Gemeine Feldmaus


Gemeine Feldmaus
Feldmaus
Feldmaus (Microtus arvalis)

Feldmaus (Microtus arvalis)

Systematik
Überfamilie: Mäuseartige (Muroidea)
Familie: Wühler (Cricetidae)
Unterfamilie: Wühlmäuse (Arvicolinae)
Tribus: Arvicolini
Gattung: Feldmäuse (Microtus)
Art: Feldmaus
Wissenschaftlicher Name
Microtus arvalis
(Pallas, 1778)

Die Feldmaus (Microtus arvalis) gehört zur Gattung der Feldmäuse aus der Unterfamilie der Wühlmäuse und ist als solche ein Nagetier. Die Feldmaus ist das häufigste einheimische Säugetier.

Inhaltsverzeichnis

Äußere Merkmale

Feldmäuse haben eine Kopfrumpflänge von 9 bis 12 cm, dazu kommt der auffällig kurze Schwanz von etwa 4 cm. Feldmäuse wiegen zwischen 20 und 50 g. Der Körper ist gedrungen und der Kopf endet in einer stumpfen Schnauze. Es treten verschiedene Farbvarianten auf: die Oberseite ist dunkelbraun, rotbraun, hellbraun oder graubraun. Die Flanken sind heller und der Bauch ist meistens hellbraun. Die Augen sind klein, dunkel und gut sichtbar, die Ohren und Hinterfüße sind recht klein ausgebildet.

Verhalten

Die Feldmaus frisst Gras, Kräuter, Sämereien, Wurzeln und Rinde und Getreide und lebt in Kolonien in weit verzweigten Gängen dicht unter der Erdoberfläche. Die Ausgänge sind oberirdisch durch feste Wege miteinander verbunden, die im Winter unter der Schneedecke freigehalten werden. Das Weibchen bringt von Februar bis Ende Oktober nach einer Tragzeit von drei Wochen 3 bis 15 Junge zur Welt. Die Jungen sind bereits nach 11 bis 13 Tagen geschlechtsreif.

Verbreitung

Die Feldmaus tritt auf Äckern und Wiesen der gesamten nördlichen Hemisphäre auf, besonders an feuchten Stellen, gerne mit wilder und dichter Vegetation, speziell entlang von Gräben, Böschungen und Waldrändern. Sie ist, gemessen an der Individuenzahl, das häufigste Säugetier in Mitteleuropa. Dabei nimmt diese Individuenzahl in Zyklen von mehreren Jahren periodisch zu und dann schlagartig wieder ab.

Feldmauskolonie auf Grünland

Weblinks

  • Microtus arvalis in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2006. Eingestellt von: Amori, 1996. Abgerufen am 6. Mai 2006

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