Damen beendeten die Saison in der NLB auf dem achten Rang. In der folgenden Spielzeit verpasste es das Team von Trainer Patrick Pons im 18. Spiel gegen Langnau (damals noch unter dem Namen Zäziwil-Gauchern) sich für die Finalrunde zu qualifizieren (FBK:Zäziwil-Gauchern 8:9 n.V). Die Elite-Junioren wurden Schweizermeister. Die Damen beendeten die Saison auf Rang neun und stiegen in die 1. Liga ab.

In der Saison 2005/06 belegten die Herren in der ersten Spielzeit unter dem alten und neuen Trainer Berliat, welcher den Aufbau eines neuen Teams einleitete, den siebten Schlussrang und verpassten die Qualifikation für die Finalrunde. Die Elite-Junioren gewannen zum vierten Mal in Folge die Schweizer Meisterschaft. Die Damen beendeten die 1. Liga-Saison auf dem ersten Schlussrang und stiegen direkt in die NLB auf. In der darauffolgenden Spielzeit gewann David Blomberg die Scorerwertung mit 64 Punkten und führte das Team in die Finalrunde, in der sie die Play-offs auf dem fünften Schlussrang mit neun Punkten Rückstand verpassten. Die U21 schieden im Play-off-Halbfinal gegen den nachmaligen Meister (Chur Unihockey) aus. Die Damen beendeten die Saison auf dem zweiten Schlussrang.

In der Saison 2007/08 gelang der Herrenmannschaft unter Cheftrainer René Berliat die Qualifikation für die Play-off Halbfinals (gegen die Unihockey Tigers). Die Könizer setzten sich mit 3:1-Siegen durch und qualifizierten sich für den Final gegen den SV Wiler-Ersigen, in dem sie mit 1:3-Siegen unterlagen. Im Cup erreichte das Team den Final und bezwang den SV Wiler-Ersigen mit 4:3 und gewann zum zweiten Mal den Schweizer Cup. Die U21 schieden als Qualifikationssieger im Play-off-Halbfinal gegen den SV Wiler-Ersigen aus. Die Damen stiegen in die 1. Liga ab. Nach Saisonende wurden die Vereinsfinanzen erfolgreich saniert. Mit dem Abgang von David Blomberg Ende 2007/08 verblieb als einziger ausländischer Spieler Daniel Calebsson. In der Saison 2008/09 wurden erneut die Play-offs der besten vier erreicht.

Bekannte ehemalige Spieler

Trainer

  • 1998-2002 René Berliat
  • 2002–2004 Johan Östman SchwedenSchweden Schweden
  • 2004–2005 Patrick Pons
  • 2005-2009 René Berliat
  • seit 2009 David Jansson SchwedenSchweden Schweden

Sportliche Höhepunkte

Dieser Artikel oder Abschnitt besteht hauptsächlich aus Listen, an deren Stelle besser Fließtext stehen sollte.

1984 Gründung UHC Köniz 1. Mannschaft NLB

1986 3. Rang Bernercup

1987 Gründung der 2. Mannschaft

1989 Gründung der B-Junioren

1991 Junioren B: 6. Rang an der Schweizermeisterschaft 1. Mannschaft: Gewinn der Coupe de Lausanne Die 1. Mannschaft nimmt am 5. internationalen Grizzly-Cup in Göteborg teil. Qualifikation für 1/4 Final.

1992 Gewinn Fairnesspreis NLB 1. Mannschaft: 3. Rang am internationalen Astros-Cup 1. Mannschaft: Teilnahme am 6. internationalen Grizzly-Cup in Göteborg, Qualifikation für 1/4 Final 2. Mannschaft: Aufstieg in die 2. Liga

1993 1. Mannschaft: 2. Rang STAWI-Cup, 2. Rang Benefiz-Cup 1. Mannschaft: Teilnahme am Grizzly-Cup 1. Mannschaft: Teilnahme an den 1. offenen tschechischen Meisterschaften. Gruppensieg und Qualifikation für 1/4 Final. 1. Spiel einer Schweizer Mannschaft gegen ein Team aus Russland (Poljot Omsk, 4:1-Sieg) Gewinn Fairnesspreis Junioren C Austauschprogramm zwischen Robertshöjd BK und UHC Köniz

1994 1. Mannschaft: Aufstieg in die NLA Junioren C: Gruppensieg und Qualifikation für Finalrunde. (4. Schlussrang) 1. Mannschaft: Teilnahme am 2. Tschech-Open, erreichen der Achtelfinals

1995 Junioren B: Gruppensieg und 6. Schlussrang an der Finalrunde 1. Mannschaft: Gewinn des Jungfrau-Cups

1996 Junioren B: Schweizermeister Juniorinnen B: Schweizermeister Junioren C: Gruppensieg und Finalrundenteilnahme (9. Schlussrang)

1997 1. Mannschaft: 2.Schlussrang NLB Junioren C: Gruppensieg und Finalrundenteilnahme Junioren A: Vizeschweizermeister

1998 Damen: Aufstieg in die 1. Liga Elite-Junioren: Vizemeister

Geschichte UHC Lerbermatt Köniz (Vorgängerverein)

1987 27. Mai 1987: Gründung des Vereins „UHC Gym Lerbermatt“ am Gymnasium Köniz auf Initiative von Fabian Trees und dessen Kollegenkreis; Teilnahme an der Meisterschaft des Schweizerischen Landhockeyverbandes (SLHV) im Ressort Unihockey - 12 Lizenzierte

87/88 1.Liga 6. Schlussrang; Wechsel vom SLHV in den SUHV und damit Abstieg am „Grünen Tisch“ in die 2. Liga; Namenswechsel zu „UHC Lerbermatt“ da die Schule kein Interesse zeigte, am Leben eines Sportvereins teilzunehmen. - 12 Lizenzierte

88/89 2. Liga 4. Schlussrang; das Ressort Unihockey des SLHV und der SUHV fusionieren; Unihockey wird dadurch salonfähig. - 13 Lizenzierte

89/90 2. Liga 6. Schlussrang; Eröffnen einer 2. Mannschaft in der 3. Liga - 20 Lizenzierte

90/91 2. Liga 6. Schlussrang, Rettung vor dem Abstieg im allerletzten Spiel; 3. Liga 3. Schlussrang - 20 Lizenzierte

91/92 2. Liga 3. Schlussrang; 3. Liga 5. Schlussrang; 2./3. Mai 1992: Berner Meister am Berner-Cup - 24 Lizenzierte

92/93 2. Liga 1. Schlussrang und Aufstieg in die 1. Liga, Entscheidung im letzten Spiel der Meisterschaft; 3. Liga 6. Schlussrang; Totalrevision der Statuten und damit Namenswechsel zu „UHC Lerbermatt Köniz“; Erstmalige Teilnahme am Kleinfeld-Cup: Erreichen der 1/8 Finals (UHC Naters-Brig) - 20 Lizenzierte

93/94 2. Rang in der 1. Liga; 3. Liga 5. Schlussrang; Kleinfeld-Cup: Erreichen der 1/8 Finals (UHC Marly) - 24 Lizenzierte

94/95 1. Liga 6. Schlussrang; 3. Liga 4. Schlussrang; Erstmalige Teilnahme am CH-Cup auf Grossfeld, erreichen der 1/16 Finals (UHU Bern)- 24 Lizenzierte, ca. 50 Passivmitglieder

95/96 Führen einer eigenen Juniorenabteilung mit C-Junioren; Traum-Los Basel Magic im Grossfeld-Cup - 37 Lizenzierte

96/97 Eröffnen einer 4. Liga-Mannschaft und einer B-Junioren Mannschaft. 1. Liga 5. Schlussrang und damit Qualifikation für die neue Grossfeldliga - 61 Lizenzierte

97/98 Eröffnen eines Damen-Teams und eines Elite-Juniorenteams. 1. Liga 6. Schlussrang. Am Schluss der Saison Fusion mit UHC Köniz zum neuen Verein Floorball Köniz! - 88 Lizenzierte

Größte Erfolge

  • Berner Meister im Jahr 1992 / 1996 / 1997
  • Aufstieg der 1. Mannschaft in die 1. Liga 1993
  • Aufstieg der 3. Liga in die 2. Liga 1996

Historische Spiele

1992 1:1 gegen UHT Zäziwil (NLA) am Berner-Cup (Kleinfeld), Vorrunde

1992 3:2 gegen UHC Laupen (NLA) am Berner-Cup (Kleinfeld), Final

1994 3:2 gegen UHC St. Silvester (NLB) am CH-Cup (Grossfeld), 1. Runde

1994 1:3 gegen UHU Bern (NLA) am CH Cup (Grossfeld), 1/16 Finals

1994 1:0 gegen |UHC TLS Köniz (NLA) am Westschweizer-Cup (Grossfeld)

1995 1:4 gegen Basel Magic (NLA) am CH-Cup (Grossfeld), 1/32 Finals

1997 5:1 gegen Wiler-Ersigen (NLA) am Berner-Cup (Kleinfeld), Halbfinal

1997 4:3 n.V. gegen Torpedo Gauchern (NLB) am Berner-Cup (Kleinfeld), Final

1997 3:4 n:V. gegen UHT Zäziwil (NLA) am CH-Cup (Grossfeld), 1/32 Finals

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Floorball — WM Endspiel 2002 zwischen Schweden und Finnland in der Hartwall Areena, Helsinki Unihockey (englisch: floorball, schwedisch/norwegisch: innebandy, finnisch: salibandy) ist eine junge Mannschaftssportart aus der Familie der Stockballspiele. Es… …   Deutsch Wikipedia

  • Grossfeld (Unihockey) — WM Endspiel 2002 zwischen Schweden und Finnland in der Hartwall Areena, Helsinki Unihockey (englisch: floorball, schwedisch/norwegisch: innebandy, finnisch: salibandy) ist eine junge Mannschaftssportart aus der Familie der Stockballspiele. Es… …   Deutsch Wikipedia

  • Grossfeldunihockey — WM Endspiel 2002 zwischen Schweden und Finnland in der Hartwall Areena, Helsinki Unihockey (englisch: floorball, schwedisch/norwegisch: innebandy, finnisch: salibandy) ist eine junge Mannschaftssportart aus der Familie der Stockballspiele. Es… …   Deutsch Wikipedia

  • Großfeld (Unihockey) — WM Endspiel 2002 zwischen Schweden und Finnland in der Hartwall Areena, Helsinki Unihockey (englisch: floorball, schwedisch/norwegisch: innebandy, finnisch: salibandy) ist eine junge Mannschaftssportart aus der Familie der Stockballspiele. Es… …   Deutsch Wikipedia

  • Großfeldunihockey — WM Endspiel 2002 zwischen Schweden und Finnland in der Hartwall Areena, Helsinki Unihockey (englisch: floorball, schwedisch/norwegisch: innebandy, finnisch: salibandy) ist eine junge Mannschaftssportart aus der Familie der Stockballspiele. Es… …   Deutsch Wikipedia

  • Innebandy — WM Endspiel 2002 zwischen Schweden und Finnland in der Hartwall Areena, Helsinki Unihockey (englisch: floorball, schwedisch/norwegisch: innebandy, finnisch: salibandy) ist eine junge Mannschaftssportart aus der Familie der Stockballspiele. Es… …   Deutsch Wikipedia

  • Lochball — WM Endspiel 2002 zwischen Schweden und Finnland in der Hartwall Areena, Helsinki Unihockey (englisch: floorball, schwedisch/norwegisch: innebandy, finnisch: salibandy) ist eine junge Mannschaftssportart aus der Familie der Stockballspiele. Es… …   Deutsch Wikipedia

  • Unihockeyball — WM Endspiel 2002 zwischen Schweden und Finnland in der Hartwall Areena, Helsinki Unihockey (englisch: floorball, schwedisch/norwegisch: innebandy, finnisch: salibandy) ist eine junge Mannschaftssportart aus der Familie der Stockballspiele. Es… …   Deutsch Wikipedia

  • 2008 Men's EuroFloorball Cup Qualifying — Infobox International Floorball Competition tourney name = 2008 Men s EuroFloorball Cup year = yearr = other titles = Qualifying Tournaments size = 300px caption = country = DEN SVK FIN dates = August 13th to August 31st, 2008 num teams = 18… …   Wikipedia

  • Unihockey — WM Endspiel 2002 zwischen Schweden und Finnland in der Hartwall Areena, Helsinki Unihockey oder auch Floorball (aus englisch: floorball; schwedisch/norwegisch: innebandy, finnisch: salibandy) ist eine Mannschaftssportart aus der Familie der… …   Deutsch Wikipedia