Forst (Lausitz)


Forst (Lausitz)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Forst (Lausitz)
Forst (Lausitz)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Forst (Lausitz) hervorgehoben
51.74416666666714.647572
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Spree-Neiße
Höhe: 72 m ü. NN
Fläche: 109,91 km²
Einwohner:

20.618 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 188 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 03141–03149
Vorwahl: 03562
Kfz-Kennzeichen: SPN (alt: FOR)
Gemeindeschlüssel: 12 0 71 076
Adresse der
Stadtverwaltung:
Promenade 9
03149 Forst (Lausitz)
Webpräsenz: www.forst-lausitz.de
Bürgermeister: Jürgen Goldschmidt (FDP)
Lage der Kreisstadt Forst (Lausitz)
im Landkreis Spree-Neiße
Burg Briesen Dissen-Striesow Döbern Drachhausen Drehnow Drebkau Felixsee Forst Groß Schacksdorf-Simmersdorf Guben Guhrow Heinersbrück Hornow-Wadelsdorf Jämlitz-Klein Düben Jänschwalde Kolkwitz Neiße-Malxetal Neuhausen Peitz Schenkendöbern Schmogrow-Fehrow Spremberg Tauer Teichland Tschernitz Turnow-Preilack Welzow Werben WiesengrundKarte
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Forst (Lausitz) (niedersorbisch Baršć) in der Niederlausitz ist die Kreisstadt des Landkreises Spree-Neiße. Forst ist neben Neukirch/Lausitz der einzige Ort mit dem Namenszusatz Lausitz, andere Orte benennen in ihren Namenszusätzen den Teil der Lausitz explizit, beispielsweise Weißwasser/Oberlausitz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Stadt liegt östlich von Cottbus an der Lausitzer Neiße. Am gegenüberliegenden polnischen Ufer liegt die Ortschaft Zasieki (deutsch: Berge) der Gemeinde Brody (Pförten), die bis 1945 ein Forster Stadtteil war.

Stadtgliederung

Die Stadt gliedert sich in die Ortsteile:

  • Forst (Lausitz)
  • Bohrau
  • Briesnig
  • Groß Bademeusel
  • Klein Bademeusel
  • Groß Jamno
  • Klein Jamno
  • Mulknitz
  • Naundorf
  • Horno (Rogow), seit 2003 neue Siedlung für das abgebaggerte Tagebau-Dorf Horno
  • Sacro

Die Ortschaften

  • Eulo
  • Keune (bis 30. November 1937 "Koyne" geschrieben [2]
  • Noßdorf
  • Domsdorf

wurden 1940 eingemeindet und haben nicht den Status von Ortsteilen.

Geschichte

Südlich des sorbischen Dorfes Altforst mit der Marienkirche bildete sich wohl um 1150 am Übergang der wichtigen West-Ost-Straße von Halle nach Glogau (Salzstraße) über die Neiße eine Kaufmannssiedlung mit Nikolaikirche, woraus sich seit etwa 1265 die regelmäßig angelegte, im 14. Jahrhundert erstmals als solche bezeichnete Stadt entwickelte, für deren Gedeihen später auch die Nord-Süd-Straße von Guben in die Niederlausitz an Bedeutung erlangte. Der Rat konnte die Niedergerichte erwerben. 1352 bekam Katharina von Ileburg von Friedrich III. von Meißen die Herrschaft Forst verliehen.

Seit 1380 saßen auf der Burg westlich des Mühlgrabens die Biebersteiner als Vasallen des Markgraftums Niederlausitz, zumeist in Verbindung mit der Herrschaft Pförten, die in der Landesverfassung eine bevorzugte Stellung innehatte. Sie blieben dort bis zum Aussterben der Adelsfamilie mit Ferdinand II. 1667. Im Jahre 1428 bestätigten Ulrich, Wenzel und Friedrich von Bieberstein die Stadtrechte. Nach der Reformation im 16. Jahrhundert wurde auch in Forst in der sorbischen Volkssprache gepredigt. Vier der sieben Bürgermeister dieses Jahrhunderts trugen sorbische Namen.[3] 1626 besetzte im Dreißigjährigen Krieg der Feldherr Wallenstein mit seinen Truppen Forst. Mit der Niederlausitz fiel die Stadt 1635 an das Kurfürstentum Sachsen.

Das seit 1418 privilegierte Tuchmacherhandwerk prägte die Wirtschaft der Stadt, es erhielt seit 1628 Zuzug durch Tuchmacher aus den Niederlanden sowie den schlesischen Orten Lissa, Meseritz und Fraustadt, so dass 1695 die Innung 50 Meister zählte. 1704 nahm Herzogin Luise Elisabeth von Sachsen-Merseburg ihren Witwensitz in Forst. 1746 erwarb Graf Heinrich von Brühl die Herrschaft Forst und vereinigte sie wieder mit Pförten. 1748 verheerte ein großer Brand die Stadt. Der Wiederaufbau erfolgte nach Plänen von Brühl und Baumeister Knöffel. Nach 1750 richtete der Graf als Besitzer von Forst eine Tuch- und Leinenmanufaktur im Jahnschen Schloss ein. 1763 wurde Graf Heinrich von Brühl unter dem Taufstein der Stadtkirche beigesetzt.

Um 1800 wurden die sorbischen Gottesdienste in Forst als Folge der von den Landesherren betriebenen Germanisierungspolitik abgeschafft. 1815 kam Forst durch den Wiener Frieden an Preußen und wurde dem brandenburgischen Kreis Sorau im Regierungsbezirk Frankfurt zugeteilt. 1821 errichtete der Kaufmann Jeschke auf dem Schlossgrundstück die erste Spinnfabrik. 1832 erschien die erste Forster Zeitung. 1837 erfolgte die Vereinigung der Stadt- und Amtsgemeinde. Die Herstellung von Buckskin seit 1840 und die Einführung der Dampfmaschine 1844 ließ Forst zu einer der bedeutendsten Textilstädte werden („deutsches Manchester“).

1863 nahm die Gasfabrik ihren Betrieb auf, 1888 eröffnete der städtische Schlachthof und 1903 das Wasserwerk. 1875 wurde das Dorf Altforst eingemeindet. 1880 entstand das Gymnasium und 1891 die Webschule. 1897 wurde Forst Stadtkreis. Im gleichen Jahr suchte ein verheerendes Hochwasser die Stadt heim. Die Einwohnerzahl stieg mit der Industrialisierung von 2.600 im Jahre 1830 auf 32.000 im Jahre 1900. 1872 entstand die Bahnverbindung nach Cottbus und Sorau, 1891 nach Weißwasser und 1904 nach Guben. Ende des 19. Jahrhunderts bildeten sich die ersten Parteien (1871 der örtliche Sozialdemokratische Arbeiterverein und die Ortsgruppe der SDAP).

1922 wurde die Große Neißebrücke errichtet und 1932 begann man mit der Regulierung des Flusses. 1937 feierte die Stadt das 450-jährige Bestehen der Königskompanie der Forster Schützengilde. Die Synagoge, die sich die Jüdische Gemeinde um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in der Wasserstraße 6 erbaut hatte, wurde in der Pogromnacht 1938 von SA-Männern geschändet. Obwohl durch die Tat eines Feuerwehrmannes vor dem Abbrennen gerettet, wurde sie im Krieg zerstört, und später wurden die Trümmer beseitigt. Eine Gedenktafel am Haus Cottbuser Straße 8 erinnert seit 1988 an dieses Geschehen. In dem Dorf Weisagk wurden im April 1945 80 Deserteure der Wehrmacht von SS-Leuten erschossen. Als der Ort dem Tagebau weichen musste, wurden die Opfer auf den Friedhof in Forst umgebettet. Am Ende des Zweiten Weltkrieges eroberten in der Zeit vom 16. bis 18. April 1945 sowjetische Truppen Forst. Nach Beendigung der Kämpfe lagen 85 Prozent der Stadt in Trümmern. Die Gebiete rechts der Neiße (Stadtteil Berge) wurden unter polnische Verwaltung gestellt, die Einwohner vertrieben.

1952 erhielt Forst den Status einer Kreisstadt (Kreis Forst) des Bezirks Cottbus. In den 1970er und 1980er Jahren wurden zahlreiche neue Gebäude in der Innenstadt errichtet. Mit der Wende in der DDR im Jahre 1989 begann eine Neustrukturierung der kommunalen Infrastruktur. 1993 wurde Forst Kreisstadt des Landkreises Spree-Neiße. 2002 erfolgte die Eröffnung der deutsch-polnischen Grenzbrücke Forst–Zasieki („Brücke der Europäischen Union“). 2004 erhielt Forst den Titel „Rosenstadt“.

Einwohnerentwicklung

Es folgt eine Übersicht mit den Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bei 1820 handelt es sich um eine Schätzung, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1966 auf die "Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung". Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt. Die Einwohnerzahl schrumpft stetig.

Jahr Einwohner
1820 2.600
1. Dezember 1875 ¹ 14.131
1. Dezember 1880 ¹ 16.124
1. Dezember 1885 ¹ 18.641
1. Dezember 1890 ¹ 23.075
2. Dezember 1895 ¹ 25.700
1. Dezember 1900 ¹ 32.075
1. Dezember 1905 ¹ 33.757
1. Dezember 1910 ¹ 33.875
1. Dezember 1916 ¹ 29.359
5. Dezember 1917 ¹ 27.019
8. Oktober 1919 ¹ 32.216
16. Juni 1925 ¹ 35.864
16. Juni 1933 ¹ 37.720
17. Mai 1939 ¹ 44.802
1. Dezember 1945 ¹ 24.416
Jahr Einwohner
29. Oktober 1946 ¹ 29.829
31. August 1950 ¹ 30.475
31. Dezember 1955 29.661
31. Dezember 1960 28.695
31. Dezember 1964 ¹ 29.860
1. Januar 1971 ¹ 29.134
31. Dezember 1975 27.774
31. Dezember 1981 ¹ 27.013
31. Dezember 1985 26.509
31. Dezember 1988 26.676
31. Dezember 1990 25.679
31. Dezember 1995 25.701
31. Dezember 2000 24.309
31. Dezember 2005 22.391
31. Oktober 2009 21.028

¹ Volkszählungsergebnis

Politik

Stadtverordnetenversammlung

Die Stadtverordnetenversammlung von Forst (Lausitz) besteht aus 28 Stadtverordneten.

  • Die Linke 8 Sitze
  • CDU 7 Sitze
  • SPD 6 Sitze
  • FDP 4 Sitze
  • DSU 1 Sitz
  • Wählergruppe Landwirtschaft und Umwelt 1 Sitz
  • Einzelwahlvorschlag Wolfgang Starrick 1 Sitz

Wappen

Wappen der Stadt bis 2011

Das Wappen wurde am 13. April 2011 genehmigt.

Blasonierung: „In Rot ein goldener Schild, belegt mit einer linksgekehrten, fünfendigen roten Hirschstange. Auf dem Helm mit Decken aus einer Krone wachsend die Wappenfigur, alles golden.“[4]

Historische Wappen

Vollwappen der Stadt Forst (Lausitz)

Das Wappen wurde am 4. September 1992 genehmigt. Dieses Vollwappen wird heute nur für repräsentative Zwecke verwendet. Mit Wirkung vom 3. Dezember 2005 wird für hoheitliche (amtliche) Zwecke das Wappen ohne Oberwappen (d. h. ohne Helm und Helmzier) verwendet.

Blasonierung: „In Gold eine aufgerichtete, nach rechts gebogene vierendige rote Hirschstange mit einem kleeblättrigen Rosenstock.“

Es handelt sich ursprünglich um das Wappen der Herren von Bieberstein, die lange Zeit auch Stadtherren von Forst waren.

Im Auftrage des Magistrats fertigte Gustav Adolf Closs aus Berlin einen Entwurf an, der durch Beschluss des Magistrats vom 29. Oktober 1924 zum geltenden Stadtwappen wurde.[5]

Bürgermeister

Die Bürgermeister Forsts seit 1990 sind:

2006 wurde fraktionsübergreifend dem Bürgermeister Reinfeld Vetternwirtschaft vorgeworfen und daher ein Bürgerentscheid zu seiner Abwahl eingeleitet, der am 8. Oktober 2006 mit einer Zustimmung von 85 % erfolgreich war. Am 18. Februar 2007 wurde Jürgen Goldschmidt in einer Stichwahl als neuer Bürgermeister gewählt, nachdem er in dem Hauptwahlgang am 28. Januar 2007 nur knapp die nötige Mehrheit von 50 % der Stimmen verfehlt hatte.

Städtepartnerschaften

Forst pflegt seit 1990 städtepartnerschaftliche Beziehungen zu Wermelskirchen in Deutschland und seit 2000 zu den beiden polnischen Gemeinden Lubsko und Brody.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

In der Liste der Baudenkmale in Forst (Lausitz) stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmäler, darunter mehrere Tuchfabriken, mehrere Kirchen und der Wasserturm, das Wahrzeichen der Stadt.

Gedenkstätten

  • Denkmal von 1950 für die Opfer des Faschismus auf dem Platz des Friedens
  • Gedenkstein für 80 erschossene Wehrmachtsdeserteure auf dem Hauptfriedhof an der Frankfurter Straße
  • Ehrengrabanlage von 1981 für verstorbene Widerstandskämpfer gegen den Faschismus
  • Gedenkstein von 1977 für vier ermordete Kriegsgegner an der Spremberger/Ecke Triebeler Straße
  • Gedenktafel von 1988 an die Jüdische Gemeinde und ihr Gotteshaus in der Cottbuser Straße 8

Museum

Textilmuseum

Das Brandenburgische Textilmuseum Forst ist ein Technik- und Heimatmuseum, das 1995 in einer stillgelegten denkmalgeschützten Tuchfabrik eröffnet wurde. Ausstellungsschwerpunkte sind die Geschichte des Tuchmacherhandwerks und damit eng verknüpft die Geschichte der Stadt Forst.

Sport

Die Radrennbahn, die am 17. Juni 1906 eingeweiht wurde, ist eine der ältesten Deutschlands. Alljährlich werden hier zahlreiche Steherrennen veranstaltet. Auch der Europameister bei den Stehern wurde schon in Forst ausgefahren. Am 29./30. August 2009 fand erneut die Steher-EM in Forst statt. Die Radrennbahn wurde mittlerweile auch zur Nutzung für den Reitsport erweitert, sodass jährlich ein Reit- und Springturnier mit internationalen Größen stattfindet.

Auch im Bereich Fußball hat Forst eine große Tradition. Der FC Askania Forst und der FC Viktoria Forst standen zu den Anfängen des Fußballs mehrmals in der Meisterschaftsendrunde des DFB. Der TV 1861 Forst wurde 1927 Fußballmeister der Deutschen Turnerschaft. Der TuS Süden Forst stand 1919 und 1926 in der Endrunde der ATSB-Fußballmeisterschaft. Aktuell spielen die Fußballmannschaften aus Forst in den unteren Ligen.

Das Lausitzer Seesportteam gehört im Seesportmehrkampf zu den leistungsstärksten Clubs dieser Sportart und stellte in den vergangenen Jahren immer wieder Deutsche Meister, vor allem in den weiblichen Altersklassen. Dieser Sport wird in Forst seit den 1960er Jahren betrieben.

Die SG Bademeusel gehört zu den besten Faustball-Mannschaften in Deutschland. Die Frauen spielen zurzeit in der 1. Bundesliga Nord, die Herren in der 2. Bundesliga Ost.

Ein ausgebautes Radwegenetz im Umkreis der Stadt ermöglicht große und kleine Touren mit dem Fahrrad. Interessant und reizvoll sind die Neißeauen, aber auch das Niederlausitzer Hinterland. Die Wege eignen sich auch für den sportlich ambitionierten Radler (asphaltiert). Jährlich zu Himmelfahrt findet eine Völkerwanderung mit dem Fahrrad in der Gegend statt.

Regelmäßige Veranstaltungen

Die Stadt ist für den Ostdeutschen Rosengarten weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Traditionell finden die Rosengartenfesttage am letzten Juni-Wochenende statt. Jedes Jahr im Frühjahr wird die Forster Rosenkönigin gewählt, welche die Stadt und den Ostdeutschen Rosengarten repräsentieren soll.

„Die Grüne Saison“ wird mit dem Reit- und Springturnier auf der Radrennbahn eröffnet. Auf dieser Radrennbahn wird auch jährlich zu Pfingsten das Steher-Rennen veranstaltet. Im August findet traditionell das Wasserturmfest statt.

Wirtschaft und Infrastruktur

In der Stadt gibt es eine Vielzahl mittelständische Unternehmen, darunter Firmen für Metallbau und -verarbeitung, Logistikunternehmen, Hersteller von Baustoffen und andere Dienstleister.

Verkehr

Stacja barsc luzyce.JPG

Der Bahnhof Forst (Lausitz) liegt an der Bahnstrecke Cottbus–Żary. Es verkehren Regionalbahnen nach Cottbus und Zagan, außerdem gibt es ein EC-Zugpaar HamburgKrakau.

Von 1893 bis 1965 bestand die Forster Stadteisenbahn, eine straßenbahnähnliche Kleinbahn mit Güterverkehr.

Luftverkehr

Rund 30 km nördlich von Forst befindet sich der Flugplatz Cottbus-Drewitz. Dort ansässig ist eine Flugschule mit Charterbetrieb.

Bildung

Forst hat mehrere Grundschulen, eine Oberschule und ein Gymnasium. Dieses wurde zu einer Europaschule entwickelt, die diverse Schüleraustausch-Programme sowie bilingualen Unterricht anbietet. Das Friedrich-Ludwig-Jahn Gymnasium trägt des Weiteren den Titel „Schule ohne Rassismus“ [6] und verfügt über ein kulturell-ästhetisches Profil.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

  • Rudolf Kühn (1886–1950), Architekt, Stadtbaurat in Forst

Einzelnachweise

  1. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010. (Hilfe dazu)
  2. Statistik des Deutschen Reichs, Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I, Berlin 1939; Seite 249
  3. Kunze, Peter: Sorbische Reminiszenzen aus Forst und Umgebung in: Lětopis 53 (2006) 1, S. 35 ff, Ludowe nakładnistwo Domowina, Budyšin/Bautzen 2006
  4. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  5. Wappengeschichte auf der Internetseite der Stadt Forst
  6. Schule ohne Rassismus

Literatur

  • Stadtplan Forst/Lausitz 1934. Reprint Niederlausitzer Verlag, Guben. ISBN 978-3-935881-21-0
  • Ostdeutscher Rosengarten Forst (Lausitz). Herausgeber: Stadt Forst (Lausitz). Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2003. ISBN 3-89570-852-6
  • Julius Helbig: Urkundliche Beiträge zur Geschichte der edlen Herren von Biberstein und ihrer Güter. Aus dem handschriftlichen Nachlaß des Generalmajors Paul Rogalla von Bieberstein mitgeteilt von Albert Hirtz. Bearbeitet, erläutert und um einen Regesten-Nachtrag vermehrt von Julius Helbig. Reichenberg, im Selbstverlag des Vereines für Heimatkunde des Jeschken-Isergaues, 1911. 498 S.
  • Johann Christoph Schneider: Chronik der Stadt- und Standesherrschaft Forst vor und nach der Vereinigung mit der Standesherrschaft Pförten. Ausgabe von 1846 in der Google Buchsuche. Reprint Guben: Niederlausitzer Verlag 2008. ISBN 978-3-935881-57-9
  • Forster Jahrbücher für Geschichte und Heimatkunde 2005–2011, Museumsverein der Stadt Forst (Lausitz) e.V.
  • Wolfgang Hanke, Johannes Dette: Gott loben ist unser Amt. Forst (Lausitz) als Orgelstadt. Evangelische Kirchengemeinde Forst (Lausitz) 2005.

Weblinks

 Commons: Forst (Lausitz) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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