Goldener Kanaldeckel


Goldener Kanaldeckel

Der Goldene Kanaldeckel ist eine Auszeichnung des Gelsenkirchener Forschungs- und Prüfungsinstituts IKT - Institut für Unterirdische Infrastruktur. Seit 2002 wird der Preis einmal jährlich an Mitarbeiter von Kanalnetzbetreibern wie Stadtentwässerungen, Tiefbauämter und Stadtwerke vergeben, die sich in ihrem Arbeitsbereich in besonderer Weise hervor getan und herausragende Leistungen beim Bau, Erhalt und Betrieb einer modernen und zukunftsweisenden Kanalinfrastruktur gezeigt haben.

Fakten und Fristen

Der Goldene Kanaldeckel wird im gesamten Bundesgebiet öffentlich ausgelobt und für die drei Schwerpunkte Neubau, Sanierung und Betrieb verliehen. Das Preisgeld betrug 2007: 1. Preis: 3000,00 EUR, 2. Preis 2000,00 EUR und 3. Preis 1000,00 EUR.

Vorschläge zu Kandidaten können von jedermann eingereicht werden; auch Eigenbewerbungen sind möglich. Hilfestellung zur Bewerbung bietet die Internetseite des IKT.

Vorschläge müssen einen Bezug zu einem bestimmten Projekt haben und mit den besonderen Leistungen des möglichen Preisträgers begründet sein. Bewerben kann man sich auch über das Internet. Die Bewerbungsfristen für die erste Stufe laufen in der Regel Anfang September jeden Jahres ab. In einem zweiten Schritt haben ausgewählte Bewerber die Möglichkeit, sich bis zum Oktober ausführlicher vorzustellen. Auf Basis dieser Vorstellung erfolgt dann die Preisvergabe, über die eine unabhängige Jury aus anerkannten Fachleuten entscheidet.

Preisträger

Der Preis wird seit 2002 jährlich vergeben.

2007
  • 1. Preis - Rosi Evers vom Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung Lünen, AöR, SAL Lünen, für das Projekt Lünener Entwässerungspass (Bürgerfreundlichen Beratung rund um die Grundstücksentwässerung)
  • 2. Preis - Josef Wolthaus, Zentraler Betriebshof der Stadt Marl für das Projekt Bedarfsorientierte Kanalreinigung mit eigenem Fuhrpark
  • 3. Preis - Gerhard Arend und Norbert Effner, Kasseler Entwässerungsbetrieb für das Projekt Absturzbauwerk „Kleine Fulda”
2008
  • Erster Platz: Heiko Althoff, Emschergenossenschaft, für das Automatisches Inspektionssystem für den Abwasserkanal Emscher
  • Zweiter Platz: Rainer Hein, Stadt Billerbeck, für die ganzheitliche Sanierung der privaten und öffentlichen Kanalisation mit umweltgerechter Drainagewasserableitung
  • Dritter Platz: Peter Lubenau, Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen, für Abwasserwärmenutzung
2009
  • Erster Platz: Heinz Brandenburg und Stefan Müller, Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR, für die Umsetzung der Anforderungen zur Dichtheitsprüfung privater Anschlussleitungen in Köln
  • Zweiter Platz: Thomas Beiersdorf, Stadt Elmshorn, für die Aufstellung eines mit Messdaten kalibirerten Kanalnetzmodells
  • Dritter Platz: Stephan Ide, Lilienthaler Entsorgungsbetriebe, für ein Webmanagement im Bereich Schmutzwasserkanal

Weblinks


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