Goa'Uld

Goa'Uld
Seriendaten
Deutscher Titel: Stargate – Kommando SG-1
Originaltitel: Stargate SG-1
Produktionsland: Kanada, USA
Produktionsjahr(e): 1997–2006
Produzent: Brad Wright
Richard Dean Anderson
Robert C. Cooper
Episodenlänge: etwa 42 Minuten
Episodenanzahl: 214 in 10 Staffeln
Originalsprache: Englisch
Musik: Joel Goldsmith
Idee: Jonathan Glassner
Brad Wright
Genre: Science Fiction
Erstausstrahlung: 27. Juli 1997 (USA)
auf Showtime
Deutschsprachige Erstausstrahlung: 6. Januar 1999
auf RTL 2
Besetzung
Das Sternentor: 1 = Chevrons; 2 = Anwahlring; 3 = Glyphen; 4 = Ereignishorizont

Stargate – Kommando SG-1 oder kurz Stargate SG-1 ist eine Science-Fiction-Fernsehserie, die auf dem Kinofilm Stargate von 1994 basiert. Die Serie behandelt die Geschichte um verschiedene Planeten, die über ein Netz von Sternentoren miteinander verbunden sind. Die Serie wurde nach zehn Staffeln eingestellt und ist die bisher am längsten ohne Unterbrechungen gelaufene Science-Fiction-Serie überhaupt.

Aufgrund des Erfolgs der Serie folgten bislang zwei Ablegerserien: Stargate Atlantis und Stargate Universe. Weiterhin erschienen bisher zwei der Serie nachfolgende Direct-to-DVD-Produktionen: Stargate: The Ark of Truth und Stargate: Continuum.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Namensgebend für den Film und die Serie ist ein außerirdisches Gerät, das „Stargate“ oder deutsch „Sternentor“. Hierbei handelt es sich um einen großen Ring, durch den eine Wurmlochverbindung zu einem zweiten Stargate, das sich auf einem anderen Planeten befindet, aufgebaut werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, praktisch ohne Zeitverlust durch das Universum zu reisen. Das irdische Stargate befindet sich unter Kontrolle der United States Air Force und unterliegt höchster Geheimhaltung. So werden von der Erde aus Soldaten auf Missionen geschickt, um andere Planeten zu erforschen, und werden dabei ständig mit neuen Zivilisationen und Gefahren konfrontiert.

Beginn der Serie

Die Handlung der Serie beginnt einige Jahre nach den Ereignissen des Kinofilms. Die Menschen glauben, es gäbe neben dem Stargate auf der Erde nur noch das auf Abydos, welches durch eine Atombombe zerstört wurde. Daher wird dem Sternentor kaum noch Aufmerksamkeit geschenkt. Doch plötzlich erscheint der Goa’uld Apophis auf der Erde und entführt eine amerikanische Soldatin. Daraufhin beruft die Air Force die Angehörigen der ersten Mission zusammen. Diese geben zu, dass sie nach der Rückkehr nicht die Wahrheit ausgesagt hatten: Da Ra besiegt war, hielten sie die Bedrohung der Erde für abgewandt und zerstörten das Stargate auf Abydos nicht, Dr. Daniel Jackson blieb lebend dort zurück. Nachdem mit ihm Kontakt aufgenommen wurde, wird schnell klar, dass es neben dem Tor auf Abydos ein ganzes System von Sternentoren gibt. Kurze Zeit später wird auch Abydos von Apophis angegriffen und er entführt Jacksons Frau Sha’re und deren Bruder Ska’ara. Einer der Soldaten konnte sich die Toradresse des Planeten merken, auf den sich Apophis begeben hatte, die Menschen starten daher eine Rettungsaktion. Da sich nun Apohis' wichtigster Jaffa, der Primus Teal’c, auf die Seite der Menschen schlägt, gelingt es, die meisten der Gefangenen zu befreien. Nicht aber Sha’re und Ska’ara. Diese werden zu Wirten für Apophis' Frau und Sohn.

Nachdem die Menschen nun wissen, dass eine Bedrohung durch die Goa’uld besteht, beschließen sie, ein Stargate-Programm aufzubauen, um die anderen Welten genauer zu untersuchen und mögliche Waffen und Verbündete gegen die Goa’uld zu finden. Hierbei besuchen die SG-Teams eine Reihe von Planeten, deren Toradressen Jackson während seiner Zeit auf Abydos an einer Wandmalerei gefunden hatte. Die SG-Teams (Abkürzung für Stargate) sind Gruppen aus Soldaten. Wichtigstes Team ist SG-1, bestehend aus dem Anführer Jack O’Neill, der Soldatin und Physikerin Dr. Samantha Carter, Dr. Daniel Jackson und Teal’c.

Weitere Entwicklung

Besonders die Folgen der frühen Staffeln sind weitgehend in sich abgeschlossen und handeln vom Besuch auf verschiedenen Planeten, wobei das SG-1-Team meist in eine Gefahr gerät oder außerirdischen Völkern helfen muss oder helfen möchte. In den späteren Staffeln bauen die Folgen häufig stärker aufeinander auf.

Zunächst bleibt Apophis der größte Gegner der Menschen. Diese finden jedoch heraus, dass er nur einer von vielen Goa’uld ist, die sich als sogenannte Systemlords die Herrschaft über fast die gesamte Milchstraße teilen, aber meist untereinander verfeindet sind. Goa’uld sind schlangenartig aussehende Außerirdische, die in meist menschliche Wirte eindringen und die Kontrolle über diese übernehmen. SG-1 macht auch Bekanntschaft mit den Tok’ra, bei denen es sich biologisch um Goa’uld handelt, die aber ihre Wirte nicht unterdrücken. Die Tok’ra kämpfen gegen die Goa’uld, vermeiden es dabei jedoch, einzelne Systemlords anzugreifen, sondern versuchen, diese gegeneinander aufzuhetzen und so insgesamt zu schwächen. Die Menschen hingegen schalten in den mittleren Staffeln einige Systemlords aus, meist mit dem Ergebnis, dass deren Streitkräfte von einem Anderen übernommen werden. Ab der dritten Staffel treten die Replikatoren als neue Feinde auf. Hierbei handelt es sich um Maschinen, die alle metallischen Gegenstände „auffressen“, um sich daraus zu replizieren. Sie sind schließlich auch entscheidend an Apophis’ Tod beteiligt. Die Staffeln sechs bis acht sind vom Kampf gegen den Goa’uld Anubis geprägt. Als er besiegt wird, spielen die Goa’uld praktisch keine Rolle mehr. Zudem wird mit der Entdeckung der verlorenen Stadt der Antiker am Ende der siebten Staffel die Grundlage für den Ableger Stargate Atlantis gelegt. In den letzten beiden Staffeln treten die Ori als neue Feinde auf. Diese kommen aus einer anderen Galaxie und beginnen sehr schnell und fast unaufhaltsam damit, die Milchstraße zu unterwerfen. Am Ende der zehnten Staffel gelingt offenbar die Vernichtung der Ori durch Antikertechnologie, wobei jedoch die menschlichen Krieger der Ori weiterhin aktiv bleiben.

Nach Ende der Serie erschienen bis jetzt zwei Direct-to-Video-Filme. Der erste setzt die Handlung um die Ori fort, der zweite handelt von Ba’al, dem letzten Goa’uld, der eine größere Rolle spielte.

Ein Überblick über alle Episoden findet sich unter Liste der Stargate-Kommando-SG-1-Episoden.

Geschichte

Die erste Episode der Serie war der Pilotfilm Children of the Gods, der in den USA am 27. Juli 1997 auf dem Sender Showtime ausgestrahlt wurde. Nach vier Staffeln sollte die Serie ursprünglich eingestellt werden, schließlich wurde aber noch eine fünfte produziert. Dass später noch weitere Staffeln folgten, liegt daran, dass Stargate – Kommando SG-1 zum SciFi-Channel wechselte. Dort wurde die erste Folge der sechsten Staffel am 7. Juni 2002 ausgestrahlt. Mit der zehnten Staffel endete die Serie schließlich. Die letzte Folge Unending wurde erstmals am 13. März 2007 auf dem britischen Sender Sky1 gezeigt.

Ende von Stargate SG-1

Nach zehn Jahren Stargate SG-1 gab der SciFi-Channel bekannt, dass die Serie nicht mehr für eine weitere Staffel verlängert werde. Der Produzent Robert C. Cooper erklärte noch am selben Tag, dass er das Stargate-Franchise nicht sterben lassen wolle, und dass Stargate SG-1 in irgendeiner Form fortgesetzt würde.[1] Zudem hatte die Absetzung von Stargate SG-1 keinen Einfluss auf die Fortführung des Ablegers Stargate Atlantis.

Am 11. Oktober 2006 gab MGM den Stargate-Produzenten die Genehmigung, zwei Stargate-SG-1-Filme zu produzieren, die direkt auf DVD vermarktet werden sollen.[2] Bei positiver Akzeptanz der Fans und entsprechenden Verkaufszahlen sind weitere Filme laut MGM durchaus denkbar. Der deutsche Titel der ersten DVD ist Stargate: The Ark of Truth – Quelle der Wahrheit und erschien am 2. Mai 2008. Bei der zweiten DVD wurde der englische Originaltitel Stargate: Continuum in der deutschen Fassung beibehalten. Erscheinungsdatum der US-Version war der 29. Juli 2008, für die deutsche Version der 12. September 2008.

Am 23. März 2007 kündigte Robert C. Cooper, Co-Produzent von Stargate SG-1 und Stargate Atlantis, den Start einer dritten Stargate-Fernsehserie an. Nach der Absetzung von Stargate Atlantis nach fünf Staffeln am 21. August 2008 gab er bekannt, dass der SciFi-Channel eine erste Staffel der neuen Serie Stargate Universe bestellt hat. Der Start war ursprünglich für Anfang 2009 geplant, wurde dann jedoch auf Herbst 2009 verschoben.[3]

Ausstrahlung im deutschsprachigen Raum

In Deutschland wurden alle zehn Staffeln auf dem Privatsender RTL 2 gezeigt. Der Pilotfilm lief am 6. Januar 1999, die letzte Folge am 26. September 2007. Von der ersten bis zur sechsten Staffel war RTL 2 stets der erste Sender, der neue Folgen im deutschsprachigen Raum sendete. Ab der siebten Staffel liefen die Erstausstrahlungen jedoch bei dem österreichischen Sender ATV.

Besetzung

Schauspieler Rolle Herkunft der Rolle deutsche Stimme Staffel
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Richard Dean Anderson Colonel/Brigadier General/Major General Jack O’Neill USA Erich Räuker HR HR HR HR HR HR HR HR GA GA
Ben Browder Lieutenant Colonel Cameron Mitchell USA Charles Rettinghaus HR HR
Amanda Tapping Captain/Major/Lieutenant Colonel/Colonel Dr. Samantha Carter USA Christin Marquitan HR HR HR HR HR HR HR HR HR HR
Christopher Judge Teal’c Chulak Tilo Schmitz HR HR HR HR HR HR HR HR HR HR
Michael Shanks Dr. Daniel Jackson USA Klaus-Peter Grap HR HR HR HR HR GA HR HR HR HR
Tony Amendola Bra’tac Chulak Reinhard Kuhnert GA GA GA GA NR NR NR NR NR
Corin Nemec Jonas Quinn Kelowna Matthias Deutelmoser GA HR GA
Don S. Davis Major General/Lieutenant General George Hammond USA Gerhard Paul Staffel 1-9
Kaspar Eichel ab Staffel 10
HR HR HR HR HR HR HR GA GA GA
Beau Bridges Major General Hank Landry USA Norbert Gescher HR HR
Gary Jones Chief Master Sgt. Walter Harriman USA Hans-Helmut Müller/Andreas Hosang NR NR NR NR NR NR NR NR NR NR
Teryl Rothery Dr. Janet Fraiser USA Arianne Borbach NR NR NR NR NR NR NR GA
Lexa Doig Dr. Carolyn Lam USA Silvia Mißbach NR NR
Claudia Black Vala Mal Doran außerirdisch Katrin Zimmermann GA NR HR
Carmen Argenziano Major General Jacob Carter/Selmak USA Ernst Meincke GA NR NR NR NR NR NR

(HR: Hauptrolle, NR: Nebenrolle, GA: Gastauftritte)

Hauptcharaktere

Jack O’Neill

Jack-O’Neill-Darsteller Richard Dean Anderson

Richard Dean Anderson spielt die Rolle des Leiters des Stargate–SG-1–Teams und späteren Kommandanten des SGC. Sein Charakter Jonathan „Jack“ O’Neill musste im Vergleich zum Kinofilm Stargate leicht umbenannt werden. Daher hat man ihm ein zweites „l“ am Ende seines Nachnamens verpasst.

Jack O’Neill wurde in Chicago/Illinois geboren, ist aber in Minneapolis/Minnesota aufgewachsen. Er hat bei der US Airforce gedient, wurde für spezielle Operationen ausgebildet und war vier Monate in irakischer Gefangenschaft. Er heiratete Sarah, mit der er einen Sohn namens Charlie hatte. Charlie hat sich aus Versehen mit Jacks Dienstwaffe erschossen, was Jack sich selbst nie verzeihen konnte. Jack quittierte den Dienst und ging in den vorzeitigen Ruhestand. Fünf Jahre später wurde er gebeten, den ersten Einsatz nach Abydos zu übernehmen (Kinofilm Stargate). Bei seiner Rückkehr hatte ihn Sarah verlassen. Er kehrte in den Ruhestand zurück, bis Apophis ein Jahr später durch das Stargate auf die Erde gelangte. O’Neill besitzt einen eigenen Humor, was vor allem von Dr. Jackson und Teal’c nur selten als „witzig“ empfunden wird. Er hegt starke Gefühle für Samantha Carter, jedoch kann er aufgrund seiner und ihrer Zugehörigkeit zum Militär keine Beziehung mit ihr eingehen.

Zu Beginn der 8. Staffel wird O’Neill zum Brigadegeneral und zum kommandierenden Offizier des Stargate-Centers und Nachfolger von General Hammond befördert.

Mit der 9. Staffel wird O’Neill zum Major General befördert und übernimmt die Leitung des neu gegründeten Federal Department of Homeworld Security. Er hat in weiteren SG-1 und „Stargate: Atlantis“-Episoden noch einige Gastauftritte.

Dr. Samantha Carter

Samantha-Carter-Darstellerin Amanda Tapping

Amanda Tapping spielt Samantha Carter. Samantha Carter ist Lieutenant Colonel der US Air Force und Doktor der Astrophysik, promovierte über Quantentechnik und gilt als Spezialistin auf dem Gebiet der Plasma- und Partikelforschung. Sie ist Pilotin mit Nahkampfausbildung und flog im Golfkrieg ca. 100 Einsätze mit der F-16. Sie hat eine medizinische Feldausbildung und ist Gastdozentin an der Airforce-Akademie. Am Anfang der 1. Staffel war sie noch Captain, und wurde in der 3. Staffel zum Major befördert. In der 8. Staffel wurde sie zum Lieutenant Colonel befördert.

Carter trug kurzfristig den Tok’ra Jolinar von Malkshur in sich, seitdem kann sie Goa’uld-Symbionten in ihrer Nähe spüren und Goa’uld-Handgeräte bedienen, da vom Symbionten ein Proteinrückstand und Naquadah in ihrem Körper zurückblieb. Auch ihr Vater, Jacob Carter, welcher zuvor General der Air Force war und an Krebs litt, erhielt als letzte Rettung den Tok’ra-Symbionten Selmak implantiert. Seitdem fungiert er als Vermittler zwischen den Menschen und den Tok’ra.

Sie hat zwar starke Gefühle für O’Neill, jedoch kann sie auf Grund ihrer und seiner Zugehörigkeit zum Militär keine Beziehung mit ihm eingehen. So war sie lange Single, bis sie in der 7. Staffel Pete Shanahan kennen lernte, mit dem sie sich gegen Ende der 8. Staffel sogar verlobte. Diese Verbindung ging letztlich wegen ihrer Gefühle für Jack O’Neill in die Brüche. Zur selben Zeit erlitt sie einen weiteren Schicksalsschlag, als ihr Vater (gespielt von Carmen Argenziano) starb, da der Tok’ra Selmak in ihm schon zu alt war. Durch Selmak lebte ihr Vater aber 6 Jahre länger.

Es gab während der 8. Staffel auch eine Kopie von ihr, einen Menschenformreplikator, welcher vom Replikator Fünfter geschaffen wurde, da er sich von Carter verraten fühlt. Diese Kopie tötet Fünfter und übernimmt so die Kontrolle über alle Replikatoren, wird aber am Ende der Staffel durch eine Antiker-Waffe zerstört.

Mit Beginn der 9. Staffel wird Carter nach Area 51 versetzt, kehrt aber später (nach dem Auftauchen der Ori) wieder zu SG-1 zurück. Begründet ist dies in der Schwangerschaft von Amanda Tapping.

Nach dem Ende von Stargate: SG-1 spielt Samantha in der 4. Staffel von Stargate: Atlantis mit. Sie wird dort zum Colonel befördert und übernimmt bis auf Weiteres das Kommando.

Dr. Daniel Jackson

Michael Shanks

Michael Shanks spielt Dr. Daniel Jackson. Dr. Daniel Jackson besitzt drei Doktortitel (in Archäologie, Anthropologie und Philologie) und beherrscht 23 irdische Sprachen. Er wurde 1965 geboren und ist das einzige Kind von Dr. Melburn und Claire Jackson, die beide noch während seiner Kindheit bei einem Unfall, für den er sich insgeheim die Schuld gibt, starben. Vor der ersten Stargate-Mission war er als Archäologe sehr umstritten, da er die These aufstellte, dass die Pyramiden nicht von den Pharaonen der 4. Dynastie erbaut wurden. Aber aufgrund dieser These wurde er nach der Entdeckung des Stargates vom Militär hinzugezogen. Mit seiner Hilfe konnte man die Zeichen auf dem Stargate entziffern und es in Betrieb nehmen. Somit ist Daniel Jackson der Mann, der das Stargate-Projekt erst ermöglicht hatte.

Nach der ersten Stargate-Mission (Kinofilm) bleibt er auf dem Planeten Abydos zurück, um bei den Einheimischen zu leben. Als seine Frau und sein Schwager von Apophis’ Jaffa entführt werden, kehrt er zur Erde zurück und wird Mitglied von SG-1 (Serien-Pilotfilm). Er wird Berater des SGC und Abgesandter des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Als seine Frau stirbt, ereilen ihn für eine längere Zeit Selbstzweifel und große Trauer. Am Ende der 5. Staffel wird er verstrahlt. Anstatt zu sterben, schafft er es durch die Hilfe der bereits aufgestiegenen Antikerin Oma Desala, in eine höhere Ebene der Existenz „aufzusteigen“ (wie die Antiker), wonach er manchmal, trotz eines Einmischungsverbots, dem SG-1 Team hilft. Aus diesem Grund wird er am Ende der 6. Staffel wieder in die Welt der Lebenden geschickt. Im späteren Verlauf hilft er bei der Entdeckung des Antiker-Außenpostens auf der Erde sowie der Stargate-Adresse der Antiker-Stadt Atlantis. Als er später während des Kriegs mit den Replikatoren wieder getötet wird, wird er wieder vor die Wahl gestellt, zu sterben oder aufzusteigen. Bei dieser Wahl ermutigt er Oma Desala zum Angriff auf Anubis. Ihm wird wieder das Leben geschenkt und er kehrt auf die Erde zurück. Am Ende der 8. Staffel verließ er SG-1 um nach Atlantis zu gehen. Nachdem er aber den Flug verpasst hatte, war er wieder Mitglied von SG-1. Anfang der 9. Staffel machte er aus Versehen die Ori auf die Milchstraße aufmerksam, die nun die Erde bedrohen. Außerdem wurde er in der 10. Staffel kurzzeitig zum Prior.

Teal’c

Teal'c-Darsteller Christopher Judge

Christopher Judge spielt den Außerirdischen Teal’c (sprich: Tie-Alk), einen Jaffa, Ehemann von Drey’auc und Vater von Rya’c. Sein Vater hieß Ronak und war der erste Primus von Kronos. Nachdem er von diesem getötet wurde, floh seine Familie nach Chulak, wo Teal’c zum ersten Primus von Apophis aufstieg. Sein Mentor war Bra’tac, den er als Primus ablöste. Dieser lehrte ihn, dass die Goa’uld falsche Götter sind und die Jaffa versklaven, da sie die wahre Macht der Goa’uld sind. Bra’tac war außerdem Teal’cs Ziehvater und Ausbilder, der ihn fast alle seine Geheimnisse, Kampftechniken und Meditationstechniken lehrte.

Im Pilotfilm erhebt sich Teal’c gegen seinen „Gott“ Apophis und schließt sich dem SG1-Team an. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wird er schließlich ein Mitglied von SG-1. Im Laufe der Zeit wird er ein wichtiges Mitglied, da er wertvolle Informationen über die Goa’uld besitzt (in Bereichen wie Waffen, Technologie, Sprache und Kultur). Des Weiteren war es Teal’cs Ziel, seine „Brüder“, die Jaffa, zu befreien. Dies verläuft in den ersten Staffeln nur sehr schleppend. Doch mit der Zeit gewinnt seine Bewegung immer mehr Einfluss.

Am Anfang der 6. Staffel stirbt seine Frau Drey’auc, da sie keinen neuen Symbionten finden konnte und sich auch keinen von einem anderen Jaffa stehlen lassen wollte. In der 7. Staffel lernt er die Kriegerin Ishta kennen (eine Jaffa-Amazone), mit der er eine Beziehung eingeht.

Im Verlauf der 6. Staffel wurde sein Symbiont getötet, seither benutzt er Tretonin, welches ihn unabhängig von einem Symbionten macht und ihm dennoch zu einem perfekten Immunsystem verhilft. Tretonin selbst hat aber auch den Effekt der Abhängigkeit und ohne dieses würde Teal’c ebenfalls sterben.

Am Ende der 8. Staffel erreicht Teal’c sein Ziel, die Jaffa zu befreien und eine eigene Nation zu gründen. Im hohen Rat der Jaffa soll er eine führende Rolle übernehmen, die er ablehnt. Durch das Auftauchen der Ori war er bei der entscheidenden Wahl nicht anwesend, so dass Gerak zum Anführer der Jaffa-Nation wurde. Im Verlauf der 9. und 10. Staffel gehörte Teal’c wieder aktiv zum SG1-Team. In der letzten Folge der 10. Staffel lebten er und SG-1 über 50 Jahre in einer Zeitblase. Da Teal’c wesentlich langsamer altert als ein Mensch, konnte er die Zeitblase von außen beenden und das Team so wieder verjüngen. Er selbst hat seitdem graue Strähnen.

Jonas Quinn

Corin Nemec

Jonas Quinn (Corin Nemec) ist ein Außerirdischer vom Planeten Langara, dessen Volk wie viele andere vor mehreren tausend Jahren von der Erde entführt wurde. In der Nation Kelowna war er Berater der Regierung, die Experimente mit Naquadriah durchführt.

Bei einem außer Kontrolle geratenen Experiment wird Daniel Jackson einer hohen Strahlendosis ausgesetzt, als er den Naquadriahkern einer Testwaffe entfernt, um eine Explosion abzuwenden. Jackson „stirbt“ an den Folgen dieser Verstrahlung. Jonas fühlt sich als Zeuge der Beinahe-Katastrophe schuldig, da er weder den Mut aufbrachte, Daniel zu helfen, noch auf Kelowna die Wahrheit über den Unfall sagen durfte. Unter dem Druck seines Gewissens flüchtet er zur Erde und nimmt die Vorräte an Naquadriah mit, was dazu führt, dass seine Regierung ihn zum Verräter und Staatsfeind erklärt. In der 6. Staffel wird er Mitglied von SG-1 und übernimmt den durch den vermeintlichen Tod von Daniel Jackson frei gewordenen Platz. Zwar gliedert sich Jonas Quinn relativ schnell ins SG-1-Team ein, doch ist er nicht dazu fähig, Dr. Jackson zu ersetzen. Obwohl er ein zweifellos guter Forscher ist, kann er nicht mit den Fähigkeiten und dem Wissen von Dr. Jackson bezüglich der Antikersprache konkurrieren. Dies wird auch deutlich, als er die Tafel aus der Schatzkammer von Ra falsch übersetzt: „verlorene Stadt“ wird sie zuerst von ihm übersetzt, später formuliert er den Namen in „Stadt der Verlorenen“ um. Das ist zwar auch nicht korrekt, führt aber das SG-1-Team indirekt auf den Planeten, auf den Daniel Jackson von Oma Desala bei seinem Abstieg gebracht wurde. Später übersetzt Jackson den Namen der Stadt als „Die verloren gemachte Stadt“.

Nach der Rückkehr von Daniel Jackson in der 7. Staffel kehrt Jonas auf seinen Planeten zurück. Dort wird er vom Staat wieder angenommen und erhält einen hohen Posten, um zwischen den drei Großmächten des Planeten zu verhandeln. In späteren Folgen trifft er wieder mit SG-1 zusammen und gemeinsam retten sie Jonas’ Planeten vor der Bedrohung durch eine alte Naquadriahmine des ehemaligen Goa’uld des Planeten. Im Verlauf der 9. Staffel erfährt man, dass seine Heimatwelt von den Ori erobert wurde. Sein jetziger Status ist unbekannt.

George Hammond

Als Nachfolger von General West war Major General George Hammond (Don S. Davis) mit der Leitung des SGC betraut. So war er auch derjenige, welcher Colonel O’Neill wieder in den aktiven Dienst stellte.

Aufgrund seiner Position ging er selbst nur selten durch das Stargate. Hammond lässt gerne auch mal was durchgehen, verstößt wenn notwendig gegen die Regeln und versucht, seine Teams zu schützen. Aus diesem Grund wurde er auch schon mal Ziel des NID und wurde zum Rücktritt erpresst, was dank Colonel O’Neill wieder rückgängig gemacht wurde. Am Ende der siebten Staffel wird er jedoch aus politischen Gründen versetzt und durch Dr. Weir ersetzt, welche später die Leitung der Atlantis-Mission übernimmt. Jedoch nahm er weiterhin am Stargate-Projekt teil. So war er der Kommandant des Raumschiffs Prometheus während des Angriffs auf die Erde durch Anubis. Hammond wird in der Zeit zwischen siebter und achter Staffel zum Lt. General befördert und wird als Leiter der Abteilung „Homeworld Security“ ins Pentagon versetzt. Dort ist er nun zuständig für jegliche Operationen, die mit dem Stargate und der Sicherheit der Erde gegenüber Angriffen von außen zu tun haben. So blieb er weiterhin dabei und hat immer noch großen Einfluss, da ihn der Präsident als wichtigen Berater ansieht. Seinen Platz im Stargate-Center übernimmt Brigadier General O’Neill. In der letzten Stargate Atlantis Folge der 5. Staffel wird am Rande erwähnt, dass Hammond überraschend an einer Herzattacke gestorben ist (Don S. Davis starb tatsächlich am 29. Juni 2008 an den Folgen eines Herzinfarkts). Im Andenken an Ihn wird aber das nächste Schiff der Deadalus-Klasse, welches eigentlich Phönix heißen sollte, in „General Hammond“ umbenannt.

Cameron Mitchell

Ben Browder

Lieutenant Colonel Cameron Mitchell (Ben Browder) verteidigte SG-1 am Ende der 7. Staffel in der Antarktis als Staffelführer eines F-302-Geschwaders. Bei dem Kampf gegen Anubis’ Soldaten wurde er abgeschossen und durch den Absturz schwer verletzt. Für diesen heldenhaften Einsatz wurde ihm die Congressional Medal of Honor verliehen. General O’Neill versprach ihm im Krankenhaus, dass er jeden Posten bekommt, den er will, wenn er wieder gesund wird. Er hat sich für die Mitgliedschaft im SG-1-Team entschieden. Jack O’Neill hat ihm am Beginn der 9. Staffel jedoch nicht gesagt, dass alle Mitglieder von SG-1 neue Aufgaben haben und er ein neues SG-1-Team zusammenstellen muss. Er schafft es jedoch Daniel Jackson, der eigentlich mit der Daedalus nach Atlantis fliegen wollte, und Teal’c, der auf Dakara war, wieder zu „reaktivieren“. Nach einiger Überredungsarbeit kehrt auch Samantha Carter, die in Area 51 forschte, wieder zum Team zurück. Mit Cameron Mitchell ist SG-1 erstmals seit der Beförderung von Jack O’Neill zum General wieder vollständig. SG-1 wurde zuvor von Col. Samantha Carter geführt. Bei Einsätzen mit der Prometheus oder der Odyssey übernimmt Cameron Mitchell bei Bedarf gerne das Kommando über die F-302-Staffel.

Hank Landry

Major General Hank Landry (Beau Bridges) wird zu Beginn der neunten Staffel als neuer Kommandant des SGC etabliert. Landry löst somit seinen Freund O’Neill ab. Er ist eine Führernatur, was sich in der direkten und unkomplizierten Art zeigt, mit der er an alle Aufgaben herangeht.

Er besitzt ein sehr gutes Verhandlungsgeschick, welches er immer wieder unter Beweis stellt.

Dr. Lam ist Landrys Tochter, die beiden haben aber nicht das beste Verhältnis zueinander. Mit Verlauf der 9. und 10. Staffel bessert sich das Verhältnis.

Vala Mal Doran

Claudia Black bei der Comic-Con in San Diego, 2004

Vala Mal Doran (Claudia Black) ist eine selbstsichere außerirdische Diebin. Zu Beginn ist sie nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht und verbirgt ihren wahren Charakter hinter viel Humor und anzüglichen Bemerkungen. Ohne Skrupel schmiedet sie ihre Pläne und scheut auch nicht davor zurück, andere zu benutzen, um ans Ziel zu gelangen. Mit der Zunahme der Bedrohung durch die Ori schlägt sie sich allerdings auf die Seite der Menschen und spielt eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Ori.

Vala tauchte erstmals in der achten Staffel auf, als sie die Prometheus stahl. In der neunten Staffel mischt Vala in den ersten Folgen mit, quasi als Ersatz für Amanda Tapping, die sich auf Babypause befindet. Bei der Vernichtung des Ori-Supergates wird sie in die Ori-Galaxie gesaugt. Dort hat sie auch einen Mann names Tomin (Tim Guinee). Nach der Invasion der Ori kann sie befreit werden und ist dann ab Beginn der 10. Staffel festes Mitglied von SG-1.

Vala kann Goa’uld-Technologie, wie etwa ein Heilgerät, benutzen, da sie einst Wirtin des Goa’uld Qetesh war. Nach einer Rebellion und schrecklicher Folter auf ihrem Heimatplaneten entfernten die Tok’ra ihren Symbionten und pflegten sie gesund.

Ihre Tochter Adria (Morena Baccarin) ging aus einer heimlichen künstlichen Befruchtung der Ori hervor. Sie führt in Staffel 10 die Armee der Ori an. Vala versucht, sie von den bösen Absichten der Ori abzubringen. Adria stieg gegen Ende der 10. Staffel auf, als sie beim Fehlversuch der Tok’ra, bei ihr einen Goa’uld-Symbionten zu entfernen, verstarb.

Nebencharaktere

Menschen

Dr. Janet Fraiser

Dr. Janet Fraiser (Teryl Rothery) ist leitende Ärztin der medizinischen Abteilung im Stargate-Center. Des Weiteren hat sie in der Air Force den Dienstrang eines Majors.

Im Laufe der Stargate-Missionen wird sie mit vielen neuen Krankheiten und anderen medizinischen Eigenarten konfrontiert, die sie allesamt meistert. Vielmehr ist sie in Situationen mit paranormalen Gegebenheiten überfordert, da sie sehr rational denkt und handelt. Nebenbei kümmert sie sich um Cassandra, ein außerirdisches Mädchen, das von SG-1 gerettet wurde.

Sie stirbt in der siebten Staffel bei einem Rettungseinsatz auf einem fremden Planeten, als sie bei der Versorgung eines verwundeten Soldaten von einer Stabwaffe getroffen wird.

In der 9. Staffel hat sie einen Gastauftritt, als eine aus einem Paralleluniversum kommende Janet Fraiser das Kommando über SG-1 hat, dem auch Martouf angehört und das auf der Suche nach einem Heilmittel für die in der „normalen“ Realität bereits besiegte Prior-Seuche ist.

Dr. Carolyn Lam

Dr. Carolyn Lam (Lexa Doig) leitet ab der neunten Staffel den medizinischen Stab des Stargate-Centers. Zunächst versteht sie sich mit ihrem Vater (General Landry) überhaupt nicht, da er in ihrer Kindheit aufgrund seines Dienstes nie für sie da war. Erst durch eine schwere Erkrankung ihres Vaters bessert sich das Verhältnis.

Kinsey

Kinsey (Ronny Cox) ist ein unmoralischer Machtpolitiker und Gegner von SG-1. Zunächst ist er Vorsitzender des Bewilligungsausschusses, später Senator, dann Vizepräsident. Zuerst will er das Stargate-Center schließen, später die Kontrolle übernehmen und Hammond und O'Neill ausbooten. Seine wiederholten Versuche scheitern aber und stürzen ihn letztlich selbst ins Unglück. Außerdem wird er ein Mitglied des Trust.

Goa’uld

Apophis

Apophis (Peter Williams, benannt nach dem Gott Apophis) löst mit seinem Überfall auf die Erde durch das Sternentor und der Entführung einer Soldatin die Wiederaufnahme des Sternentor-Programms aus. Apophis ist einer der mächtigsten Goa’uld und der Hauptgegner von SG-1 in den ersten Staffeln. Er wird besiegt und stirbt, doch SG-1 ist gezwungen, seine Leiche an Sokar zu übergeben, der ihn wiedererweckt. Apophis erlangt seine Macht zurück. Seine Flotte wird aber von SG-1 in eine Falle gelockt, er selbst überlebt zwar in seinem Mutterschiff, dieses wird jedoch in einer fernen Galaxie von den Replikatoren übernommen. SG-1 schafft es schließlich, das Raumschiff beim Eintritt in die Atmosphäre mitsamt Apophis und den Replikatoren zu zerstören. Seine Frau Amonet besetzt Daniel Jacksons Frau Sha're, sein Sohn Clor'el besetzt deren Bruder Ska'ara. SG-1 verfolgt zu Beginn der Serie lange Zeit die Zurückgewinnung dieser Freunde.

Ba’al

Cliff Simon, Darsteller von Ba’al

Ba’al (Cliff Simon, nach dem Gott Baal) ist zunächst der Vorsitzende des Rates der Goa’uld-Systemlords. In seinem Streben nach Macht geht er ständig wechselnde Bündnisse ein. Er kämpft gegen Lord Yu. Er hilft den Menschen und der Galaxie bei der Vernichtung der Replikatoren der Milchstraße, indem er ein Programm einsetzt, mit dem man alle Stargates der Galaxie anwählen kann. Er dient dabei scheinbar Anubis, konspiriert aber mit den Menschen gegen ihn. Ba’al ist der einzige Goa’uld, der nach dem Sieg der Jaffa-Rebellion noch eine größere Rolle spielt. Vorübergehend zieht er auf die Erde, wo er viele Klone von sich herstellt. Er übernimmt hier die Kontrolle über den Trust. Dabei legt er den antiken Kleidungsstil der Goa’uld ab. Zum Schluss bewirkt er die Übernahme von Adria durch den Einsatz einer Anti-Prior-Waffe und besetzt so diese. Ba’al ist zum Schluss der letzte lebende Goa’uld-Systemlord. Er verliert sein Leben in der 10. Staffel als er sich in Adria einsetzen lässt und bei einer Entfernung durch die Tok’ra stirbt. Es existierten viele Klone von ihm, die er selbst erschuf. Der letzte wurde im Film Stargate: Continuum ausgelöscht.

Anubis

Anubis (David Palffy, nach dem Gott Anubis) war einst ein mächtiger Goa’uld der Galaxis. Oma Desala half ihm, aufzusteigen. Die anderen Antiker lehnten ihn wegen seiner grausamen Taten ab und schickten ihn nur halb zurück, um Oma Desala zu bestrafen. Er gewann erneut an Macht und wurde schnell zu einem der schlimmsten Feinde des Stargate-Kommandos und der Jaffa-Rebellion.

Durch sein enormes Wissen über die Antiker-Technologie brachte er die Erde mehrmals an den Rand der Zerstörung. Er vernichtete neben dem Planeten Abydos auch eine ganze Flotte von Goa’uld-Mutterschiffen, um seine Macht zu demonstrieren. Die durch Rebellion unzuverlässig gewordenen Jaffa ersetzte er nach und nach durch sogenannte Superkrieger (auch Drohnen, genetisch veränderte Wirte mit willenlosen Symbionten), die nur durch ein besonders Gerät getötet werden können. Eine durch ihn angeführte Invasion auf die Erde konnte erst in letzter Sekunde erfolgreich abgewendet werden. Anubis Gerät, das ihm eine Art menschliche Form verlieh, wurde dabei vernichtet, Anubis kehrte zurück, nahm sich einen Wirt und vernichtete fast die Galaxis. Es gelang schließlich Oma Desala unter Einsatz ihrer eigenen Existenz, ihn aufzuhalten.

Jaffa

Die Jaffa sind die Krieger und Brutkästen der Goa’uld, denen sie, im Glauben diese seien Götter, dienen. Durch die heranreifenden Goa’uld-Symbionten in ihrer Bauchhöhle erhalten sie immerwährende Gesundheit, übermenschliche Stärke und leben über 150 Jahre. Doch ist ihr Leben von den Symbionten abhängig. Diese Abhängigkeit wird ab Ende der 6.Staffel durch ein Mittel names Tretonin besiegt. Jaffa schlafen nicht, sondern müssen täglich eine sehr tiefe Meditation abhalten, um gesund zu bleiben.

Bra’tac

Tony Amendola

Bra’tac (Tony Amendola) war Teal’cs Vorgänger als Primus bei Apophis und sein Ausbilder. Nachdem Teal’cs Vater getötet wurde, nahm Bra’tac ihn unter seine Fittiche und wird so zum Vorbild und Ziehvater des Jungen. Er lehrte Teal’c verschiedene Formen der Verteidigung und Meditationstechniken. Obwohl er zuerst vorgab, er sei Apophis gegenüber loyal, durchschaute er ihn, da er schon früh erkannt hatte, dass die Goa’uld falsche Götter waren.

Gemeinsam mit SG-1 und den Tok’ra gelingt es ihm später, viele Systemlords zu stürzen. Bra’tac bildet später auch Teal’cs Sohn aus. Außerdem ist Bra’tac ein wichtiges Mitglied im hohen Rat der freien Jaffa, weigert sich aber, die Führung zu übernehmen, da er sich für zu alt hält. Durch seine besonnene Art trägt Bra’tac entscheidend dazu bei, den drohenden Krieg zwischen Jaffa und Tok’ra zu verhindern. Als Kämpfer eine Legende, beherrscht er sowohl die Stabwaffe als auch die Kriegslisten wie kaum ein anderer vor ihm. Viel davon hat er an Teal’c weitergegeben. Der Charakter Bra’tacs ist die am häufigsten auftretende Nebenrolle der Serie. Bra’tac ist zu Beginn seines Auftretens in der Serie 133 Jahre alt.

Tok’ra

Bei den Tok’ra (übersetzt „gegen Ra“) handelt es sich biologisch gesehen um Goa’uld. Sie empfinden es als Beleidigung, so bezeichnet zu werden, da sie mit den Systemlords verfeindet sind. Im Gegensatz zu den Goa’uld benutzen sie nur freiwillige Wirte, die bereit sind, ihren Körper zu teilen und dadurch vollkommene Gesundheit und ein langes Leben erlangen. Auch unterdrücken die Tok’ra ihre Wirte nicht. Im Gegensatz zu den Goa’uld, die aufgrund ihres Heilungsgerätes Sarkophag Jahrtausende lang leben können, beträgt die Lebenserwartung eines Tok’ra nur einige Jahrhunderte. Ihr Leben dauert aber immer noch länger als das eines Wirts, weshalb sie die Wirte wechseln müssen. Den Sarkophag benutzen sie nicht, da er abhängig und boshaft macht.

Martouf / Lantash

Der wichtige Tok’ra Lantash und sein Wirt Martouf (J. R. Bourne) war der Geliebte der Jolinar und deren Wirtin. Er und sein Wirt übertragen diese Gefühle auf Carter, die die Erinnerungen von Jolinar hat, was ein wichtiges Bindemittel zwischen Tok’ra und Mensch ist.

Jacob Carter / Selmak

Carmen Argenziano

Jacob Carter (Carmen Argenziano) ist Samantha Carters Vater und ebenfalls Angehöriger des US-Militärs. Er fühlt sich schuldig, weil er kaum Zeit mit seinen Kindern verbracht hatte. Er und George Hammond kennen sich aus alten Zeiten, wobei sie schon sehr lange eng befreundet sind. Als er an Krebs erkrankt und im Sterben liegt, wird ihm von den Tok’ra Selmak eingepflanzt. Dieser erhält Jacob Carter weiter am Leben. Jacob Carter schließt sich daraufhin den Tok’ra an. Selmak ist einer der ältesten und weisesten Tok'ra. Jacob und Selmak helfen SG-1 immer wieder und setzten die Kooperation zwischen Tau’ri und Tok’ra fort, nachdem das Bündnis offiziell wegen verschiedenen Vorgehensweisen gelöst wurde. Beide sterben in der Episode 18 der 8. Staffel aufgrund von Selmaks Altersschwäche.

andere wichtige Außerirdische

Fünfter

Fünfter (Patrick Currie) ist der erste menschenähnliche Replikator mit der Fähigkeit zu Empathie. Bei seiner Erschaffung versuchten seine Replikatoren-Brüder und Schwestern einen Fehler zu beheben, den sie von ihrer Erzeugerin geerbt hatten. Wie sich herausstellt ist er dadurch zu menschlichen Gefühlen wie Liebe oder Hass fähig, was unter den Replikator als Schwäche angesehen wird. Er wird von Carter in der Zeitblase um Hala verraten. Als Führer der Replikatoren strebt er nun nach Rache und der Vernichtung der Menschen. Da er aber auch Carter liebt, kopiert er diese mit Replikatoreinheiten und gibt ihr alles Wissen, das er aus Carters Hirn hatte lesen können, als Teil der Identität der Carter-Kopie. Diese ist ihm an Persönlichkeit voraus und daher genervt von seiner pubertären Form von Zuneigung. Daher löst sie ihn als Ober-Replikator ab, indem sie geschickt SG-1 manipuliert.

Oma Desala

Oma Desala (Carla Boudreau und Mel Harris) ist eine aufgestiegene Antikerin, die immer mal wieder in die Geschicke der minderen Wesen eingreift. Da dies nach dem Willen der anderen aufgestiegenen Antiker verboten ist, muss sie ständig auf einem schmalen Grat wandern und überlegen, wie weit sie gehen kann. Oma Desala hilft Leuten zum Aufstieg, indem sie schwer verständliche Sprüche im Stil von Koans spricht. Während sie bei Anubis einen schweren Fehler macht, achtet sie später auf die moralische Qualität ihre Schützlinge. Sie verhilft Daniel Jackson zum Aufstieg und hindert Daniel daran, Anubis vor Abydos aufzuhalten.

Thor

Thor ist der Oberkommandierende der Asgard-Flotte. Zwischen ihm und SG-1 entwickelt sich ein enges Vertrauensverhältnis nachdem SG-1 die Asgard-Welt mehr als einmal vor den Replikatoren rettet. Er stirbt während des Massensuizids aufgrund ihrer physiologischen Degeneration zusammen mit den anderen Asgard, nachdem er SG-1 das Wissen seiner Rasse auf den Bordcomputer eines Schiffes der Menschen überspielt hat.

Orici

Morena Baccarin

Orici, von SG-1 auch Adria genannt, (gespielt von Morena Baccarin) wurde von Vala Mal Doran geboren und ist eine Spezial-Kreation der Ori. Die Ori haben in sie einen großen Teil ihres Wissens und ihrer Fähigkeiten eingepflanzt. Orici wächst binnen sehr kurzer Zeit zur jungen Frau heran. Sie führt die Flotte der Ori in der Milchstraße an, wo sie mit ihren Fähigkeiten die Ori repräsentiert. Gegen Ende der 10. Staffel schafft es Ba’al, Orici als Wirt zu nutzen und wird von SG-1 gefangen genommen. Bei dem Versuch, Ba’al aus Orici zu entfernen, sondert dieser ein Gift ab, welches den Körper von Orici tötet, sodass sie gezwungen ist, aufzusteigen. Nach dem Tod der Ori erhält sie deren Macht für sich allein, kann aber von Morgan Le Fay bezwungen werden, als der Doci und die Priore die Wahrheit über die Ori erfahren (Stargate: The Ark of Truth).

Militärische Organisationen

US Air Force

Die US Air Force leitet und betreibt das Stargate-Center (SGC). Darüber hinaus stellt sie das Personal für die Raumschiffe und einige SG-Teams.

NID

Der NID (National Intelligence Division) ist eine zivile US-Organisation, die das SGC überwacht. In den Reihen des NID existiert eine geheime Organisation, die mit kriminellen Mitteln ihren Nutzen aus dem Stargate zu ziehen versucht. Mit Verlauf der Serie arbeiten das Stargate-Kommando und der NID nach anfänglichen Problemen immer besser zusammen.

TRUST

Der TRUST ist eine von rein wirtschaftlichen Interessen geleitete Gruppierung, die von ehemaligen Mitarbeitern des NID gegründet wurde, nachdem die kriminellen Aktivitäten des NID aufgeflogen sind. Später wurde der Trust von dem Goa’uld Ba'al infiltriert und übernommen.

Stargate-Center

Das Eingangstor zum „Stargate-Center“ ist der real existierende Zugang zum Cheyenne Mountain Operations Center

Das Stargate-Center (SGC) ist wie der Name besagt die Zentrale, in dem das Stargate der Erde steht. Es ist unterhalb NORAD im „Cheyenne Mountain-Complex“ untergebracht und ist eine ehemalige amerikanische Raketenbasis aus dem Kalten Krieg. Es unterliegt strengster Geheimhaltung. Zu Beginn der Serie ist Major General George W. Hammond Kommandant dieser Einrichtung, dann tritt der zum Brigadegeneral beförderte Jack O’Neill an seine Stelle. Später übernimmt Major General Hank Landry die Leitung.

Neben dem Stargate-Center im Cheyenne Mountain Complex gibt es auch noch eine weitere Basis, unter anderem den so genannten Alpha-Stützpunkt auf dem Planeten mit der Bezeichnung P3X-984, der in den ersten Staffeln als Ausweichstützpunkt für den Fall eingerichtet wird, dass das Stargate-Kommando auf der Erde vom Feind überrannt wird. Später wird der Planet gewechselt, nachdem Anubis über Gehirnsonden Zugriff auf Jonas Quinns Gehirn nahm und ihm damit der Standort der geheimen Basis bekannt wurde.

Area 51 ist quasi ein Ableger des Stargate-Centers. Eine militärische Forschungsstation, etwas außerhalb gelegen. Da im Cheyenneberg nicht genügend Platz ist, um z.B ein außerirdisches Raumschiff zu untersuchen, werden alle größeren, (oder nicht mehr gebrauchten) Objekte zur Lagerung und Forschung „in die Wüste geschickt“.

Weitere Einheiten

Das Marine Corps stellt zusammen mit der Army und Navy Personal zur Unterstützung des Stargate-Centers.

Als weiterer Partner des Stargate-Projektes stellt die Russische Föderation ebenfalls Personal.

China, Frankreich und Großbritannien unterstützen das Projekt, seit das Pentagon diese Regierungen bei einem Gipfeltreffen darüber unterrichtet hat. Dabei arbeiten sie im Rahmen einer Aufsichtsbehörde als International Oversight Committee (IOC, auch genannt International Oversight Advisory, IOA) zusammen.

Rassen

Alte Rassen

Alle alten Rassen, die hoch entwickelte Technologie besitzen und schon zur Zeit der Antiker lebten.

  • Antiker: Die Erbauer der Stargates. Sie hatten früher eine menschliche Gestalt, sind dann aber vor langer Zeit auf eine höhere Ebene der Existenz aufgestiegen, nun steht ihnen fast das gesamte Wissen des Universums zu Verfügung. Die Antiker haben die Regel, dass sich keine von ihnen in die Angelegenheiten einer niederen Existenzebene einmischen dürfen. Sie waren ein ausgesprochen kultiviertes Volk, das im Gegensatz zu den Goa’uld und den Ori die Anbetung durch niederere Rassen ablehnte und als sehr friedfertig und wissensbegierig galt. So verschrieben sie sich der Erforschung anderer Planeten. Die Antiker stammen genau wie die Ori von dem Volk der Alteraner ab; um die Erde zu schützen, hielten sie die Existenz der Milchstraße vor den Ori geheim. Zahlreiche technologische Errungenschaften, die sich andere Rassen (wie die Goa’uld oder die Menschen) zu Nutze machten, können die Antiker zu ihren Errungenschaften zählen. Die Menschen der Erde werden als indirekte Nachfolger der Antiker betrachtet, da zahlreiche von ihnen tatsächlich genetisch mit den Antikern verwandt sind.
  • Asgard: Dieses Volk war vor dem Aufstieg der Antiker mit diesen und ist mittlerweile mit den Menschen verbündet. Sie stehen im Krieg mit den Replikatoren und den Goa’uld. Ihre Technologie ist auf vielen Gebieten nicht so weit entwickelt wie die der Antiker, sie besitzen jedoch bessere und schnellere Raumschiffe, was darauf zurückzuführen ist, dass die Antiker lange Zeit vor den Asgard verschwunden bzw. aufgestiegen sind. Im Gegensatz zu den Antikern verkannten die Asgard die Gefahren des Klonens, was letztendlich auch zu ihrem Aussterben führt. Die Asgard sind der Technologie der Menschen weit überlegen, des Weiteren brachten sie viele große Denker hervor und schrieben über den Sinn des Lebens. Nachdem sie durch einen Virus geschwächt werden, der ihr Erbgut zusätzlich schädigte, begehen alle zusammen Massensuizid, nachdem sie auch noch von den Ori angegriffen werden. Sie übergeben als letzte Handlung ihr Wissen an die Menschen und vernichten ihre neue Heimatwelt mit sich.
  • Ori: Die Ori stammen wie die Antiker aus dem Volk der Alteraner, die von den bekannten Antikern jedoch zurückgelassen wurden, ab. Sie verstehen sich selber als Götter, und lassen sich auch dementsprechend verehren um so Ihre Macht zu steigern, da sie auf die Menschen als Energiequelle angewiesen sind.
  • Nox: Eine der „vier Rassen“ im Universum. Sie bildeten eine Allianz mit den Asgard, den Furlingern und den Antikern. Sie sind Pazifisten mit einer hoch entwickelten Technologie.

Junge Rassen

Alle Rassen, die erst nach dem Aufstieg der Antiker Bedeutung erlangten.

  • Goa’uld: Eine wurmförmige, parasitäre Rasse. Die Goa’uld lebten ursprünglich in stehenden Gewässern. Sie dringen gewaltsam in Wirte ein (z. B. durch den Mund oder Nacken) und übernehmen, nachdem sie sich um den Hirnstamm geklammert haben, die vollständige Kontrolle des Körpers des Wirtes. Ihre ersten Wirte waren die Unas, die auf ihrem Heimatplaneten vorkommen. Als sie jedoch auf der Erde auf die Menschen trafen, nutzten sie diese als neue Wirte, da sie deren körperliche Vorteile gegenüber den Unas erkannten. Der Goa’uld Ra gilt als Entdecker der Menschen (er gilt auch als erster, der sie als Sklaven und Wirte hielt). Ihre Larven werden in den Bauchhöhlen der Jaffa platziert, wo sie heranwachsen, bis sie selbst einen Menschen als Wirt übernehmen können. Die Goa’uld haben sich vieler Technologien der Antiker bemächtigt (Ringtransporter, Sarkophag, Waffen etc.), aufgrund mangelnder technologischer Kenntnisse konnten die Goa’uld jedoch nie die Qualität der Antiker-Technologien erreichen. Die meisten Goa’uld wollen die bedingungslose Anbetung durch die Menschen und Jaffa (was im Gegensatz zu dem moralischen Handeln der Antiker steht). Die Goa’uld verlieren durch die Streitmacht der Erde und eine Jaffarebellion viele Planeten und büßen einen Großteil ihrer Macht ein. In Stargate: Continuum wurde schließlich der letzte Systemlord getötet.
  • Menschen: Die Heimatwelt der Menschen ist die Erde. Sie wurden von den Goa’uld jedoch entführt und auf vielen anderen Planeten angesiedelt. Aufgrund ihres einfachen Körperbaus eignen sie sich besser als Wirte als die Unas. Es wird vermutet, dass die Menschen von den Antikern abstammen, da einige nicht aufgestiegene Antiker von Atlantis zur Erde gingen – für diese Theorie spricht die Tatsache, dass einige Menschen das Antiker-Gen, das zur Verwendung von Antikertechnologie erforderlich ist, in sich tragen. Das technisch fortschrittlichste Menschenvolk sind die Tollaner. Die Menschen gelten nach dem Aussterben der Asgard als „fünfte Rasse“.
  • Replikatoren: Die Replikatoren wurden vom Android Reese erschaffen und es wurde angedeutet, dass sie auf Antikertechnologie basieren. Sie sind extrem aggressiv und fallen wie ein Heuschreckenschwarm auf Planeten ein. Sie wandeln die Maschinen und Ressourcen anderer Welten in Replikatorenteile um und setzen diese dann zu neuen Replikatoren zusammen. Ursprünglich haben sie die Form von Insekten, entwickeln jedoch später auch menschliche Formen. Am Ende der 8. Staffel werden sie vernichtet, tauchen jedoch im Film „Stargate The Ark of Truth – Die Quelle der Wahrheit“ erneut auf, diesmal vom IOC als Waffe gegen die Ori geschaffen.
  • Unas: Humanoide Rasse, die sehr widerstandsfähig und auf dem gleichen Planeten wie die Goa’uld entstanden ist. Sie waren auch die ersten Wirte der Goa’uld, bevor diese dazu übergingen, Menschen als Wirte zu nutzen.

Planeten

In Stargate kommt eine Vielzahl Planeten vor, viele nur in einer oder wenigen Episoden. Hier sind die wichtigsten Planeten aus dem Stargate-Universum:

  • Abydos: Der Planet aus dem Kinofilm Stargate. Er ist die Heimat von Sha’re und Ska'ara. Der Goa’uld Ra ließ sich auf Abydos nieder, nachdem er von den Ägyptern auf der Erde vertrieben worden war. Abydos wurde auch in vielen Episoden der Fernsehserie besucht und in Episode 6.22 von Anubis durch sein modifiziertes Mutterschiff zerstört. Um die Bevölkerung zu schützen, lässt Oma Desala sie alle aufsteigen.
  • Alpha-Basis: Die Alpha-Basis liegt auf einem unbewohnten Planeten. Sie wurde von den Menschen der Erde eingerichtet, um die Führungsspitze der Erde oder alliierte Völker dorthin evakuieren zu können. Die Alpha-Basis wechselt ihren Standort öfters im Verlauf der gesamten Serie.
  • P3X-888: Der Heimatplanet der Goa’uld und außerdem bewohnt von Unas.
  • Chulak: Ein von Jaffa bewohnter Planet, früher kontrolliert vom Goa’uld Apophis. Nach dessen Sturz wird Chulak eine der ersten Welten, auf denen freie Jaffa leben. Außerdem ist Chulak der Heimatplanet von Teal’c. Später wird Chulak von den Ori als erstes Ziel erobert.
  • Dakara: Bestbehüteter Planet der Systemlords. Hier perfektionierten die Goa’uld die Kunst, menschliche Wirte zu nehmen, und schufen dadurch die Jaffa. Für alle Jaffa ist dies ein heiliger Ort. SG-1 fand im Tempel von Dakara ein Gerät, das Materie auf molekularer Weise manipulieren kann. Mit diesem Gerät brachten die Antiker nach der Seuche Leben in die Milchstraße. Systemlord Ba’al, die Jaffa und Menschen nutzen dieses Gerät gemeinsam, um die Replikatoren in der Milchstraße zu vernichten. Später nutzen die Jaffa dieses Gerät, um die Bevölkerung auf Planeten auszulöschen, die unter der Kontrolle der Ori stehen, woraufhin die Ori Dakara verwüsten und das Gerät zerstören.
  • Erde (Tau'ri): Die Heimatwelt der Menschen und erster Planet der Antiker in der Milchstraße. Die Erde war auch der erste Standpunkt der legendären Antiker-Stadt Atlantis.
  • Langara: Langara ist der Planet, auf dem die drei rivalisierenden Nationen Kelowna, Tirania und Andaria leben. Kelowna ist die Heimat von Jonas Quinn. Hier liegen die einzigen bekannten Naquadriah-Vorkommen.
  • Orilla: Neuer Heimatplanet der Asgard. Der Planet wurde von den Asgard selbst zerstört, nachdem sie durch zu häufiges Klonen vor dem Aussterben standen.
  • P3X-972 (auch Heliopolis genannt, Ernest Littelfields Planet): Als 1945 das Stargate zum ersten Mal vom US-Militär aktiviert wurde, kam Ernest Littelfield auf diesen Planeten. Der Planet war ein Treffpunkt der vier großen Rassen des Universums (Antiker, Nox, Asgard und Furlinger). Das Stargate stürzte später ins Meer und der Treffpunkt, eine Festung, wurde zerstört.
  • Tollana: Der neue Heimatplanet der Tollaner, der über ihr selbst gebautes Stargate verfügt. Später wird Tollana von dem Goa’uld Anubis angegriffen, der Schilde gegen ihre Ionen-Kanonen entwickelt hat.

Film und Serie

Die Idee für die Fernsehserie kam bereits 1994, also kurz nach dem Film. Ursprünglich gab es die Idee der Produzenten des Films Stargate, Roland Emmerich und Dean Devlin, eine Fortsetzung in Form eines Kinofilms zu produzieren. Das Studio, das die Rechte an Stargate hatte, bevorzugte die Idee einer Fernsehserie. Als Emmerich und Devlin das Konzept der Serie sahen, wollten sie damit nichts zu tun haben, weil es nicht ihrer Idee des Projektes entsprach.

Wenig überraschend gibt es viele Punkte, an denen die Serie vom Film abweicht. So wurde in der Serie von Anfang an der fremde Planet als „Abydos“ bezeichnet, obwohl dieser Name im Film nicht vorkommt. Außerdem wurde die Position des Planeten aus der Kaliangalaxie in die Milchstraße verlegt. Ein wesentlicher Punkt, der in der Serie verändert wurde, ist die Herkunft des Stargates. Im Film wird (indirekt) erklärt, Ra habe das Sternentor geschaffen, um Sklaven von der Erde nach Abydos zu schicken. In der Serie werden die Antiker als Erbauer eines ganzen Netzwerkes aus Sternentoren eingeführt.

Ein wesentlicher Unterschied besteht in der Figur von Jack O’Neil (in der Serie künftig O’Neill), im Film ein harter, depressiver US-Soldat, dessen Sohn Tyler (in der Serie heißt er Charlie) gerade erst ums Leben kam. Für die Serie wurde sein Charakter umgeschrieben, so dass er witziger und sympathischer, aber nicht weniger zynisch wirkt.

Stargate: The Ark of Truth – Die Quelle der Wahrheit

Hauptartikel: Stargate: The Ark of Truth

Mit dem Ende der 10. Staffel von Stargate SG-1 blieb eine entscheidende Frage offen: Wie geht es mit den Ori weiter? Dieser, damals noch offene, Handlungsbogen wurde mit „The Ark of Truth“ zum Abschluss gebracht. In den Film fliegt das SG-1-Team in die Heimatgalaxie der Ori um mittels der dort vermuteten „Ark of Truth“ (Lade der Wahrheit) Adria (Orici) und mit ihr auch alle Ori endgültig zu besiegen. Am Ende muss SG-1 und die Besatzung der Odyssey nicht nur gegen die Ori kämpfen, sondern auch gegen die von einem Mitglied des IOA neu geschaffenen Replikatoren.

Der 98-Minütige Film „Stargate: The Ark of Truth“ erschien am 11. März 2008 in den USA sowie Kanada und am 2. Mai 2008 (Leih-DVD bereits am 18. April) in Deutschland auf DVD.

Stargate: Continuum

Hauptartikel: Stargate: Continuum

Nur ein Systemlord der Goa’uld ist noch übriggeblieben: Ba’al. Dieser soll jedoch schon bald hingerichtet werden und SG-1 soll dieser Exekution beiwohnen. Doch plötzlich verschwinden Teal’c und Vala ins Nichts. General O'Neill wird vom für Ba’al gedachten Gift getötet. Carter, Daniel und Mitchell kehren daraufhin zur Erde zurück. Aber als sie dort ankommen, wurde der Verlauf der Geschichte geändert. Das SGC existiert nicht. Während sie versuchen, alle Verantwortlichen davon zu überzeugen, was passiert ist, erscheint eine Goa’uld-Mutterschiffflotte im Orbit der Erde. Angeführt wird sie von Ba’al und seiner Königin Quetesh (Vala). Der erste Primus der beiden ist Teal’c. Nun muss SG-1 herausfinden, wie sie die Dinge wieder rückgängig machen können, bevor die ganze Welt von Ba’al versklavt wird.

Sonstiges

  • Im Online-Computerspiel World of Warcraft haben die Entwickler eine Hommage an Richard Dean Andersons Rolle des Jack O’Neill und an Amanda Tappings Rolle der Samantha Carter eingebaut. In der Stadt Sturmwind stehen in der Halle der Champions „Hauptmann O'Neal“ und „Leutnant Carter“. Im Gegenzug unterhält sich in der 10. Folge der 3. Staffel von Stargate Atlantis Dr. Weir mit Dr. Lee, einem begeisterten Fan, über World of Warcraft, jedoch nur um diesen abzulenken. Auch in der 4. Staffel erwähnt Dr. Lee seine Leidenschaft für WoW.
  • Immer wieder kommen Anspielungen auf Star Trek in der Serie vor. In der Folge „1969“ nennt sich O'Neill James T. Kirk in einem Verhör. O'Neill machte auch den Vorschlag, das von den Menschen erbaute Raumschiff (die spätere Prometheus) „Enterprise“ zu nennen. Das Hochziehen der Augenbraue von Teal'c kann als eine Hommage an den Charakter Mr.Spock gedeutet werden.
  • Richard Dean Anderson ist ein Fan der Zeichentrickserie Die Simpsons. Daher ist auch seine Rolle als Fan der Serie ausgelegt. (Beispielzitat: „Ich habe vergessen die Simpsons aufzunehmen. Das ist verdammt wichtig für mich.“)

DVD-Veröffentlichungen in Deutschland

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Zeitnah zur Fernsehausstrahlung wurden DVDs veröffentlicht. Eine DVD enthielt dabei nur Teile einer Staffel. Später erschienen Boxen mit jeweils einer Staffel, wobei die Episoden in einer längeren Fassung als im Fernsehen enthalten waren. Diese Boxen waren limitiert und sind heute nicht mehr erhältlich. Der Preis lag bei rund achtzig Euro pro Staffel. Inzwischen erschien auch eine Box mit allen zehn Staffeln, allerdings nur in Fernsehlänge. Auch diese Ausgabe ist limitiert. Heute noch erhältlich sind Ausgaben mit je einer Staffel in Fernsehlänge.

Auszeichnungen (Auswahl)

  • 1999, 2003 und 2004 den jeweiligen Saturn Award für die beste Fernsehserie in der Syndication. Auszeichnungen an Darsteller gingen 1998 an Richard Dean Anderson als bester Darsteller und 2004 an Amanda Tapping als beste Darstellerin in einer Fernsehserie.[4]
  • 2000 gewann die Serie einen Gemini Award für die beste Ausstattung in einer dramatischen Serie.
  • 2003 gewann die Serie einen Gemini Award für die besten Spezial-Effekte für die Folge Das Geheimnis der Asgard.
  • 2006 wurde die Serie als „am längsten am Stück ausgestrahlte Science-Fiction-Fernsehserie“ (10 Jahre) in das Guinness-Buch der Rekorde 2007 aufgenommen.[5]
  • Im selben Jahr gewann die Serie weitere vier Gemini Awards: Für die Episode Camelot in den Kategorien „Bester Sound in einer dramatischen Serie“ und „Beste visuelle Effekte“, für die Episode Das Geheimnis der Ori (DVD-Titel Die Herkunft) in der Kategorie „Bestes Make-Up“ und für die Episode Der Brückenkopf (DVD-Titel Das Schutzschild) erneut in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“.

Literatur

  • Wolfgang Hohlbein: Stargate SG-1. Episoden Guide. Nürnberg 2000, ISBN 3-933731-48-8

Einzelnachweise

  1. gateworld.net: Cooper: SG-1 will go on (21. August 2006) (englisch)
  2. gateworld.net: Stargate SG-1 movies coming to DVD (11. Oktober 2006) (englisch)
  3. http://www.stargate-project.de/stargate/index.php?seite=news&ID=4379
  4. http://www.saturnawards.org/past.html
  5. sf-radio.net: SG-1 im Guinness Buch der Rekorde 2007, 13. August 2006

Weblinks


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