Galerie der Sächsischen Postmeilensäulen


Galerie der Sächsischen Postmeilensäulen

In dieser Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen sollen zu den alphabetisch bei den Kursächsischen Postmeilensäulen aufgelisteten Standorten die exakten Aufstellungsorte und sonstigen Charakteristika näher erläutert sowie vorhandene Fotos dazu gesammelt werden.

Inhaltsverzeichnis

Standorte

  1. Adorf/Vogtl.:
    1. Eine Nachbildung der Ganzmeilensäule von 1725 mit der Reihennummer 76 aus dem Jahr 1997 steht auf dem Rasen zwischen Elsterstraße (B 92) und Weißer Elster, südlich der Elsterbrücke (B 283 Richtung Markneukirchen).
    2. Im Ortsteil Remtengrün steht ein Viertelmeilenstein von 1725 mit der Reihennummer 77 an der Landwüster Straße.
  2. Altdöbern: Umgestaltete Distanzsäule von 1735, 1980 restauriert
  3. Altenberg (Osterzgebirge): Im Stadtzentrum befindet sich unmittelbar an der B 170 eine Postmeilensäule aus Sandstein mit der Jahreszahl 1722. Diese wurde um 1900 unsachgemäß restauriert, wobei die alten Distanzangaben zerstört wurden. 1945 wurde die Säule zerstört und 1955 wieder aufgestellt. Nahe dieser Säule steht ein königlich-sächsischer Stationsstein von 1860/61.
  4. Annaberg-Buchholz:
    1. Postmeilensäule am Köselitzplatz
    2. Postmeilensäule am ehemaligen Wolkensteiner Tor
  5. Aue
    1. Die Distanzsäule auf dem Auer Markt wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zerschlagen und als Baumaterial verwendet. Ein 1968 entdecktes 20 Zentimeter langes Reststück mit sechs Ortsnamen wurde in das Museum Frohburg gebracht. Die Granitsäule mit 76 Ortsnamen auf allen vier Seiten und einem Wappenstück aus Sandstein war 1730 aufgestellt worden.
    2. Ein Viertelmeilenstein von 1725 mit der vermutlichen Nr. 47 der Poststraße Schneeberg-Schwarzenberg-Annaberg wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Bordkantenstein verbaut und 1966 gefunden. Sein derzeitiger Standort ist unbekannt.
  6. Auma: Distanzsäule von 1722 auf dem Markt
  7. Bad Elster: Halbmeilensäule von 1724 am Kirchberg
  8. Bad Gottleuba: Auf dem Marktplatz der Bergstadt wurde 1731 eine Distanzsäule mit 65 Entfernungsangaben errichtet. Die Säule überstand glücklicherweise den verheerenden Stadtbrand von 1865. Sie wurde 1877 und 1980/81 restauriert.
  9. Bad Langensalza:
    1. Der Stumpf einer Ganzmeilensäule steht an der Straße nach Mühlhausen (B 247).
    2. Ein Viertelmeilenstein von 1729 steht im Freiluftlapidarium vor dem Stadtmuseum.
  10. Bad Lauchstädt: Auf der Wiese neben dem Goethe-Theater, Ecke Querfurter Straße/Lindenstraße, steht ein verwitterter Viertelmeilenstein ohne Inschriften.
  11. Bad Liebenwerda: Postmeilensäule ohne Jahreszahl mit mindestens 50 Inschriften, restauriert (offenbar fehlerhaft, denn durch Vergleich mit den anderen Bildern ist ersichtlich, dass der Sockel oberhalb des kubischen Fußes anders gearbeitet ist).
  12. Bärenstein (Osterzgebirge): Die 2002 restaurierte Postmeilensäule befindet sich seit 1734 auf dem Marktplatz. Sie dürfte die älteste original an ihrem Standort erhaltene Distanzsäule sein.
  13. Belgern: Die Säule (Jahreszahl 1734) wurde von einem Torgauer Steinmetz angefertigt und 1735 auf dem Markt aufgestellt. Restaurierungen fanden 1798 und 1907 statt. Aufgrund der starken Verwitterung wurde die Säule 1966 durch eine Kopie ersetzt, die sich bis heute auf dem Topfmarkt befindet. Der Originalschriftblock und das originale Wappenstück befinden sich im Heimatmuseum der Stadt.
  14. Belzig: Die Distanzsäule mit der Jahreszahl 1725 wurde 1926 durch ein Pferdefuhrwerk und 1933 durch einen LKW zerstört. 1967 erfolgte eine komplette Restaurierung. Sie befindet sich heute an dem Standort: Bahnhofstraße/ Wittenberger Str., vor dem Burgbräuhaus.
  15. Berggießhübel: Die auf dem Markt befindliche Distanzsäule aus dem Jahr 1727 wurde in der Hochwassernacht vom 8. zum 9. Juli 1927 vernichtet. 1957 wurde eine Kopie wiedererrichtet. Das Wappenstück der Originalsäule wurde 1977 aus der Gottleuba geborgen. Es ist derzeit (08/2006) im Osterzgebirgsmuseum in Lauenstein ausgestellt. Die Berggießhübler Distanzsäule wurde 1981 restauriert. Sie hat ihren Standort heute nahe dem ehemaligen Bahnhof. Die an der Straße nach Bahratal befindliche etwa 270-jährige so genannte Prinzessinnensäule ist eine nicht mehr benötigte Postmeilensäule, die als Schmucksäule für die Kurgäste aufgestellt wurde.
  16. Bischofswerda: Auf dem Markt befindet sich eine Postmeilensäule aus dem Jahr 1724, die 1813 zerstört wurde. Das Mittelstück wurde ursprünglich im Rathaus vermauert, später aber wieder freigelegt und im Stadtmuseum aufbewahrt. Auf Initiative eines Einwohners erfolgte 1934 eine Neuaufstellung. Restaurierungen wurden 1954 und 1967 vorgenommen.
  17. Börnersdorf: Am nördlichen Ortseingang steht an der Straße nach Wingendorf die Halbmeilensäule Nr. 14 der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße aus dem Jahr 1732. Sie wurde erst 1985 wiederentdeckt und 1989 aufgestellt. Am südlichen Ortsausgang in Richtung Breitenau findet sich der ebenfalls 1732 gesetzte Viertelmeilenstein Nr. 15 der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße. 1955 wurde dieser Stein von Schmierereien und Kratzern befreit und wieder in die originale Position rechtwinklig zur Straße gesetzt. 1978 erfolgte nach Beschädigungen infolge eines Verkehrsunfalls eine weitere Restaurierung.
  18. Brehna: Die Distanzsäule aus Nebraer Sandstein wurde 1730 auf dem Markt aufgestellt und kostete damals 50 Taler. Nachdem 1912 der obere Teil einstürzte erfolgte 1922 eine erste Restaurierung. Nachdem die Kollision mit einem Traktor 1963 erneut das obere Stück zum Einsturz brachte, erfolgte die Aufstellung einer Kopie.
  19. Breitenau: An der Straße von Breitenau nach Liebenau befindet sich eine Ganzmeilensäule aus dem Jahr 1732. Die Säule ist von Dresden aus gesehen der 16. Markierungsstein auf der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße. 1889 erfolgte anlässlich des Wettinfestes (800 Jahre Wettiner als Herrscher der Markgrafschaft Meißen) eine Restaurierung, bei der die abgefallene Spitze wieder aufgesetzt und die Säule weiß gekalkt wurde. 1956 wurden Risse ausgebessert und die verwitternden Inschriften nachgehauen. Eine erneute Restaurierung erfolgte, nachdem die Säule 1985 bei einem Verkehrsunfall Beschädigungen erlitten hatte.
  20. Breitenbrunn/Erzgeb.: Viertelmeilenstein Nr. 53 von 1725 beim Ortsteil Antonshöhe
  21. Brück: Die Distanzsäule von 1730 stand ursprünglich vor dem Belziger Tor. 1844 erfolgte die Umsetzung auf den Marktplatz. Eine komplette Restaurierung erfolgte 1969. Die Säule ist die nördlichste aller bekannten Säulen von 1730. Standort: Straße des Friedens / Brandenburger Str. / Ernst-Thälmann-Straße
  22. Burkhardtsdorf: Ganzmeilensäule am Markt
  23. Calau: Distanzsäule von 1738
  24. Chemnitz: Viertelmeilenstein Hartmannstraße Ecke Bergstraße
  25. Chemnitz-Röhrsdorf:
    1. Nachbildung eines Viertelmeilenstein Nr. 31 von 1723
    2. Ganzmeilensäule Nr. 32
  26. Delitzsch: Die Distanzsäule mit der Jahreszahl 1731 befindet sich auf dem Roßplatz. Sie ist die höchste und schlankeste aller erhaltenen Distanzsäulen. Restaurierungen fanden 1890 und 1960 statt.
  27. Dippoldiswalde: Der Viertelmeilenstein Nr. 9 von 1723 befand sich ursprünglich an der Glashütter Straße in der Nähe des Reinholdshainer Teiches.
  28. Doberlug-Kirchhain: Säule von 1735/36. Diese wurde vom Marktplatze 1887 auf den Schützenplatz versetzt.
  29. Dohna: Auf dem Markt befindet sich eine mehrfach (1954, 1960) restaurierte Postmeilensäule aus dem Jahr 1732. Sie markiert den Beginn des Anstieges der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße hin zu den Passhöhen im Osterzgebirge. An der Straße in Richtung Köttewitz steht der ebenfalls 1732 aufgestellte Viertelmeilenstein Nr. 7. Er ist heute (Stand 07/2006) der erste auf der Poststraße noch erhaltene Meilenstein. Ergänzungs- bzw. Restaurierungsmaßnahmen erfolgten 1910 und 1956.
  30. Dresden: Postmeilensäulen-Imitation an der Freiberger / Herta-Lindner-Straße, original Säule stand am ehemaligem Wilsdruffer Tor auf der Annenstraße
  31. Eibenstock: Nachgebildete Distanzsäule von 1727, seit Juli 2005 auf dem Postplatz
  32. Elsterwerda: Elsterwerda erhielt als eine der letzten Städte im Kurfürstentum Sachsen 1738 eine Postmeilensäule.
  33. Elstra: Auf dem Marktplatz befindet sich eine restaurierte Postmeilensäule aus dem Jahr 1729.
  34. Elterlein: Auf dem oberen Markt der Kleinstadt wurde 1729 eine Distanzsäule aufgestellt. Die Säule besteht aus Greifensteiner Granit mit einem Sandsteinwappen. Sie wurde wahrscheinlich bereits im 18. oder 19. Jahrhundert neu aufgestellt, darauf weisen unterschiedliche Granitsorten hin. Ob diese Neuaufstellung am originalen Standort erfolgte ist ungeklärt. Anfang der 1930er erfolgte eine erste Restaurierung. Dabei konnten aber wegen der starken Verwitterung nicht mehr alle Entfernungsangaben erkannt und erneuert werden. Eine weitere Restaurierung erfolgte 1964.
  35. Erlabrunn: Ganzmeilensäule auf einer Verkehrsinsel an der Auffahrt zum Krankenhaus
  36. Erlau: Nachbildung der Ganzmeilensäule mit der Reihennummer 4 der Poststraße Rochlitz - Mittweida in der Rochlitzer Straße
  37. Falkenau: An der Einmündung Ernst-Thälmann-Straße/Dresdener Straße befindet sich ein 1722 aufgestellter Viertelmeilenstein, der die Reihennummer 25 der Poststraße Dresden - Hof trägt. Die Mittelplatte des Steines wurde 1840 beim Ausbau der heutigen Bundesstraße 173 in eine Böschungsmauer 600 m oberhalb (Richtung Freiberg) seines jetzigen Standortes eingemauert. Beim um 1930 erfolgten Ausbau der Straße wurde diese aus der Mauer entfernt. Bei der Ablagerung am Straßenrand stürzte sie 25 m tief, wurde aber von einem Gastwirt geborgen und im Kaffeegarten des Gasthauses aufgestellt. 1971 erfolgte eine Restaurierung unter Ergänzung der fehlenden Teile. Dabei wurde allerdings das Posthorn auf der Vorderseite verkehrt herum eingeschlagen. Seit 1972 befiindet sich der Stein an seinem jetzigen Standort.
  38. Frankenberg/Sa.: Auf dem Markt befindet sich die Kopie einer Distanzsäule mit der Jahreszahl 1725.
  39. Frauenstein: Postmeilensäule von 1725 auf dem Markt, mit Inschriften.
  40. Freiberg: jetzt insgesamt drei (von ursprünglich fünf) Postmeilensäulen
    1. am ehemaligen Peterstor, jetzt Bebelplatz, Postmeilensäule von 1723; restauriert mit 21 Inschriften
    2. am ehemaligen Erbischen Tor, jetzt Postplatz, Postmeilensäule von 1723; restauriert mit Inschriften
    3. am ehemaligen Meißner Tor, jetzt Meißner Gasse, Postmeilensäule von 1723; vor längerer Zeit restauriert mit Inschriften
  41. Frohburg: Die Stadt verfügt über eine Postmeilensäule aus dem Jahr 1727.
  42. Geising:
    1. Ursprünglich sollte sowohl in Alt-Geising als auch im unmittelbar benachbarten Neu-Geising eine Distanzsäule errichtet werden. Nach einem Gesuch beider Städte reichte der Obrigkeit allerdings die Errichtung einer Säule, die 1734 auf dem Marktplatz von Neu-Geising aufgestellt wurde. Diese wurde vermutlich nach 1857 abgetragen, zumindest datiert der Abbaubeschluss aus diesem Jahr. Bei der heute am Bahnhof befindlichen Säule handelt es sich um eine Kopie aus dem Jahr 1987, die anlässlich des 525-jährigen Stadtjubiläums aufgestellt wurde.
    2. An der von Liebenau kommenden Straße steht der Halbmeilenstein Nr. 18 der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße aus dem Jahr 1729 beim Ortsteil Fürstenwalde. Er stürzte Anfang des 19. Jahrhunderts um. Nachdem in den 1950er und 1960er Jahren Bruchstücke wieder gefunden wurden, konnte die Säule 1967 neu aufgestellt werden. Auf der ehemaligen Postverbindung Dresden - Prag (Praha) ist sie die letzte erhaltene Wegmarkierung vor der sächsisch-böhmischen Grenze.
  43. Geithain: Die Stadt hat zwei Distanzsäulen von 1727, beide an der B7.
    1. Die eine steht neben einem königlich-sächsischen Stationsstein unweit der Nikolaikirche am unteren Stadttor.
    2. Die andere steht am östlichen Rand der Innenstadt (B7 Richtung Rochlitz).
  44. Gelenau/Erzgeb. Die Halbmeilensäule Nr. 42 an der B95 beim Gasthaus Besenschänke wurde 1996 durch eine Kopie in unmittelbarer Nähe des originalen Standorts ersetzt[1].
  45. Geyer: Distanzsäule von 1730 auf dem Altmarkt
  46. Glashütte: In der Bergstadt wurde 1734 eine Distanzsäule auf dem Marktplatz errichtet. Im Zusammenhang mit dem Bau der Müglitztalstraße versetzte man die Säule 1852 an eben diese Straße ans untere Stadtende. 1926 erfolgte eine unsachgemäße Renovierung. Beim Umbau der Müglitztalbahn wurde auch die Müglitztalstraße verbreitert und die Säule 1938 abermals versetzt. Sie befand sich nun vor dem neuen Bahnhof. 1981 erfolgte anlässlich des 475-jährigen Stadtjubiläums eine erneute Restaurierung. Siebzehn Jahre später (1998) sponserte die Firma A. Lange & Söhne die bislang letzte Restaurierung. Dabei wurde die Säule erneut vom Bahnhofsvorplatz versetzt. Sie befindet sich nun nahe der Kreuzung Hauptstraße/Dresdner Straße (Müglitztalstraße).
  47. Göppersdorf: Nördlich des Dorfes befindet sich am Ehrlichtteich die aus dem Jahr 1729 stammende Ganzmeilensäule Nr. 12. Sie wurde 1965 aus Bruchstücken, die 1958 im Teich gefunden wurden, neu aufgestellt. Die Säule brach 1986 auseinander, wurde aber wieder aufgestellt.
  48. Gräfenhainichen: Distanzsäule von 1728, wurde 1972 und 1999 restauriert.
  49. Grimma: Distanzsäule mit Entfernungsangaben aus dem 18. Jahrhundert, steht im Park des Schwanenteichs
  50. Großengottern: Der Stumpf einer Ganzmeilensäule steht nordwestlich des Ortes an der Straße nach Mühlhausen (B 247).
  51. Großenhain: Die Nachbildung einer Distanzsäule wurde im Jahr 2007, finanziert aus Spendengeldern, vor dem Eingang zur historischen Innenstadt an der Kreuzung Dresdner Straße, aufgestellt und erfolgte um rund 200m versetzt zum ursprünglichen Standort am heutigen Röderneugraben.
  52. Grünhain-Beierfeld: Distanzsäule im Stadtteil Grünhain vor dem früheren Kloster
  53. Guben: Kopie vor 1989 wieder aufgestellt. Sie steht heute an der Egelneissebrücke
  54. Hartha: Nachbildung einer Halbmeilensäule an der Ecke Dresdener Straße / Goethestraße
  55. Hohenbucko: Ganzmeilensäule von 1750
  56. Hoyerswerda: Im Jahre 1730 auf dem Marktplatz aufgestellt, musste sie aus "verkehrstechnischen Gründen" 1895 zum Bahnhofshotel wechseln, wurde dann 1955 vor dem Schloss platziert und hat am 18. November 1994 wieder ihren ursprünglichen Standort auf dem Markt eingenommen.
  57. Johanngeorgenstadt:
    1. Distanzsäule von 1728 an der Post im Stadtteil Neustadt, nach dem Abriss der Altstadt 1955 vom früheren Marktplatz hierher versetzt, 1976/77 restauriert
    2. Ganzmeilensäule Nr. 56 von 1725 mit falsch restaurierter Jahreszahl 1723 gegenüber dem Pulverturm, wurde beim Wiederaufbau nach dem Stadtbrand 1867 in einem Gebäude an der Kirchgasse vermauert, Bruchstücke wurden beim Abriss der Altstadt 1955 geborgen, nach Ergänzung fehlender Teile 1960 provisorisch auf dem Markt aufgestellt, Rekonstruktion bis 1978, beim alten Standort beim Pulverturm seitenverkehrt wiederaufgestellt
    3. Viertelmeilenstein Nr. 55 von 1725 im Ortsteil Steinbach, 1914 beim Straßenbau umgesetzt, in den folgenden Jahren mehrfach beschädigt, 1971-76 rekonstruiert und verkehrssicher neu aufgestellt
  58. Jöhstadt: In Jöhstadt wurde 1730 eine Distanzsäule auf dem Marktplatz aufgestellt. Zu dieser Zeit verkehrte allerdings kein Postkurs durch die Stadt. Die Säule wurde im 19. Jahrhundert abgebaut und möglicherweise auch umgesetzt. Dabei wurden auch die Entfernungsangaben neu eingehauen, allerdings wurden auch einige alte Angaben weggelassen. 1975 erfolgte eine Restaurierung.
  59. Kamenz: zurzeit keine Details bekannt
  60. Kemberg: Distanzsäule in der Nähe der Kirche
  61. Königstein: Die 1727 an der "kleinen Bielabrücke" aufgestellte Distanzsäule wurde 1921 durch das Aufbringen einer Schutzschicht aus Ölfarbe unsachgemäß restauriert. Die Ölfarbe beschleunigte den Verfall, so dass die Säule 1956 durch die Pirnaer Bildhauerwerkstatt Manka erneuert wurde. Dabei wurden die 1921 ebenfalls unsachgemäß aufgebrachten Inschriften entfernt und die originalen Entfernungsangaben wieder frei gelegt. Nach der Sanierung trug die Säule 73 Entfernungsangaben. Nach Vorschlägen der Königsteiner Einwohner wurde die Distanzsäule nach Abschluss der Erneuerung auf den Platz vor der Sparkasse (ehemals Platz der Jugend) umgesetzt. 1976 erfolgte eine erneuerte Instandsetzung. Das Wappenstück der Originalsäule ist im Osterzgebirgsmuseum in Lauenstein ausgestellt.
  62. Landsberg: Auf dem Markt der an den Poststraßen Leipzig-Hamburg und Leipzig-Berlin gelegenen Stadt befand sich seit 1730 eine Postmeilensäule. Diese wurde nach 1815 abgebaut, als Landsberg preußischer Besitz wurde. Das in einem Stall eingemauerte Wappenstück wurde 1954 entdeckt und ins Museum verbracht, wo es sich bis heute befindet. Die Säule selbst wurde 1989 als Kopie wieder errichtet.
  63. Lauter: Die Ganzmeilensäule Nr. 48 aus rötlichem Granit des Steinbruchs bei Wiesenbad wurde 1724 an der Poststraße von Schneeberg über Schwarzenberg nach Annaberg aufgestellt. Das Mittelstück der zwischenzeitlich abgebrochenen und verbauten Säule wurde von Siegfried Sieber 1922 als Steinbank im Auer Stadtteil Zelle gefunden und danach am Eingang des Auer Stadthauses aufgestellt. Nach einem erneuten Abbruch tauchte die Säule 1957 unter Bauschutt auf. Sie wurde zwei Jahre später restauriert, mit neuem Sockel und neuer Spitze aus Blauenthaler Granit versehen und vor der Auer Stadtbibliothek aufgestellt. Nach dem Ende der DDR wurde die Säule an die Auer Straße in Lauter umgesetzt.
  64. Leisnig: Auf dem Leisniger Marktplatz befindet sich eine aus Porphyrtuff errichtete Postmeilensäule aus dem Jahr 1727. Die 1988/89 restaurierte Säule steht heute am Lindenplatz und trägt als Besonderheit das sächsisch-polnische Doppelwappen an jeder der vier Seiten.
  65. Lengefeld Ganzmeilensäule kurz vor dem Ortseingang OT Reifland
  66. Leisnig: Distanzsäule am Lindenplatz
  67. Lichtentanne: Im OT Schönfels steht eine Ganzmeilensäule von 1731 in der Neumarker Straße (B 173) am Abzweig der Zwickauer Straße, sie stand ursprünglich auf halbem Weg Richtung Altrottmannsdorf.
  68. Liebenau: Am Nordeingang des Waldstückes Harthewald befindet sich der 1732 aufgestellte Viertelmeilenstein Nr. 17 der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße. Er zeigt beidseitig ein kopfstehendes Posthorn. Der Stein zerbrach 1955 nach dem Anprall eines Traktors, wurde aber im gleichen Jahr durch die Bildhauerfirma Kajer aus Berggießhübel wieder instand gesetzt und erneut aufgestellt. Bei dem heutigen Stein handelt es sich um eine Kopie, das Original befindet sich derzeit im Osterzgebirgsmuseum Lauenstein (Stand 08/2006).
  69. Lieberose: Distanzsäule von 1735
  70. Löbau: Die Distanzsäule auf dem Neumarkt wurde restauriert. Zwei weitere am Zittauer und Görlitzer Tor sind Rekonstruktionen.
  71. Lommatzsch: In Lommatzsch wurde 1726 eine Distanzsäule auf dem Markt errichtet. Sie wurde allerdings 1860 abgetragen und ihre Teile als Baumaterial verwendet. Die oberen Teile wurden von einem Apotheker in einer Scheune verbaut und nach einem erneuten Umbau im Hof der Apotheke gelagert. 1936 wurden das Wappen und der Schriftteil als noch vorhandene Restteile nach Dresden gebracht, wo sie der Bombardierung im Februar 1945 zum Opfer fielen. Die Stadt Lommatzsch errichtete 1990 vor dem Rathaus eine neue Postmeilensäule, die allerdings nicht mit dem Original übereinstimmt.
  72. Lubań (dt.: Lauban): Die auf dem Weg von Görlitz nach Wrocław (dt.: Breslau) gelegene Stadt verfügte ursprünglich über 3 vor den Stadttoren befindliche Postmeilensäulen, die aber nach 1815 einem schleichenden Verfall anheim fielen. Die letzte erhaltene Säule wurde als deutsches Symbol nach Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört. Auf Initiative eines polnischen Regionalvereins wurde 2005 eine Kopie dieser 1725 errichteten Säule, welche sich ursprünglich gegenüber dem Amtsgericht befand, wieder errichtet. Die ca. 3.800 € teure Nachbildung steht auf dem Markt. Wegen (noch) fehlender Informationen ist derzeit (Stand 2006) aber nur eine der vier Seiten mit Entfernungsangaben versehen.
  73. Lübben (Spreewald): zurzeit keine Details bekannt
  74. Lübbenau/Spreewald: Restaurierte Distanzsäule von 1740 in der Karl-Marx-Strasse, ehemals Vorstädtische Hauptstrasse am "Schmiedeplatz". Dorthin wurde sie im Jahr 2003 von der Nikolaikirche versetzt.
  75. Marienberg: Distanzsäule vor dem Zschopauer Tor
  76. Markneukirchen:
    1. Im OT Landwüst steht eine Ganzmeilensäule von 1725 mit der Reihennummer 80 an der Rauner Straße vor dem Museum.
    2. In der Grünanlage auf dem Lutherplatz steht eine Halbmeilensäule von 1725 mit der Reihennummer 78, um 90° verdreht. Sie stand ursprünglich an der Straße nach Adorf.
    3. Im OT Sträßel steht eine Halbmeilensäule von 1725 mit der Reihennummer 78 in einem Grundstück an der Abzweigung der Siebenbrunner Straße von der Remtengrüner Straße / Böhmischen Straße.
    4. Im OT Landwüst steht ein Viertelmeilenstein von 1725 mit der Reihennummer 79 an der Schönlinder Straße nahe ihrem Abzweig von der Rauner Straße.
  77. Meißen: Distanzsäule vor der Elbtalbrücke am rechten Elbufer.
  78. Meusegast: Am Rand der von Köttewitz nach dem Seidewitztal führenden Straße steht nördlich von Meusegast die Ganzmeilensäule Nr. 8 der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße. Die aus dem Jahr 1729 stammende Wegmarkierung wurde 1956 restauriert (Verfugen von Rissen, Nachhauen der Inschriften). Aufgrund des schlechten Zustandes hatte sich bereits ein Meusegaster Bauer die Säule als Baumaterial für seine Scheune "vorgemerkt". 1997 erfolgte eine weitere grundlegende Instandsetzung, bei der die Säule wegen der steigenden Verkehrsbelastung etwas von der Straße zurückgesetzt wurde. Während der Bauarbeiten an der unmittelbar benachbarten A 17 war die Säule von einem Holzkorsett umgeben und wurde so gegen mögliche Beschädigungen durch Baustellenfahrzeuge geschützt.
  79. Mittweida: Die Stadt verfügt über eine aus Porphyrtuff gefertigte Postmeilensäule aus dem Jahr 1725. Die an drei Seiten beschriftete Säule befindet sich auf dem Marktplatz. Sie trägt als Besonderheit das sächsisch-polnische Doppelwappen an jeder der vier Seiten. Die Säule wurde um 1850 weitgehend demontiert, der Sockel zur Errichtung eines Kandelabers genutzt. Nach dem Auffinden des Wappenstückes (1965) erfolgte 1969 die Neuaufstellung einer rekonstruierten Säule. Diese befindet sich seit 1984 wieder auf dem Markt.
  80. Moritzburg: An der Auffahrt zum Schloss Moritzburg wurden 1730 zwei Distanzsäulen errichtet.
  81. Mühlau: Der stark beschädigte Viertelmeilenstein war 1951 im Limbacher Rathaus, dort als Türsturz eingebaut, gefunden worden. Nach einer Restaurierung stand er bis zur Rückführung nach Mühlau vor dem Rathaus in Limbach. Im Jahre 1972 beschloss der Rat der Stadt Limbach nach langwierigen und zähen Verhandlungen den Stein an die Stadt Mühlau zurückzugeben. Zunächst stand er in der Nähe der Bushaltestelle in der Ortsmitte von Mühlau, bis er 2003 nach umfangreicher Restaurierung in der Nähe seines ursprünglichen Standortes an der heutigen B95 aufgestellt wurde.
  82. Mügeln: Die mittelsächsische Kleinstadt erhielt 1726 eine Distanzsäule, die sich ursprünglich auf dem Marktplatz befand. Nach mehrmaligen Versetzungen befindet sie sich heute am ehemaligen Lomatzscher Stadtttor. 1979 erfolgte eine umfassende Restaurierung. Dabei wurden die falschen Orts- und Entfernungsangaben, die bei der Restaurierung 1956 infolge Unlesbarkeit der Originalinschrift eingehauen wurden, korrigiert.
  83. Mutzschen: zurzeit keine Details bekannt
  84. Nentmannsdorf: An der Straße zwischen Niederseidewitz und Nentmannsdorf befindet sich die Halbmeilensäule Nr. 10 der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße. Die 1729 errichtete Säule wurde 1968 nach Ergänzung von Kopfstück und Sockel wieder aufgestellt, nachdem ihr Schaftstück ein Jahr vorher bei Straßenbauarbeiten ausgegraben wurde. Infolge eines Unfalls wurde die Säule eingelagert. Sie soll nach Fertigstellung der den Standort unmittelbar tangierenden A 17 wieder aufgestellt werden.
  85. Neumark (Vogtland): Ein Viertelmeilenstein von 1731 mit der Reihennummer 53 steht an der neuen Umgehungsstraße (B 173) östlich des Ortes am Abzweig nach Neumark.
  86. Neustadt an der Orla:
    1. Eine Distanzsäule von 1722 befindet sich auf dem Markt, diese stand früher vor dem Stadttor an der Straße nach Triptis (heute Ernst-Thälmann-Straße).
    2. Die Nachbildung einer Distanzsäule von 1728 steht an der Pößnecker Straße gegenüber der Einmündung der Arnshaugker Straße, wohl am Original-Aufstellungsort.
  87. Neustadt in Sachsen: Distanzsäule von 1729 auf dem Marktplatz (1983 restauriert).
  88. Niederseidewitz: Am Hang des schmalen Hohlweges, der vom Seidewitztal an der Eulmühle vorbei die Hochfläche zwischen Seidewitz und Bahra erklimmt, befindet sich vor dem Ortseingang von Niederseidewitz der Viertelmeilenstein Nr. 9 der Alten Dresden-Teplitzer Poststraße. Der aus dem Jahr 1729 stammende Stein wurde 1965 wieder aufgestellt und 1983 repariert.
  89. Niederwiesa: Ganzmeilensäule seit 1725 am Ortsausgang Richtung Flöha, nachgebildete Ganzmeilensäule am Bahnhofsvorplatz seit 1965
  90. Niemegk: restauriert; Standort: Großstr. / Wittenberger Str. / Str. der Jugend / Lindenstraße
  91. Nossen: Es sind zwei Säulen erhalten: am Markt wiedererrichtet, eine weitere in Altzella an der Straße nach Roßwein
  92. Oberwiesenthal: Postmeilensäule von 1730 auf dem Markt, restauriert mit Inschriften
  93. Oederan: Die aus Porphyrtuff gefertigte Halbmeilensäule Nr. 22 der ehemaligen Poststraße Dresden-Hof befindet sich unweit des Marktes an der Bundesstraße 173. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Säulen befindet sich auf ihr das Posthorn über der Jahreszahl von 1722.
  94. Ortrand: zurzeit keine Details bekannt
  95. Pegau: Str.:Leipziger Vorstadt, Kreuzung Schützenplatz. Direkt an der Elsterbrücke.
  96. Penig: In Penig standen zwei Distanzsäulen, eine an der Muldenbrücke und eine am Chemnitzer Stadttor. Von der Säule an der Mulde ist nichts mehr bekannt, die andere Säule wurde 1941 zerstört und 1988 durch eine Nachbildung aus Rochlitzer Porphyr ersetzt.
  97. Pirna: Pirna verfügte ehemals über 3 Distanzsäulen, von denen nur eine mit der Jahreszal 1722 erhalten blieb. Sie befand sich ursprünglich am "Dohnaischen Tor" (Kreuzung Breite Straße/Königsteiner Straße) und wurde von dort 1834 an den Brotkorbweg versetzt. 1905 erhielt die Säule bei einer Sanierung einen neuen Schriftblock, dessen Angaben aber nicht mehr mit den originalen Inschriften übereinstimmte. Im Rahmen der Sanierung erfolgte eine Umsetzung an den Tischerplatz. Die 1945 abgefallene Spitze wurde durch eine zu kurze ersetzt. 1955/56 erfolgte durch die Pirnaer Bildhauerwerkstatt Manke eine weitere Erneuerung. Dabei setzte man die Säule zum vierten mal um. Seitdem befindet sie sich in den Grünanlagen am Eingang der Jacobäerstraße. Eine letztmalige Erneuerung erfolgte 1984.
  98. Plauen: Die Nachbildung einer Distanzsäule mit der Jahreszahl 1726, aber ohne Distanzinschriften, steht an der Reichenbacher Straße (B 173) vor der Alten Elsterbrücke (jetzt Fußgängerbrücke im Zuge der Brückenstraße).
  99. Pulsnitz: Die Säule steht vor dem Schützenhaus und stammt aus dem Jahr 1731.
  100. Radeburg: zurzeit keine Details bekannt
  101. Reichenbach im Vogtland: Ganzmeilensäule von 1725 an der Alten Poststraße vor der Ausflugsgaststätte 'Schwarze Katz' (früher 'Zur Postsäule').
  102. Rochlitz: 1722 wurde jeweils an beiden Haupttoren der Stadt eine Postmeilensäule errichtet.
    1. 1865 verletzte sich ein Pferd an der Säule am Untertor. Daraufhin wurde diese Säule abgetragen und war bis 2003 verschollen. Im April 2007 wurde die Säule neu restauriert am Clemens-Pfau-Platz in Rochlitz wieder aufgestellt.
  103. Roßwein: Die Säule war 130 Jahre verschollen. Teile der Säule kamen bei Bauarbeiten 1994/95 wieder zum Vorschein. Der Heimatverein konnte im Juli 2000 eine Nachbildung der Postmeilensäule am alten Standort wieder aufstellen.
  104. Schlettau: Distanzsäule von 1727 vor dem Reutherhaus
  105. Schneeberg (Erzgebirge): Viertelmeilenstein von 1725 im Stadtteil Neustädtel
  106. Schönfeld (bei Großenhain): In dem an der Hohen Straße gelegenen Schönfeld befindet sich die Ganzmeilensäule Nr. 52 aus dem Jahr 1722. Sie wurde 1981 restauriert.
  107. Schwosdorf: An der Straße nach Kamenz befindet sich ein 1723 errichteter Viertelmeilenstein mit der Nr. 23. Der restaurierte Stein ist eine der wenigen Wegmarken, die sowohl original erhalten sind und sich zugleich am Originalstandort befinden.
  108. Schwarzenberg im Ortsteil Erla: Ganzmeilensäule Nr. 52 von 1725 der Poststraße Dresden-Schwarzenberg-Halbe Meile-Johanngeorgenstadt. Standort: Crandorf, Crandorfer Straße / Postsäulenweg. Die Säule ist gegenüber ihres ursprünglichen Aufstellung um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Eine weitere Ganzmeilensäule befand sich seit 1724 am Unteren Tor. Sie ist nicht erhalten.
  109. Sebnitz: Die ursprünglich auf dem Markt befindliche Postmeilensäule ging wahrscheinlich beim Stadtbrand von 1854 verloren. Im Jahr 2000 wurde eine Nachbildung errichtet. Sie befindet sich ebenfalls auf dem Markt.
  110. Senftenberg: Postmeilensäule befand sich von 1731 bis 1847 auf dem Marktplatz. Unter preußischer Herrschaft wurde die Postmeilensäule abgebaut. Am 18. Oktober 2000 wurde eine Kopie der ehemaligen Kursächsischen Postmeilensäule wieder auf dem Markt aufgestellt.
  111. Stolpen: Die 1728 gefertigte Postmeilensäule wurde 1732 auf dem Untermarkt aufgestellt. Sie wurde allerdings bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wieder entfernt. Das genaue Datum der Entfernung ist unbekannt, Quellen geben die Jahre 1840 und 1856 an. Bei der heute vorhandenen Säule handelt es sich um eine im Sommer 1996 aufgestellte Nachbildung.
  112. Strehla: Strehla verfügt über eine 1729 aufgestellte Postmeilensäule, die nach einer Umsetzung bis 1848 auf dem Markt stand. Danach wurde sie im Zuge der Neupflasterung des Platzes auf den Schlossplatz umgesetzt. 1961 erfolgte ein Totalersatz der stark verwitterten Säule, die 1962 wieder auf dem Markt vor dem Rathaus aufgestellt wurde. 1992 erfolgte eine erneute Restaurierung.
  113. Tharandt: Kopie einer Distanzsäule am Markt
  114. Thermalbad Wiesenbad: Im OT Schönfeld befindet sich an der B 95 der Viertelmeilenstein Nr. 47 der ehemaligen Poststraße LeipzigKarlovy Vary (Karlsbad) aus dem Jahr 1723. Der Stein hatte ein wechselvolle Geschichte. Im Siebenjährigen Krieg umgestürzt, wurde er zwar wieder aufgestellt, um 1850 aber beim Straßenausbau vergraben. Nach der Wiederfindung 1932 erfolgte die Einmauerung in eine Mauer des ehemaligen Rittergutes Schönfeld.
  115. Thiendorf: In dem an der Hohen Straße gelegenen Thiendorf befindet sich ein der Viertelmeilenstein Nr. 53 aus dem Jahr 1722. Der Stein war wahrscheinlich schon Anfang des 20. Jahrhunderts abgetragen, da er in damaligen Forschungsberichten nicht erwähnt wird. 1980 wurde ein, allerdings nicht mehr restaurierbares, Reststück in einer Schönfeld Uferbefestigung entdeckt. Sechs Jahre später erfolgte die Aufstellung einer Nachbildung.
  116. Thum: Nachgebildete Distanzsäule von 1727 auf dem Marktplatz, nur der Sockel ist Original. Ergänzung und Neuaufstellung 1978.
  117. Tornau (Dübener Heide): Im OT Eisenhammer steht die Nachbildung einer Halbmeilensäule von 1723 mit der Reihennummer 18 an der B2, an der Kreuzung mit der K 2029 Schköna - Söllichau.
  118. Uebigau-Wahrenbrück: Distanzsäule auf dem Marktplatz im Ortsteil Wahrenbrück
  119. Waldheim: Die Distanzsäule stand von 1724 bis 1840 auf dem Marktplatz. Heute befindet sich eine Nachbildung am originalen Standort
  120. Weißensee (Thüringen): Ein Viertelmeilenstein mit der Reihennummer 49 steht im Ort vor der ehemaligen Post in der Bahnhofstraße (B 84). Der Stein wurde nicht nach der gültigen Vorlage gearbeitet und hat daher eine völlig abweichende Form.
  121. Wilsdruff: Auf dem Marktplatz wurde 1731 eine Postmeilensäule aufgestellt. Sie wurde bei Renovierungsarbeiten 1864 nach Niederreinsberg umgesetzt, gelangte aber 1937 wieder zurück nach Wilsdruff. 1969 erfolgte eine Renovierung, später die Umsetzung der Säule in die Nähe des Marktes. Heute befindet sie sich wieder auf dem Marktplatz.
  122. Wittichenau zurzeit keine Details bekannt
  123. Wolkenstein:
    1. Distanzsäule von 1730 am Rand des Marktplatzes
    2. Viertelmeilenstein von 1724 zwischen Wolkenstein und Schönbrunn
    3. Ganzmeilensäule von 1724 mit der Reihennummer 4 an der B101 in Richtung Wiesenbad
  124. Wurzen: Eine Distanzsäule von 1724 in der Wenceslaigasse Ecke Dresdener Straße steht noch am ursprünglichen Platz vor dem Wenceslaithor.
  125. Zgorzelec (dt.: Görlitz): In der alten Handelsstadt Görlitz wurde im Verlauf der Via Regia je eine Postmeilensäule vor dem östlichen 1723 sowie westlichen 1724 Stadttor aufgestellt. Die westliche, am Görlitzer Demianiplatz befindliche Säule, fiel 1849 Stadtumbaumaßnahmen zum Opfer. Die östliche, jenseits der Neiße hinter der Altstadtbrücke auf dem sogenannten Töpferberg befindliche Säule wurde in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges zerstört. Bruchstücke der Säule gelangten nach Wrocław (dt.: Breslau) ins Postmuseum. Im Zuge der Umsetzung eines Konzeptes zur Wiederherstellung der Bebauung des Töpferberges wurde im Herbst 2003 eine Kopie der Säule wieder errichtet.
  126. Zörbig: zurzeit keine Details bekannt
  127. Zschepplin: Ein Viertelmeilenstein von 1722 steht an der B2 an der Bushaltestelle etwas südlich der Einmündung der Straße nach Hohenprießnitz über Noitzsch. Sockel und Krone fehlen, die Reihennummer ist nicht erkennbar, er ist um 90° gedreht und an der ehemaligen 2. Inschriftenseite mit Bruchsteinen abgestützt. Die Reihennummer müsste 7 lauten, vom Halleschen Tor in Leipzig auf der Strecke nach Düben.
  128. Zweimen: Im OT Göhren liegt das Reststück einer Ganzmeilensäule von 1732 vor dem Grundstück Dorfstraße 1.
  129. Zwickau: In Zwickau wurden 1725 vier Postmeilensäulen an den Stadttoren der nach Dresden (Tränktor), Leipzig (Niedertor), Reichenbach (Frauentor) und Schneeberg (Obertor) führenden Straßen aufgestellt. Bereits 1813 waren aber nur noch 2 der Säulen (Tränktor, Frauentor) vorhanden, welche allerdings in den folgenden Jahrzehnten ebenfalls aus dem Stadtbild verschwanden. Ausgehend von einer Initiative der Forschungsgruppe „Kursächsische Postmeilensäulen“ wurde 2002 eine Kopie der ehemals vor dem Obertor stehenden Säule an der Zentralhaltestelle wieder errichtet. Die Finanzierung übernahm ein Mäzen der Stadt.
  130. Zwochau: In einer Grünanlage im OT Grebehna an der Straße nach Zwochau stehen ein Viertenmeilenstein und eine Halbmeilensäule, beide von 1722, die von Landstraßen in der näheren Umgebung hierher versetzt und restauriert worden sind.
  131. Zwönitz:
    1. Distanzsäule von 1727 auf dem Markt. Sie befindet sich in einem restaurierten Zustand.
    2. Ganzmeilensäule am Ortsausgang Richtung Stollberg/Erzgeb..
    3. Halbmeilensäule Nr. 46 bei Zwönitz an der Straße Richtung Grünhain
    4. Viertelmeilenstein Nr. 45 im Ort an der Straße Richtung Dorfchemnitz

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Zgorzelec (dt.: Görlitz)

Zwönitz

Imitate

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Siehe auch

Einzelnachweise

  1. http://www.gelenau.de/gelenau/content/8/20070727082428.asp

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