Gerhardshofen


Gerhardshofen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gerhardshofen
Gerhardshofen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gerhardshofen hervorgehoben
49.61666666666710.683333333333288
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Uehlfeld
Höhe: 288 m ü. NN
Fläche: 27,2 km²
Einwohner:

2.539 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 93 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91466
Vorwahl: 09163
Kfz-Kennzeichen: NEA
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 125
Gemeindegliederung: 14 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 1
91466 Gerhardshofen
Webpräsenz: www.gerhardshofen.de
Bürgermeister: Jürgen Mönius (Bürgerliste)
Lage der Gemeinde Gerhardshofen im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
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Über dieses Bild

Gerhardshofen ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Uehlfeld.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die Gemeinde liegt im unteren Aischgrund. Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Dachsbach, Weisendorf, Oberreichenbach, Emskirchen, Diespeck und Gutenstetten.

Gemeindegliederung

Die politische Gemeinde besteht offiziell[2] aus den 14 Ortsteilen

  • Altenbuch
  • Birnbaum
  • Eckenhof
  • Emelsdorf
  • Forst
  • Gerhardshofen
  • Göttelhöf
  • Kästel
  • Kleehof
  • Linden

Geschichte

Der Ort[3] verdankt seine Entstehung wohl der fränkischen Besiedlung des 9. Jahrhunderts und ist somit eine karolingische Gründung.

Die ersten schriftlichen Nachrichten über den Ortsnamen stammen aus dem Jahr 1235. Ein Heinrich Neze von Gerhardshofen wurde in zwei Urkunden des Nürnberger Burggrafen genannt. Als erster nichtadeliger Bürger wurde 1304 ein Conrad Stahel genannt.

Im Ersten Markgrafenkrieg (1449–1450) raubten die Nürnberger 118 Kühe und 17 Ackerpferde aus Gerhardshofen und Dachsbach.

Die 1535 bestehenden 53 Güter gehörten zum Rittergut Brunn, zu den markgräflichen Ämtern Dachsbach und Neustadt a. d. Aisch sowie den Klosterämtern Birkenfeld und Münchsteinach. Im Dreißigjährigen Krieg wurden fast alle Häuser zerstört, auch die Kirche brannte aus. 1697 waren bereits wieder 44 Höfe vorhanden, deren Zahl bis 1792 auf 57 anstieg.

Zwar gehörte der Ort zum Hochgericht Dachsbach, doch die Herrschaft Brunn übte dieses Recht auf ihren Gütern selbst aus.

Eine Kirche wurde wahrscheinlich bereits um 1450 zerstört, die Grundsteinlegung für einen Neubau erfolgte 1471, eingeweiht wurde der Neubau 1481. Die großen Bauschäden des Dreißigjährigen Krieges waren erst Ende des 17. Jahrhunderts wieder behoben. Fast einem Neubau gleich kam eine Renovierung 1795 im Stil des Markgräflichen Barocks. Heute stellt das Gotteshaus nach einer erneuten Renovierung ein Schmuckstück im Aischgrund dar.

Politik

Gemeinderat

Die Kommunalwahl 2008 führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat:


Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: Geteilt von Rot und Silber, oben ein wachsender silberner Löwe, unten schräggekreuzt ein schwarzer Schlüssel und ein gestürztes schwarzes Schwert.

Der Löwenrumpf entstammt dem Wappen der ausgestorbenen Bleymann von Laufenberg, die sich im 17. Jahrhundert um die Orte Birnbaum und Gerhardshofen sowie um die Kirche selbst verdient machten.Die Rot-Silber-Tingierung bezieht sich auf ältere Besitzverhältnisse des Hochstifts Würzburg, das im 14. Jahrhundert Güter und Zehnten in den genannten Orten besaß. Schwert und Schlüssel als Attribute von St. Peter und Paul weisen auf die evangelische Kirche gleichen Namens in Gerhardshofen hin, die als örtliches Wahrzeichen anzusehen ist. Mit den Farben Silber und Schwarz wird auf die Wappenfarbe der zollerischen Markgrafen Ansbach-Bayreuth hingedeutet, die Landesherren für das heutige Gemeindegebiet waren.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Musik

  • Männergesangsverein "Eintracht" Gerhardshofen

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Kirchweih in Gerhardshofen jeweils am vorletzten Sonntag im August.
  • Jährlich wechseln sich das Dorffest und die Gewerbeschau ab.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Gemeinde gehört zum Tarifgebiet des VGN.

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1454&attr=590&modus=automat&tempus=20110609/175435&hodie=20110609/181556
  3. Geschichte Gerhardshofens

Weblinks

 Commons: Gerhardshofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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