Flughafen Nürnberg


Flughafen Nürnberg
Flughafen Nürnberg
Airport Nürnberg Logo.svg
NUE Flughafen Nuernberg Luftaufnahme 2009.jpg
Kenndaten
IATA-Code NUE
ICAO-Code EDDN
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 7 km nördlich von Nürnberg
Straße Autobahn A3 – Nürnberg Nord
Nahverkehr U-Bahn-Linie U2, Buslinien 32, 33, N12
Basisdaten
Eröffnung 1955
Betreiber Flughafen Nürnberg GmbH
Fläche 519 ha
Terminals 2
Passagiere 4,074 Mio (2010)
Luftfracht 97.421 t (2010)
Flug-
bewegungen
70.778 (2010)
Beschäftigte 4.083 (2009)
Start- und Landebahn
10/28 2700 m × 45 m Asphalt



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Der Flughafen Nürnberg ist der internationale Flughafen der Metropolregion Nürnberg und zweitgrößter Flughafen in Bayern. Der Nürnberger Flughafen rangierte nach Fluggästen 2010 auf Platz zehn[1] der wichtigsten Flughäfen Deutschlands und auf Platz 67 der europäischen Flughäfen. Er ist auch Drehkreuz von Air Berlin, Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft.

Inhaltsverzeichnis

Lage und Verkehrsanbindung

Zufahrt zum Flughafen Nürnberg

Der Flughafen befindet sich sieben Kilometer nördlich der Stadt. Vom Bahnhof Flughafen verkehrt die U-Bahn-Linie U2 in Richtung Innenstadt. Die Fahrtzeit zum Hauptbahnhof beträgt zwölf Minuten. Zwei Buslinien verbinden den Flughafen mit dem Nürnberger Nordwesten, eine der Linien endet an der Endhaltestelle Thon mit Straßenbahnanbindung.

Der Flughafen ist über die Flughafenstraße an die Marienbergstraße angebunden. Diese verläuft in Ost-West-Richtung und endet im Westen an der B 4 und im Osten in Ziegelstein. Von dort erreicht man über den Bierweg die B 2. Über die beiden Bundesstraßen ist die A 3 zu erreichen.

Taxis stehen rund um die Uhr bereit (direkt vor der Ankunftshalle). Die Fahrzeit in die Innenstadt beträgt ca. 15 Minuten. Die Autovermieter Avis, Hertz, Europcar und Sixt sind ebenfalls am Airport Nürnberg vertreten (Ankunftshalle).

Daten und Zahlen

  • Vorfeld: 246.845 m²
  • Hallenvorfelder: 9.484 m²
  • Abstellpositionen für Flugzeuge: 37
  • Fluggastbrücken: 5
  • Fluggast-Terminal: zwei Abflughallen, eine Ankunftshalle
  • Parkplätze: über 9000
  • Luftfrachtzentrum (Lagerfläche): 13.317 m²
  • Betriebszeit: 24 Stunden

Geschichte

Eröffnungstag, 6. April 1955

1933 wurde der erste Nürnberger Flughafen am Marienberg (heute Volkspark Marienberg) eingeweiht; zuvor diente der heute nicht mehr existierende Flugplatz der Stadt Fürth im Stadtteil Atzenhof als Anbindung. 1943 wurde der Flughafen am Marienberg zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde von der amerikanischen Besatzungsmacht die Große Straße des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes als Start- und Landebahn genutzt.

1955 wurde der Nürnberger Flughafen am derzeitigen Standort errichtet. Er war der erste seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland neu erbaute Flughafen. 1960 konnten erstmals mehr als 100.000 Fluggäste pro Jahr am Flughafen Nürnberg begrüßt werden. 1961 wurde die Startbahn zunächst von 1900 auf 2300 Meter verlängert; 1968 schließlich auf die heutige Länge von 2700 Metern.

Erstlandung Boeing 747, "Jumbo Jet"

Die Voraussetzung für den ersten Besuch eines Jumbo-Jets (Boeing 747) am 12. Juli 1970 war damit erfüllt.

Das Ereignis lockte damals 20.000 Schaulustige an. 1977 wurde das Hauptvorfeld erweitert, ein neues Fluggastterminal mit großer Besucherterrasse und Restaurant ersetzte 1981 das bis dahin genutzte Gebäude. Die Millionengrenze bei den Passagierzahlen wird im Dezember 1986 erstmals überschritten.

Luftaufnahme, Mitte der achtziger Jahre

Im Winter 1997/98 nimmt das Drehkreuz der deutschen Fluggesellschaft Air Berlin den regelmäßigen Betrieb am Airport Nürnberg auf. Nach Palma de Mallorca ist der Nürnberger Flughafen heute der zweitwichtigste touristische Umsteigeflughafen von Air Berlin. Gerade in den Wintermonaten von November bis April bündelt die Airline einen Großteil der Passagierströme aus Deutschland zu den Destinationen in Nordafrika und auf die Kanarischen Inseln über Nürnberg. Zeitweise sind bis zu 21 Air Berlin-Flugzeuge gleichzeitig im Drehkreuz Nürnberg im Einsatz. 1999 wurde ein neuer Kontrollturm in Betrieb genommen und die Verlängerung der U-Bahn bis zum Flughafen eröffnet.

Die West- und Norderweiterung der Abflughalle 2 erfolgte im Jahr 2002. Ein Jahr darauf wurde das Cargo-Center CCN 2 nach eineinhalbjähriger Bauzeit mit 6500 m² Lagerfläche und 4600 m² Büroraum eingeweiht. Im Jahr 2005 wurde das Flughafenjubiläum „50 Jahre Airport Nürnberg“ mit rund 45.000 Besuchern am Airport Nürnberg gefeiert. 2006 wurde ein neues Ankunfts- und Abflugterminal (Transfer-Control-Terminal) mit einer Geschossfläche von 8500 m² sowie ein neuer Hauptzugang zum Vorfeld (Tor 1) fertig gestellt. Im gleichen Jahr wird die neue vollautomatische Gepäcksortieranlage in Betrieb genommen. Der Airport Nürnberg wurde von den Lesern des Fachmagazins Business Traveller zum „Besten Deutschen Flughafen“ 2008 gewählt.[2] Auch bei der Qualität des Services belegte der Airport Nürnberg bei einem Vergleich unter den deutschen Flughäfen im Rahmen einer Studie im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv den ersten Platz. Der internationale Flughafen Nürnberg gewann dank eines guten Parkplatzangebotes und der freundlichsten E-Mail-Beantwortung.[3] Im Jahr 2008 wurde ebenfalls die Renaturierung des Bucher Landgrabens abgeschlossen.

Flughafenanlagen

Kapazität

Vorfeldsituation Flughafen Nürnberg

Mit jährlich rund 4 Millionen Passagieren und 100.000 Tonnen Luftfrachtumschlag gehört der Flughafen Nürnberg zu den Top 10 der großen deutschen Verkehrsflughäfen. Insgesamt fanden zuletzt im Jahr 2010 genau 70.778 Flugbewegungen statt. Das Fluggastaufkommen betrug im Jahr 2010 insgesamt rund 4,07 Millionen Passagiere.

Start- und Landebahn

Der Flughafen Nürnberg besitzt eine Start- und Landebahn mit einer Länge von 2700 Metern und 45 Metern Breite. Über die Start- und Landebahn können Flugbewegungen (Starts und Landungen) aller gängigen Verkehrsflugzeuge, auch von Großraumjets (z. B. Boeing 747) erfolgen. Für ICAO-Code F Flieger (Spannweite größer 65 m, z.B Airbus A380) ist der Airport Nürnberg nicht zertifiziert.

Abfertigungsgebäude

Für den Passagierbereich gibt es ein Terminal mit zwei Abflughallen und einem Ankunftsbereich. Die Luftfracht wird im Cargo Center Nürnberg (CCN) abgefertigt.

Terminal

Der Ausbau des bestehenden Passagierterminals (Abflughalle 2) wurde am 30. April 1992 eingeweiht und war ursprünglich für eine Kapazität von 2,8 Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt. Die aktuelle Kapazität der gesamten Terminalanlage liegt heute bei rund 5 Millionen Passagieren pro Jahr. Insgesamt gibt es fünf Fluggastbrücken. Tageslicht dominiert die transparente Glas-Stahl-Konstruktion der Nürnberger Architekten Grabow und Hoffmann. Die „Süddeutsche Zeitung“ schrieb am 2. Mai 1992 anlässlich der Eröffnung: „In knapp dreijähriger Bauzeit wurde eine neue Ankunftshalle und die erst 17 Jahre alte Empfangshalle zu einer neuen lichtdurchfluteten Abfertigungshalle umgebaut. […] das Ergebnis der Verjüngungskur ist ein völlig neues Terminal für Frankens Tor zur Welt, das als das modernste in der deutschen Flughafenlandschaft gelten kann“. Die Flughafen Nürnberg GmbH trug die Baukosten in Höhe von rund 100 Millionen Mark. Drei moderne Fluggastbrücken sowie die Erweiterung des Vorfeldes waren in den Baukosten enthalten.

Im Januar 2007 wurde das neue Transfer-Control-Terminal (TCT) eingeweiht.

Cargo Center

1987 wurde das erste neue Frachtterminal Cargo Center Nürnberg (CCN) in Betrieb genommen. Die Kapazität war zunächst für ein Frachtvolumen von 33.000 Tonnen pro Jahr ausgelegt. Durch das Ende des Kalten Krieges und den Zusammenbruch der Sowjetunion erlangte Nürnberg seine historische Zentrallage in Mitteleuropa zurück. Damit gewann der Airport Nürnberg in den 1990er Jahren zunehmend überregionale Bedeutung in der Luftfracht. Neben der zentralen Lage in Mitteleuropa ist auch die Wirtschaftsstruktur des Ballungsraumes Nürnberg ein wichtiger Baustein dieses großen Aufschwungs in der Luftfracht am Airport Nürnberg. Die Region ist bestimmt von technologisch leistungsfähigen Industriebetrieben mit einem auffallend hohen Exportanteil mit einer Quote von derzeit über 40 %. Dominierende Industriezweige sind Elektrotechnik, Maschinenbau, Medizin- und Automatisierungstechnik. Die Region um Nürnberg ist in diesem Bereich einer der führenden Standorte in Deutschland. Ein weiterer günstiger Standortfaktor für die Luftfracht am Flughafen Nürnberg ist zudem der boomende Binnenhafen „Gütervekehrszentrum Hafen Nürnberg-Roth“ als modernstes Güterverkehrszentrum Süddeutschlands mit einer trimodaler Verladungsmöglichkeit für die Verkehrsträger Schiene, Straße und Wasser sowie einer hervorragenden Verkehrsanbindung (Autobahn-Anschluss) zum Frachtzentrum am Airport Nürnberg. Ein weiterer entscheidender Vorteil ist außerdem, dass am Airport Nürnberg kein Nachtflugverbot besteht. Freie Slotressourcen in der Luftfracht erlauben so flexible Flugeinsätze zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das Frachtterminal wurde aufgrund dieser positiven Entwicklungen in der Luftfracht bereits im Jahr 2003 mit dem Cargo Center II (CCN II) erweitert. Der funktionale Neubau kostete 14 Millionen Mark. Das Bauwerk wurde nach konkreten Bedarfsanforderungen der ansässigen Frachtunternehmen entworfen. Für den expandierenden Frachtbereich konnten so zusätzlich 6500 m² Fläche genutzt werden. Damit stehen heute in der Fracht insgesamt rund 14.000 m² Lagerfläche und 7000 m² Bürofläche zur Verfügung. Der Luftfrachtumschlag betrug zuletzt im Jahr 2006 rund 104.000 Tonnen. So konnten im Jahr 2006 zuletzt allein von den am Flughafen Nürnberg vertretenen 34 internationalen Luftfrachtspeditionen, zahlreichen Airlines, den Expressdiensten, Transport- und Abfertigungsunternehmen, insgesamt 98.265 Tonnen Fracht bewegt werden. Dies entspracht einer Steigerung von rund 22 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2004 wurde allerdings aufgrund der bundesweiten Neuorganisation der Luftpostbeförderung mit Beginn des Sommerflugplanes die Luftpostbedienung komplett eingestellt. Bis zur Einstellung wurden jährlich rund 548 Tonnen Luftpost befördert. Das CCN wird von der Flughafen Gesellschaft Nürnberg GmbH betrieben und größtenteils an Spediteure weiter vermietet.

Kontrollturm

Wahrzeichen des Flughafens Nürnberg

Der Kontrollturm des Stuttgarter Architekten Günter Behnisch ist mit seiner dynamischen Silhouette mittlerweile zum architektonischen Wahrzeichen des Airport Nürnberg avanciert. Im Jahr 1995 beschloss der Aufsichtsrat, den alten Kontrollturm aus der Anfangszeit zu ersetzen. Dessen relativ geringe Höhe von nur 18 Meter war aufgrund neu errichteter Hochbauten nicht mehr ausreichend hoch genug. Der gelungene und ästhetisch eigenwillige Entwurf des renommierten Architektenteams Behnisch und Partner setzte sich im Jahr 1990 in einem beschränkten Architektur-Wettbewerb durch. Der neue Tower ist mit einer Höhe von 48 Metern im Umfeld des Flughafens weithin sichtbar. Direkt unterhalb der gläsernen Aussichtskanzel haben die Architekten die aufwendige und kostspielige Technik für die Flugsicherung im Wert von damals rund 17 Millionen Mark in einem geschlossenen Quader elegant untergebracht. Insgesamt kostete das Projekt rund 30 Millionen Mark. Der ursprüngliche Entwurf musste allerdings überarbeitet werden, da sich der Platzbedarf durch einen Umzug der Anflugkontrolle in das Radarzentrum Langen bei Frankfurt verringerte. Den futuristischen Tower sowie den gläsernen Bürotrakt am Boden bezogen die Fluglotsen der Deutschen Flugsicherung (DFS) im November 1998.[4]

Parkbereiche

Das neue Parkhaus P3 am Flughafen Nürnberg

Am Airport Nürnberg stehen insgesamt rund 9000 Parkplätze zur Verfügung. Neben drei Parkhäusern können auch diverse Freiparkflächen in unmittelbarer Nähe des Terminals genutzt werden. Zuletzt wurde das neue Parkhaus P3 mit 2200 Stellplätzen fertiggestellt. Das Parkhaus P3 kostete inklusive der Außenanlagen und veränderten Verkehrsführung rund 16,6 Millionen Euro. Es verfügt über sieben Ebenen. Das größtenteils aus Stahlbeton-Fertigbauteilen errichtete, 18 Meter hohe Gebäude ist mit einem Edelstahlgittergewebe verkleidet. Haupttreppenhaus und Wendeln haben eine offen geschuppte Glasfassade. Das Parkhaus sollte damit einen harmonischen Übergang zwischen der Flughafenwelt und dem umgebenden Knoblauchsland schaffen. Als Architekt des P3 zeichnete das renommierte Nürnberger Architekturbüro Kappler verantwortlich. Für die Parkgebühren gibt es ein abgestuftes Preisangebot. Neben einem „BusinessParken“ und dem kostengünstigen „UrlauberParken“ wird auch die Premium-Dienstleistung „ServiceParken“ angeboten. Gegen einen entsprechenden Aufpreis spart man sich hier nicht nur die Zeit bei der Parkplatzsuche, sondern braucht sich auch um die Sicherheit seines Wagens keine Sorgen zu machen. In diesem Angebot werden zudem verschiedene weitere Dienstleistungen wie Fahrzeugpflege, Tanken, Werkstattbesuch sowie Gepäckdienst und Aufbewahrung von Wertgegenständen übernommen. Von allen Parkhäusern ist man in weniger als fünf Gehminuten am Terminal. Für Kurzparker stehen außerdem zahlreiche Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Flugverbindungen

Flugziele im Sommerflugplan 2011

Vom Airport Nürnberg aus sind primär nationale und europäische Metropolen nonstop erreichbar. Im touristischen Segment bestehen regelmäßige Nonstop-Verbindungen zu verschiedenen "Warmwasser-Zielen", rund um das Mittelmeer, zu den Kanarischen Inseln, Nordafrika und Ägypten. Interkontinentale Langstreckenziele werden von Nürnberg aus nicht direkt angeflogen.

Flugziele

Vom Airport Nürnberg sind rund 60 Ziele in Deutschland und Europa nonstop erreichbar. Das innerdeutsche Angebot umfasst jeweils bis zu acht tägliche Verbindungen nach Berlin, Düsseldorf und Hamburg mit Lufthansa und airberlin. Zudem sind die internationalen Drehkreuze Frankfurt, München und Düsseldorf (Lufthansa), aber auch Zürich (SWISS), Paris (Air France), Amsterdam (KLM) und Istanbul (Turkish Airlines) zu erreichen.

Erstmals wurden im Sommerflugplan 2010 die Ziele Patras-Araxos und Kalamata in Griechenland, sowie Sylt angeflogen. Darüber hinaus flog airberlin im Zeitraum von Juli bis September 2010 die Ziele Nizza, Split und Venedig an. Mailand-Malpensa wird weiterhin zweimal täglich von airberlin angeflogen.

Die bulgarische Charter-Fluggesellschaft Air VIA stationierte ebenfalls 2010 erstmals ein Flugzeug in Nürnberg und flog regelmäßig Fuerteventura, Heraklion (Kreta), Monastir, Palma de Mallorca und Rhodos an. Die Stationierung erfolgte im Auftrag der Reiseveranstalter Thomas Cook und TUI.[5]

Neben dem Angebot des Linienverkehrs stellt der Airport Nürnberg seit Winterflugplan 2010 mit 24 Abflügen pro Woche das deutschlandweit größte touristische Angebot auf die Kanaren. Es werden die Inseln Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote und La Palma angeflogen, wobei nach Teneriffa Süd und Gran Canaria airberlin sechs Mal pro Woche Flüge anbietet. Darüber hinaus werden im Winter die Ziele Luxor, Hurghada, Sharm-el-Sheik und Marsa Alam in Ägypten regelmäßig angesteuert. Auch Paphos und Larnaca auf Zypern werden fünf Mal pro Woche angeflogen.

Mit Beginn des Sommerflugplans 2011 werden die Flugziele Constanza (Rumänien), Malta, Tivat (Montenegro) neu ab Nürnberg angeflogen.[6] airberlin fliegt statt dem Flughafen London-Stansted zum London-Gatwick Airport. [7]

Fluggesellschaften am Flughafen Nürnberg

Folgende Fluggesellschaften fliegen den Airport Nürnberg regelmäßig an (sortiert nach Fluggastaufkommen): airberlin, Lufthansa, TUIfly, SWISS, KLM, Air France, Turkish Airlines, Sun Express, Sky Airlines, Condor, Air Via, OLT und Pegasus Airlines[8]

Umwelt

Im Jahr 2001 gründete der Airport Nürnberg eine eigene Abteilung Umwelt, die alle umweltrelevanten Aktivitäten und Aufgaben wie Abfallwirtschaft, Biotopmanagement, Energie, Gewässerschutz und das Verhindern von Vogelschlag betreut. Ebenso zum Aufgabengebiet gehört der Dialog mit den Nachbarn des Flughafens sowie eine konstruktive Auseinandersetzung mit deren umweltrelevanten Belangen.[9]

Landschaft

Moderne Kunst nahe dem Bucher Landgraben
Renaturierter Bucher Landgraben am Flughafen Nürnberg

Mit der Renaturierung des an den Airport Nürnberg unmittelbar angrenzenden Bucher Landgrabens wurde im Februar 2001 als ökologische Ausgleichsmaßnahme im Rahmen des Bebauungsplanes begonnen. Die Bauarbeiten dieser Maßnahme umfassten die Rückversetzung des alten Landgrabens in einen naturnahen mäandernden Bachverlauf, Regenrückhaltebecken, mehrere Aussichtsplattformen und Brückenbauwerke. Zur Landschaftsmodellierung wurden Erdhügel links und rechts des Grabenverlaufs aufgeschüttet. Die Renaturierung des gesamten Bachverlaufs auf Flughafengelände kostete insgesamt rund 3,3 Millionen Euro. Die geographische Ausdehnung des Projekts beträgt vom Regenrückhaltebecken im angrenzenden Ortsteil Ziegelstein im Osten bis zum Übergang in den „alten Landgraben“ westlich der Irrhainstraße rund zwei Kilometer.[10] Die renaturierte Grünzone bietet heute eine städtebauliche Trennung zwischen dem High-Tech-Standort Airport Nürnberg und den ackerbaulichen Flächen im südlichen Knoblauchsland. Die 14 Hektar große Grünzone hat heute neben der städtebaulichen auch wichtige wasserwirtschaftliche und ökologische Funktionen. Offene Regenrückhaltebecken nehmen das vom Flughafen eingeleitete Niederschlagswasser auf. Rund 3000 Bäume und Sträucher wurden gepflanzt. Rad- und Fußwege wurden in der Grünzone neu angelegt.

Lärm

Ein wichtiges Thema im Bereich Umwelt insbesondere für Anwohner ist dabei die Lärmbelastung bzw. der Schallschutz. Der Flughafen unternimmt nach eigenen Angaben große Bemühungen, um die Schallemissionen möglichst gering zu halten. Der mittlere Dauerschallpegel betrug im Jahr 2004 durchschnittlich konstant 49dB(A).

Luft

Bereits im zweiten Jahr nach Bestehen der neuen Umweltabteilung wurde als Ergänzung des klassischen „Gemüsegutachtens“ ein Biomonitoring am Airport Nürnberg erfolgreich eingesetzt. Biomonitoring ist ein modernes, effizientes Verfahren, bei dem Organismen zur Ermittlung von Schadstoffen und ihrer Verbreitung eingesetzt werden. In Nürnberg werden dafür Honig, Wachs und Pollen von mittlerweile drei Bienenvölkern jährlich analysiert. Die Völker mit jeweils rund 15.000 Bienen deckten ein Gebiet im Umkreis des Flughafens von rund drei Kilometern ab. Die Proben werden jeweils von Experten für Umwelt- und Altlastenanalytik der Firma Orga Lab GmbH aus Zirndorf untersucht. Zusätzlich werden die Proben von der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau gemäß der Honigverordnung analysiert. Das Analysespektrum für Honig und Pollen umfasst dabei organische Luftschadstoffe, die als typisch verkehrsbedingt gelten. Außerdem wird die Schwermetallbelastung bestimmt. In den Proben fanden sich bislang nur geringe Konzentrationen der gewählten Schadstoffe. Alle Honigproben wurden außerdem hinsichtlich ihrer Gehalte an Metallen und organischen Stoffen als „uneingeschränkt genusstauglich“ eingestuft. Sämtliche Befunde unterschritten bisher damit deutlich die gesetzlichen Grenzwerte. Die meisten Kohlenwasserstoffe befanden sich im Honig sogar unterhalb der Bestimmungsgrenze. Nach den positiven Erfahrungen in Nürnberg wenden inzwischen sechs deutsche Verkehrsflughäfen das Biomonitoring-Verfahren an. Bei der Auswertung der acht wichtigsten Schwermetalle erreichte Nürnberg ausnahmslos die niedrigsten Werte.

Sicherheit

Polizei

Der Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Nürnberg-Flughafen erstreckt sich auf den Innen- und Außenbereich des Flughafengeländes sowie die Flughafenstraße ab Kreisverkehr im gesamten Flughafenbereich einschließlich der beiden Cargo Center I und II. Außerdem obliegt der Polizei am Flughafen die Grenzkontrolle am Grenzübergang Nürnberg-Flughafen sowie alle Ein- und Ausreisekontrollen und die Ausstellung von Reisedokumenten.[11]

Feuerwehr

Mit ihrer Mannschaft und Ausrüstung entspricht die Nürnberger Flughafen-Feuerwehr den Anforderungen der ICAO (Internationale Zivile Luftfahrt Organisation) sowie denen der Bezirksregierung von Mittelfranken. Alle Sicherheitsmaßnahmen im Bereich Brandschutz und Feuerbekämpfung werden von der Einsatzzentrale koordiniert und gesteuert. Die Zentrale ist rund um die Uhr von insgesamt zwei Feuerwehrleuten besetzt. Alle vier Stunden ist Schichtwechsel. Die wichtigste Einrichtung ist eine Brandmeldeanlage, die mit rund 1600 Feuermeldern sowie mit 13 Unterzentralen und 600 Druckknopfmeldern verbunden ist. Außerdem führen Telefon-Direktleitungen zur Nürnberger Berufsfeuerwehr, zur Rettungsstelle, zur Einsatzzentrale der Polizei, zum Kontrollturm, zur Verkehrsabteilung, zur Sicherheitszentrale und zur Polizeiinspektion des Flughafens. Neben der Organisationsstruktur der Feuerwehr am Airport Nürnberg garantiert ein alltägliches Übungsprogramm, dass sich bereits 30 Sekunden nach dem Auslösen des Alarms das letzte Fahrzeug auf dem Weg zum Einsatzort befindet und Unfallort nach spätestens drei Minuten erreicht ist. Dies gelte nach Angaben der Flughafenfeuerwehr auch für die abgelegensten Winkel des Flughafengeländes bei einer 24-Stunden-Bereitschaft.[12]

Ausbau und Infrastruktur

Im Herbst 2005 erfolgte eine Vorfelderweiterung nahe dem Tower. Das Hauptvorfeld erhielt zusätzliche Abstellpositionen für vier große Mittelstreckenflugzeuge.

Im Oktober 2007 wurde das etwa 18 Millionen Euro teure Parkhaus P3 mit über 2200 Pkw-Stellplätzen südlich des bestehenden Parkhauses P1 fertiggestellt.

Geplante Autobahnanbindung

Eine direkte A3-Autobahn-Anbindung des Nürnberger Flughafens ist seit längerem geplant. Favorisiert wird hierbei eine Trasse mit Untertunnelung der Start- und Landebahn; das Raumordnungsverfahren wurde abgeschlossen.[13] Das laufende Planfeststellungsverfahren wird von Protesten der Anwohner begleitet[14].

Das Projekt wird voraussichtlich 52 Millionen Euro kosten. Ziel ist es, die Anwohner an der bisherigen Zufahrt durch den Ortsteil Ziegelstein zu entlasten. Außerdem wird als Grund für den Bau des Autobahnanschlusses angegeben, dass der Airport Nürnberg nur dann wettbewerbsfähig bleiben kann, wenn er erweitert wird. Der Autobahnanschluss soll ein weiterer Schritt zur Internationalisierung sein.

Das Bündnis „Nein zur Flughafen-Nordanbindung !” kritisiert, dass der als Bannwald geschützte Sebalder Reichswald zerschnitten würde und zweifelt an der Wirtschaftlichkeit des Projektes,[15] da die bisher einzige Zufahrt über die Flughafenstraße im Jahr 2003 mit 35,5 % eher gering ausgelastet war.[16] Der Bund Naturschutz zweifelt zudem an, dass die Erreichbarkeit des Flughafens Nürnberg verbessert werden muss. Die Industrie- und Handelskammer für Mittelfranken weist in einer Pressemitteilung vom 29. Januar 2010 auf die aus ihrer Sicht bestehende Notwendigkeit der Autobahnanbindung des Flughafen Nürnbergs hin.[17] Am 3. Februar 2010 beschloss der Nürnberger Stadtrat auf Antrag der SPD ein Realisierungsmoratorium bis zum Jahr 2013.[18]

Terminalerweiterung

Am 25. Januar 2007 wurde mit dem sog. TCT (Transfer Control Terminal) der letzte größere Neubauabschnitt des Terminals eingeweiht.[19] Der Neubau wurde durch eine neue Verordnung der Europäischen Union (2320/2002) erforderlich, die für Flughäfen vorschreibt, dass ankommende Passagiere aus sogenannten "Non-EU-Ländern" vor ihrer Weiterreise in die EU vollständig kontrolliert werden und sich zuvor nicht mit bereits kontrollierten Fluggästen vermischen dürfen. Die dazu benötigten Kontrollspuren (Personenkontrolle) befinden sich im Erdgeschoss, im Obergeschoss wurde im gleichen Zug die Warteraumfläche (für abfliegende Passagiere) entsprechend erweitert.

Eine weitere Südwesterweiterung des Terminals, mit einhergehender Erweiterung der Ankunftshalle ist der Mittelfristplanung zufolge für frühestens 2012 geplant.

Sanierung der Start- und Landebahn

Start- und Landebahn am Flughafen Nürnberg

Seit Juli 2009 wird die Start- und Landebahn des Airport Nürnberg generalsaniert. In mehreren Bauabschnitten soll die im Kern über 50 Jahre alte Piste bis zum Jahr 2015 schrittweise erneuert und mit moderner Technik ausgestattet werden. Die sukzessive Sanierung hat zunächst mit den Rollwegen und der Hindernisbereinigung der Anflugflächen begonnen. 2010 soll zudem ein neuer Elektroring um die komplette Bahn gezogen und begleitend dazu ein Entwässerungskanal angelegt werden. Im Jahr 2010 wird die Start- und Landebahn zeitweise auf 2300 Meter verkürzt. In den jeweils gesperrten Bereichen soll dann die Komplettsanierung der Oberflächen sowie der Schulterbereiche mit neuer Anflug- und Unterflurbefeuerung erfolgen. Sperrzeiten sind an einigen Wochenenden zwischen 23:30 und 6:00 Uhr hierfür vorgesehen, in denen kein Flugbetrieb stattfinden kann. Das Mittelstück der Start- und Landebahn ist erst in den Jahren 2011 bis 2015 an der Reihe. Der Airport Nürnberg verfügte bei Betriebsbeginn im April 1955 über eine 1900 Meter lange Rollbahn. In den Folgejahren wurde diese zweimal um jeweils 400 Meter auf heute 2700 Meter verlängert. Mit Baukosten in Höhe von insgesamt 18,7 Millionen Euro wird gerechnet.[20]

Airport Business Center

Modell des geplanten Airport Business Center

Ein neues Hotel mit Büro- und Tagungsräumen soll in direkter Nachbarschaft zum Airport am Flughafenkreisel entstehen. Im Bieterverfahren für das sogenannte „Airport Business Center“ entschied man sich im Juni 2010, dass die Nürnberger ConTech GmbH das moderne Hotel mit Büros und Tagungsräumen gemeinsam mit dem Investor ZBI und dem Architekturbüro Christ realisieren soll. Neben zahlreichen Büros und bis zu 1000 m² Platz für Konferenzräume ist auch ein hochwertiges gastronomisches Angebot in den Planungen vorgesehen. „Das Airport Business Center ist Teil einer umfassenden Strategie, um den Flughafen noch besser als Standort für internationale Tagungen, Meetings und Veranstaltungen zu etablieren und das Angebot für Besucher noch attraktiver zu gestalten“, sagte Flughafengeschäftsführer Karl-Heinz Krüger anlässlich der Entscheidung im Bieterwettbewerb.[21]

Verkehrszahlen

Entwicklung des Fluggastaufkommens 1992–2009
Flughafen Nürnberg – Verkehrsstatistik[22]
Jahr Fluggäste Fluggäste Linie Fluggäste Touristik Flugbewegungen Mitarbeiter Luftfracht/Post (t)
2010 4.073.819 2.154.170 1.844.593 70.778 n. a. 97.421
2009 3.969.857 2.054.635 1.850.654 71.217 n. a. 80.158
2008 4.274.222 2,266 Mio. 1,963 Mio. 76.768 4.083 104.606
2007 4.244.115 2.241.115 2.003.000 81.082 4.187 106.982
2006 3.965.357 1.923.381 1.960.005 78.043 4.131 98.264
2005 3.847.646 1.606.065 2.163.271 76.111 4.070 80.665
2004 3.653.569 1.395.920 2.160.934 71.818 3.958 71.578
2003 3.296.267 1.304.371 1.916.526 73.233 3.790 69.435
2002 3.213.444 1.336.072 1.877.372 77.854 3.769 65.158
2001 3.195.818 1.492.818 1.703.000 83.807 n. a. 57.302

Online-Aktivitäten

Der Airport Nürnberg präsentiert sich im Internet auf der Videoplattform YouTube. Auf einem eigenen Kanal zeigt er unter dem Titel EinBlicke aktuelle Videomagazinbeiträge von Ereignissen und Events rund um den Flughafen Nürnberg.[23] Über Neuigkeiten und Wissenswertes informiert der Airport Nürnberg auch über Twitter.[24]. Darüber hinaus ist der Airport Nürnberg auch in Facebook aktiv.[25] Über eine Webcam [26] gewährt der Airport Nürnberg Einblicke auf das Abfertigungsgeschehen am Hauptvorfeld.

Luftrettung

Vom Luftrettungs-Zentrum am Airport Nürnberg aus operieren die Deutsche Rettungsflugwacht e.V. (DRF) sowie der HDM Flugservice mit je einem Rettungs- bzw. Intensivtransporthubschrauber. Der ADAC besitzt in Nürnberg eine Rettungsflugwacht. Außerdem hat die Flugambulanz FAI (Flight Ambulance International) ihren Sitz am Flughafen Nürnberg und betreibt dort zwei Learjet 35A und zwei Learjet 55 für internationale Ambulanzflüge.

Literatur

Bernd Windsheimer: 50 Jahre Airport Nürnberg 1955–2005. Geschichte der Luftfahrt in Nürnberg. Nürnberg 2005.

Einzelnachweise

  1. Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen: Verkehrszahlen 2010 (PDF) abgerufen am 7.September 2011
  2. Airport Nürnberg: Presseinformation 1/09 vom 16. Januar 2009 Airport Nürnberg: „Bester Deutscher Flughafen“ – mehr Passagiere (abgerufen am 11. Februar 2009)
  3. Airport Nürnberg: Airport News vom 26. Januar 2009 Erneute Auszeichnung: Passagiere fühlen sich am Airport Nürnberg am wohlsten (abgerufen am 11. Februar 2009)
  4. Windsheimer, Bernd: 50 Jahre Airport Nürnberg. Nürnberg. 2005. Siehe insbesondere das Kapitel: Moderne Architektur, bester Regionalflughafen Deutschlands und Touristik-Drehkreuz. S. 135–160.
  5. www.airport-nuernberg.de – Air VIA fliegt im Auftrag von Thomas Cook und TUI abgerufen am 22. April 2010
  6. www.airport-nuernberg.de – 13. Januar 2011 - Presseinformation Nr. 01/11 | Airport Nürnberg startet mit Passagierplus ins neue Jahr – Weiteres Wachstum in 2011 abgerufen am 18. März 2011
  7. www.airport-nuernberg.de – Vom Airport Nürnberg jetzt noch schneller ins Herz von London abgerufen am 18. März 2011
  8. Geschäftsbericht 2008, Seite 37 und sonstige Recherchen
  9. Flughafen Nürnberg, Statement des GeschäftsführersAuf gute Nachbarschaft
  10. Airport Nürnberg: Presseinformation von 2008 Mehr Parkplätze und mehr Grünflächen durch neues Parkhaus
  11. Polizeiinspektion Nürnberg-Flughafen Diese Aufgabe wird an anderen Flughäfen in Deutschland in der Regel von der Bundespolizei wahrgenommen.
  12. Vorbeugender Brandschutz: Die beste Art der Brandbekämpfung
  13. Regierung von Mittelfranken: Anbindung Flughafen Nürnberg an die BAB A3
  14. Nürnberger Nachrichten: Massiver Protest: Flughafen-Anbindung in Nürnberg, 17. Juli 2008
  15. Argumente des Bund Naturschutz Nürnberg gegen die geplante Nordanbindung
  16. Stellungnahme des Bund Naturschutz vom 3. Juni 2005
  17. IHK: Kurs halten bei Nordspange. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Flughafenresulation der IHK vom 14. Oktober 2008 verwiesen Resolution der Vollversammlung der IHK Nürnberg für Mittelfranken zur Entwicklung des Airports Nürnberg hingewiesen
  18. SPD-Depesche: Nordanbindung Flughafen, SPD-Stadtratsfraktion Nürnberg vom Februar 2010, abgerufen am 6. Februar 2011
  19. Airport Nürnberg, Pressemitteilung: Neues Transfer Control Terminal feierlich eingeweiht, 25. Januar 2007
  20. Quelle:[1] Start- und Landebahn am Airport Nürnberg.
  21. Airport Nürnberg: Presseinformation 05/09 Airport Business Center: Neues Hotel mit Tagungsräumen (abgerufen am 15.Juni 2009)
  22. Quellen: http://www.adv.aero/de/gfx/stats_2008.php
  23. Airport Nürnberg auf YouTube abgerufen am 2. September 2009
  24. Airport Nürnberg bei Twitter abgerufen am 2. September 2009
  25. Airport Nürnberg bei Facebook abgerufen am 23. Februar 2010
  26. http://www.airport-nuernberg.de/besucher/webcam/

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Flughafen Nürnberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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